Amtsoerlimdlgliiigzblatt
|ir die prooinyaföirtllion Sberheflen und sür dar Kreisamt Sichen
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Nr. 170 583. November ~ 19Z0
Inhalt, Ueberficht: Bekanntmachung des hessischen Ministeriums des Innern. - Iuckerverbrauck^^.l..«»----mThk. . x-----TT---77T”
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Bekanntmachung
die Gemeinde» Bermersheim betreffend. Vom 12. November 1920.
Es wird hiermit zur öffentlick)en Kenntnis gebracht, bafe zufolge Be,chlusses Les Gesamlmimsteriums die Gemeinden Ber- mersbeim im Kreise Alzey und Bermersheim im Krei.e Worms hinjag am.lich mit „Bermersheim (Kreis Alzey)" und „Bermersheim (Kreis Worms)" zu benennen find.
D arm stad t, den 12. November 1920.
He.iilches Ministerium des Innern. Dr. Fulda.
Betr.: Zuckerverbr ruchsregelung.
«n die Bürgern.tistereien der Landgemeinden des Kreises.
Aus Grund des 8 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar J918 Kreisolatt Nr. 5) roiro bekanntgegeben, daß die sür den Monat November zuslehende Zuckeirnienge in Höhe von 750 Gramm aus den Kops der Bcvvllerung zur Ausgabe gelangt.
Es können aus die Zuctermarken 165, 166 und 167 je 250 Gramm — <50 Gramm Zucker bezogen würden.
Mil Ablaus des 10. Dezember 1920 verlieren obengenannte Marken ihre Gültigkeit.
Die Kleinverkaufspreise für den Monat November betragen:
sür Perl- u. Kiff.al.zucker (FrankeirlHaler) das Pfund Mk. 4,00, sür Kandiszucker, gelv und braun . . . das Pfund Alk. 4,60.
Den Bürgermeistereien der Landgemeinden o e s K c c i j e s w.rd empfohlen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich bekannt zu macken und allen Kleinhändlern besonders mitzuteilen.
Tie Händler haben die Höchstpreise sofort in das vorgeschriebene Preisverzeichnis einzutragen. ZumioerHandlungen sind zur Anzeige zu bringen.
(Siefeen, den 20. November 1920.
Kreisamt Giefeen. I. V.: Tr. Siegert.
Bekanntmachung
die Gebührenordnung sür Hebammen betreffend Vom 28. Juli 1920.
Mit Rücksicht aus die herrschende Teuerung tritt die nachfolgende Gebührenordnung für Hebammen an die S.elle der vom 9. März 1908 und ihrer Nachträge mit Wirkung vom Tage der Veröffentlichung.
Darmstadt, den 28. Juli 1920.
Hessisches Ministerium des Innern. Dr. Fulda.
Gebührenordnung für die hessischen Hebammen.
1. Für Ratserteilung in der Wohnung der Hebamme <in,chließlich ter Un er.uchung 2—5 Mark,
2. Für Untersuchung einer Sck-wcmg?ren außer der Geburtszeit in deren Wohnung . 3—6
3. Für den Beistand bei einer Fehlgeburt (ausschließlich der späteren Besuche) 10—30
4. Für den Beistand bei einer regelmäßigen Geburt (Frühgeburt) bis zu 3 Stunoen Dauer 25—60
5. Bei längerer Dauer der Geburt, sowie sür die weiter iwtwendige Antvesenheit der Hebamme nach der Geburt:
sür die Stunde . . . . 3—5
biö zum Höchst bei rag...... 50—100 ,,
6 Zuschlag für die Leitung einer Zwillingsgeburt oder sür Hilfeleistung bei geburts- hilslichen Operationen....... 10—30
7. Für eine im Notfall vorgenommene Lösung der Arme und des Kopses bei Steife- und Fufelage........... 8—20
8 Für je^en der vvrgeschriebenen Wochenbttt- besucl^e in den ersten 10 Tagen nach der Entbindung.......... 2—4
Wenn weitere Besuche verlangt werden, gilt der gleiche Satz.
9. Für außerordentliche Berufung am Tage 3—6
10. Für außerordentliche Berufung bei Nacht
<von abends 9 Uhr bis morgms 6 Uhr) 5—10
11. Für Beibringung eines Einlaufs (Klistiers) oder sür eine Sckteidenmisspülnng . 1,50—3
]2. Für- das Anlegen des Käthe ers ... 2-4 Mark
13. Für dre Tamponade der Sch.ioe bei Blu
tungen .... 5-10
14. Ver,ieht di« Hebamme Wärterdienste bei einet Schwangeren euer Wöchnerin, so hat Ne außer Veriöstigung zu beanipruchen
Ä lür.den Tag 15—30 „
b) lur r ie Nacht 15—30
,, c) sür Tag und Nacht 25- 30 '
15. Weggebühren bei Verrichtungen in Nact>- bawrten:
a) bis zu 2 Kilometer.......1,50—3
b) für jeven weiteren angesangenen Kilo- me er...... i _o
c) bei Nach besuchen das Topp.l e (von
. 2 Uhr abenv-s bis 6 Uhr morgens)
Bei Benutzung der Eisenbahn darf das Fahrgeld für 3. Klasse berechnet werden, außerdem die Zeitversäumnis Bei Stellung eines Fuhrwerks fällt die Weggebühr fort, dagegen kann Z.i Versäumnis berechnet werden.
16. Für Anmeldung eines Geburtsfalls bei dem S andesamt...... 2—5
17. Für Ausstellung eines einfachen Befundscheines o'er einer einfachen Bescheinigung ausschließlich der etwa erforderliä)«n Unter suchung 2—5
Erläuterungen.
1. Die Gebühren der Hebammen sind innerhalb der vorstehend angegebenen niedrigsten und höchsten Sätze sowohl nach den Vermögensverhältnissen, als auch nach der Schwierigkeit und Dauer der Verrichtungen zu bemessen.
2. Bei Wenigbemittelten und in allen Fällen, in welchen eine öffentliche Kasse für die Zahlung der Gebühren einzutreten hat, greifen die niedrigsten Sätze Platz, unbesck>ade1 der Ein- ichränkung in 8 1 durch besondere Schwierigkeit und unge.wöhn liche Dauer.
3. Für die unter Nummer 11, 12 und 13 bezeichneten Verrichtungen findet, wenn sie bei einer Geburt (Frühgeburt) notwendig werden, eine besondere Vergütung nicht statt.
4. Neben den unter Nr. 11 und 12 angesetzten Gebühren dürfen die Besuche besonders berechnet werden, bei Nr. 17 die etwa erforderliche besondere Untersuchung.
5. Kommen bei einem Besuche mehrere derartige Hilfe leistungen vor. so ist nur für eine der üoke Gebührende'rag, für jede der übrigen nur die Hälfte des entsprechenden Satzes in Rechnung zu bringen.
6. Entnimmt vie Hebamme die bei der Geburt und im Wockxn bett notweichigen Desinfektionsmittel sowie die Verbandstoffe ihrem eigenen Vorrat, so darf sie den Kaufwert der verbrauchten Mittel in Anrechnung bringen.
7. Die Hebamme muß aus Verlangen der Zahlungspstichligcn ihre Forderung durch eine genaue und deutlich ausgestellte Rechnung begründen.
8. Außer den hier angeführten Gründen Hal die Hebamme von Privaten keine weitere Vergütung zu beanspruchen, insbe sondere keine Verpflegung bei Wochenbettbesuchen
Be t r.: Wie oben.
An den Oberbürgermeister zu Giefeen und die Bürger- meistereien der Landgemeinden deS Kreises.
Wir empfehlen Ihnen, vorstehende Bekanntmachung sofort orts- üblich zu veröffentlichen.
Giefeen, den 18. November 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.
Bekanntmachung.
B e l r.: Maul- und Klauenseuche in K e s s e l b a ch.
In K e s s e l b a ch ist die Maul- und Klauenseuche anttlicb festgestellt worden.
Es roirb gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Gemarkung Kesselbach. Das Beobachtungsgebiet bleibt unverändert.
icrstag, 25. November 1920
i: Schulflratze 7.
rinnoymr von Anzeige» sür d e lagesnummer bis zum Nachmittag voiher ohne jede,i><rbinOhd)keit Dreis für \ n m Höhe für Anzeigen v. 34mm Breite örtl d) 35 Pf., auswärts 46 Pf.; lür Reklame, Anzeigen von 70 mm Drrue 150 Pf Bei Platz» vorschrijt 20 ' „ Auffckiag. Hauplschristleiier. *21ug. Doetz. Verantwortlich für Politik: Aug Goetz; für den übrigen Teil' Dr. Vemlwld Zenz; für den Anzeigenteil H. Beck, sämtlich in Giefeen.
:scht, daß die Sätze wegen der Abzüge crhäbt 'en, auch wümcht er. daß fein A t rag. bett, öei erstelluug trr Sckneü-geHilfen nodf i.i bicicr nng zur Erle igung IbntnrL
Alg Scho rn (Z r.) empfiehlt die Vorlage > lem An.vag bc5 Finawzru ffck,us'es Di Vr- fm e Annahme. Di R 9 enmf.Ävrf g-, '.e r. Zerschlagung dcS Ve.fuh.en? g gen o X) e u l e Lv e h im, wird angctionämi n. cb rnfo die Re- unfldbjilaae gegen Lch L 0 hstnk in Rau- t- gegen Knufftann M. Kuder in Gr en Mrgen A. H ö hn und Gcnos'en in Darmstadt. ~i- Regcrui g-S^orlage, Le t funrnroa.me :r rchk t<r Einnahmen und Ausgaben dr Lau- ro.ä kü! e für 1916 für e Ann-ihme. ebenso bie w.i ungen ü er St a s i n nahmen uir> -Aus- m bea ehemaligen Grußle^og ums für 1915
Fonds zur Crgän-lmg des Farn i! e-.teigrni» 5 des Gwsch. Haules für 1915 und die ?He* ungsvorlag.m, be r die Ginna Innen und Au-5- m^^er Haup.ab cüung 11 dcSHauptv^ran 1 ck-lags T L* Dorstelluna beryrauRolineDiehm L: m8, be r. Dufbei .erung ihrer Wi r eu peil- , wlro nach Bericht des A^g Tew, da dl ,rrau eine Pen ton von 2/ Mark bezieh!, -e Rege- 3 Zur wohlwollenden Prüfung empß.''l n. de nbahndirek.ion Mai z und die S.adtte:w<il- ] Worms ,ollen cbenia ls er,uch: wer.cn, ffch Angel g nheit anzui ehmen.
Ueber iLi Vvri'e.lung deS he's Penffmiär-- ins, be r. bi? Bezüge der in den Ruhestarch c.enen Beamten und Leh er und deren H.n erzenen, bervd) e; ter A.g S d>o r n «Ztr , der warmen Worten für die Be erstelluug der klfach in Not befin-. lichcn Altp.-n io: ü.e r::t Der Finanzmi, i er Henrich tei t mit, man in dieser Stege i>jn t«m Reicks abhäng 3 bte Frag ro.-cDe jegt beraen: durch daS sog. rrgesetz f t man an die Vorschrif en gebunden, in tert eine Be fcrfrelung errcid) roirb, werde 1 ff!cne für di? A.tvmsio.iäve eintre en
Avg. Tingeldey iiait we et ter Besserung ter roee« iüe? Verheivaiung aus dem atsdionst austwsclne e en Lehrer tunen, deren Wieie.ows.e.lwia an.
Abg. Et feuert tritt für tert An trog getont Ter Prä i^e lt des Lmides t i>'.mg<a ntc3 Dr. reefer erklä.t, daß man tei Wüiff..<ii soweit möglich cittgtßc .Itirnrren werde, boü; sei b?r rang zu ben eieniraren so gnjfe, datz man -stchtigte, eine vorläufige Sperrung ernt eten zu n. Der Anttag wird der Re-ier n, al3 Matt überwe en. Te; d t gl. Aut og des Abg ng, betr. Emführung von Zeitunten 4. Klasse > tür erledigt erklärt.
lleler die Bors.ellungen des Gemeinderates E'ubc.rboitn, von 18 >0 La:ü>.mr e 1 tm Jlrei e peuleim, ter Eßnophner ton G.unberg und Gemcinterales in Büdingen, betr.
Nalionitruna des Drcnnhol^s chtct Abg. E i fe n e r t Da a > i t die voll- digere Ra'ionterung be3 B e mt)i lzes nick« bsührbar, li. Ve.stetgerui'ge.i sollen a >er nach ffichk it untierbu.lden ne^te,. D tackte ist, bist landio. Belr.'e.e durch die Zuweisung bei'icr llt rvaren. Von 3it ecesse sei, datz die Land- c aus dem Ärei e .Heppenherm sich den Vero t> gen betr. die Zuweisung von Holz nickü fügen en.
k irr, rzrg ore vermmm ung litt) mut Der ^eti» ‘inw an der Aufsicht der Mandatare entzieht.
em Eingreifen kann somit b e Besttmmung, daß n State die Jahresberichte der Mandatare en- «ch.'n und die Gu'ach'en des ständigen Aus- ^sseS vorzuleren sind, nicht im Weie stehen.
2. Die bni'frfgc Neuerung hat mis der im ifpb'a't des Völkerbunds Dom September 1920 fff ntlichen Niederschrist ür-er die V'rband- iftn d?r ach en Tagung des Völkerbunds- tciS zu ihrer Uele-rasckxung ersehen, bart ber Rat freit Le ichi ütx?r bie sich ans dem Artikel 22 b*r Wmg für den Völkerbund ergebenden Ve-pslich- !n<en an^nwmwen hat, m dem eine vö lig ab» 9t idfeen be Aus kenn ng dieser Bestimmimg D*r» ’im wird. Der Be.ickit versuckst nachzuweisen, daß ff 8 stimmuna der Manba armäch e imb bie Ab- rpmg ber Mandatsgeb ete aus ck ießlich Sache alliierten unb assoziierten Haupt- k.ichte lei. Er beschränkt sich darauf, für den kilc br.mb, b h. für den Völkerbimbsrat, be rein rwa'e Funk ion ber Notifizierung ber Mandats- ^"iung an ben einen oder andern S aat in An-
zu nehmen. Dabei stützt er sich haup'sächlich i*:e Artik l 118 imb 119 be- Friedensoertrages h Versailles, in denen Deutschland zu Gunsten fr 0<niD!mäd>te auf aile seine Rechte unb An- ^if)e b-iü-giic^efeincr überseeischm Beiitzun.'ien ch et und sich außerdem verpf ichtet, die von F 9aup'möchten, oogeb.nenhl? im Einverftäitd- nit dritten Mach? n zu teffenben Maß? ahmen L ^fräclung ber sich aus dem Verzicht ergebenden kvvn anMicrtcnnen und gutzuheißen. Ind.ssm ^frögcn vie Bestimmungen des Fried'nsvertra- F. °ine von der ob-n dar<reeg?m d.m'schen Auf- .fr«tg abne'ch?nde Auslemmg des A ttkcls 22 ber wmg nicht zu vech'.ferti en. Nach dem ganzen , jammen bong kann b~r Sinn bie er Bestimmun- T ber ;e n, baß die a liierten und a soziiert m ii J:mäd)te die Sckmtz'ebiete b i s zur Ernen- M.ln8 der M andatareals Treuhänder : 'Sm so'len. Eine de artige vorlär'ffze Regelung ^.^-'w^ndig, wil bie Sckxiy'tebiete sonst vom .<n>Lmkt bes Ink aftttetens b?s Friebensontra- k en b.s yun Z.i punkt be: E.nennuirg ber Man- "p? herrenlos ge.i'e en wärmen.
i d t ai)t t läu t die rom Völ'er-
i-srat in Aussicht genommene Regelung auf eine
I* r'ff ir> ten Abl>au der Au en Handels dien und tie Ausfuhra'^be beendet. Ange? ommen wurde ein Antrag A l ko te (Z.), wonach bi? Ein- imb dlusfulw grnndsötziich nibt von d?r ZugehSriq'eit oder vom B i ri t zu privaten Wirt'ch?s svrrbän- ben abhängig g-?mad)t nxrrn Ferner nr.ir^e 1 angenommen i 9(01 r >g? Dr Hng-' mvd Dr M ickert. Dmrach ll.ioen i? Auß nh n els d en erbat en, während bi? Fv i ifte für Ausfuhrwaren dne Erweiterung erfahlen soll.
3nrdnimettfünife in London.
Paris, 2L Nov Wie die Hav-os-Agentur meldet, (legibt sich Miniferprösi^nt Leygnes i 1 Begl'i ung des General efic Srs für aus>oartige Angel^g-enh i en Ber:hebet und einigen SackDer- stänt-igen morgen bor.ni tag nach Lvn vn, um m i t Lloyd George zu verbau dein.
P a r i s, 2 l. Nov. (WTB.) Nach einer hier emgettyffenTi Mel u »g aus Rvm roirb sich ® io» I i 11 i am 28. Dez-mcker nach Lon'vn begeben.
Paris, 21. Nov (W<B M nistervrä i^ent L e y g u e s hat heute vormittag mit Marschall Fvch verhandelt.
Tie Erkrankung der rbemaliaen Kaiserin.
Berlin. 2k Nov. -Wolff.) Wi' vr'chiebene Blätter bericht n, ist Hoiprediger Dryander nach Hau? Doorn ab<rreiiL um ber Ka iser in auf ihren Wunsch zur Seit? zu fein.
Griechenland.
Athen. 2k Nov iWolff) Hiw ront*e eine halbamtliche Erklärung! verö'fentlickt worin es heiß': Tie Reg e unn wird, da ich ber Wi.le des Belkes bi ben Wahlen deutlich äußere, eine entschi dene Hal ung mit B^ug auf die Rückkehr König Konstantins einnehmen. De RegierunMm der M^che, die ben Grundsatz des ' a v 'nalen Scl?'b 'i nmiung-Svech es cTtgaroirmm haben, müßten ich nach ten Der rige von Ye.» lai l.-s ieer Einmischung in ti iimeren Au» gcl?gnih i en Greckienlan s enthalten.
Athen, 23 Nov. (Dolfs.) Um die Auf» Mtigkeit feiner Gesinnung gegenüber der Entente zu broien, ist das Kabinett Rbal- l t s bereit, tei Eiueule aLc gQvün,ch.en Garan» tun zu geben.
Es tritt eine Pause ent.
Nach ber Pause roirb ber Entwurf, betr.
die landftündische Grschästcoldnung beraten. Abg., K ö h l e r (T. Bv.) erstattet ben Bericht und führt aus, daß infolge der Aushebung der Ersten Kammer eine Aenderung notwendig w rde. Tas Präsidium hat einen Entwurf au-gearbe tet, der im Gesengebungsausichuß beraten rour.e unb eine Reihe nicht sehr wesentlicher Abänderungen erfahren hat Hervorzuheben ist, daß in Z ikunst über die Gü tigke.t der Dahlen nicht mehr die Kammer selbst, sondern der Staatsgerichtshof zu entschei^-en hat Er rich et an die Regierung die Bitte, baldigst an die Bildung dieses Gerichtsho'es heranzutreten. Tie Zahl der Ausschüsse soll gegen früher 4 jetzt aus 3 ermäßig' roet ■en. Taneben htt xri ein? Anv.hl Sen-
Gewalt vorgehrn wo'len. Auch wurde'in einer Verlamm ung am Soimtag erk ä t. tafe a'l Va >ern sich bereit erklärt Haien, die Kartoffeln rn2)Mk. mc) 2) Mk zu l:es?rn. Die Vorfallungen nxitixar für erledigt erklärt.
Oberlchrcroerein hotte in seiner Erklärung gefordert, daß bei Besetzung der Anttsstellen tm höheren Schulwesen parteipolitische Rücksichten vollkommen ausscheiden und sich dagegen verwahrt, daß amtliche Versü- gungen des Landesamts sür das Bildungswesen dazu benutzt werden, parteipolitisch gefärbte Ansichten zum Aus- b r u bringen. D e Gegenerklärung des hessischen Bildungsprä'identen be'agt, daß die Regierung es ablehnen müsse, mit den. hessischen Oberlehrerverein weiter zulammen- zuarbeiten, solange nicht Gewähr dafür geboten sei, daß der Vereinsvorstand sich in Zukunft nicht mehr — unter Nichtachtung feiner Veamtenpflichten — in dieser Weise an bi e Oesfentlichkeit wendet.
Der Verband der Vereine akademisch gebildeter Beamten in Hessen bat sich nunmehr diese Erklärung des Obe» lehrervereins zu eigen gemacht. In der Erklärung des Verbandes, die uns heute mit der um Veröffentlichung zugeht, heißt es:
,.D?r Verband b r V ren - akad. ge5. B amten m ö"f en, b m >ämt ich' G'uipm der at neb. Staat b amten ^Ak. Strat baub a nten, a* aeb Lant'wiitscha t l h e-, Wei ma beamten Cb r» [örfier. Ob- l hr r. Richte , höirn- Berwa'tti ms- beamten. V termärl-eamtm) an?ehö en. sch icß s ch in ber Fra:e der B le tng IdyTcr Amtssel ei tt- ku'z ich vrrSffenkichteu stellimgnahme bcä hess - schm Obeil brerrer -inB an. Auch der Verband -ordert, baß parteipolitische Rücksichten bVff bcr B -'etzung solcher Stellen völlig aus scheiben. Anl-emsal; roirb eie bi? amt t(O* Tät-gk it unb damit a ich bas Staats- woh. schwer ichädimmd? Zerrüttung unter der Beamtenschaft eintretcn."
hessislfe roUsfammer.
Abg. Hartmann (So,.) brmgf h-züg ich her Holzve.teiwng verschi'dene Wünsch ro\ Das Halz solle in brauchbarem Zu'tand g.-liee t romben.
Abg. Lui hat bcn.a.ld einige Anregungen betr. der Holzvertei'ung.
Gch. Fo.strat T i e f fen b a ch gibt im Namen bet Fcrstabtei.u.na Au k ä-ung, daß nur in ein» seinen Fäll.rn bei ber Revision ber Holwreise du ch bte Forstabteilung die Preise erhögk rour>?ii. Die Vreise der Auffchü fe seien nur Richtbeil:, und bte von den Auk'ichüff.rn festge'etzten P c:|e waren mit Rücksicht auf die inzwischm erhöhten Werte zu gering. Das Besoldung. Holz könne bei ter Rationierung nicht in Betracht gezögert werben. v Abg. Z'lch lZtr.) g'cubt tm Namen der dem chrtst ichm Bau mve.etn angrhörenben Mitglieder erklären zu können, daß diese nicht mit
Abg. Fen chel (H. Vp.) w ist auf bie auFer- nt.idrm Mife-täube hin, welch? durch bie Lolz- mt?rung e ng treten sind. Tie Fesiseyun en Holzp-e^s? durch bie Au.ffchü sc m;t dem Fo.st- meister ivurb.n mehrfach, be ort Der 5 in Oder- beffe;n, turch bie Forstaatei.uii.g für ungültig erkört. Er verwahrt sich a-gen hie Vorwürfe b^ Vorre)n-rs gegen bie Landgemeinde 1, b e:'e haben bisher voll und ganz ihre Schuldigkeit getan.
w .... Darmstadt, 2k Nov.
at/ " " 6 eröffnet du S tz-rna um
VJ-- RogErung-sVvrlage, I derausschüs"e gebildet Tie Berich erstattung der
arl? » 5 ! u nf c,2. 071 .Beamte, Ausschüsse soll in Zukunft in ber Regel Ichrist - rmaL xxr Abg. Knoblauch lSoz.) hätte gl>Ilich erfolgen. Mitglieberveremigunaen sollen »


