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RrriS Wetzlar.

der

vkrsammung.

behördliche Anzeige».

Meyer

12239

Gießen, den 18. Nov. 1930.

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Färbe zu Hause

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nur mit

Achtung!

Achtung!

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Große süße Zettbücklinges.25

t. Nstte.

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1 2

Backer, 2 Frlleure, 1 Buchdrucker, 1 Lettner, Mechaniker.

Weibliche Ndie klung:

Gfl können eingestellt werden:

Den Dau der Provinzlal-Siechenanstalt- hier: Tilgung d r Anleihe über 600000 Mark.

Bekanntmachung.

Wettervoraussage für Freitag:

Dunstig, sonst heiler und trocken, Nacht- temveratur unter Null Grad, nach Osten drehende Winde.

Ueber Mitteleuropa hat sich ein kräf­tiges Hochdruckgebiet entwickelt, das vorläufig unsere Wetterlage beherrschen wird. Bei öst­lichen Winden ist für kurze Zett trockenes und kaltes Wetter zu erwarten.

rückzugreifen, so wird mit einem Anziehen Fleischpreise gerechnet werden müssen.

Märkte.

Gießener Wochenmarkt.

Gießen, 18. Nov Auf dem heutigen Wochen­markt kostete: Butter (Margarine) Pfund 15 Mk.,

Kirchliche Nachrichten.

Israel. Religion- - Gesellschaft. Lobbarseier, 20. Nov. Freitag abds. 4 10, S^mS- tag vorrn. 8.30, nachm. 3 30 Sabbat) Umgang 5.35. Wochengotte Sdienst: rnvrg. 7.00, abdS. 4.00.

Israel. Religion-gemeinde dienst in ter 5tynagoge (Su^Anla^e-. ©anivtifl, 20. Nov. Dorabd.: 4.30. Morg 9. AbdS. 4.46. und 5.25 Uhr.

General-Versammlung ttS?l>l»ii.Virsih»ßvkrtiiiSk.K.iii.ii.H.Njkst!k am Freitag, den 26. November 1920, abends 8 Uhr, bei Gastwirt Erb. Tagesordnung: Nevisiensbericht. Wahl von Dorstand und Aufslchts. rat. verschiedenes. [12236

Für den Aufs,chtsrat: Schäfer.

<*X * ** W nur Freitag, den I».Nov..voa MUlnC 3 bis (i Ubr, im Hotel BrillH ' Earl, SiinuL siebt annefdjricben, alte Gebisse

der 27.

it'Jltetei bür eri ei Magi'tratSn tt hext htten Mißtrau, nsvotum wibcack-tet gelassen uird sich r" ® bann zum Rücktritt b'veit erk.ärt, toemt vor- n die Stadtverord ctei ihre Mandate nrederlegcn

- eine Einigung nicht zu crjte.'en und bescllluß- itiflc Sitzungen der Stadtrerordneten ctenfalls 7* 601 sich aelen konnten, weil die Mehrheit er» in, über Sor aien des mit dem MißtraueuS- * »tum belasteten Magistrat nicht verhandeln zu

-rum, blieb kein anderer Ausweg, als btc Aus- Sna.

thifl der Marburger Skadtverorvneten-

Stnbt. Arbeitsamt ttzi eisen

West-Anla-e 31, Teleph. 2054.

ES können eingestellt werden: 12242D

n. bei Hefige* Ardeitaetzern: 1 Metalldrncker,

8 MAiinntniontrure, 1 n. prüft Heizer u. Schlosser, 1 Tchrrtner, 1 Bildereinrahmer, 2 Vrovistonsrei» sende, 1 Schneider. 1 Lchäikemacher. 2 Schuhmacher.

VcbrUnec: 1 Schuhmacher.

b. bei a,-wärtiae, Arbeitaeber*: 2 landwirtkck. flnedjie u. Ai beiter, 2 ^rovisionsrelsende, 1 Maa» ner, 3 Schreiner. 1 Sattler n. Polsterer. 2 Schnei» der, 1 Eisendreher. 1 Nietallschleiier u- Dollerer.

Lebrlinae: 1 Buchdrucker. 1 Schmied.

E- suche« Ilrdeit: Schriitsever, Buchdrucker.

2 Buchbinder, ÄaiiHeutr. Schreiber n. tttelsende, 1 Wagner, 1 landiv. Berwolier, Hnusbnrschen u. Anslnuter. Vtnscklnen' u. Bauichlosser, 1 Gärtner. 1 Kauenmacher, 1 Musiker. 3 Brauer, Maurer u. Anstreicher, 1 Konditor 1 neider, 4 Elek'ro- monienre, 4 Schuhmacher, 1 Ofuer, 1 Kranken- vtleßer. 2 Echuuede. 3 taneglercr und Sattler, 8 S acker, 2 Kellner, 2 Strnhfabrer, 6 Mechaniker.

2 Dreher. 1 Oviiker, 2 Fräser, 1 Handschuhmacher, 1 Bulkaniseur.

rehrltage: 1 Schuhmacher. 2 Schlosser, 1 Schmied,

*arDfnci-, v r$A, S»i hlub1111

Zusammen: M. 15000

Die Verzinsung der vorgenannten Schuldverschrei' '"tgtn hört Ende März 1921 auf. Die zum 1. April uA ausgelosten Schuldverschreibungen:

Bit A Nr. 129 --- 1 Stück ä M. 2000 und

B Z u.37--- 2 Stücke r 1000 to loch nicht zur Einlösung vorgelegt worden.

bietzen, den 16 November 1920.

Provlnzialdircktor der Provinz Oberhessen.

Dr. Usinger. 122460

ZwangSbewirtschaftung der Milch in Sich.

Eine her schönsten Einrichtungen ist wohl tne MilchauSMte in Lich. Geht man bei morgen- flefltn 9 Uhr durch die Brmlgasse, so sie t man eine größere An »-.hl Frauen und Sanier tem Wind und Wetter ausgttetzt -um Milcksernpsang vor einem Hause aus "dec Straße stellt. Die ökirto- zeit beträgt etwa eine halbe Stunde und nach mehr.

Tie meisten Fvanen haben um btee Zeit m ihrem Häusl alt zu tun und nur lestelo, ror{[ eine fd>tocr kranke oder alte Perstn oder ein klein eS Rind in der Familie ist, müssen sie sich dem Schick­sal fügen und bei Kälte, Regen und Schn« sich auf die S ras-e stellen und abtoartrn, bis ihnen die zu cmp angcnte Milch auSgehändrgt wird.

Ist es denn wirklich in einem Städtck;en tote Lich notwendig, daß bbe Milch durch die Frau von den Ab iefevern empfange! und zu amnwn* geschleppt wird? Warum t*i t man nicht den Ablieferern die em .meinen Empa gSbei echtigten zu ? Wenn dieses aber nicht angängig, dann wäre es doch Pflicht der Gemeinde, dafür zu s-or^ei, bah den rartfle.i und sckpogch-n Personen de Milch in die Wohnung gedacht tourte, tote des in andeven Städten der Fall ist, lernt wenn die Gemeinde die Kosten für die Abholung der Milch tragen kann, so kann sie dites auch für bte Zu- sdellung. Ein Milck-empfängrr.

Tengelmann, Emil, Seltettweg Trechsler, Hernr., Stemstrahe Wallenfels, Gg., Marktplatz Walther, Gust., MäuSburg.

Die e ngegangenm Milchmarken sind seitens

Klein lumdelSgeschäfte bi 5 spätestens am November 1923 dem StäOtischm Leben-mittel- amt, Zimmer 11, einzureichen. Ebntso ftttb ote unverkauften Dose» Milch zurückzugeben.

HeltmanitTarben

Erhältlich in Drogerien u. Apotheken

Vertretung und Lager bei:

Gebrüder Julimann, Gießen

Bahnhofstraße 65 Fernsprecher 542

fgen D 126 GiefzenCoblenz und D 125 oblenzGte sten nunmehr die Nachrickst zu- yflongen, baü bte D-^üge vom 1. D.-zember ab urrfudjjtonie in Weilburg haltm und wie stlgl verehren tonten: D 125: Weilburg an 1)39, ab 10.40 nachm., Wetzlar an 11.05 ab 111.07, Gtehen tot 11 23 nachm. D 126- Hieben ® 8.19 vorm., W-tz'ar an 8.34, ab 8.36, Westburg n 9.03. ab 9.04 norm und nriter wie bisher 3v Sefeitiaung der Halt- m Weilbu-g wi-d ietech lieber erfolgen'sm, sofern bie Benutzung der -ügt von und nach Weilburg ein allgemeines Bedürfnis für b;e bauernde Beibehaltung der Aui- enthalte nicht ergeben sollte.

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Bürgeln bet Marburg, 17. Nvv. In- wlge ll n vv r s i ch t t g ke i l bz«v. eines Unglück- ltcken ZufalS erichvß sich hier beim Zubette­gehen der 21iahrtgc emsige Sohn des Landwirts x n o ch.

Haubach, Chr., Schützenftrahe ^tng, Heinr., RitKngacke Aonium-Vevcin, Blcichistraße Männch-, ftonr., Lil.onstrahe Noll, V^ujuft, Bahnyonrraße Zoll, Ernst, Kaiier-Al.ee Noll, ©cbrüLer, Bcchnbofstraße Nevchaü< 2ohs., ^Lofooriec Straße

Achtung! Schafwolle!

lange LtZolle, ungewaschen, 26 Wfd. nnr >A5 Mk. fr. leder Lia nn liefern wir, nur solange Vorrat reich,.Dieselbe eign, stch «.*5cdyu<»eai.ÜniiUi»k S'.nAiiae u. Terfeu. Äbanb» f.en- Nachn o .Worein* bi Wunsch send.wir Wkicff.r licrarb Genaue 2lm.fe.fl

Siirnrsii Kuutr

*-fA 17. Uft;; ieuS'L

Knuft und Wiffenfcbaft

Berlin, 16. Nov. (WTB.) DemVerl. Tagebl." zufolge verstarb in München der Schau­spieler Mar o s p a u e r im 75. Leb-nSMhrr. Er war besonders als Darsteller in oberbat)etifd>en Bolksstücken bekannt.

Bremen, 11. Nov. Die gesamte bremische Bürgerschaft wohnte auf Einladung der Theater- Deputation heute e;n?r Vorstellung in dem neu übernommenen »tont n stäbt i s che n Theater fei. Zur Aufführung gelangt? Shakespeares Lust­spielViel Lärm um Nichts" in einer Neu­inszenierung von Franz Mannstaedt, bte durch ihre künstlerische Eigenart viel Beachtung fand. Das Haus war ausoerkauit und spendete reichen Beifall.

Lingcsan-t.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubnk stehendm Artikel vbemimmt di Redaktion rem Publikum gegenüber keinerlei Beraniworlung.)

Die Öricfffiftcnentlrcruiin in Giestcn.

An dem Briefkasten Liebigstrahe Ecke Frant- fiirter Slraste steht: Mvlung Vm. 993/«, dann Nm 333/4 Uhr. Tie Moraenpost b»mmt zwischen 8 und 10 Uhr zur Austeilung. Eine so recht­zeitige Erledigung der Pvst, dast die B?an:nvrtung noch mit den Miltags-tügcn erfolgen kann, ist hier, und besonders im Slad innern fast m allen Fällen ausgeschlossen. Die nächste Driefkasdenenlleeruna, roelrf« meisterts nicht tm 41/, Uhr erledigt ifr, erfolgt zu spat, um die Briesbeförderung zu den Nacimittagszügen fertig.uiilellcn. Die Mxndzüge l-aben nun vielfach trnten Ansckrlust mehr auf den Durcliglnigssta:iimen, viele sind nur kurt- streckige Lokalzüge. So kommt e-, dast z. B. eine Antwort auf eine ©i.frmer Anfrage immer noch voller 48 S unden betarf, eine Be e lung auf birfe Aillrage im günstigsben Falle min esdn5 vier volle Tage So kommt e5, vast ht der beu'ig?n Zeit der fortwährenden schnellen Preissteigerungen die Bestellung von einer neuen Preissteigerung idx>n wieder überholt ist. Dmm geht das Spiel wieder von neuem an. Bei grufirrrn En fernungen kommt aus diese Weise manch s Geschäft überhaupt nicht zustande. Vielfack> ist infolge der 5lnapph?il gerade der notwen-ig'.en Wave d4e'e inzwischm schon aus- verlmift. Sch-at-en und Llerger lyat der Kausnrann nicht allein, sondern auch daS kaufende Publikum, toelckem bie Ware unuöllg t> r.cuert wird. Nun märe es bei ter grohen Arbeitslosigkeit ein leick-teS, mxf' eine Driefkastenentleerung e wa z-vi chn IO1/, und 21/4 Uhr vol^unehmen, damit bi: Beiörderung ui den Mitiags^ügen noch rechtzeitig erfolgen kann. Der Vorschlag ist leicht ausführbar.

Einer für alle.

**3 I-Ungdeutschen O rdenS in Marburg em gebracht und sah in scharfen Ausdrücken gegen btejen anvenbet ba.te, kam es in der gestern abeno avgehattmen Smdtvenordnrtensitzorrg hinüber zu itner erregten Auseinandersetzung Eme rnitle.w ile em gegangene Prvtescku .d.vbung | ves Zung^-ucichm Owens ven-.e ger.e brr S ebt- vewwnetenvvri2eher zur »ertofung zu brim«n, n?etl dreie zu polemisch gehalten sei. Die rechts- baitetlufen S ackvewringen Sonnenschein und Twrnmershlmieir toanMen ii<f> daraufhin gegen die dEllgen Auslührungen des S.aL vewrdneten W)ls und betonten beionders, dast dem Zungdeut- ichen Or.>m nutzt nur S udentcn, sondern auch Burger und Dauern usw. angeber*n. Der Orden laut Statut weiter nichts, als die ein- jelnen D v.lkerungSk.a sen zum Wie.>-rausbau und zur Geimwung unser'cs Volks- und Sta» swe'ens naher zu bringen. Dies wurde von den Stadt« verordneten Dolf und Web-r ßeitri ten und be­hauptet, das; nur die staatliche Autorität untcr- graben toeri^cn solle, mondjerlci Vorfommnisse in Marburg leien aut das .slvn.v dieser Mach nsch-ften zu setzen. Tie Vorwürfe riche.en sich übrigens aut keinen Fall gegen die Lernenden, sondern nur gegen die Radaustudmten. ES wurde auch betont, twst em Arbn er, wenn er wie Herr Mahrau trotz st «l der Bauernversainrnlung gesprochen hatte, wohl ins GesanMis geflommen wäre. Rach­em sich venchiedene S ad verordnete gegen die Austragung poli.ncher St nktven in der Stadt- vewrdneten tßung ausaespvchen baten, gab Oler- Tww d« Verstcherung ab, bafe die Vvlizei die Augen scharf nach rechts und links offen Mten würde, damit nichts gegen die Ausrecht- erhaltung der Ockmrmg geschehe. Daß .Herr Mah- rau kürzlich m der Bauernversammlung trotz des Verbots loch gesprochen.te, fei allerdings nicht neftfxrft gttoeien Im wer cren Verlauf der Sitzung besck-lossen bie Stadrvewrdneten die Er­hebung einer Fvemdensre.er, bie mit entern Zim- merprets von 4 Mk. bcgüinen und 15 000 Mk embringen soll.

*. ht\ bienten ^Irbeiteebern: 1 Zimmermädchen.

1 Kückenmäfechen, Dienstmädchen. Vaullraiien und «mädchen. tüchtlae Alleiuuiädchen, 2 Stüuen. einige Bereiserinnen. 2 Haustzättertniien. 1 Kochlehrling. b. bei auswärtige« Arbeitgebern: Dienstmäd­chen, 4 D«ii»nmdchen, -lltelninavchen, 4 lanbroirt« schoi.ttche Dtenstmabchen, 1 S Ütze, 1 Zimmer­mädchen. 1 Kttchenmädchen, 1 Köchin, 2 Friseusen, 2 Hau-tzällerinnen.

«s '«cken Arbeit: 1 Dibltvlbettaebilstn. 2 Blla- k-rtnnen. 1 Näherin bei Schneiderin. 2 Zimmer­mädchen. einige Vauffranen, mich für NachmiltagS- itefdiahleitne, 3 k-aschirnnen. 4 Caiiibäherinnen, 1 Hoieiköchtn -nach IPorburei, 2 eienüiQviüinnen, j Lehrmädchen bei Schnetberi«. 1 iMIffefdmeiüerin, " cherinnen.

MilchLieliefernng.

Die Milchemp>änger, deren Karte auf Vt Liter yet, können diese Woch: nicht beliefert werden. .^'^>^056 der Mttchmark., die ans Vi Liter v. Woche vom 2J. November 1920) lautet, Pt vom 19. bis 25. Novenir«r 1929 in nach T*®ben Geichü^m eine Dose tonbemierte Doll-

äu 9.75 Mk. die Do^e in Empfang genom- werden:

WlWfidjö''! J 1n N«. j 'Mttjitbtlwq j ~1918 aniij'i] j

Vtchölts.M >m Mitichd«^ Tl 5>7Ut|(f)hp^l mb Mn« iij und foifalfll einer A itntfelt. 6t luimfinniidK, A dessen Gmjg l tinmal 0I8 rit; nchtim Str­ien wußte. M mg bet Rinne Au' kleinen litj iSmäßig funci 1fen turnen iii it getoorbm iil ter flU 3; i-J xil als - und ProoiiM ininstalouSstbci^ illiberalen $oid dmums bet I vertretender M Minter bei A ynber des M brebitbrreini q ijl» und Gart« sum L'itet Ml Wa. IV, M iretW beS M ilibni'en. Seil! : WM 1005) m ibi öumS ii M sindersthiile iij -rrn Rinn

Die Lleischversorgung nach Aushebung der Zwangrwittschast.

rfh. Als Termin für die Aushebung der Ztoangsbetoirtscha^tung von Fleisch hat die Re grerung den 1. Oktober gewäh.t, to.il erfahrungS- gemaj um diesen Zeitpunkt ein stärkeres Angebot oer Nachträge gegenübersteht. Der QJjunb hierfür hegt in der lanbtotrtscha ttichen Gepslogenheit, zu Begum des Derbstes bas für die Winterschlachtting rm Frühjahr und Sommer ausgetogene Wlldemast' vreh von den Mastweiden h^runterzunehmen und alS schlachtreif abzuswßen. Diese Mastw-iden be- y *n llkösterem Ausmasse in den landtoirt- Ichastttchen Bezirken des Niederrheins, in Schles­wig-Holstein, un nördlichen Hannover, sowie in Ostpveuhen. In den übrigen Teilen Deutschlands mtt landwirtschaftlichem Charakter wirb gleich­falls nach Aushören des D.'v'^angs, d. i. bet Ein­tritt der kühlen Jahreszeit, das Bieh, dessen wettere Fütterung sich nicht lohnt, zum Verkauf gestellt. Em geringer Teil wird den Winter hin­durch im Stalle weiter gemästet. Aus diese Weise werden die Herbstmonat: auch eine Zeit der Fleische ernte, und man beobachtet jahraus jahrein, daß m dieser Jahreszeit das Mißverhä'tnis zwischen Angebot und Nachfrage in Fleisch sich wesentlich verengert. Dieser Vorgang tritt in bi-fern Jahre noch beutltdrr in Erscheinung. Gleich bei Frei­gabe der Flrischbewirtscha'tung sind die Vieh- Märkte stark beschickt worden und einige von ihnen weisen geg-nwärtig U.-berbestände auf, nach- dem bte Kauiwut der ersten Wochen wieder ab­geflaut ist.

Trotz des guten Angebots sind die Preise unverhältniSrnäß g 'bad>. Unmittelbar nach Aui- hcbung der ZwangSwirtschast war ter Fleiscl/edars sctzr groß, da sich in allen Bevölkenungskveilen der verstandlicle Wunsch lemerkbar ma.W, noch bet jahrrlanl-en unzurei/e iden Rationteru g nun mietet frisckes Fleisch in gröberen Mengen zu genießen. De ungefrucre Nack/rage, bie eine stei. gente Preisbil^n. g le.iünstr.-,te s^int allmShllch abzuflauen, weil die große Masse der Bevöl­kerung nicht in der Lage ist, ftänbtg btc hohen Fleischponfe anzwegen. Ein änderet Grund für

.Wfe Stück 85 Ps , OtQtet-s kkuh-, Mnd-, ffaTb» imb Hammelfleisch Pfund 12 Mk., Schr.'einefleisch Pflmd 22 Mk., Milch Liter 2 Mk., MacLoffelit 50 Kilo 30 Ml., Weißkraut Ztr. 1520, Wirsin- Str. 30 Mk, Rotkraut Ztr. 30 Mk., Koh traben

fintb 20 Ps, Sellerie S ück 50 Pf., Lauch Stück 25 Pf., Spinat Pfund 1 Mk., gelbe Rüden Pfund 40 Pf., rote 9tülKn Pßmd 40 Ps, Zwel'eln Ztr. HO Mk, ?lepfel Ztr. 8090 Mk., Bunen Ztr. 8090 Mk., iliüne 100 Stück 2 50 Mk , Tomatcn Pfimd 1 Mk, Buttetkohl Pfund 60 Pf, flloscw» kohl Pßmd 1 50 Mk, Merretüch Pfund 1.80 Mk., Endivien Stück 6080 Ps., Feld'alal Teller 50 Pf.

ent gcto;fe5 ZurückgeEen der NEtage sind die H a n - s ch l a M t u n g e n , die im Oktober 021t dem Lande und nt den «einstäd:en ei.tfcom, und tne es ermöglickien, bei ge amtrn F eislideiart d.S HauSs«ltS für den Di.ter ficherzusie len

Tie hierdurch bervor-e u enc Entlastung der AnsprückZe an den Fleisckrmarkt ist notw.btg, ba in ten ersten Mona at deZ lammenden Jahres daS Angebot in Schlackrtvieh ett.e 'ich ge.inger wird. In früheoen Jochren wurde der Ncortl in diesen Mm»aten mit dein in der Dintersiallmast getzalreneti Rindvietz de>chi.N, das unt r Zulx'lte- natznBc der aus dem Auslmch ein, e'ützrten .straft- fut ter mittel gemivet Worten ner. Gegen­wärtig sind wir nicht tn der Lage, Stixrftrutrer- mittel in der erfarberiid/ei Menge vom AuS«'and ju bejietzen. Rußland, daS uns vor dem $C< iek Mil­lionen von Tom en Fut ermit c: lteertt. kommt nicht mehr in Frage. Ter ungünstige stand un­serer Valuta hinderte wtS, den Vdarf in den hochwertigen Vaiutuländern zu te'fc 1, zumal roir kaum in der Lage sind, do» unerläßliche Brot­getreide zur menschlicken Ernährung b-t der Ent­wertung unseres GelteS vorn Ausland.' zu be- fdxrfjen. T« Winter st allma st wird alm auch in diesem Jahre auf ein Minimum beschräukl f in, uirb das Vieh, das im Frühsahr abgeüoften wird, bürfte_6aum alS Mastvieh anzusp-.terei fern. An eine SclflacküauSbeu'e wie in FrtedenSzeitcn ist also im fommenteni Frühjahr itidM zu denken, und erne gewisse Flet f ch kn a pphe r t ntrb für bte Monate vor der neuen Ernte die unouSbleiblick)e Folge fein.

Aus dieser Erfahrung heraus hat die ReichS- negimmg für bte kommenden fleijchknappen Monate des neuen JahreS eine soa. ReichSreserv ' ge­schaffen. in dem sie große Mengen ausländischen Ges vier f eisches sichergestellt hat. Die Res'roen stehen auch bei etwaigem Eintritt besonderer Not­stände zur Verfügung. Sie wurden im sächsiscknm und rheinisch-westfalischen Industriegebiet bereits verwandt, mn Fleischkr^ppheit zeitweilig vorhan­den war. Sk? im übrigen btc vorMlSsichtliche Preisgestaltung des JnlandfteischeS daS ausländische Fleisch wurde durch Regierungszu­schüsse bisher verbilligt betrifft, so hat man be­reits zur Zeit Gelegenheit zu beobachten, wie im Kleinverkmch die Preise je nach den örtlichen Be­sonderheiten unterschiedlich sind. Bei dem gegen- 'wärtig noch anhaltenden starken Auftrieb an Sch'acht Vieh ist es möglich, daß das liebe rangebot in einigen Fleischsorten zu einer aller Wahrsch.in- lickkcit nach vorübergehenden P r e i S s e n ku n g führen wird. Die sinkende Tendenz der Preise wird ledoch nur so lange anltalten Föimen, als daS An­gebot die Nachfrage wesentlich übersteigt: d. h., so­lange der Fleischbedarf der Bevölkerung ans den Beständen der Hansschbachtung seine reichlick)e Deckung findet. Zwingen die Verhältnisse, früher ober später auf bie Bestände der durch die hohen Futterkasten sich verte eptiv Wintersallmast z -

Oessen-Nasfau.

Die Milchliefemng.

1 X Fvl da, 17 Nov. An ter Sitzung der Sadtverordneten wurde lebhaft bie M i l ch f r a q c a*ftno^7,,unb der vorgehoben, daß bte Lieferung IM Milch namentttch seit den Kirchweih. I1 1 §e n sehr gering geworden fei, was nicht allein g nf die Maul- und Klaucnseiche zurückgeführt wer- et könne. E nsttmrnig wit. de folgende Entfchlie- | iiui angenommen: ..Die Stadt verordn etenoer- j Enmhmg nimmt mit dem allergrößten Bedauern I mntnis von Mitteilungen, welche über bi? Milch» I eliefeinng der S'adt von Personen gemacht wer- I et, die mit der amtlichen Revision betraut sind I 4 gebt daraus zweifellos hervor, daß ein großer I Hl wtse er Landwirtschaft ihren Pflichten in bezug I Jf Mtlchlteferung in letzter Zeit sehr schlecht ent- I rochen hat. Die Versammlung verurteilt dieses Nerhalten vor allem deshalb aufs schärfste, iveil A in der und Kranke am härtesten davon ge- I reffen werten. Sie ersucht alle behördlichen Jit- I'!ritzen, ater auch die Vorstände der lnndwirtschaft- I luLen Berufs- und genofsenschas lichen Vereini« I tragen in ten einzelnen Gemeinden, biefmt ge- Ivistenlosen Hanteln mit allen möglichen Mitteln mljegen yn toirfert. Wo der Ap'e l an Pflicht und ; ,>«vissen md)1 mehr genügt, so lten über die Pflicht, i vergessenen die schärfsten Strafen verhängt und j ibn Namen tn ter Presse veröffentlicht werden.

Der 9JlagiftrfltsfonfIift in Hanau.

X Hanau, 16. Nov. In dem seit längerer 3nt tefifteteet StXmlirte »imscheu der Mehrheit I kT Stadtrerordneta^veelammlung u d den Ma- L siüvat steht nun mein: eine We-idung unmittelbar I'. koor, fntem di? Auslösung be r Stadt- « re tordnet en Versammlung erst) ge > wird. ^i4 zur Steinwfil bet Stcte-trervrtz'neten hv ten bte ! iLM^en Vernallungsgesdw te enschlrestlich ter "ni Magtstrut zustehen!:<-i, durch einen zi, testel- I faten Siaatskommissar geführt wetten. ; "er Lvnflikt ist tekarmt-ih dawrch ent'lanten, ! fri lern Ausstar d ter städtisch«! Arbeit, r I m llebernahme tes z<mp-v enlig^n SteuevabzngeS k dir Staht ober Geivährung einer -ehnprozen- KZulage bie Mehrleit ter Stadtverordneten ' ^lösten hatte, allen stäbtisck)en L-ohn- und Ge- MllSempsängern bis zu 15 000 Mk Einkommen Bflit zehnpro^entige Zulage zu gewähren. Ttrfem Imlufte war ter Magistrat nidjt bet getreten, *r daraus von ter auS Kvmmunisten und Mehr- ^tssozialisten sich mlammeifeten'e: Turtelt der ::<rdtvcrordnete: Versammlung ein Mißtranen> Btum uno die Aufs' rterung zum Rstck.ritt erhielt, i: be olteten Maiistrttsmitg ie e , d.runter llerbürgermeister Hilo, e klä te 1 sich unt-r Mah- ;-.ip ihrer Rechte bereit, zurückzut eten. Die nn-

1000= 4000 500=- 200( 200= 800

100= 200

Seibel, Jo HS., Ludwigsplatz Sei el, Karl, Frank uiter Straße Schate & Füllgrale, Bahnhofstraße Schate & Füllgrale, Dalltorstrahe Sch iertzach, Th., Frank u ter Straße Schöi.hars, Ehr., Nord-An'age Scrm'hof, I. M., Marktstraße Schwab Nachs., ScklterSweg Stuhl, Rob. Nachf., Neustadt

von dem Anlehen der Provinz Oderhesten dm 12. Mai 1902 find zur Rückzahlung für 1. April B2L ausgelost worden die Schuldverschreibungen: M9lr.49,71,107u 136--4St.äM. 2000M. 8000

E 49,59,114 135 = 4 . C , 44,93,103 128=4 v 9,48,123 154 = 4

E , 49 und 69 =2

Große Bauernhandkäfe-b'^.

l$ebensmittdf)flu$roeifel,niarltftr.H,(IeH255

_ st Marburg, 17. 9?ot). Nüchtern in der

-S'cn S a -hKtorbnetenlitning ter sozialtemokra- Stadtverordnete Wolf eine Anfrage wegen

Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt).

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Devlar, 17. Nov. Dem Kartell der Ar- »ieitSgemeinschasten für Angestellte im Lahn-Dill- *u)vet uno <i>berteikn, Sie Wetzlar, Schleufm- -traße 12 (WBW.) ist von ter Eisenbahndirektjeon ...

Iranffurt fTlotn) aus toieterholte Gin gaben nraen ^e_rn>t. e.w r^e em gegen litnlegimg von La ten in Weilburg bei tenSchnel-i Owens