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,$ie amlsgerich^ ierru0ung ist an > I >rtstasel zur ßu?_- « usgehangi. si Heben, den17.Mn: Hesiiicheö Crtineni.

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'}lr- 39___________________________23 März__1920

Abgang °°" »W 9eg[ Ms _ s

AmizverkündigungMM

für die provmzialdireliion Gberhessen und für das Kreisamt Ticken

____gr|d)e"11 "ad> 'Bci>arj: 'JJi0"t°3. D,.ns,°9. Bomersug und g-rcitac,. Nur durch die Pdst zu brzi.h.n gegen OTt 2.50 uleNrljührUch.

Betriebsrätegesetz.

Vom 4. Februar 1920. Fortsetzung und Schl uh.

Anhang.

3tnuieivii; der Wah!oorstand vvn den folgenden Mustern tot brauch machen will, bleibt ihm überlassen.

I Muster zum Wahlausschreiben (§ 3 der Wahlordnung . Ausgehängt am ...... . Abgenvmmen am . .....

wahlaurschreiben

für die Wahl des Betriebsrats ,A r b e i t e r r a t und An ge st e l l t e n r a t s> r <B e z e i ch n n n g d e s B e t r i e b s).

Gemas- § L des Betricbsrätcgesetzes vorn sinh von Mt mindestens 18 Jal-re alten, im Besitze der burgerlichtn Ehren- rechtc besindlrchen männlichen und weiblichen Arbeitern und An gestellten des Betriebs zusammen . ... Betriebsratsmitglieder zu mahlen: hiervon entfallen auf die Arbeiter . Mitglieder auf die Angestellten.....Mitglieder

Zwecks Bildung des Arbeiterrats treten zu den Arbcitermit- gli<Lern des Betriebsrats Ergänzungsmitglieder, zwecks Bildung des Angestelltenrats treten zu den Angcstelltenmitgliedern des Betriebsrats.....Ergänzungsmitgliedcr hinzu.

Wählbar sind unter den Voraussetzungen der §§ 20, 21 des Betriebst ätegcsetzes alle mindestens 24 Jahre alten reick'sangc Höngen Wahlberechtigten. Gemäß S 3 Absatz 1 der Wahlordnung werden di? Wahlberechtigten aufgefordert, bis zum ... Vor schlagslislen für jede der beiden Gruvveit von Betriebsratsmit- gliedcrn -Arbeiter und Angestellte) bei dem unterzeichneten Bor sitzenden des Wahlvorstandes,.....(Name>, . (Ort),

. . . - Straße) einzureick>en. Vorschlagslisten, die später ein- gel»-n oder die nicht von mindestens 3 Wahlberetchiglen unter­zeichnet sind, sind ungültig.

Jede Vorschlagsliste soll mindestens doppelt soviel wählbare Bewerber benennen, wie Betriebsratsmitglieder unb Ergänzungs Mitglieder zu wählen sind. Tie einzelnen Bewerber sind unter fortlaufender Nummer oder in sonst erkennbarer Reil^enfolge auf- zuftlhoen und nach Familien und VorchRuf- namen, Beruf und Molmort zu bezeichnen.

Tie zugelassenen Vorschlagslisten werden vom . . .bis täglich von .... bis Mm im . zur Ein,- licht der Wühler ausliegen. 5

Tie'hlciListe liegt vom bis zum täglich «m . .bis Uhr in zur Einsicht aus. Ein- spruche gegen die Wählerliste sind zur Vermeidung des Ausschlusses WälesttMS am ... bei dem unterzeichneten Vorsitzenden des Wahlvorstandes anzubringen.

Tie Stimmabgabe über die zugelassenen Vorschlagslisten findet .an den Tagen vom bis zum .... in statt. 3eher Wahlberechtigte darf nur für eine der zugelassenen Porschlags- ltsten stimmen. Ter Wähler, der von seinem Wahlrecht (Gebrauch macken imll, hat seinen Stimmzettel an einem der oben bezeichneten vage während der Zeit von.....bis Uhr in einem

Wahlumscklag abzugeben, den er1) erhält.

. Ein Abdruck der Wahlordnung liegt bis zum Schlüsse der ctimmat-gäbe täglich von.....bis . Uhr in

-ur Einsicht aus ........... den.........

Ter Wahlvorstand.

Vorsitzender. 1. u. 2. Beisitzer'.

.B an den Auslegungsstellen der Vorschlagslisten wäh- -rend der Zeit ilmer Auslegung.

- Uluster für die Belanntmachung nach § 8, Abs. 1, Satz 1 der Wahlordnung.

Ausgehängt am Abgenommen am

Nachfrist

fnr dte Einreichung vvn Vorschlagslisten zur Wahl des Betriebsrats Arbetterrats imd Angestelltenrats) für Bezeichnung des Betriebs .

cm 3urd< Wahlausschreiben vvm fülb die onElgten aufgefordert worden, für die Wahl des Betriebs rats (Arbetterrats und Angestclltenrals bis zum ^>orichlagslisten bei dem unterzeichneten Borsilvenden des Wahl vorstmwcs einzureichen.

^.a eine gültige Vorschlagsliste bis zu dem oben angegebenen "ngegangen ist wird die Frist zur Einreichung von ^^chlagslisen gemap § 8, Absatz l, Satz 1 der Wahlordnung bi. zum Ublaus des..........verlängert.

Ter Wahl vorstand

Vorsitzender. i.'u. 2.'Beisitzer.

3. Muster zur Vorschlagsliste (§ 5 der Walstorbnung vorschlagrliste.

Als Betriebsratsmitglieder und Ergänzungsmitglieder für

V/.: : Bezeichnung des Betriebs) seitens der Arbeiter, An gestellken^ werden vorgcschlagen:

Lfd. Familien- und Wohnort

Nr. Dor(Ruf.)name i 23cruf | (6ci grö^tren orten) Straße u. Hausnummer)

'

1. |........................

2. .....................

3. I |

4- ...........I

{1 , Listenvertreter. 2 3 .....' Tas Unzutresfeiide ist durchzustreichen.

4 Muster zur Berechnung des Wahlergebnisses und für die Niederichxnt (§ 16, Abs. 1 u. 3 der Wahlordnung).

den 19

Von dem unterzeichneten Wahlvvrstande für die Wahl des Betriebsrats (Arbeiterrats und Angestelltenrats) für

.^chnung des Betriebs) tvurde l)eufe nach Ocffnung des Stimm- zettel lastens (der ^trinmzettelkasteii) auf Grund der aus den Wahl­umschlagen entnommenen Stimmzettel folgendes festgestellt:

r t!r. die Arbeiter gruppe (Angestelltengruppe)') ins­

gesamt 240 gültige Stimmzettel abgegeben worden. 20 Stimm- zettel wurden Mr ungültig erklärt. Äon den 240 gültigen Stimm- Atteln und 120 auf Liste I, 80 aus Liste II, 40 auf Liste III entTallen. Zu wählen sind: 6 Betriebsratsmitglieder und ein Erganzuugsmitglied^. Als Bewerber sind benannt auf

Liste I

1. A

Liste II 1. L

Liste III

1. R

2.

B

2.

M

2.

S

3.

C

3.

N

3.

T

4.

D

4.

O

4.

U

5.

E

5.

P

5.

V

6.

F

6.

Q

6.

w

7.

8.

G H

usw.

u

sw.

9.

J

10.

K

, ,~Te auf dre einzelnen Listen entfallenen Stimmenzahlen werden durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt ' . Tas Ergebnis zeigt folgende Tafel. - « die für die Stellenverteilung in Betracht lommeuden

1 Köck) st za hl en mit den rechtsstehenden, ihre Reihenfolge bezeich nendcn Zistern versehen:

Kr Verfügung standen. Diese NTurdeii verstärkt rch die dort noch bestehende Sicherheitswehr, die «ver auch nicht mehr stark war, da sie am 1. April wfgclöst werden sollte, und eine Eiwvvhnerwehr, tve grösstenteils aus BürgerVveisen gebildet war und denen Einberufung bei Ausbruch der Unruhen er- sitlgtc. Außerdem bestand noch die blaue Äolizei. Alle vier hatten bei Ausrufung der R^iieimng Kapp ttor das Ziel im Auge: Aufrechterhaltung der Orb- mong und Verhinderung verb «cherischer lieber*- griffe. Sie versuchten im besten Einvernehmen ihre Aufgabe zu erfüllen, auch als die Zahl der Kvm- muniften und Spartakisten bis zu zehnfacher Hebet* reyht anschnvll. Die Kämpfe spielten sich folgender- naVit ab: Am Montag und Dienstag voriger 3Sot\ benutzten die radikalen Elemente die Aus- wgu vj, die durch die Lbusrufung der Regierung Kcvpp die Massen getragen war und veranstattete't größcte Straßendemonstralioncn. So sammelte sich tor i(nt Rathaus eine größere Menge, die in das Lathans cinzudringen suckle, um die Steuer» a!tcn herauszuholen. Der ganze Platz war schwarz. Als die Menge das Rathaus zu stürmen versuchte, wachten die Grünen nach öfterer vergeblicher Aus- wrderung, den Platz zu räumen, von der Schuß- tanffc Gebrauch. Am Mittwoch war durch Siche- rnngstruppen die Ruhe wieder hergestellt und die uidikalen Elemente in Essen niedcra.wor'en. Zn- tiDischen waren aber im übrigen Industriegebiet a::ch starke Kämpfe gewesen und die Spartakisten betten dort teilweise, wo fast gar keine Reichswehr, Scherl>eit-Zpolizei usw. ivaren, die §>errschast an sich gerissen. Sie verbuchten nun ihre Herrschaft auszubreiten. Ihr erstes Ziel war Essen. Dorthin rajaü sich ein zahlloser Strom, bechnders von «Dlfenkirchen. Als ein Lokomotivführer seine Ma feine abkuppelte und seinen mit Spartakisten vo.'l Letzten Zug stehen ließ, verschassten sich die'e ic ort Lastautos und kamen auf diesen nach Essen »». Andere hatten im Ruhrgebiet die zwischen allen Bähten fahrenden elektrischen Bahnen b sch'.ag- nuhmt und waren so auf den elektrischen Bahnen

mit den Arbeitern zu verhandeln.

Die Lage im bereich der Reichiwehrbrigade XI.

Kassel, 24. März. (WTB.) Bericht über die Lage im Bereich der Reichswehr-Bri­gade 11.

Eisenach: Seit gestern ist eine planmäßige Durchsuchung nach Waffen im Gange. Vordrin­gende Patrouillen erhielten aus Teutlebm. Wein­garten und Asbach Masckinengewehrfeuer.

Gotha: In der Stadt herrscht äußerlich Ruhe. Die Aufrührer requirieren aus dem Lande mit größter Rücksichtslosigkeit. Ohrdrufs dient als Lager zur Organi'atwn von aufständischen Verbänden. Die Dienstpflicht für alle Männer im Mter von 20 bis 25 Jahren ist ein geführt.

Erfurt: Tie Lage ist unverändert. Söm­merda: Tie Aufrührer sollen Verstärkungen er­halten haben.

K o b u r g: Tie Feste Kvburg wurde durch Reichs weh rtruppen besetzt. In der Stadt herrscht Ruhe.

Halle.

Leipzig, 23. März. (Wolff.) Das Leipziger Tageblatt" meldet aus Halle a. d. Saale: Gestern mittag rückten zur Verstär­kung 1000 Mann Reichswehrtruppen, von Magdeburg kommend, hier ein.

Dalle a. S., 23. März. (Wolff.) Tie Kämpfe in und um Halle waren in der Rackst zum Dienstag beendet. Das Mil'tör ist nneh-.-r frerr dec Lage. Am Sonntag wurde am Mack'- platz nach hartnäcki^n Kämpen bei Einbruch der Dunkelheit der Lauptangriff der Arbeiter ab­geschlagen.. Am Montag und in der Rocht zum Dienstag säuberten die Truppen die fölaadiaucr Vorstadt und das Viertel am Hettstädter Bahnhof. Tie Arbeiter sind aus bet Umgebung von Halle abgezogen. Heber die Frage der Fortdauer

dorstellen soll, sondern ein Element der Matzrgung und der Verteidigung der Gerechtigkeit.

Zu der A d r i a f r a g e erklärte außerdem Ritti: Wir wünschen int vollen Einvernehmen mit Frankreich und England zu handeln Tarnst Ita­lien mit der größten Freiheit handeln kann, muß die Adria frage gelöst werden. Wir werden nie­mals von Jugoslawien etwas fordern, was un­recht sein ober scheinen könnte. Wenn die Grenz­frage gelöst ist, können wir mittels tzanbels- vertragen und enger kultureller Beziehungen uns von neuem Jugollawirn näh^-rn.

Im Laufe seiner Erklärung versicherte übri­gens Ritti, daß das fremde Kapital in Italien der Kapstalssteuer nicht unterliege.

Churchill über die englische Landes­verteidigung.

London, 23. März. (Wolfs.) Zur Frage der Landesverttidigung erklärte Churchill im Unterbaute, um eine enge Verbindung zwischen Armee unb Marine her zu stellen, brauche England ein Offizierskorps, das imstande sei, den Krieg in seiner Gesamtheit und nicht allein vom militäri­schen oder marinetechnischen Standpunkt aus iu beurteilen. Er sei eirtschlofsen, einen gemisch­ten General st ab zu schaffen. Die milstärische Lage sei Kürzest sehr ernst. Er erinnere an Aegvpten und Palästina, an die Besetzung Syriens durch die Franzo^n und an die daraus folgenten Kämpfe mit den Arabern. Er erinnere ferner an Konstan­tinopel, an Mesopotamien und an die Lage in den an das ehemalige osmanische Reich grenzenden Länder. Diese Lage nötige England, in diesen Ge­bt ten stärkere Truppenkrä'te zi ha'tcn England könne Mesopotamien aber nicht dauernd besetzt halten und daiür jähr ich 15 bis 20 Millio­nen Pfund aus geben. Tie brstisc^ Politik habe in anderen Testen der Welt gwße Erfolge errungen und dürfe nicht fn Mesopotamien falsche Wege einschlagen. Im Sudan habe Gnoßbritannicn bei-

Mittwoch, 24. März 1920

tret: Zchulstt. 7.

Annahme von Anzeigen f. die iaae*nunuiiec ms ginn Rokdmiliag vorbet ohne jed.Vert'in lichkeck. Prtlt fflr l mm hohe >ur An «einen o.34min freite erth u 25 l>i, auomäit-S SO Pi.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm tfreuf 9U Pf. 'M Platz. Do<<rhrn'i2Oe A -'smlag. Hauotlcdri Neuer: Ang. (Doen. Veianlioortlich fin Polst k: Ang. Uloeq; für den übriac» leiL Dr.

Remdolo Zeng: fnr den Anzeigenleit: o. Peck, sämtlich in Gießen.

-weise nur ein Batastlon weißer Truppen und seinen Soldaten in Weitafrika befände sich

ein einziger Weißer, was England nicht pt- rt habe, nach und nach das ganze L^.nd sich iiternxrfqi. Rur so könne eine erfolgreiche rolle über gwße Länder striche dieser Gebiete eübt werden.

Volivia und Peru.

Lima, 23. Mär». (W-Ais.) In vsizi'-llen en ist man der Ansicht, baß die An prüche ivias auf einen Zugang ;um Meere Ä.'llerr seien. Mail glaubt, vatz Do Lna an-- rto b s entschlossenen Wixrswn.es P-ruS auf Ansprüche bvrjid>cn werde. Tas Volk glaubt £ Möglickicit einet) Bruches bet diplomatischen -Hungen mit Bolivia. Der Minister des ern in La Paz unterchält lebl^ifte Beziehungen, >en Kanzleien Südamerikas. Er ertärte, Do-- hal.e streng an der Verwirklichung des Bcr-» »end sest, das Peru ihm in letz er Zeit gemacht .Tie Oefsentlichk.il glaubt aber nicht an die lichkest eines Bruches zwischen Peru und t. In offiziellen Streifen ist man der Ansicht, man noch innerhalb drei.-r Monate zu einer ändigung gelangen werde.

Santiago de Chile, 23. März. Wolff.) lckleenischen vffizi llen rolitifdxm jftrien be- t man Ruhe. Man glaubt, daß es zwischen u und Bolivia übrigens zu einem Bruch ipll'rnatisckxn Beziehungen üommc. Tie Aktien bolivianisck-en Bergwerke sanken bereits im e angtsich s der Schwierigkeiten, die zwischen und ÄoKcka entstehen köimlcm.

öaris, 23. März. (Wvlsf.) Rach einer $» eldung aus Santiago de Clckle vom 21. März chteri die Zeitungen den Zw.sch n^all zviscken u unb Bo l ivien für beendet Das Schickial Xbiet-e von Tacno unb Arsta suche man durch mbiungen zu regeln.

er Aufenthaltsort des vormalige« Kronprinzen.

Itnüerbam, 23. März. (Wolst.)Tete* " meldet aus dem £xmg: Ter morgen erschw- .Swatscouvint" wird eine königliche Bvt- briugen, in dem dem vormaligen deut- t Kronprinzen die Insel W i' r i n g e r ufenthaltsort in ben 9äeberlanben juflawjea

Au» dem Kelche»

Verfolgung deS Aappschen Anhanges.

Berlin, 23. März. (Wolff.) Die beim >sgericht schwebende Untersuchung nxgeit hochverräterischen Unternehmens nimmt n Fortgang. Reichsgerichtsrat Del* i g e r wurde zum Untersuchungsrichter Reichsgerichts ernannt. Unter den Per* i, auf welche die Voruntersuck>ung inztop» ausgedehnt worden ist, befinden sich der re Unterstaatssekretär v. Falkenhau* und <Äeh. Regierungsrat Dope. Die chlagnahine des Vermögens der schuldigten ist im Gange.

Berlin, 23. März. (Wolff.) Amtlich, sofort nach den Rädelsführern wegen xrrats ausgenommenen Ermitlelungen en, daß die Täter anscheinend unmitteb- rach dem Fehlschlagen ihres Unterneh* flüchtig gegangen sind. Daftbe* e und .Steckbriefe sind gegen fol- Personen erlassen: GenerallandschaftS- or Kapp, Regierungspräsident a. D. Iagow, Major a. D. Pabst, Oberst a. D. Bauer, Arzt, unb Volkswirt Martin Schiele, Naumburg, und den frühe*, ren Rechtsanwalt Brederek.

Berlin, 24. Mär». (WTB) Die Blätter- Meldung, baß Llbmiral v. Trat da verhaftet würbe, entt'pricht, wie uns mitgeteilt wirb, nicht ben Tatsachen, lieber bie Verhastung bes Generals v. Lüttwitz ist an ma&gebenber Stelle nicht» bekannt.

Das Arbeitsprogramm der National­versammlung.

Berlin, 24. März. (WTB.) Tie für Wliti* woch an beraumte Sitzung her Rationalve fa m m l un g wurde nach einem Beschluß des Aeltestenausschus'es auf Donners ai . nachmittag festgesetzt. Wie wir erfahren, will man vor Ostern nur nach eine ober zwei Sitzungen abhalten unb nach Ostern die wichtigsten Gesetzesvorlagen er­ledigen. Tie Fraktwnen fast sämilicher Paneien sind mit Rücksicht aus bie im Gange befindliche Habinettsu mbubung baue mb beisammen.

Tagung ötr Vereinigung südwesi- deuticherhandelLiammerninwierbaden

Die Bereinigung sübwestdeutscher Danbelskam- mem hielt am 12. März im Sitzungssaal bet Hanbelskammer zu Wiesbaden ihre erste Tagung im besetzten Gebiet ab. Vertreten waren bie Han- belskammern Bingen, $>anbcl3tammer für bie Pro­vinz Birkenselb, Tarmstabt, vneinigte Hanbels- kammern Frankfurt-Äanali, Gießen, L>eixlh.-rg, Köln Mainz, Mannheim, Offenbach, Pforzh-im, Schwarpvälber 5)andelskammer für ben Kreis Vst* frraen unb Anttsb:zirk Neustabt, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Worms sowie bie hes ische Jnbustrie- stelle. Nach eingehender Aussprache beschoß bie Versammlung, an ben Dau Heben Industrie- unb Handelstag unb ben Reichs verband bet Deutsch