Einzelbild herunterladen

ben Gatten und dem in der Unglücksnacht gckwrr-

Was'? Zehn Pfund! Was beißen Sv beim?

Fortsetzung 7.

(Nachdruck verboten.)

ich.

wie

ihn,

Was sie wünscht, s

einem abgelesenen

und schcv rz. ,a ich mödrte banale sag-n: feurig

Empfang zu nehmen.

Er-

Sre

glaub' ich. fdpn be chreiben. Wi sen Sie, er batte so 'n gvosten Pelzmantel an, wie ihn die Fremdm in b auch die Mu i er meist tragen; den Kragen hatte er über die Ohvm hrnaufgeschlagm und s- rnen Filzhut 'hereingrdrückt, so diß ich nur ferne Augen und Nase und e nen n» reichen B-rrt und Schnurr­bart sehen Konnte. Mo. eine Augen warm grjß

rief er aus und starrte mich in namenlosem staunen an. So was t)ab ich noch nie gehört, meinen doch wohl ein Pfund!

Nein, ich meine zehn Pfund. entgegn'te

Die Gräfin.

Roman von G. W. App le ton.

fand Annahme.

-- O be rursel, 23. März. Die noch tut Stadtverordnetensitzungssaal hängenden Bil­der Kaiser Wilhelms II. und des letzten Her­zogs von Nassau, zwei künstlerisch wertvolle Gemälde, wurden von unbekannter Hand mit Gewehrkolben zerschlagen.

Siegen, 22. März. Aus Anlaß der Ge- Kurt eines Kindes stiftete Lederfabrikant Fritz Müller in Hilchenbach für jedes Kind, das im Laufe dieses Jahves in Hilchenbach geboren wird, 100 Mark.

Siegen, 23. März. Das Landrats- amt teilt mit, daß die M e hl v o r r ä tc er­schöpft sind unb Brotmehl bis zum .Ein­gang einer neuen Lieferung nicht ausgegebeu werden kann. Die Liesermühlen sind mit 3900 Doppelzentnern im Rückstand. Dieselben Zu­stände liegen - in fast allen Kreisen West­falens vor.

mc. Bo m Untermain, 23. März. Die fett Jahren damiederlwgende T ö pf-: r t n du st rie hat, bedingt durch den Mangel an Emaillegeschir­ren, einen neuen ungeahndm Aufschimr g ynom* men. In Flörsl^im imb Badersheun schnurrt wieder wie früher das Töpfcrvad.

sagt' ich mir, und gleich bei seinen ersten WorM sah ich, daß ich mich nid) getäuscht halte.

Ein Italiener wohl? fragte ich.

Ja, so was in der Art, glaub' ich. fürchte, dch ich ihn ein wenig unsanft berührt »am, als ich ihm dm Ausgang zeigte. Er hat lei« Beine, glaub' ich, in die Rockschöße verwmM, na, es war ia nid) nötig, daß er ruppig Dun* wo ich mich doch höflich mit ihm unterhielt : hat er denn eigentlich vorgehabt, das macht m wissen?

Ich auch, erwiderte ich, aber Was mich eben­falls unb vor all^m interessiert, ist das^wie ao aller Welt hat sie, eine Fremd:, den -areg

- und dann hatte er eine gebogen: Nase, und ich sagte bei mir selber: ganz so wien Ausländer,

daß uns ihre Gründe, warum sie den Ponti'ex Sauare mit ihrer Anwee'ch il bechrk hat, nichts angehen. Und so haben wir uns bemüht, ihr den Aufentlxilt so angenehm zu gestalten, a.s in unserm schwacben Kräften lag.

Wie ich getagt habe, bemerkte ich,tfent das dankbar an und beruitragt mich, zu tragen, ob Sie m Anbetracht ihrer Plötzlich n Aban e ohn vorhergeh.mde Kündigung so freundlich sein will n, an Stelle die er.chigung zehn Psund tn

auf dm Weg, den PontiPax Sauave hinunter.

Viertes Kapitel.

Nimmehr, sagte ich, e "frästen Sie mir, der Mann aussah. Können Sie ihn mir schreiben?

Ich weiß nid), Herr Tokwr. Ich Bann

entnahm der Keinen Harodiasdze zehn So» vrig s und händigte sie ihm ein; nein, sie wünscht, Sre möchten drs da annehmen; aber sie denkt sich das so, daß Sie für den Fall weiterer Anfragen nichls ' roifi-en, verstel-en Sie? Ihre Frau wsiß nichts, Änmr weiß, nichts von ihrer Person. Sie versteh n mich bad* nicht wahr?

Ob ich Sie verstehe! erwidert : er, indem sich sein Gesicht von einem Oln zum anderen mit nnem ^Winsen überzog. Ich gl-nib's schon, diß ich Sie verstelle. Sie können die Hand ins Fnier legen, Herr Doktor, d ß niemals :emai b aus mir oder ans meiner Mten ober Anna ein Sterb mSwörtch n l?erausziÄ)en wird Wenn wir wüV.en, Laß die Gräfin in Beriegenheit wäre und daß wir rhr in . imferer arm eligen Art von Nutzen ein odn einen

digste Ausschreiben von Neuwahlen vornehme, schloß der Redner seine Ausführungen. In der nachfolgenden sehr anregend verlaufenen Aus- spracl-e, an der sich Prof. S ch i a n, Pvof. Ro - (oft Poostsvr Eigener, Pvofcssvr Gmelin, Kommerzienrat Klingspor, LondgericAsrat Neuenhagen, Pros. Krausmül l,er und

Ort bringen formt. Es steht sehr schlimm mit ihrem Herz, imb ich könnte keine Bürgschaft für bk Folgen übernehmen, wenn sie noch »in >»itr Schlag träie, ree der von heute abend. U-brt» gens erinnert mich das an etw s anderes: wür­den Sie vielleicht Firnen Rock anriehm unb mich b.s zu mei em Sprechzimmer b gle t'n? Sie soll heute abend ein Schlafmittel entn hmen, unb i d> wäre Ihrer Frau sehr verbunden, wenn si: dafür sorgen würde, daß sie es nimmt.

Selbstverständsich, erroiterte er, in einer Mi­nute ftrije ich Jhr^n zu Diensten.

Mit diesen Worten eilte er aus dem Zimmer, und noch in der gleichen Minute machten wir uns

Gefallen errari en könnten hol mich brr Kückück, wenn wir mch te n Meilen weit lau et, um es zu tun Darauf können Sie Gift nehmen, Herr ttt sie I Doktor!

ra-'en, Id, bad' volles Bertra"en zu Ihnen, Herr ! ohn- Mimms, gib ich z r Antwort. Stecken Sie al,o

lassungsgemäß gewährleisteten Reckfte der Wahl des Reichspräsidenten, daß sie zur Besetzung der Ministerposten mit Männern von Faclstuchtigkeit schreite und daß sie das bal-

Es handelt sich um etwas, begann ich, worüber sich Frau Vahrner unmäßig ausge egt hat. Der Grund, warum sie sich in einer solch abgelegen-m Gegend eing-mietet bat nrr um Hv'e,M zu entkommen. Nimmel'.r hat er ihr Versteck aus­findig gemacht; daher muß sie es sobald als möglich verlassen und einen aiu-e.e. a-.\ ..

Ich habe de Aufgabe übernommen, ein Awsteck für sie zu suchen. Sie bedauert indes di'te Zwangs­lage lebhaft; sie hat mir vericheri, daß sie von Frau Mimms und Ihnen selber auf5 freunolichsdr und zuvorkommeid'e be'.anbelt worden ist.

Tank schön für Ihr Kompliment, Herr Doktar Wir beide wußten, daß sie eine func Dame is unb

pflegen.

Kreis Schotten.

eb. Eschenrod, 24. Mär-. In der Nacht von Samstag auf Sonntag drangen Diebe durch ein Fenster in bk Schicgnühle des Oilmüllrrä Kat fer -WeidmiHle mtb ital/len 1 4 Liter Oel. Von den Tätern fchlt bis ,etzt jede Spur.

Kreis Fr i bberg.

Q Bad-Nauheim, 22. März. In bei letzten Stadtverordneten-Versamm­lung wurde beschlos en, daß der Bürgermeist-h mir Grund des Voranschlages von 1919 die Ge­schäfte weiter führen könne. Jnsbeond're wurde er bevollmächtigt, die Teuerungszulagen für die B - amten ausu>-dl?len. Bei di Bad-Nauheimer Volksbanl können städtische Gelder bis zur Hole von 200000 Mark aus lausender Rechnnng ange­legt werden. Beschlossen wurde f*mer die Er- rid/timg eines Wohlfahrtsamtes, das sich mit der Jugend- und Armenpflege zu beschüfttgm hat. Außer den städtische Acrtvetern wndm zwölf, durch Wahl zu bestimmende Einwohner in dem Amte tätig sein. Angeregt wurde bi Grirn- bimg eines Alters- und Säuglingsheims. Tie Versammlung erteilte die Gen-?hmigu g, daß die Pensionsverhälviis e b:r städtislhen Beamt'n nach reichsgesetzlicher Verordnung geregelt werden. Gestern Nacht wurdr eine der grof-m Erker­scheiben der am Al cepl 'tz gelegenen Bank für Handel und Industrie durch St inwürie -.rtrüm- mert. In der gleichen Nacht siel ein groß.'r Schru- taften in der Parkstraße den Rohlingen zum Opfer.

Hkssrn-Nnssau.

mc. Bad-Homburg, 23 März. In der Nacht vom Mo 'tag zum Dienstag ist aus dm Feldl'erg ziemlich starker Neuschne-; gefalen.

dz. Dillenburg, 23. März. Zum Tode des Uhrmachers Jung erfährt dieDill- Ztg." daß .die Untersuchung des Falles keinen Anhalt für Selbstmord oder Vrbredten ergeben hat: es liegt vielmehr ein U n g l ü ck s s a 11 vor. Jung wollte eine Repetierpistole entladen, und habet geschah das Unglück, das einer jungen Frau

nen Kinde den Vater raubte.

---Frankfurt a. M., 23. März. Die Stadtverwaltung Plant die Errichtung eines selbständigen W a h 1 a m t e s, dem alle Wahlangelegenheiten unterstellt werden sollen. Es ist beabsichtigt, ständige Wahllokale und Wahlvorstände zu bestimmen.

mc. Frankfurt a. M., 23. Marz. Tag­täglich kommen in die Fürsorge des Frankfurter Wohlfahrtsamtes unbemittelte junge Leute, dte mit Mühe unb Not aus der Prinz-Karl-Kaserne ent­flohest, wohin sie meist in der Trunkenheit von französischen Werbern für die Fremden­legion geschleppt wurden. Sie haben metft nur mit größter Lebensgefahr ihre Flucht bewerkstelligt.

mc. Frankfurta. M., 23 März. Katzen und Hunde gehören eben in Frankfurt zu den beliebtesten Braten. Nach Aussage der Fellhändler wurden noch nie soviel Katzenfelle verkauft rote eben. Die Polizei bekommt im Durchschnitt täglich 12 An­zeigen von Hundediebstählen. *

mc. Frankfurt a. M., 22. März. Im letzten Vierteljahr 1919 wurden in Frankfurt nur z, rne i Häuser gebaut, davon ein Wohnhaus. Außerdem wurden 40 Wohnungen neu hergesteüt, Dura) nesch.amalmte großer Räume.

]( Warburg, 23. März. In der heutigen Kreis t a gssi tzu n g mußten wegen lieber- schreitung des vorjährigen Voranschlags 434 192 Mark nachbewilligt werben. Dte Kreissteuern mür­ben auf 30 Proz. erhöbt, außerdem müssen 24 Proz. Bezirkssteuern nacherhoben werden. Bezüa- lich der Pferdeabgabe an den Feindbund wurde -trügt, daß Marburg 10 Proz. gegen 24 Prvz.

anderen Kr ism abg tat soll'. Ebenso müsse ein Zuschuß zu den gezahlten niedrigen Preisen ge­geben werden. Etne diesbezügliche Entschließung

** Deutsche Volkspartei. Im dicht besetzten Saale des Gasthofs Hindenburg hatten sich Montag abend in äußerst stattlicher Zahl die Mitglieds des Vereins der Deutschen Volks­partei zusammengeiunden. NadHem der Vorsitzende Prof. Dr. Krausmüller in der Begrüßung aus dir Bedeutung des 22. März für die deutsche und preußische Geschichte hingewiesen, erstattete Parteisekretär Dr. L u t s ch ein eingehendes Refe­rat über die Ereignisse, die sich in der ver­gangenen Woche abgtlpielt haben. Sachlich und objektiv besprach er die Ursachen und den ganzen Verlauf der polttischm Bewegung und zeigte, weiche feste Stellung die deutsche Volkspirtei in Reick und Land in ihrer gesamten Haltung von Anfang an gegmüb r der Beweaung eing nommen habe in der schärfsten Verurteilung des unter Bruch der Verfassung gemacht n Putschversuches und in der entschiedensten Ablehnung jeder Gemeinschaft mit dessen Urhebern unb Befürwortern. Mit der Hoff­nung, daß Die derzeitige Regierung festhalte an dem dem Ve-lke vri< "

* liebe r Verlängerung des ersten Steuer abschnittes für die Lu- xussteuer und die erhöhte Umsatzsteuer ist eine Bekanntmachung im Anzeigenteil unseres heu­tigen Blattes enthalten, auf die wir besow-- ders aufmerksam machen.

* Best tzwechsel. Kaufmann Eloos in Wetzlar erwarb die Georg Kocksch? Besitzung, Lud- wigstraße 70 (Pädagvgi im) für 150 ( 03 Mk Das Haus Schqnzenstrahe 1 wurde für 42 000 Mk. an Schlvssermeister Ernst Schön verkauft.

Aus dem AmtsverkündigungSdlatt.

** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 39 vom 23. März enthält: Betriebsrategrse» (Fortsetzung und Scklußst SBcwrbnung über W AI>geltung von Ansprüd)en gegen das Reich r Bekvnntmackmng des Hess. Gefamtnsinistrrrnnr. Ausnahmegericht in Gießen. Kriegrgraber- fürsorge. Statistische Nachweisungen über ba« Volksschulwesen. AuszMung der Iannlicn- Unterstützungen. Bestellung von Näh mittckv Höchstpreise sür Cumavonharz. Gemcmde- h.bamme in Saasen. Fcldbcreinigung Waben» Iwrn-Stcinberg.

Ausnahmegericht in Gießen. W Grund der Verordnung des Mili ärbefchlshabeü sür den Bezirk der R-.ilhswehrbrigade 11 vom 15. März 1920 besteh! der Bezirk des Ausnohmege- ridsts in Gießen aus der Pvovinz Obertassen. M Richter des Ausnahmegerichts sind vom Jnhaba der ^ftziehmden Getvalk ernannt für dasjenige n Gi ßen: Vv fiymber: Landgerich srat Enst Cra­mer, Stellv r retender Bo. sitzender: Landgerichts' rat Fritz Schade, Beisitzer: Landgerich srnt Hans Mcliler und Am sgerich'srat Ad> lf Meyer, Stell« vertretende Beisitzer: Landgerich srat Dr. Moni Ha fult und Am sgerich srat Wftl)?lm Jäckel, alle in Gießen. Als Vertreter der Antlage sind emamr für das AusncklMegericht in Gi tz-m: Staat SanM F.itz Neuroth in Gießen Tie Geschäfte der Gv rickstsschr^iberei besorgt beim Ausnahmegericht u Enchen: die Gerichtsschrciberei beim Landgcnch in Gi ßen.

Bestellung von Nährm, tteln. yw die Landgemeinden des Kreises s- llen auSgegcko werden: für brvtgetreideversorgungsberech igteM- der dis zu 12 Jaftren (rote Karte): auf die Mack 63 der Näh mittefflarte B Kunstl.vnig, an! g Markte 64 der Nälirmittekkarte B Gri-.ß; für j« übrige brotgetreidcversocgungsberechtigte BteE nmg (blaue Karte): auf die Marke 73 der mi'telkarte C Marmriadc, auf die Marke H v« Näh.nkittelkarie C Haferslocten. Wer die auf ttz. entfallende Ware zu beziel)en wünschtz hat unte. Verlegung seiner Karte bei einem KleuiAnöl« seines M>hvortes bis »um 28. März 1920 eua Bestellung aufzugeben. ____

lp. Hungen, 23. März. Zu dem gestern biet abgehallencn Schweinemarkt wurden insgesamt 340 StückFertel auf getrieben. Die Preise s chwankten bei zurüdhaltender Kauflust für 48 SBoc^n alte Tieve zivischen 220 unb 380 Mk. pro Kops. Saufet» fdüveine waren nur einige wr Händen und stellten sich ca. 3 Monate alte auf 520550 Mk.

* Saasen, 22. Marz. Tie Hebamme Elr- sabcthe Gebhard, geb. Schmidt, ist als Ge­meindehebamme zu Saasen bestellt roorten.

x Wieseck, 23. März. Unsere Volks­hochschule beendete mit einer Schlußseier unter starker Tcilna'h-ne Ixte Gemei.lde am güitntegabmb im großen Saal von Braun ihr 1. Semester. Nach einem von Frau Auguste Burk vorgetragenen Vorspruch gab der erste Vorsitzende PfMrer Sa t t- l er ein anschaulich.s Büd vom Verlauf des Se­mesters unb v.'rias il a. ein Begrüßungsschreiben des Leiters der Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung in Hessen, Direkt Hassinger Pros. Dr. M i 11 e r m a i e r grüßte von der Gres,ener Volks!vchschule. Im Namen der Lehrer sprach Dr. Werner in so lieb gewordener frischer Meise unb wünschte, daß im zweiten Semester unter Uebewininmg aller Scheu noch mehr ge­fragt nxteüe als im ersten. Fräul in Friedel Pfeiffer trug, am Klcte-i.w begleitet von Frau- Irin RingenwalV, Lieder ter, die begeistert ausgenommen wurden. Aufgeführt wurde der WikdsdKtz" von Otto.tinger (Musik von Schlamm, der trefftich g strist wurde. Der Abend bewies, daß es in dieser teuren Zeit möglich ist, mit wenig Mitteln gute Volts-umerhaltung zu

Pontifez, Square gefundrn?

Tas is sehr einfach, L>err Mimms schmim^di.d Ich wil. s 3?bntn Chariey Pot s der einen Zcwttpanner/ut^chr«, Stand Waterloostation, wolmt zwei Haufer r mir am Square. Schon oft haben anr em E. zufammeo ge.Tunten, wir zwei. Run kommt er Tages dte Gräsin, rote wir sre neunen, bort ö. redet Charlev an und führt ein Gespräch mtt ura Was sie wünscht, sagt sie, wären zwei Zrmmer 2° einem abgelegenen Platz ob't sonst an^anem^m wo niemand sie auSJurd) choften und belafttM Fann, sagt sie, nur müsse der Ort r-ntt und w forte bet sein und die Leute fteundltch. Da d c Charley, als anderer Freund, an mich und mro Alte und fährt sie zu uns. (Fortsetzung plflw

Industrie ein Telegramm mit bem drmgenden Er- suchen zu richten, w.gen Benennung der.Jn- dustrievertreter zum Reichsroirt- schaftsrat unter allen Umstanden eine Eml- . qung herbeizuführen in dem Sinne, daß auf der Grundlage bet Gleichberechtigung eine gemeinsame Qiftc aufgestellt wirb. Der Streit um die Nomi- wierung der Vertreter liege nicht un Interesse der Industrie.

Der gleiche Berichterstatter behandelte auch die Frage Be z i t ks wir t s cha s t s r ä te u nd Handelskammern. Die emzelnen Bundes- ftaaten seien aufgefordert worden, die Handels­kammergesetzgebung bis zur endgültigen Regelung der Frage der Schaffung eines Recchsrahmen- aesetzes für die Handelskammern unb eines Ge- Ftzes über die Bezirkswittschaftsräte zurückzu- stellen.

Heber die R e i chseise n b abnsrag e be­richtete der Syndikus dec Handelskammer Stutte gart. Die Bereinigung beschloß, folgende Erklärung cckzugeben:

1. Die Vereinigung südwestdeiitscher Handels­kammern begrüßt die durch Reichsverfassung von 1919 gesicherte unb nunmehr durch Staatsvertrag besch'eunigt burd^ufülTrcnbe Vcrstaat ichnng des deutschen Eisenbahnwe.ens als Verwirk ichnng enrr von der Verrinigung aus roirtscha t uhen Gründen jät 3abrybitten erhobenen Forderung. 2. Sie erwartet, daß damit bas Reich eine einheitliche Lerkehrspolitik durchführt und daß diese einheit­liche Verkchrspolitik als eine der wichtigsten Maß­nahmen zum Wiederausbau des deutschen Wirt­schaftslebens betrachtet wird. 3. Unbeschadet der Lnbedingt erforderlichen Verkehrseinh.it muß den einzelnen Eisenbahndirektionsbezirken eine gesunde Selbstverwa tung im Rahmen einheit icher Richt- tiniai zur Anpassung an die verschiedenen Bedürf- ! «isse des Wirtschaftslebens der einzelnen Wirt­schaftsgebiete gewährleistet b/eib.-n. 4. Zum Schutze gegen etwaige partlkularistische Tendenzen bis zur Durchführung ftraifer Berk.hrseinheit müssen du Eisenbahndireklionen der verschiedenen bundesstaat lichen Gebiete unmittelbar dem Reichsverkehrs- j Ministerium an gegliedert werden. Die Crnschiebuna Don Laudesverkehrsämtern ist abzutehnen, um Par stikularistische Bestr.bungen einzudämmen. 5. Dr , ganifatiü-it und Bildung der Eisenba' nbcrckttons- bezirke sind vielmehr nach rein sachlichen nicht polftischen Gesichtspunkten vorzunehmen Sic tomam insbesondere für trie Uebergangszeit in Anlehnung aber nicht Bindung an die bisherigen Gren-en nach einzelnen Staaten gebildet werden 16 Anaesichts der weiten Ent.ernung von Kohlen- und stdrhstoffgebieten und den für den Weltverk hr - maßgebenden Seehäfen vom Süden und Sübwestcn Deutschlands spricht die Verrininmg den bringen den Wunsch aus, daß bei Festsetzung ber Taris- politif den besonderen Verhältnis en der fübhdy.n unb südwestlichen Gebiete Deutschlands durch ent» spveckiende ©rieidytTru. gm Rechnnny g tragen ro rb. 7. Die Vereinigung bittet, daß bei Durchführung der staatlichen Neuorganisation des gesamten Ver­kehrs den Handelskammern als berufenen Ver­tretern für Handel unb Industrie Ge.eaenheit ge­boten werde, mitzuberaten, wie sie auch erwartet, daß bei Berufung der maßgebenden Per^önlich- triten fachmannsiche Eignung den Ausschlag gebe.

A«O Stadt ttnö Land.

Gießen, den 24. März 1920.

Zeitfreiwillige heraus!

Um allen Universitätsangehörigen die Möglichkeit $u geben, sich alsbald an der Auf­rechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu sbeteiligen, hat der Engere SenatderLandes-Universitätdas Zwischensemester am 2 3. März ge­schlossen. lieber die in Aussicht genomme­nen Notprüfungen erfolgen Bekannt­machungen durch die Vorsitzenden der Prü- fungsbchörden. i

Wie bereits die Deutsche Demokratische Partei einen Aufruf zum Eintritt in die Zeit­freiwilligenformationen erlassen hat, so heute der Verein der Deutschen Volkspartei Gießen. Mögen sich alle waffengeübten jungen Leute umgehend bei lden Werbestellen melden, da­mit in unserem Vaterlande bald wieder ge­ordnete Zustände eintre en können. Eine große Zahl von Meldungen ist an den Werbestellen bereits eingegangen, aber noch ist die Zahl der freiwilligen Helfer nicht groß genug. Wie wir hören, soll ein Zeitfreiwilligen-Bataillon hier aufgestellt werden, das in den Aufruhrgebie­ten Verwetrdung finden soll. Das Bataillon wird unter Führung von zeitfreiwilligen Offizieren stehen.

Bargeldloser ZahluugSverkehr.

Die Bemühungen der Postverroaltung, den barlosen Zahlungsverkehr zu fördern, finten immer noch zu wenig Unterstützung. Fast alle größeren Zahlungen an bi? Post können barlos beglichen werden. Als Mittel hierzu dienen Reichsbank- Überweisungen, Reic^banckchecke, Postüberweisim- gen, Postschede, Privatbankschecke und Platzanwei-

Tr. L u t s ch Beteiligten wurden dte Ausführungen noch ergänzt und bie einmüsi« Billigung der vmr ber Partei eingenommenen Stellung zum Ausdrucke 0ebt**%ic TeutschedemokratischeP ar* tei teilt uns mit: Um den im öffentlichen pott- tischen Leben sich immer mehr und mehr geltend machenden irrigen Begriffen, Urtei en mW Schlüf- en über das Wesen der Demokratie aufklarend entgegeniutreten, fühlt die Deutsche demokvattfche Partei das dringende Bedürfnis, einmal m der Oesfentlichkeit Stellung zu den polttrschen Ercrg' nissen der letzten Zeit zu nehmen. Zu.dreiem Zwede hat sie für nächsten Donnerstag eine öffentliche Versammlung in bas LokalEafe ^erb' etnbe- rufen, für d« als Redner bte Herren: PrafrdQtt Dr. Strecker, Prof. Tr. Ur stabt und Stu­diosus der Staatsroifienschaften Meyer gewonnen inb. (Siehe Anzeige.)

** Tie Gretzener Krnderfur sorge routbe im Jahre 1916 durch die Not der Kinder roährend Ks Kriegs tjertiorgeru en u:ib gibt tetzt ihre Tätigkeit auf. Tie Verschiebung in der wirt- chaftlichen Lage der Unterstützer und Unteritütztm läßt es angebracht erschrinen, die Wsiterarbeit ein- zust eilen. Tie noch trorbanb nen Geldmittel roerben an die bestel-enden Krinderfürforg-anstalten wie brs- l)cr ratenweise verteilt, bis sie aufgebrauckt sind. Ter gesdräftssühr nde Ausschuß stellt die Geldsamm­lungen ein und dankt allen Sondern und pelr-rn, die ihm in seiner Arbeit treu zur Seit: gestanden

Literarische Gesellschaft. Wiemis bem Anzeigenteil zu ersehen, muß der für Sonn­tag ,28. März, angefünbigte Vortragsabend von Matter Bloem verschoben werden.

Landkreis Gießen.

fangen. Dte Post nimmt Ueberroeifintgai trno Schecke entgegen bei Einzahlungen auf Postcmw.i- i fangen unb Zalstkarten, beim Verkauf von Sterb zeichen für mindestens 10 Mk., bei Zeitungsbestei- 1 fangen unb bei Bezahlung sonstiger ®euül)T-m, rote Fernsprechgebühren, Zeitungsgebühren der Ver­leger, gestundeter Post- imb Telegrammgebühren, Mieten, Schließfac^ebühven usro. Ueberrorifungen unb Schecke von Behörben und bestätigte roetßc Rrichsbantschecke gelten ohne weit.res als Bargeld. Im übrigen werden mit Uebcrroeifung oder Scheck bezahlte Postanw.iiungen und ZahlÜarten sogleich abgefanbt unb Wertzrichen sogleich ausgehandtgt, wenn eine Sicherheft beim Postamt hinterlegt ist; andernfalls muß die Gutschrift der Ueberrocifung oder des Schecks abgewartet werden. Es itnb Vor-. Fehrungen getroffen, um die damit DcrbunNne Verzögerung auf das geringste Maß zu beickranken Vis zu 300 Mk. werden Wertzeichen auch ohne Sicherheit an ortsansässige Käufer sogleich aus- qLhändigt, wenn diese eine Ausweiskarte erhalten haben, die schriftlich bei der Bestellpostanstatt zu beantragen ist. Ein ähnlicher Auswns^ berechtigt zur Einlösung von Nachnahmen tmb Postamtragen durch Uebetroeifung oder Scheck, wenn nicht mehr als 1000 Mk. auf einmal einzuziehen und dte Post- aufträge nicht sofort zurück-, weiter- oder zum Protest zu geben si rd. Nähere Auskunft erteilen die Postanstalten bereitwillig.

Veranstaltungen.

Mittwoch, 24. März: Lichtspieltheater wie gestern. ,

** Aus den Kreisen der Balti­kumtruppen schreibt uns Hauptmann Damm:Durch die verschiedentlichsten Ver­öffentlichungen der linksstehenden Presse ist der Glauben erweckt worden, als seien die vielgeschmähten Baltikum-Truppen die Ur­heber des Militärputsches vom 12. März. Da­ran ist kein wahres Wort; keine Baltikum- Truppe der ehemaligen russischen Westarmee hat sich während dieser ganzen Zeit in oder in Gegend Berlin befunden. Einzelne Abwick- lungsstellen von Baltikum-Truppen befinden sich in der Umgebung von Berlin, sie haben oder hatten aber nicht das Mindeste mit dem Militärputsch in Berlin zu tun, wurden durch diesen vielmehr ebenso überrascht wie die rechtsstehenden Parteien."

** Das Kün stierfest zum Besten des Fertenfonds der Bühnenmitalieber hatte gestern abend einen großen Erfolg. Das Theater war Ins auf wenige Plätze völlig ausverkauft unb nach der Aufführung desWalzertraumes", auf die wir morgen zurückkommeu werden, herrschte in den Wandelgängen unb in dem Foyer ein reges Leben -und Treiben, das sogar durch die Ueberzahl der Besucher anfänglich stark beengt wurde. Die Mit­glieder unserer Bühne boten ihren Gästen mehr, als sie an Unterhaltung unb Erfrischung erwarten - tomiten. Die Räume waren in den wenigen Stun­den, die zur Verfügung standen, geschmackvoll her- , gerichtet. Große Beteiligung fand u. a. bie ameri= - kanische Versteigerung eines jungen lebenden Zick- . leins, das 525 Mk. ein brachte. Das finanzielle Er- gÄnis soll sehr erfreu sich sein.

rmch? ich Line um .ch mir ei.ten P'.in ich abiofat sicheren I ich