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25. März

1920

___________- S-"'°>-un, der Ortslöt)nt. - """

Amtrverkün-igungrblatt

für die prsvinzialdirettion Gberhessen und für dar Kreisamt «jenen

(Wetnt nach Bedarfs Montag, D.enstug. Don.erslog und Freitag. Nur durch di- Post zu b-zi-h-n gegen Mk.. 2.50 vierteljährlich

Nr. 40

240 Mark

260

135

270

370

450

290

390

420

390

640

625

unter 1000 Stück

Backfieme (Hinter- und Vormauersteine) Klinker (bis zu 300 kg Druckfestigkeit)

Lehmsteine

Hohlsteine (Normalsvrmat)

10/12/25

10/14/25

Biberschwänze 15/31

.. 'Reickisformat)

18/38 1. Sorte

2. Sorte

Falzziegel 1. Sorte

2. Sorte

(Richtpreise für 1000 Stück, bei Aufträgen . 10 Prozent Zuschlag.)

ö'iir Maueriteme und für Dachsteine, die aus Abbruch ge- luomtcit sind, wird ein Richtpreis von 6070 Prozent der vor- an gegeben en Preise festgesetzt.

Die Preije verstehen sichaufgeladen auf Waggon ober Wagen ab Ziegelei" für unverpackte Ware. Für Verpackungsmaterial sind für 10 Tonnen 3 Mark Preiszuschlag zulässig, ausgenommen für Htntermanersteme. - Soweit die Veräußerung von Ziegeleierzeug­nissen in Friedenszeiten durch den Händler üblich war, darf ein Händlerzuschlag für Backsteine von höchstens 5 Prozent und für Dachziegel von höchstens 10 Prozent der obigen Richtpreise berechnet werben. Vermittlern und Agenten steht der Händlerzuschlag nicht zu.

Verkauwereinigusngen von Ziegeleien und ähnliche sind nicht berechtigt, den Händlerzuschlag zu erleben, sie dürfen eine Ver- gulung ihrer tatsächlich entstandenen Unkosten, sofern Sonderaus- mendungen diese rechtfertigen, für Backsteine bis zu 4 Prozent und für Dachziegel bis zu 8 Prozent des Rechnungsbetrages verlangen.

II. Breise für Zement.

-ter Zementpreis ab 1. März stellt sich für Händler, frei Doppelwagen der betr. Empfangsstation, wie folgt:

Mk. die 100 kg einschl Hinterlegungsgebühr für Stoffsäcke 48,89 Mk. die 100 kg einschl. Papiergewebesäcke 48/49 Ml. die 100 kg einschl. Papiersäcke.

,tür jeden in gutem Zustand aus Sendungen ab 1. März d. I. zurückgelieserlen Stoffsack wird von der Äiddeutschen Zement- v^kaussstelle die Hinterlegungsgebühr abzügl. Mnühungsgebühr nnt 4 Mark zurückvergütet. Papier und Papiergelvebesäcke werden nicht zurückgenommen.

Verordnung

zur Abänderung der Verordnung über die staatliche Genehmig Äung zur Errichtung von Aktiengesellschaften usw. vom 2 No

1917 (Reichs-OKsetzbl. S. 987 . Vom 12. (Februar 1920

Ans 0-rnnd des 8 I des Gesetzes über die vereinfachte Form ^Iq9 ,ÄüT, die Zwecke ^er Uebergangswirtschaft vom 17. April 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 394) wird von der Reickrs- rcgierunn mit Zustimmung des Reichsrats und des von der Der-- fassunggebenden Deutschen Nationalversammlung gewählten Aus­schusses folgendes verordnet:

8 1. Im ß 1 der Verordnung über die staatliche Genehrni- 6un« »ur Errichtung von Aktiengesellsckwften usw. vom 2. No- veniber 1917 (Reichs Gesetzbl. S. 987- wird als neuer Absatz fol­gende Vorschrift em gefügt: 1

Dite Genehmigung darf nur versagt werden, ivenn außer ^ivnsel steht, datz die beabsichtigte Maßnahme gegen den Zweck der Verordnung tvährend der Zeit der llebergangswirtschaft volks- wirlichaftlich nicht gerechtfertigte Ansprüche von dem Kapital­markt fernzuhalten, verstoßen würde.

in .läaft ^iefe ^cn)rbnun9 tritt mit dem Tage der Verkündigung

Berlin, den 12. Februar 1920.

Die Reichsregierung.

_____________________Bauer.______________,_______

Bekanntmachung

betreffend Baustoffbewirtschaftung.

J^änzl'ng meines Ausschreibens vom 30. Januar 1920,

2r- K- betreffend Bausdoffbewirtschastung, abgedruckt in der Tarmlladler Zeitung" vom 10. Februar 1920, Nr. 34, gebe ich ^stannt, daß mit Rücksicht aus die allgemeine Verteuerung d" Preife für Baustoffe, wie folgt, erhöht werden mußten:

_ . T P reise für Z i c g e le ie r z e u g n i sse.

i a?.}C TÄnAe Ziegeleierzeugnisse werden mit Wirkung vorn 1. März 1920 um 60 Prozent erhöht, so daß sich folgende Richt preife ergeben:

m m Preise für Kalk:

Aach Muteilung des Kalkbundes ("Nebenstelle Diez) beträgt der Preis für Kalk zur Zeit etwa: 9

1 700 Mark pro Waggon Stückkalk,

2 800 ...... Sackkalk,

13 200 f. Spezialkalk einschl. Säcke,

o .. ^~naue Notierung der Preise kann erst nach Abschluß der zur ^jeit über die Preisfestsetzung für Kalk schwebenden Verhandlungen erfolgen. Als Händlerzuschlag kann ein Aufschlag von 10 Proz. unter gefonderter Berücksichtigung der entstandenen Spesen berüd- fichtigt werden.

Darmstadt, den 11. März 1920.

Der -Llaatskommisfar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen.

_______________________________Linkenheld. _____________________________

Bekanntmachung.

Betr.: Brenn Holzversorgung.

Es ist bei dem Ministerium der Finanzen, 9(bt. für Forst- .^onvaltung, angefragt worden, ob die Gemeinden ver- pflichtet seien, bei Verteilung des ihnen überwiesenen Brennholzes an iljrc Angehörigen, den vorgeschriebenen Maßstab genau ein- zuhalten, also 0,5 Rin. Derbholz je Kopf der Bevölkerung tunb je stück Großvieh (Rindvieh und Schweine.

Tie genannte Minist.-Abt. bemerkt hierzu: Tiefer Maßstab fon nur dazu, dienen, die Gesamtderbholzmengen durchschnittlich zu berechnen, die auf die einzelnen Gemeinden entfallen. Er ist also bei Aufstellung der Anmeldeliste zu Grunde $ulegen.

Cs muß aber den Gemeinden überlassen bleiben, die ihnen über­wiesene Gesamtmenge, den besonderen örtlichen Verhältnissen ent­sprechend breiter zu verteilen und hierbei auch etwaigen Kohlen beltefcrungen entsprechend zu berücksichtigen. Es steht nichts im Wege, wenn z. Bl. aus diesen Mengen auch die Ziegenhalter be- jonders beliefert tverden, ober angemessene Vorräte für besondere Fälle zurückhalten und dergl. mehr.

Manche Gemeinden haben zweckmäßiger Weise besondere Koin- mifsionen gebildet, welche das Holz unter Berücksichtigung der be­sonderen Verhältnisse verteilen.

Wir empfehlen Ihnen, hiernach zu verfahren.

Gießen, 16. Mär 31920.

_ Kreisamt Gießen.

___________________ Dr. Usinger._______________________

Bekanntmachung.

Betr.: Mehlsäcke

Tie allgemeine Preissteigerung für Säcke in letzter Zeit hat eine Neuregelung über die Rücklieferung der Mehlsäcke unumgäng lich notwendig gemacht.

Ter Kreisausschuß hat desljalb unter Aufhebung der seitherigen Bestimmungen (Bekanntmachung vom 13. September 1918, Kreis iblatt 9tr. 111 von 1918) bis auf weiteres folgendes bestimmt:

Bei Lieferung von Mehl durch die Firma Vereinigte Ge­treidehändler G. m. b. H. in Gießen im Auftrage des Kommunal Verbandes an die (Gemeinden, Bäcker, Händler usw. wird außer dem Mehl ein Sackpfand von 5 Mk. für j? 100 Kilogr. in Rech­nung gestellt, welches dem Kommunalverband mit zu bezahlen ist. Die Empfänger des Mehls sind verpflichtet, die Mehlsäcke die zu irgend welchen anderen Zwecken nicht benutzt werden hülfen, bis spätestens zum 20. des der Lieferung folgenden Monats frei Gießen än die Firma Vereinigte Getreidehändler G. m. b. H. in Gießen zurückzusenden. Für die bis zu diesem Zeitpunkt zurückgelieferteir, Mehlsäcke wird das berechnete Sackpfand durch die Firma Ver­einigte Ofetreidehändler G. m. b. H. Gießen zurückvergütet. Erfolgt die Rücksendung innerhalb der gestellten Frist nicht, so kann eine Annahme der Säcke nicht mehr stattfinden. In diesem Falle ver­fällt das Sackpfand und es ist außerdem von dem Empfänger (Ge- meinben, Bäckern, Händlern usw.) als Vertragsstrafe für jeden nicht rechtzeitig zurückgelieferten Sack, 10 Mk. an die Firma Vereinigte Getreidehändler G. m. b. H. Gießen zu bezahlen. Falls nachweisbar Mehlsäcke an andere Personen (Sackaufkäufer) verkauft werden, können die Empfänger des Mehls von weiteren Lieferungen aus­geschlossen werden.

Vorstehende Bestimmungen treten für alle ab 15. März 1920 erfolgten Mehllieferungen in Kraft.

Gießen, den 13. März 1920.

Kreisamt Gießen.

Tr. U f i n ger.

i'sui Ute Uiqtin

Versorgung in Deutschland. Wenn nur un- dmantwortliche Hetzer und Schürer des Bür- eirkrieges diese Aussichten nicht wieder ver­hütten!

Paris, 26. März. (WTB.) Jn der Depu- I xrtenfommer sagte Barthou in einer färbe, bereit Anfang noch nicht oorliegt: Während eines Jahres bat Lloyd George politischen 3 Nutzen und Wahlnutzen gehabt. Jetzt zieh! er aus Hrgeständnissen, die er zugunsten Deutschlands 1 irratben will, ebenfalls Nutzen. Frankreich sei es, «k :s allen Verwünschungen und Revanch^gelüsten iixb Revanchegelüsten ausgesetzt sei. (Lebhasler Bei- ixH.) Deutschland entzieht sich den wichtigften Vertragsbestimmungen, namentlich im Hinblick auf bie Entwaffnung imb die Kohlenliefe - rangen. Attentate gegen fran.zösische Offiziere mnd Soldaten kamen häufig vor. Der Abgeordnete rrrlieft sodann einen Bericht des Generals Nies s?t über den schleckten Willen Deutschlands und üivr seine Absicht, den Reklamatiionen Frankreichs rrne Menge besonderer Argumente entgegengufbel- Isn. Er frage, ob der Minifterpräsident sich durch salche Gründe aufhalten ließe. Die Alliienen müß- t»n gewiß eine gemeinsame Politik verfolgen, a er meint es sich um Attentate gegen fr an Ssische Offiziere handele und wenn die liierten eine gewisse Scheu empfänden, bfe n-jtnxnbigen MaßnalMen zu verlangen, dann : fenne Frankreich unmöglich feine Politik ton 1 Skwankungen der Alliierten abhängig machen.

Frankreich müsse mit seinen Alliierten handeln, aler wenn sie nicht mit gelten wollten, auch ohne fw. Frankreich sei mxf) groß und stark genug, um Beleidigungen, die in einer Verletzung des Ver­trages liegen, zu verfolgen. Bon der altert reut läen Armee seien 100 000 Mann verblieben. Kißerdem existiere eine neue Armee von 300 000 Mann, ganz abg sehen von den Truppen, die auf- 9*ftellt worden seien unter Verletzung des Frie- . dmisvertrages. Barthou sagte, er glaube, daß man

feiner Regierung Übermittelt:

Di« Regierung der Vereinigten Staa­ten verfolgt mit Sympathie bi« Bemühungen der beutfdYii Regierung zur gleichzeitigen Bekämpfung der Geivalten der mllitarlstischen Reaktion und der Anarchie. Die Regierung der Vereinigten Staaten bat mit Befriedigung stststellen können, daß das beut] die Volk die Regierung in ihrem erfolgreichen Widerstand« gegen die Ungesetzlichkeit unterstützt hat hnd hofft nunmehr, daß die Anstrengungen, die Temokratie ausrechtzuerchal:en und R-He und Crbmmg gegen die dunklen antidemokratischen Ele­ment«, deren Obsiegen Deutt'chland in Anarchie und Chaos stürzen ivürd«, erfolgreich sein werden. Die Regierung der Bereinigten Staaten vertraut auf eine von dem gesunden Sinn diktierte Wieder­aufnahme der Arbeit und des Han­dels in Deutschland und würde einen Umsturz der gesetzlichen Ordnung, der die von den alliierten und assoziierten Ländern in Aussicht genommenen Hilfsmaßnahmen unmöalich macht, aufs tiefste be­dauern. Die für den Wiederaufbau der deutschen Industrie notwendige Wiederaufnahme der Han­delsbeziehungen würde dadurch sehr erschwert, wenn nicht überhaupt unmöglich gemacht werden.

Ein Ausspruch Churchills über Deutschland.

Amsterdam, 25. März. (WB.) Englischen Blättern zufolg? erklärte Churchill im Unter­haus unter Beiiall, früher ser es die Stärke Teutschlands genx?en, die eine Geahr für Europa gebildet habe, feit 18 Rtonaten bLeute je­doch die Schwäche Teutschlands eine G - fahr.

*

Ein neue» weittragendes Geschütz.

London, 25. März. (WBZ Im Unter­haus fragte Lord Curzon, ob die Regierung auf die Erfindung eines Gefchützes mit einer Tragweite b is zu 15 0 Meilen auf­merksam gemacht worden sei, ob die fvan-öiische

wieder aufzubauen.

Die Unruhen im Reiche.

Ter Kamps um Wesel.

Berlin, 25. Marr. (Wolff.) DieB. Z/' meldet aus Essen, daß die Leitung der Roten Armee den Fall von Wefel bekannt gebe. Die Rod: Armee fei bereits in Wesel etnge- zogen.

Noktz des W. T. B.: Eine Bestätigung liegt hier nicht vor. Andere Meldungen be­sagen, daß heute vormittag 10 Uhr um Wesel hart gekämpft wurde, daß es aber noch immer fest in der Hand der Regierungstruppen war.

Berlin, 26. März. Nach einer Meldung des ,Zerl. Lok.-Anz." aus Köln sind in der Umgebung Wefels viele Personen in den Häusern aetötet worden. Auch Kranken­häuser sind durch explodierende Granaten beschädkgt. Die Arbeitertruppen wollen nicht eher die Feindseligkeiten einstellen, bis die gefamüe Besatzung von Wesel sich ergeben hat.

Wie demBerliner Lok.-Anz." gemeldet wird, wurden gestern in Hamborn 9 7 Totg, darunter auch Reichswehrsoldaten, in aller Stille beerdigt. Durch einen Zu­fallstreffer wurde auch der Direktor der Zeche Lühburg getötet.

Weitere Verhandlungen.

E ssen, 25 März. (WB.) Eine hvr tagenbr Bersa'umlmg der Vertreter iämllichn: Voll­zugsräte des Rheinlandes und West­fale - l s saßlc eine Entschließung, wonach ofort *tn Bezirk Srctt zu wLrlen ist, der nach Eim^mehmm mit tNT militärischen Leitung zu Berhanblun- gen unb Besch üs^n ermächtigt ist. Sitz des B> zirksvUs ist Esseu^

Sreitag, 25. März 1920

ret: §chulstt. 7.

21nnabm< »en ilnjtlgen s. dir oid

zum 9hidimitiaii vori,er ohne ied> Bervin^liclstekt. Dreis Iflr [ mm höh« tüt An.eiue» u.34mm breite örili -n 25 bi, an-ioäit- 30 Pi.; hit Sief tarne* Anzeigen von 70 mm kre.ie»' 14. Vei Platz- vor<Mrrii20* A"iswlag. Hauvlichn rleiier: Ang. (Aoeit. Perarrlivorttich fitt Pottt k: Ang. Woeg; kür den übhaen Zfiü Dr. Reinhola Z«nz; hir den Airzergenleü: 0 Beck, fdmihct) in 6*ieben.

er Mangel an Rahrung-mitteln im Ruhrgebiet.

aag, 25. März. (Wolff.) Wie das Korre^ »enzbureau meldet, trafen im Haag toerorbnete aus Essen, Dr. Helm und arbeitersührer Otto H u e und noch zwei :e Abgeorbnete der rheinisch westfälischen te hier ein, um mit der niederuindischen ?rung über eine sofortige Bersor- g des RuhrgebieteS mit Le­smitteln zu verhandeln« Dr. Helm gue teilten mit, daß in Dortmund über- t kein Brot mehr vorhanden sei. Die »rgung der Anderen Städte des Ruhr- tes könne nur noch für einige Tage ge­leistet werden, so daß, wenn nicht sofort dem Zustandekommen des Friedens zwi- ben augenblicklichen Machthabern des gebietes und der Reichsregierung große ;en Lebensmittel heran gebracht würden, einem Chaos gerechnet werden müsse.

sagte: Unter dem Eindruck dieser ent- hen Lage find wir hierhergekommen, um >ilfe der niederländischen Regierung an- en.

Protest der bayerischen Bauernschaft. R ü n dj e n, 25. März (WB. Ter kürzlich ete pariamentzrrisä;« Äktronsausfchuß geeinigten bayerischen Bauern- t hat dem Reicsislttnzler telegraptn ck mit* , daß der Ausschuß den Plan ter Bildimg reinen 911 be i ter reg i e r u n g tm mit aller Entschiedenhnt ab:ehnt. G«g»- falls wärc ein Lieserstretk in schärs- Form geplant.

aus Rußland kommende» Flugzeug.

Bern, 26. März. (WTB.) Wie gerne!- ird, geriet ein aus S o w j e t r u ß l a n d mendes Flugzeug in die Gewalt itauischen Militärbehörden. Die Passa- roucben gefangen Metzt. Unter ihnen be- t sich der bekannte schweizerische Kommu- Z l a t te n, der einer der Urheber des im mber 1918 ün der Schweiz entfesselten utwnären Generalstreiks war.

Au» dem Neiche.

e Umbildung de» Reichskabinettd.

Berlin, 25. März. (WB.) Heute abend n folgende Aenderungen im RetchSmini- u m als feststehend betrachtet:Fminzminister: o, Schatzminister: W i r t h-ZtarlSrlche, ninister: Geßler, SBieb.Taufbaumintficr: tm an n, Me.ncheits'ozialist. SB*üert ,2km* gen sollen nicht eintrebm.

Tie Ratiouakversammlung.

Berlin, 25. März. (WB.) Die nächste ang der N a tro n a l v er s a m m I u n g Freitag nachmittag 3 U1;r statt. Es wird ncr Tag.sdauer von 3 frtä 4 Tagen rechn et, ßer dem gtotetat noch die Besaldungsvarl^g!' nbere Vorlagen wenigstens in erster Lefung jt werben sollen.

eDemission des preußischen Kabinett».

Berlin, 25. März. (Wolff.) Wie wir uftänbiger Seite erfahren, entspricht die ung, daß Ministerpräsident Hirschdie ssion des preußischen Kabinetts über* e, nicht den Tatsachen.

5ine Beschwerdestelle im RrbchStag.

Berlin, 26. März. (WTB.) Um bei allen etwaigen Uebergriffen der militärischen Besatzung die notwendige Untersuchung ein­leiten zu können, wurde eine Beschwerde­stelle im Reichstag, Portal 5, Zim­mer 9, eingerichtet. Sie wird geleitet von Oberleutnant Brüggemann. Ihr gehört u. a. der Mehrheitssozialist Vogel-Nürn­berg an.

Die Sparprümirnanleihe.

Berlin, 25. März. (WTB.) Tie Ge­winnverlosung der deutschen Svarprämien- cmleihe von 1919 findet am 31. März flott.

Hus Hessen.

Der Militärbefehlshab:r in Hessen.

Darmstadt, 25. März. (VÄlsf.) Das Ministerium des Innern gibt bekannt: Auf Befehl des Reichswehrministers ist an Stelle des Kommandeurs der Reichswehrbrigade 11 in Kassel, Generalleutnant v. Stolzmann, der Jnfanterieführer und Hessischer Landeskom- mandant in Bad-Nauheim, Generalmajor Kundt zum Militärbefehlshaber im unbefetzten Teile des Frei­staates Hessen ernannt worden. Sein Be­zirk umfaßt außerdem noch die preußischen Kreise Frankfurt a. M., Ufingen, Homburg, Hanau, Gelnhausen und das Abschnittskom­mando 4 in Frankfurt a. M., sowie die Kreise Wetzlar, Limburg, Dillkreis, Oberlahnkreis, Ober-Wefterwaldkreis, Kreis Westerburg und das Abschnittskommando in Runkel. Als Re­gierungskommissar für bie genannten preußi- ichen Kreise soll der stellvertretende Regie­rungspräsident Dr. Colsman:^ in Frank­furt a. M. bestellt werden. Der verschärfte Ausnahmezustand für das Gebiet des Freistaates Hessen ist a u f g e h o b e n worden.