Ausgabe 
26.11.1920
 
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schauerlich, daß Sie mir nicht mehr fagen rtwlien."

, ,,ES hängt nicht von meinem Villen ab, den» ich bin Arzt, al(c3, nxid ih vielleicht noch auS- 'vvkdten darf, ist der Wunsl>, bir> ifrau Folkn« t»Ib in eine andere Um « ing versetzt werden römitc. Denn Sie da-.u teiutra^ei rcrmöd,ten. Kurven >Lie sich em Verdien"! erwerben. Vor allem um Ihre Schwägerin <51 De Luft, die lie hier atmet, ist nicht gut für sie und für ihre Umgebung."

^^JDarenttuf tre* Strecke hinäusgetreten, Me fr« Ausläufer des SW» von dem Garten des Landhauses trennte. (5s »waren nur noch wenige hundert Schri te, die sie bis da r, zurückzuleiei, hatten (>)erda ueilte H c roc.ere ^race: aber * sah jj ernst und nach en kl ich aus, t>.ifo Germ»- nngs Blick in Unruh..- u'.er i r 0> icht hinstre'fte.

"Habe ich Sie rer.teit?" fragte er endlich. Werden cic mir letzt Ihr Wchlw^en Ihre Fveundichaft entziehend

Wieder begen-e:en sich ibre 2lugen Und als sie mit einem leie, Nein auf feine /frage ant­wort? de, erschien das schne.-zlich vermißte Lächeln wieder auf ihren Lipvei.

Ich baute Ihnen, Fräulein Ger^a. (Zs wärr auch, bei Gott, das Traurigste gcroee.i, das mtr hätte wideriahren können."

Er hatte den Fuß auf hie Gren scheide gefetzt nur noch ein ein^-^s W"rr, und sie war üfcrx schritten. Aber tor/n Lich Gerdas De z stürmisch klopfte, noch sträubt-? sich ein mädchen ha tes Bangen gegen die Entscheidung.

(Fortsetzung folgt)

eitere

Swetter Blati

M. 279

Fortsetzung 44.

Nachdruck verboten.)

a ^as, Innenleben and«.er gewonnen hatte.

Sie waren biä an die Grenze gelangt, bereu

Ob sie es nun dafür genommen halten oder tidt, i«deufalls begegneten sie sich noch öfter im Delk, und der zarten Fäden, die der Frühling piidjen ihnen spann, wurden mit jedem Mal mehr ti< merkten es nicht, und toenn es eine Gefahr tot, die damit über sie heraufzog, so gingen iie Pr lackcnk-en Mundes und lactendei Derzens ent*

dieKalkner aufLmöenhöhe

Roman von Reinhold Ortmann.

Kn. laB Gerda sich auf Lindechöle so über i Erwarten Ixinaus glücklich fühlte. batte [eine lrjachk doch wohl viel weniger in all den Umstän- km. denen sie dafür Tank zollte, als in den (5tn- küien, die sie aus dem Walde mitbrachte und ri»n Sour durch kein Gesdteimis des Tages ver- lischt werden kann e. 9it>dt war lein Wart ge- kllm, das sich als ein erstes scküchterne-s 05c* Mxn, als em leises, zagstes Werben hätte beuten Mm; noch unterschied sich ihr Gedankenaustausch " 'ichts von Gosvrächen, wie Gerda sie schon ort JF ihrem Leben mit ei/.e.n Derrn geführt hatte, ihre etwas anderes als flücktigeii Zeitverttcto in litten zu sehen. Aber es war doch nicht mehr daS- Ein oft gehörtes Wort tonn'.« von ganz tgenem, neuem, bisher ungeahntem Inhalt fein, xxn es aus Oswald Germerings Mundts kam: >'le alltägliche Wendung klang nicht mehr lacr und !iEtssagend, wenn er sich ihrer bediente; irgend kur-e Mitteilung ans seinem Leben erschlotz Einblicke in fein Denken und Fühleti, wie sie e auch bei den langatmigsten Beienntttisfen nie

Deutscher Reichstag.

Berlin, 25. November 1920.

Die Ickerp-lla wn T r im bor n 'Qtt.) wegen bet palilqchL» De chmpfun^m der rheini,aien £e- Vvlkrrmiq c>urch den DinVvr ixt Neichsge:reioe- ta'Ae von Fallenbayn gelegentlich einer Bespvechio-.g un Oberpräse/ium cn Kubier» wird nach Aus- fünft der Regierung b. an .tontet nxrtcn, sobald ba-3 Evgebnis der earg.lei.e.en UnterfuchiLig ovr- Litfli.

ES Älgt lie »Die Beratung des Gesetzen^ rourses über die Dilduny eines Landes Obcr- ichlciien Au oiuomiege«b). Dierzu lieg, ein Antrag Der Unabhängigen vor auf Ctn etzung einer Ktom mison zur Do.-bereitung ter N<Agl»-rung Teutschlan s auf Grund ber na.ü lichen laordsck^.ft- '.iten Zusammenhänge fotoi: der w.rts<l/oftli<!>en Veoürfniisc der Bvolckrung.

Reichskanzler Fchrenbach:

lser Tag der Adstimmnng naht. Das genaue Ta» nm roiiien wir noch nicht, jedeiisalls aber ün £?tm ai Januar. Deutschland vermag olme dic Kohlenschätze OlerschlZieiis nickst auszutommen mb die Forderungen des Kvhlenab'vmn'Mis mm 5paa nicht zu er üllm, wenn Obericksle icit v» n hm svsgcri'sen wird. Daß TeuticManb wie Polen dies Mißliche tun, nm die Wähler in diesem Sinne tu beeinflussen, ist Har und es wäre aud) nicks iagegen eirtfrutamben, wenn diese sLgitotion seitens kx Polen mit den »ulässis'n Mi tcln gelTicbeii _DÖr < Gegen den Terror der Polen seit wir (iaspruch ei Helen. Auch di?P-ckeu haben Ober- Neuen <mc Au'vnomie Vers trocken Die Olvr- Äe i:r aler w r en sich daran erinnern, das- sie ür wrrtschafckicktes und kulturelles Aufblühen leut id-taub zu v rbankien hab.-n, während Polen filier zn'anivr ng fr l en Bev l7erung bis- her roch den Bero is einer Leistungssäbicrkeil auf diesem Gebe« schuldig geblieben ist. Die Frage der Autonomie ift ein cnt schadender Falbor ge- aotben und alle (Elemente Hasen sich in tun vor- vg.'nten Entwurf zusanrrnei'gefuNLen. Nicht olle Leenlen sind sv.ilich be.eVvr nxrrben . Aber die Sachverttändigen, und sind Vvr allem dir 2b:r cfJcfier sclbst, haben sich auf len Eniwurl ijeemifft und selbst die pveumsche Regierung hat fre ursprünglickfe g-gm eil gc AnIcht geändert. 3<f) hoffe, daß seitens b. r Alliier en alles geschehen loitb, den Tag ber Abstimmung frei von jeter Zeeinflussung und jedem Tenor verlaufen »u ifffen. Um nun irgentwelckL Schäden zu »er- neiden, und da ro.b r eine aufjere nod) eine innere lnreyung zu einer nochmal g?u Tebat.e vmhan- iet ist, bitte ich, heute jede Debatte zu vermeiden. Heber daS, was uns das Derz bewegt, können wir iDflter sprechen. Wir erwarten von 'den Ober* dbleftcm, daß sie in der Frage ber Autonomie <n Anlaß nehmen Jwd«n, sich für ihre feste Zu* ^örijteit zum Reiche auszusp echen.

Dbg. Po hl mann (Dem.) erstattet den <£< tdÜ b.^ Au schuf es. Tie oberschlesische Frage ist 'ne europäische Frage, denn den Verlust Ober- ^hlesiens könne Deut chland und Preußen noch vrniger ertragen als alles andere. Der Entwurf istspricht dem Selbstbestimmungsgedanken. Die jieichsregi'rung wird jet«nsalls bereit sein, etroai- xit Wünschen ber Oberschlesier zu entsprechen. Lberschlesien verlangt heute von unS Treue, isoeuo um Tr.-ue. Es wird auch uns die Treue zltcn! Die Oberschlesier lieben ihre Deimat und stolz aus ihre deutsch? Kultur. Gewiß hat eine mrke polnische Agitation auch schon vor dem Stiege bestanden. Trotzdem sind wir mit den Polen cusgekommen. Jetzt aber, wo das Regiment des ordcs und der Brandstiftung h?rrscht, zeigt Lberschlesien erst recht feine deutsch: Gesinnung. 2a:ür danken wir ihm. Dres.s Gesetz soll in Ober* Wsien bi' Ver öhnuug ber beiden Nationen 6rin» M. Obersch sier, seid euch der Verantwortung l'^wußt, die auf euch ruht!

Abg. Schultz- Bromberg (Deutschnat.) er­klärt, dem Ges tz nicht zustimmen zu können, da ikstle Part'i eine wirtschaftliche Beernslussung ^rschlesi ns durch das Reich für unmtzflich halte jiitb Ob.nckchlesi.n gar nicht von Preußen los wolle. <k Loslöüng Oberscheiiens werde der erste An- zur Zertrümmerung Preußens werden. Da;u vnde fein? Partei nicht die Dand bieten. Ober- 'lhlesien wird und hoffentlich die Treue halten.

Abg. Dr. Der s che l (Ztr.) bittet im Namen kberschlesi ns und seiner Partei um Annahme der iEodage. Die Amrahme ist vaterländische Not- toitbigfeil. Si' wird auch in Polen und ganz hropa verstanden wrden. Die Autonomie ist icht nur auf den starken Willen der oberschlesi- bm Bevölkn-ung zurückzuführen. Sie entspricht |iu<b den Verspr chungen der Reichsregierung. S e ft das beste Agitationsmittel g~gen die Polen und »Mte nicht den Grundstein für die Zertrümmerung Ikemßens. Dieser Ruf ist von deutschnatiimaler tote erhoben worden, obwohl die Deutschnatio- liafen Oberschl^siens sich in ültorwiegender Anzahl den Boden der Autonomie gestellt haben.

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<5ic^gncr Anzeiger (Gen'ral-Anzelger für Gberheffen)Freitag, 25. November (920

Bad-HauhelmHupfelds

Kurpark-Casino, Diele, Bar, V/einstuben und Motel auch im Winter in vollem Betrieb.

d« Sitte, -n bie duMtfte ä ( Interesse der Arbiter

ilL^h^:L Oberschlesiens cktohle.-.- 'L^e «.chn noch 2(XX) Fahre. Der oberfchlri.sche Q0CT "°ch andere Schätze: die t*? 5SJff?Crrt^eH,artrrtcn U1U) ,nt Kampfe für btt Atolle Ge-ollenm und ötek sol.en uns erne b.nmg fern, daß ta;r zusamme^rg.hören im gemein, amen Vaterlande.

^g. Ofvnsky (So».): Der Arbeiersck»aft mrb nKi.tcr fBar.et tst es fchver ge.ooroen, dm AuLnwmreplml aiizunchne?'. Bir La.e.i ab^i ld:-^l?crauä ^vec?mäl/gk i cgriU e.i unsere Be- -arten Jarlen gdai.en Die Ar.e. e. nx*rv<m nun- ' auI Äoden die es Ge etzes stellen, ^.te tommranijnidKii O.er,chle.ier, lie si>.h g-oittn- ^l\-5UrLrcIni/e?ni-eTcn' >üw ciitid) o kn, r.ir ^«ut ck-loud zu stimmen. Wie aber auch üc-->- Utnrmnmg Tie Gn:ente hat cie Macht

uwo es tst möglich, daß sie den Pton eines Frei Itaalcs mh Curichluß polnischer und t d^fkf/'yr GedrelL»rcih.' ins ?luge fa;st Dagegen wer -cn o.c Arber'er fyivnt macken Sr'-on m t-*- > » hier auf müßte je)e nationale Agitation tetmi d? i wer - oeii bv amrtixm nur gee.gncl c.....u,;- ll m

btc Reihen der Oberfchleas.er zu bichgen

A.4 lvn .stardorff (D.Vp): Gin lleb.r- gang an Polen b.ieutol den Rui.l der .stvhleufelder und die Bwi losw.rdm'.g der Bemn en und Ar­beiter. Fallt das Be'snmtnis für Deutschland and, o lmrn ie Gntene iid> bi.fer Shm-.x,ejung nicht eickzl-heir^ A-ch uns fall: b<r Ve lu t für Preusen Aver. ro llen diese Dedensen a5e: im Inter-- effe Deutschlmck^ und der heu.i,>en Deba.'te nid^ laut weiden lassen. A.le Kenner der ol.erschleii.clxn Pst-che, itoran der dculschna renale Laiur.m ton Lppen, bc orum, daß die er En.wiirf tie Abstim- nnrng günstig beeinflussen fatm. Da ist es unsere Pillcht, lern Geetze, zutzustimtorea. Kvnxguenzen iür entere Lmrdes^ile l -hnen wir cn schieden al>. Treue im Unylück zu wahren, n>ar t.nüretr teutfd>c Art. Den: scher Del enmut hat Oberick^eiien vor tem Schreckicn des strreges beivahrt. Das mögen die Cb.rfd>Ie,ier nicht vergessen.

Abg. Ledebour (US.): Wir werden für die Vorlage stimmen, w-il sie der Au takl zu der von uns geforbcit.n Neugliederung des Reick)es ist. Allzu optimistisch? Dofmun^r darf man a er auf das Gesetz nicht s.-pen. Auch ich bin ter An­sicht eine Sozialisierung der KohlenbergwrkeOder- schlesieitS wäre ein be fett? Mittel gcro? en, die Arbeiter zu g-winnen. Freilich würden dv? bent- fdm Kohlengrub.'nbesiver in die fern Augenblick die Polvni,iecung vor.;i hon. Ihre nationalen Ge­fühle reichn nicht bis in den Geldbeutel. Eine Losreißung Oberschlesiens würde zwiechst eine ebnxeve Schädigung unserer ge'amtm Montanindu [rti? beb Uten und die Arbeiterscha t Ober fehle, iens schwer gefährben. Polen kann für den Arbeiter auch nicht entfernt das leisten, was der deutsch? Staat bisher geleistet hat. Der Redner begründet sodann seinen Antrag, eine Kornmis.ion von 23 Mitglie­dern wir Vorbereitung einer Neugliederung Deutschlands einzus tzen.

Abg. Leicht (Bayr. Volksv.) begrüßt die Vor­lage, die nicht nur die Einlösung eines Ver­sprechens bedeute, sondern auch im nationalen Interesse liege.

Mbr Dr. Levi (Kommunist): Das Gesetz soll ein Agitationsmittel für dic Wahl sein Die ober- chiefische Erde birgt auch die Gebein? der Opfer, >ie gefallen sind von Dörsings Gnaden, und Dör­ing ist der Vater dieses Gedankens. Was in d m Entwurf den Polen zugesichert wird, ist Mache, tunb ob der Entwurf »ur Durchführung gelangen wird, steht auch nod) dahin. (Unruhe und Wider­spruch)

Abg. Graf Berstorf, (Welfe) begrüßt die Dortoge als einen Schritt aus dem Wege zur Nn- gestalttmg des Reiches auf der Grundlage b*r Stammeszugehörigkeit und erklärt, daß seine Par­tei die Notlage des Vaterlandes für ihr.» Zweck nicht ausnützen werde.

Der Entwurf wird darauf in zweiter Lesung gegen die Stimmen der Deutschnational.m an­genommen. Desgleichen wird auch, da kein Wid?r- spruch erfolgt, die dritte Lesung erledigt.

Der Antrag der Unabhängigen wird abgelehnt.

Freitag Mittag 1 Uhr Anfragen, Interpella­tionen, bannt ter dre über bat Berliner Elektrizi- tätSstreik, Anträge.

Schluß 4V2 Uhr.

Aus dem AmtSverkündigungS-latt.

** TaS DmtSperkündigungsblatt Nr. 171 vorn 25. Novemb r enthält: Russische Äriea^gcf an gene. Rückführung von zurück- gelassenem Gepäck und Nachlaß ehemalig.^ franzö­sischer und belgischer Kriegs- und Zioilgesangente Rundgang Der Feldge chworenm. Gemcknte- umlagen für 1920. Termin zur Ein en düng der Kirchen- und Stiftungsrechnungen. stircken- und

S: fÄmgsporamchäge für 1921. Tas Ab- und Ausasten ter Ldstoaume an txm ststeisstraßen. -- Behf^uchen. Dicnsmach.ich ai Fe d^neini gantam Cter-Se f jtgai und E.tingsHaufen.

Dik EinkmnmenftTuer-Antcile ber Land- geinrii^en.

2a3 <hei3amt gibt nachsteltend die ETn'ommen stener-Antei e ter Gern guten für iröj befamu, iie b i E mit.eüng des Uu.larebeter.fz in SRneataitr $u ftoilcn und. Es un.b ansvrückstch bara.if bin gerne e.*t, daß die Be echTvm; bt Emtomn ensteutn VliueiA' mir eine vorläufige und unvc.bi id.ichi ist Die aibgü.lii zu be edmcn.vn Anrnle kötinen so- i wohl nach rten, als auch nach int en von de i nativ lüehend auf geführten Beträgen abro.ndx.rn Bon den nachträglich beschlosfcne-i Um.a.gen winden dir viad)t:ag::'c, deren Er Hebung vor tem 10. März 1920 be w offen narrte, ganz berücksichtigt: bei bäto er T<ck?nßfaf ung nnirte höMens ein Diit- tei dcS al5 Ergebnis des D<mp!ausichtogs berech ''eien Ertrags der E.nkommeu- und stapi'.ack'lelier e.n^ste U. Eine Zusage, daß dies: Nachtrag-stnunn a.id) tei der enbgül'.i^xn Berechnung mindestens

I in diesem Maße berüdfidx igt werden, ist darin | nicht enthast n

| Albach Emkommensttuer-Amteil 1GC0 Mark (Um'agrnbrdarf, ter aut das Vermögen ans- Msch a-rn ist 9'0 Mark), Mendorf a d Laln 14^00 (7001, A lmdors a. d. Lte. 3700 (2000, A lertshausen 3.00 (2?00), A! ten-Biseck 8700 (53CO), Sinne-nb 6300 .2500 , Be lersteim 14 7 .0

i 16 3.0), Tte tersbain 6500 (2400), Bersrod 1000 (1000), Bettenhauten 4900 (5100), Beuern 2800 (1200), Birklar 11800 (9200), BurkhardSfeltetr '900 (8100- d,tn*Qrf) 1800 500, Danbrrrgeu 13 3 0 (57001, Tors-(''ü l 12 400 (11 600 , Eber» stad: mit Arnsbrrrg 17 &.K) (12 400). sfrsdtemar- E:ing otedheim (600), (öarbenteich 17600 (2400), Geilshmrsen 49 0 (100 , G eten 3 610 000 (steht noch nicht fest), Göte'nrod 5200 (1800), Gros«,- Buteck 10 600 (3400), G.oßen-Linden 34 500 (60 500j, Grünberg 56 000 (16 096), Grüningen 15 200 (14 800), Da doch 3000 (1800), Da'tenrod 1300 (979), Dcm cn 9500 (6203), D-uchclteim 128 600 (71400), Do z'eim 25(0) (40 500), Dun- ten 67 7L0 (37 300), 5Znltelten 5903 (410 ,). 5ke' el- bach 56^0 (4400), Üten-Linten 41 40) (20 6ck0h Langd 6600 (8100), Lang-G.n! 31 201 (13 829), Langsdorf 79^0 (4100), Lniter 4400 (2603), Leih­testern 28 7 0 (5300^ 1500, Kana'gebühren auf die Steuervb.'ekte mit ÄuLnckhme des Ludrngs- und Naihofs), Lich mit Dos Albach, Eolnhau)en und Mühlsachten 56 2^0 (7800). Lindenst.-uth 40'0 (2000). Lollar 78 700 (74 969), Londorf 13 900 (11 IGO). Lumda 4800 (6200), Mainzlar 14800 (800), Münster 6300, Mu ch nheim mt: Dof-Güll 10000 (18 600), Niederste fingen 4000 (1500), Nonnen-od 2000, Obbornhofen 14 600 (1400), Oter^Lessingen 3700 (2700), Ober-Dörae'N 15 700 (6300), Otenhanskn mit Appenborn 2800 (1200), Oppenrod 2200 (5000). Queckborn 9700 (7300), RatertSbausen mit Rtn<telshausen 3700 (1800), Reinhardshain 3600 (2800), Reisli-chn 6803 (2200), Rodlreim mit Hof G 3800 (4800), Röte ten 9,09 (3009), Rötl^eS 1900 (4100), Rüddings- hmrscn 4900 (9100), RutterShauten mit Kirckcherg 4900 (700), Saasen mit Docknbach, Veitsleia und Wirberg 11500 (2900, 1170 auf die Parzellen- Besitzer), Stangenrod 4200 (3300), Stasifrnbrea mit FiietelhMiten 1700 (700), Steinbach 12 400 (7600), S einhetm 6000 (5000), S ockl auten 10200 4800), Trais-Dorloff 10 700 (11 300), Treis a. f>. Lda. 9400 (4600). Tröte 3200 (1100), Utphe 10 000, Villingen JJOOO (1000), Watz nborn mit Steinberg 54 600 (30 400), Weickartshain 8600 (11 400), WeiterShain 8400, Wie eck 53 500 (114 500), Winnerod 1700 (1475), FeidgemarLoia Ober-Steinterg 100 (6900).

Die Maul- und Klauenseuche.

In Q u e ck b o r n ist die Maul- und Klauen­seuche erloschen. Tie Gemarkung Queckbom wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Be- obachtunEsebiet cingeglictert.

In Metzlos-Gehaag (Kreis Lauterbach) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Die Gemarkung MetzloS-Gehaag wurüe zum Sperrbezirk erklärt. Das Beobachtungsgebiet bil­den die Gemeinden Wünschen-Moos, Metzlos, Bannerod und Deisters, die bereits ans anderem Anlaß Beobachtungsgebiet sind.

In Ober-MooS (Kreis Lauterbach) ist die Mmil- und Klauenseuche ausgebwchen. Tie Ge­markung Ober-MooS wurde zum Sperrgebiet ge­nommen. Tas Beobachtungsgebiet bleibt unser* ändert.

In Rimbach (KreiS Lauterbach) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Tie Ge­markung Rimbach wurde xum Sperrbezirk er­klärt. Tas Beobachtungsgebiet besteht aus den Gemarkungen Unter-Wegsurth, Ober-Wegfurth und Unter-Schwarz.

In Zahmen (Kreis Lauterbach) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebwchen. Die Ge­

markung Zahmen wurde zum Sperrbezirk erklärt. Die Otenteirt.-en Dün chen-Movs luib Deisters bite L<n das Beobachtungsgebiel.

In Blitzen rod (.4rcis Lauterbach) In die Maul- und zt.auenieuche cr.oschen. 2er Sperr- tejirf D.itzenwd wurde auigelwoen. Tie (Gemar­kung Dlitzenwd wurde zum ^eovachtungsgebieE erklärt.

In E i ch e l h a i n (Kreis Lauterbach) ist die Maul- und Klauenseuche er.ofchen. Die Sperr» Maßnahmen wurden au geboten Tie Clemcinbe Eichelhain wurx auS te.n S.vrrgcbift entlasse» und zum Beo. achlungSgebie: cxf.ärt.

In £ o n b c it I) a u i c n ( reis Lauterbach) ist d'e Maul- und Bauen eurbe erloschen Ter Sperr- tezirk Landen Han en ururben aufgehoben. Die Ge» inarfung Lanteuhausen wurde zum DeobachlmtgSM gebiet erftort.

In Altenhain (Kreis Schotten'' ist dir Maul- und Klauenfeuckx' anSgebwchen Die Ge­markung Altenhain wurde zum Sicrrbeürr er« klärt. DaS Deobachuingoge'oiet bleibt unverändert.'

In RebgeSdain («tr.-ij S'hotten ist die Maul- und Ktanenseuche er oschen. Tie Oiemarfungr RebgcShain wur.r au? tem Sperrgebiet ausgo« schieden und tem Beo dach'ungLgebiet angegliedert.

In Kinzenbach (Kreis Wetzlar ist die Maul- und Klauenseuchi' ausgebwchen. Die er» forderlichen Schutzmaßnahmen sind angeordnet.

e

9?ach einer Mi9ei(wrg ter Direktion be? K-ieg:gefan(tonen a>e s ' a'scl-N» terzrorbre» teten »ich alle K i iegsgesangenen russi­scher Nationalität, die im Jahre 1911 in Gcfangen'ch.rf' geraten sind, foivcit iie nach Ruß­land yurütflehren nvftr-n mit Geväck und cnen* hir ( m Anhang nach E lebigung sämtli-trer Lohw- fragen umgelenb trocrfS Aleran^rvrt in das Laa« Kastel-Miete z'^hren mi heg ten. Tie Arbeitgeber baten ihren be drif igtett Olefarmoton von bitter Berfümmg Kenntnis zu geben.

Tie ehemaligen Arbeitgeber von französischen und belgischen Gefan­genen roc ben mifgesorter', noch in ihoni Dante« besind'ichrs Ei,tn9im solcher OMangenT ter zw- ständigen Dürgcrmeisterei bztv. tem Obirbürgtr- meistrr xn Gießen binnn. ' I Taren aiium'lten. Der bm itz von Otep ickst.icken Oltld od r W^rto sacken oorsätz.ich versch.'.tirt und nicht zur Anmel­dung bringt, macht sich ter Un crsch'agung, ter* kenne, die txm tem Xtorlxmi ru c n Ke in n <1 bat tmd dies nicht xur Anz-ei^ bringt, ter Del)ler scch.ildig. Diese iilnmdbiingen roerben von tem Kveisamt der Jnspek iou ter Krims''tfe.ng-mcnlager Frankfurt a. M., Dvchstraße 18, ütei-sandt. Die Insp'ktion wird sich mit j it n ein c'ne.i 'te-maligeit Arbeitgeber unmitte.bar in Verbindung sttzn und bezüglich Verpackung, Be,eichnimg und Absendung <Tenaue Annrisung geben, fmnie br dazu et> fuckterlichnPo 1) fe a n* sei, Po emo is itgrit und Gutsdtoine für fraAlficie Gepiilbesörb'rung ord­nungsgemäß aujgcfü,ü den Aibeitgebern zus-mden.

Attache itnb Schule.

O Friedberg, 25. Nov. Im Mrei5lebret« verein hielt Lehrer Denger lWorms^, ein er- pnob'er Wachmann auf tem Gel i e des Di-rkimter- lichtS, einen inter-'ssantcm Dorttag ü.er den Ar- beitSunterricht und seine praktische Durchführung Das zci gemäße Thema ist vom Teut'dxm Lehveckverein als Arbeitsaufgabe in t<n Verbänden und Vereinen gestellt tuorbtn, nachdem die beuffdx Reick-o.erfassung die Ein, führimg des Artei siin e richts in un erm Schulen tersieht. Ter Arte:'s <t-nl<g txmTr will nicht nur die Händler igüeit allentbalten e nhür 'em, er will in ter Danp ache als Un errifl.t üriinip den gan­zen Unter W im Sinne ter 2e(bfttatigteit befruch­tend bcctnfluf'en und umgeftal en was allerdings nur möglich ist bei einer en'sp- erlen en Aenteruna ter Zirle des dertz-i igen Letevlans. Aus Wunsch ter Lehrerslhaft wird der gieb-er im nächsten Jahre einen prak ischn Kursus für Arbeitsunter- richt im Kreise abhal en.

Kaclruhe, 25. Nrw. Bei den kürzlich für die batt <fe Lanteskirche nach f.e e'trm WahlreLt stattfintenten Wahlen zur ordentliche« Landesslinode wurden gerohlt 33 Posi ioe, 17 Li'vrale, 4 LandeSk.rlErte Ve einigung, öret Volkstirckckicher Derbmid. Es ist al " auch h er wie bei den Wahlen zur vrfa'sung-g^be.iten Sntrobe ein beteuenter Ruck nach reck» s zu verzeicktom. ES steht ttoch die Ernennung txm 6 Xiflcorbncten durch die oberste Ktech-nbehörde aus, b:e aber an tem Gcsamlcrgebnis nich.s äntem wird.

lkberfd>reiten nicht mdhr von bem eigenen Willen, sonder nur noch von irgend einem bekmgtoien Zufall ckbhängt, vielleicht vrni ter Forle einer am Wege blühenden Blume oder tem Gezwitsckxr eines kleinen Vogels. Und daß sie beite unbcwuß em­pfanden, wie nabe sie dieser Grenze getommen waren, machte ihnen den unschuldi-e-t Verkehr zu etwas unnennbar Süßem und Lieblichem, zu einer jener heilige:: Freuden, denen keine andere gleich­kommt vielleicht nicht einmal die Seligkeit er­füllten Liebessehnens.

Länger als sonst batte sich heute, ohne daß sie dessen inne geroort <m wären, ihre Wanderung aus­gedehnt, und bei einem Mick auf ihre Armband­uhr fühlte Gerda leichtes Ergchracken.

Ich mutz nach Dause/' sagte sieMeine Schwägerin wartet wohl schmi Darauf, daß ich sie ablöse/'

Signes Name war seltsamer Weife bisher nie­mals »wischen ihnen geixtnnt Worten, und ihre Erwähnung, in tote Ixirmloer Iorm sie auch er­folgt war, wart einen plötzlichen Schatten über Gcnwerings Gesicht.

Wollen Sie mir eine etwas beftemblidx Frage gestatten, Fräulein Falkner?" brach er, nochöern sie auf einen kürzeren Weg abgebogen, waren, das kleine Schwe.r.toi, das ihren Dorten

"olgt .tut.Sind Sie sehr etg mit ber Gattin re» Bruders befreundet t"

Gerda schien in der Tat Überrascht, llngennp sah sie ihn an.

Gewiß wie es sich unter Sckoägermnen geziemt. Tiber weshalb fragen Sie mich das, Derr ToUor'?"

Weil ich Sie bitten möchte, vorsrchttg zu sein/'

Vorsichtig? Gegen Signe? Mein Gott, in­wiefern ?''

Sie gehört M den unberechenbaren Ge­schöpfen. Zu ten Frauen, die unter Umständen oud) denen gefährlich merken können, denen sie zugetan sind. Ihnen vielleichc fo^ir am Ziesten Man sott niemals tu weit gehen tn dem Vertrauen, daS man ihnen schenkt/'

,^Jch verstehe nicht, woraus Sie dos alles sck>lieten. Wimen Sie es mtr nicht näher be­gründen?"

Nicht ohne eine mir unterlegte Pflicht zu vetteren Aber vielleicht glauben S»? mit auch so. Wenn ich S« warne, tue ich es, weil--"

3hm? Weil--?" fragte sie, als er stockte

»Weil ich so sehr gerne alles Widerwärtige aus Ihv-rn Wege e.ittemcn und Ihnen altes Häs-. lickte erspiren nrodre. Ich sage damit nicht, das, Sie von Frau Iolbter Widerwärtrges und Däm­liches zu fürchten haben. Ich backe nur an geroine Möglichteiten, denen Sie vielleichr durch einig? Zurückhaltung rorbugen lämten."

Gerda schüttelte ten Kopf.

Sie sprechen in Andeutungen, die mich beun­ruhigen, n*il ich sie nicht begreite. Wenn ein an^ derer es unternähme, mich ahne Angabe von Grün­den vor Signe zu waren, so müßte ich mich euer*- gisch dagegen verwahreti."

Ich hatte eben darauf gehofft, daß Sie mich nick» für einen leichttertigen oder gar für einen böswilligen Schwätzer halten würten."

Offen und frei sah sie zu chm auf.

JRtin, das tt» ich nicht. Wer es tst doch