Einzelbild herunterladen

der u"«»erer

5630D

iel&Co. «iJif "LS

Akte Paeden

>d.RotuH,

Ue rcetb' auf.

fleatbeltt! onfleitniit Zchvtt,-

ubiirgef Unblutig. Jl* tintrtfftnb evdsrische esische wer ©ipaitang, ih Nachflgr, ilktrakie io, M

leraugen lornhaut v» len sicher nach eh meiner be- i Mittel. 4711 al-Drogerie tmlslraße.

chiedenes

In «neröen gk- üoöjteo.

efeüe, 46 d- , I ,e VebenfiK

ALZ. KW

AZ

arz-k-^Mt-

! ° <, E

achsbrB

Kl**.

S°sdu"' ! I

"5*

LSw^'iss. $*

öalltoritr. 45».

imeine Wri i mflißen OM [ i ? Lchr. Snt - 11 M78a.dM Privat MiM < bcnbtiidi. - i arer Wen 77 t>. | emosiehtt M im t-. nnb fllcitr sern und Hirtr )0tt Sitflb«« I ruber ber;«-'- I ygiM f inriitÄ Wi-ii'Cbe öagc°M^- letmititbexmün:

ßm Mn* ^übbinflSbonfc nenftuncnM lewbaitbfumM Daniel Z»hri.

Menbaw . I 'w'Stidiulx [j B erhalt»

bitte

ssl

Hr. 121 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Mittwoch, 2d. Mal 19

vor -er Ehelchliehuug.

Die Rechtsschutzstelle für Frauen und Mädchen schreibt pns:

In dieser Zeit, in dec auch die Frauen be- Olfen ranrDen zur Mirackett im öffentlichen Leben, ift e-5 leider Tatsache, das die Frau fast ausnahms­los gänzttch im Unklaren ist über das, war im täg­lichen Leben, in rein persönlichen Angelegenheiten ihr rechtlich zu tun oder zu lassen geboten und verboten ist, und diese Unhmntnis hat schon viel Schaden gebracht. Vor allem ift es j. B. durchaus notwendig, das bei einer der nnchrigsden Lebens- Handlungen, bei der Eheschließung, einiger» maijert Klarheit herrsche über daS, was oermögcnS- rechtlich damit sestgelogt wird. Wenn darüber ver­traglich nichts ausgemacht raird, so gelten dic Be- stimmuitgen des Bürgerlichen Gesetzbuchs, und diese sind unzracifelhaft für die Frauen sehr ungünstig. Entspricht es z. B noch dem heutigen Zeitgeist, daß der Ehemann die alleinige Verwaltung und das Verfügungsrecht über das Vermögen hat, auch über das, was die Frau mit in die Ehe bringt daß er das einfach in Besitz nehmen kann? Tag die Frau nach dec Eheschließung sogar über ihr eigenes eingebrachtes Vermögen nicht mehr ver­fügen kann, ohne Zustimmung des Mannes^ Daß während also der Mann über Geld und Sacken der Frau ohne weiteres beschliessen kann, diese nicht einmal über ihre eigenen Lachen ein gültiges Rechtsgeschäft abfd)lie6en kann ohne Einwilligung des Mamtes, daß sie auch in andern RechaSgeschäs- ten von seiner Zustimmung abhängig ist ? Um diesen ungünstigen Bestimmungen zu entgehen, ist es deshalb jeder Braut dringend anzuraten, einen Ehevertrag zu machen vor dem Gericht ober einem Notar. Man kann darin Bestimmungen treffen, die im Gesetzbuch vorgesehen finb: kann darnach Gütergemeinschaft, Gütertrennung, Er­rungenschaftsgemeinschaft sestsetzen natürlich erst nachdem man sich von sachverständiger Seite über die jeweiligen Vorteile und Nachteile im be­stimmten Fall hat aufklären lassen oder man lärm auch nach eigenem Wunsch Bestimmungen einfügen, die sich auch auf andere als vermögens- recktliche Dinge beziehen, z. B. über die fiinber und deren Erziehung über Verfügungen für Todes­fall ufro. Wieviel Streitigkeiten und Enttäuschun­gen wären schon verhindert worden durch einen Ehevertrag. Dann wäre von vornherein Klarheit geschaffen bei beiden Ehegatten, und Mißverständ­nissen vorgebeugt. Man denke auch nicht, daß dies alles nur Bedeutung habe bei großen Vermögen, nein gerade im täglichen Heben, in kleineren Ver­hältnissen gibt es in diesen Punkten viel leichter Zusammenstöße und Streitigkeiten, die ans das ganze Familienleben verbitternd und zerrüttend nirten. Darum wiederholen wir unseren Mahnruf: vor der Eheschließung macht einen Ehevertrag!

Die Zahl der Eheschließungen und Geburten in Hessen in und nach dem Nrirge.

, Tie Zahl der Heiraten in Hessen war im Kriege bis auf die Halste zurückgegangen, ist aber nunmehr im Jahre 1919 gewaltig angewachseu. Zn diesem JckAe heirateten nämlich 17 000 Paare, gegen 6740 im Fahre 1918 und gegen 9636 im Durchschnitt der drei Jahre 1911/13. Mit der großen 3aM der Heiraten im Jahre .1919 ist die Fricdensiattl also um 76 Prozent überschritten, und gegen das Jahr 1918 ift eine 2l/2fache Steigerung eingctretai. In den Jahren 1913 bis 1919 betrug die Zahl der Eheschließungen: 9621 8952 :>235 - 4987 5727 6740 16 954. Be- 'anders bemerkenswert ist, daß auf dem Lande die iimahme der Eheschließungen im Jahre 1919 be» eutrnd größer war als in den Städten. Tie Zahl der Heiraten ist nämlich Vvm Jahr 1918 auf 1919 gestiegen: in Starkenburg, ohne die Städte Tarmftodt und Offenbach, von 2170 auf 6183; in Ob erfleh' en, ohne die Stadt Gießen, von 1172 auf 3978; in R^inhessen, ohne die Städte Mainz und Worms, von 1017 auf 2692; m der Stadt Mainz von 797 auf 1256; in der Stadt Darmstadt von 532 auf 872; in der Stadt Offen­bach övn 514 auf 997. Setzt man die Zabl der Ehesthlleßimgeii in 118 = 100, sv erhöht sich diese 3aM für Starkenburg, ohne Darmstadt und Offene dach, auf die Meßziftrr 285, für Oberhessen, ohne Gießen, auf 339, für Rhein Hessen, ohne Mainz und Worms, auf 265, für Mainz aus 158, für Darmstadt auf 164, für Offenback auf 194, für duS ganze Land auf 252. Die höchsteSteige-- ru n g der Eheschließungen von 1918 auf 1919 zeigen folgende Kreise: Lauterbach 97: -127 Ehestlkließungen (Mc^iffer 440>, Alsfeld 121:483 (399, Büdingen 164:638 (389), Schotten 107:384 (359), Erback 179: 650(358). Die starke Zunahme der Ehescküießungen auf dem Lande ift daraus zu erklären, daß auf dem Lande ioä'chend des Krieges die Heiraten mehr zurück- gcgangen waren als in den Städten. Weiter dün- ten hierbei der in den Städten bedeutend größere WohnungSmangel ufto. eine Rolle spielen, Ihre Anzahl fiel in den drei KriegSjahren 1915/17 auf die Hälfte des Durchschnitts der Heiraten in den drei Friü)ensiähren 1911/13, in Ober-

he ssen ohne Gießen sogar aut 43 Prozall, wäh­rend sie sich in größeren Städten auf der Höhe von 63 bis 80 Prozent der Friedensjahre hielten.

Auch de Geburtenzahl ist während des Krieges natürlich stark geunxn, und &iar w.e die Zahl der Eheschließungen, bis aur die Hälfte, hat sich aber im Jahre 1919 wieder auf 75 Prozent der Friedenszahl gehoben. Bei der großen An­zahl von jungen Ehen, die nunmehr geschissen smd, ift es sicher, baB die Geburtenzahl nock wesentlich steigen raird. In den Jahren 1913 bis 1919 wurden in Hessen Kinder lebend geboren: 32 297 31 274 24 262 17 354 15 506 16 060

23955. 3m Jahre 1919 raur.en also 7895 Kinder, ot-cr die Hälfte, mehr gejoren als tm Jahre 1918: Tiefe Zunahme gilt g'eichmävig für alle drei Provinzen, denn die Zahl ter Lebend geborenen betrug im Jare 1918 bjro, 1919 in Starkenburg 7445 bjro 11 073, in Oberbe ssen 3909 bzw. 5844, in Rheinhessen 4706 bzw? 7038. Auch die Zahl der uneljelick Geborenen nahm im Kriege ab, aber nicht in dein Mähe, wie die Zahl der ehelich Geborenen. Während ine Zahl b. r yebenbg.boner.en überbauet im Jahre 1918 bis rrui die Hälfte der Friedenszahl be runter ging, er mäßigte sich die Zahl der rrnrhelich Geborenen nur bis auf 71 Prozent.

Handel

Ber l in, 25. Mai. Börsen st immungs- b i l d. Die neuerliche beträchtliche Steigerung des Markkurses im Auslande und die dadurch bedingte Verslaunng ber Devisenkurse, die weiter um sich greifende ?lbsatzstockung auf dem inländischen Wa renmarfte und die im Anschluß hieran wahrschein- lich gewordene allgemeine Preissenkung steigerten in Börsenkreisen die Unsicherheit der ineiiereii Ent­wickelung der wirtschaftlichen Verhältnisse. In­folgedessen war die Kauflust für Aktien abge- schreckt. Das Privatstublikitm ist eingeschüchtert und sucht seinen Effektenbtsitz ab)ustos>tit. Tos Ge­schäft in Werten mit fortlausendcn Kursen blieb aber eng begrenzt; die Kurse erfuhren jebod) fast burefewg namhafte Rückgänge, die vielfach 10 Pro­zent überstiegen so bei Buderus, Phönix, Bad. Anilin, Allgem. Elektr. Ges. und Kaliwerten. Sehr beträchtlich waren die Kursstürze teilweise in Ans- lands^ intb .ikolonialwerten. So verlosen Steaua Ramana 190, Neu Guinea 35, Otavi 75 und deutsche Kvlomalanteile 400 Prvz. Ueberiee Elektr. Aktien büßten 70 Prvz. ein. Bankaktien waren gleichfalls etwas schwächer, jedoch Mttclbeutsck>e Ereditbank 3 Proz. höher. Am Anlayemaekt waren deutsche Anleihen bchauvtet, ausländrscl»? niedriger.

Frankfurt a. M., 25. Mai. Börsen- stimmüngsbild. Die Geschäftstätigkeit an der Wendbörfe stand im Zeichen größerer Zurück Haltung. In Auslandsvapier^n blfeben die Umsätze auf Dnitsche Petroleum, Südsee-Phoshhat be­schränkt, deren Kurse sich toeiter abschwächten. Schantungbahn ermäßigten ihren Kurs um wertere 12 Prozent auf 583.. Unter den heimischen Pa^ picrcn verloren A EG. 10 Prvz. (280.), Fetten u. Guilleaume 8 Proz. (110.). Adlerwerke Kicher notierten 235., Daimler 220y?. Auch Montan- aftien unterlagen erneuten Pveisrückgängen. Ts stellten sich Buderus 5 auf 26Ö., Deutsch-Lurem- burg 41/* auf 265V<, Öbcrbebarf 1 auf 189V2. Mannesmann büßten 10 Pri^. ein (310.), Weste­regeln tieffer (645.), Hapag 170 behMrtet im Berlcmfe 168. ( 2 Proz.), Bingwerke 242^, Bad. Anilin gaben 9*/2 Proz. nach (440Vs). Es fanden in Schon tun abahn gegen Schluß erneute Realisationen statt, btc den Kurs lnS 568 drückten. 5 Pn^. Goldmexikaner matt 299. ( 16 Proz). Deutsche Petroleum schlosf«: 606. bis 598.. 5 Proz. Reichsanleihe 793/4.

Frankfurt a. M., 26. Mai revifcnmaekt.

Geld Dftef Geld Brief Datum: 21. Mai 25. Mai

Amsterdam-Rotterd. 1523,50 1526,50 1333,50 1336,50

Drüstel-Antrverpen . 719,65 320,35 287,20 287,80

Ghnstiania 739,25 740,75 649,35 650,65

Kopenhagen 674,30 675.70 584,40 585,40

Stockholm 869,10 870,60 784,20 785,80

Selstngfors 189,80 190,20 179,80 180,20

Italien 219,75 220,25 199,80 200,20

London 160,80 161,80 140,35 140,65

Aew-Dort 41,75 41,80 34,70 34,80

Paris 312,20 312,80 269,70 270,30

Schweiz 744,25 745,75 619,40 620,60

Spanien 694,30 695,70 544,40 545,60

Wien (altes) .... 16,98 17,02 16,98 17,02

Deulkch-Oesterr. abg. 20,48 20,52 22,97 23,03

Prag 81,40 81,60 83,90 84,10

Budapest 17^8 18/12 19,73 19,77

Bulgari«

Konstantinopel. . . .

Vtarknotteruugeu.

Datum: 22.5.

Zürich 13,60

Amsterdam

Kopenhag«...............15,75

Stockholm 11,75

Wien 485,-

25. 5. 15,60 6,525 17,25 13,-

1 ärfenrurfe.

Datum: 5e/,Deutflr1egsanL 4",Deut.B«ichranl. 3'^Deut.Rechsanl. 4e/e Preuß. ftonsols Darmstädter Band Deutsch« Bank,. . . Dirconto- Gesellsch. Dresdener Bini.. Nationalbank s. D. Niitteld.Credttdank ^.«Amerik.-Pakets. NorddeutschcrLloyd Doch. Gugstahlwrk. D-.Luremb.Dergw. Gelsenkirch.Dergw. HarpencT Bergbau Oberschi. Gisend.-'L» Oderschles. (fijenlnbk Phönix-Brgb..Akt. Vad.2lnilin-u.Soda Höchster Farbwerk« Ulehtr. A. C. G.. Schuckert-Werke. . IeltciiLGuilleaum« Daimler ..... Bud.-Lisenw.-Akl. Adlerwerke .... 4"/. Hess. SaalSanL Electron Griesheim

Frankfurt Berllu

Abend- Abend» Schluß- Schluß-

KurS Kurs

21.5. 25.5.

79,75 79,75

157*25 158* -

212* -

175* - 170* - 175,-

277,- 253,-

276,- 265,-

271'- 260*-

200,- 189,50

-,- 245,- 373,- 360,- 469, - 440,50

342,-

280,-

180,10 -,-

410,-

-,- 220,50

-,- 260,-

-,- 235,-

Kurs Kurs 21.5. 23.5.

79,75 79,75

75,50 75,25 71,- 70,-

75, - 74.75

157,75 158,50 278, - 269, - 208,- 200,- 178,- 172,- 142,50 141,- 156,- 159. - 172,50 169,86 171,- 160,50 270,- 252,- 276,- 266,50 298, - 293, - 270,25 262,50 196,- 188,- 251,- 247,50 369, - 350,50 460,- 440, - 363,- 352,- 302,25 282,50 184.- 176,50 430,- 405,- 230,50 223,- 270,25 264,50 250,25 240,25 312^- 312,-

Reichsbankausweis.

Bar l i n, 25. Mai. Der am 15. Ndm ab­geschlossene Ausweis ber ReichLiank zeigt auf den Anlagekvnten die in der Mitte der dNvnate seit längnrr Zeit fast regelmäßig beobachtete Anschwel- limq. Die gesamte Anlage vermehrte sich nämlich um 3 914.8 Millionen Mark aus 41 856.5 Mill io nen Mark, während dic bankmäßige Deckung allein eine Steigerung um 3,949.9 Millionen Aiark auf 41 432.5 Millionen Mark aufzuweisen hatte. Dieser Zunahme steht aber auf ber anderen Seite eine solche der fremden Gelder um 3 517.5 Millionen Mark auf 16 451.1 Milliiuren Mark gegenüber, so daß hiernach die Neuinanspruchturhmc der Bank in der Berichtswoche sich auf rund 400 Millionen Mk. beläuft. Der Umlauf an papiernen Zahlungs- mitteln (Banknoten und Tarlehnskassenscheinen) zeigte in der Berichtswoche wieder ein üd.-rauS im= fcefriebigenbe Entwicklung, und zwar mußten an diesen Geldzeichen (zum Teil unter der Einwirkung des Drohens eines Streiks der Bankangestellten) 500,6 Millionen Mark neu in den Verkehr gegeben werden, ivährLind in den Jahren 1917 und 1918 ein Rückfluß von 86,6 Milli-Nten ÄLark ^w. 3,2 Millionen Mark, im Vorsäbre ein Absiuß oon 130,1 Millionen Mark zu verzeichnen war. Im eirr^lncn nahm der Notenumlauf um 547,7 MrU. Mark auf 48947,5 Millioneir Mark zu, der Um# lauf an LarlehnsHaffensckcinen dagegen um 74,1 Millionen Mark auf 13 329,3 Millionen Mark ab. Tie Bestände an Gold, Sa?eidemünzen und Reichs- kassenschaE, itigten geringfügige Zunahmen Ter T-arlehnsbestand bei den DarlchnsHasseit ec» höltte sich toeiter um 117 Millionen Mart iwi 29:554,4 Millionen Mark. Ein dieser Zcmthme entfvrcdienber Betrag an TaalechnSLrssensckeinen wurde der Reichsbank übergebet, in deren Kafs<n außerdem, raie oben erwähnt, 74,1 Millionen Muck an solchen Zahlungsmitteln aus dem Verkehr zu- Tütfftrömten. Tie eigenen Bestünde der Bank an Darlähnsl-assenschcinen wucktsen demgemäsi rnn 191,1 Millionen Mark auf 15 504,7 Millionen Mark an.

Preisrückgang der Baumwolle.

Amsterdam, 25. Mai. (SBtofff.i Wie bte englischen Mütter tnelLen, ist der Preis der ägyptischen Baumwolle in den letzten Tagen der Vorwoche beträchtlich gefoltert. Zustän­dige Kreist in Liverpool glauben, baß bteö der Beginn eines allgemeinen Preisrückganges für sämtliche Waren bedeutet.

** Was an den Fischen verdien t raird. Der Vorwärts" bringt nach dem Fach­blatt ,/Der Berliner Fischmartt" folgende Mit­teilung: DieArbeitsgemeinschaft deutscher Salz- bcringS-Jmporreure" liegt die Bilanz vor, die einen Bruttonuyen von etwa 10 Millionen Mark ergab. Nack Abzug der Unkosten etwa 2Va Millionen Mark, gelangen gegen 7Vs Millionen Mark an die Mttglieder ber Arbeitsgemeinschaft zur Aus­schüttung. Es entfallen auf einen Anteil von 10000 Mark sage und schreibe 90000 Mark, also 900 Prozent. DieArbeitsgemeinschaft deut­scher Sattherings-Jmvorteure" ist eine Gründung der der Salzherings-Einftchryesellschaft in. b. H. angeschlossenen Salzherings-Importeure.xe hat mit der Regierung ein Abkommen getroffen, wo) nach sie für den Einkauf der geringe in Norwegen ufro. das nötige Personal stellt.

» DaS Aufgeld für die Zahlung der ZStle in Gold beträgt vom 25. Mai dis aut roei* tcres 700 vom Hundert.

Müllcr'-ckk Bttdeanftalt.

Wafstrwärme der Lahn am 26. Viai: 18 Grad ft.

(3n entern Teil der Auilacn- racederholt.)

Tic Neuorganisation > deö NcichswchrminiftcriumS.

lieber die Neuorgancsatünt des Retchslvehr- Ministeriums wird mitgctcilt: .

Das Ministerium glicbert fick m wer Ab­teilungen : Tie H e e r e S lei ttu n y , btt M a- rine, das S t aat s f e kr c t a r t a t und die Nachrichtenabteilung. Tie Heeresleftung erledigt alle Angelegenheiten, die sich mit der mclitärischen Fübrtfng, Ausbildung und Erztehung der Truppen befassen. Zum Staatssekretartat, das bis zur Bewclligung durch den Reichstag mir nnc provnorische Enrrichtung ist und mit einem Be­rufsoffizier besetzt werden soll, geboren tm Ar beiten des früheren KriegSministeriums. oamb« lidje Abteilungen sind dem Reich»wehrminlster direkt unterstellt. Die Nachfolge des früheren Ml lftärkablnetts hat das Personolarn; angetreten, das unter dem General Braun steht und aus dem alle Offiziere der Vorkriegszeü entfernt sind. D« Ernennungen verfügt der Relchsu>etnmlnlster, vom Stabsoffizier auftvärts der Reick>spräsident

Der Sitz deS PölkerbundeS.

Zürich, 25. Mai. Zu dem Gerücht, daß bad Generalstkretariat d S VS!verbiittbes mögiidyrox-ii' nickt nach Genf komme, erfährt der u n d", daß insbe onderc allerdings der Ehef brr poft- tischeu Sek.ion ixS BöllerbundSsefixtariats, der Franzose Manthoux, fick gegen den Umzug nach Genf sträube. Widerst ändc sollen sich auch im international ei: ArbcitSantt geltend mochcil, icbod) weniger bei dessen El)ef '.'flbert DhsmaS Die Wahl Genfs zum Böckrlmi.dssrtz haLt von Anfang an nicht bte Unterstützung Frankreichs gcchabt, und das scheme nachhuwircken.

Italien für nochmalige Vertagung non Spaa

Paris, 25. Mai. (WTB.) Nach einer Mel düng des Journal aus Turin versichert dieGa zetta del Popolo", Ministerpräsident N i 11 i werde von den alliierten Regierungen ixe Vertagung der Abonferenj von Spaa verlangen, damit das italic nische Parlament Gesetze von großer Wichtigkeit verabschieden kann.

Ungarns Friede.

Paris, 24. Mai. (Wolff.) Der Botschafter- rat beschloß, daß die Unterzeichnung de» ungarischen Frieden-vertrage- am 4. Juni stattfinden soll.

B u da pe st , 24. Mai. (Wolss.) H.waS meldet: Graf Apponyi bat seine Demission alt- Präsident der ungarischem Friedensbelegation br ber FrickensLmfelenz eingerricht. Er toitb durch Prokswski als Vorsitzender der ungarischen Friedensbelegalion ersetzt werden.

DaS Mandat für Armenien.

Washina ton. 25. Mai. (HavoS.) SBUfwi ersuchte den Kongreß, die Bereinigten Staaten zu autorisieren, daS Mandat für xlrmemen anzunehmen.

Zusammenstöße in Kleinastrn.

Athen, 25. Mai. (WTB.) Das yrWtoe Hauptquartier in Smyrna meldet, dah ein Zu' sammenstoß in der Gegend von Obernifd) »wi­schen einer türkischen Truppe von etwa 400 Mann, die von irregulären Truppen unter­stützt wurde, und griechischen Truppen stattgefunden habe. Die Türken hätten eine starke Niederlage erlitten und viele Tote, Verwundete und Gefangene zurückgelassen. Die griechischen Verluste feien verhältnismäßig gering.

Sühne für die Ermordung Carranzas.

London, 25. Mai. (WTB.>Dailh Mull" meldet aus Mexillo, die Partei des Genera.-) Obregon habe 2000 Mann entsandt, um bm Mörder des Generals Carvan-a gefangen zu mchmen.

Die Streiklage in Frankreich.

Paris, 25. Mai. (WTBZ Die Hafenarbecter und Seeleute von Dünkirchen weigern sich, die Arbeit wieder aufzunehmen, solange ihre gemaß­regelten Kameraden nicht wieder eingestellt wer­den. Die Gewerkschaft der Eisenbahner setzt den Streik fort, jedoch bat der ausführende Aus­schuß beschlossen, ben Gewerkschaften der einzelnen Ecsenbahnaesellschaften den Beschluß darüber, was geschehen soll, zu überlassen.

Hagnnann Intendant für Wiesbaden.

Mannheim, 25. Mai. (WTB./ Wie ,,Neue Badische LandeSzeitung" hört, ist die trrett- ßrsche Regierung nrit dem Mairn Heimer Inten­danten Dr. Karl Hagemann in Derhandlu?Wen getreten, um ibn an Stelle des bisherigen Inttn^ bauten Legal, Der nach Berlin berufen wurde, für den Intendantenposten in Wiesbaden *u ge­winnen. Es sollen ihm weitgehende Befugnisse zu> gestanden werden.

Elektromotore

Drehstr. 110/190 3 P8

, 500 33., 40, 60,

8L 100 PS

Gleichstr. 110B.L 13» 32P8 Dynamo, 80 kw, 200 n , 220 S., 2, 3, 5. & 125, 140 PS

440 B, 3, 4, 5, 6 PS fofort lieferbar. g*® Wl.-Zvg. Schwab, _______Stidda.________

Klavier­stimmen und Reparieren

in tad<-lloserÄU8ftthninff

W. Schlüter

Schottstr. 15 I.

Daselbst Ankauf gebr.

Instruinente.____06124

finpfet-lDaWfiellel in allen Grün., lief, fofort. Günst.Gelegenb.f.WieSer- wvt Peter Mehniite, StuDferfcbmleberet.Frael* lot an Maln-Eekeahelm, fSnrrtneibftrane 8. s0W

General - Vertretung Ql II Personen- und Last- fOr Hessen-Nassau: ULAU Kraftwagen-Reparafur-

und Vertriebsgesellschaft m. b. H., Frankfurt a.M., Rhönstraße 81

Telephon Amt Römer 216.

54Sbe

Hansa"S

3lploa:ÄM Giehen, beltcrSwrg?». Etoilge Schale an Platxa, Aares Inhaber ingl. Skal­ierter, Lehrer n.Facha.lsL

Tages- nno yöeoomrle in allen taufm. .zächern u. Sprachen. Akad. Kurse. Halbj.- u JakreSklaften. Anlnahme L4.aaa3.Hal ba- (onn. Sehallahr neeb mögL lu»L u.8tnmelb. läaltch o

9-1 u. o./»4-7. Prasp. frei

Billige Tapeten önrw miGflnffiges Cogern leldjt veichüowk

per Solle 0.50 öls 7 JO ID G. A. Montag, LSwengllste 20.

für todhbinbrv u. Maurer jede» Quam, tret fraul ob. ab Waggon **

zti25CL ß. SiOiamtn.