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gefähriud. Ehrftnchk wn Dem Ältni nrfhie man haben, aber auch Mm, das Nerve frisch yi wogen NatiouLl bedeute nicht Säbelgenafiti und Durra - rufen, sondern Verständigung suchen und ba=> und Äuferlcgtc yoar mit Demut, aber mifrechlem Stolj tragen Unter Liberalismus verstell die Partei Duldsamkeit Die 5rau, die so eng als Probuzemin und .Honfummtm dem Leben verknüpft sei, dürfe bei Politik nicht gleichgültig gegenüberste den. Es gelte ein Volk beran>uj leben, das die Arbeit schützt und ehrt, das Glauben habe an die eigene Kraft und die 'jukunft des Kolkes.

Der Vorsitzende Lehrer Fischer dankte den Rednern und konnte auch, da Parteigegner an­scheinend nur sehr spärlich vorhanden waren, den Anwesenden für die vorbildliche Ruhe, mit der die Redner im Gegensatz zu anderen Versammlungen in Gießen angebört worden seien, seine Anerken-

beic sich niemand. Landtagsabgeordneter Goll ging im Schlußwort aus den Putsch vom Mürz ein und mahnte nochmal- zur Stärkung der Te- inufratic und Koalition.

mc. Frankfurt a. M, 26. 9)lui. Eine der wüstesten Versammlungen^ die jemals in Foand- hrrt itnitfltfimben, war ine Delf feri ch-Ve r - sammlung der Teutschnationalen, die Diens-- tag im zum Brechen vollen Schumamv-Theater stattfand Stoatsfcfrc! rr a. T. Delffrrich suchte den stapp-Putsch zu verteidigen und zog gegen Erz berget ins Feld Stürmische Zwischenrufe von den zahlreichen Gegnern zwangen chn oft Minuten lang, seine Rede zu unterbrochen. Es gab and) versduedenllich Prügel Am Schlüsse setzte ein be läubendes lvebrüll ein, aus dem man sowohl Deutschland, Deutt'chlatü» über alles", w dir Marsaillrise härte. Ein Schlußwort konnte Helf ferich nicht sprechen, da bic Dersamtnttlng tobte

LI Lang-Göns, 26. Mar. Gestern abend fand eine Versammlung der demokratischen Partei statt, in der Pfarrer Weidner (Oberlais) sprach. Es entspann sich eine lebhafte Ausspract-e, an der sich von deutschnationaler Seite Lehrer Kling, Weichensteller Btththold (Gießen) und die .Landwirte Wilh. SDUUIcr V.» Alfred Romps beteiligten: erst nach ein Uhr wurde die Versamm­lung geschlossen.

Lauterbach- 24. Mai. Am 1. Psrngst- feiertag hielt die Deutsche Volkspartei ihre erste Wählerversammluny Redner war der Vorsitzende der Landespartei, Rechtsanwalt Drngeldey- Darmstadt. Die Versammlung war trotz des nn- günstigen Tages gut besucht. Rechtsanwalt Dingel- dey beleuchtete in etwa P/Jtünbiger Rede die Stel­lung der Deutschen Bolkspartet zu den großen Fragen und Gesetzen, die die verflossene Deutsche Natwnalversammlung beschäftigten, sowie ihr Ver­hältnis zur gegenwärtigen Regierung und den Regierungsparteien. Er begründete klar und scharf die ablehnende Haltung der Deutschen Bvlkspartri und zeigte wie in der Nationalverjammlimg die Sozialdemokratie dem Druck der Straße immer

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-- Die Not der Schriftsteller. Der Schriftsteller ist offenbar heute unter den bart be­drängten «eifrigen Arbeitern der am schwersten Aietbenbe. Der Raummangel und das Verschwinden vieler Zeinmgen und Zeitschriften,. sowie die Krisis im Verlaasbuchhandel tragen dazu bei, diese ter zweifelte Lage noch zu verschlimmern. Die Mün chmer Berufsorganisation der Presse und des Schrifttums bringen das in einem Aufrufe an btr M gemein heft zum Ausdruck, der an jeben Deut schm, dem die Zukunft seines Volkes am Derzeit liegt, bic Mtte richtet, zu helfen, damit viele imferri Besten nicht an langsamem Dungertode, an hundert geistigen und körperlichen Entbehrungen dahin siechen. Die Münchener Neuesten ilcacktrichten haben in ihrer Expedition eine Sammelstellc für Geld spenden eint Betrage von

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lein ®lüf ionäe San-Rat Dr Sonigntann befaßten sich im Schlußwort mit den An^Ähnmgen des ersten Diskussionsredners. Do die Zeit |u weit vorgeschritten war, nnntr dir Verstmimlung gegen 1 Uhr grschiofsen

r. Londorf, 26. Mar vMewcni abetti) sprach tnrr für die Deutsche Voikspanei IHrtbi-.-aiuDali Schlink. Seine Ausführungen rirfrn vielfach lebhaften Widerspruch hervor, der sich in zahl reichen Zwischenrufen bemerkbar machte. In die Diskussion griffen nur Gegner ein, und zwar ber Derren Berlin, Lang und Becker.

0 Marburg, 26 Mai. In den SbrdtMrii sand gestern nachmittag ein von über 1000 X'an^ unrten besuchter, vom tzess. B,iueniverein und tum Bund der Landwirte ivranfialteter Dcssrscher Ba uerntag statt. Die Bamintundidaten SxW* Seelbach, Mink-Wol Bbonsen und X'in£» Niederissui' heim, sonne Geschästsftkhrrr Schule tum B. bi L. sprachen über bic >steich-?tagsnxftüen und dL Bauemprogramm, das in erster Linü: die Ab­schaffung der Zwangswirtschaft verlange.

)( Marburg, 26. Mar. Ta» Schaufenster der R G. E1 w e r t s ch e n Univ -Buchbarrdümg Ker, in dem unter der BezeichnungWas ;vu hatten" undWas wir haben" Bilder der früheren und Ärrriflaturcn der ictzigen. Regserung atnäge- stellt waren, nnntr in vergangener Rocht mittelst eines dickm Steines zertrümmert Ter Inhaber der Firma, DosbuchbäMer Bvcnm, macht bekannt, bah er rechtzeitig das Schaufenster piwr^graphteri und Spenden entgegennehme, um die Masseii»»- breitimg ber Bilder zu ermöglichen Die Spiegel- schejben-Verl'räLrmrgSgesellschaft hat 500 Mck Be lotnnnrg für die Ermittelung ber Täter ausgesetzt.

up. R u pperten r od, 25. fDäri Am ersten PtingMagabend fand in ber Gaitwirtsckxift 3ur OTune" eine WaiLvers«rmmlung derDeutsch nationalen Bvl ks pa r t ei" statt Terinnn»- tung&leiter war ber Beignndnete Bückermeister Philippi von hier. Der Redner, Derr Spitz«' von Gießen, setzte dir Ziele der Partei auücmanber. 3'hm entgegewte Derr Ben t sch-Nieder-Ohrnrn. Die Versammlung nahm einen sponnendM Bettouf, so daß sie sich ms 1 lltzr fortsetzte.

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größere Äbhängigkeft von der Sozialdemokratie geraten .sei. Bei Besprechung des Kapp-Putt'chcs des Generalstrecks, der Austrtttsbewegung aus der demokratischen Partei usw. beleuchtete der Redner die Stellung seiner Partei zu den Parteien der Linken. An der Aussprache beteiligten sich die Vertreter der Demokraten und 3o^ioIbemo!cQteiL Während ber Redner der letzteren sehr ruhig und sachlich sprach, war die fast einftünbigc Rede des demokratischen Bertteters (Rechtsantvalt Tchurn) reich an unsachlichen Ausfällen. Im Schkußwort wies Derr Dingeldey die Angriffe beider Redner zurück. Die Versammlung nahm im allgemeinen einen ruhigen und ungestörten Verlaus.

(S) Leihgestern, 27. Mn. Im Smle zur Krone" hielt gestern abend San-Rat Tr. Donigmann c»n ber demokratischen Partei eine sehr gut besuchte Wahlversammlung ab. In l1/«* stündiger Ausführung führte der Redner in durch­aus ruhiger und sachlick>cr Weise die Ziele der Te- mokratie der Versammlung wr Augen. In Der Aussprache suchte der Tcutschnattonale Dr. Ehr­hardt rerschiedere ^lus ühncirgen des Referenten zu widerlegen. Nach ihm sprach der Mehrheits- lozialist T e r t o r. Die nun folgatixm 2 Stunoen boten em Bild der Komik mtd Dunwristtk, da verschiedene Besucher der Versammlung, indem sie fron Politik ganz abkamen, sich mit persön-

sprach ^nidragSabg Voll- Fronfftrrt, ber aut di« Unzufr«t«cheit im deutschen Volke entging, für deren Aufkommen bw Demokraten, die JLxjIi- tionsjxirteicn und die UnflbigSrit der Regierung vevannvonlich gemacht mürben Die Verhältnile köimten von keiner Partei oder Koalition in kurzer 3eit wesentlich geändert werden. Leichtfertig wür­den von anderen Parteien Versprechungen gemtdx, öie uidjt verwirklicht werdeti konnten. Tv hier- maligen Wählen seien umso beb:urungsvoller, als das sehr souveräne Parlament für de nächsten

. Geschicke Demschlands >u lenten htve ~ie srindlich.il Regierungen würden niemals sich zu Äenderungen des Friedens Vertrages verstehen, wenn die neue Regierung radikal noch rechts oder links gerichtet sei. Ein Nichtwiederzustandekom° men der letzigen Koalftiansregierung bedeute für unsere Zukunft die grötzte Gefahr. Von den Rechts­parteien würde den Demokraten der VvrtvuN ge­mocht, datz sie in der Nationalver'ammlunq in solch weckgehender Weise Steuern beschlossen hätten, daN jetK industrielle Entwicklmig inucrhutiien würde Die Rechtsparteien hätt.m aber ftnne bep-- ren Vorschläge zu matten. Die Gelder müßten herbrigeschafft werden, ganz gleich ob auf dem Wege dcs Reichsvotopfers oder einer Zwangs- Milejbe. Ter Redner selbst glaubt, die Entziehung der Steuerdoheft für Staat und Stammune müsie bald revidiert werden, weil sonst viele Tulturdfc Werte verloren gingen. Das Jinan »elend getx- aber auf den Strien zurück. Als Deutschland 1917 erst­malig 28 Millionen ssriegsgrwmnsteuern erhoben habe, habe England bereits 2800 Mill, verein­nahmt. Damals hätte man zugreistni müs'en. Deute seien die Siriegsgewintie verflüchtigt. Es set tn Anbettacht der kommenden .Konferenz von Spoo unvevantworilich, baß von den Rechtsparteien die Regierung als unfähig hingestellt roertx1, Wn sollte es sie unter solchen Umständen erreichen cvnne.i, bah unsere bisherigen gewaltigen Leistungen uns aur d e Entschüdigungs umme a;ig?redmet würdm. Daß die Monarchie m DeutscblMid verichwunoen sei, set insbesondere Schuld ber Parteien, die sich jetzt um ihre Wiedereinführung bemühten. Di? Uebertreibung des Prinzips der Macht und ber MllitariSmus hätten zum Zusammenbruch geführt. Die Revolution habe niemand gemacht. Kampflos habe man sie geschehen lassen. Der deutsche Ao.i habe iri<6 wie ber fvcrnjöfische seinen SVops für Den Monarchen unter die Gmllorine gelegt, er htbe die Monarchie fahren lassen. Die wirtschaft­liche Umwertung aller Werte sei mit dem Dindenburgprogramm entstanden und habe sich über die Revolution hinaus ansnxrfcn müs­sen. Die Demokraten lehnten jede Soziali­sierung eines Betriebes ab, der nicht be­reits monopolaNigen Charafter trage. Die bis­herigen Sozialisierungen nnrtten in ihrem Erfolg imrklich nicht begeisternd. Mmt möge nur an Gos und Stratzenbahn dentzen. Der Mittelstand müsse unter allen llmftäntrn gefördert tcnd erhalten werden. Jeder einsichtige Ü'ausmcrmi hätte schon seit lange d.m Preisrückgang voraussehen müssen. Ter achtstündige Arbcrisdag fei zwar eine Er- rungenschast der Kultur und es gebe Betriebe, in denen acht Stunden so aufreibend seien, datz man feine höhere Arbeitszeit ernfühven könne, aber die Gleichmacherei ber Sozialdemokratie für alle Be­triebe sei für die Wirtschaft vernichtend. Wie hier­durch die Lebenshaltung verteuert werde, dtvvn könne man sich Baum rin Bild machen. Die Demo­kratie suche übevall die sozialen Gegenätze aus- xtigleichen, so auch durch das Betriebsrätegefetz. Menn wir wieder zu einer Gesundung Kommen wollten, müßten Klassenkampf und Gesell- schastsunterschnde verschwinden. Nur die Tüchtigen müßten ohne Unterschied des Standes zu "Führern des deutschen Volkes berufen werden

Frau Landlaasabg. Balser als zweite Red­nerin begrüßte die Tätigkeit der Nationalver­sammlung, die die Verfassung fertiggeftellt habe. Große Möglichkeiten seien da erschlossen, aber auch große Aufgaben seien dem neuen Reichstag noch Dorbehalten. Der Buchstabe müsse lebendig ge­mocht werden. Die Verfassung trage bemoFratifdyen (Äeist und dieser müsse ihr gemährt bleiben. Wir dürften keine Gefühlspolitik treiben, zumal jetzt, wo wir mit den Feinden verhandeln müßten. Die Frauen stünden in großer Gefahr, von der Demo­kratie abwendig gemacht zu werden, da von rechts und links die Schuld für die heutigen Zustände auf die Demokraten abgewälzt werde. Die Frau sei im Wesen konservativ und abhängig von ihrem Gefühl, das werde ihr in der Politik vielfach

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Die Vahlbewegung

* Frauen und Re. chstags Wahlen. Heber dieses Thema sprach gestern abend im tzotel Groß Herzog Frl. Tr. Bcrnays, Leiterin der sozialen Frauenschule in Mannheim, für die Deutsche Volkspartei. Nachdem die Red- nerin den Ursachen der allgemeinen Aahlmüdig- keit, be^nberv bei ben Frauen nachgegang.m war, die wohl verständlich, ober deshalb noch lange nicht berechtigt set und befonberen Nachdruck dar aus gelegt hatte, daß das, was man gemeinhin Rechte nennt. Nichts anderes als Pflichten seien, er­läuterte sie des näheren das Programm der Deut­schen Volkspartei. Der beabsichtigten Gründung einer sogenannten Frauenpartei, die alle Frauen zusammensafsen will, stand die Rednerin sehr ftep- tisch gegenüber. Tie Frau müsse innerhalb oer Parteien mit dem Dkanne zusammenarbeiten: dies hindere aber nicht daran, daß sich die Frauen innerhalb ber Parteien bestimmten Aufgaben zu- roenben. Da stehe in erster Linie bas soziale Wirken, das vor allem auch auf ben Mittelstand ausgebehnt werden müsse, der heute in vielen Fällen unterstützungsbedürftiger sei als bic ar­beiten be Bevölkerung. Die soziale Fürsorge müsse in erster Reihe durch die Frau und für die Frau aus geübt werden. Erste Aufgabe des sozialen Wir­kens müsse sein, den Lebensmut im deutschen Volke zu heben. Die Deutsche Vollspartei werbe für alle Maßnahmen ein tret en, bie geeignet seien, bic Freube an ber Familie, vor allem der kinder­reichen Familie zu beleben. Ein weiteres wich­tiges Betätigungsfeld der Frau sei bie Erziehung. Mit ber Schaffung von Eltern, Schüler- unb Lehrerräten sei noch nichts positives geschaffen: es gelte, in biese Gefäße erst den recksten Geist zu gießen. Alle Erziehung sei aufzubauen aus der Ehrfurcht vor ben Menschen, ber Natur unb dem Göttlichen. Zweites Programmwort der Deutschen Volkspartei sei bas Wort liberal. Was uns not­tue, sei mehr Liberalismus im Gegensatz zu der alles gleichmachenden Demokratie, Förderung unb jur Gelfunqbringung der Pcrsönliei)Lei!. stricht jebem ba« gleiche, sondern jedem das seine, denn Gleichheit und Gerechtigkeit seien nicht das­selbe: sehr oft sei Gleichheit die allergrößte Un­gerechtigkeit. Weiter erklärte die Rednerin, daß es nichts krasseres gäbe als ber Widerspruch zwi­schen dem, was bie Demokratie ber berufstätigen Frau versprochen und was sie pthalten habe. Es fei zuzugeben, daß vieles gar nutft zu halten sei. Dann solle man aber and) den Mut finden, dies deutlich zu sagen. Es gelte nicht, alle Berufe der Frau zu erschließen, sondern die spezifisch frau­lichen Berufe, vor allem alle erziehlichen und pfleglichen Berufe, so auszugestalten, daß Mäd-- chot imb Frauen auch gerne in diese Berufe hineingehen und etwa« zu leisten vermögen. Auch in der Frauenberufsfrage brauche man mehr Libe­ralismus, weniger Formalismus und Schematis­mus, weniger Versprechen und mehr galten. Dritter Programmpunkt der Deutschen Volks- Partei unb vielleicht der wichtigste sei das Wort national. Hier sei es vor allem Aufgabe der Frau, bic Jugend in nationalem Geiste zu er­ziehen. Von der Regierung sei zu verlangen, daß sie dem Ausland gegenüber mehr Würde zeige. Wic wollen frei fein nicht nur nach innen, son­dern auch nach außen. Die AuslieferungSfvage habe gezeigt, welche Früchte eine einige und feste Hal­tung zeitige. Zu den sitllichen Aufgaben ber Frau ääblen weiter Religion und Glauben. Hier sei vmc Verbindung zu schaffen zwischen religiösem unb nationalem Gefühl. Tie mit lebhaftem Bei­fall auf genommenen Ausführungen ber Rednerin klangen aus in einem Appell an bie 5rauen und vor allem bic jungen Mädchen, sich nicht durch 'rqenbwelche Gründe vom Gang zur Wahlurne abbaltcn zu lassen unb ihre Stimme der Deut- i^en VollSprrtCl zu grbai. In der Ans­prache ergriff nur eine demokratische Rednerin das Wort, bie pazifistische und demo­kratische Ideen verfocht unb sich vor altem gegen bi* Charakteristik der demokratischen Partei durch Fräulein Bernayö wandte. In ihrem Schlußwort ging Fräulein Bernahs ausführlich auf die Darlegungen ber Vorrednerin em, inbem sie ihr gegenüber vor allem den nationalen Gedanken nochmals kräftig untersttich.

** Temvkra tie unb Mittelst lnd. Unter dieser Parole hatte gestern bie Deutsche demokratische VollsPartei zu einer WLhlcrversamm- lung im Cas6 Leib rinbmifen. Als erster Rechter

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Geschobenes Silbergeld.

KSln a. Rh., 25. Mai (WTB.) Den 931Ä4- tern zufolge entdeckte die Polizei eine Anzahl Kisten geschmolzenen S i 1 b e r g e 1 de s, die znr Ausfuhr auf ein Rheinschiff verladen wurden. 24 Zentner Silberbarren im Werte von ungefähr einer Million wurden befdüagnabmt. Der Ab­sender ist nicht ermittelt.

Perlenräuber.

Breslau, 26. Mai. (WTB.) deute mittag schlugen drei gutgekleidete Männer in bei ^chweidnitzer Straße, einem der beleb­testen Punkte, die Schaufensterscheibe des Ja weliergeschäftes von Carl Frey Söhne ein und raubten sechs Perlenhalsbänder int Werte von 600 000 Mk. Sie entflohen dann rn einem bereilstehenden Auto. Der Polizeipräsident hat für die Ermittelung der Rätcher 10000 Mark, unb die Firma 12 Prozent des Wer­tes der gestohlenen Halsketten ausgesetzt.