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Allen denen, welche unserer lieben, teuren Entschlafenen während ihres langen Leidens so liebevoll und sorgend an der Seite standen, den evangelischen Schwestern, be­sonders Schwester Elisabeth, sowie für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange und für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir Allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Katharina Glatthaar geb. Kreuter

Sie ttQneroöen MleMbem

3. d. 91.: Ludwig Wiedmeyer.

Sämtliche Reparaturen sowie Neulieferung I und Zubehör

berufen wurden.

Fran kfurt a. M., 25. Juni. Eine vorn ScklichtungSaiissckxuK emberufene Versammlung» auswärti ger Bauunternehmer Mr Re­gelung der von den Bauarbeitern neu erhvben Lahnforderungen wurde heute mittag kurz nach

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters sagen wir unseren aufrich­tigen Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie fuörolg Dönges, tzeuchelhelm öelnriö) Dönges. Aovtzeim

Wilhelm Dönges. Hoöhelm

beinriö) Söjroeiber. Leun.

--- Diez a. L., 25. Juni. In der soge­nannten Wildweiberlei, einer Kalksteinfelsen-

' Deutsche« Schutzbund Annahmesielle:

Geschäftsstelle dieser Zeitung.

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Rudolf Blum

Arrnst und Wissenschaft.

= Frankfurt a. M., 25. .Juni . Tter Direktor der Stadtbibliothek, Ge'hermer Konsi- storialrat Professor Tr. Ebrard feiert morgen seinen 70. Geburtstag. Ter greife Gelehrte hat tn fast 30jährigem Wirken die Stadtbiblwthek aus kleinen Anfängen zu der zweitgrößten städtischen Bibliothek nächst der Hamburger ausgeKaltet. her­vorragenden Ausbau erfuhren durch ihn dre Ab­teilung Städtische Medaillen und Bücher sonne die Abteilung tzebraica. Freunde nick Verehrer des greifen Gelehrten haben emc Festschrift ver­faßt, in der sie die Verdienste und zahlreichen literarischen Veröffentlichungen Ebrards eingehend würdigen. __________ _________________________

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Danksagung.

Für die vielen Beweise der Teilnahme beim Heim­gang unseres lieben Entschlafenen sagen wir unseren herzlichsten Dank.

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Gestern abend 7V2 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, das er sich im Felde zugezvgen hatte, mein lieber Mann

Wilhelm Aldach

im Alter von 41 Jahren.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Katharine Albach geb. Liunestruth.

Gießen tEderstr. 3), den 25. Juni 1920.

Die Beerdigung findet Montag den 28. Juni, um *M Uhr, von der Kavelle deS neuen Friedhofes aus statt, l01*19

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12 Uhr vion zahlreichen Bauarbeitern gestört, so daß die Sitzung ausgehoben werden nrufete. Tie Bauunternehmer verließen den Romer, in dem die Versammlung tagte und begaben sich zur Fortsetzung ihrer Berhandlungm nach Fried­berg. Obwohl noch lange nachher große Menschen­massen das Rathaus umlagerten, tont es doch nirgends zu Unruhen. Ter Zugang zu dem Rat- Hause war während der kritischen Stunden abge-. sperrt.

0 Aus dem Kreise Marb urg, 25. Juni. In der letzten Zeit macht sich die Zigeuner- plage wieder recht bemerkbar. Tie Behörden sind den Nomaden gegenüber vielfach machtlos, weil sie oft mit Gewerbescheinen versehen sind. Strenge Beaufsichtigung ist jedoch am Platze.

Eine Hausdame «aus Bad-9touheim verfolgte [Berufung gegen ein Urteil W dortigen Schöffen­gerichts. eie batte an Stelle einer Bettslasche einen heißen Backstein in Papier und ihr Nachthemd ciu- gewickelt, ins Bett gelegt. Dec Stein war fast glü­hend tato das Deckbett sing Fetter. Sie riß ester= aus, goß Wasser daraus und legte sich im Neben­zimmer schlafen. Sie chatte sich aber das Löschen zu leicht gemacht; das Feuer brach wieder aus lind es entstand ein Zimmerbrand, der der Angeklagten wegen fahrlässiger Brandstiftung emc Geldstrafe von 25 Mk. eintrug. Ihre Berufung dagegen wurde verworfen, da sie trotz ordnungs­mäßiger Ladung heute nicht erf dienen war.

Mehrere Diebe und Hehler erhielten er- heblichc Freiheitsstrafen. Die Fälle sind ohne grö­ßeres Interesse.

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Ter oft bestrafte Arbeiter A. ö. aus Sachsen­hausen 'hat in Vilbel einem Schafherdenbesitzer mit­tels Einbruchs zivei Schaflämmer gestoh­len. W^en Rückfalld«bstcchls erhielt er ein Jahr sechs Monate Gefängnis und fünf Jahve Ehrverl ust. Ta er wogen der Höhe der Strafe fluchkverdäckftig erschien, wurde er sofort verhaftet.______

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 27. Jüni: Aida. Montag. 28.: Ter Bettelstudent. Dienstag, 29.: Ter fliegende Holländer. Mittwoch, 30.: Ter Zigeunerbaron. Donnerstag, 1. Juli.: Die ersten Menschen. Freitag. 2.: Hoffmanns Er­zählungen. Samstag, 3.: Schahrazade. Sonntag. 4.: Tie ersten Menschen. Montag, 5.: Ter Bettelstiudent. Dienstag, 6.: Tannhäuser. Mittwoch, 7.: Aida.

Gießener Strafkammer.

Gießen, 25. Juni 1920.

Ziegen werde er nur bekmnmen, wenn deren Verwendung zu Zuchtzwecken behördlich überwacht werde, hatte der Direktor des Kreis-Ziegen-Zucht- vercins Alsfeld dem Angeklagten Händler P. K. geschrieben. Infolgedessen fügte-dieser einer Anzahl von amtlichen Bezugsbescheinigungen öffent­lichen Urkunden einen entsprechenden Zusatz bei. Er hielt dies für ungefährlich, demr er hatte die Bescheinigungen mit seiner eignen Schreib- lrnaschine vorgeschrieben und die Zusätze, nachdem ihm die Scheine v!on den Behörden unter schrieben !»md beglaulngt zugegangen waren, mit der gleichen Maschine langefügt. Er täuschte sich; durch ein höchst scharfsinniges Gutachten des Ehem.-Mikrostop. Jn- stttuts von Tr. Popp in Frankfurt a. M. wurde die Fälschung in einer jeden Zweifel ausschließen­den Weise nachgewiesen. Der Angeklagte erhielt

tee Zeitungsvoccke usw. Das zahlreich angesam- Ste Publikum im Zuhörerraum über 100 Pcrson-en, darunter vielfach halbwüchsige nahm in gleicher Werfe Partei und erging sich in .leb­basten Zwischenrufen. Es gab ein allgemeines Durcheinander. Im Anschluß daran ver­ließen sämtliche bürgerlichen Stadt­verordneten den Saal, so daß die Sitzung infolge Beschluß Unfähigkeit aufgehoben werden mußte. Zu den beschämenden Vor­gängen bemerkt dieKreuznacher Zeitung":Es lag nicht der mindeste Anlaß vor zu dein wüsten Lärm im Zuschauerraum, noch zu den Beleidigun­gen und Beschimpfungen. Wir können uns nicht denken, daß die soz. Parteileitungen derartige Exzesse meist jüngerer und politisch un­reifer Elemente billigen sollten. Tann muß­ten sie aber auch mit allem Nachdruck dahin wirken, daß solcher Unfug aufhört. Auch die 'Leitung der Sitzung wird alle Maßregeln yu treffen haben, die die Verhandlungsmüglichkeit und die Wurde der Versammlung nachdrücklichst schützen. Solche Szenen, bei denen einem Stadtverordn'len gegenüber mitTotschlägen" gedroht wurde und sich besonders eine Weiber st imme mit ihrem belferen Gekreisch in unartikulierten, unverständlichen Tönen unangenehm bemerkbar machte, müssen aufhöven. Sonst ist die Tätigkeit des Kollegiums lahmgelegt."

Geriehtssaal.

[1 Marburg, 25. Juni. Das Wucher- g e richt verurteilte einen von einer westfälischen Ortschaft mit dem Einkauf von Lebensmitteln beauftragten Mann, der in der Gegend von Wetter Erbsen, Weizen, Mehl und sonstige Lebensrnittel, sowie zwei Schafe aufgeLaust und den Frachtbrief mit falschen Angaben versehen hatte, zu 1000 Mk. Geldstrafe. ---

hochschulnachrlchten.

Frankfurt a. M., 25. Juni. In der medizinischen Fakultät haben sich habilitiert Dr. R Weichbrodt, Assistenzarzt an der Psychia­trischen Klinik, als Privatdozent für Psychiatrie und Dr. meb. et phil. W. Lipschitz, Assistent am Pharmakologischen Institut, als Privatdozent für Pharmakologie.

Vermischtes.

* Kirschen für . . . Reichs ta g sw ter. Auf einen originellen Ern fall sind die -ot» Hörden von Semmel bürg geüomrneau Sie l-aben beschlossen, die ihnen vom Kreise Eisleben zugeteilten Kirschen an die ReickMisswMer zu verteilen. Tie Verteilung soll nach der. Wähler- liste borgenommen werden, so daß alle diejenigen, die nicht gewählt 'haben, leer aussehen.

** Das kom munistische Wickelkind. In derFreiheit" war am vergangenen Dienstag folgendes Inserat zu lesen:Die Geburt einer kleinen Spartokisttn zeigen 'hocherfreut an Friedr. Schnellbacher und Frau, Hanau."

ha. Affolterbach, 25. Juni. Die Hei- delbeerernte, die in diesem Jähre über Er­warten reich ausfällt, ist jetzt in vollem Gange Ein gewaltiger Strom von Ausflüglern ergoß sich in die Odewwaldorte, um in den Wäldern nach Heidelbeeren zu suchen. In Wahlen traten ater die Em'hemrisck)eu den fremden Besuchern feindlich entgegen, weil sie angeblich eine Verschleppung der Maul- und Nauenseuche durch Waldbesucher^be­fürchteten. Junge Burschen warfen auf die Tou­risten mit Sternen und gaben sogar aus Revolvern Schreckschüsse ab.

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drei Monate Gefängnis.

Das Schöffengericht Drtenterg hatte einen L-andwirt zu 100 Mk. Geldstrafe verurteilt, weil er statt 14 Liter Milch, die er zu liefern hatte '',?ttte Itefem können, sich mit vier be- pbti f a . Berufung der Stcvatsanwalt- . ' , Strafe auf 400 Mk. erhöht. Tas

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gruppe bei Altendiez, wurden in den dort befindlichen Höhlen Fuckdstellen ans der älteren Steinzeit aufgedeckt. Die von Beamten des Nassauischen Landesmuseums porgen-ommenen Grabungen förderten viele Ste'inwerkzeuge und zahlreiche Knochensunde fossiler Tiere zutage, mit deren Besttmmung man gegenwärtig beschäftigt ist. Die Höhlen­partien dieser Felssreuervrutu'.ung erhalten.' kurzer Zeit de>ch Genannten, und zwar ohne Rück-1 bringen.

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