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ffr. 268 Zweites Blast Giehener Anzeiger lGen ral-Anzeiger für Gberhessen)

eine fofortite Zahlung von

ihn und Trinkgelder an seine An

knbe sich breit machte. Wegrni all bie'er Gctoalt- tiijleitrn nnitbe der Magistrat bei Melac vor-

Vorträge

Pros. D Dr. 661' tiflt Planer ti Inrmifabtl im 8flnl obaniieskircheAo 5.910b., abd-. 8 erbliche Einlab. ;

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abend» 7 Udr kanzkränz SLSSen^llbIiiikl Beiondne üinlihi raeben nichi. ifa* iönntrnjiüioi'in'fi«

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Dreßen, den 13. Noo. 1920.

Der Totensonntag in den Schulen.

Da? Landesamt für da? BildungSwesen > bekannt: An die Direktionen der höheren .den und die .KrciSschulkommissionen: Die vorigen Jahre, so soll auch dieses Jahr SamStag vor dem Totensonntag (20. No- ber) in den öffentlichen Schulen eine Ge- tnizfeier für die Gefallenen stattfinden. N über lassen Ihnen alles Weitere.

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| ** Rotes Kreuz. Das Hessische Rote hat beschlossen, die Kriegsbesch öd ig- welche sich noch in Lazaretten des Landes Jfaben, mit Weihnachtsgaben zu be­merken.

!>.** Kvnzertverein. Das brite Konzert am Sonntag den 28. November f «r Aula statt. Es ist ein Bach-Schumann- ?! n d, für den das Ehepaar Georg Waller - en o r) und Frau (Klavier aus Berlin ^rmen sind. (Sfcrnq Wal er' ist Mu'iküennern .^-'iner der besten B«ck>kenner und geradezu klas- .J Jne-pret dos (Ivany his en in der Mat- - Pas ion bekannt: o ist in B.'rlin Lrum eine Führung ohne ihn deuLbar. Wit seiner Gattin^

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-jtont-n versprach,scharfe Ordnung zu halten rb keine Jnfolenzien zu du'drn."Der General daraus selbst in ein und das andere Bürgerhaus rtongen, Hal an diesenig', so vor andern ercediert, mir gwßen und, wie die Franzosen selbst davor tm, zauberischen Hunde, davon die größte Hön­

des Nacht; in seinem Schlaf bett gelegen, an- <*., hat dicselbn niederreißen lassen uttb mit mm Stock grimmig und bestialisch abgeprügelt' nt denn eine solch- Wut in ihn gewesen, daß Ktm er dieselbe ausiustoßm Feine Gelegenheit Ltte, er in einige bei sich in den Taschen gehabte UM Aevsel gebissen." Statt aber die Garnison zu mindern, wie er versprochen, stieg diese allrnäh- t» in d'm kleinen Eßlingen auf 4000 Mann. Unten frische Truppen, so erhielten sie doppelte ^Weisungen, so daß sie einquartinrt zum Natural- eru6 und daS andere zur Abfindung in Geld «tim- Kaufte ein Bürger das Quartier in Geld 6 so fielen die Soldaten, auch ohne Quartierbillet, irm anderen g-walttätig ins Hausund wa-S '-gleich n Desordr-s und Unanständigkeiten mehr rmsen, welch.' mit der Feder nicht ezprimiert lver- fdnnen."

Me'ac hielt stets -offene Tafel und verlangte die epischsten Ti ge für feiten Sp-ns- zettel, 11? bet 0 Taler Sticc lag tag ich herbei tedia "ft werden nifeten. Aehulich l«he Au^rterungei fte Iben seine -fjtflnten. Konnten gewisse Leckerbifstn nicht rchngesck'0'ft werden, so mußte ,ch^r Abgang durch schöne Dmttibulwn von Silbergeschirr,Tat< rvo und BettgetoMtd ere&t we trn, welches a l-s töfrr beim Wegzug säuberlich eingedickt und mit- hemmen wurde." Ter Plahnvajor de Lougas lflngtc jede zehnte Maß vom ausgrscheusten

und ließ fid) diese Forderung mir mit einer iihxdion r<on 300 Gülte i" abkau en. Noch innrer ging es den Äaufteyten und Handwer- 1, die b i Androhung h-ckier St-xi e sh e Läten

halten mußten, w-vauf ihnen die Offiz e e Waren teils unbeytb't, teils zu beliebigen ifen w-gi ahmen, wärmend die Grnemen g- Ui raubten und plünte/rten.Alte dele Ge- llüaten mußten ohne Widerstand e bullet nxr»

fcvkfxtet Kurz. ..Selbst die letzte verzwei'e tste 1 dc-selben, ein Ausslaich gegen die Beatznng, c längi: m'meg ich gemacht. Tie Franzosen *n gleich in den ersten Tagen für btc Ente Dinmg g.sorgt."

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war vtsatzungrlrup^en vor einem halben Zahrta -lend fofte'en.

Die ungeheuerlichen Milliarden kosten, di" die irmten Be afgingsttuppen am Rhein verschlingen itnb deren ver n<7ni wolle Wirkung auf untere Zirtschafl in den letzten Reichstags verlandlunaen öetont rflirte, la en uns olle das furchtbare Schick- "d «n'püren. das Deutschland nreber einmal te- -offen tat Es ist ja nicht das erste Mal daß eine emte Solda eska sich an unserer Weslgrenz' breit- tracht. In den napoleonischen Kiiegen war dies t»r ff al. noch w'el schlimmer ater in jener Zeil ter tiefsten Eruiedrigiung Deutschlands im ij. Jahrhundert, als di? Söldner desSonnen rmigt" ein wehrloses Volk brandschatzten und «terbrücktcn.

An dieseTage der Schmach" hat kurz vor wr NiHgebürt des Deutschen R:ich»S im Jahre <70 ein dn-scker Dich.er Hermann Kurz in a-nrn (r.i4gry\d*xr.enGeschickstSbi d'rn aus der n2tlac4yir e. innert, die damals zwar nach 1870 a Aknalität verloren, teilte ater leider wi-der rit belonte-er Aufmerksamkeit geles'n zu werten rwrinrnm. Im Vorwort vor der 1859 erfolgten gnöff-ntlichuna schrieb Kurz damals:

Da die Geschichte lehrt, daß die Angriff? reit Frankreich her Deutschland tvesentlich auf yrteni ®-?c zur Emh it gefördert haben, so möchte jun teiirate d?m gelt- btm Kuranten den bittern Md) noch einmal wünschen, nur mit dem Beding, v> das B rhängnis von ten Enkeln besser genützt erbe, als ot? AhMn es zu nützen verßanten." «utt muß D^ut ch and wieder den bittern Kelch «nzösisch'r Be e! mig trrnßen, und wir wollen m, daß die Not des Vaterlandes an,h diesmal 'rfcten Endes uns doch zum Segen au. schlägt. Tie < eid)id)teu ater, die Kurz damals aus Grimd sorg- jriff. r ard«'n rscter Forfch-.mgen tu nMelac u .d .tert Efescll'M" erzähte. ofsenbaren, wie mrcht- i re Kostet an Gut und Blut damals bic Besatzung rch dte F'-anzosen verursacht-. De'anders sclittmm rar es in Eßlrn^n, wo der durch die V'rbrennuitg iel Heidelberger Schosses be üchtigte Genera! bielac sein Hcrupt-'ualtier ausgeschagmt. Die 565 Cf'uiere, die zu sein, m State gehörten, wurden imt id) in demersten" Teil dec Stadt, nämlich tr der Stadt selbst, wo die wohlhabenden Bürger i&nteii, u'itergebrackjt.Weil ab*r d eser größte rtb beste Ti! der Stadt so erschröcklich viel Difi» li-rs nicht alle teterb-rgen konnte," berichtet die -tznmik, so drangen sie von selbst in die ösfent- dfrn Gebäute, rn die Kirchm und Klöster, be- trabtrn die Domkavitu^aren und ließen sich als denen häuslich nieder. Noch vte sckzlimmer grng es ? ten Vorstädten zu, wo die verwilderte Soldaten-

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folibtr ü1Cl P'inlldieicr^iei: t vau#b. verki., ifj.j, »rat fennen \« |frr, .^Wboe, mäilj, o- bflS luieicr viril l«nbtroirb,ertetfnrt ?' an den ^freiion (ihren!,te ikner»in!ive.R^7 l rinem trmadjf h i>t A/kanniI.t). mit i nn inaenchvede^ nliebit. Un'crbein? a> belfer. banbrorr!r > Heirat.

nndjiunn vord.ni!' ttschwleaenhenmn, oerlaiiflt. Jluirlir, ir.Ana. m.^ilbuM i d. wirt. ?In> fi>»

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ter unter ihrem Mädchennamen Elsa Haas 'vohltekmtnten Pianistin, i t er auf eurer .(ton er> rer^e tnirch Mit.el- und Tütd^eut chland bcffii: en, ie fchlie^dich in Stemi-n en» n sa.l Das ge- cf maAell zusamme ^e.teflte $ cogranain wei t otci mnioe Tenorar.en auS Bachschen Ean alen aus und eine ixm Frau W-.l^r ge pi l e Toccata und Fuge in C-moll. Den zroei en Teil bildet sck.umannsDichterliebt", jener Herr- icke in ter glücklichen Zeil ter iung-n Ehe mii Elara Sck'uuiann entstanenc VioerttfiS. nvbei ^ie Brau: ihn zur Avmte>si ian sciner gelungen:eu Klavieriverkc b g isttrtc ihn als Frau zur Sch p mng seiner tief einpfunbenen VieteririwlK -D.ch:er­litte, Frauentiebe uni> en usw.> an.eg e. Den Beschluß bil.et ixr-, cvjcnar.i»* Kcuvrnx-rk der DaoidSbündler, das SckZiimannslapprl er :iiTfcit als Herausgeber ter neugegrüntetca .Reuen Zettichrif. sur Muiik" und als >toniix>nifl ftitlDarnntt. ZumLe,seren Verständnis sind s«u.te licke Tex'e. teruner Die sehr umsangreichen der ^ichter.iete" im Programm abgeiaucft, das bei den gegenwär ige.i tat en DruckHo^u z m Seli/st- ^oitenpreis von 1 Mk. nbg-g ben werten kann. Svllie die Preis'egmung ne.xtgeb-n, so bleibt ru erwägen, ob nidy vom Druck ter leyte in Zu­kunft üterhaup. abzusehen i.'t. Ilm den durcteiu- unnö ijen Aufen halt un5 dar Störungen, wie sie weientlich dairch den Verkauf ter Pirgramme an ter Abendkasse immer wieder enh.eten, zu vcr- bvioem, wird ten Kdnzer.tesuckZiNTN wieterh.lt nahegelegt, die Pvogramme nick), erst im letzten Augenblick zu kaufen, oniem ie schon an ten V-r'aqen in ter Mu ikalicnhandlung von Ernst Ehackier holen- zu las,en.

** Vermehrte Arbeit durch Ver- e i n s a chn n g. Eine Abrundunq a'ler Za cken auf volle ö Pfennig ist durch das Vesoldung ge etz vor- geschrietei. Db mit deren Durchführung ab.r Arbeit erspart nnrd, ersck-eint fraglich, wenn man die Ans- führungstestimmungon dafür durch Lest, die der Reichsministcr der Finanzen hierzu erlassen lat. Als einzelne Zalibmgen" im Sinne dieser Vor­schrift sind mir die an ten einte neu Empfänger nach Gegen'.echnung von Abzügen har auszuzahlen- ten oder zu üternvieitbeii G-samtb'träge an Dienst inkommen an^i c'm D e Ab u idungs- psennigr sind in den Zahlung-rnachveisuugen der Kassen dadurch ersichtlich zu matten, daß sie über ten aus ten VorspaIlen erreckmeten B'trag ter einzelnen Zahlimien gesetzt oder in einer beson- tecen Spalte au^gewoifen werten. Nach B^'endi- guinf ter Zahlung ist bi? Summe der zugesetzten Pfennige festzuste len imb in den Nachwciiung'n sowie am JahreSsch.u se in den Rechnungen unter dem letzten Posten auf einer beianb*ren Z ile als Zahlung an Giunteehalt oder Diäten zuzuietzen. Es muß dies sogar für jede Besotdungsgruppe be­sonders unter der BezeichnimgZur Abrunduiig gemäß 8 20 des Besoidungsgesetzes" gesch'hen. Da­gegen bedarf es nicht einer Begründung b*r sich hieraus ergebenden Abwci ungen vom Jahrrs-Soll.

** Z u dem Vortrag des Reichs- taqsabgeordn. Wolter Lambach, Der­mal tun gsmitg ieb dcS Teutfdx atianaie i Hmite l ungsg»cknl 'ei > verband es, am Mittwoch, 17. Mw., wird und iwch ges-ckprieben: Lambach ist als S.-zial- Politiker fdjon östzers mit be.eu* jxen Vorsck<Lgen und Aus ührungen über ei;«i Ausg eich zwisoen ZVapital und Archckt terbora t.eei und fiat zn'etzt noch auf dem Teutsck^ationalen Parteitag m Han­nover in einem «uve'e e venenben Skirvat die sozialpolitischen Rickiitli trn ter Dentsckp-«tianalen Volksparbci erläutert. Er ist auch ter befanite Ver­fasser einer schtvmigvollen und v u ilber»rug-ntem, reatpolilischem Sinn gottagenen S'reit ch itt geg>m Walter Rathen ans ide»b.<ftstte Wirt ch.iftskonstruk- tionen. Ter Vortvag re'sp ickck al o mte e, 'a te Ausftihrungen eines FackHiiou ei über die nn.ck- schaftlichen Probleme ter Ge e nxSrt, Arbeiter­und 9lngestrl.tenwagen, Soziali'ierwig usw., die alle diejenigen fkt) ni te e ttge'^n lasten sollten, die cmstha't an dem Wiederaukbmi un eres Vrter- lantes mitarbe:teu wollen, damit wir aus dem Wege zur B ckksgmieinscha t e b ich mal eirum Sckiritt vorwärts Lmmen und ten K.asteukainps überwinden.

** Auch Reparaturen luxus- steuerpflichtig. Reparaturen an luxus- steuerpflichtigen Uhren sind ebenfalls lurus- steuerpslichtig, wenn dabei Stoffe verwendet werden, die der Unternehmer selbst beschafft und bei denen es sich nicht nur um Zutaten und Nebensachen hantelt. Ter Zentralvcrband der deutschen Uhrmacher hat den Reichsmini­ster der Finanzen darauf h'ngcwiesen, daß die Durchführung der Luxusstener bei Repa- raturen an lurusstcuerpslichtigen Uhren Schwierigkeiten macht. Dies gilt für Taschen­uhren wie für Wand-, Staub- und Tifchuhren. Es sind deshalb genaue Unterscheidungs­merkmale zwischen lusnsstcuerpflichtigen Re­paraturen und steuerfreien ausgestellt wor­den. Als lurussteuerpfEichtig gelten nur Arbeiten der aus Edelmetall gefertig­ten Gehäuseteile, der Zifferblätter, Uhr­zeiger und Aufzugkronen und der Werkbe­standteile ein'chlicß'ich der Anker, Ankerrä­der, Ehronometer'edern und Steinfassungen, sofern dabei Edelmetall verwendet wird. Re­paraturen an Stand-, Tisch- und Wanduhren sind nur dann luxussteuerpflichtig, wenn der Unternehmer dabei Stoffe verwendet, die er selbst beschafft und bei denen es sich nicht nur um Zutaten und Neben'achen handelt, sofern die'e Stone zu denen gehören, bei deren Ver­wendung die Lnrusstcuerpflcht bei Uh-en ein­tritt. Diese Grundsätze gelten auch für Lie­ferungen aus der Zeit vom 1. Januar an, so­fern noch keine unanfechtbaren Veranlagun­gen vorliegen.

*"F uivostverbin'>ungF''ank'urt (M a i n) - L ö r i a ch mit P o ü a n ' ch l u ß nach Basel. Dom 11 November an wird von ter Babischrn Luckrerk-H'Sg-sckl eba t, Oos Baten), eine täglich.' F ugvo'nx-rbinbung Frankmtt .Main>Lörrach m.t 5roi<f>-ncu u.ifl in Mamn- h-irn unb Kar scute^a-en) her.stellt. Abflug Frankfurt (Main) 7.45, ab Man hnm 8.40, ab Karlsruhe 9.23, an Lörrach 19.30. Zurnck ab Oörrach 11.0, ab Kar Snite 12.20, ab Mann­heim 1.05, an Foa^kück (Mam> 1.45. Zwirten Qpnad) und Basel nxnrten Po'«msch- ußvcrbi idun- aen einoericht t. Nach ber Schweiz unh Flalien linb Brie'e, P skSa tm imb Druck« en als F u-.Postsendungen zu Lfiq. D-c F ug.u cküög? sind diejelbul wie im Longen Aus.audsilusverLchr.

Eine gewöhnliche 5 ngyofifart? nach ter Schweiz kostet a.iu z. B. 40 -ft 40 -- 8) Pf.

** Tie De u t s ch n a : . o > a l e Volks­partei revanstattcl uLH. e.i Mittvv b i n £>j e L'i ilom einen össe.icki e i Vo tta isale d. ?'ei 5

er meter Vamba' , H nibur ., V r i.e -e te- Zcutidxc io ulen Ha -d.ungsg . il e »ferl-i. - des, rviro über das Ti.ema fine .e i: Wo üeixu mir was mutz geschahen'? (Lie^e An^ngc.)

Lan-kreiS Gießen.

a. Hu ny en, 11. Nov In ter gestrigen Gerncintera S itzung re»t ter Bstrienneif er an, angc ichi- er beste heuten lln.id) rh.n e neN acht­weh r ei -^urietien. ES unrt> le diofen, die S.cck e ei'e5 brit.en Nack)tn>äck> ers cmszu chieilen. Ein Gesuch um Erwerbung tes Ortobür^'T-d) 5 wird gcnehmig-t In Slüry fette: daS 2 lährig.- Jubi- läum ber hie gen S>l,ve ernsa iou fta t unb eS nnpb bei die er (te eie beit eine (Line wüttige strier veranstal et. In Anb trach ter ehr segeus- rei.he-i WirCens ter Kra k uschzvester wird dem zur Zeit un erstütz ingSte-ü t gen Eli ate henittst ju Dar.ii'' a t ein einm- l g r Ve r g v n 1000 Mk. von ber © atu benn lftst. Für b.e Bavi hing ber aus Anlaß ber prnann en Feier birrter Jommmoai Sckweßem bewstli-gt !<e ©:a-t <iren Betrag von 2 X) Mk Beistglick» ter BergLung aus die Bcenntelzprei'e letzter Fa.lung wird nart> leb­hafter ?üis prackie tefdilolen, bis zum Hörl,stbetr.ige non 500 Mark 30 Prozent Nackstast an die Jiit- w.hner zu gewährrn: ur ärmere Einwohner wird noch ein wei erw Nack>last in A ^sckcku gestrl t Dis Brennholz nächster st-äl ung nirb ivrausiuliclich wiet>er ra ixmicri werten Zur Erttiuterung tes Witt'chaf splans durch die Cbeiförfteiei an Ort un> Stelle wird ein Tag in Ais idjf genommen. Dem Turnverein wird ein Quan'um Drenn- telz zur Heizung ter Turnhalle üb runden: dabei nun bedauert, daß die Tumerei b -rch ten an­scheinend liebertanb nebmeiticn Fuscha.l Port te- einfrädvirtt wirb, die Tümeret wird in erster Linie als geeignetes Mi tcl zur Ertü-'ckigung ter Jugeub erfamit. Einige kleinere Sackten ter Tages­ordnung haben kein äffen liches Jn.eresse.

KreiS Büdingen.

* Bingenheim. 10. Nov. Die gestrige Verpachtung fi5Tali d>er Mi - en y*i igte ho'e Pachtprei e Durch chii t ich wurde ter Normal- nroigen mit 500600 Mk. poo Jahr verlieben. Landwirte, die 25 Margen Land te-vir stete streu, waren trm ter Ve^pach unq ausgofck>lofftn.

* Büdingen, 10 Th* Nich en Sonntag, 14 ds. Mls., begeh: ter hieiig' Gesangverein Pteberfra-Tj" das Fest seine' 8 j hr-gon Bestehens durch ein Konzert mi uack>f lgenlem Tanze.

# Nidda, 10. Nov B r ge Wock»e eröffnete Assessor Lauckhard imGambrimis ' die Steife der Einzelvorträge, die je- en Mi ttrerfi ge­halten werden. In klaren und aenxiub tu Aus­führungen wurden di.- Zuhörer in die Zeit tes 30» lährigen Krieges g-führt, die gerate de engere unb weite e Umgebung unserer S'adt in starke Mit- lei^ensch-aft Fast iete Or schvmik ter U in» gelmng hat sei enlange Berichte u er die Sch eck- ni'se und Leiten, welck« die Betvvhner zu erdulden hatten, besonders nach tem Jahve 1634.

Airei4 Lauterbach.

Wokikteuer.

O Schlitz, 10. Nov Dem Beispiele anderer oberhessischer Städte folgend, hat die hiesig' Bürgermeisberei and» für unsere S'adt eiir Wohn st euer eingeführt, die wm Kreismissckmß gutgeheißen imirbe und die Genehmiaung d's Mini­steriums teS Innern geftmten hat. Zur Entrichtung' der neuen ©:«uer sind a'le bieimiien vei-pflichtet, die gene'bSmäßig Ztimmer oder Wohnungen' in Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Privathäiisern an Personen bei einem drei Monate nicht üb'r- steigcnten Aufenthalt vermiete. Di: Mietsteuer beträgt bei einem täglichen Zimmer- ober Woh- nungspreife bis ru 2Mk 10 Pf unb steigert sich entsprechend, so daß beispielsweise tei einem täg­lichen Zimmerpreis von 67 Mk. 60 Pf pro Tag zu entrichten find. Die Steuer hat der 93*rmL'ter zu tragen. Zdnviterhand'nngen und Steuerhinter­ziehungen uv; ten be[traft. Recht ergi'big sind in diesem Herbste durchweg die Treibjagd'n im Schlitzeiland qer.een. Das kann besonders von den Jagten im tel'i cben Fuldag unde ge'agt wer­ten, wo wenig Be febr ist unb in großen Wald­geb, e^en ter Wi'dtestand weidmännisch gefrgt wird. In vier am inan^er grenzen den k einenJa chiei'ieren wurden nicht weniger als 36 Rebe unb acht Fücksfe zur Strecke gebracht Ausfallend gering ist tm Ver­hältnis dazu die Zahl ter erlegten Hasen gew?'en. lDefonters günstig hat Fabrikant ler mit feiner Jagd in Sand'ofs abgeschnittm: seine Treibjagd brach'e ackstn 17 Nele, vier Füchse und fünf Ha'en ein. Die Wildfchweinplage mach! sich nicht mehr in dem Umfange bemerkter wie im Sommer. In einem gräf ickxn Revier wurde kürzlich mietet ein Schwarzkittel zur Strecke gebracht.

KreiS Friedberg.

mc. Friedberg, 11. Nov. Auf tem Schlosse haben Bu^rnbände durch mutwilliges Demolieren von Türen un'- sonstixm g"o- ben Unfug größeren Sck»a en angmich el. Von ben Tätern fehlt bisher noch jede Spur.

mc.^B a d - N a u h e i m, 11 9teb. Em fran- zösiick-belgil'ches Konsortium hat, wie man unS mit eilt, in ten letz»-n Tagm au ein je nc Hotelbe itzer täe Anfrco- erg-ck-en lassen, ob sie nicht geneigt feien, ihr Be'idtum abzugeteu. Hof­fentlich hat man ten An frage steUern die nötige Antwort erteilt

KreiS Wetzlar.

ra. Wetzlar, 11. Nov. Regierwigsasteslor Dr. Sch'uermami wurde als Land rat tes Krei'es O.tenburg nach Sche'wlg vwstetzt Er hat sich im hi st:gen Kreist durck bi Ein übrutg ber ob iiatorifcf)*n ländlichen Fo tl-iltu g:sckule v-r- bient gemacht. Siele Gemeinten hasten diese An­gele uh it jetzt tureb Ortsstat it g-rex t

ra. Aus dem Kreise Wetzlar 11. Nov. Die E folge ter Arbei en der Landeskuliur- be Hörde treten in ter Puammcnlccunq her Ländereien sichtbar zutagr. Die sehr ^er pl ttcrten G-undstücke ;ev5 i ze neu Ve'tzers sind in wohl- geformten wi t'cha't kben P änen verein g! und ämt ich durch e n vlan näßi e? A'g netz au g-- 'ch offen. Ber-its im Jahre 1885 fetzte im Krei'e W-'tz'ar in drei ©enrinoen die Zu'ammcnlezung mit 1091 ha ein und nunmehr ist dies lbe in 55 Gemeinten mit insg samt 23 558 h turch- erführt. Tas aeamte fiu turlab beträgt im fireire W'tz ar 32 000 ha. Hiervon sind rund 8442 ha 96 Pwzmrt noch nicA zusammengelegt.

Starkenburg und Rbeinhe'sen.

sw. D a r m st a b t, 11. Nov Tie Taris- öer^^nblunflcn der faufm. Singe-

Samstag, !3. November 1920

stellten, die manchmal recht zugesp'tzk nxiren unb zu Bedenken Anlaß gaben, haben Heftern ihre vorläufige Erledigung erfahren. Die Derhandlunaen, Die während des ganzen TageS bis in die Abendsttinden baucrien^ haben zu einer Einigung znx.schen bem Ge- werkschastskartell, her Arbei'geberverbänbe und ber Tarifgemeinschaft geführt. Der letzte Schiebsspruch, den bie Angestellten abgelcvnt hatten, würbe vollslänbia beseitigt unb bie neuen Sätze auf Grunb freier Vereinbarun­gen festgelegt. Bemerkenswert ist bie Ab­schaffung einer Sonbervereinbarung in den Gcl)ältern beS EinzelhanbelS unb bei L benS- mittelbranche. Lebiae, bie ben einzigen Er­nährer ihrer Familie bilden unb mit der­selben einen gemeinsamen HanShalt führen, erhalten monatlich 75 Mk Zulage. A.lein- stel)ende lebige Angestellte, w?lck>e nicht bei ihren Eltern wohnen, erhalten 50 Mk, ver­heiratete Angestellte 150 Mk monatliche Zu­lage unb eine Kinberzulage bis zu 100 Mark. Weiblicl)en Angestellten w rb ber lOprozentia« Abzug nur vom Grundgehalt gerechnet Anl bie Verhanblun^en schloh sich im überfüllten Saalbau eine öffentliche Versammluna der laufmännischen Angestellten an, die sich mit den getroffenen Vereinbarungen einverstcut-- den erklärte.

Hessen-Nassau.

Eine Bauern- und Stndrntcnversammlnng in yjiarbiirfl.

( ) Marburg, 10. 9tob. Die Kurheffto schc Baliernsck)ast hat acht große Berfamm- lilngen in Kurhefsen «ngekündigt, von denen die erste heute hier in ben Sladisälen unter ganz gewaltigem Andrange von Landwirterr aus ber ganzen Gegenb, Jotoie in Anwesen­heit einer großen Anzahl korporierter unbt nichtkorporierter Stuten,ten stattsanb. Bei Beginn teilte ber Hauptaeschäftsführer Fürsd mit, daß soeben durch ein Telegramm dev Regierung in Cassel ber u. a. angekütidigtel Vortrag des Hochmeisters des 5Zungdeutsck)en Ordens, M a h ra u n aus Cassel, der über den Jung deutschen Gedanken" als Brücke zwischen Stadt unb Laub sprechen wollte, verboten sei. Hiergegen ronrbe von ber Versammlung Einspruch erhoben unb auch eine diesbezügliche Ent­schließung abgefaßt. ES sprach bann dev zweitt Vorsitzenbe des Braubenburger Lanb- bunbes, H i l l g e r-Spiege^berg, überben Landbunb a \ 5 Retter ber Land­wirtschaft unb bes deutschen W i rt- s ch a f t S l e b e n s". Er schilderte den Zu­sammenbruch alS Folge der Revolution, bid alle enttäuscht hatte, sogar die Arbeiter, und trat für ben Zusammenschluß aller beutschen, lanbwirtschaftlicheu Organisati'nen ein. Ten Marburger Stubenten sei ber Dank ber Thü­ringer Lanbwirte für ihre Hilfe in großen Not für immer gewiß. Hauptgefchäftsführer Fürst hielt bann einen weiteren Vortrag über diekurhessische Bauernorgauifation am Scheidewege" unb betonte, baß in Kurhessen für den Gedanken bes batbigen Zusammen- schlufses ber gesamten beutschen lanbwirte chafllicheu Orgauifationen bahnbrechenb ge­wirkt worben sei. Nachdem noch ber Provin- zialporsitzeube des Bundes der Landwirte in Kurhcssen seine Sympathie für diesen Zusam­menschluß dargebracht hatte, sprach Mahraiin auS Cassel üoer das Verbot, die heutigen Verhältnisse usw. Der überwachende Polizete kommissar mußte ihn mehrfach ermahnen, worüber es zu Lärmszenen kam. Mit dem Ge­sänge des LiedesIch hab mich ergeben" en­dete die mehrstündige Versammlung.

Kündignng vo» Angestell'tn.

fte Fran kfu rt a M . 11. N v Mit tem henttren Tac) ha: das Stit>tt'ch. Arte't'arnt eine Ai'ftvrdenmq an die B ttiebs in ernebmer er* lv'sen, wonach Zunächst allen 'w-ftckichen im männ* licken Angestellten, tie in Fran ftir: a M nick^ z-n ständig sind cber in Dcppc"v 'rdi'ensl steten, zum 15. Ncvembcr ackün' i<j wird. Anüelft der Unflänbtgen sen >rtxmfiirfer Erwerbslose einrrfbe It werden. Die Erwerb^lostn werdni pro- zenttial auf die Be riete verteilt, doch stebt ten llirfemehmmi rei, tie Unständiaen imh Topvel- beschöf ig en west r zu b Hal en linder allen llm- ftänten sen jetorf) ti* tem De rftte v'v-zennial Mifa Irnten Env b lo'en beschäftigt werdn Tvi Unternehmer ter'en-knnck una zu er ja tcu, ob der Vevorte una rarf» tommeu ist Ter Vetriebs- rat hat t-ie Rückmef«ung ^'genzuz^ichnen In F a?e kvmm'N 3'23 Pe len iicbrnte männ'iche und weiblickie Arb i s?räf e In Frn:fi<rt a M. inh zur Zei 10 0 imnelrm e Ar'e t t ä te Div- 'm stehm 1'58 uns> Pm'e Slrb i S''te en die in Frankfurt a M. nick) zustäntän ich strr' ver'chi-d-nen BerusSaruppen ist -in zahle-mäß ger Ausgleich richt mcgtich, deshalb muß die Fraqe gelöst werten Be onte e Hirei brau­chen nach die'er Reglung nicht einzu'r tm, ter besonders in tem neioerb irfvm Berufm der Ar- beitsmartt nickst überlastet ist.

mc. FrankfurtaM, 11. Nov Heer ist einet Flugplatzgesellschaft in ter Gründung te- arifien, an ter sich ber Magistrat vorerst mir 100 000 Mark beteiligen wird

)t Marburg. 11. Nov En Gittsbeitzer war in 4000 Mk Ge'dstrafe genommen worden weil er 50 Zentner Getreide zu wmii ateHieferfl hätte. Tas Schöffen"e-icht hob die'e ©träfe a^if, Nacktem sich hcrau-ste lte, daß der Mann 6 ) Zent­ner Getteide mehr abgegebm als er verpflichtet war.

HochschulnachrichteNl

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