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Einen und M i Tatort lieW « A Siahlmstniinent.- bl" eben' I

i. Sep-emberlAZ LatsamaltichF^ Frage. Die TSt°t*, vrholtm. taf jg M auch ul »"** i fii haben.

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n, für sich m Anspruch Die Trmittlungeni üLer den Srrocrb der Brillanten unb bei Fein- smd noch nicht abgefdM>:fcn. ^nitotidxm Säten Freund' von Sxoreer Deriudn. ihm durch nnen Kdirt bffea« Essen in das Unter surftung«- «fänffnii iutommai zu la sm, sind damit jet^ch Jgtnnekn morden, da zu ferner Sc.bituertöfru jung noch nicht die Erlaubnis oe» Unter,uchungS- ruteer« eraangen mar. Bei-manger. dec au; der hast entla'sen worden war, ist nunmehr abermals ,n üntersuchungshast genommen worden, da er in bnngentem V-rdacht steht, -detzner bei seinen Unter­sagungen Derhilse gdeifbet zu Haden, detzner «oraxte nämlich die vmr ihm aus ein fingiertet fronte eingetragenen 9üefcnbetr&ge nicht se.dft bei itt Bank abheben, sondern brauchte dazu öelfec, [ He er mit Schecks auf trirteä falsche Konto ver- i eten hatte. £*»net, der für sich selbst keinen über- witzigen Aufwand trieb, hatte für andere eilte | tjfene Lxmd und tnw'indessen sehr rasch einen | mSgchehnten Freundeskreis.

Sin Löffelschlucker.

fb. Frankfurt a. M., 11. Oft. Der we^.n I Sebflaftfo in Untersuchunyshait b-sindliche Ar- I kiter ^rxrna hat, rote rtnr berichteten, kürzlich I seinen Lössel verschluckt und mutzte deshalb Aufnahme im Krankenhaus finden. Gestern wurde | i. alS geh.'ilt in das UntersuchungsaeiängniS »irückgebrachl: doch fch>n bei der ersten Mahlzeit, he er dort erhielt, vcrsch.uckte er abermals seinen Sbiret, so daß er wieder dem Krankenhaus über- mescn werden muhte.

mc. Frankfurt <t M., 10. Okt. DaS Loh l fahr tSamt wird eine neue Spar- methode ins Leben rufen, die namentlich für jugendliche bestimmt ist. Mlc Gelder, bte öjn jugendlichm gespart werden, laufen zu einem etwaS wfrren Zinsfuß, au fordern er Hütt der Sparer durch Vermittlung de« Wohlfahrtsamtes bei Anlage eine« Geldes, etwa im Lxmsrat itfro. ganz be­hütende BergünsliMngen Man hofft aut diese I Leise der Verschwendungssucht der Jugendlichen I Einhalt gebieten zu können

mc. Frankfurt a. M., 10. Okt. Der Kauf- I matyr Christian Lott, der unter dem Namen Kurt »Lange in den fernsten DotelS wohnte und grofte I 3e trüge r eien begangen Hot, fiel jew rn I 1 Sürzlnrrg der Pott ei in bte S)&te. Er tzat sich auch I in Worin« und Bad Salzschlirf recht nnlicb- I sam bemerkbar gemacht, bebem er Leute um ihr [ gan-es Dennbgen betrog.

mc. Frankfurt a M., 10. Okt. Die Städte ' Verwaltung läßt denalten Frie'dhof in Ober­rad zu einem B o l k s p a r k umgestalten, flbtfcerbcm nieten eine AnZavl harten an den Anlagen «ge­kauft, um dort Erholungsplatzk für Säugitnge unb .lchiderkrippcn einzurichten.

X Hanau, 11. Okt. DaS tragische Se- ''chirk, von dein die Familie deS ÄdmiraL k Zcheer in Weimar betroffen worden ist, »hat in der Stadt Hanau innige Anteilnahme ausgelöst. Admiral Scheer hat seine Juaend- i jähre in Hanau verlebt unb ist aus Anlaß I s.'ineS Secsiege» zum Ehcendüraer der Stadt I \)onmi ernannt worden. Die Stadt Hanau Rhat ihm nun folgende Depesche über­mittelt: Aüfs tiefste erschüttert durch die

tn unb anbett M ÖtMuat harten, ntj hottklt.

üterafi J 1 sehr grob. ® if j Mtekommen. U-.l obnung zu erbaltra. J s.an die Gräfin ettu Wohmmnir.Z sal- Ter AohniuZ M sich die Stabil j DohnhLujet mit iij og nödenveg. ar. u zu erbauen, von f irtig dasteht, dil <ri asrnht. TaZ ®e'Mt t billiaen ffaufDmi i m sind noch z.ni n, wovon einer ali h

Vie Srmtffurter Messe.

Frankfurt tu M., 11. Okt. (W^st.) YXc btittc Frankfurter iirtematimafc Messe rote« auch am lebten Tage, 9. Oktober, einen außer- .-ebcntlid) starken Besuch auf. ToS geschSft- lidte Ergebnis der Messe darf nach dentejrhegenäe.t Üitgaben über die getätigten Abfciitüste in allen AvcnrcliC.i als redri befriedigend bezeichnet roert-n. Tii Frühjahrsmesse findet vom 10 bis 16 April 1921 statt Anrncldetermin für die inländischen Be- i'fider ist der 31. Dezember 1920. Anmeldungs- Mipfcrc, Auskünfte ufro. erteilt da« Messeamt fnanksurt a. M.

Vie Preirgeftattnng.

k. A l l e n do r s a. d. Lda., 10. Okt. ötrgero» gene Woche gab e« in unserer Gemeinde da« erste Jrei e" Fleisch E« kostete ein Pfund Schweine- ' eisch 18 Mk. und ein Pfund Fleisch wurst (mir aus Schweinefleisch) 20 Mk

mc. Weinheim (Bergstraße), 10. Okt. Die Lendwirte haben den Beschluß gefaßt, Kartosteln mm Erzeugerpreis von 2 5 Mark pro Zentner chzuliefem. Für Kriegerwitwen und Krie^sbeichä- tigte soll ein Sonderpreis von 20 Mk. eintreten.

] j^imbc von dem furchtbaren Derbrc . daS Eure Exzellenz, der gefeierte prüfen Md wdM cCC unserer Stadt, in namenlose Trauer bet* i m Mm: ün«Ut umtbe, versichert die Stadt Hanau ibre innigste Anteilnahme und gibt dem sehn­tet gwtzetm i)«wM sjchsten Wunsche Ausdruck, daß der Familie «itereS Leid erspart bleibe und wenigsten» die Tochter dem Dater erhalten werde.

behördliche Anzeige».

Konkursverfahren.

In dem Kvnkuvsverfahrrn über bas Ber- nögen be« Mal.-rmeisters imb Zigarren Händlers Gustav Belitz in Gießen ist zur Prüstmg der rnhträglick an gemeldeten Forderungen Termin uf Freitag, den 2 2. Oktober 1920, iwrmittag« 91/» Uhr, vor dem Amtsgericht in Netzen, Zimmer Nr. 2. cm beraumt.

Gießen, den 7. Oktober 1920 10859B

Gerichtsschreib r des Amtsgerichts._______

Bckanntniathung.

Die Besitzer von Obftbäumen der Gemarkung tfeen werden h ennit aufgefordert, zur DakLmpfNUU d-r ObftkaumschLdlinqe srmtf.che Okstesume bi* Bitte November gehörig abkratzen und mit Kakk- ^lch lgelofchtem Kalk, der mit viel Wasser ver. ^rt ist) bestreichen zu lasten. 10863B

Diehen, dcn 5. Oktober 1920.

Ut Obcrl ürgermeister. I. B.: vr. R s s e n b e r g.

Versteigerung.

Donnerstag den 14. Oktober nachmittags 2 Uhr ^steigere ich für Rechnung besten, den es angeht, auf »iroalbsgarten in Gießen 10156

ein braunes wallachpserd.

Versteigerung bestimmt.

Heßler, Gerichtsvollzieher in Gießen, Bahnhofstraße 29.

bi-

tetev der SraatSanroalrsckvft die des

m ibiien Glücksspiel« Ange Sagten nicht für überführt: im übrigen war er der Ansicht, daß es sich nicht Um geschlossene Vereine ge­handelt habe, sondern um reine Sptelklubs, die diese Tatsache durch die Beftimmungen ihrer Satzungen über die Aufnahme der Mitglieder und durch die sportliche Betätigung lediglich zu verschleiern versucht hätten. Die AngeSag- ten und ihre Verteidiger hielten eine Bestrafung auS tatsächllchm und rechtlichen Gründen für auSgeschlossen. Tte Verkündung des Urteils erfolgt in einer «och-.

Wetewer Strafkammer.

Gießen, 8. Okt. 1910.

kfm Mai ISIS wurden in Dad-Nauhrim der ..Antern ationale Sportverein" in* DerKlub 1919" gegründet. Beide Vereine bezweckten nach ihren -Satzungen die Pflege des Sport« unb der Peselligteit. Sie veranstalteten Tontaubenschietzen unb betätigten sich auch m aitberer Weife sportlich. In ihren, in den ersten Dotel« besrndlichm Klübräumen imirde tagtäglich bi« in di- Nach: hinein Baccarat unb Rou­lette gespielt. Zutritt zu diesen Räumen hatten angeblich nur die Mitglieder unb die von diesen emgeführten Gäste, denen aber satzungS- «maß die Teilnahme am Spiel verboten war. Tie Verhandluna gegen die Vorstände beider Vereine wegen Veranstalten« von Glückspielen, gegen die SBide wegen Beihilfe hierzu und gegen ehtc Reihe anderer Perionen wegen gewerb«- mätziaen Glücksspiels nahm 1 Ve Tage in Aw ipnxq. Auf Grund der Bcw.ns»tfnahme fyidt der

Au» dem AmtSverkündigungSblatt.

** Ta« Am t« ver kün di gung-bla tt Nr. 147 vom 11. Oktober enthält: No^lmig deS LehrlinsSwefens im Bäcker er- und Äondltoreigc- werbe Landwnschädliche Winter chulcn. Viehseuchen. (Enenbunt der Kreisabdeckerei- Berzcichnisfe Dien st Nachrichten.

Ter ordentliche Lehrgang an den landwirtschaftlichen Winterichulen 1921/21 wird Mittwoch, den 3. Novmiber 1920, eröffnet.

Außer den bestehenden Schulen zu Darmstadt, Üeppenheim, Michelstadt, Gwtz-Gerau, Groß-Um­stadt (im Anschluß an die Real- und Landwirt- fchaflSichnte), Mainz, Worms, Alzey, A S'eld,- dinsen, Friedberg, Lich, Schotten und Lauterbach kommen folgende neu errichtete Schulen in Be­tracht: tztz-ai-AlMsherm und Sprendlingen in Rheinhessen.

3n tx landwirtschafUich^ Din ter schule können Schüter und Schüler innen aufteiwmmm werden, die sich durch Zeugnis der Bürgerm-isterei des Wohnsrt- über soitberigr tabe.Iole Füllung und Über die Bekanntschaft mit den gewöhn, ichen Ar­beiten in der Londimrtschasl, ferner durch Schul- teUstnisle über den Belitz der durch den Besuch der Boiksschule zu erwe.bTnden Kenntnisse und Fer­tigkeiten auSn^iien tSnnen Tine Ausnahttzep'.-üstlng findet nicht statt. Tas Alter der aufzunehmenden Sck-üler und Schülerinnen soll rn ver Negel nicht unter' 16 und nicht über 18 Jahre sein, (lieber Ausnahmen entscheidet auf Antrag des Schul Vor­stehers der Aufsichtsrat, in Friedberg auf Antrag her Direktion die unterzeichnete Abteilung. An­meldungen nehmen die Schulvorsteher, in Groß- Umstadt der Direktor der Real- und Landwirt- schap.Sschule entgegen.

Der Unterricht an der landwirtschaftlichen Wirrterschulc in L i ch beginnt Mittwoch, den 3. No­vember l. I«., vormittag« 9Ve Uhr. Die Schüler können in Lich Wohnung und eotl. volle Taües- kost in bürgerlichen Familten erhalten. DaS Schul­geld beträgt für daS Winterhalbiahr 130 Mk An­meldungen sind alsbald an de-t SchulVorsteher, LandwirtschaftSlehrer Dr. May in Lich (Fernruf Lich Nr. 59), zu richten, der auch zur.weitermr Auskunft jederzeit gerne bereit ist.

Viehseuchen. Die Bekanntmachung, bett, die Antzeigepflicht für die al« Influenza der Pse-rde bezeichneten Krankheiten, vom 29. Jitli 1908 l Reichs-Aesetzblatt S. 479) wird mit Wirkung vom heutigen Tage für den ganzen Umfang des Reiche« aufgehoben.

Die Maul- und Klauenseuche ist in Trei« a. d. Lda. erloschen. Die Gemarkung Trei« an der Lumda wird au« dem Sperrbezirk au3ge- schiedrn und dem Beobach tun gS-gebiet eingegliedert.

Dienstnachrichten deS KreisamteS. AuS Anlaß der im Till kreise in ausgedehn­tem Mabe herrschenden Maul- und Klauenseuche werden die am Montag, 11. Oktober, in Dillerw bürg und am Donnerstag, 14. Oftob.T, in Daiger abzubaltenden Biehmirkte hiermit verboten.

Lotterie. DaS Mrnisverium deS Innern hat dem SütHvestdeutschen fi anal bewein für vtbrtn, Do­nau und Neckar e. V. in Stuttgart die GrlarrbniS erteilt, 10 000 Lase einer am 18. Februar 1921 »u vewmstaltenden Geldlotterie inneryalb deS Frei­staates txffen eu vertreiben. Nach dem von der zustSndioen Behörde genehmigten VerlosnngSvlan bürgen 100 000 Safe gn je 3,10 Mk. <nt«töteten

Bersteiaerunft.

Mittwoch den 13. Oktober, von 3 Uhr ab, versteigere ich Brandgaste 3:

3 Aleiderfchrtnke, 1 Weißzeugschrank, 1 Kommode mit Säulen, 7 Bilder, 1 Schreibtisch, 1 Waschtisch, 4 Stühle, 5 Tische, 1 prima, fast neues vollständiges Bett, 2 an­dere Betten, 1 Spiegel, 1 echtes Frauen-Lapes, eine Wasterbauk, 1 elektrische Zuglampe, 1 Tischlampe, 1 (Baslampe, 1 Gasherd, 1 neue Waschmangel, 2 (Ein- machfässer, 1 großen Waschtops, 1 Aquarium, 1 Sofa, 1 Sitzbodewanne, 1 Waschmaschine, 1 Füllofen, 1 Obst- schrauk (neu), 5 DSrrapparatr, 2 Bügelofen, 1 Butter- maschincyen, 4 Kaffeebrenner, 1 Gemüsedämpfer, drei Töpfe, 12 Pfannen, 1 Dachhaube, 2 gute Waschseile (20 und 47 Meter lang), sehr gute Kinderkleider und Wäsche, 1 Handnähmaschine (sehr gut), 100 neue Bit- derratzmen, 1 Regulator, 1 Standuhrchen, 4 Gisen- bahnermützen, 4,20 und 5,50 Meier neue Stoffe, eine Steppdeche, 1 Kinderwagen, 1 Küchenschrank mit Auf­satz, 1 Sekretär, 1 Taschenuhr und vieles andere.

DersteigerunH bestimmt. 016944 H. Seltner II., fiektienatör, Mrefberfer Str. 9. An- nahm« o.Dersteigerungen aller Att.auch einzelner Stüche.

Nutzholz - Submission.

DaS nackwer-eichnete Nuizhvlz. welches im letzten Dinier g-fällt und soglttch eTttrrndet n»srden ist. soll auf dem Wege der Submission verkauft werken. Gebvre sind getrennt nach Losen ver­schlossen E der AufschriflNutzholzsubmisswn" bis spätesten« den 15. Oka)der 1920, normt! ;ag§ 11 Uhr, bei unterz-icknerct Stelle einzureichen, wv'clbst auch die Cemtung statt findet. Die Dcr- fcui»betinffimgen, baten sich tr.c Käufer mit Sin» reichrmg ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Hess.

Fuhball Der Verein für Ve- wegung-spiele Gießen stellte am letzten Sonntag vier Mannsckxrften in« Feld. Die Liga- monnschaf: trat in Marburg gegen ihren dortigen Namensvetter auf dem landwirtschaftlich herrlich gelegenen fciifenfelb bei schSuem Wetter mm fäl­ligen Meisterschaftsspiel an. Dor mehr al« 2000 Zuschauern bfff Wiebusch nom Wetzlarer B. L. da« Spiel an und gleich setz.ent bte Marburaer mit einigen wuchügen Äbngrifsien ein. die an der »uHerst flinken Laetzener Decktms schi^erten. Auch die siebener finWn sich bald zusammen hier ist es besonder« die Hnlb«ihe, Spengler, Lapoelcr, Müller, die ihren Sturm mit Bortegcn füttert unb trotz Gegenwind luchen die Roten dar Spiel in der Land; der linke Flankenstürmer Bruch- Häuser leitet äußerst gefährliche Angriffe ein. Mar- bur* muß schwer narleitxam tarn jebod) nicht Verhüten, daß ein Prachttchutz de« Halblinken Klomke unbaltbar für den Tormann seinen Weg in« Marburger Tvr findet und damit den Gästen die Führung gibt. Gietzen bleibt auch weiterhin im Votteil und wechselt mit 1: 0 Toren die Seiten. Nach Seitenwech'el bat Gießen den leichten Wind im Rücken und oHfetig rechnete man mit weiteren Erfolgen der rnackirpoll angreifenbenStuten". Aber twtz überlegenem Feldspiel versagt der Innen­stürmer vor dem Tor durchs mangelhaftes Schießen,

lich« tzohnrann bricht durch und erzielt durch einen schönen Schutz <ru« ctan 16 Meter Entfemung Den Ausgleich. Dieser Erfolg spornt die 9)larburgcr

an, der liefenlange Poulu« und der bewegliche Adorf, Marburg« Außenstürmer, arbeiten mit Lwchdruck, HvhinMM gibt, eine oute Vorlage an den in nnwcmdfreier Mncit«Heilung sich hefinb» lieben L>all»rechten, der G<eHener^ Torhüter stoppt, der Torsckuß iotrb von dem Schiedsrichter, der bei dem flinken Spiel nickit mehr mittan, gegeben, Marburg führt pu Unrecht mit 2:1 Torrn sietzt kommt wieder mehr Leben in den Sturm fcer Roten, Möller I. und II. gehen nach vorne, Mar- buig verteidiat aber mit Glück und Energie, Gießen hat sichtlich Peck und läßt die totiich-rsten Vorteile ungenützt tn der Aufregung au«. Als der Schluß- pfsfs ertönt, hat Marburg nach 2:1 Toren gesiegt. Ta« Spiel wurde von beiden Seiten in vornehmer und ritterlicher KampfeSux-ise auSgetraaen und n>ar em Propagandaipiel, trotzdem es um Punkte ging. Marburgs Mannschaft in der letzten Aufstellung ist der au«sich^Sreich« Bewerber um die Kreis- mMerschafl. Die Gießener Mannschaft war eben*

woran allerdings der unartDobnte weiche Boden Mitschuld haben dürfte. Maro; ctiua 20 Minuten allmählich len

Turnen, Spiel und Sport. TurngLngc.

-s- Lich, 10. Okt irtwa 100 Mitglieder des MänneNurnVereins und öcü Tnrnverc.ns 1860 Bad-Nauheim Warrn l-rute nach einem Turngana von Nauheim übet Münzen berg und Kloster Arnsburg zu Gast bei unserem Turn­verein. ImLrolländrschm Lws" Derte.tcii die Bad-Nauheimer und Lich.r Turner, die von jeher schon immer gute Örjiebungen gepflett. bei echt turnerischen Ansprache und frohem Turnersang einige miveoende Stunden. Begrüßt wurden die Gaste von Turmvatt Fritz Schmidt mit herz­lichen Dorten, während Turner Reinh. Zim­mer ihnen zur 4riim?rung an den Besuch die Festschrift überreichte, die vor kurzem ge- tegcntlitf) der Feier des 60i ab eigen De.te^ns bei hiesigen Vereins von Lehrer Schneider bearbeitet rootcen ist. 2er Tank der Nauheimer für die srrunLiche Aufnahme imb gut? L^roictung wurde von versckncd.m-n Nednecn ausgesprochen. Gern wird der hiesige Verein der (Sin.abung der Söab» 9?eufrimer Tucnsreunde folgen und deren Besuch ht nächster Zeit burch einen Turngang nach Bao- Nauheim erroitKrn. Es ist <ju begrüßen, daß solch? Turngängr, wir sie einst fdwn Turnvater Jahn mit seinen Schülern auöführlr und auch von anderen mit allem Nachdruck forderte, in unseren Vereinen wieder mehr gepflegt werden: sie stahlen nicht nur den Körper, sie fördern auch die echte Geselligkeit unb brüm Gelegenheit zu vielseitiger Beleb ung wid zur Weckung des löeimat- simros. Sie verwirk ichm damit ein Stück des Tteuerdmgs so viel geforderten Geistes- tarnen«, da« außerdem noch durch Vorträge unb gediegene Unterhaltung dazu beitragen soll, der sich immer harter machenden geistigen Ver­flachung uniercr Jugend entnegeniuarfceitcn und die G-y?nsätzc zwiiclien den einzelnen Voik«- und DernssstLnden in den Vereinen aus-ngieichen Auch lernen sich die einzelnen Vereine der größeren turnerische Verbände durch gegenseitige Besuche besser fmnen und schätzen, zumal die« bei dem starken Besuch der Bezirk«- und Gauturnfefte, die früher eine Pfleye state turnerischer Kamerad­schaft waren, heutzutage leider nicht mehr mög­lich ist.

^eutscher Rnvewervand.

Der gestrige Bericht über den Rudertag ist dahin zu berichtigen, daß e« richtig heißen muh: In 19 2 1 werden fliegatten abgehalten in Frankfurt, Mainz, Mamcheim und Fechenheim.

falls in großer Form, etwa« mehr Glück unb sicherer Torschuß, bann tarn eS mit der Gauliaa noch klappen. Tie zweite Mannschaft be« B. f. B. trat auf dem Sportplätze an ber .varbt gegen tnc erste de« Ballspl'ckklub ,.Merkur" zum BerbandSspiel an, lornuc nach verteiltem, leider teilweise sehr scharßm Spiel ein uneiitfdiiebeneS Remllat von 1; 1 Toren erztelcn, baS täe B. f. B.- Mannschäft al« Crrölg betrachten tarn. Die dritte Mannschaft genxurn gegen bi? zweite vom Merlur mit 5:1 Toren nach überlegenem Spiel, wahrend der Katnps von B. f B. 4. gegen Merkur 3. mit 1:0 Toren zu Gunsten Merkur« endete. All'. Spiele lüt-n sebr unter ber un­sicheren Leitung be? Schi-bSrich er«.

Fußball. Bergamte en Sonntag spielten im Derbandsspiel um die Altmeisterschaf! auf dem Sportplatz an der £>arbt die 1. Mannschaft de« BallspielÜnbs Merkur 1904 gegen die Ligaersatz- mannschast deö Verein« f Bewegungsspiele öftesten. Schönes, twckenes Wetter begünstigte das Spiel, dock hatte sich ein erheblicher Wind eingestellt Mtk diesem tm Rücken eröffnete V. f B. seine An­griffe und konnte ba? Spiel zunächst in die Spiel- Hälfte B.-K. Merkurs verlegen Veikerfeitige Durch­brüche blieben zunächst ohne Erfvla. Ausgegliche­nes, ruhiges Spiel, bei dem die Mannschaft B. i B. mehr Eifer jeinte. Fn der 20 Minute gelang es V. f. B., einen Ball überraschend zu plazieren. Nun hält B.-K Mermr den Kampf durch aus ovserndes Spiel offen und mit 1:0 werden die Seiten aeweckselt. Nach Answß ist c? Merkur, welcher den Ball immer wieder vor de' Gegner« Tor bringt, jedoch konnte vorerst kein Erfolg erzielt werden. Da B. f. V. zahlreich verteidigte. Wieder­holte Durchbrücke de« D. f. B. wurden iwn ber Vetteidigung und vor allem durch den alänzenden Torwächter des D.-K. Merkur z:tm Scheitern ge- brackt. der 25. Minute kommt der Sturm B.-K. Merkurs gut durch, pla^ert durch jniten Schuß den Ball im feindlichen Netz un? schafft somit den Ausgleich. Nun ist B.-K. flüerfur stet« im Angriff und kommt immer wieder schön vor de« Gegner« Tor, kann aber keine Erfolge mehr erringen, da vor allem die Schußfrendigkeit fehlt Mit dem Staube 1:1 trennen sich tnc Gegner, die Punkte teilend.1 Um 2 Uhr spielten die 2. Man» schäften. Merkur mußte leider mit nur 10 Mann aittreten, hielt aber durch aufopfernden Kampf das Spiel bi« Kalbzeit 1:0 für V. f. B. Nach Lalbzeit brückt V. f. B die bereits stark erschöpfte Mann­schaft B.-K. Merkurs in ueren SpielHälfte zurück und gewinnt leicht mit 5:1 Toren. Die Spielweise B.-K. Merkur« hätte wenigsten« noch ein Tor verdient. * Vormittag« spielten die 3. Mann­schaften unb gewann B.-K. Merkur trotz vo'.lkom men überlegenen Spiel« der schwachen (rli mit 1 :0

Hockey-Wettspiel. Nrttergeellsch s Wetzlar Gießen V. f. R. 1900. 1 Maunschan 2:0. Da« Spiel en bebe mit dem für Wetzlar er warteten Grjolg, da Gietzen mit 5 Mann Ersatz <mtreten mutzte. Infolgedessen kam in Zusammen spiel der Mannschaft überhaupt nickt zustande Die »önften Chancen vor dein Wetzlarer Tor werde-> durch Stockunsicherheit ablolaü nicht anS^utzt. Da- Hegen bewährte sich der Gießener Torwächter glän- »end. Mit großem Geschick verteidigte er das Tot und wußte in her -weiten Halbzeit alle Angriffe ab-uschlagen. fr*.IU4.

vt ob beim a b. Bieber, 10. Oft. Der Ine jige Männerhrmoenein veoanstaltete gestern sein b»:5jäbrige$ Ab turnen. Bei herrlichstem ^oyncn- schein war eS den Turnern vergönnt, unter freiem Himmel ihre Leistungen den ZusclMuern ixtr^ubrin­gen. Geturnt roud>; <xn E-eräten urck vol^tüinlich: -um Schluß eine schöne Fveiübung. Alle ILcbungeu würben fljtt autzgeführt, so daß schöne Punktzahlen erreicht wurden, -o . -z.

# 91 ibbd, 11. Oft. Der hiesige Turn­verein hat eine Schülerriege gegründet, in der

Schüler Rechnung getragen. 5&>r dem Turnen können Schiüler kostenlos auf Wunsch der Eltern ren einem hiesigen Arzte untersucht .werden. Der Unterricht findet M-onteigs und Dvnnr-rötag« von 67 Uhr abend« statt. Zu einer anderen Zeit ist den Schülern der Aufenthalt in ber Turnhalle verboten. Der Beitrag ist mäßig und foftet für Söhne von Mi^liedeim 25 Pf., vvn Nickstmit- glietem 50 Pf. Mit d4esem Beitrag sind bic Scküler auch in der UnsallunterstützungSkaste unb £xifttyflidn>eriidKnmg der beutfdien Tum erschüft versickert. ---

Dieder hrimgefut den.

ft. Marburg, 11. Oft. Zu den .*ounben unt Kvtzen, die über Land den Weg ku dem '.frülK- ren Befitzer wieder beimgefunben haben, Bommt jetzt auch eine Kuh Ein hiesiger Sandmann hatte sie ans seinem Stalle an der .(hippfertrage nach Bürgel verkauft; doch gestern fano sie sich wieder in iberm alten Stall ein.

methodischer Turnunterricht erteilt wird. Es wird in drei Riegen geturnt. Die erite Riege umfasst bi. 9-* unb lOjähngen. ixe zweite die 11- unb 12 ......! jährigen, die dritte die 13- unb 14jLhrigeit Schüler lu?i 9<retnnt Der Turnstofi ist nach den Erfahrungt-.t deutscte'r ratn, der unermuo-1 Turnlehrer b?n einz^ucn 9H erfritufeit cm tepasst: es wird dem Mter uni> dem Kräftezustan) bei

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