Turnen, Spiel und Svort«
tidelt sich rin selten schönes Spiel, bei dem die Mftv zunSchst durch gute SPontbn ntirm leichte ''.elkrlegenheit zeigen. In der Verteidigung von ^«chen ist es Wingenfelder. der durch ruhigen
,z die Stto&tad°V ngeschlch worin eiMlub^ hoveEL
Lrdkitl.KgS-ki
per 1. Januar gesucht.
ttond-.orci (SciNxer, 13313 Piockjtraße.
WohMZslgüs-
Giehen- Münsteri.w. <»errffbnftL S-Zimmer- A;obnnnfl gegen ähnliche in ««eben
zu tauschen gesucht. Tetlentschädigung er tlmzugSkosten gegbiL. gewahrt. Anfragen an
Gaebler
Münster in
Sarnrrabe 81. ->w.»
bat mw*51/; .. ! eütbringtnbai «< übernommen® * ■■ immcnbdl
die.vl.dl^A^
* a6*! 1870 te'lS * «KsZ
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aelobol-
— Fllbball. Vergangenen Sonntag ftan- kn sich Die Ligamarrnschasten des B. f. B. Mar- ■u-9 und seines hiesigen MrmenSoetterS im Ruck- 3 d gegenüber. Mit Anstoß von Gießen ent-
.sDoW^ndn^ itzmig gab Cbfrfd nn Kenntnis vott tiftunginOtr eimathenslb^ Entbindung-- Der Oberbürgt^! a! btt itätii6r »: dem sich btt A» chloß.
Gerichtrsaal.
Der Prvzetz gi-en die Marburger Zeit- freiwilliOcn.
fb. Kassel, 15. Dez. Tie heutige Bvrnrit- icqssitzung war mitunter recht' bewegt. Der be- -IT13 gestern vernommene Zeuge Latz wehrt sich k1 großer Entschiedenheit gegen einzelne Be- Lsurtungen und Vorwürfe. Von der Verteidigung -arbe der Antrag gestellt, den Prinzen F ri ed- iich iur Lippe als Zeugen laden zu leien. Ter Prinz war s. Zt. im Stabe des Teta- 'Mients von Schenk und soll nach dem Antrag 13er Verteidigung über die Stellung seiner Ab- i eiunfl vernommen werden zu der Zen der von Leit Zeugen Batz wahrgenommenen Schüsse. Tie t i Lung des Prinzen wird vom Gericht beschlossen. Lei weiteren Verlaus der Verhandlungen ersuch |:t: Zeuae Satz den Vorsitzenden, auch die Ladung I emer Mitgefangenen zu veranlassen, die bekunden alen, daß feine Aussagen durchaus wahrhrils- ittreu seien. Ein weiterer Zeuge, der Student /se bet, weiß au berichten über das widerspenstige ?«halten des Batz und das Einschreiten des An- -.rlagten Göbel. Dieser habe srch dadurch zu Tät- Hkeiten gegen die Gefangenen, allerdings nur 7,« den Händen, verleiten la sen. Bag und Arnold lebten sich gegen die Behauptung des Zeugen 3/bet, daß sie von den Einwohnern von Mechter- ist als Rotgardisten bezeichnet worden seien. t«r Zeuge Arnold erklärt, der Zeuge Weber [c>t von einem Verwundeten geäußert: ,Lst das benn noch nicht verreckt. Diese Aeußerung r.:b von dem Zeugen Weber entschieden in Abrede ident Eine Frau Wolf, die als Zeugin verkamen wird, erklärte, sie sei von dem Ange-- ' Osten Göbel bedroht und beschimpft worden, was tieer bestreitet. Tie Zeugin bleibt jedoch bei ihrer laSsage und wird sehr erregt. Medizinstudent H tfi n e berichtet, Batz habe selber eingestanden, dl Ordonanz in die Rote Armee eingetreten zu |o. Dem wiverspiicht Batz mit großer Schärfe. Tie Angaben veS Zeugen Grüne rriben durch den Zeugen Joost, der /'derzeit das Protokoll führte, bestätigt. Ter 6tabent Lagens bat beobachtet, daß der An- !ringle Göbel die Gefangenen wohl scharf angefaßt a-be, eigentliche Mißhandlungen hat er jedoch ficht wahrgcnommen. Ter Zeu^e Wagner, der sie Küche der zweiten Komvagnie unter sich hatte, nlll das Schießen gehört haben, ohne jedoch den hnmb gewußt zu haben. Bon einem gewissen tSstiemann hat er erfahren, daß die Gefangenen )or der Straße abgedrängt und dann erschossen eotben seien. — Nach einer halbstündigen Pause Rrb die Vernehmung des Zeugen Wagner fort» richt. Seine heutigen Aussagen stimmen zum teil nicht mit den früher gemachten überein. Btt der Zeuge Major von Schenck erllärt, hat Bagner ihm gegenüber in Abrede gestellt, über» ßmt früher vernommen worden zu sein. Auch kbt er nichts von der Erschürfung stdgen können, k er seinen Posten gar nicht verlassen habe. Magier hält seine Aussagen aufrecht, auch dann, als weiterer Zeuge die Angaben des MajorS be- igt. Ter Zeuge Dahlheim gibt an, von dem IrioersitätSprosrisor Schücking um Material über He Vorgänge in Thal gebeten worden yu sein Die iteren Zeugenaussagen bringen ebenfalls mchS es. Das Auftreten des bekannten Leutnants
tmmtr als Zeuge bringt ebenfalls keine Neuig- ten. Lernmer war Zugführer und am 27. Märr tain Ruhla ein. Tie Leute hätten dort einei vpwisse :cheu gehabt und wären in die Läufer geflüchtet.
habe die Bevölkerung beruhigt. AlS diese aber , daß eS Marburger Studenten seien, wäre ihr «tuen wieder geschwunden. Tic Vernehmung Detektivs Lesse auS Eisenach■ bildet den Schluß der heutigen Verhandlung, in der wieder- ilt die einzelnen Zeugenaussagen sich widerspre- gegenüberstanden, wa-5 auS der Länge der |til und der damaligen Grrcgnntg Zu erklären ist.
wird die Sitzung auf Donnerstag vertagt. Prozeß Sch bemann Prinz.
B e r l i n , 15. Dez. (Wolff.) Die „B. Z." rtlbct: Im Prozeß Scheidemann — lein $ beantragte der Staatsanwalt gegen Erina wegen versuchter schwerer Urkundenfäl- ijung und Beleidigung Scheidemanns und karg Sklarz' eine Gefängnisstrafe von I Zahr 6 Monaten.
Das Landgericht verurteilte Erich Prinz «fitn versuchter schwerer Urkundenfälschung '-Hier Zubilligung mildernder Umstände zu l Monaten Gefängnis. Zwei Monate Unter- Hungshaft wurden aufgerechnet.
I^ocbfdiultmcbric^teit.
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Ror.9«t btfiumt k MagL ’ dingen.
22u8n Erbringung
lebte ^ftn. An dein U ■ ” noch seine t°t zusammen. '
Wermletungen | iiii Bibi. ZiMtt 'Helettr. Licht fofort au ^- n. Mirktpl. 2«.
fürweidmriere sen *be(eige<iBar.l*r « »icßk«. 1.24Ö « l"li. «. D. Rohn . ^»«enenqlisb. Warfen. johnuncstiusch | ieiäwäü®
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^rrfchnfil. 4-Zimmer- $ ibn. mit drei schönen «entarten in Wetzlar M berrschasll. 6=3im.-- ® ibnnno in (Hieben eu •••chea aefuchi zum 8182L Sehr. Ang. uni. “1 an den Giey. Ün».
Berlin, 15. T« AuS ri tcr Zusammenstrl- deS „Berl. Loku5-An-eigers" ergibt nch, daß i!«n von der Berliner Universität über Irr. Dutzend Gelehrte infolge der von her Laudcs- si# in oicK1 temnmlimg leschtossenLN Zwmdg^vensionierung , njAt immer , ■ üur Staatsbeamte,! kber 65 Ja.hre t.t den Ruhe- neteä DelentE, t Lab treten gezwungen sein würden.' ----
i Derllarung gj LL'S
»ziert, der m «j-
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„ 1520
Jünjenberg mÜ ötetf gttänmtlt Sktzlar.
N- Der ffreiJtn «6ung u. <l bete'. »Müder Hh > thnieSejlar-^ >ii auf 1 Jodr m ’» Don 7000 KL p
dem Fulda^b^ gröberen Skitrar,:? m regdmifesBi Zch eilen.
Nassau.
m Mainzer Mch a. M., 14. Dei.' jte eS nicht gtr em Mainzer er gestohlen to d zwei in Kaq Ssindig gemacht
>ie Trödler von t ttelte man bn mehrfach vorbett n Dieb. Er tourt* jthous veriMkilt Mnfenm iuiild
und sicheren Schlag die Lage klärt. Tmm kommt Gletz-n auf, übernimmt für einige Zeit dos Jtom- mxiiMW ttnö nach sc^tellem Dutchfp.el erzielt Hunte ben erften lkrsvlg für Gießen. Marburg arbeitet mächtig, Lohmann reißt seinen Sturm in schnellem Flügelspiel immer tu eher nach vorn und er- zwingt durch langen Roll schuß den Ausgleich. LeM schießt an die Latte: das gegebene Tor ttatb vom Schiedsrichter zurückgenommen. Aach Lalbzeit arigt sich ein völlig verändertes Bild. Niemand der zahlreichen Zuschauer hätte bet dieser Ueberlegentzeu von Gießen mehr an einen Sieg von Marburg geglaubt. Tenn Gießen liegt meist im Angrifs, doch fehlt vor dem Tor des Gegners ment der befreiende odjufc und, nxis noch richtiger ist, — das Glück. 2 schnelle Durchbrüche von Marburg bringen zwei Tore und den Sieg. Auch B. f. B. Gießen konnte also den bis jetzt ungeschtagenen B. f. B. Marburg nicht bezwingen. Ohne der anerkannten Tücht.gkeit des Gegners Abbruch zu tun, kann behauptet inerten, dag der öteg von Marburg nach dem Spiclverlaus unverdient war. Gießen unterlag n\dy., weil es technisch schlechter war, sondern weil in seinen eigenen Reihen Unrinigkeit herrschte, rin Zustand, der wohl bis zum nächsten Spiet bdroben lein wird. — T i e 3. Mannschaft des V. f. B. Gießen konnte gegen bte 2. des „SpteV- iri) Sportklub" Dillenburg mit 2:3 Toren den Sieg erringen
Bad-Nauheim, 15. Ta; Unter dem Vorsitze des 2. Spreckiers Lehrer Oßwalo hielt der Turnverein 1800 am Sonntag eine gut besuchte Mitaliederverfoannilung in seinem Vereinshause ab. Zn seiner Begrüßungchan^p ache geteicfitc der Versammlungsleiter des einen noch in Gefangenschaft weilenden 2u mb ruber 5 O. Burkhardt, der schon als verschollen galt, jetzt aber seine baldig- Leim- kehr auS Tui-kestan angemeldet habe. Tie Ber- sammlung bew.lligte dem Leimkehver ein größeres Geldgeschenk als Ehrengabe. Mit anerkerrnenden Worten wurde auch des verstorbenen Lehrers Au^. Wagner gedacht, dec als 1. Sp echer ernst aroste Berdienstc um die Turnsachc im Bevrin und im Gau Lessen gc^ibt lyabe. AuSühcliche Berichterstattung erfolgte über eine gemeinsame Bor- stmidss.tzung deS TumvereinS 1860 mit dem Män- nerturnverem, Sportverein und Radfahrer Verein, in der die Forderungen der vier Bereinv an den StadtauSschuß fuv LeibeSübunc-en fesgelegt wurden. Tie erste Tagung des Stadtausschusies habe unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Kayser riese Forderungen beraten: in der sebr schwi'rigen S p i e l p l a tz f ra g e hätte man dabei noch zu feinem festen Beschluß kommen können. Einstimmig wurde ein Beschluß gefaßt, wonach die bei der Jubiläumsfeier im September erzäelten Ueber» schüsfe nicht in die Vere inskasfe fließen, sondern ledig, ich Mrr Förderung und Hebung deS Turnbetriebs verwandt werden sollen. Es wird daher ein JubiläurnS-Wander- preis in Form von Plaketten für die Turner, Turnvereine und Fechter gestiftet, worüber vom Vorstand die Satzungen au^uarbetten sind Der verbleibende Restbetrag des Uebr rschus es wird für Ausbildung von Turn warten und Vorturnern bcfh'nrmt. Einer Anregung des Bvr'aNies folgend, ist die Versammlung für eine Klärung der zwischen den beiden hiesigen Turnvereinen bestehenden Differenzen, und zwar auf dem Wege der freien Aussprache in einer gemeinsamen Voichandssitzung mit dem Männerturnve. ein. — Der Männerturnverein unternahm bei guter Beteiligung am Sonntag seinen Monats- t u r n g a n g, der diesmal über Ober-M.rlen nach Ostheim zum Besuch des dortigen Turnve«inS führte.
verrn^chtc».
Eifetchahnunglück in Lochrinym.
Paris, 1,5. Tez. (WTB.) Nach Meldungen der Abendblätter aus Straßburg hat heute vormittag rin Zusammenstoß zweier Eisenbahnzüge bei Ford ach uattg.-funben. 17 Personen seien gelötet, 25 verwunoet worden, darunter 12 schwer. Tie LovaSaaentur meldet aus Saorgemünd, daß der Unfall sich heute vormittag um 5 Uhr auf dem Bahnhof Kreutzwald ereignete. Ein Berg- arbeitcrzug, der von Soargemünb gekommen sei, sei mit einem Güterzug zusammengestvßen.
mc. Frankfurt a. M., 15. Dez. Lluf eigenartige Weise suchte sich eine Hilfsange- stellte der Post das Leben zu nehmen. Sie ging in den Wald und trank ein Schlafmittel, um so zu erfrieren. Zum Glück wurde daS Mädchen, das aus Liebeskummer gehandelt haben will, von Passanten aufgefunden, die für seine Aufnahme in3 Krankenhaus Sorge trugen.
eine Umsatz« öglichkrit natau ausgeschlossen. Interestmit ist es, daß ausländische Firmen nach dem Osten Darrnk«se vornehmen, wahrscheinlich um sich für den Landet mit diesen Gebieten Donuberriiew. In Ltzemilalirn sind bmertentnrr- lerwrise viele Daren mit Lus uhrge»<4nnigunz gesucht Tie Meinung geht datzin, daß die Pretse nneber merNich anyeben unb die Käufe zur Zeit immerhin noch günftia sind. Angeboten waren in Lebensmitteln Kalao, SMo^.-ett, Speisefett, Reis, Lülsensruchte und Loreander — In Textilien toaren große Posten Baumwollltramjn gesucht. Für daS Ausland suchte man in Lhemu>»- lien Pottage, Aspirintabletten, Kvlosonium unb Lirschhomsalz. — Zum fingebot kamen Elektro- movoren bis zu 100 PS.
Läute- und FellLuktion.
fb. Frankfurt a. M., 14. Tez. Die frei- gegebene Einfuhr mit ihren teilweise sehr niedrigen Angebot hat einen weiteren und zwar oft ganz beträchtlichen Preisrückgang zur Folge, zeitigt aber aus der anderen Seite auch eine aufsallestde Zurückhaltung bei Käufer. Tie Gebote fielen beim Zuschlag mitunter so niedrig auS, daß ein großer Teil Der angebotenen Waren zurückgezogen wurde. Zur Auktion standen 6196 Großmchhaute, 3377 Kalbfelle, 4-90 Lammelsellr und etwa 100 Roßhäute Ter Durchschnittspreis für Großhielchäute war 12,50 bis 15 Mk. gegenüber 15 bis 17 Mk. bei der letzten Auktion. Kalbfelle brachten eS durchschnittlich auf 20,45 Mk. gegen 21—25 Mk. bet letzten Auktion. Roßhäute bis 219 cm, bie bei der letzten Auktion 410 Mk. erzielten, nmrbtn bei 200 Mk. zugeschlagcn, und Roßhäute über 219 cm sanken von 418 Mk. gegen die vorherige Autkion aus 232 Mk., Lammelselle sind bei 6 bis 8 Mk. ebensalls durchschnittlich 2Mk. gegen bie letzte Auktion gesunken.
Frankfurter vederbörsc.
fd. Frankfurt a. M., 14. Tez. Auf der heutigen Börse machte sich bereits bie übliche Friertagsstimnumg bemerkbar Immerhin wurden Abschlüste vollzogen, um bringenden Bedarf zu decken Größere Mengen Leder standen nicht zur Verfügung. Ter auf dem Läutemarkt am Vormittag ringetretene Preissturz gab feine Veranlassung »u Stimmungskäufen für längere ßirie- rungsNisten. Prrisnotierungen sanden wahrscheinlich wohl wegen der überaus billigen Sebetange- bote aus Fvankreich aus der heutigen Börse nicht fhrtt.
Frankfurt a. M., 16. Dez.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Gelb Brief Datum: 14. De,. 1^. Dez
Amsterdam- Rotterd. 2305,85 228 ~,20 2289,80
Brüssel-Lntwerpen . 450,60 460,50 459,- 46 ),50 €britti«nia 1068,90 1091,IC 1091,40 10 3,60 Kopenhagen 11:1,35 1113,65 1116,35 1118,65 St»*l)olm 145 ,50 1456pO 1447,50 145^,50 Heltznasor, 167,30 1 7,70 163,30 163,70 3talten 2 6, 0 266,80 256,70 256,30 Lond.n 260,20 236^0 257,45 258,00 Tlew.Pork 75,29 74,40 73,92 74,08
Dari, 43 ^5 4>,4G 43 , 5 436,96 Schweiz 1160, .01162,70 1:4‘,35 114 ', 6 Spanien 979, - 98i,- 965,— 967, - Wien (altes)
Deutsch-Oeslerr. . . . 19,36 19,89 18,73 18,77
Prag 83,52 83,72 62,40 8 ,50
Sub«pejt 13,53 13,27 13,73 1 ,77
Bulgarien AoajuinivwHL ... -,— —
Börsenkurse.
Frankfurt
Datum:
Zürich
Amsterdam ............
Kopenhagen .
:::::::::::::::
Wien .
New-PorK
Berlin
14,12. 15.12.
8 60 8,77
4,32 4,37
9,25 9,25
6'95 7,00
837,- 883,-
2,59 2,58
23,-- 23,-
1,34 -,-
Züricher Devisenmarkt.
15. 12. 16.12.
Wechsel auf: Schweizer Franken
Holland 100 Fl. = 200 50 202.-
Deutschland 100 M. - 8.80 8 60
Wien 100 Är. = 1.65 1.66
Prag 100 fir. — 7 30 7 30
Paris 100 Fr. — 38 16 38 40
London. 1 £ — 22 44 22»,5
Italien 100 ß. = 22.50 22 70
Brüssel 100 Fr. — 40.25 40 60
Budapest 100 Ar. — 1 225 1.225
New.YorK 100 $ — 650 - 651 60
Agram 100 Ar. = 4.50 4^0
Kirchliche Nachrichten.
Israel. R eli gi 0n s - Ge s ells cha sr Sabbatfeier, 18. Tez. Freitag afr\ 4.00, Samstag oorm. 8.30, nad-m. 3 30. Sabbat mSgang ö.lö, —Woch«ngottesbienst: morg. 7.10, abds. 4.00.
Handel.
Franksurter Warenbörse.
fb. Frankfurt a. M., 14. T^. Das Geschäft war äußerst lebloS und man erwartet vor Anfang des nächsten Jahres keine neue Belebung. So lange die Grenzen geschlossen bleiben, baS Ausland zurückhält ober zurückgehalten wird, ist
Bücherlisch.
— Kurt Leynicke. Der KreiS. Ein Spiel über den Sinnen Verlegt bei Erich Reiß, Berlin. Wir haben über diese Jdcendichtung bereits gelegentlich ihrer Urau führun? in Frankfurt berichtet Bei oer Lektüre mug man sich noch mebr verwundern, baß rin Bühnenleiter den Mut sand, Theoreme, bie bis aur eine Eingangs- und Schlußszene sich alles Roalen fern halten, in jpanblung umzusetzen. Ein Suchender setzt feinem Leben em Ende, um das ,^ZenfeitS" zu ergründen. Er geht Stationen hindurch, bis er als aller Weisheit letzten Schluß die Erkenntnis rindet, daß wir ein
Junger Mann I welcher flotter Rechner ist und die Schreibmaschine und Kurzschrist vollkommen beherrscht, auf das Kontor einer größeren Zigarrenfabrik sofort ges. Schriftl. Angebote mit Zeugnisabschriften u. 13328D a. d. G. A.
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Privatsekretärin.
Bibliothekarische o. Registraturarbeiten. Kor- rdBi-ondena. Stenotypie erwünscht, doch nie t erfordert Auch halbtlgig. Sehr. A u.020856a-d. G.A.
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Metzaer.Robbeim a.b.v.
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Anged. unter 1. F. 3191 befördert Rudolf Moste, Hamburg.
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gesucht. 03911
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Wegen Erkrankung des vorhergebenden kßttiztsMdltzci gegen hohen Lohn gesucht.
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bttz 1. Januar a*ti»SL Fran Gebet 3oü, u*e KUullsti -o- A
Tticht. >l*dchen für Hautzarbett aus den L Januar gesucht.
Frau E. Schmieder. «E Moltkeuraße L
ZüilMS 3Hi64ti auch »out Lande, bis 1. Januar gesucht 020ft<> «licestraßc 37.
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»Ich, CiMU WX>UL
Tril der unendlichen, sich ewig behrgtntrn_ Kraft sind, Bewegung und Geist, Fackel unb Sturm. Unb so kehrt er als bewußte Koait zu neuem Wiv» tat ins Mcnschendafrin pirück. Diebergeboven liegt er im Belte ber Wöchnerin. Der Vater beugt sich über thn unb zieh: ein Mal an feiner recht« Schtäie, wie die Wunde eines Schustes.
— Lann - I 0 hst, Mutter, (im <5kbu6t* budx 1. bis 5. Tausend Umfd^o»- unb Guüxmb- »nebiuma von Erich Schi.ltng Pn-iS geheftet 2 Mk.^ gebunden 5 Mk. Dazu 20 Pro». Ber.agiieuerungs- Mschiaq. Verlag von Albert Langen in München. — Ein schmaler Band, doch reich und schroer an innerem Geuncht. In diesen ries unb_ unmüttfbac erlebten Berten, txt sich vom Imti»-Schlichten bis in bei- Dübvvambiiche emporstoeben. preist Johst du: Liede, bte „als rötliche Wolle bes Morgens" in bes Weibes Schoß sinkt.
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(In ynem Test ber Auslage wiederholt.)
Die Ablieftmng von BrotsetreDe.
Berlin, 14. Dez. Wie Die „Vossische Zeitung" erfährt, hat Die preußische Regierung einen Erlaß herauSgegeben, Durch bett die Provinzialbehörben aufgeforbert werben, mil großer Entschiedenheit die Ablieferung von Brotgetreide zur Durchführung zu bringen. Der Erlaß sieht Requisitionenaus dem flachen Lande in größtem Umfange vor unb zwar zunächst in den Kreise» unb Bezirken, bie nrit ber Ablieferung des Brotgetreides im Rückstände geblieben sind. Die Reauifitionen werden von Kommissionen vorgenommen werden, die sich aus Beamten unb landwirtschaftlichen Sachverständigen zu- sammensetzen. Wo es erforderlich ist, soll Der Tätigkeit dieser Äommiifionen der notwendige Nachdruck durch bewaffnete Macht gegeben werben. Sicherheitspolizei-Abteilungen wer- den zu diesem Zweck bereitgestellt werben.
Abwanderungen der ll.S. P.
fd. Frankfurt a. M„ 14. Dez. Nach Mitteilungen der „VolkSsrimme" sind in der Provinz Hessen-Nassau 17 Ortsgruppe» der U S. P zur alten sozialdemokratischen i Partei zurückgeaangen. Die mehrheitSsoria- listisch». Organisation der Pvoviuz umfaßt! heute 39 000 Mitglieder.
Trotzky über Dk Gegensätze zwischen Herr und Volk.
Kopenhagen, 15. Dez (WTB.) Die „Nationaltibende" meldet auS HelsingfvrS: Trotzky erkläwte auf dem wirtschaftlichen Kongreß in Moskau, daß da« Rote Heei; auf die Hälfte deS gegenwärttgen Stanbesi herabgesetzt werden würde. Die Solojetregie- rung werhe mit killen Mitteln versuchen» den Frieden aufrecht zu erhalten und einen endgültigen Frieden mit den Großmächten zu erlangen. D-r Umstand, daß England einen Vorschlag zu einem endgültigen Handelsabkommen hat überreichen lassen, lasse hoffen, baß ber Frieben nicht mehr weit entfernt sei. Trotzky erwähnte auch bie ernst en Gegensätze, bie zwisehen Heer und Volk entstanden sind. Diese Gegensätze tvürben burch bie Neuorbmuig in Rußlanb bald beseitigt roerben.
DaS Erbe des Königs Alerander von Griechenland.
Athen, 15. Tez. (WTB.) Ein gerichtliches Urteil ermächtigt Frau Manos, sofort in bm Besitz bes von König Alexanber bintro« lastenen Vermögens «u treten, baS aui zwei Millionen Trachmen geschätzt wicv unb fast ausschließlich aus barem Gelbe unb Schmucksachen besteht.
Ein Banditenstreich in Oberschlesien.
Kattowitz, 15. Tez (WTB) Gestern nach« mittag überwältigten aus der Eminengrube rtvri maskierte uno bewaffnete Banbiten einen Kassenbeamten, oer gerade mit der Gelbzählung für bie Lohnzahlung beschäftigt war, raubten 260 000 Mk. uno enttarnen.
Ein Flugungllick.
London, 15. De). (WTB^ Ein Grotz- skugzeug, daS den Tienst zwischen London unb Paris versieht, stieß beim Start gegen eine» Baurn. Ter Apparat geriet in Braicv und stürzte ab. Ter Führer, oer Mechaniker und zwei Passagiere wurven gelötet. Sechs Passagiere wurde« verleg.
SiilatWrociiijöiitrf. Schrtllt. «naeb. 11. 020909 an b. Gießener Anzeiger.
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