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Tagesordnung.

Bericht über das Jahr 1919.

Nechnungsablage für 1919 und Entlastung des

Vorstandes.

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Mittwoch Extra-Konzert

Stenographie.

* Zoll ar , 22 Juni. Bei dem Wettschrei- bcn, das anläßlich der Bezirkstagung des Ober­lahnbezirks Stolze-Schrey in Lollar statt­sand, wurden folgende Mitglieder der Steno- graphen-Vereinigrmg Stolze-Schrey in Lollar mit Preisen ausgezeichnet: In der Abteilung 60 Silb. den 1 .Preis Grete Reisemveber, Armin Becker; 2. Preis Hemr Zecher, Wilh. Zeng; 3. Preis Hans Haase, Ida Reisenweber, Frieda Bierau. 80 Silben: 1. Preis Otto Jung. 100 Silben: 1. Preis Karl Müller, Wilh. Mer; 3. Preis Otto Philipp, Ernst; Klinkel, Friedr. Deibel. 120 Silben: 1. Preis Erich Rohrbach; 2. Preis Karl Bolk- mann. 160 Silben: 3. Preis Ludw. Klinkel. Bei der Neuwahl des Bezirksvorstandes wurde als Vertreter der Stenvgraphen-Vereinigung Lollar Herr Adolf Keil gewählt.__

Nr. 84 vom 21. Juni enthält: Reichstagswahl. Abstimmung in Westpreußen. Reiseverkehr mit dem Memel gebiet. Viehseuchen.

An st eckender Scheidenkatarrh ist unter den Rindviehbeständen der Gemeinde Treis a. d. Lda. festgestrllt worden. Die Sperrmaß- rcgeln wurden angeordnet. Der ansteckende -eid^entatarrh in Queckborn ist erloschen.

Di c n st n a chr i chtcn des K r.e i s a m t es. Im Kreis Lauterbach ist die Maul- und Klauen-

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Literarische Gesellschaft.

Freitag den 25. Jnni abends S Uhr in der neuen Aula der Universität

Rudolf Presber

aus Berlin.

Ernstes u.Heiteres aus eignen Werken.

Eintrittskarten zu M. 5.. M. 4, M. 3. (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in d. Musikalienhandl. E. Cha Hi er und an der Abendkasse. Studonten- karten nur im Vorverkauf beim Hausverwalter gegen Vorzeigen der Ausweiskarte zu M. 1.50. Die BlitgUeler der Literarischen Gesellschaft er­halten die übliche Preisermäßigung. UmD

Jahresrechnung 1920.

4. Grgän-ungswahlen zum Ausschuß.

5. Wahl des Ortes der nächsten Hauptversammlung.

6. Vortrag des Herrn Dipl.-Jng. SchmaleWasser­kräfte und Kanalisierungen".

7. Sonstiges (Anregungen, Anfragen, kleine Mittel- lungen ufro.).

Alle Mitglieder und Freunde des Labnkanal- projekteS werden ergcbenst hierzu etngeladen.

Geschäftsstelle Wetzlar, den 7. Juni 1920.

Lahnkanal-Berein E. B.

Der Vorsitzende: Groebler, Dergrat. 6392D

Saalbau Caf ® Leib

Mittwoch den 23. Juni

Benefiz-Abend

für ,

Frl.hMsi Sdirögnificr «.Hr«. Direktor Meier

mit besonders gewähltem Programm.

Motto: Alles lacht! Anfang abends 8 Uhr. Vorverkauf: Zigarrengeschäst Louis Scharmann, Lindenplatz,' Karl Möhl, Papiergeschatt, Walltorstr.; Friseurladen Möhl. Schulstraße 5. 0111»

Hotel Schütz

Mittwoch abend den 23. Juni großes Gartenkonzert Anfang/»8 Uhr

fauche aus gebrochen. Die Gemeinden Reuters und Maar hilboi je einen Sperrbezirk. Das Beobach­tungsgebiet umfaßt folgende Gemeindürezirkc: Stadt Lauterbach, Heblos Rimlos, Wallenrod, WerngeS, Willofs Hof-Sassen, Angersbach, Lan­denhausen, Rudlos, Eiscnbach, Frischborn, Blitzen­rod, Dirlammen.. Allmenrod und Sickendorf so­wie die Jung Viehweide bei Lauterbach Der ganze Kreis Lauterbach ist zum gefährdeten Gebiet er­klärt tuorben. Der Handel mit Klauenvieh ist

Bekanntmachung.

Am Samötaa, dem 26. Juni 1920, nachmittags 3'/« Uhr, findet in Limbnrg a. d.L., oberer Saal des HotelsPreußischer Hof" die znWe oröeüfiiee AMmlMNiW deL Lahnkanalveretns statt.

3 Jahre, Sänger und Schükri 2 Jahre Zucht- ( Haus, Garsch, Isaac, Wolff und Jstel je ein Jahr | sechs Monate und gegen Gontkrewitz ein Jahr | Gefängnis. Das Urteil lautet gegen Anton auf : 2 Jahre, Sänger 3, Kvatzenberg und Schükri je 112 Jahre Zuchthaus, gegen Garsch 1 Jahr, Gont- kiewitz 6 Monate, Isaac und Wolff 9 Monate und Jstel 1 Jahr Gefängnis.

Turnen, Spiel und Sport.

De utsche Turnerschaft. Soweit die einzelnen Turnvereine gemeldet haben, nahmen im ganzen Reich an der Himmelfahrt wande- r u n g der Deutsche Turnerschaft 200 000 Wan­dernde teil.

= Kreis turntag. Der 79. Kveisturntag des Mittelrhcinkreises (9. Kreis) der Deutschen Tucnerschaft, der auch aus dem besetzten Gebiet wieder stark besucht war, fand in Frankfurt unter dem Vorsitz des Kreis Vertreters Sckiulrat Schmuck (Darmstadtt statt. Anwesend waren 34 Kreisaus- schustmitgliedec, 15 Gauturnwarte und 239 Ab­geordnete. Der Gau Hessen war durch den Gauvorsitzenden Pfeifer (Wetzlar), Gauturnwart Will (Gießen) und Rektor Back) (Großen-Linden), die Gießener Turnerschaft durch ihren Vorsitzenden Erle vertreten. Die Vereine des Saargebietes ließen unter stürmischem Beifall ihre unentwegte Treue zur Deutschen Turnerschaft und zum Reich bekunden. Das Saacgebiet würde niemals französisch werden. Aus dem Geschäfts­bericht ist zu entnehmen, daß der Kreis in 1170 Vereinsorten 1278 Turnvereine mit rund 152 000 Turnern und Turnerinnen hat. Aus wirtschaft­lichen Schwierigkeiten ist an die Abhaltung eines Krcisturnfestes zunächst noch nicht zu denken, dafür sollen in den 6 neu geschaffenen Untcrüerhänberr Verbandswetturnen abgehalten werden. Außerdem wird am- 15. August in Frankfurt ein Kreis­spielfest veranstaltet, wobei die Meisterschaften in Schlag- und Faustball ausgetcagen werden. Pfeifer i Wetzlar) bedauerte den Ausfall der Krers- turnfeste, er forderte dafür ein kleineres Turnen der auserlesensten Turmer des Kreises. Beschlossen wurde, daß Wettkämpfe, die über den Rahmen des Vereins hinausgehen, der Genehmigung des Gaues bedürfen. Prof. Bender (Frankfurt) berichtete über das geistige Turnen. Geschaffen wurde eine Kreisunfallkasse.

A Nidda, 21. Juni. Zum ersten Male seit dem Kriege konnte der hiesige Turnvereinl gestern wieder sein öffentliches Anturnen halten. Mit Militärmusik zogen die Vereine von hier, Geiß-Nidda, Wallernhausen, Borsdorf und Ran­stadt auf die Gänsweide, wo der hiesige Verein in verschiedenen Riegen die mannigfachsten Frei-, Ordnungs- und Geräteübungen aufführte. Die Leistungen zeigten, daß wieder mit Eifer und Hin­gabe der Turnerei gehuldigt wird. Großes Inter­esse brachten die sehr zahlreich erschienenen Zu­schauer und Freunde des Turnsports den Hebungen einer Damenriege entgegen, die hier zum ersten Male öfsenttich auftrat. Ein Ball im Gambrinus bildete den Absckstuß der Feier.

Ortenberg, 20. Juni. Der Fußballklub Germania Ortenberg 1907" veranstaltet am 11. Juli, vormittags 9 Uhr beginnend, zu Orten­berg (Ober-Hessen) seine diesj-Ührrgen leichtathleti­schen Wettkämpfe, bestehend in: Fußballsechser- spiele: Klasse ABC, Fußballweitstoß: lür Erst­linge: 50 :100-M ttr-L-Zus 4xl00-Met. r-Staf^l; für Anfänger: "50 :100-Meter-Lauf 4xl00-Mettr- Stasfel: für Junioven: 50 :100-Meter-Laui 4x lOO-Miter-Stoff l; für S.niorm. 5 >: ICO : 230 : 403 803 :1. 00 M.ter-Lcu, 4X100-Mcter-Stasfcl

Wartburg-Verein.

Donnerstag den 24. Juni abends 8 Ubr in der neuen Universitäts-Aula

Kammermusikabend

zum Besten d. Jugendfürsorge.

Aussührende:

(Dreikampf, bestehend: 100-Meter-Louf, Sodj* sprung, Kugelstoßm), Diskus, Speerwurs, Kugel­stoßen (7V4 Kg.), Hochsprung, Stabhochsprung Weitsprung.

Befreiung von der Angestelltenversicherung bis zum 30.6.1920noch möglich. Manwende sichsofortan General-Agent Karl Mohr, Gietzen Ludwigftrabe 28. M5, Tcleph»« 854.

Der Schlichtungsnusschntz der Provinz Oberheffen.

Sitzung vom 16. Jnni 1920.

1. Dem Einspruch des Bautechnikers Opper mtb HilfsschreLers Schmttt gegen die zum 1. Juli wegen Auslosung des Militämenbauamtes Gießen erfolgten Kündigungen des Militärbauamtes Ha­nau kann nicht stattgegeben werden.

2. Die Gemeinde Hattenrod hat dem aushilfs- weise am Pumpwerk der Gemeinde im Winter zweimal je eine Stunde, im Sommer zweimal je IV2 Stunden täglich beschäftigten Kriegsbeschä­digten Heinrich Fink daselbst mit Wirkung vom 1. Januar 1920 eine Vergütung von 5 Mk. und vom 1. Mai ab eine solche von 7,50 Mk. täglich zu zahlen.

3. Die Maschinenfabriken I. A. Tröster in Butzbach und A. Volk in Pohl-Göns haben mit Wirkung vom 1. Juni auf die im Schiedsspruch vom 27. März 1920 festgesetzten Löhne einen Zuschlag von 25 Proz. zu zahlen.

4. Bei den Firmen, die Fuhrleute, ßaper» ober Tr cmsportarbeiter beschäftigen und dem Süd­westdeutschen Arbeitgeberverband der Transport-, Handels- und Verkehrsgewerbe angeboren (es be­trifft Firmen in Butzbach, Bad-Naul>eim, Fried­bergs sind folgende Löhne zu zahlen: 1. in Fricch- berg und BadMauheim mit Wirkung vvm 3. Mai 1920 ein. Wochenspitzenlohn von 150 Mk., im übrigen entsprechend gestaffelt; 2. in Butzbach 140 Mk.

Eine weitere Sache fiel aus.

Sitzung vom 17. Juni 1920.

1. Der Antrag aus Neufestsetzung der Löhne in der Gallsck^n Dampfziegelei wird znrückge- wiesen, da das Abkommen vvm 19. April 1920 noch nicht gekündigt worden ist, hierbei jedoch von früherer Vereinbarung -her, die insoweit nicht aufgehoben war, noch eine vierwöcheittliche Kündi­gungsfrist einzuhalten war.

2. Die Urlaubszeit und die Löhne bei den Gerbereien Lotz und Becker hier werden festgesetzt und den Parteien wird ausgegeben, binnen 14 Ta­gen einen förmlichen Tarifvertrag abzuschließen, auf Grund der bereits teilweise erfolgten Verstän­digung und des heute beiderseits anerfannta! Schiedsspruchs.

3. Der Anspruch verschiedener Arbeiter auf Vergütung wegen angeblich zu kurzer Kündigungs­frist gegen die Spvengstvffabriöen Hoppecke, Meder- lag-e Bad-Nauheim, wird dem ordentlichen Rechts­weg Vorbehalten.

4. Der Einspruch des Peter Dickel in Merlau gegen die fristlose Kündigung bei der Firma Säge­werk Wittich in Mücke wird für gerechtfertigt er­klärt intb für den Fall der Ablehnung der Weiter- befchäfttgung eine Entschädigung von 200 Mark festgesetzt.

Güte weitere Sache wurde abgesetzt, da ine Parteien Verständigung in Aussicht stellten.

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Gießen, 21. Juni 1920.

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Gerichtssaat.

Zum Prozeß gegen die Marburger Zeit- fieiwilligcn.

[1 Marburg, 21. Ium. Zu der Urteils­begründung sei noch folgendes mitgeteilt: Kriegsgerichtsrat Reiff führte u. a. aus, daß alle Angeklagten fveigesprochcn werden mußten, weil die Sachlage des Fliehens bei den Verhafteten vorlag und der den Angeklagten erteilte Befehl dahm lautete, auf Fliehende zu schießen: Andernteils könne bei keinem einzelnen festgestellt werden, daß er gefehlt habe. Fraglich sei nur der Fall Hom- schuh, weil hier drei Mcum den einen entfliehen ließen. Die Verhandlung habe jedoch ergeben, daß hier in dem Augenblick des Entfliehens unglücklick-e Verhältnisse obgewaltet hätten, indem der eine Wachmann sich eine Zigarette angezündet und auch der andere etwas zurückgeblieben sei, so daß ein Eingreifen ohne Schießen nicht zu vermeiden war. Dasselbe sei auch bei den anderen Fällen fest­gestellt. Der Vorsitzende ging auf diese noch ein­mal ein und fügte hinzu, daß, wie schon triller erwähnt, wegen des Falles Bartz, Arnold und Frau Wolf ein besonderes Verfahren gegen Göbel und die anderen Zeitfreiwilligen. die nicht unter den Angeklagten seien, vorbehalten fei, denn es könnten hier Verfehlungen vorliegen, die der Klar­stellung bedürften. Bemerkt sei, daß den ganzen Verhandlungen Rechtsanwalt Liebknecht aus Berlin beiwohnte. In einer Zuschrift an die hiesige Presse ist der Marburger Universitätsprofessor Maaß der Ansicht, daß die Sache für die Marburger Studenten noch nicht erledigt sei. Auf Klatsche­reien hin seien sie in öffentlichen Blättern, als Bluthunde" hingeswllt worden. Damitt so führt er aus, daß der Sachverhalt jetzt zugunsten allein des Studentenkorps aufgeklärt ift, ist die Partei­nahme nicht erledigt: sie bleibt abscheulich, um so mehr, als sie jetzt in die allergrellste Beleuchtung tritt. Unsere Studenten haben von jenen Herren Genugtuung, eine die wirklich genügt, zu ver­langen. Das muß gerade ein Marburger Universi­tätslehrer der mißleiteten Oeffentlichkeit gegen­über sofort nach dem Prozeßende aussprechen, ohne Rücksicht auf Person und Stand.

[1 Marburg, 21. Juni. Zum zweiten Male nach dem Kriege beging heute wieder die Stu­dentenschaft bei dem Bismarcktnrm das Sonnwendfest. Vom Kämpfrasen aus begaben sich die Studenten in geschlossenem Zuge nach der Bismarcksäule, wo Rektor Geh. Rat Busch und Stud. Strodthoff Ansprachen hielten. Dann er­folgte int Schreine des Sonnwcndseuers der Rück­marsch in die Stadt.

Brandenburg, 19. Juni. (WTB3 Der Prozeß gegen die Rädelsführer der großen Meu­terei in dem hiesigen Zuchthaus wurde heute abend abgeschlossen. Die Schnldfvage ans Zu­sammenrottung, gewaltsamen Ausbruch. Gewalt­tätigkeit und Widerstand gegen die Anstaltsbeamten mürbe in vollem Umfange von den Geschworenen bejaht. Der Staatsanwalt beantragte gegen Anton

Voranzeige!

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Aktive Mitglieder halbe Preise, bzw. Freikarten. Bon Mittwoch an werden die von den Mitgliedern nicht bis heute abend abaebolien Cintrittsprogramme bet unserem Mitglied tMusikhans Busch, Kirchen- vlatz) zum Berkaus freigegeben. «««

Vereine und Veranstaltungen.

y. Daubringem 20. Juni. Zum Besten der hiesigen Kleinkinder schule sand heute em In­ge n d f e st statt, das unter Beteiligung der ganzen Gemeinde einen schönen Verlauf nahrn. -pungc Mädck>en des Ortes hatten schon den Tag über selbstverfertigte sinnige Abzeichen verkault, die jeder Teilnehmer trug. Um 3 Uhr bewegte sich em ttest- zug zum nahen Walde. Auf dem Festplatze setzte Dekan G u ß m an n den Zweck der Veranstaltung auseinander, die nicht nur Mittel für die Klmn- kinderschnle schaffen, sondern zugleich alle Ge- meindegliieder ttotz aller Parteiunterschiede zu Stunden edler Bolksunterhaltung vereinigen solle, die aus eigener Kraft ohne Kosten zu schaffen sei, damit die Jugend einfache Freuden mid gesunde Fröhlichkeit kennen lerne. Daran reihte sich em buntes Programm. Auf Dem Rückmärsche durften die fröhlichen Kleinen mit Bretzeln beschenkt, wieder den Vorttitt haben. Es gingen an Gaben für die verkauften Abzeichen 784 Mar? ein.

O Gründers, 21. Juni. Arn. Sonntag wurde hier die Heimkehr der Kriegsge­fangenen festlich begangen. Am Morgen war Festgottesdienst, bei dem die beiden hiesigen Ge­sangvereine, sowie der Musikverein mitwirkten. Am Nachmittag bewegte sich txmn ein Festzug, bestehend ans der Schuljugend, der Volks- und Realschule, sowie den Vereinen nach der ,,Lehm- kaute" vor der Stadt. Eine Ansprache, Spiele der Schüler, die mit Bretzeln bedacht wurden, Lieder der beiden Gesangvereine, Musikvorttäge, ein Eu- bo teil lauf über Göbelnrod (6 Km.) durch den Tunt- bercih. füllten den Nachmittag aits. Am Abend fm'.d nockmals eine Fest Versammlung in der Turn­halle statt, die auch sehr stark besucht war. Nach Begrüßungsworten des Bürgermeisters Ranft hielt Pfarrer Schmidt die Festrede. Em gut gespieltes TheaterstückPrisoner 713", das bem Abend gut angepaßt war, sowie Darbietungen der Vereine gaben her Feier einen würdigen Verlauf. Bemerkt sei noch daß von den Heimkelwern von hier noch zwei fehlen, die in russischen Gefangeir- schaft in Turkestan sich befinden. Es sind dies ttcmd- wirt Karl Henkel und Schreibgehilfe Georg Schom- bert. Von letzterem ist kürzlich durch einen Neun­ke hr er indirekt Nachricht gekommen, daß er noch am Leben sei und mit einem der nächsten Trans­porte einzutreffen boffc, während dagegen von ersterem seit etwa 2 Jahren jede Nachricht lehlt.