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rayt, daß es mntmehr rntr ein entweder — oder gäbe, d. h. eiumeber bewilligten die Gemeiudeit die durchaus zeitgemäßen Ansprache, v-der die Orgelpfeifen bleiben von nächsten Sonntag ab — stumm. Es steht indessen in sicherer Aussicht, daß die Gemeinden sich bereitwillig zeigen. Die Forderungen dar Organisten des Kreises stehen unter denen im Kreise Gießen und denen des Hess. Organisten Vereins, wie sie neuerdings gestellt wurden.
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Enden nach unten herabhangend in ein Gesäß mit Wasser reichm, und hierauf bringt man das Dl^rmometcr an einen sm freien, von der Sonne nicht beschienenen Ort, vi-llcicht in einen Bretterkasten mit durchbrockxmer Vorderseite, am besten Drahtgeflecht. Sinkt die Temperatur im Herbst vor nachmittags 4 Uhr unter + 4°, so ist während der Nacht mit durchschnittlick)7r Gewißheit Frost zu erwarten. Diese Vorausbestimmungen sind wegen ihrer Zuverlässigkeit für alle Garten- Weinl>ergsbesitzer wichtig, zumal man bereits nachmittag 1 Uhr an nach den gemachten scchrungen den Nachtfrost vorher wissen kann.
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♦ Vorherbestimmung der Nachtfröste im Herbst. Nach den Untersuchungen von A. Dammermann in Genf liegt der niedrigste Temperaturgrad der nächstfolgenden Nacht 4° (L tiefer, als das Thermometer am Nachmittag zeigt. Das feuchte 1 Tljermometec stellt man sich aus folgende Weise hu. Die gläserne Kugel eines? Celsius-Thermometers umlegt man mit einem rundgeschnilteuen Stückchen dünner, alter Lein- wand von der Größe eines Dreimarkstückes, bin bet das Zeug über der Kugel mit einem Zwirnfaden zu und schlingt um die Kugel noch über der Leinwand 8 bis 10 Baumwollfäden übereinander, deren
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mc. Frankfurt a. M., 18. Nov. Die Brauerei Binding A.-G. verteilt für das am 1. Oktober abgelaufene Geschäftsjahr abermals 6 Prozent Dividende.
Berlin, 18. Nov. Börsenftimmungs- bild. Die weitere kräftige Erholung des Markkurses in Neuyork beschleunigte hier bte rücfläunge Kitrsbewegung für ausländisck-c Demsenund Noten so daß deren Kurse besonders für die Deutschland wichtigsten Plätze unter Heftteen Schwankungen erneut stark zurückgingen. Infolgedessen lagen zu Börsenbcginn yu den ersten Kursen umfangwtyc Werkmifsaufträge vor, so bafe die Maklertafeln besonders für Diontanwcrte überwiegend mit Minuszeichen bedeckt nxiren. Verkäufe ergabm sich zumerst aus G'attstellungen der Bürsenspekulatlon und teite UYtte dv; Prioawublikums, doch lagen von diesem in yt EiahtTitstttrsen gehandelten Jndustriewerteu erstmals feit Wochen überwiegend Verkaussaufträge vor, von denen aber ein großer Teil infolge zu späten Eintrcsfens nicht mehr zur Ausführung gelangen könn e. Das Geschäft wickelte sich aber, wie betont werden muß, in aller Ruhe ab. Die Kursrückgänge im Großverkehr waren wiederum ganz erheblich und betrugen für Montan werte, die bis jetzt in der Hauptsache die Träger in der Aus- wärtsbewegung gewesen sind, 10 bis 40 Prozent, pur die übrigen Papiere 5 bis 35 Prozent und vereinzelt darüber. Mit besonders schweren Einbußen sind noch Dösch mit ungefähr 100 und Thale mit 70 Prozent erwähnbar. Schwere Kolonialwerte waren toicbentm einige Lmnderte von Prozent nich- riger. Von Valutarverten büßten Mexikaner, Grie- dxm und Türken ganz erlseblich ein. heimische Rett- ten veränderten ihren Kursstand nur wenig. Bankwerte zeigten, obwohl gleichfalls niedriger, Wider- standsk.af Auf dem so erheb ich ermäßigten Stande jeigte späterhin die Börse ziemlich allgemein; Widerstandskraft, und es kam bei anhaltendem Auf- Unb Nieder in der Kursberoegung vereinzelt zu Erhöhung.
Frankfurt a. M., 18. NvV. Börsen- stimmungsbild. Die an der Mittagsbörse eiitgetretenen Kursrückgänge scksemen die Spekulation zu Käufen veranlaßt yi haben. Zu Beginn war die Tendenz befestigt. Eine Anzahl vc>n Montan- und Jndustriepapieren traten wieder mit Kursbesserungen hervor. Ziemlick) lebhaft war das Geschäft in Mslandspapieren, wo die Erholung der Devisenpreise Anlaß zu KurserHöhungen gab. Die stärker gedrückten 5prv». Tehnanlepec gewannen wieder zirka 24 Prozent zurück, 470 bis 475 umgesetzt. 47, Irrig. Mexil'mter notierten 490 5pwz. Gvldmerikaner 765 b s 775, bpvoz. Silber- meritkmer 579 bis 581, 47rpwz. Tehuantepce 417, Deutscl^-Uebersee 1010, gewannen 25 Prozent zurück, sonst waren Elektropapiere nur gering verändert. Wlerwerfe Kleyer 344 t<us 6 Prozent. Daimler-Motoren 265 plus 1 Prozent. Mannesmann zogen mit 542 16 Prozent an. ^>öher stellten sich auch Deutsch-Luxemburg 396,50, L>arpcner525, Phönix 583, RheinNuhl zu höheren Kursen gesucht 530. Hapag war 37« Prozent gebessert 195,50. Sehr fest lagen Eisenwerke Meyer 495, ferner gingen höher Spiegel und Spiegelglas 650, Ao ment Heixlbevg 305, Hirsch Kupfer 415. vöhcr stellten sich Chemische volzverSohlung 537, Rüt- gerSwerke 439, Zellstoff Waldh)f 467^0 plus 7x/2 Prozent. Metall Dannhorn 225. Eisenbandel nntrbe 317 gehandelt. BingiverVe 304. Handverle Füssen 417, Nvrdd. Lloyd 184, 5pwz. Reichsanleihe 77,50.
Oandel.
lNrankfurter Warenbörse.
fd. Frankfurt a. M., 18 Nov. Bfei nicht sehr starkein Besuch zeigten die Käufer Zurückhaltung. Man erhärtet von der Valutabefestigung eine Belebung des Geschäftes. Die Textilsabriken sind derart mit Aufträgen eingedeckt, daß neue Ordres erst ab April 1921 mtgegangenommen werden. Auf dem Lebensmittllmarkt herrscht bei steigenden Pvriscn besonders starke Nachfrage nach Südftüchten für Weilmachten, doch tagen auch große Angebote in Schmalz, Oel und Hülsenfrüchten vor Auch auf dem Textilmarkt wurden große Posteir zum Brr'ans gestellt: so namentlich Papierg.w'be, OJttme billiie L>errenanzüge,Futterstoffe, Hemd.-ntüchern. Gckucht wurden in großen Posten Nohnesftl und Verbandstoffe. Aus dem Chemikalienmarkt bewirkte dec Rückgang der Devisenkurse eine Zurückhaltung der Käufer, zumal die Preisstingerung brr Vorwock>e die Abschlüsse größerer G?sck)äste schon sehr erschwerte. Es wurden angebotm: Soda 98—98 Proz., Kupfervitriol, Kern- und Schnri-rs^fe, Antichlor, gelbblausaures boten waren Paraffin, Baumwolldochte, Cremo Kali, Oxalsäure imo Vitriol für England. Ange- Tartari 99V» Proz., technische.Oele, Chelatine, domxlwhlensaures Natron, Pyvamiden, Antiperin, Menthol, Aspirin.
^ranffurtrr Minoichmartt.
fd. Frankfurt a. M., 18. Nov. Es waren angetrieben: 481 Schafe, 501 Schweine, 14 Ferkel, 97 Kälber; außerdem 35 Rinder, 6 Ochsen, 7 Bullen und 22 Kühe. Das Geschäft bei Kälbern und Sck)afen war lebhaft und der Markt geräumt, bei Schweinen und
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(In einem Teil her Auflage wiederholt.) Das neue belgische Kabinett.
Brüssel, 18. Nov. WTB.) Tas neue M» irifteriinn rft wie folgt msomrneugesetzl: Vorsitz unts Inneres Garton öe Löiart (Kathvlil), Justiz Vcn>- dervelde (Soz.), Auswärtiges Jaftec i ftTati).), F» nanyit Oberst Tl.e.uns, Wirtscka tsmrn'i tnum Jo« wie Ministerium für die venvüsteten Gebiete und die 5krirgsschä^en Vandervyreor (Üach.), ftotanttn Franck (lib.), Eisenbahnen ein noch nicht benannter Liberaler, Kunst itno Wifsenschat De'tue (Soz , Acberbau Baron Rrt^tle (Küth.), Verteidigung To.
(lib.), Industrie, Arbeitersürsorac und fcer< pstegung Wouters (So-.), öffentliche Arbeiten st>ele (Soz.).
Die Lage in Griechenland.
A then, 18. Nov. (WTB.) T« bisher tta liegenden Ergebnisse der Wachten bet bei Fronttruppen in Kleinasten haben bm Anhängern Veuiselos e.nige Sitz." gcb.xicbt. Dux rechnen damit, daß von 368 Mandaten der Kav> mer 150 bis 160 von ihnen besetzt werden tör.» neu. Rhallys hat mit der royalistiscken tei darüber beraten, ob die neue Regierung ten Regenten oder der Königin Olga den Etd pr leisten hat. Weiter wird berichtet, daß Wem. selos im Laufie dieser Wvck^ noch nach tßciti vrifen wird. Zu Ehretl König Konstantins fanden in Athen Kuirdgebungen in allen Strafcn statt an denen sich auch Soldaten und. Dolinsl« beteiligten. Tie Zeittrngen widmen dem König Kvnstirntin chvenvolle Artikel. In der Stadt stch man zcchlvTiche Bilder König Konstantins.
Paris, 18. Nov. (WTB.) Dem „Echo te Paris" wird aus Athen gemeldet: Die Führer der Royalisten scheinen auf die Rückberusung König Konstantins auf den Thron mit Rück- sicht auf die Entente verzichten zu wollen. 6« sollen beschlossen haben, dem Diadochm den Thmn anzuiragen. Die Royalisten,hätten erklärt, sichen Anzeick>en dafür zu habeit, daß England unb Orant« reich dieser Lösung der Frage grundsätzlich sich nicht entgegenstellen würden. Der Korreipondent „Petit Journals" meldet, es scheine sicher, iah Rhallys heute dem Regeirten die Liste feiltet Mitarbeiter überreichen werde. Die Führer der Lcui« selisten scheinen gestern mehreren englischen imb französischen Journalisten ungefähr die gleiche 6t« klärUng abgegeben zu haben. Sie fügen hinzu, daß die Kammer, die einzige verfasfungA'bende GnM, in aller Kürze einberufen werden ioirrbe. Die Kammer toerde sich bann über die Thronfolge ai4 sprechen. Ihre Entscheidung werde sodann eüat Volksabstimmung unterbreitet werden.
England und Rußland.
London, 17. Nov. (WTB.) Der eird gültige Entwurf des Handelsabkotn- mens mit R u ß l a n d, der in der Kabi- nettssitzung besprochen wird, sieht folgend Punkte vor: Freilassung der Gefangenen, Gin- ftellung der bolschewistischen Propaganda und feindlicher Handlungen, grundsätzliche Anerkennung der Schulden an Private,- und technische Abmachungen betreffend die Wiede» aufnahme des Handels.
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