SchacheSre.
Ttr. 31 errang im Brislane Tournier den ersten Preis. "Der Derfaster, ein in Buenos Ayres lebender Deutscher, hat es mit viel Geschick verstanden, einen alten, beinahe bis zum Ueberdruh dargestellten Gedanken in frischer Form neu zu beleben. Die Aufgabe ist leicht; sehr leicht ist auch Nr 32, die wir nur deswegen bringen, weil die kleine Aufgabe deswegen ein größeres JnterSffe beansprucht, weil sie von einem vollkommen blinden Verfasser komponiert ist.
Nr.3I A.Ellermann (BrislaneCourier 1920). 1.Preis.
8
4
7
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1
a b c d e f g h
a b c d e f g h
Matt in zwei Zügen.
Nr. 32 (H). Salthoufe, Good Can/anion 1916).
Weiß: K h7, T d8, S d6, S g7, B d-2.
Schwarz: K d5, S c3, S h6, B c6, c5, e5. Matt in zwei Zügen.
Lösungen:
Nr.29 Frhr.v. Holzhausen (Disch. Wochenschach 1911). 1. f8 T! c7-c6. 2. L d5+, cdx. 3. TXT a8 (jetzt sieht man, warum 1. f8 D unmöglich ist.) 4. T al=f= 1-, Td8. 2. TXL cö. 3. T d5, cdX- 4. L d5#.
Nr. 30. Th. Herlin (um 1860).
1. K d6-c7!! Ka5. 2. Ld4-f6, K aö. 3. Lf6-d8, K a5. 4. K bl=^. Das sogen. „Herlin'sche Manöver".
Berichtigung: In Nr 27 fehlt die Angabe: Matt in drei Zügen, sowie auf hö ein weißer Dauer.
Handel.
Mainz-r Warenbörse.
Mainz, 17. Sept. Tre Warenbörse war sehr gut besucht und das Geschäft in allen Artikeln bei festen Preisen lebhaft. Hülsenfrüchte sind infolge der hohen Devisen anziehend. Die angebotenen Partien in Erbsen, Bohnen und Linsen fanden zu vollen Preisen Liebhaber. In Lelsaaten fehlt es an Angeboten. Nach Raps, Mohn und Leinsaat war zremlich starke Nachfrage. Die Söec* saaten aus dem Ausland waren sehr fest. Ebenso waren dci Preise für Mais fest und stergend. In Futtermitteln inknessierte man sich mehr für Trockenschnitzel und Biertreber. Das Angebot in Heu und Stroh war weniger gvotz. Dagegen die Nachfrage sehr stark.
Berlin, 17. Sept. Bör sen stimm un gs- bild. Das schon gestern zutage getretene Bestreben zur Entlastung und Gewinnsicherung ist beute deutlicher bemerkbar. Die Grundstimmung blieb dabei aber ziemlich fest: auf einzelnen Marktgebieten dauerten die Kurssteigerungen noch an. Das erneute scharfe Anziehen der Auslandsdevisen wirkte aus die Auslandswerte nicht in dem üblichen Maste preissteigernd. Die Kurse für
diese waren gut behauptet und mäßig befestigt nur für Aiexikaner und Griechen. Deutsch-Uebersee stärker anziehend. Das Geschäft blieb lebhaft, ebenso hielt die Kauflust des Publikums in den zu Einheitskursen gehandelten Jndustriewerten an, obwohl auch hier die Kursbewegung nicht mehr aus- schliestlith nach oben gerichtet war. Montanwerte waren stärker realisiert, dagegen waren Elektro-, chemische, Schifsahrts-, Maschinen- Automobü- und andere N.bemverte lveiter gebessert, wobei Siemens u. Halske und Rheinmetall bevorzugt waren. Von Petrol-eumwerten streiften wiederum Steaua Romana den Rekordstand von 2000.
Frankfurt a. M., 17. Sept Börsen- st i m m u n g s b i l d. An der Abeudbcrse war die Tendenz gut behauptet,, doch war die Geschäfts- tätigkiit wenig umfangreich. Mäßige Kursabschläge erfuhren vereinzelte Elektit itä s.a re e, so u. a A. E. G 309 — (— 3 Proz.), Licht u. Strait 158 — 1 Proz.), Bergmann, 250, zogen etwas
an. Schuck-rt 222 bis 221— (— 3 Proz.). Am Montanakticumarkte war das Geschä t in Har- pcner etwas lebhafter, sie konnten sie wieder um 7 Proz. aui 377 — bis 380 erholen, Ooerbedars fester, 269y2, Phönix mit 503.— plus 7 Proz. Später trat in Montanaktien lebhaf.es Geschäft ein. Auf Teckungen cro'gben am'chn.iche Kursgewinne. Bvclmmcr stiegen auf 705.— plus o2, Rlteinstahl auf 495.— p.us 45 Proz. Ehennsche Ak in besau piek, Dolzver^hlung 4.9.— 4P o. gebessert. $>apag 196.—, Nordd. Lloyd 1888/i. Bankaktien lagen sest. Tarmst. Bank 156—. Spinnerei Ettlingen ivurden 20 Proz. geitergert, 330.—. Es noli rten ferner Bingweck 2 9 ^, Sck>uhf. Aug. Wessels 294V», Zellstosf Alck-affen- burg 422.—. Mexi.äuer lagen ruhig und gut behauptet. Julius Sichel fest, 1260.—. 5proz. Reichsanleihe 79Vs.
Frankfurt a. M., 18. Sept.
Lörsenkursß.
Frankfurt Ber'in
Abend- Abend- Schluß- Schluß-
Datum
Kurs 16. 1.
Kurs
17.9.
Kurs 16.9.
Kurs
17.9.
5"'„Deut.Kriegsanl.
79,50
79,50
79,50
79,50
4" „Deut.Neichsaal.
—- . —
— . —
68,75
68,75
3°/„Deut.Neichsanl.
65,30
65,30
4% ’Preufj. Konfolr
e
— e
70,40
70,-
Darmstädter Bank
1 -■ —
155,-
145,-
153,50
Deutsche Bank . . .
— , •>
280,-
282,-
Disconto- Gefellsch.
212,-
210,-
210,-
Dresdener Bank .
—. —
— . —
180,-
180,-
Nationalbank f. D.
— f -
156,-
152,50
154,-
Mitteld.Creditbank
—. —
145,50
144,50
145,5ü
H.-Amerik..Paketf.
196,-
196,-
190,-
194,50
NorddeutscherLloyd
187,50
188,75
185,-
188,75
Doch.Gutzstahlwr'k.
671,-
705,-
6«3,-
672,-
D «Luxemb Bergw.
— . —
328,-
331,50
329,-
Gelsenkirch.Bergw.
337,-
33’, —
338,-
333,-
Harpener Bergbau
—. —
380,50
376,50
379,50
Obe schl. Eisens.-B.
270,-
269,-
270,-
270,-
Oberschles.Eiseuind.
—. —
266,-
264,50
264,75
Phönix-Brgb.-Akt.
506,-
503,-
507,-
500,-
Bad.Anilin-u.Soda
494,-
— . —
490,-
493,-
höchster Farbwukr
—. —
387,50
380,-
382,-
Eleklr. A. E. B.. .
—• . —
309,-
296,-
304,-
Schuckert-Werke. .
220,-
221,-
210,-
218,50
Felten-Guilleaume
— . —
461,-
475,-
Daimler......
209,-
213,-
212,-
216,-
Bud-Gisenw.-Akt.
— . —
•— - —
429,-
420,-
Adlerwerke ....
— « «■»
— . —
256,-
257,50
4"/»Hesf.Staatsanl.
— _ —
—. . —
75,50
76,90
Electron Griesheim
345,-
349,-
343,-
345,-
IRarhietienitigf»,
Datum:
Ivrtch.................
Amsterdam . „ ,.
Kopenhagen.
Stockholm
Prag .
Wien
London
16.9. 17.9.
10,10 9,70
5,-
12,10 11,75
8,10 8, -
498*50 476*50
27,28
27,28
83,22
21,39
277,20
228,75
64,93
424,55
277,80
229,25
35,07
425,45
188,20
265,30
218,50
63,57
913,85
28,03
27,78
83,30
21,02
187,80 264,70 217,50
63,43
409,55 1013,90
911,15
27,97
27,72
83,10
20,98
929,05 27,22 27,22 83,02 21,35
Amsterdam. Notterh. Brüssel-Antwerpen sshristiania. . .
Kopenhagen .. . . Stockholm. .... Helsingfors. ....
Italien London. New-Pork Varis. .
Schweiz
Spanien
Wien (altes) . . .
Deutsch.Oesterr. abz.
Prag
Budapest Bulgarien .... Konstantinopel. . .
0n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Präsi-entschaftskrisis in Frankreich.
Paris, 17. (gärt. (WTB.) Die Prasi- dentschaftskrife war nach ihrer offiziellen Bekanntgabe gestern nachmittag das Gespräch in den Wandelgängen der .Kammer. Das Parlament wird aus 'den 21. September einberufen werden, um die Botschaft des Präsidenten zur Kenntnis zu nehmen. Es wird darauf am 23. September in Versailles die Nationalversammlung tagen, um
Universität Frankfurt a.M.
Das Vorlesungsverzeichnis für das am 1B. Oktober beginnende Wintersemester ist v. d. Buchhandlg. Blazek & Bergmann, Goethestr. 34 g.Voreinsend". v. Mk. 2.20 zu beziehen (Postscheck-Kto. 11746 Frankfurt a. M.). l8210ss
410,45
1016,10 1038,901041,10
----- ----- 930,95
Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brie? Datum-. 16. Sept. 17. Sept.
1923,05 1926,95 2028,- 2032,- 429,55 430,45 457,- 458,- 839,15 840,85 899,10 900,90 841,65 841,35 899,10 900.90
125 ,75 1256,25 1323,65 1326,35 ---- ----- 19()|05 !90,45
einen neuen Präsidenten zu wählen. Im Einverständnis mit dem Präsidenten der beiden Kammern wird Millerand das Dekret zur Einberufung von Kammer und Senat zu einer austerordentlichen Session von Tesckvnel unterzeichnen laism. Im Lause des gestrigen Tages sind viele Deputierte aus der Provinz in Paris elngetnofsen. Es tlt noch kein Politiker als Kandidat tn die Oefscn'tlichkeit getreten. In pir- lamentarisd^en Kreisen spriäst man sich entschieden für Millerand aus, der fast die Gesamtheit der Stimmen aus'sich vereinigen dürfte. Es sollen bei ihm Schritte unternommen werd.n, um ihn zu veranlassen, die Nachfolge! chast Techanels zu übernehmen. In diesem Falle dürste wohl kein GegenLandidat ausgestellt werden.
Die Aussenpolitik Frankreichs.
Kopenhagen, 17. Sept. (WTB) Tie „Jswestija" erfährt aus Paris, daß die ftan- zösische Regierung das gesamte Vermögen des Generals Judenitsch beschlagnahmt hat, um damit die -Forderungen der Gläubiger und der Beamten der Nordwestarmee zu bezahlen. Judenitsch hat in Frankreich eine Villa für 3 Millionen Franken gekauft und 7 Mill. Franken bei ftmr-ösisck>en Banken deponiert.
Die Verhandlungen in Riga.
L o n do n , 17. Sept. (WTB) Nach einem offiziellen Telegramm aus Riga befindet sich unter den ruft fd’en Tel.g^rten a s Sachnxr äruiger General Poiwanow, der nach dem Sturze des Generals Suchomlinow russischer Kriegsmrnister gewesen ist.
Das belgische Konigspaar in Brasilien.
Brüf iel, 19. Sept. (WTB) „Libre Belge" meldet, daß die brasilianische Regierung dem König und der Königin von Belaien bei ihrer Ankunft in Brasilien einen Kredit von 500 Millionen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Belgiens zur Verfügung stellen werden.
Kabinettslrisis in Spanien.
Madrid, 17. Sept. (WTB) Die Zeitunae» glauben, daß die bevorstehende Erhöhung der Eisenbabutarife den Sturz des Kabinetts nach sich ziehen wird.
Das große Explosionsunglück in Neuyork.
Amsterdam, 17. Sept. (WTB.) Dem„Tele- graaf" zufolge meldet die „Times" aus Neuyork zu dem furchtbaren Explosionsunglück, das zur Börsenzeit an der Ecke der Wallstreet und dem Broadway dicht gegenüber dem Kontor der Bank- firmaMorgan stattfand, noch folgende Einzelheiten: Alle Fensterscheiben der Börse und der umliegenden Woikenkratzer wurden zertrümmert. Die Ursache der Explosion ist noch unbckannt. Zahlreiche Gerüchte laufen um. Es wird behauptet, daß zwei Personen in einem Kraftwagen vor Morgans Kontor erschienen sind und dort die Bombe geworfen hätten. Tatsächlich wurden auch die Reste eines vollkommen vernichteten Automobils unter den Trümmern gefunden. Es wird auch behauptet, daß das Automobil mit einem Wagen, der Dynamit führte, zusammengestoßen sei. Tie Verwüstungen sind entsetzlich. Auf der Straße liegen die toten und verwundeten Menschen und eine große Anzahl toter Pferde in großen Blutlachen umher. Auch viele Gebäude sind mit Blut bespritzt. Viele Börsenangestellte und Maller befanden sich im Augenblick des Unglücks auf der Straße. Ein großes Polizei- und Militäraufgebot sperrte die Börsenviertel ab. Tie Börse wurde tntf
Büchertisch.
— TieBücherderdeutschenMeister. Von überall her hört man in letzter Zeit beschwörende Stimm n, die den Untergang des billige^ und guten Buches verhindern wollen. Und mit Recht, denn damit würde eine der vornehmsten K äste für unsere geistige Erneuerung verloren geh n Es dar' und \o'\ nich. so w it kommen, daß yx.ic Bücher nur noch von L.uten mit einem großen Einkommen g.kauft werden können. Tiese Gefahr liegt ab.r nahe, wenn Klassikerausgaben von wenigen Bänden meist schon über 100 Mk. kosten. Wir möchten» heute uniece Leser auf eine Vereinigung aufmerksam machen, die eine große und zeitgemäße Kulturaufgabe sich zum Ziel gesetzt hat: die organisierte Verbreitung unserer besten Tichterwerke aus alter und neuer Zeit in sehr preiswerten, trotzdem aber hohen Ansprüchen genügenden Einz'landaben. Es sind dies die „Bücher der deutsch.n Meister", die im Deutsch-Meister- Verlag in München-Barmen erscheinen und von denen die ersten Bände nunmehr vorliegen. Goethes Götz, Brr ers Münchhausen, Eichendorffs Taugenichts, Hauffs Lichtenstein, Mörikes Hutzelmännlein und andere. Die Ausstattung der einzelnen Bände ist außerordentlich sorgfä tig. Sie wird in Zukunft von Prof. F. H. Ehmcke-München überwacht werden, und so ist eine buchtechnische Musterleistimg gewährleistet. Dafür, daß die Bücher durchweg geschmackvoll in Halbleinm gebunden sind, ist der Preis sehr niedrig bemessen. Tie Mitglieder des Teiitsch-Meister-Bundes, dem die Herausgabe der Bücher obliegt, genießen eine bedeutende Pv»is- ermäßigung. Die Preise schwanken zwischen 6.80 und 14.70 Mk. für Mitglieder, für Nicht Mitglieder zwischen 8.50 und 18 Mk., die der Halbttder-Aus- gabe zwischen 20 und 40 Mk. Die „Bücher der deutschen Meister" versprechen somit eine immer mehr zu spürende Lücke unseres Büchermarktes auszufüllen, denn wohl gibt es auf der einen Seite Luxusausgaben und Gesamtausgaben und auf der anderen die ganz anspruchslosen (aber auch lange nicht mehr ganz billigen) Drucke, jedoch das Mittlere fehlt: sorgfältig gedruckte und Kaltbar gebundene Einzelausgaben unserer Klassiker. Jährlich sollen 60 Bände erf dient en; nähere Auskunft über Erscheimmgsart und Mitgliedschaft erteilt die Geschäftsstelle des Bundes, Barmen 33. Alle, die den Wunsch haben, sich eine schöne deutsche Hausbücherei zu schassen, seien auf diesen Weg hin- gewiesen.
behördliche Anzeige».
Bekanntmachung-
Betr.: Tie Ausführung des Gesetzes ükrtr die Entwaffnung der Bevölkerung.
Tie nach dem Reichsgesetze vom 7. August 1920 abzuliefernden Militärwassen werden auf dem Stadthause — Zimmer Nr. 8 — während der üblichen Tienststunden in Empfang genommen. Die Zahlung der festgesetzten Prämien erfolgt ebenda.
Gießen .den 17. September 1920. 9956B
Ter Oberbürgermeister. Keller.
Ausgabe von Brennholz an Haushaltungen u. Einzelpersonen.
I. Haushaltungen.
Tie Nummer 4 der auögegebencn Holzbezugskarte wird wahlweise mit 5 Ztr. Hart- oder Weichholz beliefert. Ter Preis ist für den Zentner Hartholz auf 11 Mk., für Weichholz auf 9Mk. festgesetzt.
r Die Zahlung hat auf dem Breirnstofsamt in den Geschäftsstunden von 8—12 Uhr vormittags zu erfolgen. Die Hvlzbezugskarte ist vvrzulegen. Es wird abgefertigt:
Bezirk 10 Montag, 20. September 1920, Bezirk 11 Dienstag, 21. September 1920, Bezirk 12 Mittwoch, 22. September 1920, Bezirk 13 Donnerstag, 23. September 1920.
T i e Holzausgabe findet statt in der Zeit von 8—12 Uhr Dorrn, und 1—4 Uhr nachmittags gegen den bei der Bezahlung ausgehändigten Gutschein, und zwar:
Bezirk 10 und 13 auf dem Lagerplatz „An den Bahnhöfen" (Güterbahnhos).
Bezirk 11 und 12 auf dem Lagerplatz „Gabe l s b e rg e r st r a ß e".
II. Einzelpersonen (Zimmermieter).
Diese werden in derselben Reihenfolge wie die Haushalttlngeu abgestrtigt, und zlvar gegen Vorlage der Lebensmittelausweiskarte bzw. Studentenkarte. 9958B
Gießen, den 16. September 1920.
Siädt. Brennstoffamt._____________
Vergebung.
Für die Klinik für pspch.sche und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von
500 Zentnern Speisekartoffeln vergeben werden. Angebote, verschloßen und mit entiprechnder Aufschrift versehen, sind bi5 spätestens Samstag, den 25. September, vormittags 11 Uhr, aui unserem Berwal- timgsbureau abzug.b n. Züsch ag. frist 2 Tage.
Gießen, d u 16. September 1920. 9931B
Die Direktion; Som m e r.
$täöt. £eben$mittelamL
Warenausgabe für die Woche vom 20. bis
26. September 1920.
Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.
1. Brot: 2000 Gramm Brot oder 1480 Gramm Mehl. Brot Kg. 2,15 Mark, Brötchen 15 Pf. Weizenbrotmehl Kg. 2,80 Mark. Weißbrot Kg. 2,45 Mark. Weißbrotbäcker: Ludwig Weber, Hillebrandstr.; Apitz u. Erhardt, Kros- dorfer Straße: Karl Euler, Ludwigsplatz. Mehl für ftrante: Kg. 3,20 Mk. (Verkaufsstelle siehe unter Nr. 6.)
2. Fleisch: Wochenabschnitt 38. Metzger für Fremde: Karl Boller, Bahnhofstraße.
3. AmerikanischerSpeck: 125 Gramm zu 3,00 Mk. Ausgabe durch die Metzgergeschäfte gegen Abgabe der Sonderausgabemarke 38 vom 21. bis 27. September 1920. Abholung durch die Metzgergeschäfte am Montag, 20. September 1920, nachmittag im Städtischen Schlachthof. Ablieferung der eingegangenen Marken bis 28. Sept. 1920 an das Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 6.
4. Nährmittel: Für August noch .nicht eingetroffen.
4a. Butter: Marke 38 40 Gramm Butter 1,55 Mk.
5. Zucker für September: Noch nicht ringe troffen.
6. Mehl, Nährmittel, Lebensrnittel und Zucker für Kranke, Zu gezogene und Fremde: Hch. Jung, Rittergasse 11; Konr/ Männche, Wilsonstr. 15; Emil Fischbach, Seltersweg 24; Schade u. Füllgrabe, Walltorstr.
7. Fis che: Verkaufsstelle in den Marktlauben.
8. O bst und Gemüse: Verkaussstelle in den Marktlauben. Gemüse und Obst täglich frisch zu Tagespreisen.
Marken-Arrsgabe.
Tonnerstag und Freitag, 23. und 24. September 1920, gelangen in den Bezirken die für Oktober 1920 gültigen Marken zur Ausgabe. Zur Vereinfachung des Geschäftsverkehrs sind die Marken auf einem Blatt gedruckt und müssen nach Bedarf abgetrennt werden. Tie Ausgabe erfolgt für die Namen:
A—E Donnerstag vorm. von 8—12 Uhr, F—K Tonnerstag nachm von 2—6 Uhr, L—Freitag vorm. von 8—12 Uhr, R—Z Freitag nacknn. von 2—6 Uhr Für die nicht in den Bezirken abgeholten Marken ist eine Gebühr von 50 Pf. zu entrichten. Ausgabe von Voslmilchkarten.
Tie Ausgabe der Vollmilcktarten an Ander unter 6 Jahren, werdende und stillende Mütter, sowie an alle Kranken, denen über den 1. Oktober
hinaus Vollmilch bewilligt worden ist, findet Donnerstag, 23., und Freitag, 24., vorm. von 8 bis 12 Uhr, nachm. von 2—6 Uhr, in den zuständigen Bezirken statt.
An Kinder, werdende und stillende Mütter, denen nur bis zum 1. Oktober 1920 Vollmilch bewilligt worden, und an vorübergehend anwesende Personen erfolgt die Ausgabe der Vollmilchkarten auf Zimmer 11 des Städtischen Lebensmittelamtes, und zwar an solche mit den Anfangsbuchstaben
A-'-H Donnerstag, 23. September,
I—Q Freitag, 24. September,
R—Z Montag, 27. September, vorm. von 9—12 Uhr, nachm. von 2—5 Uhr. Tie Ausweiskarten zum Bezüge von Bollmilch sind vorzulegen. 9936B
Freiwillige FLrtbilimgWle für MWen.
Es ist beabsichtigt, eine freiwillige Fortbildungsschule für Mädchen einzurichten. Diese soll ihre Schülerinnen theorettsch und prallisch in allen denjenigen Fächern unterweisen, die für die weiblichen Berufe von besonderer Wichtigkeit sind. Ter Lebrplan der allmählich in drei Jahreskursen sich aufbauenden Schule wird voraussichtlich folgende Unterri chtsgegenstände umfassen: Deutsch und Schriftverkehr, Bürger- und Berufskunde, Gesund- heits-, Nahrungsmittel- und Hauswirtschaftslehre, Rechnen und Buchführung, Fachkunde, Fac^eich- nen und Nadelarbeit, Turnen und Gesang, und in besonderen Kursen auch Stenographie und wenn möglich Maschinenschreiben. Der Unterricht soll am 1. November beginnen und zunächst an zwei Nachmittagen wöchentlich erteilt werden. Schulentlassene junge Mädchen, die an dem Unterricht teilzunehmen gedenken, können sich im Laufe der nächsten Woche (20.—25. September), vormittags zwischen 11 und 12 Uhr, täglich bei dem Rektor oer StadtmÄ>chenschule — Schillerstvaße 8 — melden. 9985B
Gießen, den 18. September 1920.
Der Vorsitzende des Schulvorstandes: Keller.
MMMWMei
Hießiteingafle. Senser: 9ans Sitlinger.
Empfehle mein hochprozentiges ou?«
Weizenbier
ohne Preisaufschlag.
Verkauf über d.Straße. Eigener Brauerei-Ausschnnk.
ES ladet ein Hans Mrringer.
wnrtiw «doll Kreta Hannhc>>"
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MeM WSlMOMl Gebr. Wolf, Gießen Lahnftrahe S. Fernruf 283.
Glasschleiferei :::: SandblSserei Spiegel- u. Firmenschilderfabrik Kunstwerkstätte für Sandblaserei, mod. Glasreklame, Anfertigung von Spiegeln und Glasern für Laden- u. Schaufenster-Einrichtungen
Bearbeitung von eingesandten Glasern,Belegen,Neubeleg.,Facet» tieren, Justieren, Löcherbohr. usw. Fenster-u. Spiegelglas-Hand lung.
Urnctelffl aller in
wer! <ie Brflkl'aske Belv.-BrrokereL B. Leage. lleSes


