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Dnid und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vnch- und Steindruckerei R. Lange. Schriflleilung, Geschäftsstelle und Drnderei: Zchulstratze 7.
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?W.'ürbunbes eine be s o n de r e Se k t io n für di. N Abrüstungsffage eingerichtet merb:n, wie das
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Sranfreii) und die Lage in Griechenland.
Ti: Hä.f e dieser Kommission solle vom Ra', cmdne Hälstc von der Versammlung gestellt rt>.n. Zwei.ens müsebnin Gene ayfrcta iat des
Annahme von Anzeigen für d.e lagcsnumnirr bis zum Nachmittag vorher ohne jcde BerbinülichKeit. Vreis für \ n m höhe iür Anzeigen v. 34mm Breite örtl ch 35 Pf., aufwärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Dre.re 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20" n Aufschlag, ^auptschristleiter: Äug. Ü-oetz. Verantwortlich !ür Politik: Auq. Goetz; ürden übrigen Teil- Dr. Reinhold Ienz; für b<n Anzeigenteil: h. Beck, sämtlich in Dietzen-
-lnS Deutsch-Böhmen.
Prag, 22. Rov. (WTB.) Nach enter Meldung der „Bohemia" aus Asch hat die Stadtverwaltung für bi: den tsch chlschen Legionären zum Opser gefall.nm Deutsch-Böhmen eine vler- tägige Trauer ang ordntt.
Prag. 22. Noo. (WTB) Der Ausschuß der deutschen Studenten in Prar veröffentlichte eine Kundgebnni, in der mitgeteilt wird, daß infolge der Ereignisse der letzten Woche 'in Teil der deutschen S udenten Prar hab' verlassm müssen. Die üb igen seien entsch onen sich bis zum letzten Augenbl ck in P ai zu halten. Immerhin sei an ein längeres Verbleiben der deulschm Lochschule in Prag nicht zu b:n5en.
Lloyd George ibet die WiedcrguttnachungSfrage.
»a a r iS' 20.9200. (Wolff.) Ein Sonderbericht- nt etter des ^,P etit Parisien" hatte eine
Paris, 22. Nov. (WTB.) Der „In- ttarrsigeaut" schreibt: Der Wiedergut- machungsausschuß kann einen weiteren Er-
Ifabrikl aüc 6G. 58,6‘i Asterweg ifzimmernl lollert £ Salons i poliert Leder new, ichlafilmmer d natur-lackiertl en!
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folg für sich buchen. Nach mühsamen 23ei> Handlungen erzielte er nun einen zustimmenden Bescheid von der deutschen Negierung. Wir glauben wissen, daß Frankreich und Belgien ungefähr 9/io des Viehs erhalten werden, daß sie von Deutschland langten.
Ter Kampf tu Irland.
London, 22. Nov. (WTB.) Etwa 12 Offiziere, angeblich Offiziere, die außerhalb der Kasernen wohnen, wurden gestern vormittag in Dublin getötet; zwei von ihnen in einem Hotel.
Die Kinderzulagen der Beamten.
Berlin, 20. Nov., (WTB.) Das! ' Reich und
Erhöhung I
Nr. 275
Der Siehrner Anzeiger ^scheint täglich, außer Sonn, und Feiertags.
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Monatlich *J) arh 3.60 undMK.- 65Trägerlohn, oierieljahrlichMaik 10 80 vndMk.l.95Trägerlohn; durch die Post viertel- jährlich Mark 12.- auslchlietzlich Bestellgeld. Fern sprech-Anschlüsse: ftirdieSchriftleitung 112;
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postschettonto: franfsurt a. M. U68)
2Ius dem besetzten Gebiet.
Die Kosten für die Awe ifancr in den Mein. laiHen.
ita. Washington, 22. Nov. Nach der „Chicago Tribüne" hat Deutsch'and bisher die ko ft en der amerikanischen Rhein- armee noch nicht bezahlt. D e Unterhaltung der Armee erforderte 257 Millionen Dollars, von denen Deutschland bisher nur 32'/- Million bezahlt hat.
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21115 dein Nelebe.
Die Waffenablicferung.
Berlin. 21. Nov. (Wolsf.) Nach Blättermeldungen sind vom 15. September bis gegen Ende Oktober freiwillig a b g e l i e f e r t iro > den: 83 Geschütze, 81 Minen- und älm''ch: Werfer, 21 Flammenw'rf'c, 167 Gra^katwrfr. 167 &■:* w hrgra ratenwu sb chn, 481^ Maschinengcire'r.', 1999 Masdstnnpistvlen, £25 8 1 G w hre, Ka a- biner und Tankgew hre,. 51 Gewehre oh e Sch oß, 66 689 Pistolen und Revolv r, 52 .31 Hand-, Wurf- und G w hrgranat n, 989 52 > Ki.og amm und 22 411 Stück Attil'erie- und Mironwerfer- iru::ifon, 17 40)283 Stück Muncklo i für Handfeuerwaffen, 17 721 Artillere- an) Minenzünder sowie Sprengkörp.-r aller Art, 392 491 jömib» granalcn ünder und Svr ngvapstln foroi1 158 7.0 Waffentci e wie Ma chinengeweb'- ch ösler und -t. nrfe. Die Vckchla-v'ahm en Wessen vermehrten sich seit dem 20. Oktob r um 18 Geschütze, 377 Maschineitaew hre, 165 630 Gewehre, Ka adiner und Tanrgcwrhm, 651 Pistolen und Revolver, 218 Hand-, Wurf- und G'wehrg-anatm, 7 Leuchtpistolen. 1 F uzzeug. 91 89/ Stück Mim tion für Landseuerwaf en, 14 Maschi.nenrew'h sch'ö ser, 18)912 Maschrrrmg webr'äim'e. 2 G«vehr>chlös er, 182 795 GnvehrlÄrfe 333 890 Kilogramm Gern hrtile. Angemelvt von Selbstschutzorga- nii.ationen, Fabriken, Handelsfir- men u'w. wurden: 6.3) Maichinenge.vehre sowie 334 494 G: wehre und Karabiner.
Minister Dr. Koch über die Technische Nothilfe.
Berlin, 20. Nov. Der Rcichsmitt i st e r des Innern Dr. Koch ließ der Technischen Nothilfe folgende Mitteilung zugehen: „Es ist mir als zuständigem Reichsminister eine freudige Pflichterfüllung, der Technischen Nothilfe für die aufopfernde Hingabe zu danken, womit sie sich letzthin während des Berliner Elektrizität s- st r e i k s wieder selbstlos in den Dienst der Gesamtheit stellte. Eine stattliche Zahl von Männern und Frauen, die in unserer von schweren wirtschaftlichen Kämpfen erfüllten Zeit ihre eigene Person zurückstellen, keine Mühe und keine Gefahren scheuen, erstreben keine
stand zu Eriken. Alle Gewehre und Maschinen- . - ----- --
gewähre seien gerettet; nur die Panzerwagen und Reichskabinett beschloß, dem Reick) und die Tanks seien vernichtet worden. Es fei ihm jedoch dem Neichsrat ein« oonage wegen Erhöhung
Paris, 19. Nov. (Wvlsf) Die von _____
französischen Botschaf er in Lon. on der englischen Reg erung überrcid} cn Vorsdstäge b.Hüglich der Laltung der Alliierten gegenüber Griechenland sehen für den Fall, daß K ö n i g Konstantin auf den Thron berufen werden sollte, vor, daß die Alliieren die bisher freundschaftlichen Beziehungen äu ©riedjenlan) abbrechen. Die Alliierten roünen dag gen eine Thronbesteigung durch den Prinzen Georg begrüßen, obgleich auch in diesem Falle gewisse Garantien zu verlangen wären.
nicht m^lich gewesen, die Munition zu vernichten: außerdem habe er sich genötigt geiehen, 15 000 verwundete Solda en zurück,ulassen, während eS ihm gelungen sei, C030 verwundete Offiziere mitzunehmen. Vorläufig werden die Infanterie nach Gallipoli und die Kosaken nach LemnoS über- geführt werden. Ter Berichterstatter der „Evenning News" fügt feinem Bericht hinzu, daß unter den Truppen Wrangels, die unter großem Mangel an Wasser und Lebensmitteln litten, zahlreiche Fälle von Geisteskrankhest und Se.bstmord oorgekommen seien.
Unter dem Joch!
Immer wieder sorgt die Entente dafür, daß den Deutschen das Blut vor Empörung zu Kopfe steigt. Es bedurfte schon der äußerten Selbstbeherrschung und Selbstüberwindung, daß wir sang- und klanglos, zum Teil sogar mit deutscher Bemannung unsere stolzen Zeppeline in fremden Gewahrsam fliegen ließen, jene Schöpfungen deutscher Be- -arrlichkeit und deutschen Erfinduugsgeistes, die einstmals unser ganzer nationaler Stolz yroefen sind. Aber damit hatte sich die En- <nte noch nicht genug getan. Sie griff bann tit Verboten in die Tätigkeit unserer Luft- 'chifswerften und den deutschen Flugbetrieb .in. Jetzt fügt sie das äußerste hinzu. Die beiden deutschen Zeppeline „Bodensee" und „Nordstern", die/ür den privaten Flugdienst Itftinnnt sind, werden von der Entente angc- sördert und zwar als „Ersatz" für zwei deut- 'che Lenkluftschisfe, die vor der Ablieferung zerstört worden sind. Wird dem Befehl Folge geleistet, so h iben wir keine Zeppeline mehr im eigenen Besitz und da die Entente außerdem roch fordert, daß auch die übrigen zerstörten Lenkluftschiffe durch Neubauten ersetzt werden, io würden auf Jahre hinaus keine deutschen Lenkluftschiffe mehr für uns fliegen, während öte Ententeländer wie mit den deutschen Handelsschiffen, so auch mit deutschen Luftschiffen ö tunten könnten.
Diese Aussichten sind unerträglich für ms. Die deutsche Regierung steht denn auch nif dem Standpunkt, daß für uns nicht die geringste Auslieserungspflicht besteht, da wir bereits durch die sogenannte Sühne für Scapa iskow alle Entschädigungen geleistet haben, die die Entente überhaupt für Zerstörung deutschen Kriegsmaterials beanspruchen kann. Was hat es zu bedeuten, wenn in Begleitung solcher Willkürakte auf her Völkerbirndstagurng in Genf die Redensart erklingt, die Welt müsse M dem Haß, in den sie der Krieg gestürzt Jibe, gerettet werden. Der englische Arbeiter- whrer Bornes hat diese Ansicht ausgespco- 4en, um damit seine Forderung zu begrünten, daß auch Deutschland in den Völkerbund ausgenommen toei • n soll. Herr Barnes hat Allerdings h-nzugeiügt, die englische Arbeiter- vchaft vergesse nicht, daß Deutschland und '.esterreich die Welt in diesen Haß und in ein ?Ostmeer gestürzt hätten, und sie halte des- jjß fest an der Verantwortlichkeit dieser möchte und Völker. Hier haben wir den sfohlen Kern dieses Phrasentums in der Hand. Deutschland soll immer wieder
Kelch einer Schuld bis zur Neige leeren, lie es nie und nimmer anerkennen kann und irstglich aks Schuldknecht soll es Aufnahme in teil Völkerbund finden. Herr Barnes ist ja terselbe. der während des Krieges die Deut- tien mit Namen aus dem Tierreich zu bele- x'npf egte. Er ist also der zweifstlos echte An- oalt jener Auffassung, die Deutschland jetzt -riet das Joch beugen will und die glaubt, <5 im Völkerbund am besten auf die Dauer :rlcr dem Joch halten zu können.
2!it» Liessen.
rm. Darmstadt 21 Nov. Ter Lei fische Landtag wird ich bei Wi^rbe.iinn einer Ve- taiingen am Tiens ag zunächst mit dem n?ucn Entwurf einer Gechlif sorirnung für den Lau tag bews'en, über ten bzr fff.g^rbneie Köhler den Bericht erfta ten wird. Es ist we t r eine neue Tagest kl mung erschimen, auf to.ld^r auf er der Abänderung zum Lanl^gesetz, dem An rag Häuser belr. die Feier!agserllärung des 1 Mai und in Werbindung öamit die Anfrage Dingelden und Gen. betr. die Freigabe des 9. No°em!>er als Jeiek^ag für die Perm en usw, auch die Anfrage des Alg 51 a u l be r. die Organi'a 'ion E s ch e r i ch steht, so l-af; in dieser Woche jetenfall) ehr lebhaft Kämpfe in un e em Volkshau'e zu er^xirtcn sind Da die alte Tagesordmma rod) über 7) un- erle ig e Tera ung g genstän e un) die neueTages- or rnnng deren 21 en hält, r tau'en wir nicht, daß Me Dera ungen in die er Wod« wie v--rgcs hen. zu En -e geführt werben können, .venn nid): eti gwßer Teil der PuMe unerledigt bleiben soll.
Porteinehrne zugunsten roicerftreitenber Kräfte uno Interessen; ihr Ziel ist, in diesem Kampfe die Gesam'heit vor den schwersten Erschütterungen infolge öer Stillegung lebenswichtiger Betriebe zu bewahren. Je mehr unsere Verhältnisse gesunden, umso seltener wird es erfvrberlich sein, die Technische Nothilfe zu ihrer freiwillig übernommenen Pflicht aufzurufen. Aber immer wird sie das Bewußtsein haben öürien, in schwerer Zeit dem Staat und
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Unterrcbung mit Lloyd George, der sich über dlc WrcdergutmachungS frage anösprach: T2an glaubt zu Unrecht, daß er sich von bftn fran» zöstschen Standpunkte soweit entfernt habe, daß er chn bekämpfe. Gewiß müsse man Deutschland alles zahlen la len, was es zahlen könne, aber man müsse eine Summe festsetzen, nicht um Deutschland Vcr gnügen zu bereiten. Es gebe zwei Methoden, einen Schuldner zur Zahlung zu bewegen: indem man tönt alles wegkaufe, oder indem man sich gütlich mtt ihm einige, dadurch, daß man ihn frage, was er sofort ober später zahlen könne. Diese Methode empfehle er Deutschland gegenüber. Er, Lloyd George, wolle, daß Deustchland nicht ohne Kontwlle bleibe, aber man müsse erst eine Summe fcstsetzen und bann werde England lociter an der Seite Frankreichs sein. Auf die Frage, ob dann Lloyd George seine beiden Fäuste neben die des sranzösisdjen Ministerpräsidenten auf den Tisch legen wer)e, antwortete Lloyd George mit „Ja". Die Franzosen dürsten nicht glauben, daß er ein Feind der Franzosen sei, weil er als G e s ch ä f t s- mann und Realist spreche. Man müsse ein System wählen, das den gemeinsamen Interessen diene.
Die Bichablicsernngcn.
r- ciuyui tu/.ci iwiv-n, mit. vu.v
Bedeutung des Prob ems entfpred-e. W : l - '»gton Koo-China, ber von b-*r Kommission
ber Kommission cbenfa ls mit der Ausarbei' «iS eines a (gemeinen Berichles über das Probl.nn Etrmt ist, unterstützte die Slnrcgungvn Lang?s. Er F dx^ljugt von dem guten Willen _des Völker- Crates, in der Abrüsttlngsfrare ernst yi machen. ' '-e g ößte Sdrvierigkeit liege darrt, datz so große Zimten, wie Ame.i.a imb Rußland dem Vö.ker- ’Jüe nicht cmgehör.en.
fö. Nastätten, 20. Nov. Die franzö« sisch^ Besatzungsbehöroe hat den R hei n- unoLahnanzetger wegen eines ihr un* Das j angenehmen Artikels für eine Woche oer- " boten.
Dos Abrüstungsproblem in der vötterbundsversammlung.
_.®en f, 20. Nov. (WTB.) Die sechste Kom- ßwn der V ö ll'er bu ndsver f amnrl u n g, ifjre Sitzungen öffentlich abfätt, behm.dclte das
»rüstungsproblem. Prä ident Br an- -i n g betont?, daß es sich vie l.'idst um die wich- Kie der vom Dö ketbund zu lösenden Fragen han-
Ter nonvem che Delegierte Lange gab ein tMhrliches historisöhes Exposs üler das Ab- ^drngsprol^em Die lei ende Idee ber DZiimmun- fct des Pak es I ege da.in, daß kein Staat mehr ein • de5 militärisch s Uebergen>id>t erlangen dürfe, «3 er dn ante-en, gestützt a tf seine mi itärislhe lacht, seinen Wi len aufzimn^n tonne. Die Vornetzung für jeten Fortsdwitt fei eine wirkliche Z eitige, durch den Vö kerbund ausgeführte •t‘-o L\ 3ut Lösung des Problems sei es not- knbig, daß die vom Rat eingesetzte technische Kom- ijtmi e.gänzl werte turch eine aus M. nnern der etil, der Wissenschaft und ber Volkswirtsdiaft
menve'etz e Komm s ion, ba d.e Ab üstungs- ig? in erster Linie eine poli.ische und ökonomi'ch
Zur Prüfung ber D rientfrage schlägt Fran kreid) eine gemeinsame Zusamnreiikimfl der bei lerfciligen Ministersäsi-.<n e.i vor. Tiefe Frage ergibt sich größ.enteils aus dem Verttag von Sövres.
Par iS, ^0. Nov. (Wolff.) Das „Journal" erwähnt die Pläne einer Heirat des griechischen Kronprinzen un) ber Prinzessin Eli'abeth von Rumänien einerlei s und dem Erbprinzen Kawl von Rumänien mit der Prinzessin Helene von Griech nland, ter Schvesler des Kr> n- pri rzen, anderersti s, und sdststß': Wenn diese Mcl -ung sich lestätigen soll e, so hätten die dip'o- ma ischen Führer Fvankrrichs un) Englands b:e Folgen zu prüfen, t ie auf ber B-lsanlalbinsel und im Orient aus dieser engen Verbindung zwischen der königlid>en Farnll e Rumäniens und den Kindern Konstant-s und Sophies, d. h. des Neffen unb ber Nich e des Kaiers, en'stc^n körmten.
ita. Paris, 22 Nov. Havas meldet aus Smyrna: Tie griechische Garnison der S'adt verlangt dre Demobilisierung Es soll berei s zu Zusammenstößm ztvi'clZen Anhängern Denizebos und König Konstantin gekommen sein.
Berlin, 21. Nov. (Wolff) Wie der „L-okal- Dnzeiger" mef et, bat sich gestern in Luzern die älteste Tocher des Königs Konstanttn, Helene, mi. dem rumänischen Thronfolger Karol verlobt.
-lnfenlhaltswechsel
des ehemalige« bcutidicn Kaisers?
ita P a r i s, 22. Nov. Nach einer Meldung ber hiesigen griechischen Kolonie sollen auf dem Acheleion umfangreiche Arbeiten vorgenommen werden, die darauf Hinweisen, daß Kaiser Wilhelm daran denke, von Doorn nach Korfu überzufiedeln.
Kongreß der christlichen Gewert'chaften.
Essen, 20. Nov. (WTB.) Der Kongreß oer chriftlichen Gewerksckaf- ten wählte zu Vorsitzenden Minister S lege rwald und die Herren Behrens, Bieber uno Jmbusch. Nach dem Berichte des Ausschusses des Gesamtvorstandes stieg die M i t a l i e d e r z a h l des Gesamtverbandes der chrrstltchen Efewerkschasten voit 350 900 Ende 1912 auf 1950000. Der Gesamtverband schloß sich mit anderen Verbänden zum deutschen Gewerkschastsbuno zusaminen, der als Gegengewicht gegen oen Radikalismus in ber Gewerkschaftsbewegung positive Wiederaufbauarbeit leisten will. Dann wurden die Satzungen,des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften angenommen. Der Gesamt- verband umfaßt darnach alle deutschen christlichen Gewerkschaften. Sein Zweck unb Ziel ist die Wahrnehmung ber ben christlichen Gewerkschaften gemeinsamen Interessen, die Vertretung der sich aus ber Tätigkeit ber einzelnen Gewerkschaften ergebenden Aufgaben von allgemeiner Bedeutung und bie Herbeiführung umfassender Unterstützung ber Bestrebungen der Gewerkschaften durch die Gesamtheit.
derKinderzulagenderBeamten zugehen zu lassen.
Berlin, 20. Nov. (WTB.) Dev Reichsrat hat bie Forderung ber B e amten, soweit sie sich auf bie Erhöhung ber Teuerungszuschüsse von 30 auf iO Prozent unb die Erhölmng ber Kinder-- zuschlübe um 100 Prozent erstrecken, grundsätzlich abgelehnt. Im Kabinett beriet man bem „Berliner Tageblatt" zufolge über Maßnahmen, bie eine Erhöhung ber Kinderzu sch lä ge für alle Kinder vor sehen. Außerdem scheint es, daß »ehn Prozent Erhöhung xu ben bisherigen 50 Prozent Teuerungszuschlägen gegeben werden können.
Landarbrittrstrcik in Pommern.
Berlin, *21. 9tov. (W^'t'f.) Blättcrme'duN'e gen zufolge bat sich der Stre.k te: ^a n ba r •« beiter in Vorpommern ne; e ccri‘d;är L Im Kvnse Greifswald sind die Arteiter aus 99, im Studie Grimmen aut 10, im Krei e Frvoizburg auf'60 und im Kopist Rüge".! Mlf'alle, Ge >ict>-n ausständig. In den bcidni letztge.iarnitcn ftrci.cn ist der verschärfte G e n e i a 1 ft r e i t [€,d:lu> l‘en worden; es sollen auch leine 9tot|Um£x>arbeüett geleistet werten.
Demokratische Polttik.
Aachen, 20. Nov. (Wolff.) Im B'irtsckrcider' Kurhaus sprach gestern ab:ro ter Bor itzende ber Deu tsch en Demokratischen Partei, Sc- nawr Dr. Petersen aiti Hamburg, über bie künfttge Po ick D utsch'ands. Wir seien, so führte er nach einem Berich! des ,,Po ilischm Tageblattes" aus — aus unserem Ob.ig’A* tsstaat von oben in ben von im:cn ge lommen Es b>mme darauf an, von da aus in ben Or>nunrsstaat zu Pom- men, ber sich aus das Rech! grünx Das g.oste Verdienst ber S.ziaüenu. kratte lleibe es. das Volk von ber fcanbgranatc zum S ininrtet cl g?sührt zu haben. Wir hätten nur die Wahl s’roifdyni de- mvIrakischer Republck ober fBürgctltiei unb Vernichtung Bei einer organifd/en Derbinmng v- n Demvkra ie und Kai'ertum wäre ter fireg nickst ausgebrochen o-^er red>‘% i ig beendet rroibm. Als Vorsih.m ec les va:lan e ta if ei U t. .|udnui( 5«* ausschusses erltäre er es für ei.ee unerhörte Behauptung, daß das deutsche Volk hie Schuld am Kriege trage (Gegenüber ber Engherzigkeit ber Monarckxn hä tc uns eine Cinhei'sfwnt vm Ba'ermaTrn bi3 Bebel retten können. Tie Demokratie sei bie stärkste Auswirkung des nationalen Gefühls und nur cm national geschlossenes Volk könne bem Gegner Achtung abzwingen und eine Rolle spielen in einem Völkerbunde, in dem alle Nationen gleichberechtigt säßen. Tie zweite Aufgabe folge aus ber Verschiebung ber wirtschaftlichen Verhältnisse. Entweder gäben bie Unternehmer von ihrer Macht ab, ober sie würden eines Tages das Schicksal der Monarchen teilen. Tie Arbeiterschaft sei jetzt nfcht in ber Lage, die Betriebe zu übernehmen. Sie verelende nicht im kapitalistischen System, wohl aber dort, wo bi-? Betriebe ie elendeten. Drum fet las B lrstbsrätcge etz cvn rettende: Tat g nvien. N e- mals nrürbm wir unsere Wirtscha t roch bure-ru- kva'.iscl^st-alist. 3^*e:i nne er au<a:ei (öruien. SBcrai man bie Tückstigen sich aus^vir'.en lasse, wür- bni bie weniger Tückstt e i mitgeh -ben nxitr.-n. Nickst bie Sozra'lisierung 1er Pv-dultiv 5:nit cl, be, wenn sie bie Produktivität nicht steigere, ein Verbrechen am Volke sei, sondern die Sozialisierung des Gewinnes sei zu erstreben. Tiefer Ausgleich der Interessen werde durch die Teutsche Demokratische Pattei vettreten. Tas nationale Prinzip könne nur durch einen Zusammenschluß der Mittel erhalten werden.
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170. Jahrgang Montag, 22. November 1920
EieUnerAWiger
General-Anzeiger für Gberheffen
London, 21. Nov. (Wolff.) In einer Urtier* nebung mit bem Konstantirope er Berichterstatter der „Evening News" an Bord des Tampsers „Kornilow", ixr mit 70 anderen schissen im । yuvm vumn, m iuiiuciti gru uem ötQQt uno Marmarameer li^t, erflärte 23 r a n g e L, lein | Oer Wirtschaft wertvolle Dienste geleistet zu Seer |ei intakt geblieben, um den Stern eines, haben"- 8
neuen Heeres bilden zu können: er sei bereit, t*en Bolschewisten aus einer anderen Front Wider
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