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Vereine ««d Vorträge.

O Ordern, 24. Febr. Am Sarmtag nach- mtttxifl tont) eine polüifdx* Setfammlintg statt, ine erneu teto stürmischen Verlauf nahm. Zuerst sprach Lic. Tc. Schmidt- Wächtersbach im Auftrage der Leuts ch-i i« rwitaltir Bvlkspartet über die g?g-3i- würtige liagc. In der Diskussion sprach zunächst alS Vertreter der Demokratischen Pcrrr.'i Portft- sekretär Heller-Gießen sowi: Parteisekretär Schiesser-Hirzenhain für die Sozialdemokrat tische Partei. Als dann der erste Redn'r drs Schlußwort erhielt, kam es zu stürmischen Szenen. Rede und Gegenrede wechselten miteinander ab, fartwckhvende llnterbvechungen waren an d>rDages°- otimung, so daß man nur mit sehr gemischten Ge­sichten den Saal verließ.

Hochschilnachrichten.

Frankfurt a. M., 24. Febr. Für daS am 1 April beginnende akademische Jahr wurden zu Mitgliedern des Senats als Fakultätsoertreter gewählt: Pros Pagenstecher (Rechtswissen- schaftliche Fakultät), Prof. Straßburger lMe- dizin), Prof Horovitz (Philosophie), Prof, zur Straßen (Naturwisstrnschast), Prof. Weber (Wirlschafts-- urrd Sozialwissenschasl), ferner Prof. Linke als Vertreter der Extraordinarien.

Aus de« Amtsverkündigungsblatt.

** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 27 vom 24 Februar enthält: Ausnahmezu­stand Januar 1920. Sitzungen des Prvvinzial- tags der Prvvinz Oberhkssen. Tie Ausführung des Grunterwervsteuergesetzes vom 12. September 1919 (Reichs-'Gesehbl. S. 1617). Fortbildungs­schule. Stiftung der 25. Reserve-Division, tonne des LanL-wechr^nfanterie-Regirnearts Nr. 118. Erwerbslosensürtorge. Auszahlung der Fantt- üemmterskützungen. Einsendung des Ereisab- derlereiverzeichnisse; hier: für Januar 1920.

Ausnahmezustand Januar 1920. Gast­wirtschaften und Gasthäuser tollen in Erweiterung des Z 6 der Verordnung des Reichspräsident m vom 13. Januar 1920 unter den Begriff der lebenswichtigen Betriebe.

Vermischte».

Die Logt der Zigarettenindustrie.

Berlin, 24. Febr. lieber weitere Schliehnn- qat von Zigarettentobriten berichtet der Vorwärts. Tie Ortsgruppe Hessen und Hessen- Nassau des Arbeitgeberverbandes der Zigaret­tenfabrikanten, dem die in Frairkfurt a. M., Wies­baden und Offenbach gelegenen Zigarettenfabriken angehören, hat beschlossen, sich mtt den Berlinern, Dresdnern und anderen Zigarettentobrkken soli- darrsch zu erküren und ihren gelsamten Arbeftern und fcngefteflten wegen der hohen Steuern auf Zigaretten zu Ende März zu kündigen.

Ter Einbruch in das Mausoleum ZU Cfarlottenburg.

Berlin, 24. Febr. Zum Einbruch in daS Mausoleum teilen die Blätter mit, es sei nicht ausgeschlossen, daß auch hier die Schtost- »mbvecher von Glienicke und Nitolshöh ihre Hand im Spiele haben. Tas wertvollste Stück ihrer Beute, der von fixten im Heizraum zurückyelassene gelber Kvarrz vom Sarge Kaiser WMrlms I.

behördliche Anzeigen.

Öffentliche yelanntmachung iber bk Veranlagung der Kriegsobgabe vom vermögeurzruoachr nach dem Gesetz vom

10. September |9|9. 1424D

Auf Grund des 8 22 Abs. 1 des Gesetzes über eine Kriegsabgabe vom Bermögenszuwachse Verden hiermit alle Personen, deren Vermögen sich seit dem 1. Januar 1914 bis 30. Juni 1919 Kn mindestens 6000 Mk. erhöht hat, in den Be- zftten der unterzeichneten Finanzämter auf- gefordert, ihre Steuererklärung nach dem vor- geschrcebenen Vordruck in der Zeit

bi5 29. Februar 1920 schriftlich oder mündlich vor dem Finanzamt ab» Mgrben und hierbei zu versichern, daß die An- Oaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht

Tie oben bezeichneten Pertonen sind zur Ab- fiabe der Steuererklärung verpflichtet, auch wenn ihnen eine besondere Ausforderung oder ein Vor- «ucf nicht zugegangen ist. Ans Verlangen wird Finanzämter und in den Gemeinden ohne Hitz eines Finanzamts bei den Bürgermeiste- teien kostenlos verabfolgt.

lieber sämtliche Punkte des Vordrucks ist eine Erklärung abjuaeben. Nichtzutreffendes ist durch- »streichen. Wissentlich unrichtige oder unvoll- Ptndige Angaben in der Steuererklärung sind i» dm 88 2 c, 28 des Gesetzes über eine Kriegs- ebgobe vom BermSgenszuwachse mit Geldstrafen und gegebenensalls mit Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren und mit Verlust der bürgerlich^ Ehrenrechte bedroht. Auch eine fahrlüsftge Zu- vwerhandlung ist strafbar. Unrichtige Angaben erstattet auch derjenige, der Punkte des Vor­drucks durckstreicht, obwohl er eine Erklärung tätte abgeben sollen. Unvollständig ist die Erklär 2urg auch dann, wenn der Vordruck ganz oder teilweise nicht ausgefüllt wird. Tie Prüfung Soas steuerpflichtig tft und was nickst, steht dem Finanzamt, nicht dem Abgabepflichtigen jn.

Tie Einsendung schriftlicher Erklärungen durch btt Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittelst Ein- ßHreibebriefs.

Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, roirb mit Zwrngsgeld- firafen zu der Abgabe angehalten, auch hat er einen Luschlag der geschuldeten ©teuer verwirkt.

Gießen, Butzbach, Grünberg, fragen, den 6. Februar 19Ä).

Tie Finanzämter.

Maulwurfs-, Kanin-, 3itgkn-u.Kahknfcllc kauft zu böchsteu Preiscu C6515 3* Ruß, Gieße«, Walltorstr.73 H.

hckbe einen Wert von 40000 bis öO 000 Mark, kioe, Stiftung der GnoßherWgin- W<ooe Linse teon Baden. Lie Fürstin pflegte allialrrlvb am Todestage ein neues goldenes Blatt mit eingravierter Jahreszahl hinMZu fügen.

*

Wann war der Krieg beendet? FnÄ>ensichknß und Kriegsende spielm in B-rträ- gen häusig eine bestimmte Rolle. ll:b?r die Auö- legimg der beiden Begriffe im Sinn: rechtsgeschäft- ttcher ErNärungen spricht ftch setzt eine besond'r.' Verordnung der l°)ieichsr>egienur.i mit Zustimmung des Reichsrats und des Ausschusses der Natronal- verfammlung aus. Als Zett des Frredensschlusies oder der Beendigung des Krieges ist im Zwntel der 10. Januar 1920 anzusehen. Wenn der F-rie- densschluß oder die Beendigung des Kri.'g^s mit emer Macht maßgebend sein soll, bte d?n Friedens Vertrag am 10. Jarruar noch nicht ratifiziert hat, to güt der Tag der 9äeberltgimg der Votlzrchungs- urkundc dieser Macht. Wenn eine solch.' nicht medergetegt wird, so gilt dafür der Tag, mit dem der Krieg mit dieser Macht für beendet erklärt ,mrd Für die Berechnung von Fristen und die Bestim­mung von Terrninen tritt an die Stelle des 10. Io- nuars der Tag der Verkimdung der Verordnimg, also der 17. Februar. Dies gilt auch, wenn ein anders bestimmter Dag vor der Verkündung der Verordnung liegt. Die Auslegung der beidm Be­griffe wird auf alle vecht-geschäftlichen Erklärun­gen angewandt, die nach dem 30. Juli 1914 abgege- worven sind. Unberührt bleiben Rechte, di' auf einer abweichenden Auslegung der Erklärung durch nachträgliche Berembarung oder rechtskräftige Frst- ftdhmg beruhen.

* Wiegroß istderKosmos? Die Frage nach der (^röße des Kostnos ist von neuem auf­geworfen worden in den Berechnungen über die Entfernung der Spiralnebel, über die Professor V. Franz imPrometheus" berichtet. Tie bereits von dem ersten Beobachter der Nebelflecken und Sternhaufen, Wüliam Herschel, geäußerte Anschau­ung, daß die von chm erkannten Welten eigene Welten neben unserer Sternenwelt, nicht itmerhalb dieser, seien, wird durch die Berechnungen des Astronomen Lundmark m Upsala bestätigt. Für die kugelförmigen Sternhaufen fand dieser Gelehrte eine (Entfernung von rund 16 300 Lichtjahre oder 153 900 Billionen Kilometer. Sehr viel größer ist die Entfernung der Spiralnebel. Für den großen Nebel in der Andromeda wurde eine Entfernung von 23000 Lichtjahren, für die Spiralnebel im allgemeinen 16 Mil-io neu Lichtjahre als Miniinal- wert festgestellt. Ueberträgt man diese Zeiträume in erdgeschcchtliche Maße, so mögen 16 Millionen Jahre etwa die Zeitspanne bezeichnen, die seit dem Ende der Kreü>ezeit bis zur Gegenwart auf un­serer Erde verlausen ist. Auf Grund dieser Berech­nung der Spiralnebel kann man die Größe des Kosmos nach jenen 16 Millionen Lichtjahren auf 154,7 Trillionen .Kilometer als Halbmesser berech­nen. Tarnst ist aber nur die Größe des Kvsmos als der für und sichtbaren bestimmt, nicht die des Weltalls oder Universums überhaupt, die noch viel erheblicher sein mag, wenn man sie überhaupt jemals in Maßen ausdrücken kann. Ta man an­nehmen muß, daß das Wahrnehmungsvermögen für unser Auge im Raum und für unfern rückwärtö- blickenden Geist in der Zeit doch begrenzt ist, so ist zu unterscheiden zwischen Kosmos und Universum, wobei der Kosmos bte für uns wahrnehmbare Welt dar stellt, während mir uns im Universum darüber

hinmls eine uns unbekannte Außenwelt vorftellen müssen.

Handel.

Frankfurt a. (DL, 25. Februar. Devisenmarkt.

Gklb Brief Geld Brief Dalum: 23. Febr. 24. Febr. Amsterdam. Bott erd. 3546,- 3554,- 3578,- 3586, Drüfsel-Anttoerpen . 716,75 718,25 709,30 710,70 Christiania...... 1658,25 1661,75 1678,25 1681,75

Kopenhagen 1438,50 1441,50 1443,50 1446,50 Stockholm 1798, - 1802,- 1813,- 1817, - Helfingfors 389,60 390,40 394,60 395,40 Italien........ 534,50 535,50 522,- 523,-

London 326,90 327,60 328,65 329,35 New York 95,90 96,10 97,90 98,10

Paris 699,30 700,70 691,30 692,70 Schweq 1538,50 1541,50 1573,25 1576,75 Spanien . 1638,25 1641,75 1668,25 1671,75 Wien (altes) .... 38,96 39,04 39,46 39,54

Deutsch. Vesterr. abg. 35,96 36,04 36,46 36,54 Prag......... 100,15 100,35 99,40 99,60

Budapest 34,21 34,29 34,21 34,29

Bulgarien,-, -

Konstantinopel. . . .,

Marknotternngen.

Datum: 23.2. 24.2.

Zürich 6,50 6,40

Amsterdam 2,85 2,80

Kopenhagen............... -,- 7,25

Stockholm 5,65

Wien 293,- 293,-

(Jn einem Teiler Auflage wieprrhvlt.)

Der erste GefaWep^ntransport aus Japan?

Berlin, 24. Febr. iWTB.) Tie Reichszcn- trale für Kriegs- und Zivilgesangene teilt mit: Ter erste Gesangenentrmisport aus Japan in der Heimat! Heute treffen 62 Offizier'', 881 Mann, mit dem TampserHvfuku Maru" aus Japan ab- transportiert, im Durchgangslager Wilhelmshaven ein. Auch die mit den Dampfern ,^ifuku Maru^, ,L)imalaja Maru" erwarteten Transporte in Stärke von rund 2000 Mann werden noch vor Monatsende auf dem heimatlichen Boden sein, während der DampferHudstm Maru" mit etwa 1000 Mann in vier Wochen fällig ist.

Die Klagen -er Entente vor -em Nrichsgertcht.

Berlin, 23. ftebr. (Pridattel.» Wie bte Abendblätter aus Leipzig melden, bat der Vor­sitzende des Deutschen Anwaltveoftns im Ein­vernehmen mit der 2braMÜDammer brtm Reichs­gericht eine Geschäs tsfte l le eingerichtet, um die Verteidigung derjenigen P'csvnlich- Feihm vorzubereiten und zu unterstütz'u, vte gemäß der Forderung der Entente vor dem RstchSg-richt zur Verantwortung gezogen werden.

Eine Erklürung L-enms.

Amsterdam, 23. Fe^r. Lenin erklärte in einer Besprechung einem Vertreter des New­port Hevald, die Bo l schewisten leien be­reit, Frieden unter so billigen Büxngungm zu schließen, daß selbst die imperialisti­schen Kapitalisten nichts dagegen einwendm können. Lenin sagte noch, daß die L-owretregi wung nicht in Gefahr sei, durch müttäriffb? Marlstmsttel unterworfen zu we b» Die Borfchlä-e per Alli­ierten betreffend den Handel iitü Rußland sche

er nicht für auftichtto an. Er halte sie övlmdn für einen politischen Schachgug.

Verhaftung wegen angeblicher ZtrieaS- verb rechen.

Darmstadt, 23. Febr. Am 18. Februar be. Js. wurde em Larchnftn aus Sörgenloch, Nrcch Oppendecm, von her Brfatzungsbedörd' we­gen angeblichen Krü-gSverbrech.-nS verhaftet und nach Mainz in nnierfudnmgeftxiit übergertHnt. Ixe Regierung hat nach derD. Z." sofort an zustän­diger Stelle nachdrücklich Verwahrung gegen bt.'fjS Vorgehen eingelegt.

Aetzkimnisse des britischen v^eheimdienstrS."

Londo n, 23. Febr. Unter diesem Titel ver­öffentlicht die MonatsschriftLondon Magazine'^ m ihrem Januarheft auf Seite 426437 inter­essante Enthüllungen ein Captain T u ch v, der, wie sie angibt, den ganzen jfrieg hindurch für den bn* tischen Nachrichten^ und Spionagedienst tätig ge­wesen ist, so daß feine Mitteilungen als die eines erfahrenen Fachmannes gewürdigt werden sollten, U. a. schreibt er über den Verrat der deut­schen Flotte folgendes:Tie rwittragenben Erfolge, die ein tüchtiger Geheimdienst zeitigen kann, dürften kaum glänzender bewiesen werden, als durch den Uebergang der deutschen Flotte zum Ad- mir al Seatti), oder vielmehr durch gewisse Um- ftänbe, die zu dieser Uebergabc geführt haben. Tie britische Admiralitäts-Svionage gilt als das Vollkommenste, was je anf diesem Gebiet erreicht worden ist. Als die ersten Gerüchte von einem in der deutschen Marine auftommenben Bol­schewismus au fauchten, erkannte bie ..Sntifb No­va! Intelligence Division" eS als ein aussichts­reiches Unternehmen, zu veranlassen, daß Ge­rüchte über einen angeblicpinbcrbri- tischen Flotte vorhandenen Bolsche­wismus in verschißenen wichtigen deutsche« Häsen namentlich unter den Teckmannschaften in Umlauf gebracht würden. Britische Agen­ten in Kiel, Emden und Tu^hasen er­hielten den Auftrag, in geschickter Weise die Nack^ richt zu verbreiten, daß in Seapa und Rosyth große Unzuftiedenheü herrsche, daß rote Fahnen aus dein Lton" und anderen britischen Haufftichifan gc- lsiftt wotLen seien und daß in Bälde die britische Flotte den ganzen Krieg satt fein würde und nur wtf das führende Beispiel der deutschen Flotte warte, um aus vollem Herzen jum eigentlichen Bol­schewismus überzutreten. Ter glänzende E.fala die­ser Propaacmda wurde später durch die Ankunft Der deutschen Flotte im Firth of Fortham Bind- faben", nne Beatty sich drastisch auSdrückte be­stätigt. Auf die Frage, warum die deutsche Flotte nicht, wie ihr 14 Tage vorher befohlen nwroen wäre, zum Kampf herausgekommen sei, antwortete der deutsche Turchschnittsmatrvse:Well wir dach- ten, Ihr wäret hier draußen jetzt Brüder; wir hörten, Ihr hättet rote Fahnen gehißt und märtet auf unsere Ankunft in offener Meuterei, um bann selbst Bolschewisten zu werden und ein Gleiches zu tun."

Der Ausbau der Wasierstratzen.

München, 24. Febr. (WTB ) Ter Finanz­ausschuß des Landtages bewilligte bie Forderungen der Regierungsvorlage zur Weitersührung der Mainkanalisierung von Aschaffenburg bis Würzburg und zum Ausbau der Tonauwasierstroßt von Regensburg bis Passau und stimmte dem Vor­schlag des Stromverbandes Über die Turchführung des Großschisiahrtsweges Rhein-Main-Tonau zu.

FRITZ NOWACK Elsässer Hemdentuche per Meter ML 24.50 und ML 28.50. (Wetee Knappheit der Vorrite könnet nur bis za

10 Meter abgegeben werden.) [^c

Betr.: Neubesetzung von Schornstiemfeger-Kchr-- bezirten.

Bekanntmachung.

Wegen Neubesetzung des Kehrbezirks Grün- bera fordern wir hiermtt öfterttlich Bewerber um diese Stelle auf, sich bte zum 15. März l. I. bei uns schriftlich unter Vorlage der vor geschrieben en Zeugnisse und Unterlagen zu melden.

Gießen, den 23. Februar 1920. 2158D

Kreisamt Gießen.

__________________Dr, U f i n g e r.__________________

Bekanntmachung.

Zahkmorkendütchen müssen beim Erwerb sofort auf Richtigkeit nachgeprüst werden und sind Be­anstandungen beim Wagenführer anzubrrngen unter Vorweisung des Zahlmartendütchcns. Spätere Beanstandungen tonnen, wie bereits bekannt- gemacht, keineswegs anerkannt werden.

Hunde und Gepäck können nach Maßgabe des Raumes mir auf her vorderen Platttorm unter­gebracht werden. 2134B

Direktton der Elektrizitätswerke und Straßenbahn ________der Stadt Gießen. Stolle.________ Versteigerung von Abfallholz.

Frei tag den 27. Februar 1920, na ch- mittagS 2 Uhr beginnend, wird in der nachstehenden Reihenfolge das im Hof £>*» Swok- hauies an der Etortenstraße, an der Ktiiser-All^', in den Friedhofs-Anlagen und am alten Anne- röder Weg lagernde Abfalkholz aus städtischen Anlagen, sbestebend aus Reisig, Stock- und Äftüppel- holz sowie mehreren Nutzte lzslämmchen, an Ort und Stelle mäfttitetenb berfttiyrt. 2143 B

Gießen, den 24. Februar 1920.

Ter Oberbürgermeister. I. B : vr. Ro se nb er g

Jagd - Verpachtung.

Tie Waldjagd der (V'cmarfung Steinheim soll am Freitag ten 27. Februar 1920, nachmittags 1 Uhr, in der Wirtschaft des Ludwig Hofmann 6. dahier, auf wettere sechs Jahre nochmals verpachtet werden.

Ter Wald mtt einem Schutzstreifen Feld hat ungefähr eine Fläche von 875 Normalmorgen und ist in 5 Minuten von Station Ober-Widdersheim imb in 30 Minuten von der Station HLiserhof (Sttecke FriedbergNidda) zu erreichen.

Steinheim, den 21. Februar 1920.

Bürgermeister ec Steinheim.

________________Bipp.____________2124 l/aufeAltpapier.zelüpostschachteln » alte Kartons, Zeitungen nsw.

hoben Preise». Schriftliche Angebote mit uantum unter 2138 an den (Siebener Airzeiaer.

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nebst Vorschule.

Anmeldungen neuer Schüler für das Gymnasium und die oberste Vorschulklasse werden vom 1. bis 3. Mflrz, vormittags von 1112 Uhr, im GyrnnasialKebftude entgegen- eenommen. Geburt»- und Impfschein sind ierbei vorznlegen.

Die Direktion des Gymnasiums.

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