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Jot. Bkigwrb- "wMNran dn iilbttitai dnn,.gestnM .'.Poluik und mnngchende-. olckk" ab, die M dime md Mn >ol= als allein iitt> «rrteikamvi fe die Partei yi Wien und bar. de uiticrwltit n Staat rafo m ÄaatikiMn itttNrimcitn per ach im neuen Öeöantengängt der Belt tratet a. wie Bismart! Politik grschri. tonte u. a. ine teutotlen Loitz lektüre und teil- gen. Dec Boltz umchs.

as von unfein beschädigter Ehren der 9t Pfingsttag Der iter Seteiligun; pen einen wüt Ilten Progrmir tenchor, Sängtt- ib die Eesange

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mc Frankfurt a M., 24. Wtat In bet %*bt vom rtftöt zum zweiten ^cirrtaq brannte exnr Tontoarenfabrif jftnirfm Cberrab unb Ofssckach^. Der Schaden beträgt einige bimbert-

mc. Frankfurt <t 9DL, 24. Mai ?(n den Osmsstfrieriagen fuiö die FrMtkfttrter fr i n o - an ge (teilten lltfolyr 9Mjtbetrüligmui txm 40 Prozent Lohnen läge tn den Streik getreten Der ebenfalls beabsutztigte Streik des Opern- Haus orchefters wurde bei gelegt, da sich die Direktion zu Verhandlungen bereit erklärte.

Frankfurt, 22. Mai. (WTB.) Zu der Frankfurter Meldung übet die Beschlagnahme von Goldbarren teilt uns der Bankier Bacharach jun. mit, daß er nach' der ersten richter­lichen Vernehmung ohne Kortionsstellung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Es handele sich im übrigen um ein durchaus einwandfreies Geschäft.

a. £) a n a u, 21. Mai. Zn der Jahreshaupl-- veriammlunq des Hanauer Geschichtsvererns wur­den auch bte Ausgrabungen erwäfmt, die unter der Leitung des Lrmesftrrfchers Prüf. Tr. Gg Wolff-Frankfurt a. SD?, am Saliswege bei Hanau oorgeiwmmet wurden Das airgenezüc Römerbad sei. so wurde dargelogt, für die archäologische Wissenschaft von hoher Bedetlltmg, in technischer Hinsicht stehe es fugax einzig da Ter von der Stadt öanau ui den Ausgrabungen gewährte Zuschuß aus städtischen Mitteln in Höhe von 5925 Mk habe es ermöglicht, daß das Bad als dauerndes Denkmal aus der römischen Ge­schichte der Stadt Hanau hergerichtet werden Sonnte.

= Obernhain i. T., 24. 9)?ai Aus der Mühle von Kolaß wurden nachts nicht weniger als vier Kühe geraubt. Später fand man im Walde bei Dornholzhausen wieder ein Tier lebend vor und fünf Zentner frisch geschlachtetes Fleisch.

= Kassel, 20. Mai. In dem Ney der Ueberlanvzentralen; mit dem Mittel­deutschland vorn Main bis an die Weser überspannt werden soll, wurde am Mittwoch ein großes Glied dem Betriebe übergeben: die 87 Kilometer lange staatliche 60000 Voltfernleitung vom Kraftwerk der (Dertalsperrc nach der Diemätalsperre bei Hel- tnrngbaufen Die Landkreise Höxter, Hofgeismar kund Warburg werden seit einigen Tagen von der 60000 Voltfernlertung in Münden mit Kraft und Licht gespeist.

Vie Wahlbewegung

17 Reichswahlvorfchläge.

Berlin, 24 Mai. (Wolff.) In der heute er« scheinenden Sondernummer des ,,Reichsanzeigers" veröffentlicht der Reichswahlleiter die vom Reichs­nahlausschuß zugelassenen Rei chs w ahl v o r - schlage mit Kennworten in folgender Nummem- folge: Nr. 1. S. P. D., Sozialdemokratische Partei DeutschlmckS, 33 Bewerber; Nr. 2. Peter Spahn, Zentrum, 17 Bewerber: Nr. 3. Petersen-Bäumer, 38 Bewerber: Nr. 4. Deutschnational, 21 Bewer­ber ; Nr. 5. Deutsche Volkspartei, 21 Bewerber: Nr. 6. U. S-P. D., Toni Sender-Dittmann, 24 Bewerber: Nr. 7 Deutsche SNittelstandspartei, 3 Bewerber: Nr. 8. Kommunist. Partei Deutsch­lands (Spartakusbund), 17 Bewerber: Nr. 9. Alte Partei, 1 Bewerber: Nr. 10. Aufbaupartei, 12 Bewerber: 9h. 11. Nationaldemokratische VollS- partei, 6 Bewerber: 9h:. 12. Bayerischer Bauern­bund, 1 Bewerber: Nr 13. Alpers, 6 Bewerber; Nr. 14 llbcrftäbt, 4 Bewerber: Nr. 15. Christ­lich-föderalistische NeichswaAliste, 3 Bewerber; 9h. 16. Deutsch-sozialistische Partei, 11 Bewerber; 9h. 17. Lausitzer Volkspartei, 12 Bewerber

h. Allendorf a. b. Lda., 22. Mai. Gestern abend hielt die sozialdemokratische Por­ter unter dem Vorsitz des Schneidermeisters Lotz eine Wählerversammlung ab, in der Rechtsanwalt Homberg er-Gießen, in sachlicher Weise für seine Partei sprach. Die Versammlung war etwas besser besucht als die beiden vorhergehenden.

m Hungen, 25. Mai. Am 1. Pfingstfeier- tag abend hatte die unabhängige sozial­demokratische Partei eine Versammlung im Saale desDarmstädter HofeS" einberufen, die auch von Fraiten gut besucht war. Landtagsabg. Kiel- Gießen entwickelte in ein stündiger Rede das Programm seiner Partei, wobei er auf die früheren und jetzigen Zustände unseres Landes näher einging. Das Verhalten der Mehrhritspartei fritifiertc er scharf und betonte, daß im Gegensatz zu br.-tcr, ferne Partei auf dem Boden des Erfurter Programms stehen geblieben sei. Da sich trotz mehr­maliger Aufforderung keine DiÄtm'sionsrcdner mel­deten, wurde gegen 10 Uhr die Versammlung ge­schlossen.

L i ch, 23. Mai. Gestern abend sprach in öffent­licher Wählcrversammlung der Deutschen demo­kratischen Partei der Präsident des LandeS- amtS für das Bitdungswesen. Dr. Strecker aus Darmstadt. Im wesentlichen galten feine Ausfüh­rungen der Stellung der demokratischen Porter zu der äußersten Linken und den beiden Rechtsparteien. Die bisherigen Leistungen der Partei und ihr Pro­gramm mußte man leider in dem Vortrag ver­missen $n der darauffolgenden Aussprache wies als Gegenredner der Deutschen VolkSpartei Partei­sekretär Dr. Lutsch aus Gießen besonders darauf hin und roies die Angriffe auf die Deutsche Volks- Partei ab Dem Ersuchen Dr. Lutschs, nach der Erwiderung des Referenten in der Diskussion fort* zu fahren, wurde vom Vorsitzenden der Versamm­lung nickt stattgegeben, sondern PräsLent Dr. Strecker ergriff zur Erwiderung das Schlußwort.

Vereine und Veranstaltungen.

** Liga zum Schutze der deutschen Kultur. Zn der letzten Zeit wurden neue Orts­gruppen gegründet in Lauterbach, Alsfttd und Glaubcrg (Kreis Büdingen).

Tarnen, Sdiel and Spor,.

"Schachspiel. Zn der SumlltmwvrM- lmrg, dre der hresige Schachklub am 19 d M rm Hotel Schütz Oöanfbaltetc, spielte der bekannte Problemkmponist und Spieler von Meisterstärke Freiherr von Holzhausen mit 20 Gegnern. Er gewann tn etwa 4 Stunden 16 Partien, verlor 3 gegm Kaufmann Austerlitz, Stadtassistent Rot- Hamel, IAegrarcheutnrefwr Wiebusch und machte einen remis (gegen Referendar Leun).

, *2? & ungen, 25. Mar Der hiesige Fuß- kuI-Saub inü> der Fußball-Verein Germania, Ruppertslmrg, gaben sich am 2. Psmgstfeiertag mittag hier ein Stelldichein und brachten auf dem Sportplatz, demGalgenberg", eru interessantes SCLtj|He£Lilnn ^trag. Das Spiel, das für die hreuge Mannschaft mit 1x3 verloren ging, hatte zahlreiche Zuschauer angelockt Der h^srgc »iinfeet sich noch im Antängerstadium, roäb- Hn, oer Verein Ruppertburg über eine gutge- frfwlte Mannschast verfügt. Die hiesigen Mitglieder liefen aber erkennen, daß sie bei weiterer Hebung noch gutes leisten werden.

O Rhönturnfest To» Rhönwrnfesr ist vom yftiönturntag auf den 1 August festgesetzt trotben. Es wird wieder auf der 950 Meter hohen W a sserkuppe veranstaltet werden. Als Wett- Übungen sind bestimmt worden: einVierkampf ^vvchsprung mit Brett 1,301,80 Meter, 100-Meter-Lauf 1216 Sek., Stein- 9°6.ctt 4,006,00 Meter, Dreisprung 9,00 btiJ 12,00 Meter) für Turner über 18 Zaine, ferner ein Treikamps (Hochsprung 140 bis 1,60 Meter, 100-Meter-Lauf 1317 Sek., Stem­men yueiannig 50 Pfund), der als Zugend- turnen für die Zaltegänge 19031906 vorge­sehen ist In der Oberstufe können von 48, in der Unterstufe von 38 Punkten an Preise verteilt werden. Außerdem sind Sonderwettkämpfe imb Mannschaftskämpfe in Aussicht genommen.

Vermischtes,

Ein frecher Raubzug.

Berlin, 25. Mai. Einen frechen Raub-ug veranstaltete in der Nacht zum Sonntag eine Ber­liner Räuberbande nach Paaren, einem Ort, der abseits der Straße Belten-Nauen im Walde liegt. Sie brxmgen in das Gehöft des Gemeindevorstehers ein, fielen über den alten Mann her, knebel tat und fesselten shn unb machten sich dann an die Plünderung. Als die mit Pistolen und Kara­binern bewaffneten Räuber in dem Ort erschienen waren, hatten sie erklärt, daß sie die Avant­garde der Roten Armee feien. Eine Kom­pagnie befinde sich auf dem Wege nach Paaren,. Als zufällig aus der Ferne Musik ertönte, die von dem Verein eines Nachbarortes herrührte, glaubte der Gemeindevorsteher, die Kom- anie der Roten Armee rücke heran,

es bliebe ihm nicksts anderes übrig, als den bewaffneten Haufen in sein Haus zu lassen. Als die Räuber mit ihrer Beute abziehen wollten, wurde es im ganzen Dorfe le&ienäig. Die Räuber aber fuhren mit dem RufeStraße frei!" los und eröffneten ein lebhaftes Feuer auf die von allen Seiten herbei eilenden Dorfbewohner. Der Lehrer und sechs beherzte Leute nahmen die Verfolgung auf. Als die Räuber eingeholt wurden, fand man nur noch zwei vor; die übrigen waren nt den nahen Wald entkommen. Sie hatten 50 000 Mark in barem Gelde, sowie Kleidungsstücke und Sribardmittel erbeutet.

Gewöldeeinfturz.

* Berlin, 22. Mai. Beim Bau bet katho­lischen Pfarrkirche der Corpus Christi-Gemeinde stürzte das Gewölbejoch ein und zertrüm­merte das Gerüst. Fünf darauf beschäftigte Maurer stürzten herunter und mußten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus über- geführt werden. Die heraus gebrochene Stelle ist sieben Meter breit. Die Ursache des Einsturzes ist ummfgellärt.

DeSchanel verunslückt.

Paris, 24. Maa. (WTB.) Havas. Der Prä­sident D e s ch a n e l erlitt aus der Reise nach Montbrison, wohin et sich zur Enthüllung eines Denkmals für den gefallenen Flieger Senator Raymond begeben wollte, einen Unfall. Er fiel während der Fahrt aus ein Eisenbahngleis. Die Verletzung ist nicht schwer. Der Präsident wurde im Automobil nach Montargis gebracht

De Wet erkrankt.

London, 23. Mai. (Wolff.) Nach einer Depesche derDaily Mail" aus Bloem­fontein ist General de Wet schwer er­krankt.

Schiffsbrand.

L e H a v r e, 24. Mai. (Wolff.) Der ehe­malige deutsche DampferBellona", jetziger DampferLamentin", ist im Hafen in Brand geraten. Er war mit Rum, Zucker, Kakao und anderen Waren von den Antillen beladen. Das Feuer breitete sich aus. Es wur­den größere Lager Oel und Petroleum zer­stört. Der Schaden wird auf 10 Millionen Fratres geschätzt.

Wien. 22. Mai. (WTB.) Den Blättern zu­folge verlief die Nacht im ober schlesischen Abstim­mungsgebiet ruhig. Sämlliche Schächte mit pol­nischer Belegschaft befinden sich im Ausstande. Sic fordern die (Entfernung der tschechischen Gen­darmerie und den Rückttitt der interalliierten Plebiszitbommisston

* Berlin, 25. Mai. Nach einer Mrümng desB. T." aus Kreuz mürbe am vergangenen Fveitag auf feinem ®ut Baibfrieben Sei Kreuz im

Jfxnk 'ÄnttThxdbr der emsige Sohn be* (Mtnrr oatö P a a s che, von ReichSlvehrioldaten, die nach Waffen suchen sollten, erschossen

e Osnabrück, 22. Mai WTB > Amtlich Der von Münster kommende Personenzug 701 üb er fuhr heute vormittag gegen 10 Uhr eine am Gleis bn'chämgte Arbeitergruppe Fünf Arbeiter wurden sofort getötet einer schwer und zwei leicht verletzt.

" D r e W a n d e r vo ge I B u r q. Aus E a s- 1 c l wird^ uns geschrichcn: Bekanntlich beabsichtigt der Wandervogel mit befreundeten 3ugrnbnxmber- bünbei vom preußischen Fiokus die Burg L u d - wigstein gegenüber dem Honstein zu erwerben, um eine Zentrale des Iugmdwanderns zu schaffen, eine Burg, b» das Ziel aller Vandemden und ein lehren mal der gefallenen Wandervögel fein soll. Wie dazu bekanm wird, knüpft die Regierung an ben Berkaus hu- Verpflichtung des sachgemäßen Wiederaufbaus und der sorgfältigsten Erhaltung. Die erforderlichen Kosten smd letzt mit 185 000 Mark veranschlagt worden Auch der bekannte Burgen-Restaurator Bodo Ebhardt iniereffirrt sich für dir romantische Bury im Wermtal.

d». Kirchen, 18. Mai. Eine Entente­kommission, aus fünf Engländern und Fran­zosen bestehend, sprach am Mittwoch b*' derLoko- motivsabrik Am. Jung in Jungeu- tHal vor, um dort eine Prüfung norjunebmen, welche Maschinen zur Herstellung von .Kriegs­material noch nicht venrichtet worden seien Die Leitung der Fabrik empfing die Herren höflichst, erfiärte aber bestimmt, daß sie in eine Verhand­lung nur tn Gegenwart eines beut (eben Regie- rungsbevollmächtigteii eintreten kvrme, der ihr Ga­rantie dafür leiste, daß etwaige unberechtigte An­sprüche auf Maschinen nicht zum Schaden des Werks ohne sofortigen amtlichen Widerspruch blie­ben. Die Kommission bestand zwar auf ihrer Forde­rung, mußte aber, da die Leitung der Fabrik ebenso fest blieb, voriäuftg wieder ibr>5 Weges rieben. Sie machten übrigens noch eme andere Erfahrung. Sie hatten im Hotel zum Deutschen Hause in Betzdorf Wohnung für zwei Tage ge­nommen. Als der Wirt ihnen aber erklärte, daß er ihnen Beköstigung nicht »u geben vermöge, reiften sie wohl ober übel nach Köln zurück.

*Jugendvon heute. Ein größerer Junge verhaut einen kleineren, der brüllend am Boden liegt. Ein Mann beobachtete dies, stellte den Züch- tiger zur Rede und sagte:Pfui, schäme dich, solch einen kleinen Jungen zu verprügeln. Wenn du Kvurage hast, mußt du dicht an größere Jun­gens mögen!" Darauf die lakonische Antwort: Ei das hat der ja gemacht, und dabei ist er rein gefallen!"

Ter Maler unter Zensur. In der guten alten Zeit" stellte man auch die Stoffe für den Maler unter Zensur, rote die Erfahrung des Tresdener Malers KlinÄh aus dem Slnrang des 19. Jahrhunderts beweist, der aus die Bitte, in der Umgegend von Tepkitz malen zu dürfen, folgenden Bescheid erhielt:Es beffcben keine Bedenken: nur darf der Maler auf feinen Bildern feinen Berg, kein Tal, feinen Fluß und feinen Wald anbringen, beim Abzeichnungen dieser Teile sind für künftige Kriegsbeilen bedenklich.'

* Mir oder mich? Das Plattdeutsch' un Umgangsverkehr des Tages, also bei Gesprächen auf der Straße, in der Bahn, in den Wirtschaften üjro., wieder zu heben, dafür tritt dir Zeitschrift ^Niedersachsen" mit Nachdruck ein, und als gutes Beffpiel führt sie einen bekannten Gasthof in Stiel an, in dem die Gäste durch folgenden Spruch er­muntert werden, ihre plattdeutsche Muttersprache ohne jede Scheu anzuwenden:

Wenn Du nicht weißt, ob mir ober mich, Snack pbtttdütsch, berat blameerft di nich!"

Handel

Preise in der Elrktrotechnik.

B e r l i n, 22. Mai. Die Prrisstelle des Zen­tralverbandes der deutschen elektro technische In­dustrie beschloß, ebenso wie im Aprll und Mai auch im Juni, von einer Erhöhung der Teuerungszüschläge im allgemeinen ab­zusehen, obgleich die Gestehungskosten erheblich gestiegen sind. Eine Weiterführung dieser Preis­politik, die trotz beträchtlicher Opfer im Inter­esse der Gesundung der deutschen Wirtschaft ge­trieben wird, erscheint allerdings nur dann mög­lich, wenn sie durch die Verhältnisse auf dem Rohstoffmarkte, insbesondere durch Ermäßigung der Eisen- und Kvhlenpreisc, und weiter durch die Gestaltung der Gehälter und Löhne sowie der Unkosten gestützt wftd.

gRarfnotiernngen.

Datum: 21.5. 22.5.

Zürich.................. 13,50 13,60

Amsterdam............... 6,525

Kopenhagen............... 1435 15,75

Stockholm................ 11,75 11,75

Wien.................. 485,- 485,-

Märtte.

ba. Butzbach 24. Mai. Die Abhaltung des Marktes am Donnerstag wurde in letzter Stunde auf Verfügung des .Kreisamtes verboten, nachdem bereits viele Verkäufer, teils von weither, mit ihren Wagen angefahren waren. Angeblich ge­schah das Berckot. well in Holzheim in einem Ge^ft die Maul- und Alanenseuche herrscht

Büchertisch.

Die Bilanz als Grundlage der Besteuerung. Zwei Vorlesungen, gehalten am 13. und 15. Dezember 1919, in der Universität zu Berlin, in dem aus Veranlassung des Reichs­finanzministeriums von der Serenrigung für floats- wissenschaftlichc Fortbildung veranstalteten Lehr­gänge zur Ausbildung von Fmanzbeamten von

ii Richard Rosetworft, Rechttanwall tzu Bell«. 2. Austage. 3 Mk. Jndustneverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2.

Die Weltliteratur. (Äatag Die SSeltlüeratur, Berlin, Preis der Nummer 80 Pf) Tos neueste Heil mibäU einige Erzählungen Hein­rich Seidels, dessenLebevechi Hünchen" am Volks tümlidmrn geworden ist.

Die Hochzeit der PickValge. Ei» Lustspiel Bon Wllhelm Scharrel mann. 114 Seiten. Preis geheftet M. 5.. Verlag von Quelle u. Meyer in Leip^g 1920. Scharrelmanns Pick- dalgengcschichteTr diese eigenartige, völlig in sich abgeschlossene Welt, bte und der Dichter liebet gelehrt, ersteht auch üt diesem hciteroi Lustsviel vor unseren Augen Die .Äxxtaexr ist ein Volks stück im besten «inne des Wortes, daS auch beim Lesen seine Wirkung nicht verfehlt

Starkstromtechnik. Bon Professor Dr. P. EverS he im 140 Setter. rPiffenicbafi und Bildung Nr 143.) Grinrnden M 5.25. Verla« von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1920. Tas Buck ist das Muster einer gtmeuwcrftänblitbm Dar­stellung aus technischem Gcknete

Fichte. Eine Einführung m sri» Schrif­ten Bon Oberschulrat Prof Dr. Ä. Messer 164 Seiten P«is geheftet 6.60 M., grttmhtii 9.60 M. Verlag von Quelle u. Meyer in Leftvg 1920. Die vorliegende Atckrit, dlc sich an weitere Kreise wendet, zeigt knappr klare Darstellung unb volle Behrrrschung des Stoffes Schwerlich kann ein beu tfdxt Philosoph der Vergangen hell unser« BolVeS m ferner gegenwärtigen Lage mehr geben, als gerade Fichte. Mll dem dem Verfasser eigenen pädagogischen Geschick weiß er seinem Leser bte Hauptprobleme Fichtes nabqubringen, wobei er uns zugleich mll den cigcnartrgcn Lebens schicks al en des Philosophen vekannt macht Alles in allem, hier Haden wir ein Buch, daS man jedem bentatbo* Deutschen in die Hand drücken möchte.

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Wafferwärme der Lahn am 25. Wai: 17* R.

(In einem Teil der Austage roiebTtolt.) Kredite für Oesterreich.

Wien, 21. Mai. (WTB.) DieWiener Allgemeine Zeitung" veröffentlicht ein Gespräch mit dem Wiener Korrespondenten desTempS" Danach steht die Kreditgewährung für Oesterreich unmittelbar bevor. Diese Kredite di, von Amerika, England, Frankreich, der Schweiz, Holland, Schweden, Norwegen, Däne­mark und Argentinien zur Verfügung gestellt wer­den, werden teils Gcldkredlle fein, tells werden Rohstoffe auf Kredit geliefert, teils Nahrungs­mittel. Sie sollen auf lange Frist gewährt tatb gegen mäßige Zinsen abgegeben werden Die Ver­pfändung einer besonderen Einnahmequelle ober Besitzes werde nicht verlangt. Eine Garantie werbe lediglich in der wachsenden unb gedeihlichen öko­nomischen Entwicklung des öfterr eiern üben Qiaa< tcö erblickt. Die Kredite sollen ausschließlich dem Wiederaufbau Oesterreichs gewidmet sein

Unruhen in Teschen.

Prag, 22. Mai. (WTB.) Aus Teschen wird gemeldet: Auf dem Ringplahe lagern französische und italienische Truppen. Infan­terie und Kavallerie durchziehen die Stadt. Einige Züge mit polnischen Arbeitern sind eingetroffen. Die Arbeiter versuchen immer wieder, aus den Rinaplatz zu gelangen, wer- den aber von den Truppen zurückgewiesen Ein Automobil mit bewaffneten Polen verun­glückte, wobei ein Pole getötet wurde. Bei den gestrigen Demonstrationen wurden zwei Po­len erschossen. In Glablonkau wütet ein Hau­sen von 500 bewaffneten Polen, die viele Fa milien verjagten und andere verschleppten. Der Teschenec Stadtrat protestierte gegen den polnischen Terror. Die Ententemission hat die Absicht, heute den Ausnahmezustand zu ver­hängen.

Die militärische Besetzung Irlands.

London, 22 Mai. (WTB.) Reuter. 2ez militärische Besetzung brr unruhigen Bezirke Ir­lands wird aNmählich rusgebreitet. Emr starke Ab kellung Reiterei durchstreifte bte Umgebung Dublins in einem Umkreis von 10 Mellen und hält öv Hügel, die die Stadt umgeben, besetzt Aus oen unbesetzten Bezirken Irlands laufen dauernd Mel düngen über neue Brandstiftungen ein

Amsterdam, 22. Mai WTB.)Xdegnrof" meldet: In Ballmrvbc (J-rland- fand die erste öffentliche Sitzung des unter dem Zeichen des vcvo lutionären irischen Parlaments gebildeten Gerrckes- Hofes statt. Es handelte sich um me Regelung gewisser landroirischaftlicher Fragen. Der Vor sitzende, Mllglied des Unterhauses, O'Evrarar, er­klärte, die Beschlüße des Gerichtshofs seien rechts­kräftig und könnten daher im Notfall griealtiam durchgesetzt werden.

Ueberfall der französischen Garnison von Urffl.

Amsterdam, 25. Mai (WD9. Tie .Firnes" mähet aus fiixtfttmtnuxl: Die fvanzS sllcke Garnifon Urfa, die am 10. April nach 61- tägiger Belagerung freien Ab-ua ^upeflenben er hielt, wurde von türkischen Nattoneltften überfallen öm den 450 Mmm fvanHösisckxr Eingebovenertruppm unter arwpLschor Offt-iern' blieben nur 100 am Leben.

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