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taa Wetzlar. 18 Mai. In bet letzten 3tabt ttSOTbntienftpung rourbe die Einführung einer so- genannten Kohlen klaufel beschlossen. Bei einein an- nrrannnimm Grundpreis von 200 Mark für die tonne Kohle ivrrd ent für allemal ein Gas- grnnbprcis von 1 Mk. für den Mubifnirtcr Gas festgesetzt. Steigt der Kvhlenpreis, so rrnro der Grundpreis um je 0,4 Pf. für ,ede Mark der Stei­gerung erl»öht, scllll er, so fällt auch der- Gaspreis um j« 0,4 Pf. für (ehe Mark Beim Aekrrijitätswerk soll der Steigernngs l^w Mrnderungstattor für Lichtftrvm 0,6 Pf., für Kraftstrom 0,35 Pf. für jede Mark betragen. Der Gaspreis für Apnl wird sich auf 1,10 Mk. pro ftubifmetcr, für Licht ström auf 1,70 Mk. und für Jtraftftoom aus 1,20 Mk pro Kilowattstunde stellen.

Hksskn-Nassau.

mc. Frankfurt a. M., 16. Tie von ben Fatanzosen verhaftete grüne Polizei, die sich seit ihrer 23crtretbmiq aus Fvankftttt in Bad- Orb und Wetzlar befand, wirb in den nächsten Tagen nach hier »urürkkehren und den Ordnungs­dienst wieder aufnehmen.

mc. Frankfurts. M., 16. Mar. Aar heu­tigen Mtmtag begann die Speisung von zehntausend unterernährten Frank­furter Kindern durch die Quäker. Tas Essen ivird in der Weise Kusammengestrüt, das, täglich 600700 Kalorien geliefert werden. Tie Kosten der Zubereitung werden tun her Frankfurter Kin­derhilfe getragen. Sie betragen pro Monat 300 000 Mark. Tas Essen bestand am ersten Tage aus Reis mit Kakaotunke und zwar 100 Gramm Reis 20 Gramm Stiatau, 40 Gramm Milch und 15 (toamm Zucker pro Kind.

Frankfurt a. M., 17. Mat. Ein un­erhörter Einbruch wurde Sonntag früh gegen 5 Uhr in der Wollwarensabrik von Engel, Zerl 25, verübt. Mit Auto und Wagen fuhr eine Bande vor dem Hause vor, plünderte die Geschäftsräume gründlich aus und fuhr dann nach einstündiger Arbeit von hinnen. Währenddessen sahen zahllose Leute aus der Nachbarschast dem Raube zu, sic schrien um Hilfe kein Schutzmann ließ sich btiden; man versuchte zu telephonieren kein Amt meldete sich früh gegen 5 Uhr. Ungehindert konnte die Räuberbande mit ihrem Raube ver­schwinden. Der Vorfall beweist fdüagenb, wie gering die Zahl der Sichcrheitsbeamten für Frank- hrrt ist.

nxt. Herborn, 15. Mai. Zn der letzten StabCrerjrtmetenfitpmg wurde der Ausbau und bec Vergrößerung des Spielplatzes nach Plä­nen bcö Sladtbaumei sters Stahl und di? sofortig. Ausführung der notwendigsten Arbeiten beschienen. Kostenvovanschlog für das ganze Projekt 28 000 Mark

n Marburg, 17. Mm. Ter Leichen- funo im Walde bei Cölbe am 24. April d. Js.

Wljm

5499c

behördliche Anzeige«.

VeMspoliz»iGnippeMM/IH.

für die Zeit der Besetzung Frankfurts im

Durchgangslager Wetzlar

stellt ein:

Beamte

(Hilfswachtmeister, Unterwachtuteister, Wachtmeister).

Sehr erwünscht sind Zablmeisterpersonal, Fernsprecher, Funter, Fernsprech- und Funker- Mechanikcr, Blinker, Kraftfahrer, Pioniere,Musiker und Pferdepfleger.

Lebensalter zwischen 21 und 30 Jahren. Vor­aussetzung für die Einstellung sind vollständige und einwandfreie Papiere sowie körperliche Ge­eignetheit für den Polizeidienst.

Bei Bewerbungen haben Zivilpersonen ihren Milftärpaß und ein polizeiliches Führungszeugnis, aktive Militärpcrsonen eine beglaubigte Abschrift des KriegSstammroNenausznges irnd ein Dienst­leistungszeugnis ihres letzten Vorgesetzten beizu­dringen.

Die Beamten erhalten;

1. Tagegelder von 7.50 Mk. bis 13 Mk. je nach dem Dienstgrad täglich.

2. Berheiratetenzulage von 2 Mk. täglich.

3. Zulage für jedes Kind 1.65 Mk. täglich.

4. Teuerungszutage an Ledige 7.91 Mk., an Verl)ciratete 9.21 Mk. täglich.

5. Freie Unterkunft.

6. Freie Verpflegung.

7. Freie Bekleidung.

8. Versorgung nach 12jähriger Geiamtdientt- zcit im Staats- und Kommunaldienst.

Rach der Etatisierung: Besoldung nach dem Dteu6n<bcn Peamtengesetz. . 5112D

Meldungen mündlich oder schttsUrck an: Sichcrhettrpottzei Gruppe Zrankfurt, zur Zeit Durchgangslager Wetzlar.

Bekanntmachung.

Die Nutzholzversteigerung Dom 14. l. Mts Ul genehmigt Ausgabe der ?lbsuhrscheine trom 26. l. MtS. ab.

Gießen, 16. Mat 1920.

OberfSrsteroi Schiffenderg.

Trautwein. o504d

Nutzholz-Versteigerung.

Freitag den 21. Mai 1920 sollen in ten Distrikten Lahn Kopf, Eicheheege und Schaden- *cg versteigert werden:

4 Rm. Kiefern-Rundscheit,

1 Rm. A spen-Rundscheft,

4 Rm. Buchen-Nutzscheft,

4 Rm. Kiefern-Nutzknüppel,

1 Rm. Linden-Rtttzknüppel,

5 Rm. Eichen-Rutzknüvpel,

11 Rm. Eichen-9iutzschrrt (Küftthol»^.

.Zusammenkunft vormittags 8 Uhr Straße ließenMarburg oberhalb des Tiefenbachs.

Staufenberg, den 17. Mai 1920.

Hess. Bürgermeisterei Staufenberg.

Meyer. 5508

ttt noä, nulu «^geklärt. Allem Anschern ut der eöna .30 Zahrr alte blonde Mann vor einigen Monaten erschossen und beraubt worden. Tie StaatsonwaU schäft hat 3000 Mk. Belohnung für (xrmittclimg der Täter ausgesetzt.

Vereine und Veranstaltungen.

Gießen, 18. Mai Wie die Detttsche Bolks- partei mtttnlt, konnte sie dank mehrerer der Partei au* allen Kreisen unseres Bürgertums zur Vcr- Tügiute. stete'nden Redner in den letzten Tagen in unserem >krcife allabendlich mehrere öffentliche Versammlungen abhalten, in welchen die jeweiligen Redner die Leistungen und das Programm der Partei cntrauteiten.

I). Ällendors a. d. Lda., 16. SÖim. Am vergangenen Frnlag fand unter dem Vorsitz des Apothekers Welcker eine Berfamnüung der Teut- schen Volksvartei statt, in der Landgerichtsrat Schild; Gie^m in sachlicher Weile überZiele und Ausgaben" dieser Partei sprach Ter zweite Mtebner, K i r chner - Giehen, beleuchtete die Stel­lung her Deutschen Voltspartei zu Arbeitern und Airgestellten. Eine zweite Wahkversammlung fand am Samstag statt. Ter Redner des Abends, R i d t m a n n - Lollar, sprach im Auftrage der U. S. P. über Entwickelung und Ziele seiner Partei. Beide Versammlungen waren schwach besucht.

Friedberg, 18. Mai. Zn letzter Woche hielt die Deutsche Volkspartei in unserem Kreist eine größere Reihe öffentlicher zahlreich besuchter Versammlungen ab, in denen Lckonomie- rat Svieß - Friedberg und Parteisekret,ir Tr. Lutsch-(Äesten über die Leistungen und Be­strebungen der Partei auf allen nnrtschaftlichen Gebieten sprachen.

O Grünberg, 17. Mm. Tie hiesige Orts­gruppe des Deutschen Zugendbnndcs hatte sich am Sonntag das Orchester ihres Bruder- Vereins zu Gießen »u einem ^Konzert in der Turw- halle verschrieben. Ter Besuch hätte in Anbe­tracht der Leistungen der fungen Künstler, die recht gute Darbietungen boten, besser sein dürfen.

r. Londorf, 17. Mai. Die demokra­tische Partei hielt am Samstag abend eint Versammlung ab, in der Dr. med. Honig- mann uno ftub. Meyer spoachen. Den Vorsitz führte Gemeinderechncr Berlin. Eine Diskussion fand nicht statt. Gestern veranstaltete der hie­sige Sportklub aut dem romantisch gelegenen Löhn» köppel ein wcchlgelungenes Sportfest. Turneri'che Wettkämpfe, Stafetten intb Dauerlauf, sowie Fug» ball boten den zahlreich Erschienenen schöne M- wechslung.

X Lollar, 17. Mai Gestern hielt Architekt Leichum, Lehrer an der Gewerbeschule Giesten und Leiter unserer hiesigen Handwerkerzeiä>en- schule, int Gasthaus zur Traube vor zahlreich er­schienenen Mitgliedern einen Vorttag über Kl e in- wohnhausbau und Siedlungswesen.

Nutzholz-Submission.

Das nachverzeichnete Nutzholz soll aus dem Wege der Submission verkauft werden. Gebote sind getrennt nach Losen verschlossen mit der Aufschrift Nu-hol-submission" bis spätestens den 26. Mai 1920, vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, wostlbst auch die Oeffmrng ftattfmbct. Die Berkaussbedingungen, denen sich die Käufer mft Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Hess. Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen Das Holz ist mit der Rinde gemessen. Nähere Aus­kunft erteilen die beiden Forstwarte T e x t o r und F indt zu Lich.

Los 1: Eschcu-Stämme 6. Kl. 8 Stück, 0,82 Fm., Tistr. Roter Busch,

Los 2: Eschen-Derbstangen 1. Kl., Rr. 235, 31 Stück, 1,69 Fm., Distr. Roter Busch, Los 3: Eschen-Tterbstangen 1, .Ä. Nr. Ä6, 240 u.

243, 39 Stück, 2,84 Fm., Distr. Roter Busch,

Los 4: Eschen-Derbstangen 1. .A., Nr. 247, 251, 253 u. 254, 38 Stück, 3,01 Fstm., Distr. Roter Busch,

Los 5: Linden-Stamme 3., 4., 5. u. 6. Kl., 7 Stück, 4,48 Fm.,

Los 6: Eichen-Nutzknüppel Nr. 71, 81, 84 und 100, je 2Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhäuserberg,

Los 7: Eichen-Nutzknüppel Nc. 104, 114, 115 und 127, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. .Kleinhäuserberg,

Los 8: Eichen-Nutzkitiwpel Nr. 128, 130, 131 und 132, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhchlserberg,

Los 9: Eichen-Nutzknüppel Nr. 133, 134, 135 und 144, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhäuserberg,

Los 10: Eichen-Nutzknüppel Nr. 172, 177, 180 und 186, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. .Kleinhäuserberg,

Loö 11: Eichen-Nutzknüppel Nr. 188 Distr. Klein- Häuserberg und Nr. 197, Roter Busch, je 2 Rm., 2,20 Meter lang

Lich, den 15. Mai 1920. 5497

Hess. Bürgermeisterei Lich

_______________Fuhr._______________ B'/z0/» Licher Stadtanleihe von

1904 und 1882.

Bei der beute statt gefundenen Verlosung wur­den folgende Nummern ;ur Rückzahlung ausgelost: Anleihe vom Jahre 190 4. Rückzahl­bar 1. Juli 19 20.

Lit. A. 9h:. 3 ä 1000 Mk.,

Lit. B. Nr. 15, 23, 25, 27 ä 500 Mk.

Anleihe vom Jahre 18 8 2. Rückzahl - bar 1. Oktober 1920.

Lit. A Nr. 44, 84 L 500 Mk.,

Lit. L. M. 45, 50, 54, 96, 104 ä 200 Mk.,

Lit. C. Nr. 31, 33, 78, 148, 186, 190 ä 100 Mk.

Die Einlösung der Stücke erfolgt vom Fällig­keitstag ob bei der hiesigen Süchtkasse sowie bei dem B«rkgeschäft Chambrs in Lich. ,

Ferner sind noch rückständig die am 1. Dftobö 1919 rückzahlbar waren: .

Anleihe vom Jahre 1882 Lit. B. Nr 12 ä 200 Mk. und Lit. C. Nr. 2 ä 100 Mk

Lick, den 17. Mai 1920.

_______Hessische Bür^erineiiterei. Fuhr. 5525B

Bekanntmachung.

Von der Nutzhol-verstelgeruna am 6,/T. d. M. linb das Eichen-Stammholz (Bauholz) 4. käs 6. Kl. und Eichen-Nutzscheftholz nicht genehmigt.

Empfang der Abfuhrschernc über das übnge Nutzholz bei den bett. Unterbcbftrikn, lieber« Weisung desselben und 1. Abfuhrtag vom Samstag den 22. d. Mts. ab.

Treis a. d. Lda., den 17. Mai 1920 Heftifche Cbcrförftrnci Treis.

Schneider. 5Ö24D

Der Redner bertdxctc über bic Vcstnnmungen bfv Reichsrats, bett, die Gewährung von Darlehen aus Rerchsrntttcln zur Schaffung neuer SBohnun- gen, vom 10. Januar 1920. Es folgten Ausfüh­rungen über die vcrsckicdenen Arten der ülein- hauter, ihre Grundrißausbildung, ihren Aufbau, ihre innere Ausstattung und über Mlcnxmöbel an L»and von Skizzen und Modellen. Ter wettere '-8er* lauf des Vortrages berührte bic sparsamen Bau- wetfen, die neuen Baugcsctzc, den TvPcndau, Gär­ten und berichtete über die Organisation gemein­nütziger Dauvneine, über das Erbbanreckü und WiederkaufSreckl. An den Vorttag schloß sich eine Aussprache.

* Ortenberg, 17. Mai. Ttt Wahl­kampf wurde am vorigen Samuag von der U. S. P. eröffnet. Jm Hir^elschen Saal sprach vor etwa 50 Zuborern Genosse Schmidt au» Friedberg in Hessen. Tie Versamnttung wurde eröffnet und geleitet ton Genossen Rübfamen. Gestern nachmittag sand aus dem Marktplatz eine offen t Itchc Wählerversamuttung statt, die die Demokratisch<- Partei cm- berufen hatte und die von etwa 200250 Mtt- gliebem aller Parteien aus Ortenberg und llm- flfbimg besucht war Tie Versammlung wurde er­öffnet und «tätet ton Rechmmgsrat ö a a » au8 Ortenberg, der lttder der Versammlung, die ll/i Stunden spättt al» angäcU, anging, nritteilen mutzte, datz 0er erste ber trngefcaten Redner, Rerchs- tagslandidat Hilber^ aus Tembnngen wegen Erkrankung nicht erscheinen könne. Darauf nahm zu 1^ -stündigen Äusfüftrungen Professor U r ft a b t aus ließen das Wort. An hem Krieg sei, so führte ber Redner aus, das deutsche Volk nickt schuldig, wohl aber die rocht »»stehenden Kreise an dem Hin-- ausschieben des Friedens imb dem unglücklichen Kriegsausgang und Frieden. Ttt Redner suchte insbcrändtte irachtzuweiscil, datz die Demokratische Partei überall die Intereffen her Landwirtschaft vertreten habe, desondtts beim Landsiedlungsgcsetz und ber Sieuevgesetzacbung. Zur Aussprache mel­dete ftch niemand. Rechnungsrat Haas schloß um 5 Uhr die Versammlung.

x Wiescck, 16. Mai. Der Wahlkampf begann gestern abend mit einer sehr schwach be­suchten Wählervttsammlung bet MehrheitS- sozialisten. Bezeichnend ist, daß zu (gflruber Zeit die USP. eine Mttgliedervttsammlung ange­setzt hatte. Gewerkschastsboarnttt Beckct-Gießen machte die Dttltschmativnialen, mit denen bte Deutsche Volkspartei durch dick und dünn gebe, für Kapp-Putsch und Unruhen im Ruhrgelnet verantwortlich und beurteilte die Koalttionsreg'ie- rung als ein liebel. Da ber Demokrat wirtschaft­lich Autokrat sei, liege das NichtdurO>ringen ber Sozialdemokratie an ber Koalitionspolitik. Die Arbeiterschaft, stolz auf die Tat des ^Generalstreiks im März, werde sich den Achtstundentag nicht mehr nehmen lassen, aber bereit fein, um des Reickies

Tin Um länger jn arbrom unter ber Vvraussetzu»g einer ausgedehnteren Sozialisierung. In ber_ Dis­kussion verneinte Psarrtt Sattler die Schuld ber Rechten bei .H'app und Ruhr, machte ein Fragezeichen zurLat bcs- Generalstreiks" und schnui bic Stellung der Sozialdemokratie zur Außenvolttik und >tzirche an. Dem Vorwurf, die Stahle rvolle die geistigen Bildungsanstalten dem Volk doanlhalten, anttwrtete er mit einem Appell jn jumI) veyrrer Beleillgung an ber Volte-dochfckmlc, bat der Referent im Schluwvvrt warm untedhUite. Die Versammlung verlies sehr rubra

Vermischtes.

Dir Juwelen des Prirnrn w Wird

Trellrdvrg, 18. Mai. WTB.) Tas Ele richt bat gestern das Urteil in der Zuwelenschmiig geh'adk' des Pcin-en ,;u ®icb gesprochen. Die An geklagten Gräfin Wildenfels imb Dr Karl Stört Hausen wurden zu je 50 Kronen Geldstrafe wegen ungesetzlicher Wareneinfuhr verurteilt. Die Be scküagnahmc der Juwelen wirb durch Zahlung des Zolles aufgehoben und die Juwelen roerben dar­nach den Besitzern ivtebcr ausgeliefert roerbrn.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter btefet Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktton dem

Publikum gegenüber feiner lei Vttantwortmrg.)

Warum wird die Frankfurter Sttaße von ber Dilhelmstraßc aufmart» nicht auch endlich instand' aesctzt ober wenigstens öfter gereinigt und bei Trockenheit dauernd besprengt? Der Durchziug un fern- zurückgekehrten Truppen hat sie in Ctamb und Boden gewirtsckwftel. Das ist jetzt l>/> Iahte Iter. lieber Berg und Tal rast in dieser Haitpt verkelnsstraße ein unaufhörlicktt llrafttvagrnström Vielfach schwere Lastwagttt, weich' die (Miäubc ge raaltig erschüttern. Dabei spritzt ber Schmutz aut Vfützen bis über die Bürgersteute hinaus, denn irqendivelch Rücksichtnalmre gibt es bei den >traft - fahrern nicht, ober es erbeben sich^ oesondttS hin ter ben schnellen Autos ber imb bei Wind, haushoh- Staubwolken. Das Oefmen ber Fenster zur Zün fnerentlüfhmg ober eine Balkonbenutzung i t gan,; «unmöglich. Blu^renschmuck vor und an den Häusern, auf den unfere Stadt so viel Wett legt, ttsttckt förmlich unter ber otaubablagerung. Sprengwagen steht man wohlnrttun ter in sttaßm, wie kürzlich hinter Steins Garten, aber nicht in ber Frankfutttt Straße, wo es wirklich am itötigften wäre. Die Anwohner haben ja dock, bei gleichen Pflichten auch die gleichen Rechte rau­bte in ben gepflasterten Sttaßen, welche ohnehin tauberer sind. Warum also die schon so lange er tragenc Zurücksetzung? Und wie steht es scl>ließlick mit ber Gesundheit sowohl ber Anwohner, als auch der vielen Passanten, die sämtlich banmter zu leiben haben? -ck-

Abbruch einer Kirche.

Mittwoch ben 2. Juni, nachmittags 1 Uhr, soll die alte Kirche der Gemeinde Eschenrod zttm Abbruch unter bet ber Versteigerung be­kannt zu machenden BedrnyunMn versteigert werden. Tie Kirche ist ton gut erhaltenem Eichenholz. Ter ©teigertr tat nur Ansprüche auf bas Hol-; weitere Gogenstiände werden nicht nrittyerfteigert

Eschenrod, den 17. Mai 1920.

Düvgermeisterei EschenWd:

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Weißer Voile, glatt u. bestickt, H. 36.50, M. 40.-. M. 45.-. M. 55.-

Farblger Volle, bestickt und bedruckt, M. 31.50, M. 35., M. 50.-. M. 52.-

Farbiger Batl*t 31.28.50. M. 33.50. M.39.50 Keldenbatint H. 35., M. 45., M. 48. Tupfenmall M. 28.50, M. 31.50. (m^c

Fritz Nowack, 1^^'

Versteigerung.

Mittwoch de« 19. Mai von 2 Uhr ab versteigere ich in der Rcstaurattou Teelinger, gegenüber dem Schlachthaus:

1 großen Spiegel im Goldrahmen, 1 Schaukelsessel, 1 Sofa, 5 Tische, 1 Kommode, 1 Eisschrank, 4 Sessel, 1 Rohrstutzl, 1 Kinder- und 1 Sportwagen, 4 Gummi, mäntel, 1 Waschmaschine, 1 Gasbackapparat, 2 Papier, abreißgestelle, Kochtöpfe und Pfannen, Küchengeräte (neu), 1 Sprungfedermatratze, 1 Gartenbank, 2 Stühle, 1 Steppdecke, 1 Schweinetrog, 1 Bettstelle, Bilder für Pferdeliebhaber und verschiedenes andere.

Versteigerung bestimmt. 09153 h. Renner II., Mimt«, flrsiöeri.str.S. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke.

Für Veranda und Garten:

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