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o< liifjcner Injeljet ftteiti taglid). außer ionn. und feiertags, »«»-»preise
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170. Jahrgang
Mittwoch, »3. Gttoder 1920 zaiuaiime von «.iijeigca für 6 e lagesnummer bis 8um 9iachmlltag vorher O ohne jede Berdindlichbert. [ preis für l mm hohe für Anzeigen v. 34mm Breite örtl d) 35 Pf., auswärt» 45 ‘Pf.; für Reklame.
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General-Anzeiger für Gberhessen MW
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^Ssten Dank.
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Die Verhandlungen über die Wiedergutmachung.
Die Konferenz ßlohb Georges mit dem gischen Minislerprä identen Delacroix unte ohne Frankreichs Anteilnahme zu ,-nem rechten Ergebnis führen, und man sicht ans dem Lauf der Dinge, wie jie sich e|t abspielen, so frecht, daß Delacroix nur r gefügiges Werkzeug der Politik Mille»- ritdS ist. Die französisch-englischen Vorhand- ur.gen über die Wiedergutmachungsfragen h® zwar nicht im Wortlaut der beide» rilig gewechselten diplomatischen Noten, aber • <b in ihrem Hauptinhalt jetzt bekannt ge- srden. .Herr Leygues als Sachwalter Millo- eilds, schlägt den Engländern als Kompro- iß eine Vorkonferenz von Sachverständigen
Brüssel vor, also einen Wiedergutmach- -sausschust, der „in Gemeinschaft mit den teresfierten Finanzministern" zur Entfchä- lungssrage Vorschläge zu machen hätte, die :nn wiederum auf einer Konferenz der Re- : »rungshäupter beraten werden sollen, um einem endgültigen Abschluß zu gelangen. ,'jt beiden Beratungen soll Deutschland ein- • öden werden. Der Zweck dieser Uebung ist rctürlid), die eigentliche Genfer Konferenz zu bewässern und vorzubeugen, dgß die Genfer ioflunq zu einem lauten Zeugnis wider den
altvertrag von Versailles werde. Immer- l’it, wenn Deutschland bei allen diesen Ver- mdlungen eine ausreichende Beteiligung zustanden wird, hat -es die Möglichkeit, durch llighcit und Weitblick, aber auch durch Ener- ir und einen furchtlosen Provagandafeldzug it französischen Künsten wirksam zu be- ffven. *
London, 12. Olt. (Wolff.) Das Reu- sthe Bureau erfährt, daß die Antwort r a n k r e i ch s auf die britischen Vorlage betreffend die W i e d e r g n t m a ck> r g heute eingetroffen ist. Sie trägt vollkom'- «» versöhnliri-en Charakter. Die Verhand- ^rgen werden fortgesetzt. Die britische Mib- kilimg hatte angeregt, daß vor der Tagung
in Aussicht genommenen Genfer Kon- enz der Weg erst freigemacht werden solle sch Zusammentreffen der Finanzsachvcr ndigen der Alliierten, die aus der Wieden- Machungskommission gewählt werden könn- r, UM mit den deutschen Sachverständigen - damit verbundenen technisck>en Fragen zu 'itern. Es wurde vorgeschlagen, daß die >rfer Konferenz danach ftattsinden solle und geregt, daß das Zusammentreffen derSach-- ^'sfändigen in Köln stattfinde.
London, 12. Oft. (Wolff.) „Daily stronicle" schreibt über die W i e d e r g u t - tuchungsfrage: Durch die Methode, die nankreich Vorschläge, werde es für eine Gene- ; ion ein Damoklesschwert über das Haupt iittschlands aushängen, während England h Frage gleich Regeln wolle, um nicht nur >er Frieden dem Namen nach, sondern einen rcklichen Frieden in Europa herzustellen.
Paris, 12. Ott. (WTB.) Der Sonder bericht- r alter des „Malin", Saucrwein, berichtet seinem [taute aus London, daß der belgische Minifter- äfident Delacroix dem englischen Preinicr- uifter Lloyd George den Vorschlag machte, Krüssel eine Sackverständigenkonferenz also ge- "nrmaß.n einen Wiedergutmackmng'cu s.huß. zu et aui>cordentlici)en Sitzung in kürzester Frist (kmtnnidvaft mit tv.i intcief-'rertcii Finanzstern zur Beratung der E n t s ch ä d i g u n g s - gc zusammenzuderusen. Die Dorsch ä e dieser 'nsenm; sollten alsdann aut einer Konferenz der 'Nmgsclk'fs beraten werden, um zu einem end-
Abschluß geführt zu werden. Zu diesen Be atumren so le Deutschland ringe- toerben Delacroix ist der Ansicht, daß die »tzösische und die englisck)e Regierung seinen Vor- üifl annchmen nerden.
Sauerwnn bemerkt dazu, tvß trotzdem die vkichen Mcinungsoerschiedenhei- » darüber fortbesteben, ob man zur "etzung einer Pauschalsumme gt'arn n
, ober ob die von Deutschland zu zahlende chädigungssnmme ohne Rücksicht aus fintr.t» le mid politische Möglichkeit festgesetzt n>er- ^soll.
*
neue englische Stimme zur Revision des FricdenSvcrtra S
London, 12. Oft. Ter Borsi tzende der , »T lkru a i i on ale n Wirtscha f t sk onse- in London, Sir Ge- rge Paifh, er- daß, falls den Ländern, d'e durch den am meisten gelitten haben, ntd^ gebal'e Grafchritannicn in kurzer Zeit vor <ir?fc.i jjjwerigfeiteii stehen werde. Er trat für ci c bes Friedensoertrages en.
«i m ? u , der frühere hallä cki''ck>e sdiranz- s»> -1 D?r- Deutsch'a i> et:.en Kredit y
■®5bren zum '?[ Haus von Ro 'osten. .Holler o j Oewährung von Krediten bereit, .1 c
v-l', d m geb ren we.dei sckle. müsse i * L? ro“r-il err.eisen. Der dcutscle Zourivalift regte zur Beeüigung des We^-selk,rses die ^oung eines iuteruatT?r.a.en Syndik .ts an.
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Internationaler Kongreß der Liga für den Völkerbund.
Mailand, 12. Okt. Stefani. Am Dienstag nachmittag eröffnete der Pr.isident des Organi- sationskomitec-s, Senator Nus.ini, die erste Sitzung des mternationalen Kongresses der Liga für den Völkerbund. Im Kongreß s.nd vertreten Italien, Frankreich, Belgien, England, Spanien, Iap.m, China. Rorw'g-m, Polen, Rumänien, die Schivciz, die Tschecho Slowakei. Zugostavien und Portugal Senator Tittoni sprach int Namen des Völkerbundrats Er sagte u. a. : Wcrm wir den Krieg auch nicht vollständig beseitigen können, so werden wir doch dazu gelangen, ihm Hindernisse in den Weg zu legen, so daß,er weniger häufig vorkommt. Nach Tittoni begrüßte Minister be> Aeußern Graf Sforza die Versammlung im Namen der italienischen RegieruM und des italienisäien Volkes. Namens der anderen Regierungen antmorteten die Telidierten von Belgien, Frankreich und England, worauf die Eröffnungssitzung geschlossen wurde.
Der polnijch-Nlisische $rteöc.
Amsterdam, 12. Okt. sWolff.) Nach einem Telegramm der „Times" aus Riga ist am 10. Oktober zwischen der p 0 l n i s ch e n und der b0 lschew ist ischen Delegation das Abkommen über den Waffem- stillstand abgeschlossen worden. Man erwartet, daß der vorläufige Friede am 11. Oktober unterzeichnet worden ist. Die Feindseligkeiten sollen 48 Stunden nach der Unterzeichnung eingestellt werden. Die vol- nischen Bedingungen sollen in verschiedener Hinsicht abgeändert worden sein: u. a. soll Polen von Rußland nicht 400 Millionen Goldrubel, sondern nur 100 Millionen GoU>- rubcl erhalten.
Polen detzavouirt den General Zeligowsti.
Paris, 13. Okt. (WTB.) Ter polnische Gesandte in Paris, Graf Zam'-Yski, hat gestern nbmb dem Mi isterp.äsitenteu u. d Mu i er des ?leußem, L e v g u e s , im Namen seiner Regierung bi-- Erklärung abg'gcbeu, daß die poiniscie Re- c,i'rung den General Zeligawski vollständig desavouiert habe und alle k':r zur Verfügung st h.uden Mitte! cmwenden tocr e. um d.e Tnrppm, li? in Wilna ctngi'K sind, zur V. r- innift zu bringm. Levgues l,a- diese Erk.änmg sofort dem Vorsitzenden des bSöIfcrfnirb?:, Leon Bourgeois, mitgeteift, der st»sori an den Vorsitzenden der Nb^rduung d. s Völk.wbui-des dralstcte, der sich gegenwärtig in Wilna auihäll, um sich von di-sem die Nichtigkeit feiner 3n ormatuon bestätigen z u lassen.
Verhandlungen zwischen Wrangel und der Sowjetregierung?
London, 12. Okt. Neuler meldet, txch in Warschau das Geruch: umgehe, die Sowjet- r egierung häi.e beschlvsen, GeneralWran- g e l V 0 r s ch l ä g e z u m a ch c n. Si? soll brrciis einen Del-?gi r cu zu di'em Zweck in das Haupt- ouariier der russischen Südarme' entsandt habe.,. General M a ch r 0 w, der von General Wrangel nach Warschau entsandt worden war, hat diese S adt am Samstag verlassen, nachdem feine Mission gescheitert war.
Amsterdam, 12. Okt. (Wolff.) Der „Telegraf meldet: Einer „Times"-Meldung. aus Warschau zufolge nehmen die Berichte über Auf stände gegen diebolsche- wiftische Regierung in verschiedenen Teilen Rußlands zu.
Aus der Nkrainr.
Paris, 13. Okt. -WTB.) Tic Sowjet- regierung hat der französischen Rechenmg mitgeteüt, daß die ht der Ukraine noch weileei- ben französischen Familim, die in ihre Heimat zurückkcbren wollen, ungel)indert abreisen können.
Reue Revolten in Ftalien.
Mailand 13. Okt. 'Mckst) Wie dcr „Eor- rierc della Sera" uwldet, wurd-a.r am Montag in den Brüxiwcrken neue Versuche der Besitzergreifung der Fabrikanlaacn unternommen. Dvotz des kürzlich un'er^ich^en Ab- K) mm en5 sper- en l ie Ard r .er die Ausgänge und verhinder.en die Angestrll e.r, tie Fa ristaume zu verlai-en Ie'-xh Ikmn'e die P- lizei die Arbei cr- ma'sen ickli "I;d) an der Durchübrung ihres Vorhabens verhmderu.
Schießereien in Dublin.
London. 13. -£)t. (WTB) Iiwolge einer gestern f üb in Dublin vvrye o-mre.-t n Hcruo- ucl'ung b:;rd) Soldaten au* P a nzera utos fnn es ht rer ckst .'enen Tete” der S adt zu Sckic h crcic n, tw b r ein Os'.z>' ge b e .t>?r- öen ist; ztvei Soldaten und eüt Zivilist wurd-cn verwunde!.
Mesopotamien.
Paris, 12. Okt. Wolst'.- Die Havas ans Konstantinopel vom 9. Oktober b r-chrtt, sollen aus Mesopotamien schlechte 'sachr-.ch en vor- liegen. Die Boi sch Zwisten be robt u das Land im ?h)r:e;i, wat) ns di.' türki'.h. t Nationalisten es- an seinen anderen Grenzen o-igurfaL
Au- öcm Ucictye.
Das Gesetz gegen Kapitalftucht.
Berlin, 13. Okt. (WTB) Dic Borlemlng des neuen glesetzes ge.rcn die Kapitaliluch t ist voran tast worden durch die Tatsache, daß das b slerige Ote'etz am 1. Ok ober aujei .Straft trat Man nahm bei der Festsetzung die es krrz-m Termins an, daß die Beran agung i> r haup. ä(!'lichstcu neuen Steuern bis daüin abgesch.os.eu seist inevbe Diese Voraussetzung trat nicht ein und deshalb müssen die Ab-Khrmaßnahmen gegen die .stapitat- s ucht m:f 'ech:erhalten nierden. Das neue Okt .5 saßt pio in versck.irdenen GesetzLU irn'> Be.rwd.m.tg^n streuten SBorfdmf.cn tiefer Art zusammen und nimmt gleichzeitig einige Acitde.mtgeu und Ergän- Äimgen vor. Der Paragraph 2 beschränkt sich auf die E k ärungspslicht bei Aufträ .eil zur Venendung von Wertpapicr<m, Zahluugsmitie.n usw. nach tx-ni Arislanie auf Nichtbtnücrs. Paragraph fi bringt Ausitahmevorschrist n mit einer weiteren Erleichtc> rung für beit Geldverkehr der Reichs- und Staa'.s- bk'Ijdiihii imb znm Teil mit einer Wiederherstcklung der Vergünstigungen für Ausländer, da die brieflich oder telegraphisch aus dem Aus- laude erteilten Aufträge eines Ausländers von den Vorschriften des Gesetzes aus genommen werden. Bei Verßrtduugen von ZahlungL-nutleln und Gutschriften zugunsten einer im 4lüslande anfaffigen Person oder Firma ist die zeitliche Begrenzung fallen gelassen worden. Gleichzeitig wurde die Freigrenze auf 30.-0 Mk. erhöht, besouteoe Fälle artsgenommen. Auch für den Reitenden verkehr ist dre Freigrenze von 1000 auf 3000 Mk. erhöht worden, unter Beibehaimng der zeitlichen Begrenzung innerhalb eines Äalendermonats.
Die Novelle zum Veamtenbcsoldnngcgesetz.
Der „Deuischen Mgrm inen Zei'tmg" zufolge ist dic schon seit läng-ver Zeit,cmgrckü.idigt'.' Novelle zuM Beamtendesoldungsgefctz dem Reichs <cg zug-?g.rng>m Ti? Novell? sieht die Herausietzung einer Anzahl Bemn.engmppcn in eine höhere Besoldungsgruppe vor.
Ter Streik im Zeitungsgewerbe.
Berlin, 12. Ott. (Wolff.) Zum Streik im Zeitungsgewerbe wird uns vom Neichsarbeitsmiliisterium mitgektit, daß das Reiclisarbeitsministerium noch h?ute versucht, neue Verhandlungen zwischen den betten Parteien ein- zuletten.
Berlin, 13. Ott. Laut „Vorwärts" haben dieBcmühurrgen des Reichk-arbeitsministeriums, die streiteuom Parteien im Berliner Z c i t u n g s- g ein erbe zu nrnten Verhandlungen zusammEU- führen, den Erfolg gehabt, daß heute vormittag 6in: gn:: g :■ ) erbanb. ungen im N.ich achcitsministe- rium ftattfmben.
Der Streik in den sächsischen Grotzstäötcn.
Dresden. 12. Ott. (WTB.) Neidern der Schiedsspruch des Drcsbeiter Scklichtungs- a u s s ch u s s e s zu Ungun,.en i>er Gemeinde' arbeitet ausgefallen ist sind, wie bereit-5 ge- meldet am Montag die Arbeiter der ftäbtifdicn Elettrizitats und Gaswertt: in Dre s de n und Leipzig in den S rcik geirrten, Ivähre'-d die Ehcmnitzer Arbri cr bereits am Samstag die Arbeit nietrug Lgi haben Tv: Ü -eigen städtischen Betriebe arb.i.en in der bisherigen Weise weiter, obwohl es 'ich, tei dem S xxii' um Lohrs- iberungtm aller stat» i eben A.l-ei^r Hand lt. Durch den Str it' in ben Clek rizitäts-, und GaswerLen sind bi.' S ra'cnbnhnen. zahlreiche Fabvilleu und son-4<w Betriebe in Mi.lei-enschäft geyx?.m worden Die im Lause des gestrigen und heutigen Tagrs führten Einigungs'verlandlungen v. cki f-.u ergebnislos, so t-ast mit einer längeren Dauer des Streifs gerechnet w-wten muß.
Leipzig, 12 Ott. «WB.) In Zwickau trxxt-’n die Arbeiter der Gas- und^ El -lst i i .äts- n*. rFe heute früh in den Auss and. Ti-* a "t an .- acb st.'.i werden verrickftet. Für den Iall des Ein- go.iscns der tcchnischeu Nothilfe brji-en di, Arbeit r mit der Vescha ;ung des Streiks. Auch in Reichenberg streik ir ci b:n e früh die städtischen Ga - und El.ktZ ttäl <ir(A'it r. Tie B r'anolungen, die zwsstle'i den Ra'snritgst«derii und dm Arbeitern eingeleitet find, sind noch nicht abg^-schl-osten.
Walter Rathenau.
Berlin, 12. Ott. (WBst Wie wir von zu- Derläf-i >er Seite cr-'ah en. ist die Nach-iei g- l scher B -st er, da; 2v W a ter R ithenau di,- v inrc.ßestarrb is nack) E: g'arrd verw ig?rt mord'n f.'i, nicht rillig. Rathen'n be irr-ci i h rn B sitz einer Eirrv i e rlaubnis, ist a'oer rechin7ett, nach Lvirdvn .wir Dnlnrhmc an der mtrmatinvrleu Wirtsck» ß - konferenz zur Bekämpfung ter Hun -ers- not iu r.ifen.
Di,res Tementi des W I'T'e't Drir^aus in Wiede Nirn dunkel und \nbrt neuen Katsch heraus. Es wäre aber zu wünschen, da.n die Ochfcrit- li ',5 :t mit s ichen Mcld-irngort. ti ast auf ein ge- n i f » 9i klan Bedürfnis i-i Uten f 1 r , schont bltabe!
Bus dem besetzten Gebiet
Der Unterhalt Cer De'atzi'.-gsa'-mee.
Berlin, 12. Okt. ,Wolff.) Ti? Agentur Savas dementiert eine Nack icht ter deut- schoen Pr.sse, wonach die Franweu 330 £>e'tar frrickchbaie t G.länstrs bei Kaiserslautem requi- rie.ten, um darauf cm MurtitiouSdervt zu er- rrchtm: cb n'o b?- Nachricht, da'st die i.o‘'e~' eines ,iii erristote ‘.«en Berr iu> pois bst stai ers'aute.m sich au,' 40 M:l io neu Marc be'aus n würden. Außerdem wird bi? Behauvturtg auigestell, daß' die von der dutsch.m Presse gegebenen Zifsern für der. Unterhalt der B c f a r-11 n g a r m e e I irreführend feien. Tatsächrich bestand bie Absicht I
zur Anlage eines großen MunitionsdepotS m Kaiserslautern, nur ist uad> ben in den al lerer, an Lagen ring.gangeneu .iachrickstm allerdings jetzt t>ie Errichtung au g hoben morden. Die Kosten je-3 anzuu g nöen Benzincerwts würden nach einer aui Ansuchen der französischen Behörde ausgestellten üb richlägigen Bereckmnng in der Tat etwa 40 Millionen Mart o.traq n. Es handelt sich inn Txnitanluin.nl für 40 000 5x.to.iter Benzin und die nötigen Puiirpwllag^.-n, tiauegcieii'e unb Ber- lad-stellen. Daß be: Landwirt choit unter der Be sckrlagn.ahme von Lärtder^ cn für F u^platze sehr zu leiden hat, ist ebenfalls amtlich ,e ^gestellt. Ten Behauvtung.rn, daß die deutsch 11 ;fuhlungen und die wirklich'« Ausgaben für dre Besatzungstruppen nickt bifferi.Tiit, ist entqegeuzuioaskn, daß in den Parlament.n der Besatzimgsmächte von amtlicher Seite wiederholt lesigestellk worden ist. daß die bisher geleisteten t-eatiilyen Zahlung«» bei nxitem nufjt den Betrag der tapächtichm Auiwendungeu decken, sondern daß es sich rnrL- nrehr mir um Wbsch agszahlungen handele.
Der Parteitag der Unobhaikgigen.
Halle a. S., 12. Df- (Wolft./ Der Parteitag derunabhängigen sozialdemokratischen Partei Deut,Monds mürbe heute in Anwesenhrit von melyr als 500 Trilneümern baruntier auch ausländisck>cn Parteigenossen, von dem Par eioocsitzeuden Eris bien cröff.v't. Dieser erklärte in cm.T Rede u <t, um eine wirksame Ak.von zu erntvglid^n, fet volle Mlarbeit über den Eharakter, die Grundsätze, Abfichen und Ziele der imabhängigen fvzinli.ische i Par ei notwendig, stlorheil >ei nur m^lich durch klares Annehmo» ober Ablehnen der Moskauer Aufnahmebedingungen und geg» b.rnenfall ■ ti • ehrliche Bezeichnung der Par ei als lommnni ide Partei Deutschlands, Sek.von d.r dritten bommunisri chen Znternanouale. Zu Vorsitzenden wurden D»N-> uuntn und Braß g»oahlt.
Die Spaltung der Nnabhängigen am Nieves chcin.
Düsseldorf, 11. Okt Mit 153 aegen 50 Stimmen hat bet Vertretertag der Unabhängigen S vsalpcmokrari des Berits Niedrer Hein sichvorb.-haltlos für die Annahme derMvs- lauer Bedingungen zum Anschluß an die Tritte Internationale crflärt Der er c Bericht- erlsta.'ter über die S ellungttahme zur Dritten Zn- lernationale, Dr. B r e i t s che i d, SEe-Iüt, lehnte die Moskauer Bedingungen geundsätz ick» ab und entarte nur bann feine Bereitschaft für den Eintritt in die Tritte Internat onaie, lucnn das Selbst- (’ef;intntung5rcd] gewahrt b ei'oe Ter linke Flügel bei ben Unabhän-g gen am Ni derrheiu ist aüer so start', daß dieser Berichterstatter wenig Erfolg haben wnnic. Nach der Ab immung verließ die Minderheit diese Verl-aTchlungen und setzte für sich den Parteitag in anderen Räumen fort.
Sotfoldemofraiiftfier Parteitag.
Äk. Kassel, 11. Oktober.
Tie heutige Sitzung wurde durch Hermann Müller gegen halb 10 IHyr vormittaas er» öffnet. Er gab zunächst dem Holländer Vligen das Wort zu eitern: kurzen BetTrüftung. Dieser ist zwar rote er sagte, nicht beauftragt, Gruße des Exkaisers zu überbringen. Die holländischen Ar beiter hätten nur bedauert, bal; er nicht schon 10 Iah e früT» r dortom a kommen ^odre, sie hätten auch feinen Anlaß, ihn des Landes zu verweisen. Ein Vertreter von Tschechoilovakeri ist, rote der Vorsitzende mit tritt, am Er seinen r^rlnnp.rt, weil infolge der Zwiste zwischen Sozialisten und Kommunisten kein cinztger Geflösst abtomnun kann Dagegen ist ein Vertreter ans Georgien anroefenb.
Otto Wels erhalt sodann das Wort zu dem gedruckt vorliegenden
Bericht des Pnrtt Vorstandes
über das Gcsch'iftsjahr 1919. Das ad gelaufene Jahr war danach rite» der fruchtbarsten im Leben der Partei. Die Preffe tonnt; verdoppelt werden, bie Zahl der eigenen Druckereien hat ^erheblich zugcnommen. Einen Ausgleich zroischcu Sazialis-- n:us und Kapitalismus kö.me cs unmöglich geben. Wels sagte »»eiter: Wir lch^ren rite Polftik ab. Die durch Kantps eine Revision des Frtedeusver- träges enuartet. Die Politik der Radikalen zerstört ;cbe Möglichkeit einer R. oision d s Friedensoev- krags unb macht die Verwirklichung des Sozia- li.mus zunichte. Der Sieg de- Völkerbundes, wie roir ihn verstellen, ist die Nia^rlage des Imperialismus. Tie Politik der größten Partei Deutsche lcrnds muß meinuttgsbildend utn richlliniengebertd irirton W i r fordern Revision des Friedens vertrage s.undTurchrührungdes Aufbauesderzer störten Gebiete. Tiefe ö-arberung ist txr Lenrpmtt der Wievergut- inachung, denn sie ist die einzige, die nur Denen zugute kommt, die unter dem Kriege gelitten habcn. Jnnerpolitisch ist diese Art der Wiedergutmachung von Bedeutung, nxril sie beweisen wird, daß die Arbeiter die citrzigen solventen Bürgen für die Einhaltung ber durchführbaren Forderungen des Friedeitsvertrages sind. Wiri» der Gedanke, Die SLQi>itauet Idee mit Waffen niebecjutoütteln, zur Ue^rynigung, so hat
Schicksal ss.U!'>.' Deutschlands geschlagen.
Wir ivu ?-i? Wiederau iralr.ne btt B z c'nnr- g.rn mit Ru.ckand, nickt, rr.ck cm Rutzand bolschs- wi'lisch, pmdern »veil cs boickcwr Mch bL I« ISütjeriid/en behaupte-', bei der iJiri/^tag5nxw
".en Sieg dan-r g'-rcagen zu haben, trotzdern wünschen sie ben Einschluß der S>;iald'.-motaUai m be


