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x Die Einreise ins altbesetzte G e -- Mitglieder gewonnen hat. Ortsgruppen in den t ist ohne weiteres möglich, toenn der Be-, SkreiÄlösten 1-ollM es ermögliche, <ruch den Jc&tro en!v im Besitze eines DaN es, eines Putz- Akademiker zur Vertretung der gemein, amenJnter-

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zusperren.

** Die Auszahlung der vom Reich betmrstige Ktte^lchiterbliebene Mr Verfügung stellten SBrfälfan für Mvnat MLrz erfolgt Freitag bex 21. d. Mts.

bekannt, daß < Hessischen Boll

Xus Stadt «nd

G i e tz e n, oen 30. Mai 1960.

Ausstellung von BÄHen.

Dav Krrisamt G«ßen '9at schon öfters daran hingewiesen, daß die AusHelLnrg ton Pässen für diejenigen Personen, welche in den Landgemeinden des Kreises wohnen, im RegterungsgebLude zu Gießen (Erdgeschoß Zimmer Nr. 9) werktags vormit tags rn der Zett zwischen 9 und

§ 118 der Reichsverfassung jedem Deutschen ge­währleistete M einungsfreihei t und die nach § 130 Absatz II insbesondere jedem Beamten zugestandene Freiheit der politischen Gesinnung sicher zu stellen?

Lebensmittel er wünscht, mit der Bitte, ton der American Relief Administration einenfood draft" zu kaufen und ihm zu schicken. Diesefood drafts" ind in allen Banken in den Bereinigte Staaten zu kaufen. Wenn derfood draft" in Deutschland angekommen ist, muß er wie ein Bankscheck auf h der Rückseite indossiert unb ton dem Empfänger , an die American Relief Administration Ware-

Dtrfafiimggtbettöe voUrkammer des grelftaates Hessen.

Da rmstadt, 19. Mai 1920.

PräsÄtent Adelung eröffnet die Sitzung um 11,20 Uhr und widmet zunächst dem verstorbenen Zentrumsabgeordnetcn Scherer einen warmen Nachruf; das Haus erhebt sich zu seinem Andenken von den Sitzen.

Der Präsident bespricht dann die Besetzung des Maingaus, »egen welche die Regierung protestiert hat, heute sei der Maingau wieder frei, so daß man in der Tagung nicht mehr behindert sei. Für den Abg. Scherer werden in den 3. Ausschuß der Abg. Geßer, als zweiter Schriftführer des Landtages Abg. Knoll und in den Ernährungsbeirat Abg. Hofmann bestimmt.

ReKierunssvorlage brtr. die Beauttenbesol- dung.

Abg. Dr. Büchner (Dem.) erstattet eingehend Bericht. Der Mißmut in der Bevölkerung müsse

** Der A kadcm ikerbund Ober­hessen veranstaltete gestern nachmittag in der neuen Aula dec Universität eine gut besuchte Mit­gliederversammlung, in deren öffentlichem Teile der 2. Vorsitzende Prof. Dr. Eger einen über­zeugenden Vortrag über die Gründe hielt, aus denen sich die Akademikerschaft Miammenschließen muß. Zn der daraus folgenden Sitzung erstattete der 1. Vorsitzende Bau rat Becker den Geschäftsbericht, ans dem u. a. hecvorqinq, daß der Bund in der hüten Zeck seines Bestehens von den 1200 Afa- Ibtottleot Oberheffens stark ein Drittel als aktive

m. G r ü n i n g e n, 19. Mai. Zn diesen Tagen fällt auch 'wieder ein Stück von Gcünmgexs ruhm­voller Vergangenheit der Feldbereinigung zum Opfer, da ein Teil der mächtigen bis zu 2 Meter bieten Festungsmauer geschleift wird, um die Steine als Straßenbausteinc zu verweirden.

Dreis a. d. L., 19. Mm. Das Fest der gol­denen £hodßeit feiern heute Mannes Wetzstein und Frau Jette geb. Höxter.

der Jahresbedars für das ganze sei ttut zum Teil vorhanden, du . gebahrung gehe gegen seine Grundsätze, aber kein anderer Ausweg. Tie ganze Vorlage bringe den Beamten über das ZaWenmätzige hinaus auch andere Vorteile. Tie Verhältnisse der Tienst- anwärter sind wesentlich gebelfert, die großen Un­terschiede in den Gehältern sind gemildert, ganzen Schichten der unteren Beamten wird der Aufstieg ermöglicht. Auch eine Aenderung in den Pensioiis- verhälmissen ist eingetreten. Mmi könne nicht mehr über die preußischen Sätze hinausgehen. Schwierig gestaltet sich die Frage der A l t p e n s i o n ä r e Bei den bedrängten Verhältnissen müsse trotz der vielen vermehrten Aufgaben die Zahl der Beamten ver­ringert werden, der einzelne muß mehr l e i st e n. Ter Redner zeigt an Beispielen, daß Hessen int Verhältnis sehr viel mehr hohe und mittlere Beamte hat als das Reich und auch Preußen. Eine Vereinfachung der Staatsverwaltung sei dringendes Gebot. Die Vermehrung der RegterungchtclLen war eine sachliche Notwendigkeit, es soll aber so­bald wie möglich eine starke Korrektur im Vermal-

angenommen.

Dann nürd die Verhandlung bis zur zweiten Hälfte des Juni vertagt.

** Abg. Dr. Osann und die übrigen Mit­glieder der Deutschen Vvlkspartei haben in der Volkskammer folgende dringende An­frage über die Besoldungsverh^rltnisse der Kvmmunalforstwarte gestellt. Nach­dem die Besoldung der shucklichen Boamteit und Lehrer gesetzlich geregelt ist, tritt die wirtsck>aMick>c Notlage der fiomnnntolen Forstbeamten im Gegen­satz zu den Äteatsichen um so Meter hervor. Das Eintemmeu der Konrnrunalfarstwarte reicht nicht aus, um auch nur die dringendsten wittschaftlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Was gedenkt die Re­gierung zu hat, um die schwere wirtschaftliche Notlage der KvmnmnalfarsÜwamten schleunigst zu heben?

Abg. Torsch und Genossen haben eine dring­liche Anfrage an die Regierung gerichtet betreffend Anklage tvegen Beihilfe zum Hochverrat gegen Beamte, die Mitglieder der Hristsckren VvlK- partei sind. Tie Anfrage lautet: Ist der Regierung

Wer der Erde bt Mischen, unter altem Laub, in dem Wurzelwerk älterer Bäume, errichtet haben. Nachtiaallen, Rot- und Blaufelchen. Lerchen, Pie­per, Grasmücken u. a. Alle diese Tiere find zur Brutzeit durch die Hauskatze außerordentlich ge­fährdet. Jedes Nest, das btr Katze weiß, ist dem Untergang geweiht. Nicht bloß die Rücksicht auf das liebliche Familienleben des Bogels, sondern auch auf den Ureigensten Nutzen des Landwirts und Obst­züchters gibt Veranlassung zur Sitte an alle Katzen- bescher, wmigstens jetzt ine Katzen des Nachts ein-

Berlin, 19. Mai. (Wolff.) DerRrichs- mrzriger" veröffentlichit einen Erlaß über die Sozialisierungskommiffwn, eine AussÜhrungsver- ordnung über die Beschäftigung Schwerbeschädigter, eine Abänderung der Richtlinien für Vorschüsse, Beihilfen und Unterstützungen an Deutsche in Elsaß-Lochringen bläßlich des Krieges und ihrer Verdrängung.

essen heranzuziehen. Der Bund hatte bereits Ge­legenheit, bei der Regierung, gegen bt: Vernach­lässigung berechtigter Akademiterinteressen zu pro­testieren. Da die Reckmungsablage ein Defizck ergab, wurde der Jahresbeitrag auf 5 Mi'., der Beitritt auf 2 Mk. erhöht. Im i vetteren Verlaufe der Versammlung wurden eingehend Fragen der inneren Organisation besprochen.

** Die Vereinigung der Freunde des humanistischen Gymnasiums -hatte zum Mittelpunkt ihrer gestrigen Zusammenkunft einen Vortrag des Professors Dr. Herzog:Was lehren die Griechen und Römer über die Einheitsschule. Ter Redner führte aus, wie die Fühver der Einhecksschul-Bewegung, die den klassischen Unterricht selbst der- Gymnasien beschränken wollten, Unrecht hätten mit ihrer Be­hauptung, die griechische Kultur und die der Römer sei ohne die Erfordernis, fremde Sprachen zu ken- »ven und ohne eine höhere Vorbildung der geistig Regsamen zu verlangen, entstanden. Die jungen Griechen hätten als Lehrbücher ihren Homer und .Heriod usw. im alten verklungenen Dialekt lesen .nüssen, eine Aufgabe, die dem gleich käme, Schülern den gotischen Ulftlas oder Otfrieds Christ zuzu­muten. Diese für den Griechen schon altsprachlichen Bücher hätten Grammatiken notwendig gemacht, deren Kenntnis den Römern erst zur Kultur ihrer

Houses .Hamburg, Ferdinandstraße 58, geschickt werden und das in der Anweisung angegebene Pa­ket wird ihm zugeteilt." Die Zustellung aus Ham­burg erfolgt jedoch erst, wenn der Besitzer desfood draft" die Kosten für Porto, Versicherung und Verpackung eingesandt hat; diese Kosten können bei sehr großen Paketen bis 10Ö Mark betragen. Da sie nach Größe der Pakete und Entfernung des Bestimmungsortes von Hamburg verschieden sind, können die Bersandkosten nicht im voraus ein­heitlich angegeben werden. In der letzten Woche sind von Hamburg 3680 Lebensmittelpakete ver­schickt worden; bis Ende April sind in Amerika food drafts" im Werte von 311510 Dollars für Deutsche gekauft tvvrden, die einer Menge von 1000 Tonnen für deutsche Empfänger bestimmter Nahrungsmittel entsprechen.

** Einfuhr von Frühzwiebeln. Die ReckWstelle für Gemüse unb Obst hat nunmehr bie Hessische Lanb-s-Gemüsefielle zu Mainz auch er­mächtigt, die Einfuhr von Frühzwiebeln aus Ita­lien unter den Ix farmten Bedingungen zu geneh- migen. Gesuche um Ernftchrgenehmigungen find an die genannte Stelle in Mainz, Emnwvansstratze 23, zu richten.

** Schutz den brü tenden Bügeln. Jetzt ist die Brütezeit unserer lieblichsten und nütz-

Aufklärung der letzten Borkriegsjahre übe«, bte schmackwolle Behandlung der Fremdenlewonare durch die Franzosen schon vergessen fern? Ober sollte es gar Deutsche geben, denen ^..Freude machte, in unteren früheren Kolonien träger des französischen Militarismus zu werden, mellercht sogar in den besetzten Provinzen Deutschlands

Ludwigshafen, 19. Mai. (Wolff.) Die alliierte Rheinschisfarirtskommisfion hat folgende Bekanntmachung erlassen: Dte Beförderung von Kriegsmaterial aller Art im besetzten Gebiet und vom besetzten Gebiet ins unbesetzte Gebiet darf nur nach erteilter Besördcrungserlaubnes, für die die französische Komrmfswn in Berlin zuständig ist, erfolgen. Der Rhein in seiner ganzen Breite ist als besetztes Gebiet anzusehen. Infolge­dessen ist die Beförderung auf dem Wasserwege von einem rechtsrheinischen Hafen nach einem linksrheinischen unstatthaft .

Mainz, 19. Mai. (Wolff.) Das Erscheinen desMainzer Anzeigers" wurde auf drei Tage untersagt wegen eines Artikels über die Räu­mung des Maingaucs. __ .

Mannheim, 19. Mai. lWTB) (Privat­telegramm.) TerMannheimer General-Anzeiger" berichtet aus Ludwigshafen: Am 12. Mai lstelt eine Studentin der Heidelberger Universität aus Flensburg einen Vortrag, welcher streng sachlich die Abstimmung in der zweiten ZE des Abstimmungsgebietes in Schleswig-Hol­stein behandelte, in der Jugendgruppe der deutschen Dolkspattei. Mitten in ihren Ausführungen wurde sie von zwei französischen Ueberwachenden verhaftet, ©ie sitzt noch heute im Gefängnis.

Zweibrücken, 19. Mai. (Wolff.) Infolge dos ungemeinen Streiks in Homburg (Pfalz) mußte die lleberlandzeickrale ihren Betrieb rinstel- fen. Damit ist die ganze Westpfalz und ein Teü des Saargebietes ohne Strom.

Die schwarzen Truppen.

Paris, 19. Mai. (Wolff.) Gegen den Ge-- schaftsfübrer der sozialistischen ZrittnrgPopu- laire", Maunce Ma uri n, ist crn Strafverfahren AngÄritei worden w'gen eines am 13. Mai tm Populaire" erschienen Artitels, der sich mit der W-ernfung der schwarzen Truppen be­schäftigte Ter Artikel nahm Bezug auf die Ent­hüllungen deSDaily Hevald", die E. D. M o r e l veööffenttichte.

tungsapparat eintreten. ,

Abg Kaul (Soz.) gibt eine Erklärung ab, nach ber die Vorlage nicht den sozialen Verhält­nissen entspricht; ft ine Partei b trachte die Volage nur als Provisorium und trete nur toShald 'Ür M^Ürstadt (Dem.) will mit Rücksicht auf die Not der Boomten für die Vorlage stemmen, hoffe aber, daß bei einer bald erntretenden Revision die weitergehendan gerechten Fvoderungen B Ach­tung finden.

Abg. Kiel (U.S.P.) bringt eine Reihe von Wünschen vor. Er besch-vert sich!, daß die oberen Beamten höhere Teuerung^uschläge erhalten. Es seien verschiedene Härten gegenüber ben unteren SBeamten und Arbeitern zu beseitigen. Auch fei für ie Beamten ebenfalls die Mindeftarbeitszeit von 48 Stunden festtnsttzen. Ter Gehalt ton Mark 51000 für die Minister sei jedenfalls viel zu hoch, hier "hätte man streichen rönnen zu Gunsten ber unteren Beamten. _ _ .

Abg. Schröter (Z.) gibt eine Erklärung ab, daß feine Partei für die Vorlage mit Ausnahme ber Versorgung ber unehelichen Kinder eintrete. Dte Vorl.rge hätte früher kommen müffttn. Die Orts- ILb Tenenmge^ulagen Härten in ernchnt sicher Höhe gchslten irerSxnt müssen. Trotz vieler .Mängel werde man aber in der Hoffnung auf eine baldige Revision zustimmen. Man behalte sich entspreckiende Anträge vor. .

Abg. Brauer (Hess. Vpt.) spricht sein Be- dauern über die rasche, nicht genügend torbereitete Beratung der Vorlage aus. Die Zuschläge hält er nicht für berechtigt und hofft, daß bei der Revision Abhilfe erfolgt.

Abg. Dr. Osann (D. Vpt.) bedauerte eben­falls, daß man der umfangreichen Vorlage nicht ringe f)tni>e5 Studium widmen konnte. Man stehe einer Tatsache gegenüber, gegen die man nicht kämpfen könnte, ohne sie ertrsttich zu gefährden. Eine gttue Reihe ton Wünschen seien nicht erfüllt lworden. Bon großer Bedeutung sei die ungeheuer finanzielle Belastung und sei man sich unklar, wie bie Gelder aufgebracht werden toimen, wo nun jetzt vor einer geschäftliche. Krisis stehe. Wenn man auch für die gan^c Vorlage stimme, behalte man sich idoch bie Kritik in den Einzelheiten vor.

Im Schlußwort erklärte der Berichterstatter Dr. Büchner (Dem.), daß er besonders über die ton der sozialdemokratischen Partei vorgebrachten schwerwieg«rden Bedeuten erstaunt sei.

Die Anttäge des Wg. Kiel werden abgelehnt und die ganze Vorlage nach dem Anträge des Ausschuß flt. Anbang) wird dann gegen die Stimmen der Abg. Kiel und Schildbach (Soz.)

* Städt. Seefisch markt. Morgen Freitag findet in den Marktlauben Verkauf von Kabeljau und Schellfischen statt. Der Beginn des Verkaufs wird am Sta.t;>aus, am Leben-mcktelamt und an ber Verkaufsstelle betanntgegeben.

** Freibank. Freitag, 21. Mm, werden von 13 Uhr «nachmittags die Nrn. 3001 bis 3050 beliefert.

Veranstaltungen.

Donnerstag, 20. Mai: Hotel Ernhorn, 8V2 Uhr, össeickliche Versammlung der Teuvchen Volkspartei. Posttel-n, 8 Uhr, Mrtglteder- versammsimg der Tcack^chnationaen Volksta.tei. Cafe Leib, 8 Uhr, Angestelltenversammlung. Hotel Kobel, 81/2 U'ln, Verl'mwnlung der Unter­beamten. LichtsPi.llttM.ler wie geftem.

Kreis Schotten.

e. Grvßen-Eichen, 18. Mai. Die hiesige Molkereigerwssenschaft Vogelsberg e. G. m. b. H., die 141 Mitglieder zählt, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Reingeivinn ton 2899.87 Mk. erzielt. Die Gesamthastsumme beträgt 70500 Mk.

e. Saubach, 18. Mai. Der Molkereiver- toalter Will>elm Rienow in Lardenbach wurde wegen Vergehen gegen § 10 des Nahrungs- unb Genußmittrigesetzes (Milchfälschung) zu einer Geldstrafe ton 1000 Mark, im Falle der Unein­bringlichkeit mit hundert Tagen Gefängnis be­traft. Das Urteil wird eine Woche lang an der Ortstafel in Lardenbach ausgehängt.

X Aus dem Jlstal, 19. Mai. Der Kl« bat einen selten vollkommenen Stand. Die Milch siefernng bat sich gebessert und damtt auch die Er z>euMNg der Milchprodukte. Aehnlich dem Klee in auch der Geaswnchs recht üppig; die Aussichten imrf eine gtute Äauernte sind gegeben.

Kreis Friedberg.

oa. Friedberg, 19. Mai. Wie wir er fahren, übernimmt Frau Dora Barnas im Ver­ein mit der Liga zum Schutze deutscher Kultur die bisher von Herrn Hanns Koch rea­gierte ZeitschriftDie Heimat" Die Re­daktion wird nach Darmstadt verlegt werden, und es besteht die Msicht,Die ^maf' unter Mitarbeit erster Schrift?eller unb GvaPknfar yj- riner erstklassigen Zeitschrift zu gestalten. Dte L,gL für deutsche Stultirr wird sie zu ihrem Orgm für ganz Deutschland machen. Die Zt-rtichnft svll- vvr allem die Tendenz Ijaben, dre wert ansem- anderstrebenden Zttmstrichttmgen unserer Zert yt torriingat durch Wiedergabe vom Besten auf jederr Gebiet

Starkenbur« und Rheinhessen.

sw Darmstadt, 18. Mai. Der Darm­städter Journalisten- und Schrift­stellerverein hielt am Samstag seine auher--- ordattliche Hauptversammlung ab. Dte Mitgliedet- zahl trträgt jetzt 76. Chefredakteur desDarm­städter Tagblatts" Dr. Aaldaestel, wurde zw» Ehrenmckglied ernannt. _ _

rm. Darmstadt, 19. Mai. Der 23 Iah« alte Schlosser Georg Schmidtmer dahier ui feit einiger Zeit im hiesigen Erankeichause an­genommen und fühlte sich beleidigt, daß ihn ferne Verlobte, die 17 Jahre alte Anna Schnerder 10 wenig besuche. Als sie gestern wieder nicht da war- berschaffte er sich einen Rock und ein Rasier­messer, ging gegen 10 Uhr abends im Kranks- (xrate durch und ' eilte nach der Wohnung des Mädchens. Da das Mädchen schon im Bette Mg und auch die Mutter nicht öffnete, drang er m« Gewalt rin und durchschnitt dem Mädchen naQ kurzem Wortwechsel die Kehle, so daß der Tod sofort rintrat. Sch. ging durch, konnte aber Heu» rüh in einer Scheuer der elterlichen WohmuS kstgeuommen werden.

1 2 U hr erptgt. Tic Antragsteller müssen per­sönlich erschernen zum Vollöl« der in den PÄftn ersordersichen Unterschriften. Mr-ubringen ist ein ton der Bürgermeisterei des Wöhkrvrrs auf v>or- geschriebenem Formular ansgefartigter Pahbe- richt und rin nicht au?ggogenes> Lichtbild :Brnstbilb in SJtfHVrmat, Auftuchkne ohne Hut). Auf Ausstellung eines PafftS kann nur grrafinet werden, wenn ber 96ah»gfteuer die beiden erfsirder- lichen Untectagen rmrtmrtgt. Soweit die Unter­lagen vor 10 Uyc tormittäss torgelegt sind, tun« die Mcholung um 12 Uhr des gleichen Tages er» tolgen, andernfalls erst am Vormittag des fak­en br Äxtderifjrn bt letzter

übertounben werden. Eine Revision des Gesetzes im Herbst sei vorgesehen, alle Einzelwünsche müßten surüdgv.-icnt nxtberi. Die Versorgung der wteho» lichen Kinder haben das Zentrum und die rechts­stehenden Parteien abgelehnt.

Finanzminister Henrich begründet die Vor­lage eingehend; sie sei wohl das umfangveichste Werk, das den Landtag jemals beschäsckigte. Die dauernde Belastung betrage minbeftenä 80 Mill. Mark. Die Verständigung mit der organisierten Beamtenschaft sei eine Erleichterung. Trotzdem faten manche Beamten nicht zufrieden. In dem Re ichsbesoldungstarif seien zu viele Klassen vorhanden. Redner geht bann auf bie Verhältnisse der einzelnen Beamten­gruppen näher ein, die früheren Gehalts- rtffern müsse man mit 8 >oder 10 dividieren, um das richtige Bevhältnis herauSzubekommen, dann seien die großen Steuerabzüge zu beachten Eine eLhebsiche Besserung bei- Lage der ^ntten werde trotz ber hohen Gehältern nicht eintreten Vielleicht seien nur n»ch die Klemrenvner ck, sicher Lage wie die Zestlbefaldeter, Ter Staat | dies habe aber die Pflicht, auch aus Gründen der Selbste der ertyaltitng für die Beamten einzutrrien. Er franze, Hobe sich, ob 'heute das Land die erfthrelfaiid hohen l amt

Znf.-Regt. 116.

** Ter neue Siommerfahrplan, oei ab 1. Junim Kraft tritt, ist im 2. Blatt unserer heutigen Nummer ziu'am men gestellt. Wir rotcn unseren Lesern, den Führplan auszuschn> :bcn und auf^uberoaljren.

Liebig-Museum. Im Anschluß an die Eröffnungsfeier ist dem Liebigmuseum als Stiftung ton Frau Prof. Witzel in München das höchst interessanteManual" des Vaters Georg Liebig vom Jahre 1842 bis zu seinem Tode zugegangen. Es finden sich darin eine große Menge von fami- liengeschichtlich »oichtigen Angaben und Aeußerun- gen der Eltern von Justus von Liebig. Dieses Handbuch soll in der Mitgliriierversammlung am Sonntag, den 30. Mai 1920, vormittags IIV4 Uhr, im Liebigmuseum zusammen mit den Briefen ton Justus von Liebig an A. W. von Hofmann, die von Frau Geheimrat von Hofmann gestiftet wur­den, borgefegt werden. Am gleichen Tage soll um 12 Uhr eine öffentliche Führung durch das Museum stattfinden, der weitere an den Sonntagen im Sommer folgen sollen. Es hat sich herausge­stellt, daß bei der Besichtigung des Mnsenms sach­verständige Führung unbedingt nötig ist. Die Füh­rungen an Sonntagen um 12 Uhr, vom Sonn­tag, den 30. Mai an, sind u nent g elt l i ch. Der Besuch in der Woche ist vorläufig so geregelt, daß die Besuck)er durch Zahlung von 2 Mark die Mit­gliedschaft für ein Jahr ertverben und alle in diesem Zeitraum entstehenden Drucksachen und Mit­teilungen der Gesellschaft zugesandt erhalten. Man tuende ftd> an ben beratenden Architekten Herrn Burg, der im oberen Stock des Laboratoriums wohnt. Die Zahl der Mitglieder aus ganz Deutsch­land beträgt zurzeit 131. Ihr weiteres Wachsen ist dringend nötig, wenn das bisher iwch mit der Sorge um die bauliche Erhaltung belastete Museum sich weiter richtig entwickeln soll. R. S.

** Die amerikanischenPakete. Das Auskunftsbureau der American Relief Admini­stration in Berlin teilt jetzt den Weg mit, auf dem Deutsche ein amerikanisches Le­bensmittelpaket erhalten können.Wer Nahrungsmittel aus Amerika wünscht, schreibt eine Postkarte ober einen Brief an seinen Freund oder Verwandten in Amerika und teilt ihm mit, welche

Sprache verhalfen Ifabe. Der junge Lateiner habe griechisch vor seiner Muttersprache gelernt, um an ihm sein sprachliches Denken zu erziriien. Mit dem «Abstand ton dem lebendigen Griechisch sei ihre Sprache und Literatur wieder verwildert. Erst die Renaissance habe wieder die Bekanntschaft mit bett griechischen Originalen erneuert unb nur Deutsch- lcmb unb Frankreich hätten in der Zwischenzeit in ihren Klöstern bas gute Latein aufbewahrt und hüt lateinischer Denkzucht die deutsche und ftan- zösische Sprache burd)£rrungen. Die Quellen der Kultur, die in ber Antike liegen, dürfen nicht verschüttet werden. Vorbild sind hierin England unb Amerika, die ber klassischen Bildung das be­deutendste Gewicht beilegen, lieber jungen, die in an für das Original bieten wolle, seien anerkannt als "trauriges Surrogat. So schnell könne Bildung und Kiilttirerkenntnis nicht geivonnen werden.. Die Mschaffpng der lMmcmistischen Vorbildung sei rin Beweis für das Ober flächen hafte des Wldungs- ivillens ber Vertreter der Einheitsschule. Alle Zweige des heuttgen Geisteslebens, Philosovtzre, Recht, Technik, bauen auf dem Alten auf und so fordern die Freunde des hummristtschen Gtimna- siums die Wiederanerkennuug der vollen Reife humanistischer Vorbildung, Gleichste!simg der Mäd- dteit in der Bildungsfrage, Ausbau ber Gvmnasial- f(affen in Mädchenschulen. Gleichzeitig aber müsse ber Lehrplan dahin geändert werden, daß die oberen Gymnasialklass-en nach technischen und historesch- phllologischeu Fächern beweglich gemacht werden unter Beibehaltung der klassischen Drrrckchildung; zuletzt soll nickt am Grammatischen gehangen wer­den, fonbern Kulturkenntnis vermittelt teerben.

** Tie Deutschnativnale Bolkspar- tei (Fvauengruppe) vevansnaltet am Fvriteig ben 21 Mai, 71/2 Mn labends, imFelsenfallett". Bahnhoffwatze, eine Fra^Versammlung mit .Auf­führung ton Reigentänzen der Kinder.

** TerJudex"-Film, der im Licht­spielhaus, Bckhnhofftraßc, am 2. Friertoge be­ginnt, erscheint in 6 Teilen, 25 Allen, jeben Dienstag erscheint ein neuer Teil.

Landkreis Gießen.

Atts dem Reiche.

Karnpft Mischen Bauern und LatÄarbettern.

Berlin, 20. Mai. DemLokalanzeiger" wird aus Stettin berichtet: Aus Arnswalde kommt die Nachricht, daß bei einem Streit zwischen ffcreibmbeu Landarbeitern unb Besitzern in Lenuers- dors ein Bauer sowie ber Führer ber Arbeiter er­schaffen und 13 Personen verletzt wurden.

LarSräte der U.S.P. in Sachsen.

Berlin, 20. Mai. Den Anträgen der Kreis- tage entsprechend, wurden in der Provinz, Sachsen v^schic^ne Unabhängige Sozialdemokraten zu Landräten ernannt.

Südekum.

Berlin, 20. Mai. Wie dasBerl. Tagebl." erfahren haben will, sei als Nachfolger für ben ausgeschiedenen vechtsstehmden Oberpräsiden­ten von Hannover, Richter, der sozialdemv- kratische Abgeordnete Südekum ausersehen. Der neue Regieremgspräsident ton Hannover werde der demokratischen Partei, ber Regierungspräsident von Hildesheim der Zentrumspartei entnommen werden.

Aerzte und Krankenkassen.

Fran ksur t a. M., 19. Mai. (Wolff.) Frei­tag abend 8 Uhr findet im großen Hörsaal der Senckeuberg-Bibliotchek eine allgemeine Aerzte- Versammlun g jtatt. Die Frankfurter Aerzte irerben auf dieser Stellung nehmen zu der Ab­lehnung, welche ben grundsätzlichen Forderun­gen der deutschen Aerztesckwft durch die Kranken- kassen-Verbände zuteil wurde.

** Personalnachricht. Nach der kürzlich in Kraft getretenen neuen Besoldungsordnung führt der Ober-Postdirettor Milkau in Darmstadt tert an die AmtsbezeichnungPräsident der Ober-Post- direktion". . , < < .

** Aus dem Militärwochenblatt. Ten Etrirakter als Major hat erhalten ber Haupt­mann a. T. Heymann (Halle a. S.), zuletzt un

auf sie hin und em pachten

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Summen tragen könne, die so hoch seien, wie früher | h-r im UL'UVft -'s." P-tz-

ersatzes oder des roten JdentttätsauÄveises ist. Das Visum einer fr anzösischen Be­hörde ist nicht erforderlich.

Lebensmittel.

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