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AmtsverNin-igungrblatt

für die Provinzialdirektion Gberhefsen und für dar Kreisomt Gießen.

nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen MK. 2.50 vierteljährlich.

Ä3. August ,92«

InhaltS-Ueberficht: Nachtrag zur sechsten Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe. - SchulvcrwalterKonferenz. - Zuckerverbrauchsreaeluna - Dieb, seuchen. - Dienstnachrichten.

Bekanntmachung

betreffend den zweiten Wodjtrag zur sechsten Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe 1920. Vom 13. August 1920.

Auf Grund des § 80, Absatz 1 der Geioerbeordnung sür das Deutsche Reich bestimmen wir, daß mit Wirkung vom 15. August 1920 ab ein zweiter Nachtrag zur sechsten Ausgabe der Teittschen Arzneitaxc 1920 in Hessen in Alraft tritt. Ter 9Lacl>trag ist im Verlag der Weidmannschen Buchhandlung Berlin SW. 68, Zim merstraße 94, erschienen und kann durch die Besitzer der Arzneitaxe 1920 von der genannten Buchhandlung zum Preise von 0,80 Mk. bezogen werden.

Darmstadt den 13. August 1920.

Hessisches Ministerium des Innern. I. V.: Hölzinger.

Betr.: Schulverwaltervonserenz.

An die Schulvorstände des Kreises.

Freitag, den 27. lf Mts., nachmittags l*/2 Uhr, soll eine Llvnserenz mit den Schulvenoallern urtb Schuloerwalterinnen des Kreises in Staufenberg (Schulhaus) abgehalten werden. Wir emp­fehlen Ihnen, die in Betracht kommenden Lehrkräfte hiervon um­gehend zu benachrichtigen.

Gießen, den 20. August 1920.

Kreisschulkommission Gießen. ________________________Dr. Usinger.________________________ Betr.: Zuckerverbrauchsregelung

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Aus Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 (Kreisblatt Nr 5) wird bekanntgegeben, daß die für den Monat August zustchende Zuckermenge in Höhe von 750 Gramm auf den KVpf der Bevölkerung zur Ausgabe gelangt.

Es können auf die Zuckermarken 156, 157 und 158 je 250 Gramm = 750 Gramm bezogen werden.

Mit Ablaus des 10. September 1920 verlieren die Marken 156, 157 und 158 ihre Gültigkeit.

Wir beauftragen Sie, diese Verfügung ortsüblich bekannt­zumachen.

Gießen, den 20. August 1920.

__________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.___________

Bekanntmachung

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Bettenhausen.

In Bettenhausen ist die Maul und Klauenseuche amt­lich seßgestellt worden.

Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Gemarkung Bettenhausen; das Beobachtungsgebiet bleibt unverändert.

Unsere Bctanntmachungen vom 12. Mai in Nr. 64, vom 14. Mai in Nr. 65, vom 26. Mai in sNr. 72, vom 29. Mai in Nr. 74, vom 4. Juni in Nr. 76, vim 8. «Juni in Nr. 78, vom 9. Juni in Nr. 80, vom 25. Juni in Mr. 88 und vom 13. Juli in Nr. 101 des AmtsvertündigungSblattes finden sinngemäße Anwendung.

Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden mit erheblichen Strafen geahndet, wenn sie wissentlich begangen sind, sogar auf Grund des § 328 des Str.G.B. mit Gefängnis.

Gießen, den 20. August 1920.

KreiSamt Gießen. I. B.: Hemmerde.

Bekanntmachung.

Betr. : Maul- und Klauenseuche in Grünberg.

In unserer Bekanntmachung vom 16. os. Mts. ist ein Fehler

unterlaufen, ^n das Beobachtungsgebiet fällt nicht die Gemarkung Remhardshain, ionbern die Gemarkung Weik ka r tshain.

Gießen, den 19. August 1920.

__________llreisaml Gießen. I. V.: Hemme r d e.

Bekanntmachung.

B e t^.: Schweinervilaus in Hungen.

In döm Gehöfte des Philipp F r i tz in H u n g e n ist Schweine wttauf feilgeftellt ivorden. Tie «perrmaßregeln sind angeordnel

Grepen, den 19. August 1920.

__________Kreisamt Gießen I. B.: Hernrnerde.

Tienstnachrichtcn des zrreisamtcs.

Stand der Maul- und Klauenseuche in Ober- h ess en vom 8. bis 14. August. Im Kreise Gießen: Eber­stadt, Torf-Güll, Obbornhofen, Muschcnhcim, Garbenteich Leih- geitern, Bellersheim, Ober-Hörgern, Langsdorf, Ruttershausen Queckborn. Heuchelheim, Wesselbach, Klein-Linden, Gießen, Birklar' Im K r e i s e Älsfelo: Homberg a. Ohm, Nieder-Ofleiden, Ober-Ofleiden. Im Kreise Büdingen: Hos Marienborn Hof Ronneburg. Himbach, Selters, Lindheim, Langen-Bergl>cini HaingrÜTtdau, Tiebach a. H., Altenstadt, Bellmuth, Glaubers Echzell Büdingen, Obeviu, Hainchen, Eckertsl-ausen, Rommel hau' sen, Millelgründau, Rodenbach, Leidhecken, Hof Engelthal, Ml Wiedermus, Heegheim, Höchst a. N., Vonhausen, Hof Lenstedt, Gettenau, Hof Sck)leifeld >Tauernheim^, Geis>s)ttbba, Stocklxim, Bleichenbacl^ Gelnhaar, Wolf, Ober-Ädocksladt, Heuchell>eiin. - Im Kreiie Friedberg: Münzenberg. Rendel, Dortelweil, Büdesheim, Tvrn-Assenheim, Kaichen, Klein-Karben, Wickstadt, Vilbel. Beienheim, Stamniheim, Massenheim, Hcldenbergen, Gam- bach, Friedberg-Fauerbach, Reichelsheim, Nieder-Eschbach, staden, Bönstadt Baliernheim, .üloppenhrim, Weckesheim, Assenheim, Tr- Münzenberg, Niedcr-Erlenbach, Södel, Nieder-Florstadt. Im Kreise Lauterbach: Maar, Reuters, Heblvs, Rimlos, Schlitz, Wallenrod, Lauterbach, Allmenrod, Eichenrvd, Hopfmannseld Herb­stein, Ilbeshausen. Im Kreise Schotten: Ulrichstein.

In Assenheim und Ober-Rosbach ist die Maul- und Klauenseuche fest gestellt worden.

In den Gemeinden Geiß-Nidda, Wolf, Tüdelsheim und Lo rbach ist die Maul- und Klauenseuche aus gebrochen.

In der Gemeinde Ehringshausen ist die Maul- und Klauenseuche amtlick) fest gestellt worden.

Unter dem Viehbestände des Landwirts Heinrich Find V. in Sichertshausen ist die Maul- und Klauenseuche a u s - gebrochen.

Unter dem Viehbestände des Bürgermeisters L e m m e r und des Landwirts Ludwig Heuser in Heskem ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrvchen. ,

Tie Maul- und Klauenseuche auf Hof Marienborn und in Rodenbach ist erloschen.

In der Gemeinde Ulm ist die Maul- und Klauenseuche er­loschen.

Ludwig Ritter von Grünberg wurde von uns zum Feldschützcn (Flurwarts) fhr die Gemeinde Grünberg ernannt und verpflichtet.

Philipp Schäfer aus V i I \ i n g e n wurde oon uns zum Feld schützen sür die Gemeinde Villingen ernannt und verpflichtet.

Dienstag, 24. August 1920

: Schulstrahe 7.

Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmillag vorher ohnr jede Derbindtichlie.l. Preis (6r l mm höhe iui Anzeegen v. 34 mm Bleite örthd) 35 Pf., aus wärt, 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Brett« ldV Pf Bei Platz, Vorschrift 20° f Aufschlag. fi<mptfd)riftletter: Äug. Eoetz. Deremtw örtlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Zenz; für den Anzeigenteil H. Beck, sämtlich in lvieh en.

vschen Meeres und <m der Tvnaunründlmg, >ic Kvsafcn auf unserer Selle fteticn, T ruppen adel. Ein dritter Versuch ber Bolschewisten, truppen Wrangels in der RickMmg auf Peri- znrück^udrängen, ist feiLgÄckstagen. Wrmigek

6000 Gefangene gemoclst.

Eine polnische Rote -lrmec.

Moskau, 23. Ang. Durch Funkspruch.

Minsk wird mitgeteilt: Die Bevölke- g der befreiten Gebiete Polens begrüßt die teArmee freudig. Mit der Orgattisation r polnischen Roten Armee wurde bei­nen.

Umgruppierung der Polen.

Paris, 23. Aug. (WTB.) Nach Miltes- en der Abendpresse haben die Polen eine gruppierung ihrer Streitkräfte vorge* men. Sie haben eine Nordarmee gebildet, General Haller befehligt, und eine Armee Zentrums, deren Oberbefehl Pilsrwski über- men hat.

ie waffenftlllstandzverhgndlungen.

Kopenhagen, 23. Aug. (Wolff.) Wie Berliner Tidende" aus Kowno meldet, de die russisch-polnische Frie- iskonferenz, nach einer Moskauer düng, am letzten Dienstag in Mittsk er* et. Der Vorsitzende der russischen Dels- on, D a n i s ch o w s k i, betonte in einer brache, daß die Friedensbedingungen ijetrußlands Polen volle Souveränität ein weit größeres Gebiet zusprächen, als ?n von der Entente erhalten würde. Er nte aber auch die Notwendigkeit von Ga- .ien gegen neue Angriffe.

London, 23. Aug. (Wolff.)Daily Ex- j" glaubt zu wissen, daß die polnischen -gierten in Minsk mit Warschau in 23er» lung stehen, und daß die allgemeine je als günftig angesehen werde.

Vie polnischen Eewaitstreiche in Vberschlesien.

Beuthen, 23. Aug. (Wolff.) Soweit sich auS bis heute mittag vorliegenden Meldungen yt, sind der ganze Kreis Rybnik außer der >t Rychlik unt> der ganze Kreis Pleß mit der >t Pleß, dem Landkreis Kattowitz, dem &mb» Beuthen und dem Landkreis Tarnolvitz durch- in polnischer Hand. Di.' Städte Gleiwitz, owitz, Beuthen und Königshütte usw. bllden Zeit noch wenige Inseln. Aus den besetztest

der 'Br üb 1lcben UntnerRtäts-Bud)« und Strinbrucherei. N. Lange, iöllhen

und

rücken kämpfend vor.

Ein Frontbericht Wrangels.

oer roaynume Lvaricyau^xmzrg starr, wo ore Russen gezwungen sind, sich gegen 2 polnische Armeen zu verteidigen, von denen die eine aus der Gegend von Modlin, die andere aus dec Gegend von Graudenz kommt. Die Bolschewisten versuchen ihre Berluststellungen, die sich bis in die (Segenb von Eylau und Plock vorgeschoben hatten, in verzweifelten Kämpfen zu verteidigen. Ihre Verluste an Gefangenen in dieser Gegend betragen in der letzten Woche 11000 Mann. Tie Versuche der Roten Armee, die polnische Linie PrasnllschMokowRocany zu durchbrechen und den Narew M überschreiten, sind vollkommen miß­glückt.

Der rvsfische Heeresbericht.

London, 23. Aug. (WTB.) Tie Radio­station von MosLau Übermut elt den bolsche­wistischen Heeresbericht sehr unvollstän­dig. Ter Bericht schließt mit einer Anspielung auf die polnische Offensive und sagt: Tie russischen Armeen haben unter dem Truck der polnischen Legionäre einige Städte verlassen. ES find zahl­reiche Verstärkungen inrtattoegS, um di« polnische Macht zu vermchten.

Moskau, 23. Aug <WTB.) Durch FuKk- fpruch. Operationsbericht der russi­schen Sowjetrepublik. Werffont: 2lb- scknitt Lomsha: Unsere Truppen fänwren mit dem Gegner, der fernen Angriff ndrblkb der Stadl Osttvw entwickelt. Absthmitt Brest-Litowsk: Wir verließen die Stadt Brest-LitvwÄ. Oestlich von El/olm hartnäckige SKhntfe. Abschnitt Galitt'ch: Unsere Truppen erreichten im ganzen Abschnitt bat Fkuß Iobotcha Lira unti kämpfen.um die Heber*

schinengewehreu gestürmt wurde. Tie Gefangenen wurden befreit, und Plünderungen und Erpressun­gen sowohl bei'Privaten wie bei der Kreissparkasse unb der Post vorgenommen. Als eine Hundert­schaft der Magdeburger Sicherheitspolizei eintraf, verschwanden die Kommunisten spurlos.

Tüsseldvrf, 23. Any. (Wolff.) Infolge der kommunisttschen Putschoer,uche hat sich in den letzten Tagen die Kontrolle bei den Ueber- gängen ins besetzte Gebiet außerordentlich verschärft. Jede Person wird körperlich unter­sucht, unb zwar hauptsächlich nach Waffen und kommunisttschen Zeitungen. Gestern wurden aus der Rheinbrücke acht Personen von anem belgi­schen Posten verhaftet, well sie Waffen bet üch trugen. Waffenscheine, die von den deutschen Be­erben ausgestellt wurden, werben von den delgt- chen Posten nicht mehr anerkannt.

Luzern, 34. Aug. (WTB.) Gestern nach­mittag fand im HotelNational" durch bat eng­lischen unb italienischen Ministerpräsidenten eine Begrüßung der hier auwesendeu ausländischen unb schweizerischen Pressevertreter statt. Nach Verlesung des bereits mitgeteitten Commnniquös in englischer unb französischer Sprache wurde in vertraulichem Sreife ein Austausch von Fragen der Pressever­treter und von Antworten der beiden Staats­männer gepflogen. Aus eine Frage, ob Lloyd George im September bei der Besprechung zwi­schen Giolitti und Millerand zugegen sein werde, antwortete er: wahrscheinlich! Auf die Frage von italienischer Seite, warum das Com- munigue nichts über die italienische Frage unb speziell über das Adriaproblem bringe, ver­sicherte er, es sei nichts darüber gesprochen roorbeu, was die Presse interessieren fikuue. Gio l i t ti ieiaerseits mar der Meirrung, daß die Aoriafrage m die Kompetenz der italienischen Sammer und ausschließlich in diese falle, lieber die Danziger Verkehrshindernisse befragt, erwiderte Lloyd. Ge­orge, daß eine solche Unterbindung des freien Durchgangs m bfreStrm WLderspvuch Rum Versailler Vertrag stehen würde. Tie Tätigkeit ber den Ler- ketzr behindernden Arbeiter sei eiaentlich al? ein Feindschostsaff aufzußrffen. Ter Vertrag von Versailles müsse aber auch da re­spektiert werden. Lebensmittel- und Muni- ttonsvorräte für Polen müßten über Danzig be­fördert werden. Ter Hasen sei ber den Polen im Frieden zugewiefene freie KvrrDor. Alls äne tele­graphische Anfrage sei die Antwort g.*tontmen, daß nt Ton-ig keine Schiffe mehr aug«halten werden. Aus eine Frage über dre Stellung Englands zu General Wrangel meinte Lloyd Ge­orge lächelno:EnglandüberläßtdenGe- ueral den Franzosen. Von iialienischen Ivurnattslen über die Kohlenversorgung dieses Lerudes befragt, lohnte Gwllltt eine bestimmte Mttwvtt ab mit dem Hiuwe'.s, hier habe kellre FiuanzL-mmifb-u getagt, das sei Sad?e von Sachve rständt g en. Auf eine Frage von französischer Seite, ob hier in Luzern schon die in Aip-les-Baws zu be-

gänge über den Fluß. Krunsront: Abschnitt £>r= sclvw: Unsere Truppen brechen den Widerstand bes sich hartttöckig verteidigenden Feindes

en unternehmen die Polen ständig Vorstöße diesen Orten. In dem besetzten Gebiet sind e Maueranschtäge in zwei Sprachen erschienen, enen zur Bildung von Selbstschutzkomi- s aus der heimischen unb ortsansälsigen Vevöl- ng aufgesordett wird. Die Führer dieser Kvmi- verpslichten sich, mit allen ihnen *u Gebote nben Mitteln zur Aufrechterhaltung bet össent- n Ruhe und Ordnung zu sorgen unb die deraufnahme der Arbeit in den Bettieben in Wege zu leiten. Ansammlungen von mehr als Personen sind verboten. Sämtliche Waffen unb tttion sind sofort abzugeben. Die Gasthäuser abends 8 Uhr zu scUießen. Privatpersonen en sich von 81/2 Uhr abends bis 4 Uhr morgens Ausweis auf den Straßen nicht sehen lassen. Zur Streiklage im Beuthener Gastet er­fahren wir, daß sich bereits die Anfänge in der Wiederaufnahme der Arbeit aus den Gruben zeigen, anscheinend allerdings vorerst nur oon deutscher Seite.

Kommnniftenfout

Magdeburg, 23. Aug. (Wolff.) In ber Nacht zum Sonntag drang in Schönebeck an ber Elbe eine bewaffnete Bande in die Gummifabrik von Mllol ein, erklärte, die Fabrik stehe zur Ver­fügung ber Roten Armee unb entwendete ein Auto.

Magdeburg, 23. Aug. (Wolff.) Als die Sicherheitspolizei nach Auflösung einer tommuni» stischen Versammlung in Schönebeck die kommu­nistischen Führer festnehmen wollte, kam es zu einer längeren Schießerei, die mit dem Rück­zug der Kommunisten endete. 30 Personen, die größtenteils aus Magdeburg stammen, wurden verhaftet.

Magdeburg, 23. Aug. (Wolff.) Am Samstag nachmittag kam es in Staßfurt, trotzdem ber Spartakusbund von Gewalttätigkeiten aewantt hatte, nach Beendigung einer von der K. P. T. einberufenen Versammlung zu Schieße­reien , in deren Verlauf das Rathaus mit Mö­

gendes: In der heutigen unb geitriAcn Unterhal­tung Wrscheu Giolittt und Lloyd Goorge wurde hauptsächlich die allgemeine politische Lage unb speziell der Einfluß ber jetzigen Vorkommnisse im östlichen Europa auf diese diskutiert. Dieser Mei­nungsaustausch Ixti die vollständige Ueber- ein sl immun g zwischen der britishen und der klaümischeu Iterierung ixngtian betveffend die vi- tost unb alles überwiegende Mottvendigkell für die Wederhmtellung des Friedens in der ganzen Well chd emen möglichst frütien Zeitpunkt. T« ersten ®QK«ttiCTi für einen solchen Frieden finden sich vl ben verschisdemm bereits unterzeichneten Frie- böeibertragen unb in ber Weise, wie diese Verträge Ylsgefüdrt werden. Die Sieger in diefern Kriege sollten den Geist ber Mäßi- jung in der T urchsützr ung »eigen und iie Besiegten den Geist der Loyalität kt ihrer AusfülMmg. Angesichts dieser Auffassung hrffeu und verttauen die Regierungen bamuf, daß das gute iXiiöjerneäown , das in Spaa ttiiea wurde. A-w»chtlich der Methoden Mr AussHirung des Versailler Ver- ttaacs, sich weiter enäpidrin werde, so daß »te alle noch ausftetzenden Fragen umfaßen werben Md daß das hoffnungsvolle Experi- mc*1t, das dort versucht wurde, gerecht^erttgt tojbe bttrti» getreue Ausführung des dorr ge- ^tosieuen Uebereiukamm«s durch alle Parteien. v«^r der Friede wieder her gestellt ist, bleibt ie» ***- Mch eine Reihe von bedeuten den vragen zu erledigen, dem Mehrheit wv j«rtre»4Lw ist mit bem Verlauf wn .Geschehnissen, »ie jid) jetzt in den Territorien des ehemalrgen

ii i s ch e n Reiches abfpielen. Beoor der nnede zwischen Rußland unb ber übrigen Well >«r,t hergejtellt ist, wird immer ehre Atmosphäre »m Störungen die . Ruhe ber Welt bedrohen.

diesem Grunde 'ttiben bic britische unb die ttauenidje Regreru-ig Schritte toitemonunen., felbit totf d.e Gefahr hin, falsch verstanden xu werden, «m erne Verbindung zwischen Rußland ?n.n^rc^ü.bri9<n Welt her zu st eilen. Es 111 riet ju bedauern, daß die Sowietregve-

^otz wiederholter gegearieiliger Verslche-

Loudvn, 24. Sfaiu (WTD.) Ter Her ein­getroffene HsTreLberich: Wran gels vom 15.Astg besagt: Wvamgels Truppen haben die Küsten des I: Schwarzen Meeres vor Adlon besetzt. Ferner sind sch cz Kuban imb m den Gebieten an der Küste des |