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575,.

450,50 451,50

1120,851123,15

940,95

949,

Börsenkurse.

ISO,

179,50

188,50

260,

270,

323,

323,50

376,

23,25

Züricher Devisenmarkt.

100

100

100

100

100

7,60

905,-

387,50

531'

326, -

289, - 645,-

425,

311,

1003,85 1006,15

931,55 933,45

2,57

22,75

1,36

17,02

82,85

12,77

258,30 73,83

434,45

434,50

30?,-

248,25 254,80 7',83

428,95

257,07

73,67

435,55

16,98

82,55

12,73

17,77

83,60

12,82

205.50

9.05

1.55

7.50

38.90

23.13

22.55

40.75

1.15

657 25

425

100 Fl.

100 MK.

100 Kr.

100 Kr.

100 Fr.

£ L. Fr. Kr.

$ Kr.

184,30 247,75 254,20

72,17 428,05

1076,401078,60

1093,90 1096,10

1111,35 1113,65

1448,55 1451,45

175,80 176,20

252,30 262,80

17,73

82,90

12,78

395,- 394,- 544.50

327,-

297,-

Kurs 20.12.

77,50

Wechsel auf: Holland.......

Deutschland.....

Wien.........

Prag.........

Paris ........

London........

Italien........

Brüssel........

Budapest.......

New-Pork......

Agram........

21.12.

77,50 66,50

66,10 33,60

180,25 323,- 248,- 217, 200,-

180.- 192,-

188,25 499,25 393,-

389,75 542,

329,50 299,75 669,75 550, - 430,- 309,- 266,- 508,-

270,12 707,-

317,25

71,25 825,-

20. 12. 77,50

66,56 66,80

62,50 180,50 324,- 242,- 217,- 200,- 180,50 191,- 187,- 500,- 389,75 383,- 531,- 328,36 291,- 647,50 544,- 419,-

310,25 262,50 501,-

262,50 690,-

314,50

Marknotierungeu.

Datum:

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien . . . . London. .. Paris . . .

New.Pork

20.12.

8,90

4,37

21.12.

9,12

4,45

9,35

21.12.

77,50

21. 12. 22. 12.

Schweizer Franken

zirksbassen srnd bejuftragt, die GemeiTidoanteile *ür )ie drei ersten Vierteljähre 1920 ittsüalb zu 6c*

1426,06 1426,95

----- 184,70

== 204.-

= 9.-

1.15

= 7.30

= 38.80 23 -

22 60

= 40 80

1.15

= 657.-

4.-

Amsterdam. Notterd. 2282,70 2287,30 2252,70 2257,30

Brüssel-Antwewen . 452,50 458,50 ' "

Christiania...... 1087,90 1090,10

yandeL.

Berlin, 21. Dez. Börsenstimmungs- bifb. Bei der an der heutigen Börse int allge­meinen vorherrschenden Geschäftsstille l>ob sich bei einer rm Verlauf zunehmenden Befestigung der Tendenz die Bewegung in einzelnen Montan- und Jndustriepavieren ab, die bei großen Umsätzen be­trächtlich stiegen. Von ersteren sind in dreier Hin­sicht vor allem Phönix bei rund 30 Proz. und Buderus, Lothringer Hütte sowie Dhale-Aklien bei 10 bis 20 Proz. Gewinn und von letzteren na­mentlich Augsburg-Nürnberger Maschinen bet 37 Proz. und Th. Goldschmidt bei 10 Proz. Kurs­gewinn zu nennen. Hinter diesen Bewegungen ver­mutet die Börse, nach allen Erfahrungen nicht mit Unrecht, starke Jnteressenmajorität und zum Teil auch Auslandskäufe. Die hiervon ausgehende Be­festigung der Allgemein tendenz ergriff auch die übrigen Moutanpapiere, die sich aber unter 10 Proz. hielten, und nur bei Daimler, Köln- Nottweiler und Westeregeln waren vereinzelt Kurs­gewinne bis zu 20 Proz. zu verzeichnen. Zu der Befestigung der Börse trug außer der Hoff­nung aus einen weiter günstigen Verlaus der Brüs­seler Verhandlungen auch die technische Verfas­sung der Börse bei insofern, als das Pttvatpubli- hmt trotz der Rückschläge und jetzigen Geschäfts- Alle sich von seinem Besitz nicht in nennens­wertem Maße getrennt hat. IN Schiffahrts-, Bank- und Valutapapieren blieb die Geschästsstüle bet unbedeutenden Veränderungen vorherrsärend. Tte Tevisenpreise wurden heute etwas niedriger no­tiert. Im Verlaufe bewirkten Realisationen m ben gestiegenen Montan- und JndusMcpapieren leichte Abbröckelungen.

Frankfurt a. M., 22. Dez.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum : 20. Dez. 21. Dez.

Datum: 5 °/e Deut. Kriegsanl. 4e/0 Deut. Reichsanl. 3 70 Deut. Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konsuls Darmstädter Dank. Deutsche Dank . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. (Kreditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Boch Gutzsiahlwcrk . D - Luxemb. Bcrgw. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.» B. . Oberschles. Tisenind. . Phönix-Bergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler.......

Bud.« Eisenw.» Akt. . Adlerwerke......

4 °/,Hess.Staatsaul. . Electron Griesheim .

Was wa r es? Die Beschreibung einet phantastischen Reise von H. Ewald. Aurora-Ver­lag, Dresden-Weinböhla, geb. 6 Mark. Biel Phantasie stockt in diesem Werkchen. das auf den neuesten naturwissenschaftlich-biologischen Hypothe- en aufgebaut ist und bereit Wahrheitsgefelt Bit etwas naiven Umstände der Reise m einen Wasser» tropfen vergessen macht. Die Tragik des Schlusses ist echt Und wirkungsvoll. GulliversReise zu den Liliputanern" und BellamysRückblick" sind in der neuen, aber rein persönlichen Schöpfung Ewalds vereint.

Carl Lkudwig Schleich. Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungeu von 1859 bis 1919. Buchaus stattung> von Georg A. Mathsv Umfang etwa 400 Seiten mit 10 Kupfer drucken Gehestet 40 Mk., gebunden 50 Mk., auf feinstem holzfreien Friedens Papier, in Halbleder 80 Mark In diesem Werk enthüllt der geniale Forscher fein Wesen und Werden. Schleichs Erinnerungen sind Bilder aus Deutschlands Geistesgeschichte vor dem Kriege. Die Vielseitigkeit des Autors verband ihn mit Männern wie Virchow, Langenbeck, Bergmann, Ehrlich und Gottfried Keller, Begas, Sttindberg, Dehmel. Schleichs Buch ist mehr als das Buch eines Mannes, es ist das gültige Dokument eines Zeit­alters.

Die Kunst des Sprechens und des Vortrages von Demetrius Schrutz. 260 Seiten, Preis vornehm gebunden 14.50 Mk. (evuchl. aller Zuschläge). Max Hesses Verlag, Berlin W 15. (Sin Buch von der Sprache als .Kunst. Nach einem aus Ähnlichen Kapitel über richtige Atmung und Atem gymnasttk wird Mr Bildung der einzelnen Saute übergegangen Und an zahlreichen Beispielen gezeigt, was richtig und falsch ist. Von ganz besonderem Interesse sind die Ausführungen über den kunst gemäßen Vortrag. Sodann folgt eine ganze Reih' von Musterbeispielen für Deklamationen aus der deutschen Literatur.

besitzet, 9. Tyeod. Baumann, Mechaniker, 10. Ernst Dämling, Kaufmann, 11. Franz Brück, Möbel» fabrikaut, 12. Johann Genne, Kraftwagenführer, 13 Ludwig Best, Weißbinde rmeriler, 14. Adolf Noll, Tapezier, 15. Ernst Ludwig Sack, Ober­meister, 16. Karl Leib, Maschinenmeister, 17. Her­mann Petri, Prokurist, 18. Jakob Müller, Brauer und Wirt, 19. Karl Haas, Kalkwerkbesitzer, 20. Lor. Amend, Hutmacher, 21. Wilh. Ploch, Seutn. b. R., 02. Heinr. Klinkel, Schreiner, 23. Ludw. Schmidt, Kaufmann, 24. Wilhelm Ziegler, Schlossermeister, 25. Johann Adler, Kehrwatt, 26. Wilhelm Hau­stein, Kaufmann, 27. Christian Hemrick) Hansel, Schlossermeister, 28. Heinrich Attwld, Glaser- meister, 29. Julius Aulmann, Metzgermetster, 30. Wilhelm Bastian, Gastwirt, 31. Richard Slroh- wig, Geschäftsführer, 32. Emil Pechstein, Kauf­mann, alle in Gießen wohnhaft, 33. Philipp Engel- hatt, Landwitt in Annerod, 34. Konrad Lotz VIII., Landwirt in Allendorf a. d. A>a., 35. Philipp Amend III., Gemeindeeinnehmer in Mendorf (L.), 36. Heinttch Gruber, Baumwatt in Alten-Bujcck, 37. Philipp Arrwld, Schreinermeister in Beuern, 38. Bürgermeister Johannes Hofmann in Burk­hardsfelden, 39. Wilhelm Bierail, Landwitt in Taubttngen, 40. Karl Adolf Decker, Weißbinder- mcifter in Garbenteich, 41. Christoph Wagen­bach II., Hilfsmonteur in Gwßen-Buseck, 42. Jo­hannes Faber I., Kaufmann in Großen-Linden, 43. 5)einttch Rinn XVI., Schneidermeister in Heuchelheim, 44. Ferdinand Rinn, Schuhmacher daselbst, 45. Fttedttch Heinttch Luh, Eisenbahn- Unterassistent in Klein - Linden, 46. Heinttch Müller II., Weißbinder in Lang-Göns, 47. Jo­hannes Heß XX., Kaufmann in Leihgestern, 48. Karl Rohrbach II., Hüttenarbeiter, Lollar, 49. Ludwig Schlapp I Landwitt in Mainzlar, 50. Heinttch Laufen, Drechsler in Wiesen, 51. Bal- ihaser Wacker, Schuhmacher daselbst, 52. Philipp Heinttch Keller, Zigarrenfabrikant daselbst. Zu Hilfsschösfen wurden gewählt: 1. Louis Schüßler, Kaufmann, 2. Kommerzienrat Adolf Noll, 3. Prof. Tr. Heuser, Universitäts-Biblio­thekar, 4. Universitäts-Prof. Dr. Leutert, 5. Lud­wig Lipymann, Bankdirtttor, 6. Zigarrenfabrikant Ftttz Egly, 7. Eugen Wallenfels, Fabrikant, 8. Adalbett Mndewald, Fabttkant, 9. Heinttch Balser, Prokurist, 10. Edmund Nagel, Schlosser­meister 11. Wilhelm Bender, Schreinermeister, 12. Katt Duill, Kaufmann, 13. Wilhttm Nachti­gall, Wagenwätter, 14. Wilhelm Löber, Bäcker­meister, 15. Julius Christ, Lithograph, 16. August Michel, Kaufmann, 17. Hüttenmeister Ernst Reitz.

18. Alfred Bock, Fabttkant, alle in Gießen wohnhaft.

** Briefe nachdem Ausland. Bei den Poftanftalten werden täglich sehr viele Briefsendungen nach dem Ausland eingelie- fert, die unzureichend freigemacht sind. Es wird daher darauf aufmerksam gemacht, daß für Briefe nach dem Freistaat Danzig, Luxem­burg, dem Memelgebiet, Oesterreich, Ungarn und Westpolen (den an Polen ab getretenen deutschen Gebieten) die Gebührensätze des in­neren deutschen Verkehrs gelten. Nach dem übrigen Ausland sind die Gebühren für Briefe bis 20 Gramm auf 80 Pf., und für jede wei­tere 20 Gramm auf 60 Pf., und die Gebühr für Postkarten auf 40 Pf. festgesetzt woroen. Drucksachen, Warenproben und Geschäfts­papiere nach anderen als den vorgenannten Landern unterliegen einer Gebühr von 20 Pf. für je 50 Gramm, die Mindestgebühr betragt für Warenproben 40 Pf. und für Geschäfts- Papiere 80 Pf. Die Einschreibgebühr beträgt »ei Briefsendungen nach den im vorstehenden «zeichneten Ländern 50 Pf., nach dem übri­gen Ausland 80 Pf. Eine Ueber sicht der neuen Gebühren kann durch die Postanstalten zum Preise von 10 Pf. bezogen werden.

Landkreis Gießen.

tt. Treis a. L., 22. Dez. Die Htzrusfamm- lung für die R ü ckwan dererhilfe ergab in unserer Gemeinde 256 Mk., die für die Notlage der Inneren Mission 670 Mk. Die für Anschaf­fung unserer neuen Glocken eingegcrngnien frei­willigen Beiträge belaufen sich bis jetzt aus etwas über 7000 Mk., die aber zur völligen Deckung der Kosten noch nicht hinreichen.

Kreis Schotten.

ch Laubach, 21. T^. Das Holz wird im kommenden Jahr wieder erheblich teurer werdm, denn der Holzausschuß des hiesigen Forstbe­zirks, bestehend aus den Gemeinden Laubach, Gon­terskirchen, Wetterfeld, Ruppertsburg, hat be­schlossen, den Raummeter Scheitholz aus 90 Mk. für das kommende Jahr festzusetzen. Im letzten Jahre betrug er 75 Mk., vor einem Jahr­zehnt 1012 Mk.: im Jahre 1885 aber 35 Mk. Die Festsetzung aus 90 Mk. für dieses Jahr entspricht übrigens der Festsetzung des Wirt­schaftsrates in Nidda. Die Kosten der Holzfällung, die Löhne der Waldarbeiter sind gar sehr gestiegen.

Hessen-Nassau.

ge. Fulda, 20. Dez. Der langjährige Sandrat des Kreises Fulda, Freiherr v. Doern- herg, ist aus GeftrndHeftsrücksichten zurückgetteten. Ter Kreisausschuß beschloß einstimmig, zu seinem Nachfolger den früheren Sandrat des Kreises Mel­sungen, dm jetzigen Direktor der Ebertalsperreübw- landzentrale Freiherrn von Gagern in Kassel, in Vorschlag zu bringen.

furt Berlin

Abend- Schluß- Schluß-

Kurs Kurs Kurs

Kopenhagen .....

Stockholm......

Helfingsors......

Italien........

London. ...... New-Pock......

Daris.........

Schweiz........

Spanien.......

Wien (altes).....

Deutfch-Oeßerr. . . . Prag.........

Budapest.......

Bulgarien......

Konstantinopel. . . -

rechnen.

Bezug der bestellten Nährmittel ES entfallen: aus die Nährmittelkatte B (rote Farbe) auf die Matte 68 150 Gramm Gries (500 Gramm 1,90 Mk.), 150 Gramm Haserslocken (500 Goamm 2,40 Mk.); für die übrige 6rot» getreideversorgungsberecbtigte Bevölkerung (blaue Karte) aus die Marke 77 der Nährmittelkatte 150 Gramm Teigwaren (500 Gramm 5,50 Mk ), auf die Marke 78 der Nährmittelkatte C: 2aO Gramm Reis (500 Gramm ca. 5,75 Mk.). Mit dem 28. Tez. 1920 vettieren die Matten ihre Gültigkeit.

Die Benutzung von Schro tmühie n. Attiket I. Tie aus Grund des 8 73a der Reichs­getreideordnung für die Ernte 1920 (Reichs-Gesetz­blatt S. 0128) erlassene Bekanntmackvrng, den Verkehr mit Schrotmühlen und die Benutzung von Schrotmühlen betreffend, vom 15. September 1920 (Regierungsblatt S. 266) wird wie folgt ergänzt: Hinter § 2 wird folgende Vorschrift als § 2a em» gefügt: Es ist verboten: 1. Schrotmühlen mit Sichtvorrichtungen ober Sichtvvrrichtungen, die zur Anbringung an Schrotmühlen geeignet sind, tm Landesgebiet abzusetzen; 2. in Briefen ober Ion» ttgen geschäftlickMi Mitteilungen Schrotmühlen mit Sichtvorrichtungen oder Sichtvvrrichtungen, die zur Anbringung von Schrotmühlen geeignet sind, anzubieten oder anzupreisen, es fei denn, daß das Angebot oder die Anpreisung lediglich zum Absatz nach dem Auslande erfolgt; 3. ohne vorherige Genehmigung der Polizeibehörde des Ortes der gewerblichen Niederlassung ober, in Ermangelung eines solchen, des Wohnorts des Anzeigenden Schrotmühlen mit Sichtvorricküungen ober Sicht- Vorrichtungen, die zur Anbringung an Schrot­mühlen geeignet sind, in periodischen Druckschriften ober m sonstigen Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, anzu­bieten ober anzupreisen.

Die Erhebung der örtlichen Kir­chensteuern. Die evangelischen und katholischen Kircfengemetnden hoben das Recht, zu den örtlichen Grund- und Gewerbesteuern Zuschläge ouszuschla- gen. Nachdem die evangelische Landeskirche auf die Erhebung derattiger allgemeiner Kirchensteuer­zuschläge verzichtet hat, empfiehlt es sich, daß die evangelischen intb katholischen K^irchengcmeinben ein Gleiches tun, wenigstens für das laufende Recfe nungsjichr. Abgesehen davon, daß es kaum tm Interesse der Kirche ist, wenn sie den Grundbesitz und das Gewerbe jetzt einseitig mit Zuschlägen belastet, sprechen auch noch weitere Gründe für einen zum wenigsten vorläufigen Verzicht. Tie FnVnzb«hött>en sind bekanntlich infolge des Heber» gangs der Steuerhoheit aus das Reich gegenwärtig statt belastet. Wenn die örtlichen Kirchengemem- den die fraglichen Zuschläge erheben, wird die Hcberlastung der FinvnBehörden, auch zum Scha­den der Kirchen gemeinden, noch vergrößert. Tes weiteren ist Dorerft nicht abzusehen, wie sich das Ergebnis der Reichsein kommen steuer für bte KiÄ?engemetnden gestalten wird. MSgiicherweise ist der Ertrag aus den Anteilen der Reichs einkom­mensteuer so hoch, baß sich die Erhebung oder Nach­erhebung der genannten Steuerzuschläge ganz er» übngt.

Die Anzeigen Von A uSgrvbungen und Funden. Äendemngen gegenüber den bis­herigen Vorschriften bestehen im wesentlichen bann, daß bei Ausgrabungen und Grabungen Ke An­zeigen nicht mehr an die Bürgermeisterei mri> das KreiSmnt, sondern unmittelbar an den Denkmalpflege? für die Altertümer, z. Zt. Prof. Dr. An thes in Darmstadt, Heinnck>- st raße 96, M erstatten sind, und daß die Bürger­meistereien bte ihnen erstatteten Fundcrnzetgen nicht mehr dem Kreisamt, sondern unmittelbar dem Dcnkmalpfleger für die Altertümer mitzuteilen haben. Ferner werden sowM die »Bürgermeistereien wie bre Kreisämter ausdrücklich angewiesen, die Anzeigen unverzüglich, spätestens am nächsten Werktag, telerhonisch oder telegraphisch dem Tenk- malpfleger mitzuteilen.

Die Maul- und Kiauens eu che ist in Grünber g erloschen. Die Gemarkung Grünberg wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsg^iet für das Sperrgebiet Lauter angvgliedett. Die Gemarkimgen Weickarts­hain und Beltershain werden aus dem Be­obachtun gsgebitt ausgeschieben. In Mainz- lar ist die Seuche ettoschen. ferner in Birklar uird Langd.

Aus dem Amtsverründigunftsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 186 vom 21. Dezember enthält: Weihnacksts- fenen in den Schulen. Bekanntmachung der Hessischen StaatsschuldenDenvaltuing. Umsatz­steuer. Steueraufsicht über den Straßenhaiidel Ausgabe von Sacchann. Bezug der bestellten Nährmittel. Verkehr mit Schrotmühlen. Auf­nahme von Dlinden in die Blindenanstalt zu Fried­berg. Jahresbericht der Hebammen. Erhe­bung der örtlichen Kirchensteueni. Ausführung des Tenkmalschutzgewtzes: hier: die Anzeigen von Ausgrabungen und Funden. Viehseuchen.

Ueberweisung der den Gemeinden zu steh enden Anteile an der Umsatz­steuer nach dem Umsatzsteuergesetz vom 24. Te- zember 1919. Nach § 43 des Landessteuergesetzes werden ben Gemeindeir 5 vom Hundert des auf jede Gemeinde entfallenden Aufkommens an Umsatz­steuer, welche aus Grund des Gesetzes vom 24. De­zember 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 2157) erhoben wird, >cms dem Reichsanteil überwiesen. Die Ge­rn emdean teile werden von ben Bezittskassen viertel­jährlich berechnet und ben Gemeinden überwiesen. Die Bezrttskassen teilen den Bürgermeistereien und ben Gemeindekassen entsprechende Berechnungen

(In einem Teil der Auflage wiederfelt.)

Die Brüsseler Konferenz.

Brüssel, 21. Dez. (WTB.) Havas. In bet gesttigen Sitzung der Finanzsachverständigen scheint das seit Samstag eingeschlagene Verfahren des persönlichen M einung s a ns tau- s che s zwischen den beiderseitigen Delegierten gün» stige Ergebnisse erzielt M babat. Der aus Paris zurückgekehtte Führer der französischen De­legation hat sich beim Ministerpräsidenten Leygues Informationen und Instruktionen geholt. Die Deutschen zeigen sichtliches Bestreben, zu ein'.r prak­tischen Lösung zu gelangen. Seit dem ersten Tage hatte man ben Eindruck, daß sich die Deutschen diesmal nicht drücken wollen. Keinen Augenblick ist die deutsche Delegation ihrem guten Vorsätze untreu geworden. Für Mittwoch hofft man, sowohl die Redaktion der Berichte sowie die Beratung ber wichtigsten Probleme zu beenden. Beide Delega­tionen werden dann ihren Regierungen Bericht er statten und vor ihrem Auseinandergehen werben sie den genauen Zeitpunkt für ihr Wiederzusammen­treffen bestimmen. Man kann daher ein positives Ergebnis nicht vor der Wiederaufnahme der Ar feiten erwarten, die nach Weihnachten oder zu Neujahr erfolgen werde, nachdem die Regierungen die von ben Sachverständigen ins Auge gefaßten Lösungen geprüft haben.

(Dir Abstimmung in Oberschlesien.

Paris, 21. Tez. (WTB.) Wie das ,,l£d» de Patts" mitteilt, hat nunmehr bte italienische Regierung den Vorschlag der Bvtschasterkonfermi angenommen, die Volksabstimmung, in Oberschlesien an zwei verfchiedenen Tagen stattsrnben zu lassen. T>ie außerhalb Ober» schiessens wohnenden Oberschlesier sollen 14 später abstimmen. Ter Tagber Abstimmung wird nunmehr von ber alliierten Kvmmission in Oppeln festgesetzt werden.

Hawinge und das Völkerrecht.

Paris, 20. Dez. (Wolff.) Wie der Daily Chronicle" aus Neuyork meldet, soll fräsident Hardingedie Absicht haben, eine onferenz zusammenzuberufen, auf der die Mächte zum Ausdruck bringen sollen, was fte als eine Verletzung des Völkerrechtes und einen Angriff auf die Souveränität eines Staates betrachten, d. h. die internationale Gesetzgebung soll geregelt werden und ein in­ternationaler Gerichtshof soll Recht sprechen Der internationale Gerichtshof soll jedoch feine Strafgewalt haben, da seine Autorität nach der Ansicht tzardinges die Durchführung der zu treffenden Maßnahmen verbürge.

Die Protestbewegung in Indien.

Paris, 20. Dez. (WTB.) Wie fernem#" aus London meldet, gewinnt in Indien dv von Ghandi geleitete Protestbewegung Boden. Die Bewegung findet zwar nicht unter ben gebildeten Kreisen, desto mehr aber unter den Schülern und in der breiten Volksmasse du klang. Die Gebrüder Ali, die ebenso wie Ghmü' zur Verweigerung der Zusammenarbeit mit der Engländern auffordern, betätigen sich unter den Mohammedanern und halten begeisterte Reden in den Moscheen. Die Sage sei einiger' maßen beunruhigend, da sich der Tag des Jnkrafl tretens der Verfassungsreform in Indien nähere Die Hetze gegen die Marburger StiLenten tm preußischen Landtag.

Berlin, 21. Dez. Mehreren Blättern zufolge ist in der preußischen LandesversaM« (ung von deutschnationaler Selie eine Anfrage eingebracht worden, die aw einen Artikel des preußischen Kultusminister vom 7. Juli 1920 über die Verwilderung un serer politischen Sitten Bezug nimmt und w welchem der Minister von einem feigen Meu chelmord ber Marburger Buben an den 15 Ar» beitem in Thale gesprochen habe. Dieser Aeußerung des Ministers hält die Anfrage da- freisprechende Urteil des Schwurgerichts tr Kassel entgegen und fragt, ob die Staatsregre' rung das Verhalten des Ministers mißbillig-! und ob sie ben Minister Hänisch Veranlasser werde, den Marburger Studenten öffentlw - Genugtuung zu geben.

Körper und Geist, Seele und GemA welciie infolge der darniederliegenden LebenSmitte! ' Versorgung und der auS ihr entftanbenen Unies' ernäbrung und deren Folgen beeinträchtig: 'tm- gewinnen Leiftungssäbiakcit, Spannkraft, Rup und Gleickiaewiml wieder durch eine -Kur Cavbolactin (milch-phoSvborsaures Kalkpraparai -

Frankfurt a. M., 21. Dez. Börsen- nx w m ungsbild. Dev Geschäftsverkehr war an her ?ll>endbörse ruhig. Die Tendenz nahm von emzelnen Papieren abgesehen einen festen Ver- - Auslandspapieren fanden anscheinend auf die Abschwochimg der Devisenkurse einiw Rea- ftsatwneu statt. 5proz Goldmexikanec 718 ( i Prozent. oproz. Tämiaulipcis besser, 362 Oeiierrercknsche Ereditanstzalt 73.50, verloren l1/» J3tDi?nt. .Deutsche Petroleum hatten Allen Ver­kehr. 193 ). V nz.Motoren, .velcß qcsucht blieben stellten sich auf 215, 216. Mansjeld« Änie 4625

Bücherlisch.

Analyse von Chopins sämtlichen Klavierwerken von Hugo Leichten- tritt. 200 Seiten, mit emem unbekannten Cho- Pinbild und zahlreichen Noten beispiel en. Preis vor­nehm gebunden 16 öO Mk. (einfchl. aller Zuschläge) Max Hesses Verlag, Berlin W 15. Vom theore­tischen Standpunkte aus sind Chopins Werke noch nie eingehend erläutert worden. Diese Sütf füllt das vorliegende Buch aus. Die gesamte Welt der Chopinspieler, also alle ernsten Klavierspieler, wer­fen die Arbeit Leichtenttttts mit Freirden begrüßen. Tas Buch ist äußerst geschmackvoll ausgestattet und eignet sich besonders als Geschen kwerk.

Walter Hasenclever, Jenseits, Drama. Verlag Ernst Rohwolt. Berlin. Als Wal­ter Hasenclever vor wenig Wochen in Gießen aus seinen Werken vorlas, brachte er auch den ersten Akt dieses fünfaktigen Dramas, das ganz auf zwei Personen gestellt ist. Was damals von Hchenclefers Art gesagt wurde, bestärkt sich bei der Lektüre des Tvamas. Es wird nur lebendig, wenn man die Vorgänge dabei plastisch zu sehen vermag oder sich in den Tonfall des Hafencleverschen Vortrags zu­rückversetzt. Das Thema erscheint dann als groß­zügig durchgeführt. Bei vielen Feinheiten bleibt es jedoch in der Sphäre des Spiritismus, ohne noch von dott Uirm Okkultismus ober zur Mysttk durchzudringen.

Die fchöne alte Zeit. So nennt sich ein gediegenes Bilderbuch, das im Verlag von Hegel und Schade in Leidig erschienen ist. Das andert­halb hundert Bilder von Richter, Schwind, Oskar Pietsch u. a. ist von Catt Ferdinands geschmack­voll aidsgewählt. Kinderlieder und Gedichte, Mär­chen, Sagen und Geschichten bilden eine vorzügliche Ergänzung der Bilder. Im gleichen Verlag ist Georg ScherersDeutsches Kinderbuch" er­schienen, das alte und neue Sieber, Märchen, Ge-

schichfen, Sprüche,,^^ks^l mit Vilfern von Kaul-. (imim'puuyvuuviumcx) ciun-vu«

bach, ^.chimnd, Pletfch, Richter, Paul Tbumann 252 Tablenen für eine 4wöchentllche Kur M. 16- u. a. crrtbälL Erhältlich iu allen Avochekea.

mit. Das Verteilungsverwhren gründet sich auf < s 44 ff. des Landessteuergesetz.s Nac'' 15 dr-. t |elbft bann die Berechnung des Anteil.- ber Ge-1 j

membar bimten 3 Monaten burd) Eknspruch beim | Hodzimanw-Mtten fest, 274. Montanaktten nicht Umsotzsteuenrmt angefochten werben. Die Be- gleichmäßig. Mannesmann 580, waren 8 Prozent L---- -- - «- höher. Oberbebarf stellten sich 327, 2 Prozent nied­

riger. Deutsch-Luxemburg gesUclüer, 395 plus 5 Prozent. Nordd. Lloyd blieben mit 188,50 be­zahlt. Die feste Tendenz aut Kasfarndustttemattt hielt cm. Leders. St. Ingbert 350 plus 10 Proz. Sehr gesucht waren Maschf. Pokorny u. Wittekind ca. 20 Prozent höher genannt. Ferner Ma)chf. Badenia 298. Lokoniotivf. Krauß lebhaft, 390 plus 25. Hannoversttpe Papierfabrik Mseld stiegen 10 Prozent aus 570. Chemische Holzvettohlimg an» ziehend, 609,50. Rütgerswette 417. Elektropapiere Miefen gut gehalten. Bergmannwette 279,50 plus 2 Prozent. Metall Dannhorn 244,25, Bmgwerke