Einzelbild herunterladen

1

Dnid und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vnch- und Steindruckerei R. Lange. Schriflleilung, Geschäftsstelle und Drnderei: Zchulstratze 7.

zen

schreibt:

Der­

bem

Ttltp^ $

?W.'ürbunbes eine be s o n de r e Se k t io n für di. N Abrüstungsffage eingerichtet merb:n, wie das

Wraugel.

,/5

nde9-1W ibenben!H

itfcn

Krebs iheim

Sranfreii) und die Lage in Griechenland.

Ti:.f e dieser Kommission solle vom Ra', cmdne Hälstc von der Versammlung gestellt rt>.n. Zwei.ens müsebnin Gene ayfrcta iat des

Annahme von Anzeigen für d.e lagcsnumnirr bis zum Nachmittag vorher ohne jcde BerbinülichKeit. Vreis für \ n m höhe iür Anzeigen v. 34mm Breite örtl ch 35 Pf., aufwärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Dre.re 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20" n Aufschlag, ^auptschristleiter: Äug. Ü-oetz. Verantwortlich !ür Politik: Auq. Goetz; ürden übrigen Teil- Dr. Reinhold Ienz; für b<n Anzeigenteil: h. Beck, sämtlich in Dietzen-

-lnS Deutsch-Böhmen.

Prag, 22. Rov. (WTB.) Nach enter Mel­dung derBohemia" aus Asch hat die Stadtver­waltung für bi: den tsch chlschen Legionären zum Opser gefall.nm Deutsch-Böhmen eine vler- tägige Trauer ang ordntt.

Prag. 22. Noo. (WTB) Der Ausschuß der deutschen Studenten in Prar ver­öffentlichte eine Kundgebnni, in der mitgeteilt wird, daß infolge der Ereignisse der letzten Woche 'in Teil der deutschen S udenten Prar hab' verlassm müssen. Die üb igen seien entsch onen sich bis zum letzten Augenbl ck in P ai zu halten. Immerhin sei an ein längeres Verbleiben der deulschm Loch­schule in Prag nicht zu b:n5en.

Lloyd George ibet die WiedcrguttnachungSfrage.

»a a r iS' 20.9200. (Wolff.) Ein Sonderbericht- nt etter des ^,P etit Parisien" hatte eine

Paris, 22. Nov. (WTB.) DerIn- ttarrsigeaut" schreibt: Der Wiedergut- machungsausschuß kann einen weiteren Er-

Ifabrikl aüc 6G. 58,6i Asterweg ifzimmernl lollert £ Salons i poliert Leder new, ichlafilmmer d natur-lackiertl en!

Dekoration« |

folg für sich buchen. Nach mühsamen 23ei> Handlungen erzielte er nun einen zustimmen­den Bescheid von der deutschen Negierung. Wir glauben wissen, daß Frankreich und Belgien ungefähr 9/io des Viehs erhal­ten werden, daß sie von Deutschland langten.

Ter Kampf tu Irland.

London, 22. Nov. (WTB.) Etwa 12 Offiziere, angeblich Offiziere, die außerhalb der Kasernen wohnen, wurden gestern vormittag in Dublin getötet; zwei von ihnen in einem Hotel.

Die Kinderzulagen der Beamten.

Berlin, 20. Nov., (WTB.) Das! ' Reich und

Erhöhung I

Nr. 275

Der Siehrner Anzeiger ^scheint täglich, außer Sonn, und Feiertags.

Bejugsprfife:

Monatlich *J) arh 3.60 undMK.- 65Trägerlohn, oierieljahrlichMaik 10 80 vndMk.l.95Trägerlohn; durch die Post viertel- jährlich Mark 12.- auslchlietzlich Bestellgeld. Fern sprech-Anschlüsse: ftirdieSchriftleitung 112;

Verlag,Deschäslsstetle 51. Lnlchrift für Druhtnach. richten: Anz izer tbietzea.

postschettonto: franfsurt a. M. U68)

2Ius dem besetzten Gebiet.

Die Kosten für die Awe ifancr in den Mein. laiHen.

ita. Washington, 22. Nov. Nach der Chicago Tribüne" hat Deutsch'and bisher die ko ft en der amerikanischen Rhein- armee noch nicht bezahlt. D e Unterhaltung der Armee erforderte 257 Millionen Dollars, von denen Deutschland bisher nur 32'/- Mil­lion bezahlt hat.

*

21115 dein Nelebe.

Die Waffenablicferung.

Berlin. 21. Nov. (Wolsf.) Nach Blätter­meldungen sind vom 15. September bis gegen Ende Oktober freiwillig a b g e l i e f e r t iro > den: 83 Geschütze, 81 Minen- und älm''ch: Werfer, 21 Flammenw'rf'c, 167 Gra^katwrfr. 167 &:* w hrgra ratenwu sb chn, 481^ Maschinengcire'r.', 1999 Masdstnnpistvlen, £25 8 1 G w hre, Ka a- biner und Tankgew hre,. 51 Gewehre oh e Sch, 66 689 Pistolen und Revolv r, 52 .31 Hand-, Wurf- und G w hrgranat n, 989 52 > Ki.og amm und 22 411 Stück Attil'erie- und Mironwerfer- iru::ifon, 17 40)283 Stück Muncklo i für Hand­feuerwaffen, 17 721 Artillere- an) Minenzünder sowie Sprengkörp.-r aller Art, 392 491 jömib» granalcn ünder und Svr ngvapstln foroi1 158 7.0 Waffentci e wie Ma chinengeweb'- ch ösler und -t. nrfe. Die Vckchla-v'ahm en Wessen vermehrten sich seit dem 20. Oktob r um 18 Geschütze, 377 Maschineitaew hre, 165 630 Gewehre, Ka adiner und Tanrgcwrhm, 651 Pistolen und Revolver, 218 Hand-, Wurf- und G'wehrg-anatm, 7 Leucht­pistolen. 1 F uzzeug. 91 89/ Stück Mim tion für Landseuerwaf en, 14 Maschi.nenrew'h sch'ö ser, 18)912 Maschrrrmg webr'äim'e. 2 G«vehr>chlös er, 182 795 GnvehrlÄrfe 333 890 Kilogramm Ge­rn hrtile. Angemelvt von Selbstschutzorga- nii.ationen, Fabriken, Handelsfir- men u'w. wurden: 6.3) Maichinenge.vehre sowie 334 494 G: wehre und Karabiner.

Minister Dr. Koch über die Technische Not­hilfe.

Berlin, 20. Nov. Der Rcichsmi­tt i st e r des Innern Dr. Koch ließ der Technischen Nothilfe folgende Mittei­lung zugehen:Es ist mir als zuständigem Reichsminister eine freudige Pflichterfüllung, der Technischen Nothilfe für die aufopfernde Hingabe zu danken, womit sie sich letzthin während des Berliner Elektrizität s- st r e i k s wieder selbstlos in den Dienst der Ge­samtheit stellte. Eine stattliche Zahl von Män­nern und Frauen, die in unserer von schwe­ren wirtschaftlichen Kämpfen erfüllten Zeit ihre eigene Person zurückstellen, keine Mühe und keine Gefahren scheuen, erstreben keine

stand zu Eriken. Alle Gewehre und Maschinen- . - ----- --

gewähre seien gerettet; nur die Panzerwagen und Reichskabinett beschloß, dem Reick) und die Tanks seien vernichtet worden. Es fei ihm jedoch dem Neichsrat ein« oonage wegen Erhöhung

Paris, 19. Nov. (Wvlsf) Die von _____

französischen Botschaf er in Lon. on der englischen Reg erung überrcid} cn Vorsdstäge b.Hüglich der Laltung der Alliierten gegenüber Griechenland sehen für den Fall, daß K ö n i g Konstantin auf den Thron berufen werden sollte, vor, daß die Alliieren die bisher freund­schaftlichen Beziehungen äu ©riedjenlan) abbrechen. Die Alliierten roünen dag gen eine Thronbestei­gung durch den Prinzen Georg begrüßen, obgleich auch in diesem Falle gewisse Garantien zu ver­langen wären.

nicht m^lich gewesen, die Munition zu vernichten: außerdem habe er sich genötigt geiehen, 15 000 verwundete Solda en zurück,ulassen, während eS ihm gelungen sei, C030 verwundete Offiziere mit­zunehmen. Vorläufig werden die Infanterie nach Gallipoli und die Kosaken nach LemnoS über- geführt werden. Ter Berichterstatter derEvenning News" fügt feinem Bericht hinzu, daß unter den Truppen Wrangels, die unter großem Mangel an Wasser und Lebensmitteln litten, zahlreiche Fälle von Geisteskrankhest und Se.bstmord oorgekommen seien.

Unter dem Joch!

Immer wieder sorgt die Entente dafür, daß den Deutschen das Blut vor Empörung zu Kopfe steigt. Es bedurfte schon der äußer­ten Selbstbeherrschung und Selbstüberwin­dung, daß wir sang- und klanglos, zum Teil sogar mit deutscher Bemannung unsere stol­zen Zeppeline in fremden Gewahrsam flie­gen ließen, jene Schöpfungen deutscher Be- -arrlichkeit und deutschen Erfinduugsgeistes, die einstmals unser ganzer nationaler Stolz yroefen sind. Aber damit hatte sich die En- <nte noch nicht genug getan. Sie griff bann tit Verboten in die Tätigkeit unserer Luft- 'chifswerften und den deutschen Flugbetrieb .in. Jetzt fügt sie das äußerste hinzu. Die beiden deutschen ZeppelineBodensee" und Nordstern", die/ür den privaten Flugdienst Itftinnnt sind, werden von der Entente angc- sördert und zwar alsErsatz" für zwei deut- 'che Lenkluftschisfe, die vor der Ablieferung zerstört worden sind. Wird dem Befehl Folge geleistet, so h iben wir keine Zeppeline mehr im eigenen Besitz und da die Entente außerdem roch fordert, daß auch die übrigen zerstörten Lenkluftschiffe durch Neubauten ersetzt werden, io würden auf Jahre hinaus keine deutschen Lenkluftschiffe mehr für uns fliegen, während öte Ententeländer wie mit den deutschen Han­delsschiffen, so auch mit deutschen Luftschiffen ö tunten könnten.

Diese Aussichten sind unerträglich für ms. Die deutsche Regierung steht denn auch nif dem Standpunkt, daß für uns nicht die geringste Auslieserungspflicht besteht, da wir bereits durch die sogenannte Sühne für Scapa iskow alle Entschädigungen geleistet haben, die die Entente überhaupt für Zerstörung deut­schen Kriegsmaterials beanspruchen kann. Was hat es zu bedeuten, wenn in Begleitung solcher Willkürakte auf her Völkerbirndstagurng in Genf die Redensart erklingt, die Welt müsse M dem Haß, in den sie der Krieg gestürzt Jibe, gerettet werden. Der englische Arbeiter- whrer Bornes hat diese Ansicht ausgespco- 4en, um damit seine Forderung zu begrün­ten, daß auch Deutschland in den Völkerbund ausgenommen toei n soll. Herr Barnes hat Allerdings h-nzugeiügt, die englische Arbeiter- vchaft vergesse nicht, daß Deutschland und '.esterreich die Welt in diesen Haß und in ein ?Ostmeer gestürzt hätten, und sie halte des- jjß fest an der Verantwortlichkeit dieser möchte und Völker. Hier haben wir den sfohlen Kern dieses Phrasentums in der Hand. Deutschland soll immer wieder

Kelch einer Schuld bis zur Neige leeren, lie es nie und nimmer anerkennen kann und irstglich aks Schuldknecht soll es Aufnahme in teil Völkerbund finden. Herr Barnes ist ja terselbe. der während des Krieges die Deut- tien mit Namen aus dem Tierreich zu bele- x'npf egte. Er ist also der zweifstlos echte An- oalt jener Auffassung, die Deutschland jetzt -riet das Joch beugen will und die glaubt, <5 im Völkerbund am besten auf die Dauer :rlcr dem Joch halten zu können.

2!it» Liessen.

rm. Darmstadt 21 Nov. Ter Lei fische Landtag wird ich bei Wi^rbe.iinn einer Ve- taiingen am Tiens ag zunächst mit dem n?ucn Entwurf einer Gechlif sorirnung für den Lau tag bews'en, über ten bzr fff.g^rbneie Köhler den Bericht erfta ten wird. Es ist we t r eine neue Tagest kl mung erschimen, auf to.ld^r auf er der Abänderung zum Lanl^gesetz, dem An rag Häuser belr. die Feier!agserllärung des 1 Mai und in Werbindung öamit die Anfrage Dingelden und Gen. betr. die Freigabe des 9. No°em!>er als Jeiek^ag für die Perm en usw, auch die Anfrage des Alg 51 a u l be r. die Organi'a 'ion E s ch e r i ch steht, so l-af; in dieser Woche jetenfall) ehr leb­haft Kämpfe in un e em Volkshau'e zu er^xirtcn sind Da die alte Tagesordmma rod) über 7) un- erle ig e Tera ung g genstän e un) die neueTages- or rnnng deren 21 en hält, r tau'en wir nicht, daß Me Dera ungen in die er Wod« wie v--rgcs hen. zu En -e geführt werben können, .venn nid): eti gwßer Teil der PuMe unerledigt bleiben soll.

Porteinehrne zugunsten roicerftreitenber Kräfte uno Interessen; ihr Ziel ist, in diesem Kampfe die Gesam'heit vor den schwersten Er­schütterungen infolge öer Stillegung lebens­wichtiger Betriebe zu bewahren. Je mehr un­sere Verhältnisse gesunden, umso seltener wird es erfvrberlich sein, die Technische Nothilfe zu ihrer freiwillig übernommenen Pflicht auf­zurufen. Aber immer wird sie das Bewußtsein haben öürien, in schwerer Zeit dem Staat und

MA

Unterrcbung mit Lloyd George, der sich über dlc WrcdergutmachungS frage anösprach: T2an glaubt zu Unrecht, daß er sich von bftn fran» zöstschen Standpunkte soweit entfernt habe, daß er chn bekämpfe. Gewiß müsse man Deutschland alles zahlen la len, was es zahlen könne, aber man müsse eine Summe festsetzen, nicht um Deutschland Vcr gnügen zu bereiten. Es gebe zwei Methoden, einen Schuldner zur Zahlung zu bewegen: indem man tönt alles wegkaufe, oder indem man sich gütlich mtt ihm einige, dadurch, daß man ihn frage, was er sofort ober später zahlen könne. Diese Methode empfehle er Deutschland gegenüber. Er, Lloyd George, wolle, daß Deustchland nicht ohne Kontwlle bleibe, aber man müsse erst eine Summe fcstsetzen und bann werde England lociter an der Seite Frankreichs sein. Auf die Frage, ob dann Lloyd George seine beiden Fäuste neben die des sranzösisdjen Ministerpräsidenten auf den Tisch legen wer)e, antwortete Lloyd George mitJa". Die Franzosen dürsten nicht glauben, daß er ein Feind der Franzosen sei, weil er als G e s ch ä f t s- mann und Realist spreche. Man müsse ein System wählen, das den gemeinsamen Interessen diene.

Die Bichablicsernngcn.

r- ciuyui tu/.ci iwiv-n, mit. vu.v

Bedeutung des Prob ems entfpred-e. W : l - '»gton Koo-China, ber von b-*r Kommission

ber Kommission cbenfa ls mit der Ausarbei' «iS eines a (gemeinen Berichles über das Probl.nn Etrmt ist, unterstützte die Slnrcgungvn Lang?s. Er F dx^ljugt von dem guten Willen _des Völker- Crates, in der Abrüsttlngsfrare ernst yi machen. ' '-e g ößte Sdrvierigkeit liege darrt, datz so große Zimten, wie Ame.i.a imb Rußland dem.ker- Jüe nicht cmgehör.en.

. Nastätten, 20. Nov. Die franzö« sisch^ Besatzungsbehöroe hat den R hei n- unoLahnanzetger wegen eines ihr un* Das j angenehmen Artikels für eine Woche oer- " boten.

Dos Abrüstungsproblem in der vötterbundsversammlung.

_.®en f, 20. Nov. (WTB.) Die sechste Kom- ßwn der V ö ll'er bu ndsver f amnrl u n g, ifjre Sitzungen öffentlich abfätt, behm.dclte das

»rüstungsproblem. Prä ident Br an- -i n g betont?, daß es sich vie l.'idst um die wich- Kie der vom ketbund zu lösenden Fragen han-

Ter nonvem che Delegierte Lange gab ein tMhrliches historisöhes Exposs üler das Ab- ^drngsprol^em Die lei ende Idee ber DZiimmun- fct des Pak es I ege da.in, daß kein Staat mehr ein de5 militärisch s Uebergen>id>t erlangen dürfe, «3 er dn ante-en, gestützt a tf seine mi itärislhe lacht, seinen Wi len aufzimn^n tonne. Die Vor­netzung für jeten Fortsdwitt fei eine wirkliche Z eitige, durch den kerbund ausgeführte t-o L\ 3ut Lösung des Problems sei es not- knbig, daß die vom Rat eingesetzte technische Kom- ijtmi e.gänzl werte turch eine aus M. nnern der etil, der Wissenschaft und ber Volkswirtsdiaft

menve'etz e Komm s ion, ba d.e Ab üstungs- ig? in erster Linie eine poli.ische und ökonomi'ch

Zur Prüfung ber D rientfrage schlägt Fran kreid) eine gemeinsame Zusamnreiikimfl der bei lerfciligen Ministersäsi-.<n e.i vor. Tiefe Frage ergibt sich größ.enteils aus dem Verttag von Sövres.

Par iS, ^0. Nov. (Wolff.) DasJournal" erwähnt die Pläne einer Heirat des grie­chischen Kronprinzen un) ber Prinzessin Eli'abeth von Rumänien einerlei s und dem Erb­prinzen Kawl von Rumänien mit der Prinzessin Helene von Griech nland, ter Schvesler des Kr> n- pri rzen, anderersti s, und sdststß': Wenn diese Mcl -ung sich lestätigen soll e, so hätten die dip'o- ma ischen Führer Fvankrrichs un) Englands b:e Folgen zu prüfen, t ie auf ber B-lsanlalbinsel und im Orient aus dieser engen Verbindung zwischen der königlid>en Farnll e Rumäniens und den Kin­dern Konstant-s und Sophies, d. h. des Neffen unb ber Nich e des Kaiers, en'stc^n körmten.

ita. Paris, 22 Nov. Havas meldet aus Smyrna: Tie griechische Garnison der S'adt verlangt dre Demobilisierung Es soll berei s zu Zusammenstößm ztvi'clZen Anhän­gern Denizebos und König Konstantin gekommen sein.

Berlin, 21. Nov. (Wolff) Wie derL-okal- Dnzeiger" mef et, bat sich gestern in Luzern die älteste Tocher des Königs Konstanttn, He­lene, mi. dem rumänischen Thronfolger Karol verlobt.

-lnfenlhaltswechsel

des ehemalige« bcutidicn Kaisers?

ita P a r i s, 22. Nov. Nach einer Mel­dung ber hiesigen griechischen Kolonie sollen auf dem Acheleion umfangreiche Arbei­ten vorgenommen werden, die darauf Hinwei­sen, daß Kaiser Wilhelm daran denke, von Doorn nach Korfu überzufiedeln.

Kongreß der christlichen Gewert'chaften.

Essen, 20. Nov. (WTB.) Der Kon­greß oer chriftlichen Gewerksckaf- ten wählte zu Vorsitzenden Minister S le­ge rwald und die Herren Behrens, Bieber uno Jmbusch. Nach dem Berichte des Aus­schusses des Gesamtvorstandes stieg die M i t a l i e d e r z a h l des Gesamtverbandes der chrrstltchen Efewerkschasten voit 350 900 Ende 1912 auf 1950000. Der Gesamtverband schloß sich mit anderen Verbänden zum deut­schen Gewerkschastsbuno zusaminen, der als Gegengewicht gegen oen Radikalismus in ber Gewerkschaftsbewegung positive Wiederauf­bauarbeit leisten will. Dann wurden die Sat­zungen,des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften angenommen. Der Gesamt- verband umfaßt darnach alle deutschen christ­lichen Gewerkschaften. Sein Zweck unb Ziel ist die Wahrnehmung ber ben christlichen Ge­werkschaften gemeinsamen Interessen, die Ver­tretung der sich aus ber Tätigkeit ber einzel­nen Gewerkschaften ergebenden Aufgaben von allgemeiner Bedeutung und bie Herbeiführung umfassender Unterstützung ber Bestrebungen der Gewerkschaften durch die Gesamtheit.

derKinderzulagenderBeamten zu­gehen zu lassen.

Berlin, 20. Nov. (WTB.) Dev Reichsrat hat bie Forderung ber B e amten, soweit sie sich auf bie Er­höhung ber Teuerungszuschüsse von 30 auf iO Prozent unb die Erhölmng ber Kinder-- zuschlübe um 100 Prozent erstrecken, grundsätzlich abgelehnt. Im Kabinett beriet man bemBerliner Tageblatt" zu­folge über Maßnahmen, bie eine Erhöhung ber Kinderzu sch ge für alle Kinder vor sehen. Außerdem scheint es, daß »ehn Prozent Erhöhung xu ben bisherigen 50 Pro­zent Teuerungszuschlägen gegeben werden können.

Landarbrittrstrcik in Pommern.

Berlin, *21. 9tov. (W^'t'f.) Blättcrme'duN'e gen zufolge bat sich der Stre.k te: ^a n ba r« beiter in Vorpommern ne; e ccrid;är L Im Kvnse Greifswald sind die Arteiter aus 99, im Studie Grimmen aut 10, im Krei e Frvoizburg auf'60 und im Kopist Rüge".! Mlf'alle, Ge >ict>-n ausständig. In den bcidni letztge.iarnitcn ftrci.cn ist der verschärfte G e n e i a 1 ft r e i t [,d:lu> len worden; es sollen auch leine 9tot|Um£x>arbeüett geleistet werten.

Demokratische Polttik.

Aachen, 20. Nov. (Wolff.) Im B'irtsckrcider' Kurhaus sprach gestern ab:ro ter Bor itzende ber Deu tsch en Demokratischen Partei, Sc- nawr Dr. Petersen aiti Hamburg, über bie künfttge Po ick D utsch'ands. Wir seien, so führte er nach einem Berich! des ,,Po ilischm Tage­blattes" aus aus unserem Ob.igA* tsstaat von oben in ben von im:cn ge lommen Es b>mme dar­auf an, von da aus in ben Or>nunrsstaat zu Pom- men, ber sich aus das Rech! grünx Das g.oste Verdienst ber S.ziaüenu. kratte lleibe es. das Volk von ber fcanbgranatc zum S ininrtet cl g?sührt zu haben. Wir hätten nur die Wahl sroifdyni de- mvIrakischer Republck ober fBürgctltiei unb Ver­nichtung Bei einer organifd/en Derbinmng v- n Demvkra ie und Kai'ertum wäre ter fireg nickst ausgebrochen o-^er red>% i ig beendet rroibm. Als Vorsih.m ec les va:lan e ta if ei U t. .|udnui( 5«* ausschusses erltäre er es für ei.ee unerhörte Behauptung, daß das deutsche Volk hie Schuld am Kriege trage (Gegenüber ber Engherzigkeit ber Monarckxn tc uns eine Cinhei'sfwnt vm Ba'ermaTrn bi3 Bebel retten können. Tie Demokratie sei bie stärkste Auswirkung des nationalen Gefühls und nur cm national geschlossenes Volk könne bem Gegner Ach­tung abzwingen und eine Rolle spielen in einem Völkerbunde, in dem alle Nationen gleichberechtigt säßen. Tie zweite Aufgabe folge aus ber Verschie­bung ber wirtschaftlichen Verhältnisse. Entweder gäben bie Unternehmer von ihrer Macht ab, ober sie würden eines Tages das Schicksal der Mon­archen teilen. Tie Arbeiterschaft sei jetzt nfcht in ber Lage, die Betriebe zu übernehmen. Sie ver­elende nicht im kapitalistischen System, wohl aber dort, wo bi-? Betriebe ie elendeten. Drum fet las B lrstbsrätcge etz cvn rettende: Tat g nvien. N e- mals nrürbm wir unsere Wirtscha t roch bure-ru- kva'.iscl^st-alist. 3^*e:i nne er au<a:ei (öruien. SBcrai man bie Tückstigen sich aus^vir'.en lasse, wür- bni bie weniger Tückstt e i mitgeh -ben nxitr.-n. Nickst bie Sozra'lisierung 1er Pv-dultiv 5:nit cl, be, wenn sie bie Produktivität nicht steigere, ein Ver­brechen am Volke sei, sondern die Sozialisierung des Gewinnes sei zu erstreben. Tiefer Ausgleich der Interessen werde durch die Teutsche Demokra­tische Pattei vettreten. Tas nationale Prinzip könne nur durch einen Zusammenschluß der Mittel erhalten werden.

sW,

170. Jahrgang Montag, 22. November 1920

EieUnerAWiger

General-Anzeiger für Gberheffen

London, 21. Nov. (Wolff.) In einer Urtier* nebung mit bem Konstantirope er Berichterstatter derEvening News" an Bord des Tampsers Kornilow", ixr mit 70 anderen schissen im yuvm vumn, m iuiiuciti gru uem ötQQt uno Marmarameer li^t, erflärte 23 r a n g e L, lein | Oer Wirtschaft wertvolle Dienste geleistet zu Seer |ei intakt geblieben, um den Stern eines, haben"- 8

neuen Heeres bilden zu können: er sei bereit, t*en Bolschewisten aus einer anderen Front Wider­

te

1IW irkewäsche i waschen unb^l tagen . ? ' oriemben ' ; lanMetten « berbembeno.i- WrE Wäsch- erechnung =r^j illl*