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! weiterhin optimistisch zu beurteilen. Tic Haltung

1 war demgemütz fest. Am Monlmrmcwkt mären

79V3.

Frankfurt a. M., 17. Juli.

15. Juli

Stockholm

Schweiz. .

Berlin

Abend- Schluß- Schluß-

262,75

vermachtes

einen

210,

Schedelbruch den Tod fand.

212,50

212,

225.

299,-

Broschüre »Die mod, SchönheitSostege umsonst.

üla[ Planet Abteilung 5 Nürnberg 2, VSML

Handel

mittoge und könnw von Jedermann beucht wer­den. Die Schulbehörde hat dm l)essischen Lehrern

ven. 2Jit öcyuujvi}VLUt: ijai v.u jcn. «cinn, io

Urlaub zur Teilnahme an dem Kursus gewährt. | Börse fa'hrt fort,

16.7.

14,75

7,42

142,- 179,25

32b- 285.75

650,65 640,65 855,90 154,20

228,25

150,10

38,80 321,85 680,70 615,65

25,40 22,28

84,85

23,40

15.7.

14,40

7,30

15,50

11,60

<m5 vor-

Abend- Kurs 15.7. 79,50

Zürich . . . . Amsterdam . flopcni;agtn. Stockholm. . Üblen .. . . Prag . . . .

Devisenmarkt.

Geld Brief

342.15

649,35

649,35

861,60 157,ö0

229.75

151,47

38,65

319,65

685,30

616,35

21,47

25,92

85,42

23,22

cm stall Anilin Ludwig anleihc

450,-

358,50

295,-

(Jn einem Teil der Auflage nriebirbolt) Die bevorstehende Entscheidung.

Spaa, 16. Juli. Wie dieFrkfr. Ztg." Spcva meldet, treten die Alliierten heute

213,25 296,-

229,25

Btrfenhirfe.

Frankfurt

343,85 650,65 650.65

863,40

158,20 230,25

151,77

38,75

320,35 686,70

617,65

21,53

25,98

85,47

23,28

Ein selten «nies Mittel dagegen. Tu- be M. 9-50, Creme DoseM.95Ü. Wangenrot Tube M.5.Augen feuer GlnSM. 10.-, Augen- broueefaft Flasche 2».8.50, Mittel gegen Milesier M. 8M

420, 458, 355, 295,

vrarluotieruugen.

Datum

Kurs

16.7.

79,50

70,70

60,85

67,50

151,75

260, - 198,50 163,50

150,25

142, -

180,50 176,25 327,-

236,25 301,50 328,- 216,-

262,25 420,- 459,-

350,50 293,50 185,85

649,35 639,35

854,10 153,80 227,75 149,80

38,20 321,15 679,30 614,35

25,34 22,22

84,65 23,34

142,- 180,- 176,- 332,-

288H0

Geld Brief

16. Full

Berlin, 16. Juli Börsenbericht Die r, die Verhängungen in Spaa

Datum: Amsterdam Rotterd. Drüfsel-AHwerpen. sshristiania......

Kopenhagen .....

Datum: S'/.Deut^riegsanl. 4°'Deut.Reich;anl. 3°/gDeut.Reichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Dank . . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H.,Amerik.°Paketf. NorddeutscherLloyd Doch. Guhftahlwrk. D «ßujemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obe schl. Eisens.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Drgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten - Guilleaume Daimler......

Bud.-Eifenw.-Akt. Adlerwerke . . . . 4°bHesf.Staatsanl. Electron Griesheim

Bei | ______________ _

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226,25 83,- 300,-

Lurs 16.7.

79,50

Kurs

15.7 79,50 70,80 60,50 67.75

151, 260,50 199,- 163,50 150,25 142,- 180,-

175,25 325,- 288,- 303,- 321,

217,25 264,- 423,- 450,- 350,50 296,- 186,-

Soanien.......

Wien (altes) ....

Deutsch-Oesterr. abg.

Prag.........

Budapest.......

Bulgarien......

Konstantlnoprl. . . .

Friedberg, 16. Juli. Am Montag morgen beginnen hier im Kinosaale derDrei Schwerter" die Demon st rationSvorträge aus dem Gebiete der experimentellen Pädagogik unb Psychologie des Leipziger psychologiichn In­stituts. Die Vorträge erstrecken sich aus drei Vor-

Mtnel arg. Warze» M. 10-, Haarpflege- Ertrakl M. 12.-,. wirklich vorzüglich: 1000fach bewahrt.

1366,10 1368,90 1351,15 1353,85

--------- 343 15 34g,85

Vereinigten Staaten zu übernehmen..

Die nme Arbeiterpartei in Amerika.

Chicago, 16. Juli. (WTB.) Die neue Partei, die Bauern- und Ar­beiterpartei genannt wird, stellte den Advokaten Charley Christensen (Galt Lake City) als Präsidentschaftskan­didaten auf. Außer Christensen wurden u. a. Heary Ford und Eugen Debs als Kan­didaten vorgeschlagen.

Aus dem Berliner Stadtparlament.

Berlin, 16. Juli. (WTB.) Die Berlin« StadtoerordnetenversammliMg wählte den bis­herigen Stadtv.norbnetenvorsteher Tr. Wehl (U S. P.) mit 148 von 170 Stimmen zum V ok- st eher. In seiner Antrittsrede kündigte Dr. schwere Kämpfe an. Die Mehrheit der liner Bevölkerung hab« die Ueberzeugumg, daß nm mehr für die Unbemittelten rmo Notleidenden du« gemeindlich- Sozialisierung usw. hevausgeholt wo­ben müßte, was möglich sei. Doch sollten alle Da­teien sich auf den Boden des Gesetzes über Groß- Berlin stellen und einander zu verstehen suchen.

Stoeik der Frankfurter Gasnrlteiter.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Wegen Lohnforderungen der Gas.irbeiter wir-) vorauslicht' sich von heute mittag ab die Stadt ohne $a' sein. Es sind sofort zwischen Magistrat und Gr- arbeitem Btthandlimgen zur Beilegung ter Str» tigkeiten eingeleitet worden, um die Bevölfenck vor schweren wirtschaftlichen Schäden zu bewahr»

Kirche und Schule.

25 Jahre Kreisschulinspektor.

'? Friedberg, 16. Juli. Heute sind 25 Jahre verstossen, seit Schulrat Süß an die Spitze des Bolkssckulwesens in mrserem Kreise ge­treten ist, nachdem er vorher schon nahezu 26 Jahre am hiesigen Lehrerseminar als geschätzter Lehrer- bildner gewirkt. Dam LondcSamt für das Bildungs­wesen waren daher heute die Oberschulräte Block und Bach erschienen, um dem über Siebzigjährigen, der noch in voller körperlicher un» geistiger Frische im Amt steht, die Glückwünsche der Regierung zu überbringen. Der einfache Sinn des Jubilars tut eine größere Feier abgelehnt, wie sie von der Kreis- schul Kommission und ben Belwrden für heute vor­gesehen war. Dafür hat es sich die Lehrerschaft des Kreises aber nicht nehmen lassen, den Ehrentag ihres hochgeacl)iteten Schulrats, der ihr nicht nur Vorgesetzter, sondern vor allem auch stets Freund und Fmhrer war, festlich zu begehen. Ban den Leh­rern des Kreises tourte heute nachmittag in der schön geschmückten Turnhalle der Bcch-Nauheimer Stadtschule eine Feier veranstaltet, zu der außer der Kreislehrerschast auch zahlreiche Freunde des Jubilars erschienen waren. Ein gemeinsamer Be­such des Festkonzertes auf der Kurhausterrasse schloß sich der Tfekr in der Turrthall« an. Als Geschenk 'bat die Lelwerichift ihrem verey ten Sckml- txrt das bellannte ChristusbildUnd sie folgten ihm nach" überreicht. Schulrat Süß ist Veteran von 1870/71.

Frankfurt <l M., 16. Juli.. Börsen- stimmungsbild. Man war geneigt, die Ver- handlungen in Spo-a in Hoffnungsvollein Snme zu sehen. So erwünscht an sich eme Beschleu­nigung der Verhaitottmgen märe,. so wurde die Verlängerung der Konferenz als Beweis dafür angesehen, daß der Wille, eine Verständigung berbeifrufübren, zugenommen hat. Montan Papiers lagen in Mehrzahl fest. besonders gesucht waren Bochumer. Von chemischen Aktien standen wie­derum Th. Goldschmidt im lebhaften Verkehr, rote auch Farbwerte stärker gefragt waren, wozu die mit Farnkveich getroffenen Abmachungen über Lieferung von Farbstoffen dm Anlaß gaben. In Petroleumaktien war das Gesckfaft geringfügig. Deutsche Petroleum 843, Deutsche Erdöl 1605. Schantungbahn abg^'ckMächt 676.. Schontung Genußschine matt 2850. minus 150 Mk. Es notierten: Phönix 420, Harpener 327.,Bv- dmmer 332 plus 6V2 Proz., Oberbedarf 217., Deutsch Luxemburger 288Va, Mtall Bmgwerke 217. plus 4, Vogtlaild. Masch. 302V2, Masch. Eßlingen 215., Daimler Motoren 212Va 6 Proz. Nordd. Loyd 176 abgeschwächt. Ham­burg Packetiahrl 180 plus 1 Proz. Scl;eibe- ' .505V2, Farbioerke Höchst 355, Bad.

458., Vereinigt. Ultramarin 232, Gan; 233 bis 236.. 5 Proz. stieichs-

Sport.

** Universität sviplornsptel Mar- bur gG ießen. Am TonnrrKag 6 Uhr abends trafen sich auf dem Platze des Vereins für Rasen­spiele 1900 die akademische SXKfebabte.hmg des V. f. B. Marburg und die Hockeyabteilung des aka­demischen Sport-Clubs Großen (Abteilung des B. s. R. 1900 zum Austrag eines Diplomwettspieles Marburg erfdyten mit einer gemischten Mannschaft (eine Dame). Giestm trat in folgender Aufstellung an: Tor: Walther: Reuß, Weber, Munter, Christmami, Göcke, Bouteiller, Wilhelm, Schloi- ntami, Gritewold, Trautwein. Schon in den ersten 10 Minuten des Spiels konnte ter Marburger Mittel'Ärmer d S er e Tor für M rburg ei ffen- deu. ^nzwisclien l-at.e sich bie Gießener ^Idannsckrist soweit eingespielt, daß ihre Ueberlegenheit mehr und mehr 'hervortrat. Dos Marburger Tor wurde nun andauernd von Gießen bedrängt und bald gelang es Gießen dm Ausgleich herzuste'lm. Infolge des schönen Zusammenspiels der Stürmerreihe, unter­stützt durch die Cäufcrreibe, die die Balle tadellos zu verteilen wußte, konnten die Gießener Studenten bis zum Ende des Spiels noch mehrere Tore er­zielen. Mle weiteren Durckchruche der Marburger scheiterten an der Aufmerksamkeit der Verteidiger und des Tormanns. Das Spiel endigte mit einem Überlegenen Sieg (7:1) Gießens.

Akademi sche Regatta. Am Mitt­woch dm 21. Juli ds. Js., 3 Uhr nachmittags, findet aus der Ährr oberh'lb der Möserschm Mühle die diesjährige AZademisck^ Re^rtta der Landes- universioät r.att, zu der zahlreiche Meldungen in Vierer- und Achker-Bootm eingegangen sino. Bor­rennen und Zwischenläufe finden schon Dienstag ben 20. ds. Mts. vormittags 8 Uhr und nach­mittags 6 Uhr statt.

chädigmrg dadurch in Wirksamkeit treten würde. Als billige Wohnungm kämm heute nur primitiv und geräumig gebaute Holzbarocken, die sich schon chön ernrichten ließen, in Frage und es wäre auch hier ein Gebot der Stunde. bvfer Frage Überall, wo die WohnungÄvot so groß ist näher zu treten, anstatt mit ollen möglichen und unmöglichm Exe- kuttvmaßmchmm die Mieter sowie Vermieter zu beglückm. Die Behauptung nun, daß viele Ver­mieter durch zu sglluckliche Gel'dverhältnisse setzt im Gegensatz zu früher feine Wohnung mehr ircmtieten, beruht doch auf einer Verkennung der Datscubm. Denn diese Leute leben doch genau so wie die ter unter ten."eiben sch ech e l Zeitverhältni sm. Auck) kann man in den wohl wenigen berartigen Fällen, too früher vermietete Wvhnungen jetzt selber ge­braucht webten, ine Wahrnehmung machen, daß der Grund dafür in den inzwischen her an gewichenen Kindern zu suchen ist, wtb diese Notwendigkeit würde auch unter anderen Verhältnis sm gleichfalls too die Wohnungsnot so groß ist, näher zu treten.

Das Eingesandt von K. $>. in Nr, 160 ist fetter dazu angetan, die schon »nr Zeit bestehende Kluft ztoisck>eu Mieter und Vermieter im, allgemeinen noch zu enoeitern, berat auch die Zufälligkeit als em- citige Landwohmmgsttüik wird an diesem Um- band nichts änftern.

Gestatten Sie mir daher bitte als Lxmsbesrtzer und Vermieter Dom Lande eine Erwiderung. Was berechtigt den Einsender M ter Auffassung, bafe gerate die Hausbesitzer im Kriege so vrel Gelb verdienen Üonnteu, d- sie ein Vermieten vvn Woh­nungen jetzt nicht mehr nötig 'haben? Fallt biete irrige Annahme nicht schon damit zu- ammen, daß der alleinige Hausbesitzer als solcher te»ch feine größwen d'bancen als ber Mie er hatte? Oder ist er vielleicht der Dte nung. daß ter v el ach während des Krieges auch auf dem Lanoe geübte Mietnackstaß dem Hausbesitzer größere Verdienst- Möglichkeiten bot? Diß die ländlichm Woh­nungen wegen der Bescixrffen'teit der Häuser hin­ter denen in der Stadt mnichmol Mrückslehm, liegt, doch in dec Natur ber Sach:. Aber daran können: Helsingfors. doch 'heute auch die Vermieter auf dem Lande nichts | jtatien. .. tudein. Was nun ben Mietpreis selbst anbetrifft, Londcm. . . 0 stsht er vielfach hier im Kreise in feinem Ver- ' N«w-7)ork. hältnis zu ben zur Zeit sehr hohen Unterhal- > Paris. . .. tungsÄosten der Häuser und es wäre ein Gebot der Zeit, aus Grund btefer bestchmdcn sehr hohen Un- terlialtungs- und Ei stehungskosten von Häusern den Qnadvatmeter Wohnung, tatter Berücksichtigung des Ortes, so reick-sgesetzlich zu erhöhen, baß nicht nur für den privaten Vermieter, fontern auch für die Kommunen eine einigermaßen reguläre Ent-

ütinft unv Wissenschaft.

Kant-Gesellschaft. Die Kant Gesell­schaft hat eine neue, ihre neunte PrevÄaffgabe iDr. Ludwig Jafstz-Preisausgabe) ausgescbrieoen. Das Tl-erna lautet:Die materialisttstl^e Ge­schichtsphilosophie." Eister Preis 1500 Mark, zweiter Preis 1000 Mk., eventueller dritter Preis 1000 Mk. Der erste imd zweite Pveis können in besonderen Fällm auch zu einem zusammen­gezogen werden. Das Preisrichteramt haben bte Herren Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Ernst Troeltsch- Berlin, Prof. Dr. I. Jastrow-Berlin und Prof. Dr. Hermann Onckm-Heidelb.rg übernommm. Die näheren Bestimmnngm iverten auf Wunsch an In- teressmtm kostenlos von dem stellvertr. Geschäfts­führer ber Kant-GesÄlschaft, Prof. Dr. Atthur Lieberi, Berlin W. 15, Fasanenstr. 48, versandt.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Schauspielhaus. Sonntag, 18. Juli: Nathan ber Weife". Montag, 19.:Platz". Dienstag, 20.:Pygmalion". Mittwoch, 21.: Platz". Donnerstag. 22.:Die Marquise von Meis". Freitag, 23.:Maß für Maß". Sams­tag, 24.:Llliom" Sonntag, 25.:Matz". Montag, 26.:Rosmersholm". Dienstag, 27.: Platz". Mittwoch, 28.:Hannele".

mittag zu einer internen Sitzung in der Villa de Frenruse zuftnmnen. Es ist ber telttscheu Delegatt-Tn mitgeteilt worden, daß die Alliierten die deutsch? Antwort auf die gestern überreichten dlbänoerungSsätze ter Alliierten im Verlaufe dieser Sitzung, die bis gegen 1 Uhr dauern dürfte, et* warten. Augenblicklich benoten die bmtschm fman- zicllm und industricllm Sachverständigen in zwei getrennten Sitzunam. Danach wird bve Entschei­dung durch bete Kabinett fallen.

Dte Deutschland zu st^ährende Aulrche.

Berlin, 16. Juli. Einer Meldung der Deutschen Ällg. Ztg." zufolge wird bte in der alliierten Antmrrt gewährte Anleihe für die Be­schaffung von Lebensmitteln und Itehstoffen von England mit 22 Prozent übernommen. Die übrigen alliierten Mächte übernehmen die restlichen 78 Pro­zent und verteilen sie unteryftrh ftn Verhältnis der von Deutschland erhaltenen Kohlenlieferungen.

Die Apfttmmung iu Weftpreutze«.

Berlin, 16. Juli. (WB.) Die gesamte Wahlbeteiligung in Westpreu ßen be­trug im Kreis Marirrchrrrg 90, im Kreise Stutzm

Kirchliche Nachrichten.

Evangtlische Gemeinde.

Sonntag, den 18. Juli, 7. nach Trinitatis.

S tadtkirche. Vorm. 8 Uhr, zugl. Christen­lehre f. d. Neukoiffirm. a. d. Matthänsgem.: Pfr. Mahr. 9y»: Pft. Becker. 11: Kmderkmw f. d. Markusgem.: Psr. Decker. Donnerstag, 22. 7., abds. 8H4: Mitglieder-versammlung d. Mämier- u. F oauen ve :ein iaung d. VsotthLussem. im G emeinde- mal. Kirchstraße 9. Vortrag von Pfr. Mahr über Helferdienst. Johanneskir che. Vorm. 8. zugl. Christenlehre f. d Neukonfirmierten a. d. Lufesgem.: Psr. Bechtolsheirner. 9Va zugl. Mili- tärgottesdienst: Pfr. Ausseld. Beichte u. Feier d. hl. Abendmahls f. d. Lufes- u. Jol-aunesgem. 11: Kmderkirche f. d. Iohannesgem.: Pfr. Aus feit). Universitäts-Gottesdienst am 18. Juli, vorm. ll1/* Uhr, in d. Neuen Aula. Die Predigt hält Herr Prof. D. Dr. Schian. Sonn lag. d. 18. Juli, vorm. 10: Kirchberg. 11: Christenl. f. d. männl. Jugcnch. Nuchm. IV2: Mainzlar. 18. Juli. Wieseck. Vorm. 9V2: Gottesdienst. lOVi: Kinderkirche. Nachm. 1: Christenl. (konf. weilst. Jugend).

Katholische Gemeinde.

Samstag, 17. Juli, nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag, 18. Juli. 8. Sonntag n. Pfftigsten. Vorm. 6V2: Gelegenh. z. Hk. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilg. d. ti. Kommunion. 9: Hochmut m. Pr. 11: Hl. Messe m Pr. Nachm. 2: Sakrament. Bruderschafts- Andacht. 4V1: Jungfrauen-Kongramffon. M>ds. 8: Aloisius-Andacht. T ia spora-Go t tosdim st am 18. Juli. In Hungen 8, in Lich 10 Uhr.

Teil der preußischen Provinz Hessen<Nassau, c«n ganzen Freist-rat Hessen und vielleicht noch den westlichen Teil von Unterfranfen mit Asch ffenbura. Den Berliner Gedanken, ben Main als Grenze zwischen Nord unb Süd zu nehman, verwirft er, weil die hessische Provinz Starkenburg nicht niad? !Ma7nff>eim, sondeidr nach Foanksurt tenbiert und cd racht im Interesse Deutschlands liegt, eine tren­nende Linie und damit einen Wall zwischen Nord und Süd aufznrichlen. Im Gegenteil erscheint es richtig, die Grenze Ävisck»en Nord und Sch zu ver­wischen, wozu die Schaffung eines einheitli>chn an beiden Ufern des Maines gelegenen Wirtschafts­bezirkes mit beitragen bann. Dabei wird besonders davauf zu achten sein, daß auch Rheinhessen in diesen Wirtschaftsbezirk einbezogen unb nicht etwa einem WirtschaftsbezirkRhemprovinz" angeglto- bert wirb.

Dem Reichs:oirtschaftsministerium ist inzwi'cheit von der einmütigen Auffassung der beteiligten Kreise von Industrie und Handel auf der Arbeit- gdi»erseite über die zweckmäßige Gestaltung des Wirtschaftsbezirkes um Frankfurt a. M. Kennttiis gegeben wortxm unter ausdrücklichem Hinweis dar­auf, baß für bie Bildung von Wirtschaftsbezirten ausschließlich die wirtschaftlickien Beziehungen ber beteiligten Gebiete ausschlaggebend sein nrüi'ren und dos hier näljer bez ick^wte Gebiet, wenn es auch nicht in sich adgeschlo^jen erscheint, an sich eine wirtschaftliche Ein!>eit bildet. Nicht zu Übersehen ist dabei die Dat5ach?, daß in diesem Bezirk die Mischung von Industrie und Landwirtschaft eine günftige ist, totte für die für lange Zett noch über­aus schwierige Emährungsfragc von besonderer Bedeutung erscheint.

Me die Bcttretungen von Industrie und Han­del werden irunmeln auch die Organisationen aller übrigen bei ber Bildung des Bezirkswirtschaftsrates beteiligten Kreise, in erster Lüiie also die Land- toirtschaftek-.rmmern, die G-werkschof'en und schließ­lich auch die Organisationen ber Verbraucher als­bald Stellung zu nehmen 'galten. Mle Anzeickten sprechen dafür, daß unter ben Arbeitgeber-Organi­sationen ohne Schwierigfeiten ein volles Einver­ständnis zu erzielen sein wird. Da inzwischen auch die LaNt.«eskommisiiou des heffischen Gewerkschafts­kartells gegen die ctitxi gepl'-mte Aufteilung Hessens in verschcedene Wirtsck-aftsbezirfe auf das Nachbrückliclffte Protest erhoben 'bot, ist anzuneh­men, baß auch auf die Mitarbeit der Arbeitnehmer zur Verwirklichung des Planes gerechlet nvrden darf. Jedenfalls erscheint es im Interesse der zu­künftigen Gestalnmg unb ber ruhigen Fortentwick­lung des Wirtscb-.rftslebens im Wirtsclnftsbezttk um FrWtffurt a. M. dringend erwünscht, alsbald ein Einverstänvnis unter ben beteiligten Kreisen herbei­zuführen, oie Tank ihrer Kenntnis der emschLL- gigen Verhältnisse allein berufen unb in der Lage sind zu beurteilen, welche Gestaltung bem für ben BezirkÄvirts chaftsvat für pas rhein-mainische Wirttsckiaftsgebiet zu bildenden Wirtschaftsbezirff^ zu geben sein wird.

34, im Keeffe Rosenberg 88, im Kreise Marias Werder 85 und für das gesamte Abstimmungs­gebiet 87 Prozent. Im Kreise Marienburg wur­den von 20 342 Abstimmungsberechttgten 18 046 Stimmen abgegeben. Im Kreise Stuhm von 29 328 Ab-sttminungsberechtigten 25 226. JmKreise Rostn- berg von 39 367 Absttnimmigsberechtigten 34636. Im Kreise Marienwerber von 31947 Abstirn mungsberechttgten 27 211. Die Gesamtzahl der Wsttmmunasbcrechtigten betrug 120874, die Ge­samtzahl dec abgegebenen Stimmen beträgt 105120.

Ein deutsch-lettisches Abkommen.

Berlin, 15. Juli. (WB.) Im auswärtigen Amt wurde zwischen den bevollmächtigten Vertre­tern Deutschlands und Lettlands ein vor­läufiges Abkommen über die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland unterzeichnet. Der Austausch ber Ratisikations- urfuncen, wovon das Inkrafttreten des Mom- mens abhängt, erfolgt, fobald die beiderseitigen verfassungsmäßigen Instanzen die Ratifizierung vollzogen haben.

Die Verdrängung der deutschen Flagge vom Weltverkehr.

Amsterdam, 16. Juli. (WTB.) Das Reutersche Bureau meldet aus Washington: Die Vorberatungen zur Uebernahme ber früher vom Norddeutschen Lloyd innegebabten Schiffahrtsrouten durch die amerikanische Schiffahrt wurden auf einer Konferenz zwischöl dem Vorsitzenden des Schisfahrtsamtes unb den Vertretern ber United States Mail Sdoam Ship Company abgeschlossen. Das Schiffahrt samt über­wies ber Gesellschaft kürzlich 15 vormalige beutfät Schiffe. Ter Vorsitzende des Schiffäl>rtsamts be­tont, baß es sich nur um ein rein amerikanisches Unternehm tn Han elt, woran kein deutiche.' Kapital betcuigt ist. Für die Benutzung ber Docks unb Haseimnlagerr des Norddeutschen Lloyd werde ein fester Preis gezählt.

Der polnische Heeresbericht.

Kopenhagen, 16. Juli. (WTB.) Nach einem Telegramm aus Warscl-au br.jagt ber pol­nische Heeresbericht: An der NoruckrvM fan­den hacttiäckige Kämpfe auf ber Linie Snoentany- Krywiece-Plissa statt. An der übrigen Front keine größeren stampfe. Die polnisckMi Heere zcel-en sich planmäßig zurück. Die Begeisterung entbreitet sich jetzt über das ganze Land. Geistliche, Polittker und Arbeiter melden sich zum Frontdienst. Eine großartige Opferroilligkeit hat im ganzen Lande Platz gegriffen. Erne Reihe von Banken machten dem Staate über 60 Millionen znm G^ffcheltt, Vor neuen Konflitten auf dem Balkan?

Amsterdam, 16. Juli. (WTB.) Athener Blättermeldungen zufolge richtete ber Chef der griechischen Militärmission in Sofia an den Chef der interalliterten Knttrollkommission in Bulgarien einen Prote st gegenei ne Truppenbewe­gung Bulgariens, die die Unterstützung Jafar Dayars bezrvecken solle. Die griechische Mis­sion fragt, ob Griechenland sich auf Grund dieser militärischen Maßnahme als im Kriegs« M stand zu betrachten habe. Die bulgarische Rv gierung erklärte in ihrer Antuwrt auf die Be» schwerde: Es handelt sich bei den Truppenbewe­gungen um Schutzmaßnähmen g gen bte Möglichkeit des Einbruches griechischer Banden in Bulgarien.

Amerika und die Brüssefer Konferenz.

Haag, 16. Juli. (WTB.) Nach einer Mashingtorrer Meldung teilte der Sekretär des Schatzamtes mit, daß die drei Vertreter derVereinigtenStaatenin nicht offi­zieller Eigenschaft der B r ü s s e le r K 0 n se­ren z beiwohnen werben. Diese drei Vertreter sind nicht berechtigt, an irgendeiner Diskussion über die Schulden der Alliierten an Amerika teilzunehncen oder Verpflichtungen für die

Gingesairdt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik tehenden Artikel übernimmt die Redaktion bem Publikum gegenüber 'einerlei Veranttvvrtimg.)

Wohnungsnot auf dem Lande.

war demgemäß fest. Arn Monlmrmarkt toaren Bochumer und Buberus müt Steigerung vvsr 4 bzSo.

6 Prozent bevvrzugt. Harpener gewannen eben­falls 6 Pwzent. H<chenlohe stellten sich 7 Prozent l)i)bet, sonit waren oberschlesische Werte abgc- sch-oächt. Lebhaftere Kauflust enttoickelte sich für Farbwerte auf Grund ber mit Frankreich getroffe­nen Vereinbarungen über Lieferung von Farb­stoffen. Badische Anilin getonnten Über 10 Ptvz Von Kolonialwerten waren Rhein.--Metall und Köln-Rottweiler begehrt und Iticgcn um 9 bzw. 15 Pvozent. Deuffche Pettvleurn wurden lebhaft mit anzieheichen Kürien umgcsetzt. KobomMpaptetc waren vernachlässigt, vorwiegend schwacher.^ Arn Llnlagemarkt war der Kurs.tand wenig verändert. Tie Börse schloß sehr träge b-i meist behauptete Kursen. Teuts^che Petrvleum-Aktten verloren den heutigen Gewinn vollständig.

* Breslau, 16. Juli. (Priv.-Tel.) Gestern mchünittug stürzte aus einem Fensterdesvier- t e n Stockwerkes eines Hauses in ber Palm- straße der zweiiälwige Knabe Kemnt'e- heraus und war sofort tot. Ihm sprang die 7 0jähri ge Großmutter nach, die ebenfalls durch

Kopfschmerz