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starben an den Folgen von Verunglückung. Kreisgeftrndtoitsamt Gienen.
ihre Mitberechnnng ein falsches Bild des Gesundheitszustandes der Stadt Giehen bedingen würde.
DoDe. Haben sich grö^ve PteMKtbftäblc an Deizen- tmt (ttLrtoW.;ufvn' zuschulden stimmen lassen und dabei ettoa 30—40 Schüsse aus Schnxrlheimer Felto Hüter abgegeben, die nur durch Zufall niemand btrie&ten Außerdem ein Schwa5hrimer Bauer nut einem Prügel erheblich verletzt worven sein. Die Gewerkschaften haben in ihnen Versammlungen
trägt bei 33 270 Einwohner für die « nhe imi - schen Verstorbenen 13,2 Promille. In ten einzelnen Monaten nies der Januar mit 51 und der Fe-
Don den Todesursachen dieser Ortsne nden fei n erwähnt (die in Älammcru bcigefügicn Zahlen -leben an, wteviele von den TotoSiätten Personen betrafen, bi< aus einem One des zkvcises Gießen
m 125 800
Todesfälle be
schlossen, in Verhandlungen mit abg. Fenchel einzutreten.
me. Frankfurt a. M., Verband der Mötolfrbriteir für
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"kauf. T« ot. sehr reich- in den amt» Verlauf der
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igt Gedenk.W am 18. ?üigu81 Sonntag b.e in | iiDetcine. M I t,tn der Psam I Borte ljum & | zogen bie & fl enc: Veteran 1 mbelotteW-, I Stätte, too te f| ig oder Kiwi', 9 md Jrnnii, 1 ermarsches de 'j imenti ergnr j Wo <B1\ dl! ! m te I ntschland ü c i. Unser Sa« : oben, wir dm i, daß es mitr. Me ba$u to igenb sei es, a- :enbc Stelle w er Vereine lt® Denkmal mtk ichr-Schützemr/ legte im Name iMz nieder. fori lranerimse: „3H am Nriegerden! n Bänje nute
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Die Sterblichkritszifter für alle
22. Aug. Der Süddeutschland
bruar und März mit je 46 Todesfällen die gröfiie,
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ben und 511 Mädchen (805 chriiche, 237 urelie lieb? Kinder) zur Welt. Bei 65 Todesfällen von Kindern im ersten Lebensjahr bleibt ein Heberschutz an Geburten für die Stadt Gießen von 484 oder 14,5 auf 1000 Einwohner.
Totgeboren wurden im ganzen 40 eheliche und 9 uneheliche 'Kinder, davon entfallen auf Gießener Mütter 19 eheliche und 5 uneheliche, zusammen 14 Kinder.
Tie Zahl der Gestorbenen betrug im Berichts- jatr einschließlich von 362 Ortsfremden, die in den
vevölkerungsstatistit in der StaütSießen, insbtfonütrt die Sterdlichkeii in 1919.
Im Jahre 1919 sind in Gieren von einheimischen Müttern 549 letonto Kinder (476 ehelich, 73 unehelich) geboren worden und zwar 287 Knaben und 262 Mädchen (1918: 349, 1917: 309, 1914: 522, 1913: 598ll Bei Zugrunde
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aus Sonntag den 29. August, uachm. 3 Ubr, in Cai« fträmer, Neuenbäue, eingeladen.
legung einer Einwohnerzahl von 33 270 kommen I ihre Zahl im Verhältnis zu der Bevölkerunge- auf 1000 Einwohner 16,5 Geburten 1918: 10,5 und Sterbeziffer eilte ganz berädutidK ist und Promille, 1917: 9,3, 1914: 15,9, 1913: 18,5 cm;*' x c ,,-t *
Promille). Einschlicstlich der zumeist in der Frauenklinik geborener Kinder ortsfremder Eltern kamen im ganzen 1042, nnrttiid) 531 Kna-
zu vermeiden. „ _
me. Frankfurt a. M., 22 .Aug In der Samstagsaufführung von Hans-Sachs-Spielen im Schauspielhaus verabschiedet sich Der seitherige J-rcmk'urtec Generalintendant Dr. Karl Zeih vom Frankfurter Publikum. In einer Ansprache dankte der umsichtige Bühnölleiter der Frankfurter Bürgerschaft für ihre Unterstützung und verbreitete sich dabei über die Aufgaben eines Theaterleiters, als das sind Künstler zu gewinnen, em Ensemble xu fügen, ent literarisches Programm auftu stellen und das Ganze mit dem rechten Geiste zu durchdringen. Zeiß, der die Frankfurter Bühnen leit 1 August 1917 leitete, hat Frankfurt zu einer Schauspielstadt gemacht, die unter den deutschen Bühnen führend ist. In seinen Schlußworten wünschte der Scheidende den Frauksutter städti- schm Bühnen weiteres glückliches Gedeihen. Zeitz geht bekanntlich als Generalintendant der batjrv schm Staatstheater nach München.
Kliniken und anderen Krankenanstalten starben, 6 Mtersklassen wie
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verletzt worden sein. ______ ... ihvm Versammlungen diese Frevel nicht in Schutz genommen, sie verlang len auch eine Bestrafung, aber die sofortige Haftentlassung während der Voruntersuchung.
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stammten): 33 (5) M'nrbcr an angeborener Leben s- Kfmädje, 1 (1) Frau an BZochenlvNfi.'ber, an Scharlmb 1 (1), Masern 1 (0), Tiphtierie 13 (10), Keuchhusten 2 tl), Unterleibstyphus 5 (3, Rühr 1 (0 , Blitttonnftmig 14 3 . An Tuberkulose starben 56 (10), davon entfallen auf Lungentuberkulose 35 (51, an Lungenemtzündung 21 (.10 , Erkrankungen der '•?ttmungdorgajic 12 (8>r deS Herzens und der Blutgesatze 26 (6), an (tolnrn- schlag 5 (0), an Tannfatartt) und anderen Erkrankungen der Verdamm gSorc»mc 35 (6), davon entfallen aus Blinddärment^hibun g 4 (0), an bösartigen x)ieubilbuitg*n ifrcbo unb bergt) 34 (3), an Selbstmord entoten 2 (0) Personen, 12 (2 Per-
Sport»
mc. Bad Dornburg. 22. Aug. Bei kühler Witterung und rcgnerischeni Himmel nahm oas ss-elddergiest einen harmonischen Verlauf, obwohl seine Abbaltung auf dem Berge selbst von Der französischen Behörde verboten war. Tie turnerischen Leistungen waren vorzüglich, da das Wetter sie ausierordentlich begünstigte. Aus ganzTeutsch- land, von Berlin, Tresden, SVöIn, Mainz, SRann- heim, Stuttgart, Karlsruhe waren die Leichtathleten herveigeeilt. Natürlich hittc die Umgebung, Frankiurt, Homburg, SBie>haben, Höchst, Lanau die größte Zahl von Turnern gestellt und cs Ivar ein malerisches Bild, als sich diese vielen Tausenden zu den gemeinsamen Freiübungen zusammengefunden. Tie Zus ckauermenge nxir etwas geringer wie in sonstigen Jahren^ doch hatte die Bahn alle Mühe, mit eingelegten Sonderzügen die Massen nack Bad Lomburg und wieder zunickziibe- fördern. Abgesehen von einigen kleineren Unfällen, Ivie sic immer üblich sind, bat sich nichts ereignet, was das Fest gestört hätte. Auch einige französische Mannschaften waren aus dem bc> setzten Gebiet gekommen und folgten mit Eifer den großartigen turnerischen Leisdungen.
Frankfurt a. M., 23. Aug (WTB.) Am heutigen zw'iten Frankfurter Renntag setzte Sbrll Weinberg seinen Siegeszug fort und genxrmt alle drei Rennen, in denen er laufen liest, u. a. das klassisäie Landgrafennennen für znxijährige Pserde im Wertte von 60 000 Mk, das der trefflidic Z-ervo ri-eng st Gras Jerry in geästem Stile gewann. Die Ergebnisse waren im einzelnen die folgcnoen: Preis von Wvlfsgarten: 25 000 Mk. 1200 Meter 1 v. Weinbergs Palestrino (O. Schmidt), 2. Jok Efsendi, 3. Hornsrifi 14:10; 10, 10:10 — Preis vom Römer 25 000 Mk. 1400 Meter 1. v. Weinbergs Foida (O. Schmidt , 2. Eiffelturm, 3. Prost 11:10, 11:10, 19:10 — Homburg-Jagdrennen 20 000 Mk. 3500 Meter 1. Matth Vitus (Unter* Holzner), 2. Biibaude, 3. Metz 23:10; 16, 15:10 — Preis von Königstein 20 000 Mk. 3000 Meter 1. P a nnen baum-Kv rnblumes Friedens ziel (Kvrb), 2. Königin der Naclst, 3. Soligaft 43:10,14, 9:10 — Laui>gnasenrennen 60 000 Mk. 1200 Meter 1. v. Weinbergs Graf Ferry (O. Sdmtidt), 2. Geraldine, 3. Stury 11:10, 11, 11:10 — Preis vvm gjiain 30 000 Mk. 2000 Meter 1. o Op.ls Taurus (Korb), 2. Kofel, 3. Opanke 31:10, 16, 17:10. — Büsing Jagdrennen 40000 M. 4500 Meter 1. Lindcnstädts Heimchen iGädicke,, 2. Wi> line, 3. Erich 31: 10, 19, 20:10.
schasklichen Entwicklung der Fall war. Wenn statt dessen bei Schuhwaren demnächst höhere Preise in die Erscheinung treten sollten, so würde der Kleinhändler hierdurch den schwersten Schädigungen und Gefahren ausg-csetzt werden, roeil bei ihm die Warenverteuerung am augenfälligsten und unmittelbar in die Erscheinung tritt. Wie die Vorgänge der letzten Zeit gezeigt haben, wird vor allem der Kleinhändler von dem .Käufer für d e Preissteigerung verantwortlich gemacht. Diese irrige Auffassung hat sich bekanntlich in letzter Zeit sogar in Plünderungen der Läden und gewaltsamem Preisabbau g:äuhert.
Als die Bertoerung des von weiteren Preis- steigerungni in erster Reihe gefährdeten Standes müssen wir daher unsere warnende Stimme erheben itnb hiermit öfpentlid) erkläre.,, dast uer Schuyhandel fest entschlossen ist, loeireren Preise fteigenmgn für SchatlMaren ben größten Widcr- stand entiregenzusetzen. Er fordert hiermit aber and’ alle an der .ixrfteUimg und dem Vertrieb der Schuhwaren beteiligten Kreise auf, gleich ihm die Ablelnrung höherer Preise imb ben von ihm damit be'bsichtigten Druck aur eine Preislenkung auch aus ihre Borliesieuanten zu übertragen. Rur durch ein solches cistl-eitliches Verhalten und Vor- gdien aller Glieder der Schuherzeugung Und drs Schulwertriebes dis zum Rohstoff hinab wird erreicht werdm, daß der datsäckilich vothandene und wiede rein setzende Sebarf nacht ju freihdattjen Aktionen und unbegründeten Preistreibemen mißbraucht wird.
Arbeitsgemeinschaft der SchühhatndelL.ge'<s>äfte: Verband Deutscher Schul-waaenhäiidler
E. V. Sitz Berlin. Central-Verband Deutscher Schühwarenhändler E. V. Sitz Erfurt.
Kunft und Wissenschaft.
Darmstadt, 22. Aug. Ein Akt beispielloser Roheit wurde in den letzten Tagen in der der Ausstellung anpeglieberten Bücherstube begangen. Mit einer Gemeinheit, die nur durch das Raffinement des Vorgel,ens noch übertroffen wurde^ sind die cbdftEJi und kostbarsten Bücher anyennen und zerstört worden. Das Attentat, das Tausende an Verlusten nach sich zieht, mutz nach einem System ausgeführt worden sein, jedenfalls trifft die Auf sich: nicht die geringste Schuld. Der Verdacht hat sich nach einer bestimmten Richtung hin gelenkt. Es sind alle Maßregeln getroffen, diese unerhörte Roheit in einem eiemplanschen Falle zu bestrafen und Wiederholungen auf das schärfste
Zur Bewegung der Brotversorgungsderechlig- ten auf dem Lande.
U| Marburg, 21. Aug lieber die durch die gebimg in Gang gebrachte Frage der catixr» weitigen Brotversorgung auf dem Lande gingen, wie jetzt bekannt wird, die in der erweiterten Kreisausschußsitzung gemach.en Vorschläge dahin, den Landgemeinden allmonatlich die ersvrder- lüten Getreidemengen zu überweisen ober zu belassen. Tie Gemeindebehörde nimmt dann das Oktroibe in Verwohnmg, laßt eS auf Mahlkartc vermahlen und verteilt das Meihl dann in den gesetzlich vorgeschriebenen Mengen an die Berechtigten. Tas Getreide selbst wird diesen nicht verabfolgt.
[1 Kirchhain, 21. Aug. Auch hier fand gestern eine große Kundgebung der Venorgung-s- berechtigten aus Stadt und Land statt. Sie hatte den Zweck, daß das Getreide bzw. Mehl in den Santorten von den Erzeugern auf direktem Wege den Verbrauchern zugeführt und dadurch besseres Brot zur Verfügung gestellt wird. Bürgermeister Grün, der den abwesenden Landrat von Gilsa vertrat, empfing die Deputation und versprach, ihre SBünfcbe an maßgebender Stelle zu empfehlen. Tie zahlreichen Tellnehmer an der Kundgebung gingen dann ruhig nach Dause. In Ziegenhain da- aegen ging es bei einer Kundgebung- wegen derselben Sache gestern nicht so glatt ab. Tie Zug- teilne'bnrer marschierten von Ziegenhain nach dem nähen Trevsa und bei dieser Gelegenheit drangen eine Anzahl Leute, ohne daß es die Führer hindern konnten, in die Losräume der Domäne Schaf- Hos ein. Sie entwendeten dort die zur Abholung bereitliegenden Waffen der früheren Einwot)ner- wehr und trieben allerhand Unfug damit. In Treysa sollen die Leute einen Polizeideamten bdäftigt haben. Tie Behörden haben die Waffen erngezogen.
Reiskirchen, 22. Aug. Die heute versammelten Ve-rsv r gnwgsberechtigten beschossen, an das Kreisamt eine (Angabe zu richten, es möge darauf hingewirkt werden, daß die Getreideoer- sorgung mSglichst unter AuSsckzalttmg oon Ztvifchenglieder zwisct?en Erzeugern und Verbrauchern vollzogen werde. Gleichseitig wurde be-
Den Herren Bäckermeistern und Inlerestenten zur Kenntnis, daß ich mein Geschäft ab heute nach Löberstrahe Nr.7 verlegt habe. Hochachtungsvoll
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folgt: 0 bis
Ein. 13- heimische 65 Ortsfrem.47
der Dezember mit 18 Todesfällen die geringste Sterblichkeit auf.
Ordnen wir nun die im Berichtsjahre verstorbenen Einheimis chen nach den Todesursachen, d. h. den ftianfbciten, die zum Tode führten, so er gibt sich folgentos:
Von den im Säuglingsalter verstorbenen 65 Kindern ist bei 31, also ctroa der Hälfte, angeborene Lebenss chwäche als Todesursache angegeben. Tie Sterblichkeit an den gewöhnlichen anftedciiben Kinderkrankheiten war im Berichtsjahre gering; an Masern starb 1 Kind, an Keuchhusten 4 und an Tiphtherie 5 Kinder. Tiphtherieerkrankungeii luaren uns im Berichtsjahre 63 gemeldet worden: darunter befanden sich 28 Erwachsene, die alle ge nasen; es sind mithin 7,9 Proz. der Erkrankten (14 Proz. der erkrankten Kinder, d. i. etwa 1 der gefürchteten Kinderkranklstit erlegen. Von S charlacherkrankungen gingen uns 42 Anmeldnn gen aus der Stadt zu, darunter 16 Envachsene, Todesfälle an dieser Kxinkheit sind nicht vorgekom- men. An Unterleibstyphus erkrankten 2 Gießener Personen, von denen eine starb, und an Paratyphus 3 Personen, die gesundeten. Auch 3 im September des Berichtsjahres gemeldete Ruhr erfranfungen (Bazillenruhr Shiga-.Kruse gingen in Genesung über. Im Juni hatten wir einen Fall des so gefürchteten Fleckfiebers zu verzeichnen. den eine aus dem Osten kommende Militär- prrson mitgebracht hatte; der sehr schlver Erkrankte, der in der Klinik behandelt wurto, konnte wieder völlig hergestellt werden. An -Wochenbett fieber erkrankten 2 Frauen, von tonen eine an ton Folgen dieser Krankheit starb; andere Folgen der Geburt führten in 2 Fällen zum Tode. Ter Rose (Eristipeli erlagen 1, der Blutvergiftung' 2 Personen.
An Tuberkulose, die bekanntlich durch bv Kriegs-Verhältnisse in erschreckender Weise zugenommen hat, ftarben im ganzen 77 Personen, davon kommen auf Lungenschwindfucht 63, auf Tuberkulose anderer Organe 12 und auf Miliar- tuberkulof' 2 Todesfälle; es sind demnach etwa aller Gestorbenen der Lungenschwindsucht zum Opfer gefallen. Auf die Ermvo>hner-ahl berechnet kommen auf 10 000 Einwohner 19 Todesfälle an Lungentuberkulose; tot bei ist diese Sterblichkeits- Ziffer eine recht mäßige im Vergleich zu anderen deutschen Statom. Welche Steuerung diese Ziffer infolge des unglücklichen Krieges erfahren tot, zeigt ein Vergleich mit den Jaihven vor dem Krieg und den Kriegsja'hren, sie betrug int Jahre 1910: 8,4, 1911: 7,5, 1912: 9,3, 1913: 11,0, 1914: 11,0, 1915: 8,5, 1916; 9,3, 1917: 13,8, 1918: 15,0 auf 10 000 Einwohner, wobei freutertt sei, daß während der Kriegsjahre die Militärpersonen, die aus Gießen fhntnilei und in Gießener Lazaretten starben, bei der Berechnung nicht mitberückfichttgt wurden
An Lungenentzündung ftarfrm 43, an Er krankungen der Atmungsorgane 22 und solchen des Herzens und der Blutgefäße 38 Personen Von Todesfällen an Grippe zähllen wir 10 Fälle; tatsächlich aber forderte die Grippe int Laufe tos Johres beträchllich mehr Opfer, die wir unter ton soeben angeführten an Erkrankmigen der Al mungs- und Kre-sleusorgane und besonders tor Lungenentzündung Verstorbenen zu suchen haben.
Gelstrnschlag brachte 25, .mtorc (Srfrantungfn tos Zentralnervensystems brachen 18 Todesfälle. 9In akutem Magen- und Daniikatarrh starben acht Personen, torunter 3 Kinder unter 1 Jahr, minderen Krancktoiten der Berdcrmmgsorgmie erlagen 12 Personen, frefontors Hervorgetoben sei, daß sich darunter kein Todesfall an Minddarment- zündung befindet. Nieren- und Blasenerkvankungen erlagen 14, bädartigk-n Neubildungen, insbefon- torc dem Krebs, 34 Personen. Durch Selbstmord endeten 8 Personen, und zwar 4 männliche und ebensoviel weibliche; 10 Peri-men sind tödlich verunglückt, entern Mord fiel em Mann zum Opfer.
Bei Betrachtung der Sterblickckrit in der Stobt Meßen scheiden wir von iccher die in den vcr- •dnetonat stchcmkenanstatten Verstorbenen und ntdr aus Giegen stammenden Ortsfremden aus, weil
hat beschlosien, die Preise für gestrichene Möbel zu mindestens 10 Prozent herabzusetzen. Schon Ende Juli war eine Ermäßigung tor Preise um 10—12 Proz. eingetreten.
me. Hanau, 22. August. Ter F r ü h - kartoffelvreis wurde auf 35 Pf. für das Pfund herabgesetzt. Damit ist Donau die billigste Stadt für Frühkartoffeln am ganzen Untermain.
me. Aus dem Taunus, 22. Aug. Tic Holzindustrie des Taunus, namentlich aber die Möbelschreienerei, steht vor einer Krise. Durch die Absatzstockung in den letzten Wochen find viele, namentlich kleinere Schreinermeister, die tcuerrä Lxstz torarbeitet haben, in Not geraten und müssen nun die Ware unter Einstandspreis absetzen. Die Holzinteressenten im Kreise L>öchst haben sich zusammen geschlossen, um nach Möglichkeit behördliche Lilfe zu erlangen.
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Der Verband Deutscher Schuhwarenhandler erläßt folgenden Protest gegen die Schuh- vreiserhö hung: An alle an der Schuh- cr^eugung und deren Vertrieb beteiligten Gewerbszweige. Alle An-eichen dritten darauf hm, daß die Preise für die iur Erzeugung notwendigen Rohstoffe und 93er- Tabrilatc eine steigende Richtung ein-uschlagen be= 9nuten, wodurch die Schuhwarenpreise anstatt der kttvarteten Senkung eine weitere Steigerung erfahren müssen.
~ .Als berufene Vertretung tos organisierten -r^chuhhcmdel s erklären wir hiermit öffentlich, daß oje Kaufkraft tor breiten Schicksten der Verbraucher für etwaige wnteranziehento Schluhpreise nicht au - reicht. Tie allgemeine Erschöpfung tor Kauffähig Leit tos Publikums hat mit Recht allenthalben Bestrebungen grzettigt, die Preise noch tiefer zu senken, als es infolge der letzten wirt-
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mc. D i l b el, 22 Aug. Ter altbekannte V i l - bei e r Markt hatte am gestrigen Sonntag viele <0unberte aus tor Provinz und namemlich aus Frankfurt angelockt. In ton Wirtschaften ging es hoch her und es wurden trotz Kuchenbackverbot Berge von Zwetschenkuchen mit drin nötigen süßen ?lepfel- wern vertilgt. Auch sonst fehlte es an leiblichen Genüssen mcht, wenn man das nötige Kleing.ld in der Tasche hatte. Recht unliebsam machten sich einige Taschendiebe bemerkbar, -ohne daß es gelungen wäre, den Burschen ihr L«ndwcri zu legen.
Starkenburg und Rheinhessen
me. Griesheim, 22. Aug. Anläßlich tor heutigen Kirchweih kam es in einer Wirtschaft in der Waldstraße zu einer M e sser st eche rei, bei welcher der 22jährige Pole Peter Stveminsl'y schwer verletzt und eine Anzahl itollerer Bursckxn leichter verletzt wurden. Als man die Polizei rufen wollte, hatte sich die Gesellschaft aus dem Staube gemacht
Hessen-Nassau.
Gerüchte in Frankfurt.
mc. Frankfurt a.M., 22. Aug. Da man auch in Frankfurt am gestrigen Samstag kommunistische Unruhen befürchtete, worauf gewisse Anzeichen unter der Arbeiterschaft hindeuteten, wurden alle öffentlichen Gebäude von schwer bewaffneter Sicherheitspolizei besetzt. Es kam aber nirgendwo zu Unruhen. Unter der Bevölkerung schwirrten die seltsamsten Gerüchte. Bald sollten französische Truppen in großer Stärke im Anmarsch auf Frankfurt sein, andere wieder behaupteten, es seien Hallersche Truppen aus Oberschlesien eingetroffen. Die Folge war eine ungeheure Nervosität unter der Bevölkerung, die erst ihre Entspannung mit Einbruch der Nacht fand,! nachdem sich nichts ereignet hatte. Auch am heutigen Sonntag steht die Sicherheitspolizei noch unter höchster Alarmbereitschaft.
Nichts ist sicher!
ft). Frankfurt a. M., 22. Aug. An der äußeren Königsteiner Straße in Höchst wurde in der Nacht ein Hofhund mit der Hundehütte gestohlen.
me. Frankfurt a. M., 22. Aug. Im Mv- nat September wird Frankfurt auf Einordnung toS Neichskohlenkommissars nur 20 625 Zentner Kohlen bekommen, gegen 33000 Zentner in ton Vormonaten. Die Reduzierung ist infolge tos Dchlenabkommens von Spaa notwendig geworden. Uebrigens werden die Bohrungen nach Braunkohlen in der Umgegend von Frankfurt eifrig fortgesetzt.
X. Kassel, 22. Aug. Die kurhessische Bezirksbauernschaft hat rn einer Eingabe an das Ministerium des Innern Einspruch gegen die Absicht des Ministeriums erhoben, im Regierungsbezirk Kassel verschiedene Landräte gegen den Willen der Mchrheit der gewählten Kreisvertretung durch neue Landräte zu ersetzen.
gn. 9? o tenbürg (Fulda), 21. Aug. Der in einer hiesigen Apotheke beschäftigte Apothekerlehrling Lerbst versuchte gestern seinen ftclttortrctenben Lehrherrn, ton Apotheker Jung, zu vergiften. Beide tränten gemeinschaftlich Kaffee imb Herbst benutzte eine kurze Abwesenheit tos Jung, um in dessen Kaffee eine Dosis starten Giftes zu schütten. Wegey tos siechten Geschmacks tränt jedoch Jung nur wenig Kaffee, und durch sofort angewandte Gegenmittel konnte er gerettet werden. Der Giftmischer wurde verhaftet und hat die Tat ein gestanden, die Beweggründe jedoch verweigert er zu neunen. Man vermutet, daß es sich um einen Schwindler handelt, tor die Tat ausführen wollte, um die Apotheke zu berauben.
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