Nr. 150
18. Oktober
1920
1,50
Dritte -luSführuugsanweifung
Gießen, den 15. Oktober 1920.
Betr.: Wie oben.
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256,50
butsch-polnisch« Aureinandtrsetzungen.
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465,- 310,K
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sie uns von 2th) iii Tag erstarken lassen!. Als sich die Rote Armee der polmschen Grenze näherte, schlug urrs Lord Curzon im 9tamcTi des Völkerbundes vor, dein Krieg ein Ende zu machen. Wir haben ihm geantwortet, daß wir uns um den Völkerbund nicht kümmern. Zum Schluß sprach Lenin in längeren Ausführungen über die wirtschaftliche Wieberaufrichtung Rußlcutds, die er durch verschiedene statistische Darstellungen bestätigte.
ebören und ab Wortführer der Stimmung unter ei ZentrumSarteitern gelten können, an der Er- öhrungspolitik des Herrn Hermes eine Kritik elbt, die fast ebenso scharf wie die Anklagerede teilmanns auf dem sozialdemokratischen Parteitage pt Kassel war. Die „Gerrnania", das parteiamtliche inttrumsblatt, hat mit Recht darauf lnnge- ^rsen, daß in Kassel gegen Dr. Hermes Behauptungen vooqebracht mirben und nicht Beweise. Der es ist doch bezeich^iend für den Ernst des Tfette, daß die Zentrumspartei eine Nachprüfung Th notwendig hält. Wie fdyon anfangs angcd.utet, 4 dabei kein Augiasstall auszumisten. Man muß '•6 vor Uebertreibungen hüten Auch Parteileiden- iaft würde nur die Klärung hindern. Bei der par- •ntentarncbcn Unteri'uchung soll auch nicht einseitig Vti Ernäbrungsamt belxmtelt werden. Es gilt, eine ^->rm für alle höchsten Behörden aufzustellen, wie v in dieser Zut der traurigsten Staatsfinanz zu Ortschaften haben, nicht nach dem Vorbild des 'ym Gewinnler-Reichttlms, sondern mit dnn l ^nst und Verantwortlichkcitsgefühl des deutsclren Lrmntentuins. nxe vor dem Kriege unser Stolz »d höchstes moralisches Besitztum war.
19'50 )5,- 46'2
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161,- »1Ä “MO 605, _ 879,62 389,. 396 - 802,- 307,.
des Reichsministcriums, Stelle für ausländisä-e Wertpapiere, zu der Bekanntmachung des Reiä)Sminislers für Wied rausteru vom 12. Mai 1920 über die Anmeldung und Beschlagnahme Urkunden und Wertpapieren aus Anlaß der Durchführung Bestimmungen des § 10 Absatz 1 der Anlage zu Artikel des Friedensverlrags.
10 79,50
gebliebenen in tmrl ein schr glücklicher 6» on Sammlungen w ber noch keine, die 'u diesem Buche lerm so recht eck als q ; und deshalb gem hlch m jede baöä
Amkverlündignngzblatt
für die provinzialdirektion Oberhessen und für dar Kreisamt Gießen.
qM4)äid nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Fr.itag Nur durch die Dost zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich.
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von Goethe. $rJ inem einzelnen seine - den schlichten tbdl itotüt von ihm va- tnderlicken Nachbo» egentlich als eine it ist sein Anteil c 3 nicht erschöpft. 2? dingshateringröhw in Wilhdm Meisirn iltunßen deutscher W- vndrchaitcn, in Tu. ese Weck-mitL» en kam beachtet W sind auch die darr bekannt, in denen sri ählnng offenbart uv rotes keinem Neuer-
Tie jugoslawische Regierung gab den Trrrp- pen, die in die Plebiszitzone von Kärnten eingedrungen sind, die Weisung, sich unter den Befehl der Plebiszitkommission zu stellen.
Sozialistische Kundgebungen in Prag.
Prag, 19. Oft. (WTB.) Das tschechoslowakische Preßburoau meldet: Gestern nachmittag hielten die beiden Flügel der tschechischen sozialdemokratischen Partei zwei getrennte Volksversammlungen ab, in denen gegen die Teuerung des Zuckers Stellung genommen wurde Die Teilnehmer der rechtssozialistischen Versammlung gingen ruhig auseinander. Nach der Versammlung der Linken kam es jedoch zu Demonstrationen, wobei einige Kaffeehausscheiben zertrümmert wurden. Die Polizei wurde mit Steinen beworfen und 5 Polizisten dadurch verwundet. 9 Demonstranten wurden verhaftet. Gegen 8 Uhr abends war die Rübe wieder hergesteltt. Bon der Waffe wurde kein Gebrauch gemacht.
15.10. 16.16.
9,05
Der vergarbeiterftre:! in (tnglanö.
Lond on, 19. Oft. (WTB.) Havas. Der Bergarbeiterstreif lähmt Handel und Industrie fast vollständig. In den großen Industriezentren sind taufende von Arbeitern ohne Aroeit. Man hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch eine friedliche Lösung des Konflifts finden zu können.
Horsea, 18. Oft. (WTB.) Funkspruch. Es find mächtige Einflüsse am Werk, um eine baldige Regelung im Bergarbeiterstretk herbei zu führ«. Thomas, Clynes imb andere hervorragende Arbeiterführer wenden alle ihre Energie an, um eine Lösung zu finden. Ter parla- mcotarijche ÄcVerfschaftsausfchuß soll eine so-
Tcr russische Heeresbericht
Moskau, 18. Oft. (Wolff.) Durch Funkspruch. Operatümsbericht der russischen s v w- jetrepublik vom 15. 0kober: Im Abschnitt Moledetschno bat der Feind die Orte Sossenka und Bolaiiton' besetzt. Im ?lbschni t Minik fanden hartnäckige Küinpfe an den Flüssen Niascha und Ra- tomka. 20 Werst westlich und 35 Wnst südwestlich von Minsk statt. Unsere Truppen schlugen die feindlichen Angriffe zurück und gingm selbst zu Gegenstößen über. 3m Abschnitt von Sluzk dauern die hattnäckigm Kämpfe weiter an. Zn der Richtung von Luninez wurden die feindlichen Angriffe östlich von Turow zurückgeschlagen. Zn der Richtung drowograd-Wvlhynfk fetzen unsere Truppen ihren Vormarsch 'ort. Zm Abschnitt von Staro-Kvn- ftxmtinoiD find Kämpfe bei dem Orte Ljuterr im Gange. Zwischen der Eisenbahnlinie nach Prvftu row und dem Tnjestr dringt der Feind mit überwiegenden Kräften vor Im Abschnitt non Nildpol hat untere Kavallerie nach hartnäckigen Kämpfen den Feind bei dem Flusse Tu'uluk geworfen. Der Feind mußte sich in Un- ortmung zurücktziehen intb gebt auf das linke Dnjepr Ufer zurück. Wir erbeuteten Geschütze, Lo- lvmoriven, Maschinengewehre unb andere Waffen.
Errichtung einer russischen Flotte?
Moskau, 18. Oft. (WTB.) Durch Funkspruch. Die Zeitungen veröffentlichen eine Verfügung des „allrussischen Zentralvoll-
Illflagi ItrkbtMJ lMn^dlusschuß- B)TerWiedergu? lewfftntlilht em w 'dm letzten hat an die vers-ln«^ das Ersuchen : Statistiken.ausgc^! , Ausgaben emmM awertrag cMMN vs-
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Inhalts Uebtrficht: Anmeldung und Beschlagnahme von Urkunden und Wertpapieren aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen des Friedensoertrages. - Dre Wahlen zur Handwerkskammer. - Viehseuchen. - Feldbereinigungen Wayenborn-Steinberg, Nieder-Bessingen _____________________ und Münster.
Warschau, 18. Ott. (WB) Ti' Polnische Akgvaphen-Ag'.'lrtur meldet amtlich: Tr? Haupt- Wntic der oKinsckr-n Auhemvli:ik bildet das «streben, alle Schvierigkriten mit den Nachbarn friedlichem Dege bei zu legen. T-reses Beittc- Er stndet im Rigaer Vorfrieden, irr den Ab- ^chungcn mit der Tsckreckw-^lowakei sowie in den Mnvärtig in Varis stattsrndenden
Verhandlungen ihren Ausdruck. Tie vol- Me R^m'erurg stellt mit großem Bedauern lest, «8 ine Bedrückung und Schi kauen, der H^nn,i ’ '
ch e Bevölkerung in den p r e u - nlC)t,n Abstimmungsge bieten, am und in Westfalen ausgesetzt ist, eine ir u Zuspitzung der Neutralitätsrerhältrnsle <=;?T ehemals preußischen Teilgebieten i evvumift. bcutschen Behörden entfernen aus Ostpreußen
TaS Hessische Kreioamt Gießen an die Bürgermeistereieli des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, in deren Genrenrden Handwerkerinnungen, Ortsgelverbevereine oder sonstige, die gewerblichen Zw teressen des Handwerks verfolgenden Vereinigungen ihren Sitz haben, wollen den Inhalt der vorstehend abgedruckten Bekannt- inaannrg alsbald auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen Die bei Ihnen innerhalb der vorgeschriebenen Frist eingehenden Bestandslisten sind entsprechend den Vorschriften in
Abs. 4 der Wahlordnung für die Handwerkskammer zu prüfen. Jue erforderlichen Vermerke sind in der hierfür vorgesehenen: Spalte der Bestandsliste einzutragen und letztere alsdann während der hierfür festgesetzten Frist zur Einsicht der Beteiligten und Entgegennahme von Einsprachen osfenzizlegen.
Nach Ablauf der Ofsenlegilngsfrist, und zwar bis zum Mittwoch, 8. Dezember 1920 einschließlich, sind uns die Listen nebst den ui der Zwischenzeit nicht etwa auf gütliche Weise erledigten Einsprachen mit einem den Vorschriften in § 5 Abi 5 der vorgenannten Wahlordnung entsprechenden Begleitbericht oorzulegen.
diejenigen von Ihnen, in deren Gemeinden Vereinigungen der eingangs erwähnten Art nicht bestehen, haben spätestens bis zum letztgenannten Termin Fehlbericht zu erstatten
I. V.: W e l d e r.
Wahlordnung für oie Hanowerkskammer.
§ 2.
Tie Wahlen zur Handwerkskammer erfolgcln durch zwei Wahlkörper, von denen jeder innerhalb örtlich begrenzter Wahlbezirke eine bestimmte Zahl von Mitgliedern der Kammer und Ersatzmännern für dieselben aus den wählbaren Mitgliedern der zu ihm gehörigen Vereinigungen wählt.
Tie Wahlkörper sind:
1. die Handwerkerinnungen, welche im Bezirk der Handwerkskammer ihren Sitz haben. Handwerkerinnungen sind sämtliche Zwangsinnungen und diejenigen freien Innungen, welche ausschließlich für Handwerke errichtet sind;
2. die Ortsgewerbevereine sowie sonstige gewerbliche Vereinigungen (Handwerker-Fachvereine, Handwerkervereine, nicht auf Handwerker beschränkte gewerbliche Vereinigungen usw), falls sie die Förderung der gewerblichen Interessen des Handwerks verfolgen, mindestens zur Hälfte ihrer Mitglieder aus Handwerkern bestehen und im Bezirke der Handwerkskammer ihren Sitz haben.
Bei Prüfung der Frage, ob die unter Ziffer 2 ausgeführten Vereinigungen mindestens zur Hälfte ihrer Mitglieder aus Handwerkern bestehen, find alle der Bereinigung als Mitglieder angehörenden wahlberechtigten Handwerker (§ 3) ohne Rücksicht darauf zu zählen, ob sie gleichzeitig einer Innung, oder einem Ortsgewerbeverein und einer sonstigen gewerblichen Vereinigung, ober etwa mehreren der unter letzteren Begriff fallenden Vereine angehören.
§ 3.
, Tie Zahl der Mitglieder, mit welcher jede Vereinigung (S? 2 Abs. 2 Ziffer 1 und 2) wahlberechtigt ist, bemißt sich nach folgenden Grundsätzeii:
1. Für die Handwerkerinnungen zählen sämtliche Mitglieder, welche Handwerker sind und ein Gewerbe betreiben.
Es fallen demnach weg:
a) Fabrikanten, welche gemäß § 87 Abs. 1 Ziffer 1 oder § 100 g Abs. 1 Ziffer 2 der Gewerbeordnung Jnnungs- mitglieder sind;
b) Ehren- und sonstige Mitglieder, welche keine ausübenden Handwerker sind;
c) Personen der in § 8,7 Abs. 1 Ziffer 3 der Gewerbeord- uung bezeichneten Art.
Handwerker, welche gleichzeitig mehreren Innungen angehören, zählen nur für diejenige Innung, welche für das von ihnen hauptsächlich betriebene Gewerbe errichtet ist.
2. Für die Ortsgewerbevereine zählen — unter ebenmäßigem Wegfall der unter 1 a—c vorstehend genannten Personen kreise — diejenigen Mitglieder, welche Handwerke
Bekanntmachung.
Be t r.: Tie Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1921.
Zwecks dcmnächstiger Vornahme der Wahlen zur Handwerkskammer werden die Vorstände der im diesseitigen Kreise ansässigen Handwerkerinnungen, Ortsgewerbevereine und sonstigen, die Förderung der gewerblichen Interessen des Handwerks verfolgenden Veiemigungeu hiermit aufgefordert, alphabetisch geordnete Verzeichnisse des Gesamtverbandes ihrer Mitglieder (Bestandslisten) unter Benutzung der bei der Kanzlei der unterfertigten Behörde kostenfrei erhältlichen Formulare aufzustellen und hierbei diejenigen Mitglieder mittels entsprechenden Eintrags in den hierfür vorgesel-enen Spalten des Verzeichnisses kenntlich zu machen, die nicht als wahlberechtigte Handiverker anzusehen oder zwar wahlberechtigt, jedoch nach den Bestimmungen in § 3 der Wahlordnung für die Handwerkskammer einer anderen wahlberechtigten Vereinigung zuzuzählen sind.
Tie dementsprechend ausgestellten Listen sind spätestens bis Mittwoch den 17. November 1920 einschließlich der Bürgermeisterei desjenigen Ortes portofrei einzusenden, an welckxm die vorgenannten Vereinigungen iljren Sitz haben. Später eingehende Bestandslisten bleiben unberücksichtigt.
Die Listen werden von Donnerstag den 25. 9toticmber 1920 bis Donnerstag den 2. Dezember 1920 einschließlich während der üblichen Geschäftsstunden seitens der zuständigen Bürgermeisterei in bereu Amtsräumen zur öffentlichen Einsicht und Entgegennahme von Einsprack>en aufgelegt werden.
Gießen, den 15. Oktober 1920.
Hessisches Kreisamt Gießen. I. B.: W e l ck e r.
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ovm 14. Juni 1920 (Reichsanzeiger Nr. 102 und 130) folgendes bestimmt:
1. Tie Beschlagnahme folgender Zinsscheine:
a) am 30. Juni 1920 fällige Zinsscheine der
3,/2°/o Anleihe der Aussig-Teplitzer Eisenbahn-Ges. von 1896, 31 /20/0 Anleihe der Aussig-Teplitzer Eisenbahn-Ges. von 1905, 4°/o Anleihe der Aussig-Teplitzer Eisenbahn-Ges. von 1909;
b) am 1. Juli 1920 fällige Ziusscheine der
5% Anleihe der Hruschauer Tonwarenfabriken von 1912 wird aufgehoben.
2. Tie Beschlagnahme der für das Jahr 1920 tilgungs- planmäßig zur Rückzahlung ausgeloslen Tetlschuldverschreibmigen der Anleihen der Aussig-Teplitzer Eisenbahn-Gesellschaft
1. zu 3V2o/o von 1896,
2 zu 31 8°,o von 1905,
3. zu 4°/o von 1909 wird aufgehoben.
3. Zeder Eigentümer einer der zu 2 bezeichneten Schuldverschreibungen hat die auf Grund der Bekanntmachung des Reichsministers für Wiederaufbau vom 12. Mai 1920 und der Ausführungsanweisung der unterzeichneten Stelle vom gleichen Tage üorgeiwmmene Anmeldung bei der für die Anmeldung früher in Anspruch genommenen Einreichungsstelle entsprechend zu berichten.
Berlin, den 28. September 1920.
Nrichsfinanzministerium, Stelle für ausländische Wertpapiere. Dr. Lippert.
Aus Grund der §§ 1, 2, 5, 6 der vom Reick)sminisler Wiederaufbau im Einvernehmen mit dem Reichsminis,er .... Finmizen erlassenen Bekanntmachung vom 12. Mai 1920 über die Anmeldung und Beschlagnahme von Urkunden und Wertpapieren aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen des 8 10 Absatz 1 der Anlage zu Artikel 298 des Friedensverlrags (Reichsanzeiger Nr. 102) wird im Anschluß an die Aussührungs- atnueijungen der unterzeichneten Stelle vom 12. Mai 1920 und
Dienstag, (9. ©Kober (920
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et: 5ch«lftratze 7.
Annahme von Anzc.gen für die lagcsnummcr bis znm Nachmittag vorher ohne jede Vertnndtichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breite irtiidi 35 'Pf., auswärts 45 ‘Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brette 150 Pf Bei Platz, varfchrift 20J Aufschlag. ft<mrtf«)riftleiter: Aug. Wort,. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für ben übrigen Teil: Dr. Reinhold Fenz; für den Anzeigenteil: h. Deck, sämtlich in Gießen.
tige Aktion planen Heute nrirb eine Konferenz t dem Vollzugsausschuß der Arb.> ter Partei ab- -alten, desgleichen eine 5-ifcung deS txirlamcn* "ifdKn Ausschusses ter Arbeiterpartei. Morgen btt im Unterhause eine ausführlick>e Besprechung ■tt, an der, ivie man erwartet, anw Ll 0 vd eorge teilnehmen wird. „Dailv Cbwniele" reib!, die allgemeine Ansicht gehe dahin, daß Eisenbahner und Transportartenter nicht in ien Sympath^strrik mit den Bergarbeitern treten rten. In den Bergwtrksgebieten herrscht voll- nmenc Ruhe.
ariser Witterung wichtiger Ercignisie in Mitteleuropa.
Paris, 18. Okt. iWolss.) HavaS Ter S8c- hterstatter des „Figaro", der sich gemmmärtig Budapest aufhält, Ijattc eine Unterredung mit n Erzherzog Joseph. Aus di ser Unter» ning hat der Berichterstatter den Eindruck ge1 innen, daß der Erzherzog den ungarischen b r on gern annehm n würde, wenn er ihm von : Mehrheit des Volkes an geboten würde; aber ter der Bedingung, daß die Entente, besonders 1 glaub und Frankreich, nichts dagegen tinzn- oben hätten. Weiter sch.'ibt der Berichterstatter, B der Erzherzog Joseph in enger Verbindung t dem bäuerischen H 0 s stehe, wo ebenfalls
Wieberaufrichtung der Monarchie möglich, nn auch nicht bevorstehend sei. Die Möglichkeit chtiger Ereignisse in Mitteleuropa stehe in .zerer ober längerer Zeit bevor.
Die HilfStätigkeit des schwedischen Roten KrenzcS.
Stockholm, 18. Okt. iWolff.) In her dies- irigen ersten Herbstsitzung des Vorstandes des »wcdischen Roten Kreuzes erstattete der 'rii&enbe Prinz Karl von Schw den Bericht über Tätigküt der Organisation. Was die HLsstätig- t des schwHischen Roten Kreuzes in Wien be- fft, hat Die Sprisung in den Kinderküchen und
Leb usmittelvertrilung vom Augu.st ab etwas lgeschränkc nx-rben müssen. Man hofft jedoch, ■fe Tätigkeit während des kommenden WmterS frechtertelten zu können. Der schwedische Gerbte in Berlin hat einen Vorschlag für die An- ndung derjenigen Mtttel ein gesandt, die zur nderung der Not in Deutschland vorgesehen! b. Dieser Vorschlag wurde von dem Prinzen rl gemebmigt. Zunächst soll Schloß Son nen- im in Thüringen gekauft werden, um i Kinderheim eingerichtet zu werden. Die. ufsumme beträgt .500 000 Mark. Für Repa- uten sind etwa 100 000 Mark erforderlich Tas hloß eignet sich sehr gut als Pflegeansdalt für ovhu'öse und tuberkulöse Kinder. 30 000 schwe- che Kckonen sollm als Zuschüsse an ehre gewisse itsche Wohlfahrtseinrichtimg zum Einkauf von c>?nsmitt:ln und Unterstützung von notieibenbeit iegersamilien und Krieger witwen verwendet rben.
4its Dem Nelche.
Reichstag und Reichskanzler.
Berlin, 18. Okt. (WTB.) Laut „B.Z. M." lud her Reichskanzler die Füh- : der parlamentarischen Parteien, ausqe- mmen diejenigen der unabhängigen Solisten, für heute mittag zu einer Be- rechung ein, um das Programm der Reichstagstagung mit ihnen durchzusprechen.
Die Neuordnung der Wirtschaftsverfassung.
Berlin, 18. Oft. (WTB.) Der Berfas sungsausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrats wird sich in den dernnächstigen Beratungen mit der Frage der Neuordnung der Wirlschaftsverfassung befassen, die nach Art. 165 der Reichsverfassung in Aussicht genommen worden ist. In diesen Verhandlungen werden auch die grundsätzlichen Richtlinien für die künftige Gestaltung der amtlichen Berufsvertretungen (Industrie- unb Handelskammern, Land wir t- schaftskammem, Händwerkskammem) gefun- ben werben müssen Nach ihrem Abschluß beabsichtigt die Reichsregierung, den Entwurf zu bem Reichsrahmengesetz über "bie tand- wirtschafttiche Berufsvertretung ben gesetzgebenden Körperschaften des Reiches vorzulegen. Das Reichsrahmengesetz wird eine Landwirtschastskammer schaffen und Richtlinien für den Aufbau her lanbwirtschaft- lichen Berufsvertretungen in den einzelnen Ländern aufstellen.
Das lleberschichtabkommen.
Berlin, 18. Ott WB. Vom Reichs- arbritsmmisterrum wird mitgeleilt: Jnfiogr des Ueberschichten«bk«pmmens erhalten bie Ueberschichten rer-ährenden Berg'eu le be^_ Ruhr- r.'viers verbilligte Textrt - und Schuh- mar en. Tas Reichs^rbrit mi. i e.ium tu Verbindung mit d.nn Reick.slvir !:.a'tsministe.tum hat in den letzten Wxten für iasgesamt 83,13 Millionen Mark Schuhwaren und Tertv'nxroen in Auftrag g?geben, davon für i 7,63 Mil. umen VJcaxt Tertilnxrren an die sächsische Znduitrre, d:e damit den größten Anteil erhielt. Bei der guten Enlwute hmg des Ueberschicktcnwriens, welche von dem mirtschaftlicten Verstchrdn:s der Ber^eute zeugt, bilden diese Bestellmigen nur den Anfang einer größeren Attvon, bie zugLich eine wirksame Untew


