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ttirehttche Nachrrehten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag d. 18. April. Mifcrioordirs Tommi.

In der Stadtkirche. Vorm. 9V,: Pfr. Becker 11: Kinder kirche f. d. MarkuSgem..: Pfr. Becker In der I o h a nne s ki r ch c. Barm. 91/0: Pfr Ausfeld. 11: Kinderkirche f. d. Jvl-armes- gern.: Pfr. AuSfeld. Am Sonntag d. 25. April beginnen die Frühgotdesoienste (vorm. 8 Uhr). 18 April. Wieieck: Bonn. 9: Beichte. 91/3: Gottes­dienst m. Feier d. hl. Abendmahls. Nichm. 1: Kirchliche Feier d. Aufnahme d. Kleinsten 1. d. Schule. Sonntag, 18. April, vorm. 10: Kirch­berg. (öl. Abendmahl f. Daubringcn u. Nutters- haufen.)

Katholische Gemeinde.

Samstag, 17. April, nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag, 18. April. 2. Sonntag n. Ostern. Dorm. 61/2: Gelegenh. z. hl. Deichte. 7: £>L Messe. Kommun, b. Jungfrauen. 8: Austeilg. b. hl. Kommunion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Meise m. Pr. Nachm. 2: Christen!.; dar. satramentalische Brudersch.-Andacht. Dia- spova-^ltesdienst am 18. April. In Hungen IO3/«, in Pich 81/4 Uhr.---

Schachecke.

Mit der heutigen Nummer beginnen wir mit einer wöchentlich erscheinenden der Pflege des Schachspiels gewidmeten Spalte, die wöchentlich eine Schachaulgabe oder Partie und Mitteilungen aus der Schachwelt bringen wird.

Nr. 1.

Dr. E. Palkoska (Fränk. Bolksblatt 1912).

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Märkte

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94,10

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296,50 481,-

349,65

269,70

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270,30

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209,75 200,-

Lhristiania. . Kopenhagen . Stockholm . . Helsingfors. . Italien.... London. . . . New-Park. . Paris.....

Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes) Deutfch'Oesterr

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Bulgarien . . . .

Konstantinopel. .

17.4.

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79,75

76,75

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77,75 148,- 301,-

187,25 150,- 154,-

209,25 199,75

360,50 353,-

341,75 355,- 246,- 353,- 497,- 556,-

395,50 392,50 229,- 554,-

314,50

Zürich . . . . Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm. . Wien ....

16.4.

8,90

4,35

9,25

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Datum:

16.4.

79,75

16.4.

79,75 76,50 75,-

77,90 147,- 301,-

233,75 -186,-

149,85 154,-

206,75 201,- 365,- 350, 337,- 342,- 248,- 300,- 450,- 550,- 393,50 395,-

Weiß zie'ht an und setzt in drei Zügen matt. (Auslösung folgt in nächster Samstag-Nummer.)

Im hiesigen Schachklub (täglich ab n1/1 Uhr im Case Krämer) herrscht reges Leben, die Winterturuiere, die in zwei Klassen gespielt werden, sind im Laufe der Woche beendigt. Am 26. März veranstaltete der Klub ein Lösungsturnier, zu dem Hauptmann Frhr. v. Holzhausen (Wetzlar) und tL Kraemcr (Gießen) die Aufgaben gestellt hatten. Prof. Weißgerber, der die 6 Probleme in 70 Mi­nuten löst«, errang den ersten Lösungspreis, Refe­rendar Leun (90 Min.) den zweiten.

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Aus öem besetzten Gebiet.

Ems, 15. April. Wegen eines mißfäUigen Artikels wurde dieEmserundDiezer Zei­tung" auf drei Tage verboten.

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Geld Brief Geld Brief Datum: 15. April 16. April Amsterdam - Rotterd. 2272,75 2277,25 2322,75 2327,25 Brüssel-Antwerpen . 412,- 413, 404,60 405,40 . 1173,25 1176,25 1248,75 1251,25 1088,75 1091,25 1098,75 1101,25 1318,50 1321,50 1373,50 1376,50

Büchertisch.

' Zeitschrift für Buddhismus, Monatsschrift, Schriftleitung Tr W. Dohn und L. AKkenbrand. Preis jährlich 12 ML, Probe­nummern und Prospekte gegen Einsendung tron 1 Mk direkc vom Verlag OÄar Sckstoß-Mimchen- Neubiberg Die im 2. Jahrgang erscheinende Zeit­schrift bringt gute Artrkel über den Buddhismus und zieht die ganze Welt des Offene in ihren Betrack tungs kreis. Neben wissenschaftlich-belehren­den Artikeln, wertvollen Uebersetzungen aus den Urtexten, Arbeiten philosophischen und geschicht­lichen Inhalts werden auch Dichtungen, Erzäh- hmgen und Reisebeschreibungen geboten._________

[] Marburg, 15. April. Auf dem Schweinemarkt gingen heute die Preise für Ferkel erheblich zurück. Sie wurden mit 160 bis 200 Mark verläuft, wätzrerü) Läufer 400 bis 600 Mark kosteten. Bei einer Zufuhr von 590 Tieren

r^anöcl.

Berlin, 17. April. B ö r s enstrm. m un g s- b i ld. Bei stärkerer Zurückhaltung zeigte die Börse keine einheitliche Kursbewegung. Besserungen über­wogen besonders in Hüttemverken, wo die Preis­erhöhungen auf Roheisen die Kauflust anregten. Auch Farbnerke und Elettomvexte zum Teil nam­haft gebessert. Kolonialwerte waren uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 17. April. (Börsen- stimm ungsbild.) Der Schluß der Börsen­woche brachte dem Gesamtmarkt nur geringen Ver­kehr. Die Geldknap.pl)eit macht sich deutlicher be­merkbar. Neben der wenig geklärten politischen Lage sowie dem vorliegenden Ausweis der RerckMank, per eine gewaltige Anspannung der letzten Marz­woche veryn.tbrtet, standen keine Meldungen, die An­regungen hätten geben können. Das Geschäft btelt sich deshalb in engen Grenzen mit Ausnahme von dNontanwerten, wo ^es vorübergehend zu lebhafte:: 1-msätzen kam. Sehr fest tagsm Phönix Bergbau, die auf spekiüative Käufe mit einer Prerssteige- fnmg von 16 Prozent einsetzten. Mannesmann, und Caro schlossen sich der Aufwärtsbewegung an. Zellstoff Wald Hof waren bei reger er Nachfrage 15 Proz. gesteigert. Deutsch Uebersee Elektrische lagen fester. Stärker bevorzugt wurden Felten und Guilleaume, die 533 einsetzten und dann auf 577 stiegen. Schuckert schwächer Gut be­hauptet haben sich chemische Aktien. Schiffahrts- aftien unterlagen nur geringen Veränderungen. Schantungbahn etwas schwächer. Kolonwlwerte zeigten ein ruhiges Aussehen. Heimrsche Anlerhen ruhig. Merikcmer wurden teilweise höher bewertet. Am Einheitsmarkt war die Grunditimnrung gut behauptet. Die Börse schloß still. Privatdiskant 41/, Pvoz.

4 * Frankfurt a. M.. 17. April.

B8rfenfnrfe.

Frankfurt DerNu

Abenk- 1-Uhr-- Schluß- Anfangs- Kurs Kurs Kurs Kurs

Letzte Nachrichten.

Die Entente und die Besorgnis vor neuen Putschen in Deutschland.

Paris, 17. April. (WTB.) DieLibertö" veröffentlicht folgende Mitteilung: Die Unter­redung, die Lord Derby gestern mit dem Mi­nisterpräsidenten Millerand über die deutschen Angelegenheiten hatte, ist veranlaßt worden durch die beunruhigenden Berichte, die England und Frankreich von ihren Kontrollkommiisionen in Deutschland über die Vorbereitungen zu einem neuen reaktionären Staatsstreich erhielten. Diese Nachrichten sind der italienischen und belgischen Regierung mitgeteilt worden, dorm Antwort er­wartet wird, um bei dem deutschen Kanz­ler einen gemeinsamen Schritt durch die verschiedenen alliierten Ge­schäftsträger zu unternehmen, in dem Sinne, in dem Lord Kil manro ck bereits verhandele. Wenn ein militärischer Staatsstreich, ähnlich dem von Kapp, ausbveche, werden die Alliierten sofort die Lebensmittel- und Rohstoffsen­dungen einstellen und die K r e d i t e annullieren. DerTemps" bestätigt im großen und ganzen diese Meldung. Das Journal oes Debats" sucht den vorzunehmenden Schritt bezeichnenderweise nur mit dec lückenlosen Erfüllung des Versailler Vertrages in Verbindung zu bringen.

Kapp und Ludendorff.

Frankfurt a. M., 17. April. Der hiesige Hochsckmllehrer Prof. Fritz Kern erzählt in den Grenzboten" seinepersönlichen Eindrücke^" von dem Kapp-Abenteuer und schreibt u. a.:Das, was Bauer und Papst diemilitärische Lage" »tonnten, wurde als günstig hingestellt, die Fik­tion des einheitlichen Handelns der Wehrmacht auf­rechterhalten. General Ludendorff war durch seinen alten Freund Dauer gebeten worden, der Sitzung als Privatperson betzuwohnen. Er batte den Putsch als solchen nicht gewünscht. Zu. fernen bekannten Wesenszügen gehört aber eine oft zu weitgehende Treue gegen seine Mitarbeiter. Auf Grund der ihm von Bauer gelieferten Angaben konnte er in jener Sitzung seinem ganzen Tem­perament nach nichts anderes als das militä­rische Durchhalten empfehlen. Der Mangel an politisc^m Augenmaß bet diesem großen Sol­daten wurde ihm wiederum verhängnisvoll. In­dem er ans Portepee schlug, gab er für den Augen­blick den Desperados neue Kraft. Seine Auto­rität hielt die Wankenden fest. Es war der 9)hit des Offiziers, der auf verlorenem Posten

ausharrt, an Stelle der Hivilkourage, die ein ver­fehltes Unternehmen möglichst rasch glattstellt. Der mtlitörische Gesichtspunkt verdrängte wieder einmal den politisckvnt. Auf diejenigen wurde nicht gehört, welche gerade im Interesse der Armee das schleu- nigfte Verschwinden der Kapp-Rogierung wünsch­ten."Noch am Dienstag nachmittag erflärte Hauptmann Pabst, falls die Stuttgarter Regierung die Kappschen Bedingungen nicht restlos annähme, auf eine Diktatur Däumig-Luden- d 0 rff zuzustreben. Däumig, der Führer der un­abhängigen Sozialisten in Berlin, wurde auf 4 Uhr zur Besprechung in die Reichskanzlei gebeten. Er kam selbstverständlich nicht, aber es bezeichnet d« Urteilsfähigkeit der unverantwortlichen Putsckststen, daß sie von einer Bereinigung der Militärdiktatur Und der Generalstveikpartei träumten, dazu noch in «einem Augenblick, da die Wut der Arbeitermassen siedend aufkochte."

Die Porgänse im Hotel AÄlon tibr Gericht.

Berlin. 16. April. (WB.) Heute wurde von der 6. Strafkammer des LandgerichtsI wegen der bekannten Vorfälle im Hotel Adlon das Urteil gefallt. Entsprechend dem Anttage des Staatsanwalts wurde Prinz Joachim Albrecht megen versuchter Nötigung zu 500 Mark Geldstrafe, Rittmeister v. P l a t e n, ebenfalls wegen versuchter Nötigung, zu 300 Mk. Geldstrafe verurteilt. Das Urteil gegen dem Prinzen Gottfried zu Hohenlohe-Langen­burg, gegen den der Staatsanwalt vier Monate Gefängnis beantragte, lautete auf 1000 Mk. Geld­strafe wegen Körperverletzung.

Berlin, 16. April. (WTB.) In der Be­gründung der Urteile wegen der Vorgänge im Hwtel Adlon heißt es, es ftebe fest, daß Prinz Joachim Albrecht aufgestanden undHer­aus!" gerufen, ein Weinglas und mit Lichtern ge­worfen habe. Er -habe sich der versuchten Nöti­gung schuldig gemacht. Rittmeister Platen habe sich des gleichen Verbrechens schuldig gemacht, in­dem er von seinem Tisch gerufen und drohmd die Faust geballt habe. Der Prinz zu Hohenlohe- Langenburg sei der Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeuges schuldig. Als ein sol­ches sei der Schuh, mrt dem er auf den franzö­sischen Offtzier eingeschlagen habe, anzusehen. Nicht erwiesen sei, daß er gemuht habe, entern Mitglied der französischen Mistion gogenüberzustehcn.

Rätinnen im Reichsarbeitsministerium.

23er!in, 16. April. (Wolff.) Im Haus- haltsausschuß der Nationalver­sammlung wurde bei der Beratung des Etats des Reichsarbeitsministeriums von er Regierung mitgeteilt, daß bei dem Reichs­arbeitsministerium die Einstellung vortra­gender Rätinnen und Regterungs- rätinnen in Aussicht genommen sei. Ebenso sei die Beförderung geeigneter mitt­lerer Beamten zu Regierungsräten geplant. Der Etat des Reichsarbeitsminisoerinms wurde genehmigt.

Soldatenkundgebungen in Versailles.

Paris, 17. 2lpril. (WTB.) Nach dem ,,Prift Parisven" ist es gestern abend in Bersatllcs z u Kundgebungen der Soldaten aekom- tmen. Sie zogen durch die Straßen der Stadt und verlangten die Entlassung der Jahvesklasse 1918. DerMatin" bestätrgt, daß sich dabet etntfjr Zwischenfälle ereignet haben und daß em Kapitän, der eingreifen wollte, insultiert narrt«. Nach demPetit Parisien" wurde er verwundet. Patrouillen haben die Demonstranten Ms einander- getrieben.

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Bekanntmachung.

Durch Verordnung vom 5. Dezember 1919 und Bekanntmachung vom 9. Januar 1920 habe ich an« geordnet, daß bis 1. April 1920 die zwangsweise Räumung einer Wohnung nicht erfolgen darf, wenn die Gemeindebehörde (Wohnungsamt) bescheinigt, daß der Inhaber der Wohnung bei Durchführung der Räumung wohnungslos werden würde.

Die Wirksamkeit der Ermächtigung ist durch das Landes-Arbeiis- und Wirtschaftsamt mit Verfügung vom 13. April 1920, Rr. 6828, bis 31. Dezember 1920 verlängert worden. 4361B

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