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Swektes Blatt

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zum

fchlnß zu bringen.

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Albdruck verboten.)

Fortsetzung 9.

roun / roß«« 8 Mertz, Malm

preiswertes bot:

rfen (.Hechte ganzen ftlltfifeltyl kttb 8 Ubt an n verkauf. 110788c

Berdux

Srr-iprrcher 211

tieZalkner aufLmöenhöhe

Roman von ReinholdOrtmann.

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ßpltMl p" Streit« -Deckte -Slorei

:haufenster

1 Filets

16. ds. Mts.

> hochaparter

soweit als möglich auszugleichen und Werk der ®ef0[buna3ottminTg und die enfo schwierige Frage der Einstufung

"*&»$ Ti;! 70 4 ^Stillk 7«^ Ttttnatra -,«"8 M

inibh^L- KK «Ä» sgis ÄS >Aauchel"

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siisä

vr. wirih über öle Rridisbefolöungs- orönnng.

Freiburg i. Br., 11. DTL (WB.) Reichs» nanzminister Dr. Wirth hat sich in einem schreiben an die FreiburgerTagespost" ifr die gegenwärtige finanzpolitische Lage tb über die Stellung der Reichsregierung . r Besoldungsordnung und deren Berab- iiebung geäußert, wobei er u. a. erklärte: i handelt sich bei meiner Stellungnahme j wtitergehenden Beamtenwünschen nicht num, dieser oder jener Gruppe etwa aus ti-*f it5gTünbcn eine Höherstufung noch

; uubilligen oder zu versagen, sondern ich 12be sowohl den einzelnen Ministerien gegen- iber wie auch in der entscheidenden Sitzung \*t Reichsregierung zum Ausdruck gebracht, 136 es nach meiner Auffassung gänzlich un- !-glich ist, im Hinblick auf den Ernst der Finanzlage des Reiches, solche weitgehenden Ltnformungen der BesoldungHordnung noch irzunehmen, daß außer den schon jetzt er- ochsenden Mehraufwendungen von 40 Mil- I znen, die zu den Frühjahr Sau fwen dun gen rzukommen, nochmals weitere Milliaroen r^ufreien würden. Man möge den Finanz- inifter suchen, der es wagte, an den Reichs» .a zu treten, um jetzt, nachdem die letzten ffem des Fehlbetrages in der ungeheuer- hen Höhe von 67 Milliarden bekannt ge- nben sind, die Besoldungsordnung deS s noch einmal umzubauen. Ich habe ! verkannt, daß selbstverständlich nicht alle ten der BesoldungSordnung nunmehr -gemerzt sind. Im Besoldungsausschuß des tchstags steht jetzt diese Angelegenheit zur tung, und dort ist Gelegenheit zur Be­trug und den Finanzminister zur Reche n- aft zu ziehen. Jetzt liegt es bei den poll- scheu Parteien, unter Erwägung der besorg» .iwregenden Finanzlage und unter Bcrück- tigitng der Gerechtigkeit das Werk zum schluß zu bringen. Der Minister erinnert seine Mitteilungen, die er in einer der ten Sitzungen deS gesamten Ausschusses nacht hat, daß die Regierung für eine esoldungsordnung, die einen gänzlichen ?uaufbau bedeute, eine Verantwortung nicht ehmen könne. Es könne sich nur darum adeln, soweit als möglich in den Gesetz­twurf Verbesserungen hinein zu bringen. ** Forderungen, auch die Hebung der De- tenklassen unter dem Gesichtspunkt der ^chtigkeit zu prüfen, sei Sache des Aus- sses. Dr. Wirth spricht die Hoffnung auS, ß es gelingen möge, die noch bestehenden

ti fernen Schienen der Sblegen, betn »^ringtid/t iten \u 0«.leicht allzu schroff a5gt- harte, der Reid und die Mißgamst der ZLollc- rmn, denen sie doch willentlich nünca's zu nahe Itatcn war, die in hm g'üße Freuardlick/k- it ein- Alten Boslx-iten deS Tir-ttttrs, die verleg'an L®1* -i m er von unberufenen.'g ingen ni Sti if berviteten Gerda auch imge-^te Stunden. Unö dazu die eitrigen Gedforgw, ingftlid) (Strteilen ter Gunchen und P emiigt, Itr'Hg auf dem Siri itusckockier bereft-ftm kärg- Mah-elten, die an der'.nnaschine btnxb- NL.1»e. War boS ma:te Handell' tfch n ' Vr Wohlwollenden auf dar Galerie wirklich daS ^oert gcnx'fen? Stoimte die begeiste re Hingabe vor Kunst s« sdxrd.os halten für tie Armscckig- :* iineä in mühsam verstecktem Elend gefri^eren «ms? Nein tamendmal nein! Denn diele haft' diesseits der Rampenlichter ein gani Gesicht, als sie eS dem bebag ich genießen- F Suydxriter junrmtte: mir ter'me d s Fran» ''Ler E adttlxute S wen'g'enS La ment) wir tr ' 6leid^a;tig g.üöte h-.inowcr.Iich: Routft e der Mn der ersten Stunde an aut ihre P an* DaS ihr hehr und heilig gewesen, mar rings j. £ »er zu einem Gegen stomb seichten Ge t es , 8«lS gemalt morden. An fdeale Tit ;4tg* ober an Schlimmeres muhte sic in d.eei btc hinter ihr layn, di keusche G ut irntgen S«le verschwenden. Wir eine hete origung empfand sie von Lag zu Tag immer

rN*che nnd Schule.

- Lich, 10. Okt. Pfarrer Freitag, der $abre als Stistspfarrer in unserer Stocht ge» rft und s«b rn dieser Zell durch seine eote mschrnfreundlichkeit die Zuneigung aller Be- (TfnmfidTrriic in hohem Maße erworben hat, ilt gcg.'nwärig crfanalig zum Besuch hier Heute en pred-we er in bet überfüllten Stiftskirche anp gvttcSbienstk ter einer andächtigen Zu- r*rf<far Heute abend versammelten sich zahl- ftie Freunde bei hochgescklätz en Geistlichen zu M geselligen Beisammensein mit ihm bei Gast> (te: Heller Ter GesangvereinCacilia" erfreute h Aast durch einige wirkungsvoll zu Gehör ge» httm Chöre. Eine Heimkehrerfeier wird am fcd>tbm Samstag von der Stadt und den Vereinen ^Astaltet

g. RüddingShausen, 10. Okt Heute »rAc in unserer Gemeinde das diesjährige treteban Tfe ft gefriert. In unserer STtrrfx. » dis auf den letzten Platz gefüllt und tun f>m k fSh'ngen Konfirmanden mit Blumen rrichlich * litinrücft war, hielt Herr Prof. Dr. S ch m 0 l I kW Vicften die RtfayrAtgt. Auch unser Gemischter **n half die Feier verschönen durch ein schönes

unter Leitung des Herrn Lehrer Lehr.

imt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)

Dienstag, 12. ©lieber 1920

Certif. 755.. AdlerwerlL SCener wurden 10 Prvz gcstelgcrr. 320 bis 319»/*. B^gtl. Moschs. 319 - vlus 9 Pr?z. heute erstmals notierten Hani* werfe Füssen stellten sich 318 im Lbmdverkehr, 353. plus 5 Pn?z. Zellstoff AsäMfenburg 506 plus 11 Pvoz Es noti.Tten ferner noch Metall» baut 277.. Gummimavenf. Pe^r 325.. Maschf. Faber u. Schleicher 170 plus 2 Pr^. (SLeftr Boigt u. Hänfner 385..

Frankfurt a. M., 11. Okt. Getreide­ln a r k t. Tas Hauptgeschä't vollzieht sich in Hilsö- futtcrftjffen, in denen bir Preise eter em weiteres Anziehen einzelner ArAttt crjrtne.i lassen. Pe- luschfen, Ackerb.'hnen, Futterbvtznen bieben bo- ybrt. Hülfenfrüätte hatten wenig Umsatz. Luvinei' und Wicleu sanden zu befiwen Pveiien Käufer. Seradella findet in guter Ware schlanke Mmahnrc. Fest lagen Heu und Stvgh.

Frankfurt a. Ut, 12. Oki.

tcblfenmartt.

Datnm- Trnff-r^-nn. TtotterX Brüss,s.Antw»rpen lshristiania .... fopenbagen .... Stockholm . .

fielfingfore. . ...

London......

Tro-Tforl......

Varis........

Schweiz. ...

Spanien . . . Wien (altes) . Deutsch-Oestenr. abj. Trag........

Ludapest.....

lulgarisn .... floniijlanMp*L . .

Deitz B.ief «eFt Vele»

9. Okt. 11.06t

1985,30 1989,50 2047,95 2052.05 449,55 430,45 459,50 460,50 884,10 885.90 914,05 915,95 834,10 885,90 926^5 928 45

1266,20 1268,80 1300,65 1306 35 178 SO 179,20 183^0 184,20 267,20 257,80 264,70 265,30 223,75 224,25 231,50 232,-

62,93 64,07 65,68 64,07 426,55 427,45 436,05 436,95 1022,45 1024,50 1053,90 1050,10 934,05 934,90 961,50 963,50

24,97 25,03

2',47 23,63 23,9? 21,03 82,65 82,86 82,90 83,r 3 18,73 18,77 18,10 18,14

»Srsenfursß.

Frankfurt

Strfn

63,

160,80

195,

158,

182,25

332,-

353,50

295,

248,

11.10.

79,50

441,- 324,75

11,25 8,-

241,

439,

305,

291,

295,

607,

500,

llvrtch . . Amsterdam . Aopen:;agen. Stockholm. . präg. .. .

IbUa ... . London . . .

354,-

362,-

378,-

272,-

270,-

580,-

481,56

390,50 293,- 240,-

366,-

379,- 398, 293,75

288,-

613,-

497,-

397,-

Kurs

11.10.

79,50 67,90 63,25 64,20

162,- 312,- 225,25 197,- 171,-

159,50 182,- 178,75 600,50 366,-

371,25

11.10.

9,75

9.10.

79,50 68,10 63,- 64^0

100,- 315,- 225,- 198,- 171, 168,- 182,50 180^0 598,- 355,- 364,-

S. 10.

79, jO

vlartn»tler«»goa.

Datum:

275^0 274,75 585,- 494,- 395,56 290,25

244,-

252,- 249*75 449,- 320,-

9.10.

9 85

5,05

11,50 8,-

Schluß- Abend» Schluß» Schluß» Kurs KürS Kurs

24-5,12 435,- 305,25

34b-

T(rtwrt 5" 'Teut.Ärieqsanl 4"'^Deut.Neichsanl. 3°/.Deut.'tteichsanl. 4' Preuh. llonsols Darmstädter Ban4 Teutf*e Dan'r. .. Disconto» Gesei ch. Dresdener B rnk . Nationalbank f. D. Mittcld.Treditoank H.-Ameri^.-Paketf. NorddentscherLloytz Dock.Gulzstahlwrk. D »Lnxemb Brrgw. ^elscnkirch.Bergw. jßarpener Bergbau Obe schl.ctiseno. Ol>er',chles.Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt Bad.Anilin-u.Sotza Höchster Farbwerte Clek'.r. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . (Velten» <ßuiJeaume Daimler......

Dud.-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/.Hess.Slaatsanl. Electron Gneshetm

Httnh «nd W ffenfebaft.

granffurter Srftauffl hrung.

Fran kfurt a. M., 10. Okt.

In Franküct ist auß r <?trinbberg kaum ein ironter lebender Amor deS Aus a 'deS so beliebt tote Berns rd Shaw. So wurde de. in auch im Schauspiel Han fr die KomöoieCandrda" aus­gegraben, in der der irische Satiriker au) nicht c^rade kurz-veili»! Art die F.age aufmr.ft und zu lösen u.rtemiinmt, toebben Mann die Fvau am meisten liebe Serie Anttvorl heißt: den sc!>wL- cheren, den, der <nrr sie angewiefrn ist nnc im Stück bet wackre Ehemann Pastor Jakob Muvell. I5ii:ige derbeve, bcrxxbe amerikanisch cr.imutrrt>e (Sbifobcnnnte teilen dein Spiel noch eine ge.ui"le Färbung: aber in der Hauptsache fließt die utnerc Handlung an Lußwer sehU es völlig lang­sam, und mchrsach worganisch unde-chrochen, dahin. ES ist als.' ein matter Shaw, und man muß unwill­kürlich daran danken, ein solches Stück eines deutschen Autors letzt in England aufgrsührt irüvde. . .

Auch in der Darstellung war das Temps zu gemessen. Derr Ode mar, der ron Mannheim kommt, spielte den jungen TickTtcrfrh ling unb Anschwärmer CandDas mit s.is.em F.ucr, F.au Lin - i g ein vesvlutes und verli.ütes Tippsräulem in prächt.ger hum^ri'rs-c.'er Tucck>l.uchtw g Dx beiden Ehegatten fdoft waren bei Frl. St a r ft e n und Engels in guten Händen. tt.

Dalcroce-Schule Hellerau. In Verbindung mit den Gerüchten über einen angeb­lich bevorstchenden Verkauf der Hellerauer Bil- durdgLmistalt, die kürzlich durch die Presse gingen, tauchten von verscheinen Seiten Aoelsel über ine Zukunft der DalrroroSchule auf, deren rhythmisch- musikalische Kurse bc!a:.nilid> in den Räumen der Bildungsanstalt ftattfinden. Wie uns von der Lei­tung der Talrroze-Schule Hellerau milgeteilt wird, ist der Unterrichtsbetrieb der Dalcrvze-Schule in jeder Hinsicht sicher gesteckt. Es ist bereits oorge- strogt, daß fefbft für dm Fall, daß "mit der Zeit ein Teil der Räumlichkeiten der BildungsMistalt fftr andere Zfvecke roeiben sollte, dieser Umstand den Unterridjt der Dalcroze-Schule Hellerau in fei­nen künstlerischen und pädagogischen Zielen in ferner Weise beeinträchtigen würde.

Handel.

Berlin, 11. Dt . Börsen st immungs- bild Die Börse schcrU die in der Vorwoche vor­herrschend genxfene Schwächerrnwcmdlungen ü.er- ftanben yu haben, denn die Syckulcroon kauft die toeggegebme Ware toi--ber zurück, da sie sicht, daß sich r^rs Publikum nicht nur zähe an dem Besitz sesthali, svirdern'fen noch V?rgrvßert. Während uie Valura- einschließlich Kvlvnial^ und Petro» leunttverte trotz der erneuten Steigerung der De­visenpreise vernachlässigt blieben, wandte sich Da3 Zntercssc mtui unb verstärkt den Bergwerks- und anderen Zndustri.-prpieve!n »u, wofür erneut aller­hand Gerüchte vvn Angliederunasbe'i'rrbungen in der Eiserr- und Kvhleninduspfic im Rheinland, in Westfalen und in Oberschle «n grl end gemacht werden. Das Geschäft bli. b b^mtberd lebhaft und es ergaben sich Kurssbeigerrrngen un'ec Bevor- Mt^ung der oberschlesischen W r.e bis 15 Prozent für die führenden Werte. Färb», Elektr , Kali und MaschinenfabrikÄverte, fr^toie Au'om> bil- unb einige andere Nebenwege setz'en ihre Äutwärts- beroernntfl bei gteinlkh crfyeblidrn KurSauf chlägen für ernzelnc Papfrvc fcrt. Schiffahrtsa?ticn roareu demackläisigt. Von Vankackien warm Deutsche Bank bevorzugt. AuSlandsrenten waren wiederum fest, inländ sche wenig verändert. Die zu Einheits' Turfen gehandll en ^ndusrriewerte Waren über- wiegend fest bei lebhaften Umsätzen, wodurch dir Kursfestsetzung verzfg- r* würd'. Die Börse bleibt am Dienstag unb Mi ttrvch geschlossen Wie fest­gestellt wurde, werden nur Dercksenkur e, Po>» dufterrpreise und die Produck^nteichmz übermittelt.

Frankfurt a. M., 11. Okt. Börsen» stimmun^sbilb. Die Duftvärtsbeweg-mg r, Montanpaln ren machte weitere Fvrtsch itie, die Steigerungen schwankten ztoischen 5 bis 20 Pro;. Bevorzugt waren besonders Berzelius, Phönix. Mannesmann unb Lauruhütte Unter den chemi­schen Aktien wurden Tb. GoLschmS»t im Anschlutz großer Kaufaufträge für das Rbei ifturd 18 Proz. gesteigert, auch sonst war der Berfrhr in chemi­schen Aktien lebhaft bei fester Tendenz. (Ee?tri* zitätsakttm ruhiger aber turnnegenb gut behauptet. Deutsch lieberfre 1060 plus 10, auch tonflige 13a» lutap2Piere antt-henb M-xik-mer durchweg tes.er. Es notierten oproz. Goldnrex 685 p us 9, 5proz Dilbermer. 492, 3pro» Mexika'er 339, 5p.-o;. Tcbuantcpec 412. Saftimi.Tr? Ohio 479, 480. Deutsche Petvoleum 1535, Oviag 7000, Canada

!3n einem Test der Auilaae nneb.*rMt.J

Der Ausbau des DölkerchundeS.

Stockholm, 9 Okt. (WTB.) Am DomrerS- tag abend hielt Prvfe sor Walter S ch ü ck i u g aus Einladung der schwedischen Liga für den Völker­bund ein*.n Dortrag über den Ausbau des Völker­bundes. dem Staatsminister Brantina, der Mi­nister des Aeußern Dalmstjerna und Der deutsche Gesandte Nabo.ny beiwohnten

Ein Parteibeschluß der schweizeriftbrn Sozialisten.

Olten, 10. Okt lWTB.) Der Partei Vorstand der so ziali sti scheu Partei der Schweiz erhob mit 40 g-gtn 18 S.immen folgenden Antrag

zum Beschluß: Der "ParteiVorstand hebt den Bo­sch vom Ap.U 1920 bett, d n BeittM zur dritten ^hn emationale auf und bca f ragt den außer» ordentlich n Part.ftag: Die 21 Bedinm»'.ge:r für die Auftrahmc in die komnnmistische yntcmalb- nale werdet!, weil unerfüllbar, abgelehnt. Go schüs.slei:ung und Patt.ioorftand werden beauf­tragt, mit jenen Parteien des Auslandes, die sich der kommu'ilsti ch n In.entatio: a e anzuschlietzen wünschen, aber mit den 21 Bedingungen nicht ein­verstanden Jein können, in Verbindung zu treten, um aemciniam mit tric"en Parteien eine Reni ion her Aufnahmebedingungen zu erstreben, die den intrrnat ona en Zusamm nsch der n;x> ut onären Aideiterporteien ermöglichen. Dieser Beschluß ist noch der Urabstimmung zu unterbleiben.

Emir Frssal.

Paris, 11. Okt. (STB.) Rach einer Meldung deSPetit Parifien^ auS London ist das Auswärtige Amt davon unterrichtet worden, daß der König von H e b s ch a S sei­nen Sohn, Entir Fe ssa l, der von den Fran­zosen aus Syrien ausgewiesen wurde, zu seinem Vertreter in Europa ernannt hat. Der Emir wirb in den nächsten Tagen in London erwartet.

Chinesische Kvh>n.

Liverpool, 9 Okt. (Wolff.) In New­castle trafen 100 030 Tonnen chinesischer Kohle ein. Die Qualität der Kohle soll gut sein. Wenn genügender Schiffsraum vorhan- den wäre, so könnte diese Kohle, wie berichtet wirb, zu einem nichtigeren Preis als bie englische Kohle verkauft werben.

Die SuPunft Waldecks.

Arolsen, 10. Okt. Der waldeckische Landtag tritt cm kommenden Mittwoch zusam­men. Als wichtigsten Be.atungspunkt hat die Lan- dosorrsammlmig über den Anschluß des Ländchens an Preußen abzustimmen, da man allgemein der Amicht ist, daß ein Land mit 60000 Einwohnern heutzutage nicht mehr existenzbvoechtigt ist.

Die Frankfurter Messe.

Frankfurt a. M., 11. Okt. (WTD) Die dritte Frankfurter Internationale Messe w>es auch am letzten Tage einen außer­ordentlich starken Besuch auf. DaS gesck>äs:ltche Er­gebnis der Messe darf nach den vorlieg-rnden An- gaben über d e «-tätigten Al^ch'üf e in all m Bran­chen als recht befriedigend bezeichnet werden. Die Frühjahrsmesse f.nbct vom 10. bis 16. April 1921 statt. An meldete 7mm für die inländi chen Beschicker ist der 31. Dr-emler 1920 Anmeldepapiere, Aus­künfte usto. erteilt daS Meßamt Frankfurt.

byjährigrS Jubiläum.

Ludwigshafen, 11. Okt. (WTB) Die BerlaaSdruckerei von JukmS Waldschmidt u. Co., G m. b. £>., begeht heute die Feier bc3 60iüb­rigen Bestehens.

Zu den Mordtaten rnr Saufe des Admirals Scherr.

Weimar, 11 Okt. (WTB) Zu der Mord­tat in der Dt'lla Scheer wird noch d.wichtet, daß Frau Admiral Scheer bereits auf dem Trans­port nach dem Sophien krankenhauS ihren Ver­letzungen erlegen ist. Die Tochter des 2ldmiralS hofft man trotz ihrer schweren Verletzungen am Leben erhallen zu können. Rach dem weiteren Er-t tzwbnis der Untersuchung scheint mmmehr festzu­stehen, daß der Mörder Büchner ursprünglich nur feinen Raub geplant hatte. Büchner, der stch im Kriege durch eine Verschüttung ein schiveres Ner­venleiden zugezogen hatte, war vollständig mittel­los und ist wahn'chernlich dadurch zu dem Dieb­stahlsversuch 'veranlaßt worden. Er hatte sich in den Kellerraum tingeschlichen und war dort auf das Dienstmädch-n gestosen, das er niederschoß. Als Frau Admiral Scheer, der diS lan^ ?lusbleiben des Dienstmädchens auffuck, sich ebenfalls in den Keller begab, wurde sie von dein Einbrecher gleichfalls niedergeschossen und ebenso erging es der Tochter deS Admirals, als diese nach ,ber Mutter sehen wollte. Im Besitze dcS Mörders, Der als dn seicht erregbarer und exalckerter Mensch geschildert wird, betontet sich nur rorntg? Psc-i- nige. 35m kurzem hatte Büchrer sich ben Stmdira- liffen an geschallen, wodurch v«lach die Vermu­tung au'g taucht ist, es fömte si-h doch um einetj politisches $erbredm ba:tbdn. Aüsaft'ung roitb jckxb von bet Polizei nicht gct.i t. Tre zweite Perscm, bie kurz nach ber Mordtat fes Haus trtlafjen hat, ist noch nicht mit Si hetiett frstpestellt. ES scheint sich aber um den Admiral Scheer selbst zu fanbeln, der einen Arzt holen wollte. T« S^erbigimg der Opfer findet Tiensdig nachrmtdag Uhr statt.

mehr die meisten der ihr gestellten Au'gaben. Es ist ber Dornenweg, ter ferner weckenden Künstlerin erspart bleibt, batte sie sich immer nn-der tröstend »ugerufen. Und die lkbcnssta ke Wr er'^r dskra't tbrer einunbiinxmxii 3abrc hielt sie autvxbt ach in den düstersten Stunden. Heute aber fühlte sie sich entmutigt unb verzagt. Ter schändlich Fn er^ ig des TircktorS hatte sie auf einen Ausblick beige» wiesen, der sie fchaudern macht:. Schmerzliche Sehnsucht erfüllte fie nach ber reinen Luft ilwes Vaterhauses: unb bei dem Gedanken, prß sie b-tlirr fetzt vielleicht nur zurückfehren fbllte. um einen Strbcnbe i we.^er-ucknden, sclmürtr ihr tote mir eifernen jffrmuncm bitterer Reue dacs Heiz zu­sammen.

Es war gut, daß ihre Gedanken wenigstens zeitweilig durch kleinere eorgen und Widerwcüttg» feltrn abgclr.t wurden.

Ter Tdeaterdiener kam, um ihr den spitz- bübischen Rev,-rs zur Unttrschrift vo--ulegen, den ihr ber aeschältStüchtige Herr Ca etan Taus sclnckte Ohne Zögern setzte sie ihren Namen itler kas Schriftstück, das sie zur bvollosen 35rtte.nn maditc. UntT (Snt'ajungen und Entb.-h^ungen war es Ebr möglich g w r*n, d en fümme fi 'en Nctiv-scheu »usamme.nzusparen, aber wenn s e nun i v Mitte oct Frau Beiersbars und einige kleine Särüden aus den letzten Wochen bezahlte, blieben f r nicht mehr als achtz-'hn Mark ni^it einmal genug um be Kasten der Reifr nach Tie'erchrunn zu be"freiten. Sie dachte daran, an Erika Reuhaff um Gest» *u t-lcgravbieren: aber sie wicS btee Idee a.'S w.mög­lich von sich. Solange sie nicht einmal wußte, ob ihr Vater sie nicht als eine Ausgestiostrnr von ferner Tür sagen würde, durfte sie ihm oder d.r Pslege- schvestei, die heute mit gutem Recht ihre Stel e

einnahm, nicht als demütig Bittende nahen. S« beschLoß, zunächst nach Berlin yi fahren, wofür fx kaum mehr als bie Halste ihrer geringfügtgai Bac- sckiaft auhupxnben brauchte: dort hoslte fi1-, ihren Bruder Erich zu finden, ber ihr gern b-istfehen würde, unb dessen Hille sie ohne Bescl>Lnung an* nehmen .Lmle. GewiAeit bot vx das fur-Iid) nicht: beim seit einem halben Jahre Hörle sie nicl»ts mehr von ihm, unb es war möglich baß er Berlin ver'assen b t e Als letzt? D ie B'tcb i'x bann noch der Versaut ober bie Veepü dunz ihrer Theater gTrb.ro be und dar wenigen Sdjmutffadxn, die sie im Laufe der Jahre 00m Vater zum Gc- schenk erhalten. Diese Tinge ließen sich m Berlin leichter zu Geld majjen als hier. ILib sie wollt.' feine Stunde länger in F aciken'al bl ilen, als unbedingt notwendig war. Ter So:en brannte ihr unter beu Füßen: feit ihrer Unterredung mit dem Tiixltor criülte sie bie törichte Empfindung, batz alle anständigen Leufe mit Geringschätzung auf iw hevabsähen, weil fr aucheine vom Theateti' war.

Hastig bendete sie ihr» Borbertittr-gen. uno nach <tiem herzlick«n Abschied tvn Frau Br r'- tuti, dem einzigen nwnschliclrn Wesen, von bem |te fich hier mit aufrichtigem Bedauern tremtie, fichr sie zum Bahnhof, wo Tie noch gerade im letzten Augenblick ben Zug nach Bor ftt e.reid*.

Erich Falkner blickte überurscht auf, --ls ihm der Rebaktro. S jener rn 00 gerückter Dbe dstu be ben Besuch einer Tarne meldete, bie'flrei Numei nicht nennen wollte. Er schrieb eben an einem Artikel unb eiupanö daS unjdige Erscheinen dreier lln» b.Bannten als verdrieß.iche Störung.

'M ba'x zu tun," jagte er kurz.Rillten Sie der Tarne aus, ich fei jetzt nicht $n spveche-i.

Sie möchte sich, wenn es ihr der Mühe wert er­scheint, nwraen noch einmal bemühen."

ätoci Minuten später Gant tecJJZamt zurück.

JSA ist Ihr FrLul.ia Schtvei'ter, Herr tzalk- nerll

Ta sprang er auf, schob den T irrer beiieitc und war mit einigen Schritten an der Tür des Vor­zimmers:Gerda du? Hevtin mit dir, Mädel l Ja. was in aller Well find denn das für G-- schichten?"

In ebrlicker Freude ,)g er st- an beiden £>4ntxm über d>e Schw.l e s^ür fern n der s e m bv.-fem Augarllick y tjet hotte, w.re ein ZweiX:l uröglich g wesen, tag sie Geicljwister seren. Gs war txrt gldLe hohe, weit Ober das Turch'chnftt,.» maß hinausv.icheude Wuchs, und es war derselbe Gestchtsschnitt: nur datz bei Erich Jalftier alles ui5 männlich Kraflv^L und Enera.'s^e übersetzt wan waS in Gestalt unb Antlitz ber iungen Sck>au» spi lerfn durch weib.iche FocmLcwtichhtit geglättet erschien.

,^ch komme dir sehr ungelegen?"

Du hättest ^xr nicht irig'.'egeiier kommen kön-» nen; ich habe nicht einmal Zeit, dich za fragen- woher unb warum? Tie Setzer warten, unb das Wohl des Vat.-rlandeS seht aui bem Spiel. Da setz' dich aus T>en Stuhl dort in der Ecke. Nimm dn Bach oder eine Zeitung uns warte. In einer Viertelstunde wird sich meine brüderliche Liebe dir um k> v^rschwmderlscler zuwei chen."

Vergib, Erich: hast du Nachrickften vom Safer?"

Ja sckck chte. Aber auch darüber können wir erst sprechen, wenn mein Artikel fertig ist- Ler Berus geht vor."

(Fortsetzung folgt.)