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18. Okt.
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Datum:
«lefien, VMMWe 25. lef. 146 wo 983.
Verfchleifuug der Hohle vor der Kmzen- bacher Mühle, Eritocweglmg 1265 cbm Versthiteiftn der Hohlen am halben Galgen und imierbalb der Eisenbahn Lollar— Wetzlar, Erdbewegung zusammen 1700cbm. Bläue und Bedingungen liegen auf der Kanzlei der Hess. Kulturinspektion Gießen, Frankfurter Straße 29, offen. Angebote kSnnen nur auf den von ims zu beziehenden Vordrucken gemacht werden, dir gegen Bareinsendung von □ Mark für Los 1 und je 1.50 Mark für Los 2—4 erhältlich sind. Shigebote sind ohne Textänderung mit .mtiprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei an Hess. Bürgermeisterei Heuchelheim ernzu sanden. Eröffnung Montag den 25. d. Mts., norm. 9 Uhr, auf dem Rathaus zu Heuchelheim.
Datum:
5 °/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Reichsanl. 3 % Deut. Reichsanl. 4°/0 Preuß. Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch.Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Obcrschl. Tisenb.-B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix-Bcrgb.2lkt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. TleKtr. A. E. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler.......
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Bekanntmachung.
3it unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Johannes Hirz Gießen; angegebener Geschäftszweig: Kunsthandlung. Inhaber Johannes Hirz in Gießen. Das Geschäft ist auf die Kaufleute Hermann Hirz und Otto Hirz in Gießen übergegangen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 24. Juni 1920 begonnen. 111076
Dießen, den 26. Juni 1920.
Hessisches Amtsgericht.
Arbeitsvergebung.
Für die Feldbereinigurrg Heuchelheim sollen nachfolgende Arbeiten vergeben werden: Los 1: Verschleifung der Lehmkaute und von
Landwirtschaft.
L i ch, 15. Okt. Die hiesige Lcmdw. Winterschule eröffnet am 3. November, vorm. 9.30 Uhr, ihren 13. Lehrgang. In richtiger Erkenntnis der Bedeutung, die der Landwirtschaft heute zukommt, sind die Anmeldungen bereits zahlreich erfolgt. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Zug ab Gießen 8.20 vorm. in diesem Winter nicht ausfällt. Auf die Bekanntmachung im Anzeigenteil wird verwiesen.
B. Aus dem oberen Niddertal. Die nunmehr vollständig eingebrachte Ernte ist befriedigend ausgefallen. Das Getreide, besonders die Gerste, wurden durch die Trockenheit des Sommers in ihrer Entwicklung beeinflußt. Dagegen ist eine überreidte Kar toffelern te zu verzeichnen, die an Zahl und Größe die vorangegangenen Jahre weit übertrifft. Biele hundert Zentner find auf Grund der Lieferungsverträge bereits an die Bahn gebracht.- Dickwurz und Kraut ist ebenfalls gut gediehen. Die neue Wintersaat hat sich, durch das.Herbstwetter begünstigt, bisher rasch entwickelt.
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Die Gemeinde Obbornhofen hat einen erstklassigen Faselochfen per Submission abzugeben. Letzter Termin Samstag den 23. Oktober nachmittags 4 Uhr. Bedingungen auf der Bürgermeisterei daselbst einzusehen.
Hessische Bürgermeisterei Obbornhofen: __________ Philippi.___________11113
Bullenverkauf.
Die Gemeinde Oppenrod beabsichtigt, einen abständigen Bullen Donnerstag den 21. Oktober, nachmittags 1 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich zu versteigern, woselbst die Bedingungen bekannt gegeben werden. 11123
Oppenrod, den 18. Oktober 1920.
Bürgermeisterei Oppenrod. Balser.
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i3n einem Teil der Auslage wieder ho! Internationale Tuberkuloftkonferenä. Puris, 18. Ott. (WTB.) Tic internrati Tuber ku lose ko uferenz wurde gestern unter dem Bositz des Ministers des Gesundhri wesens, Breton, eröffnet. ^Pwfessor PHili von der Universität in (Dinburg erklärte, einzigen Teile der Erde, ro? die Tuberkulose nicht ihre verheerende Wirkung ausübt, seien jenigen, wohin die Kultur noch, nicht vvrgedrm sei. Er habe feststelleu kömren, daß in den Ionien die Tuberkulose mit dem ersten SMomta aufgetaucht sei und in dem Mähe der komT«. Stellen Beschäftigung wachse. Das sei ein Zn» der noch unvollkommenen Zivrtii-^ Hon und beweise klar, daß eine wirksame 5b» kämpfirng der Geisel der Menschheit nur rM > Mackftung zlweier Hauptpunkte möglich sei: und Umgebung. Dieses Ziel tonne nur internationale Zusammenarbeit erreicht Werder von größter Bedeutung sei habet die A — Genf wurde als Sitz der internationalen einig ung für Bekämpfung der Duberttibose stimmt.
Das Befinden des Königs von Grie^nlaft.
Athen, 18. Ott. (WTB.) Tas Gutachten über das Befinden des Köni vom 17. Oktober abends lautet: Im des Königs kann eine leichte Besserung werden. Der Entwicklung der Krankheit weniger pessimistisch entgegen gesehen werden
Der Theate'.streik in Paris.
Paris, 18. Oktober. (WTB.) T Theater st reiks konnte gestern noch die zahl der Theater ihre Vorstellungen s lassen.
sich wohl auch besser geeignet, denn der larqnä.rrt Minister der schönen Künste verstand sich s ., auf eine geschmackvolle Inszenierung seiner hebe.. ' würdigen Persönlichreil. Seit 30 Jahren ist i . r gueö ein beweglicher Sohn der Gasoogne, Abgc । t B netcr der Stadt Billeneuv? sur-Lot, war mehrn . Minister und hat den verschieß usteu Ressorts, . Unterricht, dem Innern, den schönen Künsten Kvl-mien, geschickt vorge, landen. Seine waren stets mit ihm zufrieden, und als ein eifrig I Verehrer der Frauen wußte er sich auch beten Paris jo wichitige Hilfe zu sichern. In all,. Wechselfällen und Schwankungen des bolitifc.i. I Lebens blieb er obenauf und bewies'die echt oognische Gabe und das Glück, in jeder Situativ | „auf die richtige Seite zu fallen". Ein Glü^.1 zufall war es auch, der ihn über Nacht berüit machte: er wurde nämlich der M i l l i o n e n c t >(• des Worenhausbesitzers Ehauchard. Die Kunst h^° - den geschmeidigen Politiker und den. schrullenhaM Millionär zusammengeftchrt „ Leygues lernt? irj etwa 30 Jahren Ebcm.chard Tennen und wurde bfil sein intimer Freund, der den ebenso eigenfam «r wie protzenhaften Millionär 6et dem EnE seiner berühmten Künstsammümg beriet, ssg Auswahl der kvstbaren Kunstschätze war also m nicht geringen Teil sein Verdienst, und noch n-ch- Hger war es, daß er Chauchari davon abh^, seine Sammlung an irgendeinen amerikanisctU Milliardär M verkaufen, sondern ihn $= stimmte, die Sammlung dem Louvre zu ti= machen. Jedenfalls zeugte es von nicht p- ringem drplomatischem Geschick, daß er i& zum Schluß die unverminderte Freundschaft g imb schwer zu behandelnden Krösus bewahrte uiü im Testament Chauchards mit 15 Millionc» bedacht wurde. So hat das Glück fernen Liebig in reichem Maße beschert, was auf Erden begehrex-- roert erscheint: die Gunst der Frauen, politis imb gesellschaftlichen Einfluß, großen Reichtum (nun zuguterletzt die höchste politische StelluNo.
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Beschluß.
Das Konkursverfahren über das Vermögen des Bäckermeisters Hermann Flick in Gießen wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Maffe nicht vorhanden ist. 111066
Gießen, den 13. Oktober 1920.
Hessisches Amtsgericht.
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* Der glückliche Leygues. Ter Ministerpräsident, den sich Millevand, der
«tus -em Amtsverlündigungtzblatt.
** Tas AmtsverkündigungSblatt Nr 150 vom 18. Oktober enthält: Anmeldung und Beschlagnahme von Urkunden und Wertpapieren aus Anlaß der Durchführung der Bestrinmimgen des Friedensvertrages. — Tie Wahlen zur Handwerkskammer. — Viehseuchen. — Feldbereinigun- aen Watzenborn-Steinberg, Nieder-Beismgen und Münster.
Maul -und Klauenseuche. In Clinr- bach ist die ?)daul- und Klauenseuche amtlich frstgestellt werden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Gemarttmg Climbach. Das Beobachttmgsgebiet bleibt unverändert. In Heuchelheim ist die Seuche erlosck)en. Die Gemarkimg Heuchelheim wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet eingegltedert. In Bettenhausen ist die Seuche erloschen. Tie Gemarkung Bettenhausen wird aus bem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet ein gegliedert. Derckll u s b r u ch der Schafräude ist zu Villingen festgestellt worden. Gemarkungssperre ist angeordnet.
1 PräsL)ent von Frankreich, ertoö'Mt hat, Georges ' Leygues, ist zwar keine geistig überragende Per- 1 sönlichteiten, wie sie wohl Frmrkreich in beit jetzigen Zeitläuften braucht, dafür aber eine altbeicktrnte Pariser Erscheinung, deren Glück sprichwörtlich ist. Man bat ihm schon lange pwphezett, daß er ei2l- mal Präsident der Republik toetoen würde, und zu diesem mehr repräsentativen Posten hätte er
Handel.
Berlin, 18. Ott. B ö rsenstimmunas- bild. Bei Eröffnung der neuen Börsenwvche schien es, als ob die auf den einzelnen. Märtten heraus- kommende Werre nachhaltiger auf den Kursstanp drücken werde. Da ite aber glatt auficitommen wurde, imb auch sonst die Kauflust des Publikums anhielt, wurde der Schwäckteanfall bald überwunden, die Tendenz befestücke sich wieder. Die Nachfrage war aber nicht mehr so stürmisch rote m der Vorwoche. Dementsprechend toteren auch ibte Kursänderungen gerrngiugig, wobei auch darauf hiTizutveilen ist, daß g.'ringe Kursabschläge' aus einzelnen Gebieten sich erhielten. Iw Mittelpunkt des Interesses stand nach wie Mr der Montanmarkt, wo die bekannten Angliederunasbestrebmi- gen, die Jnleressenkäwpfe und glän^nde Abschlüsse sowie die Erwartung weiterer solcher, dem spekulativen Eifer immer von neuem Schwungkraft verleihen. Ms lebhaft und tvesentlich boher sind besonders zn nennen Gelsen tirchener, Mannesmann, Harvener und oberschlesisckL Werte und besonders Rheinstabl und Phönir. Von den übrigen Martt- gebieten sind wes<mtliche stürs'v-eränderungen nicht erwähnbar: mastige Steigerungen aber in der Mehrzahl. Auslandsdevisen lagen etwas niedriger und dementspreckend waren auch Anslandsrenten und von diesen besonders Merrkaner abgeschwächt. Am Kassaindustriemarkt hat die Kauflust des Publikums noch nicht nachgelaiseir, doch sind die starken Kurssprünge nicht mehr so- häufig wie in der I Bor- wvckc. Die Feststellung der Kurse verzögert sich noch 'erheblich.
Frankfurt a. M., 18. Ott. Börsen-- stimmunasbild. Montanpapiere verkehrten teilweise recht lebhaft und es kam zu teilweise gro--- steren Kursrorfbesserungen. In einzelnen Papieren wurden Großkäufe bestimmter Interessengruppen fortgesetzt. Stark geftagt waren Kali Westeregeln, sie erreichten den Kurs Vvn 1010 plus 20 Proz. Je 10 Proz. wurden Phönix Bergbau (660.—) und Rheinstahl (550.—) gesteigert. Buderus gewannen 4 Proz. (474.—), Laurahütto gewannen 6 Proz. (auf 429.—), Harpener feist (410 bis 423.—) gehandelt. Im freien Verkehr waren Opiog gesucht, die 7050 bis 7250 umgingen. Neckarsulmer 376 ge- narmt. Mansfelder Kuxe 5175.—, Deutsche Petroleum 1500.—, Benzattien gebessert 245.—. Von sonstigen Jndustriepapieven stellten sich Maschinenfabrik Karlsruhe, die schon feit zwei Tagen rationiert wurden,, und an der Abendbörse zirka 20 bis 30 Proz. höher gesucht waren, konnten Mangels Angebots nicht notiert werden. Ehern. Farbwerk Mühlheinr 289 plus 4, Chem. Weiler ter Meer 330 plus 5 fanden bei lebhaftem Geschäft Aufnahme. Fränkische Schuhfabrik fester 278’<>, Pinselfabrik Nürnberg 349, Bin-gwerve 295, Spiegel und Spiegelglas fest 510.— plus 8 Proz., Hamburg Paketfahrt besser 183.—, Zellstoff Aschaffenburg 515.—, Auslands reuten ruhig und behauptet. 5 Proz. Gvldmexikaner 681.—, 5 Proz. Silbermexikaner 488.—, 41/3 Irrig. Mex. 405, 5 Proz. Tehuantepec 339.—. 5 Proz. Reichs anleihe 791/2.
Frankfurt a. M., 18. Ott. Ster Getreidemarkt unterliegt vielfach der unsicheren Halttrng her Devisenpreise. Dies macht sich alter» dttrgs mehr in geschäftlicher Beziehung fühlbar, da sich die Käuftr größere Zurückhaltung anferlegen und nur dringende Abschlüsse bewerkstelligen. Mais fand zu behaupteten Preis en Aufnahme. Vereinzelt fanden auch höhere Forderungen Unterkunft. Größere Nachftoge bestand für Ersatzfutterstoffe. Vik- toriaerbsen in guter Qualität lagen hoher. Hülsen- ftüchte für Futter zwecke sind stark gesucht. Lupinen sehr ruhig. Auch in Seradella ist wenig Geschäft. Peluschken behauptet. Oelsaaten sind mehr beachtet. Für Raps bleiben die Preise imberänbert fest. Stroh findet gute Abnahme. Heu liegt fest.
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Kirche und Schule
i. Ettingshausen, 18. Ott. Unser gestriger E rntedanffestgottesdienst wurde durch den Gesang des „Gemischten Chors" unter Leitung des Herrn Leilickt aus Grünberg verschönt. In der ErrttÄankfestlvesper sang Frau Pfarrer Margutb ans Seeheitm das „Vater Unser" mit prachtvoller Altstimme. Ihr meisterhaftes Orgel- spiel fand ungeteilten Beifall.
cP Lauterbach, 17. Ott. Jni Konfirmandensaal hat am Freftag Pvof. Messer (Gießen) mit fernen Vorlesungen über „Grundpvoblem der Phllvsvphie" begonnen. Die gesamte Lehrerschaft des Kreises beteiligt sich baran. Auch der Kreis- direktvr, der Kreisschulinspektvr und hiesige Bv- ivvhner befinden sich unter den Hörern. Prof. Messer versteht es vorzüglich, in die schwierigen Fragen eiNzusühren. Auf Fragen, die im Anschluß an die Vorträge an ihn gerichtet werden, gibt er erklärende Aiusttrnft. Die Vorlesungen nehmen 'morgen ihren Fortgang. Der Kveisscbnltom- missivn ist es zu danken, daß sie im Anschluß an die setzt allenthalben zu Ende gegangenen Herbstferien den Lehrern die Tage für die Vorlesungen freigegeben 'hat.
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Gießen, ben 18. Oktober 1920.
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Bekanntnmchuug.
Auf Beschluß der Schlachthofdeputation vom 11. Oktober 1920 werden für das Abbrühen der Eingeweide und sonstigen Teile von auswärts geschlachtetem Vieh die nachstehenden Preisemitsofortiger Wirkung festgesetzt:
Für das Abbrühen der Eingeweide oder Teile derselben von einem Stück Großvieh 13,00 Mk. Desgleichen von einem Stück Kleinvieh 2,00 Mk. Es wird noch darauf hingewiesen, daß in der StadtGießen nach demLokalreglemen • )rr. 28.Mc»i 1886, das Abbrühen und Reins ten von Gingeweide'- und dergleichen mir im städtischen Schti-chthof oorg «
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