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Kreuztal, Kreis Siegen

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ftb verlangten entweder bie Freigabe ihrer frucht oder ebne schriftliche Erklärung des Leiters der Kreiskornsbelle, daß dem Mahlen to!s Weizens nichts entgegenfteht. Bon diesem Sorgmtfl war aber die Arbcitersck-aft be- nrchrichtigt, welche nun etwa 300 Mann stark -iwn Gegendernonstratianszug veranstaltete mrd dabei energisch gegen die Freigabe des Heizens Einspruch erhob. Die Landnnrte aus Fähnlein mußten unverrichteter Dinge wieder Rtn Hause gehen, bis jetzt ohne Aussicht, den Reizen zum Backen des Kirchtveihkuchens frei bekommen.

etae« flkwten Wag «bckcktlagen und gmg deshalb txn her Etemsfee <&,jraobd er in der Nabe des Orte» in einen Stmtjrf geriet und bann bis an bet £rib verimck. Da er noch einen schweren «Ruck- sack trug. tonnte er sich nicht aus seiner gesafrr- s«chen 2aae Helsen. Aus seine lauten Hrllerufe eilten hieiige Leute berbet und befreiten ihn, so daß er jma-: beschmutz! und durchnäßt, aber ohne netteren Siaben davvnkcnn. Für den Mann war * ein Glück, daß seine Mferufc gehört wurden, fjnft wäre er in dem Sumpf umgefommen.

Kreis Büdingen.

I. Hirzenhain, 16. Oft. Zur Zeit herrscht m unterem Werke eine oehr rege Bautätig feit cs findet eine bedeutende Erweiterung des Werkes nach Steinberg zu statt: die neuen Werk- Mren entsprechen allen Anforderungen der Neu- zeit, ältere Werkstätten werden z. T. vollständig der eNu> >t entsprechend umgebaut. Im Interesse der Arbeitslosen wird vielfach gewünscht, daß die Arbeiter, die zu Sause genügend Landwirtschaft haben, von der sie sich ernähren können, entlassen werden.

KreiS Friedberg.

3 Butzbach, 14. Okt Zu zwei Einzel- Wohnhäusern, die am Zivfenwog nach Plänen xe Architekten Lippert erbaut werden sollen, will hie Stadt einen Zuschuß von je 12000 Mk. geben. Um Gewährung des staatlichen Zuschusses soll eben all« nachgesucht werden. - Für Notstands- arteiten hat bet Gemeinderat 28 000 Mk. bewilligt, die zur Herstellung einer Kanalanlage für den Neubau am Zivsenweg verwandt werden sollen. Der Wasscrpreis ist auf 1.50 Mk. pro Kubikmeter erhöht worden

LJ Friedberg, 14. Okt. In der heutigen stav t ve r vrbne ten ver sam mlun g lag an Gesuch der Mehl Versorgung um Uebcrlafsung *4 1. Stockes der Alten Post ^'bisheriges LebenL- nittelaml) zum Austausch gegen die brsher inne» febobten Näume in der Hanauer Straße bor; die kckedigiing des Gesuches wurde bis »ur Entsckrei- ♦un-t über die Verwendung der ftlaferne zurück- ^estcllt Tie Wiese im Risenthal, die bislter «n Kleintierzüchter durch Auslosen vergeben wurde, Irll nunmehr öffentlich in Parzellen verpachtet Derben. Die Pacht verschicken er städt. Grund- Wcke Wick gekündigt, weil das städt. Fubramt wer- Irre Grundstücke benötigt. Zur Mfstellimg einer moßen Wasfensammlung, die als ewige Leihgabe an die Stadt abgegeben werden soll und die einen Wert von mehr als einer halben Mil­ton darstellt, müssen mehrere neue Räume dem Musenm angegliedert werden; es wick zu diesem Mtoetfe die nach dem provisorischen Voranschläge be­nötigte Summe bewilligt; die lieberfufjnmg der Sammlung von Frankfurt soll im Lause des näch- en Sommers ftottftnben; die Bewilligung ge­schah mit allen gegen drei Stimmen - Für tue Frauenschule wecken vorschußweise 5000 Mk. bewilligt. Die Einwohner des Stadtteils Fauer­bach haben in em em Gesuche den Wunsch aus­gesprochen, daß aus den gesammelten (Leitern für Fauerbach eine besondere Kriegerehrung slattsinden solle: es wick darüber nicht abgestimmt, weil die Inge fegen beit Pridatsache der Faueckackier ist; btc Forderung der Erwerbung eines geeigneten Platzes bvrch die Stadt wick dem Bauausschusse überwiesen. Der Staat beabsichtigt die Errichtung einer G a v- trnbauschule in Friedberg; die Stadt gibt dem Ersuchen statt, zu diesem Zwecke 3 bis 4 Morgen Qmd kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der eürgermciiler teilt mit, daß die Stadt für ab- inerte Waffen (darunter 4 Maschinengewehre) Weits 53 000 Mk. bargefegt habe Stadto. Wucbtgenberichtet in längeren AusMrmrgen über die Finanzlage der Stadt: danach betrogen die städtischen Schulden fr. Zt. 1 800000 Mk. 3er Entwurf zur Er!>ebung einer Vermögenssteuer rtb genehmigt, weitere Steucrvorlagen wervrn txrtagt

mc. Friedberg, 15. Oft. Einem Rei- xnden ans Hagen wurde am Bahnhof unter feinen Augen ein Handkoffer mit wkrtvoUen Zchmuckgegenständen gestohlen. Wie miau festgestellt hat, ist der Dteb mit einem Zuge in der Richtung Gießen abgefahren.

Starkenburg und Rbeinhessen.

Bauern- und Ardeirerdemonftrationen.

rm. Bensheim a. B., 16. Okt. Ein ewa 300 Mann starker Demonstrationszug »m Arbeitern hiesiger und Bürstadter Groß­betriebe erschienen heute vormittag bei der frefigen Kreiskorn stelle und auf dem Kreis- ot, um gegert die beabsichtigte Freigabe ttner Partie Weizen, die einer Anzahl Smbtoirtc aus Hahn lein beschlagnahmt wvr- i»n war, zu protestieren. Auf Veranlassung b»r Mühlenkontvolleure wurden am letzten Mttwvch in einer Mühle im Schönbergerthal ewa 40 Zentner Weizen gestrichen und be- ^agnahmt. Der Weizen gehörte zum groß­em Teil den Landwirten aus HMHnlein, l^lche am nächsten Sonntag Kirchweihe *iem und demnach auch zum Kuchenbacken i*n Weizen nötig haben. Heute ftüh ersckie-

Hessen-Nassau.

fd. Frankfurt a. M., 15. Oft. Für den Umbau von Kesselvvjfen für Zwecke der Braun- febtenfeuenmg beim Eteftrirttätswerk wird oom Magistrat ein Betrag von 930000 Mark aus dem Erneuerungssvnds amgeiorbert

Turnen, Spiel und Sport.

Leichtathletik. Der Verein für Be- ivegungssviele Gießen veranstaltet 'morgen auf seinem Sportplatz Trieb interne Wettkämpfe. Es kommen Laus--, Sprung-, Wurskvnkurrenzen sotvie Mannschaftskämpse und Staffetlen zum Austraa. Die leichtathletische Abteilung des B. f. B., die unter Leitung des befannten Turner-Srortsmanns vanä Thöt steht, verfügt über gute Kräfte, so daß spannende Kämpfe geboten werden dürften.

Die Preisgestaltung.

Höchstpreise für Kartoftfeln.

Eine Bekanntmachung des Hess. Landesemäh- rrmgsamtes b-?s<mt: Dt: Versorgung unserer Be­völkerung mit Kartoffeln hat in diesem Jahve unter der Wirkung der freien Wirtschaft, nachdem Jahre hindurch die Zwangswirtschaft für die fön> tosfeln bestanden hat, besondere Schwierigkeiten ge.zeitibt, obwohl nach dem dlusfall der ldackosfel- ernte rm Lande ein berechtigter Grund zur Beun­ruhigung nicht gegeb.m ist. Es muß deshalb Pflicht aller Stellen fern, die berufen oder in der Lage sind, an einer raschm und ausreichenden Versor­gung der Bevölkerung mithelsen zu tonnen, alles zu tun, damit möglichst bald die Veranlassung für diese allgemeine Beunruhigung im Lande be* seitigt werd-. Besondere Erregung nmrde durch die Unbestimmtheit der Preise ver­anlaßt, die sich nach dem Willen der Gesetzgeber unter den Wirkungen der freien Wirtschaft durch Angebot und Nachfrage vcgd.n sollte. Vornehm­lich über diese Frage fanden am 28. September 1920 bei der Reich-skarwfselstelle eingehende Der Handlungen zwisch.m Vertretern der Landwirt­schaft, des Handels und der Verbraucher, ins­besondere der Gewerkschaften, statt, auf Grund bereit eine Vereinbarung gezeitigt wurde, wonach im freien Handel ein Erzeugerpreis von 25 Mark für den Zentner Heckstkartoffeln nicht überschritten werden soll.

Unter Zugrundelegung dieser im Wege freier Vereinbarung getroffenen Preisregelung wick auf Grund der tztz 12 und 15 der Bundesratsverock- mmg über ine Versorgungsregelung vom 25. Sep­tember bzw. 4. November 1915 und vom 20. Fuli 1916 folgendes bestimmt:

Als Erzeugerpreis für die im freien Verkehr gehandelten Kartoffeln wird brr bei den Verhandlungen am 28. September 1920 in der Reichsllarloffelstelle zwischen Vertretern der Land- wirtschaft, des Handels und der Verbraucher ver­einbarte Preis von 25 Mack für den Zentner festgesetzt.

Die hessische Landwirtschaft bat sich, der Not­wendigkeit öer Kartvffelbeschaffung für die wirtsch af tlich schwachen Bevölke­rungskreise nicht verschließend, zur Liefe­rung von Kartoffeln zu einem Preise von 20 M ark für den Zentner, die Verpflichtung bemessen nach der jeweiligen Kartoffelanbaufläche, verpflich­tet. Der festgesetzte Höchstpreis berührt nicht dieses von den Vertretern der Landwirttchaft gemachte Lieferungsangebot, das im öffentlichen Interesse als die erste Verpstichtuirg des Landwirts zur Be­ruhig, mg der versorgungsberechttgten Bevölkerung angesehen wecken muß.

Der festgeietzte Erzeugerpreis ist Höchst­preis im Sinne des Gesetzes, betreffenb Höchst­preise vom 4. August 1914 in der Fassung vom 17. Dezember 1917 und den daraufhin erlassenen Ergänz ungsbestimmungen.

Die Polizei- und Aufsichtsorgane wecken an* gehalten, in jedem zur Kenntnis kommenden Fall der Ueberschreitung des gesetzlichen Höchstpreises den Käufer unv Verkäufer zur Anzeige zu bringen und sofort die solcherweise gehandelten Kartoffeln der Beschlagnahme zuzuführen.

is. Steinbach b. Gießen, 15. Okt. Daß, wie hier, der Kartoffel preis über dem Obst­preis steht, dürfte wM selten sein. Trotz einer guten Mittelernte an Kartoffeln ist es der versor- gustgsberechttgten Bevölkerung nur möglich, sich mit den beim hiesigen Spar- und Kreditverern vertraglich abzuliefernten Kartoffeln einzickecken. Die Landwirte halten sich an den festgelegten Preis von 31,75 Mk. pro Zentner. Bei den Obstoerstei­gerungen der Gemeinde und Pfarrei Tonnte man sich mehrere Zentner gutes Obst zulegen, zum Durchschnittspreis von etwa 25 Mk. der Zentner Es wäre auch möglich gewesen, die Zbartoffel'a zu diesem Preise abzugeben.

la. Lauterbach, 15. Okt. In diesen Tagen werden auf den hiesigen Bahnhöfen die für die Versorgung der Großstädte bestimmi- ten Kartoffeln verladen, soweit der Kreis Lauterbach zur Lieferung verpflichtet ist. Ebenso bekommt die Stadt Lauterbach die chr zustehende Kartoftelmenge, etwa 6000 bis 8000 Zentner, aus dem Kreise zugesandt. Erwähnenswert ist, daß ein Blitzenröder Landwirt, der soziales Gefühl besitzt, über 100 Zentner Kartoffeln zu 20 Mark den Zentner verkauft hat.

mc. Bad Homburg, 14. Okt. Die Stadt­verordnetenversammlung bewilligte 100000 Mk. -ur Verbilligung der Stertotfeln für M inber bemittelte.

rm. Darmstadt, 14. Oft. Dauernd hört man Klagen über die fortwährend 'ich mehrenden Absagen der Landwirte an ihre oft schon jahre­langen Kunden und die Fvrgd nach Kartoffeln auf dem Lande wick immer stärfer Sogar der jahre­lange Lieferant der hiesigen Volksküche, ein Groß­bauer aus dem Rick, der regelmäßig etwa 600

Zentner Kartoffeln Ifefeöe, hm ftmrdxmb ab- geschrieben Dangagaiübcr wird aus vielen Gegen­den bcftmnt, daß Beauftragte von Bren­nereien nm Äkoolaraoagcu und anderen grofiai Fuhrwecken im Lande umtzerfeckren und die Kar- wsfeln auf dem Äcker diveft >u jebem Preise auf- kaufen und verladen. Nenn auch den SSrcirncrricn rm Imeresse der chemischen Jrrdvstrie ein gewisses Sonringent zugesagt ist, sollte doch dafür S.'rge getragen werden, daß das Maß nicht überschritten und eine Katastrophe vermieden wick. Es ift döchste Zeit, daß die Behörden hier mit aller An.ng-ie eingreifen und zu den schärftven Maßregeln schrei­ten, denn die Gefahr wick immer größer

*

Prokcstvkrsammlnng der Schnhwarenhündler.

* Bielefeld, 15 .Okt. Gegen die n e u e Preistreiberei am Häutemarkt, die Preise für alle Sorten Haute und Felle haben sich seit ihrem tiefsten Preisstand in den letzten Monaten rtahezu vndreifacht, nahmen Vertreter der S<l>uhwarenhändler aus einem großen Teil von Westfalen, Han- noöer und beider Lippe in einer Protestver- fa mm hing Stellung. Der Vorsitzende deS Zentralverbandes deutscher Schuhwarenhätck- ler vertrat in seinem Referat den Stand­punkt, daß statt Steigerung der Preise ein weiterer Abbau stattfinden müsse, damit Schuhwaren und die notwendigsten aus Leder hergestellten Gebrauch<sartikel für jeden käuf­lich sind. Die Versammlung lehnt es ab, diese neue Preistreiberei zu unterstützen und fordert sämtliche Schuhnxrrenhändler Deutsch­lands auf, sich mit chr einig zu erklären. Schließlich fand folgende Entschließung ein­stimmige Annahme:Die heute im Hand­werkerhaus zu Bielefeld zahlreich besuchte Versammlung aus einem großen Teil West­falens, Hannover und beider Lippe protestiert ganz entschieden gegen die neuerdings ein­getretene Preistreiberei auf dem Häutemarkt nnb die dadurch hervorgerufene Verteuerung von Leder und Sck)uhwaren."

2Cird?e und Schule.

Dorfkirchcntag in Nidda.

h. Nidda, 14. Oft. Die Bereinigung der Freunde der Dvrfkirche für das südliche Oberhessen, eine Vereinigung von Geistlichen und Laien, welche ein Wiederaufleben und die Pflege einer auf reli­giös-sittlicher und heimatlicher Grundlage auf- gcbauten Dorfgemeinschast bezweckt, tagte am 14. Oktober in Nidda. Es hatte sich eine stattliche Anzalü Männer und Frauen an diesem Tage vor- uud nachmittags zu einer Arbeitsgemeinschaft zu- fammengefunden, ein Beweis, daß die Dvrfkirchen- beweguug immer weitere Kreise gewinnt. Die Ver­sammlung Nmrde von Pfr. S c r i b a-Eick,elödorf ge­leitet. Vormittags leitete Pastor o. Lüpke-Isen- Hagen die Besprechung mit einem Vortrage über: Die Bedeutung der Dvrfkirche für den inneren Aufbau des deutsckren Bvlfes" ein, des nachmittags Pfr. Ma u re r-Kirch-Ditm.ild mit einem solchen über:Unsere Stellung und unsere Aufgabe ge­genüber der veränderten Lage in unseren (Vernein* den". Während der Redner sein Dhema mel-r rheoretisch behandelte, ging der zweite mehr air die Lage und Forderungen des prattischen Lebens in unseren Landgerneindeil ein. Jener legte dm höchst-.m Wert am die Tatsache, daß der Landman n bei seiner Arbeit, wie kein anderer Stand, die Schöpferkraft Gottes erfährt und selbst sckwMerisch tätig ist. Hier rm Zusmnmenhang htit dem Mutter­boden Erde liegt die Kraft seines religiös-sittlichen Lebens. Jetzt gilt es, feine Gedankenwelt, die in d r Dorfftrd)c sozusagen Fleisch gnvoroen ist, durch die Dorfkirck-e, d. h. eine hobenftänbtge Pre­digt des Evangeliums von der Ichsucht zu befreien. Der Boden, auf dem wir in unserer Arbeit auf dem Lande ft eben, ist Verweltlichung des Landes, des Gefelligfeltstriebes namentiid) im Sport, das Sinken der Moral uiw. So war der Dorfkirchen­tag eine anregende Arbeit, die in Vorträgen und Aussprachen geleistet wurde.

D Hausen, 16. Ott Wie wir frören, ist durch die oberste Kirche n behörde unsere Pferrstelle neu besetzt und Pfarrer Dittmar aus Offenbach übertragen wocken. Der neuernannte Pfarrer steht im 58. Lebensjahre, war in Nord­heim, Darmstadt, Walldorf und zuletzt 17 Icklwe an der uniierten Schloßkirckeugemeinde ui Often- back. tätig. Es g>'ht ihm der Ruf eines guten Predigers und treuen Seelsorgers voraus.

)) Herbstein, 16. Okt. Nach längerer Ver- fefrung durch ander Geistliche bckomml untere Ge­meinde wieder einen neuen befrtitwen Pfarrer. Pfarrer Becker aus Mörfekderr, Kreis Gvoß- Gerau, der früher Pfarrer in Okarben und Hopf­garten war, wurde von der obersten Kirchcnbehöcke zum Pfarrer unserer Gemeinde ernannt.

5cd^d?«lnad>rid?tett.

* * Würzburg, 16. Oft. Die Bücherei der Burschenschaft Armmia wick gegenwärtig von dem Direktor der Gießener Universrläts- bibliothek, Geheimrat D-r. Haup»., Coro­net; unsere vom Donnerstag war ourch Druckfehler entstellt.

Ein Schnellzug entyleift.

* Oberndorf. 15. Ok»ber. (WTB.) Der Schnellzug ZürichSt ut tgart ist beute abend 4y< Uhr bei der Einfahrt in die Statbm (Sfrentorf entgleite Die Ma-chine stürzte um. Sänttlicke fünf Wagen des Zuge- haben sich tief m die Ecke eingegraben. Verletzt wurde dank der umiichligen Haltung des Lotomockchührers, der so­fort Gegendmnpf gab, niemand.

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Baron v Wardener hat fast auSschläeß« lick Ztneizüger komponiert, hier hat er ferne schach» liebe Begabung ju großer Blüte entfaltet und dem Zweier meifeerlith vetsteckte 'Pointen abgeroonnau Sehr zahlreich sind feine Probleme nicht, aber eS steckt manch umx-i-gdngiicbed Stück dabei, auch manch anerkennender erster Preis. Sein Stil ift durchweg einfach, luftig und gefällig, gekünstelte Stellungen findet man niemals bei ihm. Wir UMfrtrn pei typische Beispiele seines Stils. Zumal der zweite Zweizüger mit dem wenigen weißen Material berrät eine geniale Konstruktionsgabe.

Nr. 36.

Baron F. Dardener.

DenuspS and Highgate Turnier 1908.

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a b c d e

Matt in zwei Zügen:

Weiß: K h7, T c6, c5, L a8, c7, S k3, g7. B a3, f6, g2,

Schwarz: K e4, D bl, L dl, T h4, B b3, e3 e2, 24.

Nr. 37.

Baron F. Warden« r. (Ebrigmer Francis Tournier 1908.

Weiß: K b8, D e4, L d6, L e6, (4).

Schwarz: K e8, T ß, L al, S a5, B b3, (5).

Matt in zwei Zügen.

Auslösungen in nächster Nummer.

Lösungen:

Nr. 34. P. A. Drlimowt.

1. D c5-f5, T c4Xc6. 2. D f5-c5ü Nückkehtthema.

Nr. 35. P. 2L Drlimont

1. S a5-c6, bcx+- 2. Kxc6. 3. #.

1. - , L b8. 2; D al-f-,

1. - , b5. 2. D h8-f-.

Märkte.

X Büdingen, 16. Oft. Der dieslährise Gallus markt, Schweinemarkt, wickwe gen der herrschenden Maul- unb te'lauenieuche nicht abgchalten, bagegen finbet Dienstexs, den 19. Oft. und Mittwoch, den 20. Okt., Krä- mermar kt statt.

Airchliche Nachvichte«.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 17. Okt., 20. nach Trinitatis. Erntedankfest.

In der Stadt kir che. Bonn. 9^ Uhr: Pft. Mahr. 11: Mnderkivchc f. d. Ndcrtthäusgem.: Pfr Mondag, 18. Okt., abds 8: Vereinig, d fonfirm, weibl. Jugend d. Markusgem. Don» nersbag, 21. Oft., abds. 8 llfrr, versammelt sich d. Fdauenverein d. Markusgem. i. Gemeindesaal. Zn der Johanneskirche. Vorm. 9'/,: Pfr. Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche f. d LuVasgem.: Pft. Lcchtolöeimer. Abds. 6: Pfr. Ausfeld. V,8: Vereinigung o. kons. weibl. Jugend b Luvasgem 8: Bibelbesprechung i. Johmmesfeal. Prr. Adolph. F-veitag, 22. Oft., abds. Va6: Beveinigung d. Ibn firm, weibl. Jugend d. Jahcmnessem. Sonn- tag, 17. Oft., vorm. 10: Ä t rdj.be rg. Feierlich: Eröffnung d. Konfirmanden Unterrichtes. Jtoltefte. Hl. Abendmahl f. d. Alten von Staufen­berg. NackM 1^: Lollar. Dl. Abendmahl s. d. alten Gemein-deglicker. Kollekte. flüachm. iy,: Mainzlar. Hl. Abendmahl f. d. alten Ge* meindcglieder. IDllefte. 17. Oft. Wieseck. Vorm. 9: Beichte. 9>/?: Feier zur Eröffnung b Konftrmandenunterriekus m. hl. Abendmahl.

Kachottsch« Gemeinde.

Samstag, 16. Oft, nachm. 5 u. abds. 8 llfrr: Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag, 17. Oft. 21. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. 6V»: Ge­legenheit z. hl. Beichte 7: Hl. Messe, wommnn. d. Jungftauen. 8: Austeilrmg b. hl. wommun. 9: Hochamt m. Pr. 11: ÖL Messe m. Pr Nachm 4ftr: Jungfrauen-ZLongregstian. oVr tEhriststlefrve; bar. fronjaubacW m. Segen. Abds. 8: Im Bereinsycrus Vortrag über Mutterarbeit an armen Veckosfenen, eine bedeutsame Frauenauigäbe un­serer Zeit. Dienstag u. Freitag, abds. 6^: ?Rjfenhxmfranba<bt m. Segen. Statfrolif djer Gottesdienst. 17. Oft. Lich VrS o. VA San­gen V»10 Uhr.

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