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Dog tnrr dem Dege rar Stadt txn d-e. Räu­bern unter TodeL-royun'en y.ir £* aiSgab,' C rer Sorfdxt't yinmngcn. Die Raube, übe. t.let f> do'M das dirfam stehende H^rus des Sohnes der <r«ni Plo^ und forderten die £*e vuSgabe d? 9> fbc#. Tie beiden a iwesendTn Pe.tvbucr lonnten flüchdm. 9iarf) einem E-nbrucl» tn die Cnibmitidcfl in Schwick>ell>, rvo toten Le e Smillci in bif Sänbc fielet, mürben die brvi Verbrecher von brr P iner P^izet gcueft tn.b fest genommen. Auf bcc Poliz.'in'adc nniclc pl tz'ich einer b?r Schu^» kmte Don einem de Räul»:r durch ei ten ftjjfrp* fdxib y tätet. In ber e.itrtdmben Verwirrung konnten da drei Xkrbtedxrr entkommen

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^einheistn. DlirmsiM

9. m beschloß ge-t.- benfteutr; irmstabt muffen,

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(b. Oppenhain, 18. N>ov. In einem benachbarten Ort bewahrte ein Bauer seine Banknoten im Stalle auf, aber nicht ver­steckt genug, als daß sie nicht eine GaiS ge­funden und fünf Hundertmarkscheine ge­fressen hätte.

fd. Würzburg, 19. Ntw. In einem hiesigen Gasthof wuroen ein Mann und eine Frau als Leichen gefunden. Anscheinend liegt (Hn Unglücksfall kor.

Peine, 18. Nov. (Wolff.) Wie drePemer Zeitung" beriditet, wurde gestern abend eine F^au

gegliedert In der Gemeinde Rodheim an der yicber (LreiS Bledenkopfs ift die Maul- unb Klauenscuche amckich festgestellt und Gemackungs- sp e angeordnet worden.

Kirche nnd Schule.

Eine Erklämng dcS Sessischcn Oberlchrer^ vtreinS

lautet:BorgSngc der letzten veranlnsfen den Vorstand t>:3 Hessischen O'e lehrerre eins zu folgender Erklärung: Wir fordern, dost bei der Be'etzung te- ?lmts'e'le> im'.ieren 3<hiil* w en parteiroli tf'c Rück idde t rolllommen aus- sch i."*n. Nur sa Gliche Grünte dür.e i dafür mutz- g.'hrnb sein. An ere i falls wi.d Sclmlc unb Ju- g mb aufS schwerste gtfd)d- tit. Wir rernxlbrru uns dag geit, datz amtri t< Ver ügw:ge i d s Landes amb!s für daS Bil ungsweei dazu lenritzt ne­ben, pa r te i v o l i 11 sch g« f S r b te ?lnfich- len, die dem Stre te b:r Meinungen unterliegen, zum Ausdruck zu bringen.'

O Gedern, 17. Nov. Der hiesige Kirchen- üorftanb beschloß bic Einführung einer neuen kirch­lichen Sitte. In Zukunft, e stmalig in diesem Jahre, soll am Abend des To'ensonn^agZ ein vier- telstündiges (Mibre mit dec Kriegergedächt- n iS g locke ftattfinben, um in der Gemeinde die Erinnerung an bi? im Kriege gefallenen Gemeind'- gliedrr wach -u erlralten.

Samstag im vorderen Lokal KONZERT der Bayerntruppe Im Saal ^TANZ3£

Lnchen vorgesehen sei. Gelegentlich der Un- ben in Bamberg wurde er durch einen cinschuß verletzt und mußte im Lazarett ufnahme finden. Dort lernte er einen Ju^ lier kennen, den er um GO,OOO Mk. prellte ter dem Vorgeben, daß er ihn Goldgeld rschaffen könne. Dann verlobte er sich mit c Tochter einer B'amtenfami.ie und prellte Hefe um etwa 20 000 Mk. Zwei Tage vor der Hochzeit verschwand er, wurde aber bald er- jriffen und nach Bamberg eingeliefert. In AseS SU ^ Voruntersuchung ergab sich, daß Vogl nie Karenin- £^ier war und ein schiver mit Zuchthaus

ibBarenl!. rorbestrafter Verbrecher und Hochstabler ist.

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Geweibcs- fAAA A fiÖ zT-,\ Cjx *

1875 rn Wachenheim geboren, war er schon in der schule ein schwachbegabter Schüler. Er wurde später Kanzlist und erhielt mit 24 Iah- ren ferne erste Strafe, lieber 18 Jahre seines Lebens saß er hinter Kerker mauern. Als junger Mensch heiratete er eine Kellnerin, von der er sich bald wieder scheiden ließ Tann betrieb er Heiratsschwindeleien, vor drei Jahren tauchte er bei SchwcinSfurl am Kreuz bürg als Stabsarzt Dr. Wilhelm Eppelsheim auf und verlobte sich mit der Tochter einer angesehenen fonutte. Als das Hochzeitsessen auf dem Tische stand, lief ein Telegramm ein, da- die Ernennung des Eppelsheim zum Oberstabsarzt brachte.'Vogl war aber geflüchtet. Er wurde ergriffen und nach Celle gebracht, dort aber am 9. Novem­ber 1918 von Matrosen befreit und wieder auf die Menschheit loSgelassen. In Berlin war er bei den Unruhen tätig und tauchte im April 1919 mit falschen Papieren in Bam­berg auf. Er erhielt jetzt 5 Jahre Gefängnis.

2tub dcm Amtsverkündiftungsblatt.

m Das AmtsverkündigungSblatt Nr. 167 vom 18. November enthält: SanbetoaS- schuh für Rückwandererhi.se. Gedücb nisjeier in twn schulen. Entwafsnung der Bevolterung. yaminenunterstützungen. Gesuch d^ Müllers Christian Sehrt in Münster xur Anlage einer Ab- schagc-lLit-nng. Veitretung der Lanchudenschaft Viehseuchen. Dienstnachcichten. Feld^ berdnigunren.

Gedächtnisfeier in den Schulen. Wie im vorigen Jahre, so soll auch dieses Jahr am ^>ams ag vor dem Totensonntag (20. Nov) in den öffcm.ichcn S<l/ulen eine GedächMisfeier für die Gefallenen statlfindcn.

Familienunterstützungen. Nack einwandfreien Festste^liingen b.finden sich in Anienka Belgien, Italien und England keine Kriegsgefangenen mehr. Tie Zahlung von Fami- liennnterstütznng an Angehörige von Kriegsgefan­genen, die sich in diesen Ländern befunden ha'^en, ist daher, sa ls nicht schon erfolgt, sofort einzustellen.

Die Vertretung der Lanbiuden- ichaft der Provinz Oberhessen ist Herrn Moritz S l r au p zu ,Gießen, Schanzenstraße 22. zur Zdt Bretter Vorntzeiider der israelitischen Religions- gemeinde Gießen, übertragen.

Die Maul- und Klauenseuche ist in Allertshausen erloschen. Tie (Gemarkung Allertshausen wird aus dem Sperrbezirk aus- geschieden und dem Beobachtungsgelnet ein-

bis 12 Uhr.

Lingcsandt.

HFür Form unb Inhalt aller unter dieser ffhibrif stehenbcn Artikel ülvmimmt die Nelxrktion bew Pudlifum gegenüber feinerlei Verantivortung.)

.Schon seil mehreren Tagen bat der von Gcln. Hausen in Gicßcn 7,4U Uhr vormittags an kommende Personenxug nur znvi Wagen 3. stlaise. Diese lviden Wagen sind eik üiliclwrweise schon in Hun­den, ganz bestimmt aber in Langsdorf, voll be­setzt, so daß cs von Lich ab nur noch Stehplätze gibt. Von Bahnhof Lich mrs benntz.'n tajtäglicb mindestens 150 Passagiere diesen Zug unb davon zirka 100 die 3 Wag.nk'as'e So hin es heute, baß ein Abteil 3. Klasse in Lick ankommend sclron ac.)t Insassen enthielt, absahrend mußte es zwölf faisen und außerdem auf der Station Garbenteich noch sieben Personen, bedinat durch die iedenfall- absicht.ich kurze Haltezeit und das Eingreifen ciitcS Z^igschaffnerS, aufnehmen, also sage unb schreibe 19 Personen. D e Rei enden von S ation Schifie:i- terg brauckm gar nicht zu denken, in ber 3 Klasse mir noch einen Stehplatz zu erobern, sondern kön­nen ohne neiteres in die »wisch.mdurch aber auch schon überfü llen Abteile 4. Klasse sich eindrücken um überhaupt noch mitg.'nommen zu nerben. Diese Zustände herrschen seit inniger Zeit Tai für Tag in dichcm Zuge. Abgesehen davon, daß eine solche Uvbcrfüllung eines Zu'teS bei evtl. Unfall schlimmste Folgen nach sich ziel-en könnten und Reisende 3. Kia^se teuerste-s Fahrgeld bezahlrn und r-ückiichtslos täglich Stel-platz cinnehmen oder gar in die 4. Klasse abivanbe.n und selbst ba noch stehen können, sollte doch von Seiten der Eisenbahn auch auf das reisende Publikum Rücksicht gebraucht unt Beschwerden dieser Art nicht ohne weiteres unn- ledigt gelassen werden. Ab und zu ist es ja möglich, zn^ei Wagen 3. Klasse unb entsp.ecl>:nb mehr vierter Klasse in Hungrn diesem Huge anzuhängen: warum sollte das nicht immer gehen?

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I ^atberm und brr DolizeLiener wohnen. Auch 1 t SBofav-mg eines Bruder- des A. Vogt sollte I Hn UÜMlicher Beuch ab-esta tet ipet.eu. Hier I Eilten die Di.be ein Fenster geJfrnct, sind dann <ibet wahrscheinlich gestört moueit, ba in tx*r Weh- ! reng nich-s fehlle.

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Die billigen Streichhölzer.

fd. Frankfurt a. M., 18. Nov Die | Verbilligung der Streichhölzer ist 1 cuf hen 1. Dezember festgesetzt worden, um . m Geschäften Gelegenheit zu geben, ihre > nterer eingekauften Streichhölzer erst noch Mrsetzen zu können. Als die Streichhölzer MtÄierer wurden, hörte man allerdings nichts r? davon, daß die Verteuerung um Wochen hin- Wciisgeschoben wurde, um die noch billig ein- . ekaufte Ware auch billig abzugebcn. Man (rinncit sich vielmehr, daß damals die Ge- fläfte zu großem Teil die Streichhölzer zu- Pückließen, bis die teueren Preise in Kraft Irrten.

Eine Köp-Nlckiadc.

X Hanau, 18. Nov. Die Strafkammer bt Bamberg verhande t? gegen den frühe- :m Oberleutnant Wilhelm Vogl wegen sechs l-erbrechen des BetruaS im Rückfalle. Vogl lcrin vor 2 Jahren als Werbeoffizier nach komberg und verstand es, durch sein gc- vandtes Auftreten, sich in die feinsten Kreise -inzuführen. Wälirenü der Anwesenheit der :gierung Hoffmann in Bamberg befehligte die Sicheryeitstruppen und wurde stets,

I-besondere wahrend der Mtezeit in Mün- m, zu den vertraulichsten militärischen Ver- nbHingen zugezogen. Man sprach auch da- r, daß Vogl als Stadtkommandant in

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