Einzelbild herunterladen

LT

Serie«*

8cbffor«r *', A||9elflU,f5lilttlWj

r>rc°^vL7i SM sft WäSSm

WjS*1 üiw1 hiH 0

Zweites Blatt

Ar. 27?

Gießener Anzeiger (Senüral-Anzeiger für Gberheffen)

Mittwoch, 2|. November 1920

(fttriy AlßieH^" und©erntete^ctrn ijtteid SSonns

Fe r d. Johann Mohr.

Felvbereinigung Ettings

Dienst nachrichten.

Kreises geforderten Nachzahlung entschließen. Da unser Lehier sich bannt nicht zufrieden gab, bei-3

fttäbnuf verboten.)

Fortsetzung 42.

Ein von

noch wirb

man nicht verdient hat."

Tn bist ihm also nicht mehr böse?"

Gtodfj nicht. Wenn mich das Leien cirmrci mit ihm zusammenführen sollte, so

sieht nun Frau Pfarrer Motz dm Öracmistcndienst. Die Lehiar sind nad) Mshebung des § 50 deS Volks- schulgesetzeS nichl mehr zum Orgel pfelen verpflich-

ihm gesprochen."

(Fortsetzung folgt.^

l{ird)e und Schule.

# Büdingen, 21. Nvv. Die Stelle des Vorstandes der hiesigen Gewerbeschule wind? tem Hauptfehler W. Müller au§ Wippen buch übe - tragen. Im nächsten Fahre ist wiederum eme Zusammenkunft früherer Schüler des Ernst--W»ll- gang-Gymnasiums geplant. Aebnlicbe Vecanftll- hingen waren in den Jahren 1901 und 1911.

# Hausen, Kr. Gießen, 23. Nov. Lehrer Zöller wurde vom Landesamt für das Bit- dungswesm zum Dorsitzcnden des Srl)ulVorstandes ernannt.

= Ilbeshausen, 22. Nov. Nachdem der Kteslehrer verein Lauterbach für einmaliges Org:l- spiclrn am Sonntag als Mindestforderung den jähr- ii dient Betrag von 8C0 Ml. festgesetzt hat, die von ten Kirctengemeinten rückwirkend ab 1. April an die Organisten gezahlt weiden sollcar, bewilligt auch der hiesige Kirchenvorstand diese Summe als jähr­lich? Vergiftung an ben Organisten, konnte sich aber nicht zu der von der Organistenorganisation deS

iefalkner aufLinöenhöhe

Roman von ReinhvldOrtmann.

Sowit ich es erkennen konnte ja Gerak* über die Tinge, die ihn am tiefsten berühren, pflogt er ja am wenigs!«! zu sprechen. Manchmal habe ich ine Empfindung, irtti ich ihn eigentlich dort? noch recht wenig kenne. Gerade in diesen ätzten Tagen, wenn ich mich mit Doktor (Germe­ring über ihn nnterfnett, habe ich sie zuweilen so­gar recht lebhaft gehabt."

Tn fagteft mir schon einmal, baß der Doktor und er alte Bekannte seien. Sehr nahe aber ha­ben sic sich doch wohl nicht gestanden?"

DaS hatte auch ich nach teridjä Aeusxrungen vermuret, wennschon er sich sehr anerkennend über Germering aussprach, als er beim Lesen deines Briefes aus seinen 'Jarmen streß. Aus allem aber, was mir der Doktor über ihren Verkehr erzählt hat, mutz ich doch schließen, daß sie recht gute Freunde waren. Und er hat mir ein Bild von meinem Brüter entworfen, das mich wohl stolz machen konnte."

Wirklich?" fragte Erika. Und es war nr.eber

der alte, jreudigheitere Klang tn ihrer Stimme. Tas ist nett von dem Doktor, und ich habe ihn darum noch einmal so gern. Aber warum hat er sich denn nicht aud) gegen Achtm und mich jo üDed Erich ausgesproclrn? Soviel ich mich erinnere, hat er seinen Namen ülerl)aupt nicht gcnaimt."

Tas halb? einen guten Grund. Es war ihm sozusagen verboten worden."

Verboten? Von wem?"

Vom Vater. Als er ihn an einem Der ersten Tage der Behandlung ahnungslos fragte, ob

Hausen.

Zuckerderbrauchsregel ung Die für den Monat November zustcheute Zuckermmge i» Höhe dvn 750 Gramm aus den ftvps der ©wölke- rung gelangt zur Ausgabe. Es können auf die 3udfermarren 165, 1G6 und 167 je 2 )0 Gramm = 750 (tzramm Zucker werken. Mit Ab­lauf les 10. Dezember 1920 verlieren olxmgenaimfe Marken ilrrc GülligÜeit. Die slleinverkaufspreise für den Monat November betragen: für Perl­und Kristallzucker (Frankenthaler) las Pfund 4 Mk, für Kandiszucker, gelb und braun, das Pfund 4,60 Mk.

D i e Maul- und Klauenseuche ist in Kesselbach am'Iicb festgestellt worden. In Saasen ist die Seudje rrloschen Die Gemarkung Saasen wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem D.obach ungsgebirl eingeglicbert. Winne- vvd und Reinhards'iain scheiden aus dem Bevbach- tuirc^rcbiet aus.

Nein, ich glaube nicht. Wenn rch mir darüber Nr nicht von Anfang an klar gewesen bin. Für »t Menscketn, die miteinanb r ausgemachpen sind, Ä S wohl überhaupt nicht leidzt, sich Ne-t-euschaft Syben über die Art ihrer Gefühle. Ich habe m immrr jebr gern geü^abt, und wenn er mir Hjmchucr Backsisthzeit davon sprach, daß anr uns Ntrials trenne,! bürten, so fand ick) das fdjr hbön N> rat. Natürlich mußte ich ferne Frau iverden, l| imm<r mit ihm zusamenleren zu können. Ilfe: das, was sonst noch zu eiier Ebe gehört, k ich dabei kaum jemals nachgaacht." A,Ater dann wäre eS ja möglid^rweise sehr Irft gangen, roant chr euch geheiratet

Deutscher Reichstag.

Berlin, 28 November 1920 frerti cti^Twet die Sitzung um 1 Uhr ..?m Mmchettisch: Srzekmqler Hettle, 9tad» nrtmuer Koch.

$1 ewte^brfrage des Abg. Frfecherrn tt?n £jncT it«jcn der Freilaftirng ter

U( Jtoignon noch «irückgÄ/al toten bar-ntoil'rvg^ gefangenen reni t ert Regien mg^onmiii sar St ück- len: DieDeniüsnrngan ler Hwfe^enStelegLirai unb bCT deudchen Reqterrmg. bi? Ernbez-iehimg dieser Oxrangcnaifct bi»? uüttcr die Friodens<s<L> ingmigem I listenden KrveglS-^efrmgeTvn zu erwirtoi, sind lei­der erfclfdo.' geblieben. Es wurde eine neue Nate an die frmTSäftJdye fRegrferung geriete:, auf die bie AnNrirk eriviate, daß bir vlnactofrcnbcü ben zustLnoigen fnrn^üft.chen Behörden überg-ben twr- ten sei. Die Frage der Begradigung werde geprüft werden. 28emt bfeS rm Ange n^i ick noch niete ge- Kft sei. so treffe bk- ben^fdvnx ©We-t in diesem Falle Deine Sckmld. Im übrigen sei alles prfdjeten, um das Los der Gefmrg^nen %\x miLern. Für da -5 ü-ibliche Woht ter Gesänge im fwtoie für Sneixnrg fei von der Regierung gesargt. Auch die Belnmd- lwung sei eine beffen- eftuorten Mes ht «istem fe* erreicht worden, daß der leibtitfc Zustand und bie seelftch? ©txrnnfmft ber Äescu»genen sich gehvlrm habe. UnteriwLxhe, S rümpfe, wvstene Decken, Zigarren und Zigaretten seien in ausreichendem Maße ton ber teu:fefxit Negi-tung nach Avignon geliefert worden. Dfe Fürsorge sei in teirchaus sackfgemüßer Werfe aeotiynti Der fftdmer ickstiestt mit dem Msdruck Der Hvfßnmg, daß recht l«ld von Serien der franroipchen SRcfl-ening tnc ent* Oültfoe M«ng ti-fer Angelegenheit mb^rn werde.

Die Iitterpellation ber nerblühen W>gemch- netea deS Hauses auf Tottegut-.g «ined NcichS- jugent*ovhlfahrtSorfetzes towie die JmerpcllaliVn der Abffg. Her^t und Geuvsen (D.-Nall.) über die rus,rschen ünagägrfanoene;! werden nach einer weiteren Errlürung tr.-r Sivgierung, sie innerhalb ber gesetzlichen Frist zu dean.'wor^n, cinsttwechm von t<r TascLordnwiq abae'e'^.

ES folgen mündliche Berichte des GeschäftS- vrdnungSausschusseS, die darin chpfcln, iten ge­richtlichen Verfahren grgen tnc Aoga. Isemann, Wulle, Lübbrrng und Äeinvkes die Genämrigung zu versasen. DaS Haus besd)!: ßt demge-näß.

Nach Erle^ iaung einer Reche Qeinerrr Vor­lagen vertagt sich das Haus auf Mitüvoch mittag 1 Uhr. Tages-?iLirung: Zwci.e Gtatbcratung.

Schluß 3 Uhr.

Htu» Stabt unb Land.

Gießen, den 24. Nov. 1920.

** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurd eam 18. Of ober der Oberlehrer an der Oberr.-alfchule in Mainz Heinrich S d>o l l zum Oberlehrer an dem Realgymnasium Mainz mit Wirkung vom L November 1920 ab. Er­nannt mürben am 11. 9bobentber: der.ständige Hitfsarbei er bei dem LandeSamt für das Dck- kmugswesen, Abteilung für Sd)ulan gelegen heil en, Schulrat Iaöob Z ung mim tonragenben Rat in dem Landesamt für bas BildungSwc en, Abteilung für Sclwlangelegenbeiten, unter Verleihung der AmtLbezeichntng ,F)derschulrat", vom 1 Novem­ber 1920 ab: her Lehrer an Der Volksschule zu Offenbach Friedrich Wilhelm Diehl zum ftän» bipen Hckssarbeiter bei dem Landesamt für das BrldunMvesen, AbteÜnna für <5d)i il an gelegen [x-i- teu, unter Verleihung ter ÄmtÄre^ichitungSckml- rat", vom 1. November 1920 ab. Ernannt nruiben: am 13. November 1920 der S aatskassier an Den PeterinärAiniÜ'n in Gießen Ernst Seys- f c r t b mi^ © rfung vvm 1. November 1920 an zum Universüä S-Rentamttnam' cn ter Lattdcs- nniversität Gieren, und der SelrctLr bei der LandeSunidersität Karl Müller mit Wirkung vom 1. November 1920 an z-um S aa,'s?assier an den Veterinär?!inilen der LcmdeÄm.ver i ät Gie- ßew Erlck-igt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu berente Schuls.clle -u Ruddings- h aus en, Stets ®i.'fxn, mtd zu Gambach, Kreis Friedderg. Die Gemeintan BermerSlfcim im Strebe Alzey und Bermersheim im Kreise

m

Tonnen ler

Jn bester ' ihi-ung ostenanschia, j

imiwerke

sein alter Freund Erich Falkner em Verivandrer Des Hauses fei, erhelt er die barsche Antwort: Verwandter ja. Aber es wird hier nicht

Turnen, Spiel und Sport.

Fußball. Am letzten Sonntag war die Ligamannscho t des Vereins für De.v^ningsspielr ßhcfxm nach Äirssel gefahren, um gegen die Ligaelf des Turn- und Svoi-tvercins 1848 c. V. ein Ge- stllschastsspicl aus»utragcn. Vor beinahe 2000 Zw- schMvern lieferten sich die beiden Piannsckaflen ein gutes, einwandfreies Spiel. Gleich nach Angriff lagen die Gießener in Front und statteten dem 5taffeier Tore geiöhrlichc Besud>e ab. Kasse"er Hin­termann scha st weiß aber vorerst die wuchtigen An- griffe zu klären. Die unermüblidK OJiciimer Haib­rei lx-, Spengler, Kappeler, Biekhardt, vermag ben Kasseler Angrist zu lyallcn: die Verteidigung nvkj Knöpvler im Tor bekommt wenig Arbeit. Ein von Möller II. gut durchgebrachlcr Ball bringt, durch Heesckt unhaltbar rmgestoßen. ließen die Führung. Die 2kncgnn&:-fpielcr sind weiterhin im Angriff, der Halblinse -brennt mit dem Dail durch, stotzt mit dem Torwart ungleichlich. zu- [ammen und muß leider ausscheitvn, yleid) darauf ift Halbzeit. In der itoeitmi Halbzeit toirb das Spiel uerttilter, bei Gießen macht sich das Felstim des elften Mannes bemerkbar. Kaßel erzielt durch ben Halblinken, vermöge eines wer.en Pracht­schusses, ben Ausgleich, der Gießener Tormann hatte den Schuh zu spstt gemerkt. 8kach weiterhin offenem Spi.'l endet der Kamps 1:1 unentschie­den. Die Kasseler Mannschast lieferte ein fleißi­ges Spiel. Bei den Bewegungsspielern klappte e=? hertte, der Sturm schaß viÄ und zeigte gegen frül o mehr Energie, besonderes Lob v-erdienen Kappeler und Dickhardt. Das Resultat ist für die Gießener Mannschaft ein großer Erfolg, da Turn- und Sportverein 1848 in der Kasseler Liratabelle mit nur 1 Punkt weniger an aussichtsreicher 2. Stelle steht und noch vor kurzem die Marb.lrger Städte» marmschast mit 1:3 Toren besiegen konnte. D. f. B. I V trat gegen Hungen I zum (Rtscllschasts- spiel an und siegte nach besicrem Spiel mit 5:3 Toren.

deistkcht. Ter Leiter ter Versammlung, Hauptlrltrer Ö oflmann, bi<lt einen V> rtmg ülee St.üc.» erji-bunn, der sehr beffällige Aunadme totb. AuZ ber ^rxrnmlung nmrte ic. Wir. s!' yim Au - bntrf gebnadjt, wie tn arnern g t-be e.i Orten, so mocht»' man aud» tu Ärosdort--G,e .berg ui die em Sinter in jedem Monat eine bemrhgc Versamm­lung veranstalten, und die Heriet Lehrer nmrixn gvlvten, in die en abruechicliid lshrreidtc Vorttöge zu Halden Tiefem Wurs/.e i^attzugeoen, erklärte sich die LehretsdLtil ge.m bereit.

T Lebnheim,22. Nov. Eine g.oße Trotter- Versammlung batte sich hettte zur V'eerbtrung des Lehrers Dörr hier eutgefunben. Zadltcich nxiiint die Lehrer auö der Nachbarsch-.s', besonders dem Dezitksverein Grünberg erschienen. Vebrtr Dörr batte fast feine gesamte Lehrtätigkeit in unser'm Dorfe verbracht, wo er seit ben ÖOcr Jahren bil letzten Sommer wirke.

e. Nieder. Wöllstadt, 19 Nov. Einer Anregung des KreislehrervereinS foP geiib Huben die Vertreter der positischen Par. teien bei der letzten Sitzung des Krcisau^- schusseS Lehrer Reuß von hier zunt Mit­glied der Kreisschulkommission Friedberg ge­wählt.

rr. Uetzhausen, 21 Nov, In tmlercm kleinen Törsckvn wurden 7ä25 Mk. zur "lnschaf- jung einer neuen Bronzeglocke gejeidjaiet

O ja, ich toure ihn gut. Und seine Schroff-> beit hat mich nunnals abgestoßerr. De.rn er ist em wahrhaft gutrr Mensch. Treu und ritterlich, wenn auch von oirrer anteret Rit erlichleil, als Achtm. Hätte er mich rauh beljenbelt, so würde ich mir nid)t vier habet gemacht haben. Aber er hat mich während der acht Wochen seines letzten Hcerieins einfach übersehen. er es nicht vermeiden

konnte, mit mir $n sprechen, war er von einer Smmbtklyfcit, die mir weh tat, weü ich fühlte, daß sie nicht aus dem Herzen kam. Jetzt kann ich'S ja gestehen, datz ich nie in meinem Leben soviel ckeweint habe, wie in jenen acht Wochen."

Und doch hast du fein Benehmen vielleicht ganz und gar verkannt. Tu solltest ihn einmal Auge in Auge fragen, waS er damals gegen dich hatte."

Nein, das werde ich niemals tun. Es ist längst vorbei und begrabet. Man kommt zuletzt üler alles himrvg, Gerda. Auch über SVränhutgen, die

Aus dem Amtsverkündiqungsblatt.

** Das AmtsverkünbigungSblatt Nr. 170 rom 23. November enthält: B kaunt- machung des hessiscken Ministeriums deS Innern. Zuckeiwerbrauchöregelung. Gebührerwronung für die hessischen Hebammen Viehseuchen.

Erich? Wr-Shalb solltest du das tun? Es hat 'doch für ihn nicht bas geringste Jnte.e'-ö."

Gerea war nahe txrai, i/T seine Worte zu nsrr»iholen, aber ss- sagte sich txrm bxt-, brtz sie kein Recht dazu 1-abe Erich wrvbe tl>r sich.-r- lich zürnen, trenn sie e) täte. Abrr sie konnte auch nicht grr.18 mit Stillschw.igen darüber fein* roeggrten.

Er hat Achims stberrasckvnde Heirat wohl ebenfo an^e^feu wic ich," fng e ftc.Und du kennst ja seine starrer -kLlckscha srnheitSbe-^ri fe."

ES setzte sie in BerwrvtLenm^, las E.ita nut grofr-t kntschttte cherr und mit sa r ernstem Ge- ]id^ den ftvtxf scchütttlte.

Ec hat sich feine GeÄmiken darülec gemacht: dessen bin ich gant gewiß. Er mag mich ra nicht mähr feiben."

Wie in aller Welt kommst du auf solche Ber-- mulnng, Lfebste? Darum vielleicht, weü er ci­to t langem nicht mehr geschrieben tnt? Ich habe ihn ttoucn letzten Brie le-en lasten, und er l:a mid) beauftvagt, dir zu versichern, da» du ihm' nie etwas zu Leide getan hast. Zckr -reiß, datz. er eine sehr gute Meinung vcm dir bat."

R«h immer blühten die 1-ochrvLu Rosen au- Enstas Äangon.

Es war stchr hübsch von ihm, lveundllch van mir M sprachen. An meiner Ueverzeugung von >ei«r 'Xbtogung gegen mich kann es nidxe ändern. Tse hat er mir schon bet seinem letzten Jerienausentholt auf Linbeuhöhe denttich genug gezeigt." , ,

Solltest du dich da nicht getäuscht haben, lieft Erika? Ich kann ja nicht aus mener Ltthr- nehmung widersprechen, tv.m i.st war drmrüS tn ter Pem'ion. Äöer du kennst fa feine Eigenheiten. Er kann äußerlich re^ schroff fern, auch wenn. er warm und liebevoll en^rnlet.'

II -Sa, das ist wohl möglich Rich, rvas mich sFi'sr. Denn ich wäre Hm ga-vitz immer gut tieben. Aber td? hät.'e um hxö wo bl myt sMii können, was er von seiner Frau erwartete JJj ich glaube, er ist nicht der .Mensch ter sich

mit einer Enttäuschung absrnbet."

»Du hast ihn also ob'te Stimulier wieders^n ? Noch dazu an der Seite feiner errau ? *

,»Ohne allen stummer mein Wort baranr. jy dabe mich im Gegenteil gcrrcat. datz er ein ||J Fföue» und lfciei5iDüdnge5 Geschöpf ge* j JSk froh bin ich das von btr -u hören.' Ich !Mfe, daß dn mir rrbrubteft, es Erich zu IlFfiLeu."

^rfld wurde plötzlich rot

cS znnsckrn uns ja nie mehr werden können, wie cs in unserer Jugendzen gcnKien ist. Aber wir werten bern auch vfelleicht kein Verlangen mehr danach haben. ist wohl die erste Jugeicte freundschast nicht, die so entet."

Und wenn alles doch nur ein Mißverständnis wäre wenn--"

Bittend legte Eriba ihr die Hand auf3 Knie.

,^! uns nicht w:itrr davon sprechen. Wozu sollte es nützen? Ich sage dir ja, datz ich nicht mehr imglücklich darüber bin. Es geht ihm gut nid)t nxchr? Und er ist von feiner Tätigkeit I befriedig! *t"

zu Ixmamen.

* SchnellzugShalte in Weilburg. Von Mittwoch ben 1. Dezember 1920 ab werden, znnüchst versuchsweise, bei den Schnellzügen D 126 ^tobten', Hbf.Gnßen und D 126 GießenCoblenz Hbi. Halle in Weilbnvq eingerichtet. Von dem ge­nannten Tage ao verkehren: D 125 Weilburg an 10.39 an, ab 10 40, Wetzlar an 11.03, ab 11.07, Gießen an 11.23; D 126 Weilburg an 9.02, ab 9 04 norm, bei sonst unoeränterten Fabrvläneir.

Brennen von B ro t ge treibe zu SpiritnS. ES mehren sich die Anzeichen dafür, datz das Brennen von Bwtgelreide »u Spiritus grbtzeren Umfang annimmt. ES wird beshalb dar­auf hcngewiesen. daß das trennen von Bwtgetreide und (-ferste aus ber Ernte 1920 durch Bekanntgabe ter ReichSgetreiteorbnung vom 21. Mai 1920 iRÄBl. 2Ö27), 8 1 und 3 verboten ist. Zowibe» yanotungen werten mit Gefängnis btS zu einem Fahr unb Geldstrafe bis zu 60 000 Mk. bedroht A u ch ber Versucd deS Brennens ist strafbar. Br gcroerte» und ge.vvhlck.v.tsmc'.ßi- pen Znwiterliandlungen kann die Gesängniöstrase bis M 5 Zaliren mib die Geldstrafe bis auf 100 000 Mk. erhöht werden. Das Brennen von Hafer, Buchweizen, Hirse und Hülsenfrüchten ist nach ter Verordnung vom 26. September 1919 (RGBl. S. 1765) ebenfalls verboten unb strafbar.

Landkreis (Sieben.

* Lollar, 23 Nov. Am Sonntag, 5. Dez. b. J8. veranstaltet die Sängervereinigiung Lollar ein großes SBoh täfiflfci 15ronyrrt, dessen Reinertrag dem Verein KleinkiNder^^Zraund und ber Kranken­pflege am Orte xusl^ßen soll. TasSüoer finbet ein Blumenverkmcf bon HauS zu Haus für den gleidfen Zweck statt.

Kreis Büdingen.

* Düdelsheim. 22. Nov An das Reichs- krarckenhaus in Köln alS Medizinalamlmann be­rufen wurde ber Assistenzarzt Dr. meb. Wilhelm Diehl, Sobn deS hier im Ruhestand lebenden Lehrers Diehl.

Kreis Schotten.

# ® d?o 11 e n, 21 ?!ov. Die Orte Rudings­hain, Mick)clbach, Bu'cmborn, Breungeshain, Burk- bart's und Kaulstvs erhalten j-tzt An chluß an die lleberlandanlage. Ans einen Einwohner be­laufen sich die Kdsfen auf erroa 7.50 Mk., V* ter Anlagesumme trögt di- Prr.-vinK, außrrtern gewahrt sfe Den Gemeinten LinSzufchütze bei Aufnahme ter Schuldbeträge.

d. O ber - Lais, 20. dkov. Seit gestern brennt sm großen Freute von jung unb alt in unserer Beweinte ba8 elektrische L i cht Das übliche .^Lichtfest^' wüste abrndS im Th^ißschen Laale gefeiert.

I 6iiufbH| | Jn'nflicAtä ltklter h, 6,..| TMitclId).. B- .1 bmij.ityr.l irrai.-Smit l ; J 'irdrichftnü^M e*chlfhteübäj ilv «bbnrbtl «£1 dnlilliife ?ln'ti I KOO an ben Bit-J neleble Q}|,. |1 'ich lin Nir 1.S imiH « Vlstchittt« lll An dem am tt W 'nmnenben {lidlrJ nnrnnodiflm- ..i naen teilne6mm | N. Ilaeeelhul w Mrliintol Nehneldfrl!i 9lnfertlgtn Donitjj Slnbciflnrbtithl llbnlb inj tzo - r I :t6iinL «nacbi- I 19'97 an ben SigJ Fahre $>l . bin Häbi. Ln«ttW b. IV. Ben»| 25 OOÖq , tznv. cUtitfoiiH: I uie R6Ditnlbnnl*| HbcriDciilfl abu. | tdinlll. Anaelm/I I9l.6l_on den WZ hem gebilbeier nii bobemGinp'l er Stellnnn. n.inlcbt eine £* jäufli» wo «.

zMO fennen »u lerne*] ftgliR

,,Deuffd)!on) mutz flrörln ober untersehen".

Dir erhalten folgende ZaschrLfi:

Mir diesen Worten bekannte sich ter Groß-- I jtbufi ir t Hugo Stinnes zu ter ForterrnnU B f?n<r rennten Siedfemgc)Politik und der bannt zrr- k säumen längen den Heimstättcnfrage.

Cb t-o'.: die gefam e tertt-'che Beamtenschaft mit 1 <r Sdiass.m'? tenrs Hoimstüttommtes einen .nt- ^identen Sdfiitt jntr Lüstmg dieser l^rage oeter- um men ba1 und sich auch die Ssstzitt der großen -ei'e. schaffen mit diesen yn einem Aktionsaus- | crafe zusammt-ug funten baten, sind doch die toral,]- tm Vo ksgcnossen über den eigen!lichen Zn»>cl | Trier Tcroemmg unterridrtet Auch die 500 Ski- ttter tec Deutschen Deamlenschaft, welch- vom 3. bi 5 23. Ok'.vter d Fs. den Heimstättenkursu.' ti Berlin mitmad)tcn, unrrben erst dort auf den -[Imi Ernst irr Lage hingeiviesen: was in diesen 'a-m von berufener ^seife g>?boten tourte, muß | ö bald wie möglich xum MgrmeinNtt der ganzen fe e.ttfrfv n Bo feZ gemacht werten Da»u ist in erste. Anie die deutsche Beamtenschaft tewusen. ba 'S ihre idrftr Aufgabe fein muß, den Fortbestand wn.k | - eterausbau unseres armen Vaterlandes zu I «fern-

Meine furzen Tlusfubrungen sollen ba;,n bet |- 4TDi. die firetfe ter werktätigen Bevölk'rnng zur f ebinen Mi larbeit anhuruten: ickf tveiß aus rjner Erfahrung, wie arvß die Nvt ist in unseren »ihm, Ivie sckiwer gekämpft wird um daS zum nahmen bi ge Einkommm. Dir werten aber

E n* unser Ziel vollkommen errcidm kSnnen, wmn f rtr nicht cheid»zeitig unser gesamtes Wirt» iaftsleben in gesunde Dah«en lenfen.

Dir find besiegt und ein arme? Volk, das soll- tu auch endlich die Kreise unseres Volkes 'mieten, 1e'dr auf Kosten ih'er Mitmenfd>en schwelgen unb raffen Und in mancher Nacht mehr Geld verjubeln. ill ein Arbeiter ober Heiner Beamter im ganjm 3.if>re ixrb'ent. Auch diese Sorte Mensclxn muß mb'id) aufgeweckt werten, nicht mit Ermol-nungen, rfbern mit einem Machttwwt, welches heißt:Ge- öfre Desteuerunch". Die SinfommenftobT, wie wir it jetzt haben, bedeutet nach unten: Die Beschlag- 'übme des Lohnes, geratest einen Mundraub: und M'.iiL oben: Beschlagnahme des Betriebskapitals.

Als eine gerechte «StarrT betrad)t m '.vir die run broer t fle uer, von unten nach oben ge- « '^stelt, mit einer Zuwachs teuer für ben unver- I bienten Wertz«wachS. Denn gerate in den 4 liefen ter Bodenspekulanten sehen wir bmte mehr :-?tn je ben Krebssdfaden unserer ttostlosen Lag'. r|. ui deutsche Grund und Boden ht ben Häuten trfeer gewiffenloser ßdutc ist zum Wucherobj'kt avordm: dadurch ist es den Gemeinten scbwer, um nickst unmöglich, billige und gesunde Woh- nngen zu schaff n Wo b eibt die Volksgesundheit mb Hrbeitöfreubiifeit, tovnn tausende von Fami- r«t in bunflm Dachkümmen unb feuchten ft eil er» fcfeTrtimgeii zusammen epfe'-ckst Haufen müssen? Ukfete-'l Not und Oualen entstehen dadurch den Er- Mvch'enen, toiaxet körperliche intb seelisch? Gefahren Mm Kinte .n?

I Im Artikel 155 ter Reichsversafstmg ist fest- Wlrgi, daß die Verteilung unb Nutzung Mrs Dobens von Staatswegen ti bet­on tbt, ber Mißbrauch verhütet und dem - At e zugestrebt nnrb, jedem Deutschen ?tne gesunde Wohnuna und jeter deutschen Familie, besonders InfeiTCtdtoi, ein - ihren B-'vilvfms en entsprechende EIehn' ober WirtschaftSheimstattc y.i sichern. Mtagsteilnehmer find bet dem zu schaffenden H'im- Mitenrecht Monter5 xu berücksichtigen Grund- M>y. tesseu Erwerb zur Befriedigung des Wolf» Mu^stedürfn-sses, zur Förternng der Sictelung Äb U.barmadyuitg ober zur Hrlmng der Landwirt- Äaft nöl in ist, kann enteignet werten. Die Fidci- Wmmifse sind cmfrnlösen.

[ Die D'arteiinng und Ausnutzung des Lobens J'3| eine Pflicht des Grundbesitzers gegptfiter b*r wnvirtfd)af:. D e Wertfteiaeruwi tes Bodens, bi* fae eine Arbeits- oder Kapiialsmistvenbung auf h G.'unbsllick entsteht, ist für die Gesamtheit nute - fe zu madyn. Tul? Bodenschätze und alle wirt- kaftlidi nutzbaren Raturkräste stehen unter Auf- vr des Staates. Pcivate Regale sind im Wege v. tzfe etzgelnmg auf den (Staat zu überführen.

Wic 'n i wir tetofe noch von der Ausführung fe'u wirklich noinvubiaai Bestimmungen entfernt 'tb, wissen wir a le. Tirnsfente unb abertauicnbe krr^en Land fieren brach, weil große llntcmete Mien und Syndlla e fasse be aufnefauft und ter ll»meinleit vetickstossen haben: h-mberttAusend' hin de müssen auf tec anderen Sefte feiern, weil c Unternehmer nicht genug an ihnen verdienen, jiä Unsere Aufgabe ist es, jetzt zu fordern von p'tetiertrehntg und Recherung, daß jedes Stück- k birtfd.'en Voten? bebaut wird, damit wir uns

tet. Daher wollen sich mehrere jrmge Leute oon hier als Organisten ausbilten lassen. Im be­nachbarten Lanzen Hain liefen bei den gütigen Hauswirten, die in diesem Sommer und Herbst etwa 25 Do ksschüfer aus Darmstadt aufgawmmen hat­ten, zahlreiche Dankschreiben aus bet Lanteshaupt- ftabt von ben Schüfe n unb deren Angehörigen ein. Alle schreiben wr.i einen Wiedersehen tm nächsten Jahre. Tie bleichen, unterernährten Stadtkinder, bfe sich ihre kraf ige, reich iche Kost durch Mithilfe bei d.n landwi tsdxif lidjen Arbeiten verdienten, halten tägfick) Unterricht oon einer Darmstädter Lehrerin.

Krofbvrf-Gletberg, 21. Nov. Ter teutige erste Elternabend wat feemlid) gut

«^.iujer bom Ausland ernähren i Worms sind künftig amtlich mitBermersheim rönnen. Gfben wu i.u^rchfi vielen Familien einen ----

«arten und nut ter Seit eme Heimstätte, daun toJr .tm- enuVctmqkA an. terx irn-

tagtidyn Elend, ui tem imr jetzt stecken.

~ f ^itt'dTex Voten, für den wir vier

Zäh« getempft mit* geb nie: haten. baxn wir alle bntn, Cl rst muec ciny» r unmOäng' litter Besitz, er ist imicr Vaterland. Darum schafft unS ein teuft ches Boten recht:gebt uns die -awlle, dann gebt ihr wxi te5 Va .er land!"