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Die Politik Gesterreiqs.

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Die Erneuerung des englifchgapanifchen tzündnlsses.

Rotterdam, 20. Aug. (Wolff.) Der Berichterstatter, derNew York World" in Washington meldet seinem Blatte, daß Llovb George im Oktober mit den Ministerpräsi­denten aller britischen Dominions wahrschein­lich in Vancouver zusammentresfen werde, um die Erneuerung des englisch japani scheu Bündnisses zu besprechen. Lloyd George werde auch eingeladen, nach Wa-Hing ton zu kommen

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Aus Stadt und Land.

Gieren, den 21. August 1920.

Zum Preisabbau.

Aus den, Neiche.

Ein neues Ueberschichtabkommen im Ruhrgebiet.

Berlin, 20. Aug. Rach einer Essener Meldung derVossischen Zeitung" ist für den Ruhcbezick heute ein neues U e b e r schich­tenabkommen abgeschlossen worden. Dar­nach wird das Abkommen vom 8. März auf allen Zechen wieder in vollem Umfange durch- gesührt.

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In der anschließenden Debatte hob der Vor­sitzende der Konferenz Vkowinckel hervor, daß der Versailler Friede durch einen Geist, welcher durch den Völkerbund gsschaffen werden solle uüd könne, ab geändert werden müsse. Noch immer herrsche der Krieg in der Welt. Die letzten Friedensverletzungen geschahen mit Billigung der Sieger, die zirließen, daß aufrührerische russische Generäle gegen die russische Republik kämpften und daß Polen gegen Sowjetrußlund Krieg führe. Das hätte nicht geschehen können, wenn der Völkerbund

Macht hätte ausüben können.

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Hinsichtlich des Preisabbaus sind M verschie-1 denen Kreisen der Provinz Hesien-NaNau imd veo Freistaates Hessen unmittelbare Verhandlun­gen mit den in Betracht kommenden ^ntevelleilten geführt worden. Der wirtschaftliche Verband der hessischen, heffennassauischen und waldeaschen Städte und Kommunalverbände war der u/uer- zeugung, daß hinsichtlich desAbbaues cm tattaa)- licher Erfolg nur erreicht werden tonne, wenn der Abbau gemeinschaftlich für ein größeres witt- schaftliches Gebiet vor sich ginge. Er hatce daher beschlossen, den Versuch zu machen, die Inter­essenten der Provinz Hessen-Nassau, der Frei- staaten Hessen und Walt^ck zu einer gemeinsamen

Französische Panzerkreuzer nach Danzig unterwegs.

Paris, 20. Aug. (Wolff.) DemMatin" zufolge befinden sich die beiden französischen PanzerkreuzerMarseillaise" undGuey- don" auf dem Wege nach Danzig. Da bw Schisse, die sich vor Memel befinden,, dort ver- bleib.n müßten, sei es notwendig gewesen, einige Schisse nach Danzig zu schicken. Es sei von größter Wichtigkeit, daß das für Polen bestimmte Material unbehindert ausgeladen werden könne. Danzig sei neutralisiert worden, damit Polen einen offenen Weg nach dem Meere habe.

Paris, 20. Aug. iWoiff.) Havas. Der M a - r ine Minister veröffentlicht folgende, Note: Entgegen den heute morgen in den Pariser Zei­tungen erschienenen Berichten verließ der Panzer­kreuzerMarseillaise" nicht Cherbourg. Nur der PanzerkreuzerG neydo n" ging unter Segel.

Danzig, 21. Aug. (WTB.) Die versafsung- gebende Versammlung nckhm den Antrag des aus- foartigen Ausschusses, Tower zu ersuchen, für das Gebiet der künftigen freien Stadt ranzig Neutralität zu erklären, mit 62 gegen 21 Stimmen der Unabhängigen und Polen an.

Die Konferenzen in Luzern.

Berlin, 21. Aug. Nach Luzern hat sich lautLokal-Anzeiger" auch Tr. Walter R a t He­nau begeben. Man vermutet, daß,seine An- wesenh.it im Zusammenhang mit den finanziellen .Abmachungen zwischen Deutschland und den En­tent e re gierungen stehe. ___ _

R o m, 20. Aug. (W^B.) Graf Sforza hat sich nach Turin begeben, um mit Giolitti über die internationale Lage zu verhandeln. Wie man weiß, hat Lsiyo George persönlich den Wunsch geäußert, mit Giolitti zusammmenziitrefieii, den ch- iwch nicht kennt. Aus diesem Grunde mutz man wohl die PressemeldnngLN, die der Zusammcn- kunft in Luzern eine allzngvoße Bedeiitung ret in essen wollen, als nicht genau dem Sachverhalt entsprechend bez<ilnen. C!sftvür:e dies zu Schl.iis.n führen, die doch nicht zutreffend sind.

Die deutschen Maßnahmen gegen FranLreichs Verhalten im Saargebiet.

Mailand, 20. Aug. (Wolff.) DemMes- sagevo" zufolge ist die deutsche Regierung beim -italienischen Borschafter in Berlin vorstellig geworden, um die Aufmerksamkeit Italiens aus die durch die Haltung Frankreichs im <r>aar-. gebiet geschaffene Lage zu lenken. Sie gedenke .. tne gteidieii Schritte auch in Rvrn zu unternehmen.

Deut sch laue helone, daß. das Saargebiet naä> dem FriedensverfÄrg nur »fünfzehn Zähre lang besetzt werden solle. Die deutsche Note, so schreibt das Blatt, appelliere an Recht und Gerechtigkeit.

Bern, 20. Aug. (Wolff.) Zu den von der Frankfurter Zeitung" gemeldeten Gräuelta­ten der Farbigen im Saargebiet meint das Berner Tageblatt: Wenn noch ein Funken Win Menschuiachtung und Gerechtigkeit in der Kultiirwelt läge, dann werde eine neutrale Kom­mission diese Greueltaten im Saargebiet an Ort uiij Stelle feststellen müssen.

die Fabrikleittr bÄrBm in' das ÄuslM verschoben hätten. Ter Darmstädter Kttmman Polizei gelang es fest;nstellau, daß oer, MW in der Nacht zum 8. August durch die in der Fabrik beschäftigten Arbeiter Zöh. B.'rnhelmee Fr. Ganglufs und Jvh. Ruh ausgeführt wurde Anstifter war der Gärtner Karl Weitzel aus Inge? 'hxim. Alle wurden feftgenommen, ehmsi 9g Hehler, der gutsituierte Landwirt Fritz Biebes- Ijeimer, in dessen Scheune man die Säcke mit dem wertvollen Inhalt entdeckte. Bei dieser Gelec»n>

nicht vergessen. Die insulare Lage Ostpreu-j st ans bedinge eine innige Verbindung zwi­schen Ostpreußen und dem Reiche. Der An- femer sei gemacht. Der Minister schloß:,,Wir wünschen dringend, daß der polnische Korri­dor überbrückt' wird" (Stürmischer Beifall).

Heute kann es nur der deutsche Geist und die lebuioige Person tun. Ich hoffe, daß auch einmal die Bestimmungen des Vertrages vor- Versailles revidiert werden (Bravo), und daß rein Keil zwischen Ostpreußen und den übrigen Teilen des Reiches mehr besieht. Wie'Sie den Geist vom 11. Juli weiter pflegen, bin ich überzeugt, daß diese Kor- xcklur des Vertrages von Versailles erfolgt." Die Rede klang' mit einem Hoch auf die Ermländer und Masuren, als die Stützen des Wahrzeichens des Deutschtums, aus.

3iisgenbart.

VcrlrnftrUungcn.

Samstag. Lichtspielhaus,Das Buch

Wien, 20. Aug. (Wolff.) In einer Aus­einandersitzung über die äußere Lage vor dem Ausschlüsse für auswärtige Angelegenheiten kenn­zeichnet. Renner hie gegenwärtigen Beziehungen Lesteruichs zum Ausland als Volkswirt,ch.istlichc. In der sicheren Hof f n n n g aus o en V o l- kerbUnd lehnte die Reg.ernng jeden Gebauten an eine Aepderung der St. Gecinamer Grund Ligen ab. Während sich die Bczichungen zu allen Nachbarvölkern ruhig und reAvancasroll aestat- teten, treffe dies leider auf Ungarn nicht zu. Er habe dem ungarischen Ge.anbten wiederholt erklärt, daß Oesterreich großen Wert auf gute Nachbarschaft und internationale wict,chaftiiche Be- zieimngen lege. In der Frage der Ucbergabe Delltsck-Westungarns frabc sich Oesterreich niemals feinoielig oder ungeduldig benommen, sondern sw einer loyalen FriedensLmserenz anheim gefüllt. Trotzdem, fuhr Renner fort, antwortet Ungarn I mit Herausforderungen, mit dem Hebe r t a 11 von Fnrsten ! eld. Tas^Lager von Zala-Eger- seeg wird aus ungarischen Staatsmitteln erhallen Es wird für dieses rtxütcr auf innerem Bo-nm geworben, und in der letzten Wache legle Ungarn I verstärkte Besatzungen au unsere Grenze. Tu Noteii der ungarischen Regierung zur Bemäntelung Meier Vorgang' entspreche i nicht den Tatsachen. Tie völkerrechtswidrigen Gewalttätig.eiteii, rote I jene von Fürstanfeld^ und die militärischen Be­drohungen toerben an unserer Haltung nichts än­dern. Oesterreich besteht selbstverständlich unter allen Umständen aus der Herausgabe We-iungarns in naher Frist. Ter französisch' Vertreter erklärt Ungarns Berufung aut Frankreichs Unterstützung in dieser Frage für hinfällig. Mi! cem ts<techosluvakisch?n Minister des Aeußem,! erklärte ter Staatsseiretäi, sind Veincriei Verav- reMmgen getroffen oder Uebeveinkommen abge- schlossen warten. Mit Südstawien chibe man noch schwieftae Auch'inandersetzuiige.i ht nationalen und Verkeyrsfrag-.m, sonst aber durchaus guteBe­ziehungen. Mit Rumänien werde sich, ängesichls der Sympathien der beiden Völler, hoffentlich bald die .engste Gemeinschaft entir-icf^n und in den polnisch-ukraiiiisckei Angesigeuh.-iten müsse Oester­reich strengste Neiftraliiät eiNhtften. Gleich den meisten zwisch'ii Osten und Westen liegen ran Län-1 dern stdhe Oesterreich in Gefahr, zum militärischen. ober sozialen Kri gsfchouPlatz zu werden. Käme es dazu, so wäre der völlige Ruin aller dieser Länder befi.'gelt. Mit dem Deut sch c n R c i che verbinde Oesterreich dauernd ein gleiches un­gestörtes Vertrauen und tiefe Sym­pathie, die aus der Gemeinschaft der Geschichte, Speiche und Kultur, sowiedes letzten Schicksals entspringe. Der Staatsunnister hob das hilfs- bere:t- Interesse Englands, Frankreick-s und Ita­liens an dem jungen Staatswesen f.ereor und. schöpft e>araus, daß die öffentliche Meinung dieser Llinder sich mit vielem Verständnis mit den Härten imb Unbilligkeiten der Friedenslenngiingen be­schäftigt, die Hoffnung, daß der Völsirbund Öster­reich gerecht werde. Dort wurden hiffenilich Oesterreichs wirtschaftliche Bedrängnisse überwun­den, seine nationalen Ideale verwirklicht, o^ne jeden Appell an die Gewalt. Bis dahin wolle Oesterreich unter der Last, aber auch unter dem Schutz dec Verträge, an seiner inneren Wiebev-

Der nordische mterparlamenlarische Kongreß

Kristiania, 20. Aug. (Wolff.) Der nor-, dische interparlamentarische Kon­greß setzt- heute seine Verhandlungen fort. Der Sozialdemokrat Gausdal trat für die Ab-^ rüstung en. Folgende Resolutiion wurde vorgelegt: Zur Förderung der Abrüstung und eines dauernden Friedens sieht die Versammlung es als notwendig an: 1. daß der Völk.rbuni schnellstens die Zustimmung aller zivilisiert^ Staaten findet und daß kein Staat, der die Aufnahme in den Bund wünscht, an dem Eintritt gehindert wird, 2. daß ter Völkerbund unverzüglich seine Tätig reit auf- ninimt, 3. daß die Grundsätze für das Recht der Nationalitäten in das Bundesstatut ein gefügt wer­den, 4. daß die Durchführung der internationalen Rechtsordnung gefördert wird durch die Befestigung des Völkerrechts in einem Gesetzbuch, durch die Erweiterung der Zuständigkeit des internationalen Gerichtshofes und durch die Schaffung einer be­sonderen Untersuchungs- und Schied-ordming, 5. daß die Staaten schnellstes einen Beschluß hin­sichtlich weitgehmder Einschränkung der Rüstungen treffen, 6. daß für die Aushebung aller Einschrän­kungen dos freien Transports und des Waren- umiatzes zwischen allen Ländern gearbeitet wird.

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Neue Unruhen im Industriegebiet.

Düsseldorf, 20. Mg. (WB.) In Vel­bert ist die Räterepublik airsgerufen worden. 100 Mann haben das Rathaus be setzt und requirierten in der Stadt. Auto­mobile und Fahrräder. Bei den Wohlhaben­den wird Geld erpreßt. Von der Reichsbank soll bereits eine Million Mark erpreßt wor­den sein. Auch in Düsseldorf sind Un­ruhen ausgebrochen, doch haben sie einen blutigen Charakter nicht angenommen. Um 6 Uhr 30 ist eine Versammlung der Kommu­nisten auseinander gegangen, weil die Red­ner noch nicht gekommen waren. Es wurde das StichwortHolt Eure Waffen!" gegeben. Die Menge hat sich um 7 Uhr gegen das Rathaus in Marsch gesetzt. Die Sicherheits­polizei versucht, die Menge wegzudrängen. Von einer anderen Stelle wird mitgetei.lt: In Velbert bei Elberfeld haben sich heute rote Banden der össentlichen Gewalt bemäch­tigt und die Räteverwaltung ausgerufen. Post imb Telegraph, Banken und öffentliche Ge­bäude sind in den Händen der Roten. Die Bewegung geht von bet K. A. P. D. aus. Be­waffnete Banden befinben sich auf bem Wege von Velbert nach W ü l s r a t h. In E l b e r - f e t'b sinben Demonstrationen statt. In Düs- felborf siiib für heute abenb Versammlun­gen an gesetzt, ebenso in Gelsenkirchen imb Herne. In Essen, Barmen und Remscheid fordern Plakate zum Kampfe auf. DieVolksstimme" in Ha­gen kündigte für die Woche vom 22. bi^ 28. August eine roteWochean. Die Sicher­heitspolizei glaubt der Lage Herr zu werden.

** Was kostet heute das Stu­dium? Der Allgemeine Studentenausschuß ber Universität Heidelberg h.ft eine statistische Erhebung über bie soziale Lage ber Stubie- renbeu ber Universität Heibelberg gemacht, in­dem er von den Studierenden freiwillig Fragebogen ausfüUen ließ. Von etwa 3000 Studierenden haben nur etwa 500 Frage­bogen ausgefüllt. 50,5 Prozent haben einen Monatswechsel von 100 bis 300 Mark, 14,9 Prozent von 350 bis 400 Mark und 34,6 Prozent von 450 bis 1500 Mark. Der ab­gerundete Durchschnittswechsel betrug etwa iiuuwni uhu ........ ..... f .400 Mark. 'Die monatlichen Ausgaben be-

Besprechnng zu veranlassen. Tie Besprechung hat trugen durchschnittlich für Wohnung und am 11. August in G ießen ftattgminben. ^on 60 Mark, mit Heizung 105 Mark,

den Behörden waren besonders bertrcten dav L^bcr- Mittagessen 85 Mark, für Abendessen Präsidium in Kassel und das !Mmistermm m ^arf sür Lebensmittel im gesamten ohne Tarmstadt. Von Jnkress-nt-nkrel^ >«r.n d>- Genußmittel 175 Mark. Die Studierenden er.

Ä Welte? im Durchschnitt 80,7 Pwzent ihrer Mafi A- eäge6öto=n Äuispnrch- Einnahmen von den Eltern, 2,3 Prozent von Mm der klare Will^särntlichcr Berufsvertrekungm Verwandten, 8,0 Prozent aus eigenem Ver- znm Ausdruck, mit allen Mitteln auf einen Preis- nrögen, 1,1 Prozent aus eigenem Erwerb, 1,1 abbau hinzuwirken, gleichzeitig aber auch die uver- Prozent aus öffentlichen Mitteln, 6,1 Proz. emstiminende Auffassung, daß ein Preisabbau blei- nug Pensionen und Renten.

benden Ersolg mn haben kann, wenn em g e - ** E i n Schwindler! Am verflossenen

scklossenes Wirtschaftsgebiet eiiiheu- Donnerstag erschien in einem hiesigen Ge- lich vorgehtAl^ g* ? b e?o g ein Unbekannter und suchte sich zum

Kart^f1elprei?es anettannt Bindende Er-!Kaufe einen Photographenapparat, Marke klärungcn konnten aber leider nicht adgegebcnl Nettle-Coutessa , Mit der Obiekt.-NaO35 7o9, werden und es wurde beschlossen, den Oborprasi- Angona 16, iM Werte von 1/50 Mk. aus, beuten in Kassel und das Ministerium in Darm- mft dem Bemerken, ihn zuerst seiner Mutter sladt zu ersuchen, die Verhandlungen im kleineren zeigen zu wollen, die in einem Hinterhause in Rahmen nochmals auszimehmen und z/var mit oberen Kaiser-Allee wohne. Da man der , SS. MSAMM Sf-ft brÄJKWÄ 8SSLZU-' -s sää

r c CL. , _ es dec Unbekannte, dem jungen Manne den

Neues von der ^ernfprechzwangsanielye. abzunehmen und spurlos zu ver- Für t«n einmaligen Femsprechbeftmg. sind ^n>iiiden. Wie bekannt, ist dies ein alter jetzt Verw.iltungsrorschriften ergingen, bie euugw («aunertmcf, auf den immer wieder Leute neues bringen. Wer Ihn mclft am ^ Oktober hbreinsallen. Es wird daher nachdrücklichst vor zählen will, taiui ihn auch i.t vrer Dellen nm . ' m^.sonen aewarnt

1. Oktober 1920, am 2. Januar. 1 Apnl urtd solchen Personen Dir

1. Juli 1921, bei einem Mrt|chafllichen Warenausglbetabelle für die Woche dorn 23. bis

für Ä"tS»8SÖ<®t«Ä. sich im Anteil

Einzahlung ?üf das PoavMuo * !g äu te3 machen wir besonders auimerfiam.

I ie;i, dem bi Vermit-luimsi el e unt.ritEi)-. ** q n vielen Fällen der Mgul-

^.«2 Äunb KlaVenseucheMeiV Lterer Fall > men. Die Zahlmigspjlichti^u. E^ltert eine f eEommen Di-e Gemeint Bettenhausen Kuß' mttML um^BEe« BrobachMugsgebiet un-

Demnach würde die Zahlung später nicht Mehr . mr»rdebesitzer der Stadt Gießen

Ta es sich um die Zuteilung der Futterrnlltck des AnWusses übergehen. handelt, liegt es im Interesse der Pferdebesitzer, die

Pilzregeln. Anmeldung nicht zu versäumen. Siehe Anzeige.

Am Donnerstag abend veranswltett der hiesige ** ® 1 P^gramm

Naturheilverein im Saale des Hotel Schutz einen der großen

ÖZ. besuchten Vortragsabend k^s Thema: er^K ^mPf in^den^-ui e . B .

''1 f t19 5 1( vir P V » e . w ~ Spielplan bleibt. Ab Montag wirdTn LVeV'ÄÄ SUT $0V'

Fällen von Pilzvergiftungen liegt die Frage nahe, Mrung gelangen^ Siehe: Ai.

ob man nicht lieber auf den Genuß von Pilzes verzichten solle, als feine Familie und sich Übst Kartoffelschieber.

der Gefahr einer Vergiftung ausznsetzen. Sie wurde fd. K i r d o r f, 20. August. Eni hiesiger dahin beantwortet, daß es eben]o gut und noch wollte vier Waggon Kartoffeln zum

leichter möglich sii, sich, gegen Pilzvergutungen von 32 Pf. bas Pfuub verkaufen. Die zu schützen, wie gegen die aynlichen Flschvergn- ^ax^ffeln wurden beschlagnahmt.

' tungen im Sommer, wenn man die nachMenden ttmtterlmck

I piiofit b'nfhe.'t I jlFCIy Vaillitullil). .

J 1 Man sammle nie einen Blätterpilz im nt Queff, 20. Aug, Durch den Krieg Mb oder in der Näh des Waldes, dessen Stiel unten seine Folgen, die RevMtipn, M trptz knollig verdickt ist und dessen Lamellen weiß Und. licher Neuerungen doch viele SLbpcmch. ime- ' Beim Champignon sind sie stets rötlich, beim der aufgenommen, so z. B. in Queck dasUnter

.KnoUenblätterschwamm, dem gefährlichsten aller b i e L i nbe l a u tert . Hat

: sii.iif n»in etwas Unerwartetes und _ Wichtiges mit

2. Man sammle nie einen Pilz, der nickst soweit seinen Gemeindegliedern besprechen, o werdm

entwickelt ist, daß man ihn mit Bestimmtheit als Glocken gelautet. E^s ^oint Ä?i unter

' eßbar erkennen kann Dorflmde zusammen, ^edei, Fremre, bei kmmu

,»8,.ää «s» sssägÄsas **-*» s -üäwsswn&g ' * 4. K Sammeln von Mi,kern WW mit Metern Stimme Mr, »Mn * bnü >->>- frfttc rote Mr Giitreizker gelbe Milch hat. Tönen wird dasFür und Widett lma, woraus 5 s7jait j^ss-e alle Täublinge weg', die frisch dann ohne direkte Abstimmung der Be|chluß ge- Pinen fS haben faßt wird. Sind die Versammelten unzufrieden,

6 Man nefjme nie einen bitterschmeckenden Pilz ton hört man wie bei, uns^ Borsahi^nn Murren und Murmeln m den Rechen. iW 7 Man sammle nur einwandfrei frische Pilze dagegen die Vorschläge Anklang, so gebet die und lasse jeden madigen weg. Jeder Pilz wird giflig, Anwesenden statt des

wrmn er *u alt ist Schilde und Schiwerter durch lebhaftes WltW'

8. Man sammle nur bei trocknem Wetter und und verschiedene andere Aeutzerungen ihre W lasse jeden Pilz stehen, den man nicht als eßbar stimnnmg. .

kennt. 1 Kreis Friedberg.

9. Man lasse die gesammelten Pllze höchstens I ch. Ober-Wöll st adt, 20. Aug. Die eine Nacht ausftnandergebreitet tm Keller Ucgen. ganäen G e t r e i b e v o r r ä t e , bie in der | Man wärme ein Pilzgericht nicht mehr auf. Scheune bes Bürgermeisters Gondel lager-

10. Jeder Pilzsammler sollte zuerst unsere sechs m -in aroßes Feuer, das

Giftpilze fenmm fernen. 9ta Bon ilrei Arden t)t y fr n i d) t e t. SaS

firfx-r, daß durch ihren Genuß Vergiftungen mit I tu oer ct)eune au.di ,aj, J « tödlichem Ausgang vorgekommen sind. Es sind dies Asisr konnte lediglich auf !emen H ber Doppelgänger des Champignon, der Knoll- schrankt werben. Die Ursache des Brande l e n b l ä t t e r s ch w a m m mit feiner gelben und unbekannt.

grünen Abart und der Sa t ans pi l z. Weiler gel- Starkenburg und Nheinhessen. ten von Hutpilzen als giftig, weim auch weniger RMK. Darmstadt, 20. Aug. Zur nus gefährlich, ber Fliegenpilz, Giftreizker, Speiteufel, klärung des umfangreichen Morphin moieo- Schwefelkopf. stahls in der chemisckMrt Fabrik von Beyrmgia

Gegenüber dieser geringen Zahl ist bie Masse m Ingelheim, bei ivelchem etioa ba uno

der wohlschmeckenden und eßbaren Pilze sehr groß, mertovllen Arzn.istofses im Wette von -idu uu Besonders empfohlen wurden Pfisserling ober Eier- Mark verschn-.mden, nur eine Belohnung oro schwamm, Steinpilz, Parasol oder Schrinllmg, 25 000 Mk. ansgeschriebeii, ba der Chainpignon, Totentrompete, ßieizker, Butterpilz, per Z^abrik den Verpacht ausgesprochen Hut'.- Maronenpilz. Semmelpilz, Schmerling, Ziegen-''' r 1 ««K-?-

kippe, Rotftißröhrlina, Sandpilz, Nothäubchen oder Kapuziner, Birkenpilz, Halimasch, Swppelpilz und

Ulis dem besetzten Gebset.

Der Gerechtigkeitssinn in der französischen Armee.

fd. Höchst a. M., 20. Aug. Der fran­zösische Kceisbelegierte für den Kreis Höchst gibt öffentlich bekannt, baß ein marokkanischer Solbai, ber gegen einen Höchster Einwohner eine falsche Anklage erhoben hatte, beshalb zu 30 Tagen (Gefängnis verurteilt worben ist. Die Kundgebung schließt mir den folgenden | '^'Lichtspiele,Der Kampf in'den Lüften". Worten. Der Kieivbeputierke bringt dies zur! Csnhorn, 8,30 Uhr, Gastspiel Buchwalb. oin.ttlicheu Kenntnis, um auf den ftserechtig- Sonntag. 4 Uhr, Zur schönen Aussicht, tu der französischen Armee! Militärkonzert Evcmg. Arbeiterverein, nachm.

hinzuweisen. | 3 Uhr, Gartenfest, abends 8 Uhr, Famitienabend