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ftr Vr«tztnach.

3ev S»»pf um »«rsch«u.

Ter Ches der

Berlin, 14. Aug. (Wolff.

Landes.

Die rvlfischen Nüchien mit p»Ien.

ssischen Ärbeiter- -isck erklärt und sich

Ein Atzksmmcn über Kleinasien.

Paris, 14. Aug. iWTB.) Zwischen Eng­land, Frankreich und Italien wurde tvnWom- men betreffend die Abgren zunq der Befttzrmgs- zone in Kleinasien abgeschlossen.

Oberschlefieu.

Prag, 14. Aug. (WTB.) Tschechoslo­wakisches Preßbureau. Seit, gestern und heute gehen die Ententebesatzungstrup- p e n oes tschecho-slowakischen Abftrmrmtng-ge- bietes nach Oberschlesien.

richten: chietzen.

p-stfcheH-ato:

Zraakfirri <i. IH. UM)

9*6U*5 und Letti^lld.

14. AUS- 'WTB.' Die wichtig süm Punkt« im vertr«s »wischen Ruß Lettland sind Wsfc*-- eduntt bu

Line scharfe deutsche Protestnote über die Grenzsestsetzung west- preuhens.

Berlin, 15. Aug. (WTB.) Die deutsche Regierung hat ihre Vertreter in Paris, Lon- ,dou und Rom angewiesen, nachstehende P rote st - note dem Obersten Rat und den dortigen Re­gierungen vu übergeben. Der deutsche Bevollmäch­tigte in Marienwerder wird diesen Protest gleich­zeitig zur Kenntnis der interalliierten Kommission in Westpreußen bringen.

Ur. m

Dc. Siebener rlnzeigel erscheint läßlich. a'-ßer Senn, und F-.crtags.

vezugr?rnse Monatlich T^arh 3.60 undMK.-6bTrägerlohn, viert,ljä!)-'. * UlarhlOBO undMK.1 ! :,Iiä<3cilot)n; »urch Die Pest viertel- Mrlich Werk 12.- ausschdeh^ch BesteSgeld. Fernsprech Anschlüffe: farbie5<Nwft(t<lMr.qll2; Berlaa,Setch^5fteLe5I.

, 14. Aug. (WTB. Die ans Moskau zurückgekehrtm Delegierten, die.^anzinn^n So­zialisten Eachin und Frofsard, erstatt tm gestern Abend in einer Volksversammlung, worcm zehn.tausenv Personen teilnahmen^Bericht u«r i^re Knie durch Rußland., Sw bas "^et-

regime und traten für dm Anschluß "n ^ Dr ne

Ä in nfo V * rt-bM

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Die Arbeiteropposition in Frantreich.

P ar is, 14. Aug. (WTB.) Anatole Fran ce richtet in dertzumanite" «nm Appell an das Proletariat, der mit den Por­ten schließt, das Prvletwwlt habe augenblicklich das Heil Frankreichs in Händen, das Veil Euro­pa und daS Heil der Welt. Der Appell der jets an die französischen Arbeiter habe ^« un­mittelbare Gefahr gezeigt Die Lag« 1J lief). Mit tiefer Erregung und mit vom Alter ge- s«hwächter Stimme rufe er: ftranwitn, rettet «n

Der Hetzer Sorsa«ty.

Berkin, 14. %m- («MH) Laut einer Mel - bung «ntf Wersch-u bttiuW? S*or f an t Q ui einem 3nterw* mtt erneut Bertveter brrRzec PvsZolita", daß er der potmlchm Regierung S^gimildokumtm^ «bergsben W tne Streif Beweise tinrr zwischen D e u t s chlan du n d Rußland bestetzmdm B^st^tng>ing entb^rm. Ta« genannte Blatt fügt fenzu, es kckrne m rWliM'chen Vrstnden die Tsfumear be der

dmtfch-b-lschewibtschen Verständigung mtb

tnown iS eine Abschrift betiy, nubt eerdtfett- lichen HäerM nwrd derDeutschen Mgemarnm Zettung^wn ziÄimdiser Seide u^stttrilr, da» fee B^auMiKOM f»rWN frei «rfunben sind. Tie Tendenz döafer einleuchtend. Die lautende BechaUvtungen crir^It l«tte, ist bis­her ebenfalls n»ch nicht tn her te

sngeLlicha-. T*fc?»tc -u 2FrdT^?T*^' ,2-Mschrx" wetche .Np-c V-s^lit« oäs

Ents^ldiO-np mi»

Mfa-t fiwh Wbr etxlenchtend, nLmlich, dvB dfe er wMm'ten IXuwtatte bchiglich fti ch«r Einbildung existieren und nicht ranhomdai tein kmrnen.

Eiue Union der Tschechoslowakei, Süd- slawten-, Rumänien» und Oesterreich.

Wien, 15. Aug. (Wolff.) TaSNme Wie­ner Tagblatt" metbet, daß es sich bei. den gegen­wärtigen Zusammenkünften der Munster des Aeußern der Tschechoslowakei, Südsla- wiens, Rumäniens und Oesterreich dar­um lvndele, eine Union zw-schm den vrer Staa­ten zu bilden, die noch außen 'bim als eine ge­schlossene Phalanx <ruftreten solle, wenn die »tote Armee versuchen sollte, noch) Mitteleuwpa vm7ju- dringen, und um Ungarn niederzicholtm, falls dieses versuchen sollte, bewaffnet Hilft für Polen zu leisten oder die in dem Friedensver rag aor- gesehenm Grenzen zu seinen Gunsten abzuandern. Oesterreich wäre in solchem Falle von der Waffen- Hilfe befreit, müßte aber Munrtionsbestände foe- ftrn, sonst jedoch strenge Neittvalität bewahren.

vereinbar ist. Sie widerspricht ebenso sehr dem Sribstbeftimmmig-vccht der Völker wie dm wirt- c 111 u, ~uu. ------ -

schastlichm und geographischen Notwmbigleitm des i 4 hylschm»tsrisch7n Armee erklärte geid-ru cuvm an der russ sch-polnischen Front befindlichen Be- richterstatter der JB. Z.", daß Warschau von vier Seiten eingeschlossen sei und die Einnahme der Stadt kur» bevorstehe. Auf die Frage, ob man mit Polen Frieden schließen reerbc^ erklärte der Armeeführer: Gewiß, doch hat sich am 30. Juli in Bialystok eine polnische Sowjetregierung gebildet, und dreie wird nach der Einnahme Warschaus dorthin übersiedeln. Wir werden mit ihr Frieden schließen aus Cfrrinib des SelbstbeftimmungSrechtS der B-lker spater

»egenden Nordftankreichs der ftanzösischen Re­gierung bewilligt wordm warm, für , die Inter­vention in Rußland verwendet nwrtan sind. Außer­dem entdeckte man kürzlich auf rcanzömchen sanv fen, die russische Soldatm noch Odessa brachtm, Wasserflugzeuge, die ohne Zweifel Mr die Armee Wrangels bestimmt warm. Frankreich trachtet danach, nicht mir Rußland, sondern auch Groß­britannien in seine Falle zu ziehm, weil leß- teres eine Versöhnung wünscht. Frankreich ver­sucht die Kerantworrung für die Ber-ögerung im Abschluß eines Waisenstillstandes am Rußlano zu werfen, es ist aber leicht ersichtlich, daß cs der wahre Schuldige ist. Frankreich oerfmfrt, den Krieg iu verlängern nnb verhindert Polen an einer Bersähnung mit ^ußlanv^Dre Arbeiter fefien tnefer schä-dlichen Politik der ftMtöcuchm Regierung ein Ende berertm/

Unabhängigkeit Lettlands ohne jegliche Einschrän­kung an. Rußland gibt Lettlaiid alles während des Krieges beschlagnahmte Material gurütf und alle aus dm Banken entnommenm Werte mit Aus­nahme des Goldschmuckes und der Edelsteine. Ttrfe Sßerte Kinnen nicht zurückerstattet nxrbcn, sie wer­det, aber in Gold vergütet. Lettland erhalt einen Vorschuß von 4 Millionen Rubeln zur Deckung der währ-''d des Kbneges eiitstandenen Verluste. Lettland c.hält außcrdnn 100 Hektar Wald tu russischem Gebiet. Was die Schuld sstußlands an- betrifft, ist Lettland jeder Haftbarkeit enthoben^

Rumänien und Rnßland.

Paris, 15. Aug. (WTB) havas. Josfre hat heute ahenb Paris verlassm, um sich nach Rumönim zu begeben. __

Bukarest, 14. Aug. (WTB.) Agentur Da­mian Die rumänische Regierung hat auf bw Rote der Sowjetregierung betreffend die Friedensvorfchläge geantwortet, Rumänim jet nicht im Kriegszustand mit Rußland und könne daher keine Fftedensverhandlungm beginnen. Der tatsächliche Fiiedmszustand zwischen Rumänien und Rußland brauche mir Von Regierung zu Regie­rung anerkannt zu werden. Rumänim habe in der Meinung, d»ß es im Friedenszustand mit Ruß­land sei, sich beeilt, Vertteter zu der in Aussicht genommenen Londoner Konferenz zu en tauben.

jetmacht.

Sowjetrußland hat am Versailler Vertrag kein Anteil und ign o ri e rt th n Seine Beziehungen zu Polen und DeuNchland basieren auf seinen eigenen Grundsätzen, an erster Stelle auf der Anerkennung des R«ftes der Selbstbestimmung und des Wun­sches nach Frieden. Solange nicht ein all­gemeines Uebereinkommen mit Groybritau- nien erzielt ist, Hot Sowietrußland völlig Trete Hand im Orient. Einschränkungen nach dreier Richtung können einzig und allein durch einen Vertrag ober ein anderes Abkommen be* schlossen werden. Dann aber werden wiche Einschränkungen all^rstrengstens innegchalteu werden. gei- Tschitscherin.

Die «ertznudluureu iu S8i*»t

Paris, 16. Aug. (WTB.) W« bet Jtorin-1 Bcrichtersdatter eu5 Warschau meftet, m die um- nisöft Friedensdelegation crir geftent naa- mittag nach Minsk d^erröt, h» sie heute nnrh: eiittrrifen wird.

Paris, 14. Ang. (WTB.) Der r»rrei'-vn- dent desTmtpS" in Lcmpmt glaubt zu w0)m, daß die der volms^n FriedenödoLeRntwn über­mittelnden Was fen still st Und- und Fr re­dens Vorschläge, von baten bie fantwro am 12. August Lloyd George mitiriltr, stark b - weichen. Seiner ÄmTrhri5 nach wird vre S»w- jetregicrung Punkt für "Punkt ben Haupt,«»ich- ftrn Klauseln des Versailler BeriaogkS wlgm, um gegenüber Polen oassetbe verh«lt---t ^e treten zu lassen, wie eS die Alliierten Dmtschlmch geym- über eingeschlagm heben. Im Oßen ivürhm die Grenzen gegen 5enpjetniilanb bcheur«ir ^unm-er als dir Lloyd-Gevrße-Lniie. Str feiest »er ity tyiatOt, irgendwelche e r «Her. für d« Lnsrecht- erhaltung des valnischen Earridars zu geben. Der Korrespontzent be?Mancheßer G"ardian" meldet, daß die Svwftttegrerung »an m^en bebm^mbe Lieferungen an L»Lo«>twm und wUsnbcm E»^enbahumLter»l wv«.

Der Oberste Rat in Paris hat durch 1 enw ,Entscheidung über das wrstpreußische Absttmmimgs- aebiet Ost- und West Preußen von der Weichsel völlig abgeschnitten ^ie Grmze wird zwischen dem Deich und der Wcräyel geywn, das gesamte Ufer fällt an Polen imb der beste hafeii des Marienwerder Gebietes, der Hasen von Kiirzebrack, wird mit allm feinen Anlagen Dolen zu>77,'chlagen, ebenso die Eisenbahnbrucke der $u*hn Men,nriiett..er Münsierw^lde mit ilyrem Brucken kop> und dem inneren Deich, sowie das dortige Gebiet bis zum Fuß des vom Fluß weiter entfernt liegenden 5,veiten Deichs. Ferner werden die in der Nordwester des Kreises Marienwerder gelegenen fünf Ortschaften Johannisdorf, Neu- liebenau, Auhmdeich, Kramers und Kleinselbe an Polm gegeben und damit eine Art Brücken­kopf aus dem rechten Weichselufer gesct»f,cn. Die deuN'che Regierung hat bereits in mehrfachen Noten bei dem Obersten Rat unter eingelyeulüter Darstellung der Ve^bättnisse gegen eine ettvoige Lösung dieser Art Stellung genommen, xurd) die Abstimmung vom 11 Juli 1920 ist der Wille der Bevölkerung einwandfrei zutage getreten, daß das fldamte westpreußische Gebiet Deutschland zu- luftimhen ist. hierdurch mürbe auch du nnrt- WiftHdr und geographische Lage der Orrschaften ix dieser Gegend, der gemäß Arnkel 97 Miatz 6 des FriedenSverd-ages Rechnung getragen itKrbcn feil, voll beerückfichttgt. Der Friedensvertrag itrizt Jür sfÄlen lediglich einStrvmaufsichtsrecht vor, ms in keiner Weise eine Begründung zu terrr- ferialen Gebietsaiispruclzen geben kann, ^as Recht der UebernMdxung und Aufsicht über ben Strom Hal mit der Souveränität über die östliche Strom- Hälfte und das User nicht das MendesU zu tun. ZS wäre ein Widersinn, die Bevölkerung <mus Lmdstreifens zur 9lbfttmmimg über ichc künftiges ßchstkfal aufzufordern, toctm von timm'bercm fest- Kchm soll, das; ihr Schicksal ohne Rücksicht auf die Abstimmung negativ entschieden werden mutz. Das Polen im Friedensvertrag zueriannte Ston- trvllrccht über die Weichsel soll lediglich seine Sclnffabrisinteressen sichern, ein Recht, das deut­scherseits niemals irgendwie beitritten itrorbcn ist. Deutschland hat ein ebmso dringliches Jntercssc an der Erlialtung guter SäMachttsverhältnine auf der Weichsel wie Polen und würde den

sur Unterhaltung und Verbesserung er­

forderlichen Arbeitm und den Anlagm auf der östlichen Strom seit e evnc un-

auT der östlichen Stromseite eme un-

gleick größere Aufmerksamkeit und Sorgsalt zu- wendm können als "Polen, weil diesem auf der tOstseite das Hinterland nicht gehört. Tie von der Entmte Polen zuerkannte Staatshoheit über die rechte Sttomhälfte und den östlichm Uferrand muß auck.zu dauernden Sttettigkeiten führen, da Polen jeglichen Zuttitt zum Strom und ,ed- wede Benutzung des Stromes als Inhaber der Staatshoheit verwehren kann und hiergegen nach den bei dem Verkehr durch den palnischeii Korri­dor gemachten praktischen Erfahrungen auch durch vertragliche Abmachungen ausreiäicndc Garan­tien nicht gegeben werden können. Ter ungehin­derte Besitz der Häsen und Anlagen aus dem rech­ten Weichselufer, insbesondere des Hafens von Kurzebnu! ist für ganz Ostpreußen eine Le­benslage, während er für die polnische

Schiffahrt nur geringe Bedeutung haben

kann. Durck die vom Obersten Rat gefällte Entscheidung N?lrd auch der Schutz gegen Hoch­wasser ikluwrisch gemacht, indem der D^"ß6k- nosfenschist der Marienwerder Niederung die Mög­lichkeit genommen wird, dm Deich ordnungsmässig zu unterhalten. Die svillkürliche Ausscheidung von fünf Gemrinden und ihres Gebietes aus dem cm orgaaisches Ganzes bildendm Teich«rban>e bietet für die Sicherheit des Gebitte-s.gnoste Gesahien. Die den Polen zugewiesmen füns Ort,chatten du sämtlich nur über ganz geringe Einwohnerzahlen verfügen, haben bei der Abstimmung überhaupt Mir zwei polnische Majoritäten ergeben, nämlich Nm- liefen au 2 2 Polen und 16 Deutsche, Außen deich 99 Pvlm unb 27 Deutsche. Zwei Orte batet deutsche Mehrheiten, und der fünfte Ort, Marners- Hof, hat mit Stimmmgteichheit afeitltimml, nämlich 8:8. Llber selbst Dörfer, die polnisch yc° stimmt .haben, woil-n jetzt ,nackdem die übrige Regent) fich gegen Polen erklärt hat, bei Deutsch­land verbleiben und nicht von ihrer totrt,ayiTt- liefen Basis abgedrängt werdm. iS* ist auch kaum glaublich, daß ivegen zweier ganz kleiner Dörfer mit einigen zwanzig - Einwohnern, die in einer rein deutichen ur­gent» liegen, ein ganzer Landstreifen von ,einem bisherigm natürlichen hinterlande völlig abge- fchnitten und einer fremden Stadt, von der ne durch einen brniten Fluß getrennt sind, zugeterlt worden ist. Tie deutsche Regierung er­hebt hiermit feierlichste 6 i n, b r u_m gegen die Ents/ßstdimg des Cferitien Rates. <ote muß es all ehnen, irgendwelche Ver­antwortung für b ic s i ch etwa auS diesem Spruch ergebendeii Folgerun­gen zu übernehmen. Sie kann diele sEntscheidung nicht anerkennen, fei lte pnit der Bestimmuns des FriefenÄwrtrags nicht

Ihre Vermutungen über u n s e r e G e - Tfchitscheri» ge|CM Frankreich.

neräl e, Oie angeblich die ru^xfAe. nb0 London, 14. Aug. (Eurapa-Preß.) In einem in der Hand haben, sind wahrlichabjuro^ aufgefmigenen Funkspruch erklärt Tschit-

Weder Brussilow noch Kuropatkin nben eme f(t>fTjn naj)t)<m bie Schuld für die Verzögerung Kontrolle über die Armee aus; sie gehören j zA^^st^sMxbsvertzanblungen den Bolen zu- lediglich einer beratenden Körperschaft an. Ge- I geschoben hat:Hinter dm Polm steht Frank- neralissimus ist K a m e n e w , dessen General- reich, das nnverantnwrtlicher _ Werse bm Kineg stabsstei Lebedew. Der Oberkommanbie- provoziert. Es ist bekannt, daß vier Milliardm renbe an bet Westfront T u f > a ts<6 e W 3! 11 ist ein vortrefflicher Kommunist unb em junger Offizier. Die oberste militärische Kon­trolle liegt in ben hanben des revolutionären militärischen Komitees ber Front. Die Rote Arinee steht vollkommen im Dienst der Sow-

Der franzöfisch-amerikanische McinttngS« autztaufch.

Washington, 15. Aug. lWTB.) TnS Staatsoepartemmt hatte eine A n t w o r t a u f d i e französische Note vorbereitet; c5 erklärt sich darin mit dm allgernrinm Prinzipien der kranzö- sischm Note einverstandm, glaubt ,edvch Nicht, daj, duse für den Augenblick die Pflicht in sich schlwßm, die Regierung Wrangels anzuerkennm.

Neue französische Hetzereien.

Berlin, 14. Aug. (Wolff.) Einzelne ftan- zösrsche Blätter versuchen, den in Lyon gegen den griechischenMinisterpräsidenten auS- gesührtm Anschlag auf deutsche Agita­tion zurückzuführen. Es ist zweifellos sehr be­quem, die Schuld an dem Verbrechen, statt fte auf die mangelhaften Sichecheftsinaßnahmm der Polizei zurückzuführen, nach dem bewahrtm Re­zept auf die Deutschen abzuwälzm. Gegenüber diesem durchsichtigm Manöver muß mtt aller Teut- lichkeil festgestellt werden, daß es absurd ist, T-utschc dafür verantwortlich zu machm, wenn die schärfsten innerpolttischen Gegmsätze m örw chcnland zu einem solch sinnlosm Unternehmen führten.

Berlin, 14. Aug. Der Berliner Korre- sporldent des International News Service Mister Frank M a s o n hat sich, der .Dena zufolge, an den russischen Volkskomm, 11 ar fitr auswärtige Angelegenheiten, Dtschitscye- ^00^-""»""»-'-'-^'--' ----

rin, mit mehreren Anfragen gewandt unö tcyte SoMje;Hom»iissar dem ^e^erstatter von ihm heute die Antwort erhalten. Be- mit, daß in der Vorstadt Warschaus, Praga, be­achtenswert ist folgendes Telegramm: rriti gekämpft werde.

Moskau 11 Aug. Die russische Re- London, 16. Aug. (WTB9Daily gteru beabiidjtigt nicht im minbe ten, Polen | ^,tro^rr9$br f^u' iureinigen" (to wipe out). Ste rounte Äc Äc-

lediglich, sich G a ran tren Segen neue fejmfen snh aber immer noch m der

A u g r i f f e zu verschaffen, und verlangt des-

halb die Herabsetzung der polnischen he e res- mitUituwa der Sswiet-

Harfe aus 50000 Mann. Zu gleicher Zett Sr«e neue ®htteilu*fl der v»«»!" aber sollen die polnischen Arbeiter der organi- Aesieru«- an En»land.

fierten Gewerkschaften bewaffnet werden, um Paris, 16. Aug. (WTBü Wie dasPritt Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten. Diese P<iristm" aus London meldet, bat Ja men em Arbeitermiliz werbe das Gegengewicht gegen- einen Brref an Lloyd Geo»»e in tx

über ben polnischen iinperialfftischen Groß- sagt: Angesichts der ^i^j'^ . fer grunbbefibent bUbenjn d-r d-r WJ«

indem sie daraus vertraut, m ^nen em -öoil* K ixrbinfeni, halte es die ntsfische

werk für den Frieden zu finden. Dies ist em Regferung nicht für notig, te Wafsmsnllsbands ganz neuer Gedanke in ber internationalen kbincuiwn, die der mglifchm Regierung rnrtge- Politik Das polnische Volk verdient wettest- teilt wordm sind, abzuändern.

V.IWtW in P°>.u

werde die russische Armee aus Polen und von Kopenhagen, 14. Aug. (WTB.) In den polnischen Grenzen zurückgezogen werden, oon der ZeitungJsvestij" veröfsent- wo nur 200 000 Mann belassen werden solle», ^ren Verfügung der eoroietregierung be- Anstatl aus eine russische Okkupation, verlaßt sjxhtt diese die Veranstaltung eines r ück- sich die Sowjetregierung auf die Bewaffnung sichtslosen MassenterrorZ gegen polnischer Arbeiter zur Auftechterhaltung des Hs. Großgrundbesitzer unb gegen alle Friedens. Polen wirb Waffen und Kriegs- Bolen, die an den Känepfen gegen Rußland material behalten können, soweit dies für bie teilgewommen haben, ferner die Beschlag- obenerwähnte Armee und für bie Bewaff- nähme aller laiidwirtschaftlichen Produkte unb nung ber Arbeiterschaft erforderlich ist. Der aller Waffen der polnischen Bevölkerung sowie Rest muß an Rußlano ausgeliefert toerben. U^t Einquartierung roter Truppen in allen Allen Familien, deren Angehörige als Pol- Dörfern unb Stabten Polens zur Wiederher- nische Bürger int Kriege ober im Zusammen- ftellung der Ordnung. Die Uebernahme Polens Hang mit dem Kriege getötet, verwundet ober p^rch das russische Proletariat soll, wie es m erwerbsunfähig geworben sinb, ist kostenlos Bekanntmachung heißt, m jeber Weife ge- und zu freiem Besitz Lanb zu Überweisen. Ordert werden. Ein besoiideres Komitee sol' Dies sind die Hauptpunkte, die, wie Sie sehen, ^ie schnelle und tatsächliche Kolonisation Po­ern Neubeginn sind. lens vorbereiten.

Erster Blatt IZO. Jahrgang Montag, K- August 1920

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« A> *T zlUx < & Goetz. Verantwortlich

General-AnMger für Oberhesien WW

vn.s und BriMW Unm..vuch- und Stem^erei » t«M*- tüit, ".d vkuck««!: rchulftrutz. 7.