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behördliche Anzeigen

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beauftragte Zuckerfabrik nicht in der Sai

ch sich bie Beiststrimg der Be-

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12.5.20) bis auf weiteres wie

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»essen.

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die Juli-A zuliefern, 1

Stück reine Kernseife Doppelstück reine Kernseif:

Stück reine Feinseife

Stück fRafierfeife

Stück K.-A.-Seife

d.'n für itig an#

Nähere Auskunft er Fvekherrlich Niede Lauter da»

Konkursverfahren.

Die fionftursoerfahren über die Vermögen a) des Emil Surft, Veferendar zu Gießen, b) der (Emil Surft Witwe zu Gießen werden nach rechtskräftig bestätigten Zwangsoergleichen hierdurch aufgehoben.

Gießen, den 8. Juli 1920. 77198

russisches Amtsgericht.

2 gute Pferde.

Versteigerung beftinunt

Deckenbach, stellvertr (H.nichtsvollziesier, Gießen, Bahnhoftzttasre 29.

die Unterzeichnete, r Rentkammer,

zeichneten und die Herren Förster. Alsfeld, den 14. Juli 1920.

ausgeschieden.

Gießen, den 13. Juli 1920.

Hessisches Amtsgericht.

folgt sestg-rsttzt:

5. M5,

10.-

5

2.50

2

3.50

7

ooooooooooooooooooooooooooooooo

Malisg::.......

Pferdc-Berstr igerung.

Zm Auftrage von Herrn Oberstleutnant von der sode verileigcre ich am Donnerstag den 22. Juli 1920 vormittags 9V$ Uhr ans dem Trieb (vor dem Sportplatz) in Gießen

Bekanntmachung.

3n unser Genoffenschaftsreqifter wurde heute be­züglich der (Bewerbe bauft Gießen, eingetragenen- Genossenschaft beschränkter Haftpflicht zu Gießen ein­getragen: Direktor Louis Walther ist aus dem Vor­stand ausgeschieden und an seiner Stelle Wilhelm Mattern von Gießen endgültig zum Dorstandsmit- gltede bestellt worden. Das Vorstandsmitglied Her-, mann Eichenauer ist durch Tod aus dem Vorstände

Verfteigernng.

Montag den 19. Juli vormittags 91/g Uhr versteigere ich für Rechnung dessen, den es angeht, am allgemeinen Ansladvgleis am (Hüber# bahnhof Gießen

einen Waggon He».

Versreigerung -.'stimmt. 772a

Deckenbach, stellbertr. L^richtSvottzieber, Gießen, Bahnhofstraße 29.

Bekanntmachung.

Ter Von über die Herstellung einer unter# irtnftbei Delegrarihenlinie in Hungen liegt bei dem Postamt in Hungen von heute ab vier Wochen aus.

dTiiCbberg t,£icffen). Den 9. Juli 1920.

__________TelegraVhew-LwLLnt.________7701V

Arbeitsvergebnng.

Die für die Erbauung eines Backhauses jit Staufenberg notwendigen Maurerarbeiten sollen fvttmtag den 26. Juli, nachmittags 2 Uhr, auf dem Natixmse vergeben werben.

Die Verdingungsunterlagen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeisterer offen, wo die An­gebote verschlossen und postsrer "bis zum Erüff- nungstermin einzureichen sind.

Staufenberg, den 15. Juli 1920.

Hess. Bürgermeisterei Staufenberg.

Meyer.7758

Stabt, tebensmitttiamt

Waren-Ausgabe für die Woche vom 19.25. Ficki.

Nicht rechtzeitig abgeholtc Ware verfällt.

1. Brot: 1850 Gramm Brot oder 1370 Gr. Mehl; «rot Kg 2.15 Mk Brötchen 15 Ps., Weizenbrotmehl Kg. 2.80 Mk., Weißtet Kg. 2.45 Mk. Weißbrotbäcker: Werner Barth, Ludwtgsrr., Wühelm Kröck, Neuenweg. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Dtt. ,Berkaufsstelle siche unter Nr. 7.)

2. Fleisch: Wochenabschnitt 29. Co rned b«ef: 125 Gr. zu 2.25 Mk. gegen Abgabe des Bezugsabschnittes B der Sonberauygabelltme durch die Metzgeraesckäfte vom 20. 7. bis einichließlich 27. 7. 20. Abholung des Corned beefs durch die Metzgergeschäfb? am Montag den 19. 7. 20 nach­mittags im städt. Schlachthof. 2lb!ieferung der eingegangenen Bezugsabschnitte dis 28. 7. 20 auf dem Lebensmittel amt, Zimmer 6. Metzger für Fremde: Loms Vogt, Neuenweg 19.

3 Butter: 40 Gramm Butter 1.55 Mk., 125 Gramm Margarine 3.05 Mk.

4. Käse: Belieferung erfolgt bezirksweise je nach Eintreffen von Käse.

5. Nährmittel für Juli: Noch nicht eingetroffen.

6. Zucker für Juli: Durch rmoorherae- febene Verhältnisse ift die mit der Lieferung des Zuckers für den Stadt- und Landkreis CHebnt

völkerung teilweise um 814 Tage v.'rschicht.

7. Mehl, Nährmittel, Lebensrnit­tel u. Zucker für Kranke. Zugezogen'» und Fremde: Hch. JunL Rittergasse 11, Otto Nachtigall, Steinstr. 65, M. Debus, Friedrich- sttaße 5, Konsum-Verein, Bleichstraße.

8. Seife: Marie für Juli, Anteil 125 Gramm K.-A.-Seisenpulver, das Pfund 7 Mk.

Anmerkung: Die Berkausspreisc für f^tt- haltige Waschmittel werden mit Genehmigung des Reichchoirtschastsministeriums (R. G. B. 109 vom

10. Fische: Verkaufsstelle in den Martt- lauben.

11. Ovst und Gemüse: Verkaufsstelle i« den Marktlauben. Heidelbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Gemüse täglich frisch zu Tages- DTttfen. 4. < »

12. Bohnen (weiße): BerüuEeÜe in den Marktlauben, brt* Pfund 2 Mk.

13. Anmerkuq,g u r Marken-Lus- gäbe: Tie in den Bezirken zur Ausgabe ge­langten Lebensmittelkarten sind nach Eintragung des Namens und der Wolmung des Bezugsbe­rechtigten bis spätestens 23. Juli 1920 einer Verkaufsstelle zur Einzcichnunq ihrer Firma und Abtrennung der Kontrollabschnitte vorzulegen. Die Berkaussstellen haben die Kontrvllabfchniitc nebst einer Ausstellung über die Anzahl der Ab- schnitte bis längstens 2 6. Juli 1920 an das Lebensmittelamt, Zimmer 6, einzureichen.

Anmerkung: Rückgabe der leeren Sckpnalz- fässer durch ixe Wetzgergeschäsie bis spätestens 25. Juli 1920.___________________________77456

Bekanntmachung.

Für den Tran Spart vv n S perrvieh nachdem Gießener Schlachthof Trans" Port wagen aus unverseuchten Ge­meinden zu benutzen, ist verbaten. Die Metzgerinnung in Gietzim hat geeignete TnmSturt# wagen, bereit Benuoung veterinärpoliZeilich unbe­denklich ist. Die Wagnt sind nach Benutzung auf dem Fästachthofe zu desinfizieren.

G i e ß e n, den 14. Juli 1920. 77513

Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.

Brennholzverkauf.

Ans dem Domanialwald ber O ber f o r fle fe i Alsfeld sollen durch schriMches Angebot ver­kauft werden:

720 Rm. Buchenknüppel

1000 Rm. Kiefern Ütüppel

181 Nm. Fichtenknüppck 338 Rm. EernstEvlz 3.50 Rm. Fich«nMLiv>

Angebote nach Sortimcwen und ÄKzarten ge­trennt, mit der AuffchriftSubmissi-ons-' ho l zverka u find bis spätestens den 27. Juli bei der unterzeichneten Stelle etnWreichen. Die Er­öffnung der Gebote findet an demselben Tage vor­mittags 11 Uhr auf unserem Tienstzimmer statt. Tas Vvlz ist vorher einxusehen. Spätere ReSamr- tbnen wegem der Qualität des Holzes bleiben un­berücksichtigt. Nähere Auskunft durch den Unter»

9 Petroleum und Spiritus: Aus­gabe erfolgt in den bekannten Geschäften. Petro­leum das Liter zu 3.30 Mk. Spirttus das Liter zu 4.75 Mk. (ohne Glas).

Ernst Challier," Neuenweg 9.

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Ausgabe von Uohlenbezngstatten für das Zahr 1920/21.

In Abänderung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1920 ton» folgendes bdamttaegeben.

Bezirk 10 wird nicht Montag, Dienstag und Mittwoch airsgegeben, sondern wie folgt: -lnfangsbuchsttrben AG Donnerstag, 22. Juli, öO Freitag, 23. Juli,

PZ Samstag, 24. Juli.

Die Ausgabe erfolgt rarr in der Zeit von 812 Uhr vormittags.

Gießen, den 15. Juli 1920. 77508

Städtisches Brennstoff amt.____________

Nntzholzverst igernng.

Montag den 2. August b. I., von vormittags 9 Ubr ab, werden mt Gasthaus zum Johannesberg in Lauterbach (Hessen) aus den Freiherrlich Ried- eselschen Forsterr versteigert:

21,10 Fstm. Eichenstämme, 2127,10 Fstm. Buchen-Schnittholz, 899^1 Fstm. Bucherr-Schwel- len, 0,45 Fstm. vaorbuchen-Stämme, 1,91 Fstm. Ahorn-Stämme, 0,19 Fsttn. Escheu-Stämme, 1,88 Festmet.Tr K.rs<A»anm-Stamme, 0,23 Fstm. Els# deeren-Stämme, 0,80 Fstm. Birken-Stämme und 102,30 Rm. Fichten-Nutzrvllen.

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Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß der Gewinnanteil für das Geschäftsjahr 1919

für die Aktie* b Hk. 1000 auf Mk. 80.- I für die

hfl 250 ., 34.20' Aktie

festgesetzt wurde. Die Aussahlun» erfolgt gegen Einreichung der Gewinnanteilscheine Nr. 7 bzw. Nr. 5 sofort: bei den Nieder­lassungen unseres Instituts in Berlin. Darmstadt. Aachen, Alsfeld. Amberg, Aschaffenburg. Augsburg, Bad-Wauhelm, Bssd Saleschllrf, Bamberg, Bensheim, Beuthen O.-S., Biebrich Sk Rh., Bielefeld, Bingen a. Rh.. Benn, Braunschweig. Breslau,

Berlin und Darmstadt, den 17. Juli 1920.

Bank fflr Handel und Industrie. t. bimsen. Andresse.

Hindenburg, Mlrschberg (Behl.), dauer, Kattowits. Kehl, IKttln, Kreuzberg 0.-8.. Kreuaach, Landau (Pfals), Lauben Schl.), l^lpzlg. Leobschtts, Limburg (Lahn). Ludwigshafen am Rhein, Hains, Hannhelm. Hlchelstadt L O., München, Hyalewits. Neustadt (Haardt). Neustadt (0.-8.). Nürnbe g, -Offenbach am Hain, Oppeln. Pasewalk. Passau. Pforshelm, Pirmasens, Presslan, Quedlinburg, Ratibor. Rybnik, hanger- laoaen, Schweinfurt, Senftenberg, Sorau (N.*L), Spremberg, ÄtargardL P.. Stettin. Stuttgart, Tegernsee, Trier. Waid Rhld.). Weilburg, Wetslar, Wiesbaden, W orms, W Orsberg, Xelts, Züllichau,

in Coblens bei Herrn Leopold Seligmann, n Dresden bei den Herren Albert Knntze * Co., , Essen a. <L Ruhr bei Herrn Simon Hirschland, Frankfurt a. H. bei den Herren Otto Hirsch L CoM Glogau bei Herrn H.H. FUesbachs Wwe..

. GrClnberg L BehL bei Herrn H.H. Fllesbach7» Wwe.,

, Hannover bei deu Herren Ephraim Meyer A Sohn,

Heilbronn bei den Herren ROmelln A Co., w Karlsruhe bei Herrn Veit L. Homburger. Köln bei den Herren Sal. Oppenheim Jr. * Cie., , Königsberg i.Pr. bei der Ostbank für Handel u. Gewerbe. , München bei den Herren Merck. Finck & Co.

der Bayerischen Handelsbank,

Nürnberg bei der Vereinsbank,

, Stuttgart bei der Wttrtterabergisehen Hofbank G.m.b.H., . Amsterdam für die Niederlande bei der Amsterdamschen

Bank,

Wien bei der Bank * Wechselstuben-Actieu-Gese 11- schaft wMerkur.

Nach dem 81. August 1920 werden die Gewinnanteilscheine nur bei den Niederlassungen unserer Bank ausbezahlt.

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Zur

Richtigstellung!

Die gestrige von der LandsmannschaftChattia" veröffentNchte Er. Klärung stellt eine DOlIffänbtflC Verdrehung der Tatsachen dar, die ge* eignet sein tonnte, die öffentliche Meinung irre zu führen. Die Richtigkest foU gender Angaben wird durch das von mir anhängig gemachte Verfahren bei der Staatsanwaltschaft und Univerfitätsbehörde erwiesen werden:

Nicht ich, der ich mich in Begleitung einer Dame befand, geriet mit jenen Herren InWorttvechsel", sondern die fünffache Uebernracht war es, die mich in unmtttelborcr NShe des Bahnhofs mit beleidigenden Re­densarten deratt anfiel, daß ich mich genötigt sah, diese Herren um Auf­klärung zu bitten. Meine diesbezügliche Anftage wurde mit abermaligen Beleidigungen beantwortet und, als ich die fünf auf die Feigheit dieser Handlungsweise aufmerksam machte, erwidetten sie mit den gröbsten antt- semittschen Beleidigungen. 3n Anbetracht der zahlreichen Zuschauer, die - meine Partei ergriffen, gingen die fünf nicht zu Tätlichketten über. Ich ging darauf weiter. Als jedoch aus einiger (Entfernung die schweren Belei­digungen nicht aufhStten, sah ich mich genötigt, meine vorherige Warnung in die Tat umzusetzen, und schlugfeige" angefichts der fünf Gegner dem einen die Mütze vom Kopf. Hierauf geschah ihrerseits gar nichts, so daß ich unbehelugt meinen Weg fortsetzen konnte. 7 Minuten später, vor der Ana-^ tomi«, zeitlich und räumlich von dem obigen Vorfall getrennt, wurde ich von den im Laufschritt hinter mir Hereilenden, nur mit Spazierstöcken versehenen Landsmannschaftern angehakten und in rohester Weise mißhandelt, so daß ich mich in die Klinik begeben mußte.

Die Behauptung, die Paffanten hätten die Partei der fünf ergriffen, ist der Höhepunkt der entstellenden Schilderung. Ls haben sich mir be- rette eine Reihe von Zeugen zur Verfügung gestellt, die den Kampf der fünf gegen einen vor Gericht in allen Einzelheiten schildern werden. - 3m üb­rigen ist es für den Geist der Erklärung sehr bezeichnend, daß man mich durch die Hervorhebung meiner ehemaligen Zugehörigkeit zu der jüdischen Derbtudung Staufia- in ein besonderes Licht zu stellen versucht.

Die Erklärung betont, daß ich von der Universität Gießen wegen ASrper» Verletzung relegiert bin. unterläßt es aber, anzuführen, daß ich mir seinerzeit, da mir als Jude studentische Sattsfaktion verweigett wurde, Auge in Auge, Mann gegen Mann die gebührende Genugtuung auf eine schwere Belei­digung mit der bloßen Faust verschaffte. Uebrigens steht auch hier noch die Entscheidung des öffentlichen Gerichts bevor. 018425

Ludwig Falkenstein, cand. med.

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