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e£*nm terfWfcn Sbsnrttm Erbt jUitojCGteA ®®(cn. Seme in triefen Tallforton trrinrit*t*n S<tott«nbüber" haben weit über Deutschland hinaus sauen Mnnen b^fnnn qenaxtt (hilenbtrg ist ein günt^entrr Stebetr und eine fofjintttenbi BerfinötHdl. Ten tat Beuern ftdn ol>o ein be­sonders -«rutzreicher Äbeno bevor (Sache heutige Xnidflt.)

** Die freunde des humanistischen Gymnasiums werden in einem Aufruf (siehe Anzeigenteil) zu einer Gründirngsvcriammlung der Beveinigung oer freunde des humanistischen Gyin- nasrums ctnqrlaben, die am nächsten Mittwoch, aknds SV* Übt im großen Hörsaal der Unioer- sitLt ftattfinhen wird. Prof. Dr. Herzog tvirb hierbei einen Dor trag halten über das Thema: Mas lehren uns die Griechen und Romer über dir deutsche Einheitsschule?" Mitglied kann jeder Freund und jede Freundin der humanistischen Bildung durch Zahlung eines jährlichen Beitrages von mindestens 3Mk. (Studierende 2 Mk* wer­den. Beitrittserklärungen zu der Bereinigung nrh- men schon jetzt entgegen: Oberregierungsrat Weicker, Prof. Tr. Herzog, Pfarrer Bechtolöheimn, imb Berlag-«buchhändler Tüpelmann, Süd-An­lage 4 pt. (zugleich Geschäftsstelle der Bereinigung).

** DieEisheiligen.diein diesen die Herrschaft ausüben, scheinen es in -dresem ^>ahve gnädig zu meinen. Die Nächte sind kühl, aber ohne Frost.

* Ter Schu hverkau 1 an die Bezirke 4 und 10 findet nicht am Donnerstag, sondern am Freitag den 14. ds. Mts in der Turnhalle der Stadtmä'ckensckule (Wesd-Anlage) ftmt

"Lichtverjchwendung. In der Stephan- stvahe brannte eine Straften latente ununterbrochen von Samstag abend bis Montag früh. In unserer ga Sannen Zeit mutz doppelt darauf geachtet wer­den, daß nicht durch Störungen der Zündung Gas verschwendet wird.

" Ta s Ende des Bri efträger s Die neuen Dm' Sbezeichnungen der planmäßigen Beam" len der ReichSpost finb soeben durchaesührt wo öden. Es gibt jetzt weder Briefträger noch Landbriefträger nfthr im Teutschen Reich, die Postschaffner heißen. Tie bisherigen Postschaffner beim Postmuseum, Geheimen .Mnzleidiener, Hausdiener, Kastellane heißen jetzt Ministerial-Amtsgehilfen. Die Pvsd-- schassner bei den Ober-Postdrrektwnen usw. Arnts- gehiksen. Tie Kassendiener bei der General-Po st­osse sind Geldzähler geworden. Tie unteren Be­amten in gehobenen Dienststellen heißen in der Regel Post- oder Telegvaphm-Betnebsassistentsn. Tie Post-assistenten und Ober-PoslassiUenlcn hoben den Tüel Postsekretär erhalten. Tie Militäcon- Wärter, darunter zum Teil als Postbetriebssäkretär. Auch die Postverwaltcr Heinen PvstseÜreiär. Tie Bizedirritotetr sind Postdircr^oren, die Ober-Posb- insplckMren Po i tritt e soweit sie in Postvatsstellen eingerückt sind. Tie Ober-Postdirektoren sind PuL-- libatien, die Vortragenden Räte Ministerialräte, der UnterftnatSfeTretär Staatsscrrctär.

♦♦ Die Sterbegelder and der hes­sischen Kriegsversicherung werden in den tüichsten Tagen durch die Post ausgezahlt, nachdem die bedingungsmätzige Frist zur Anmeldung der Ansprüche abgelaufen ist. Verteilt wurde der Erlös aus verkauften Anteilscheinen nebst Zinsen mit zu­sammen 787 626 Mark. Die Zahl der Anteilscheine der verstorbenen und vermißten Kriegsteilnehmer betrug 9376, so daß auf einen Anteilschein rund S4 Mark entfallen. Bei der larmen Kriegsdauer unb den hohen Bcrlusten an Menschenleben ist das SlerbegeÜ» bei 10 Mark Einzahlung immerhin noch als eine schone Gabe anzusehen. Tas umfangreiche Aohltätigkeitsunternechmen, das ehrenamtlich unter ter Leitung des Ober Versicherungsamtsdirektors, Herrn u. Krug, bestanden bat, hat durch die Aus­zahlung der Sterbegelder seinen Abschluß gefunden.

** Die Deutsche demokratische Par­tei veranstaltet am Freibag, 14. Mai, labendS 8 Uhr, im Gasthof Einhorn eine öffentliche Wähler- Versammlung. Pfarrer Korell spricht über Deutschlands Wiederaufstieg.

, x-ie 6 t ra Benn> äx ter-8e 11 am m Inng des fcnfti ©tefcu, über die nm am 4. Mai berichteten, bddwtigic sich, wie uns mitgeteilt wirb, nicht mit GchaUsfraaen, sondern mit Pensio­nierung, Künoigung und Entlassung

**. ^Etr Wartburg-Berexn veranstaltet nir »eine Mitglieder und deren Angehörige am Vtmmellahrtstage eine Frühtour nnt Waldsottes- bumst bet derDicken Eiche" unter MiNrnrkung der Gesangsabteilung. Näheres s. Inserat.

Landkreis Gieften.

, * Klein-Linden, 12. Mat. Am Him- meljahrtstage, nachm. 3 Uhr, wird ein Christ- l i ck, e S W a l d i c st auf ber Holzburg bei JHetn- ^nden veranstaltet: bei schlechtem Wetter in ber Kirche in Lützellinden.

Kreid Bübingen.

na. Nidda, 12. Mm Ter Vorf chutz- und Kreditverein Nidda hielt am Sams­tag seine Girier.ilverammlung ab Im abgelau-- fcnen Geschäftsjahr wu<b. trotz bebcutcnber Ab­schreibungen ein Reingewinn in Höhr loii 13 222,15 Ml. erzielt. Ter Umsatz Ixu sich aus etwa 17 Millionen Alark gehoben Tas Einlage* tontJ beträgt über 2 Millionen Marl. Bei ber Gewinnverteilung wurden bat Wionären 6 Proz. Tividendc gewährt.

Kreis Lauterbach.

la. Hau ter bad), 11. 4Nai. Am 8. Mut fand hier eine Versammlung der Bürger- meister des Kreises statt. Irieisoirekwc v. Werner eröffnete die Sitzung unb stellte den neu enroannten Krrisamtmann Walter vor. Hierauf fand die Vereidigung der Bürgermeister auf die Verfassung flott. Im weiteren mackst der Vorsitzende davon Mitteilung, bah bei etnem Pfero aus Unter-Wegführth, das prr Ablieferung an den Feindbund bestimmt gvroeien und iuriiefgegeben worden sei, Brustseuche sestgestellt worden ist. Ten Bürgermeistern wird empfohlen, bi: Besitzer der übrigen vnrikfgetommenen Pferde hterrrui 'aufmerk­sam zu machen und sie zu oevanlassen, eine ge­naue Untersuchung ihrer Tiere oorzuneHmen und sestzustellen, ob sich bei diesen nickt ebenfalls Krrnk- heitserschrirrttngen zeigen. Ter Abschlutz der Gemeinde avranschl^e für 1920 kann z. Zt. noch nicht erfolgen, es kann auch in der nächsten Zeit noch nicht damit gerechnet werden, weil die Steuer- Zuweisungen aus brr Rrick>skase noch nicht be* rannt sind. Nack Besprechung der dienstlichen Angelegenheiten fand eine Abschiedsfein: für den nad) Gietzen versetzten Regierungsrat Tr. Hetz statt. Kreiedirektor d. Werner nribmete dem Schei­denden warme Worte des Dankes unb der Aner­kennung für seine achtjährige treue Mitarbeit an der Verwaltung des Kreises.

Kreis Friedberg.

oa. Vilbel, 12. Mai. Ten beiden Gendar­men Wachtmeister Reeg und Fischer ist es ge­lungen, den schon seit längerer Zeit im Verdacht des Schleichhandels unb Schwarz­schlachtens stehenden Abr Grünebaum aus Rendel unb dessen Sohn Heinrich dabei abzufassen, Äs sie im Bogrift standen, ein frischgeschlachtetes Rind nach Frankfurt zu schaffen. BeLe wurden Der'baftet und dem hiesigen Amtsgerichtsqefängnis zugeftkhrl.

Kreis Wetzlar.

** Blasbach, 12. Alai. Ein chri ftliches W a l d f e st wird am HimmelfaHrttage an bet dicken <Äche bei Blasbach von nachmittags 3 Uhr an gefeiert werden. Es werden Mission srnspeftor Held von Wiesbaden und mehrere Geistliche der näheren Umgegend sprechen.

wa. Wetzlar, 12. Mai. Schon int De­zember 1919 spendete ein Wetzlarer in Brasilien, Henrique Pünder, für die Armen feiner Vaterstadt 4100 Mk. Nunmehr ist ein weiterer Betrag von 16 000 Mark ein­gegangen, die Pünder bei einem kleinen Früh­stück in Porto Alegre für die Wetzlarer und Steindorfer Armen gesammelt hat.

«Jetzt. Dte Sntagrn birffitn dagegen, ui derselbe» böbc tote bteber brttetai.

Frü bkar toffeln, d. b. in Mistbeeten. Trab bautet it und gartcnmäfeiotn Kulturen gr- fipgenm Kartofsiln sind, falls sv bis zum 30.

1920 geerntet und gelieKn werden, von der öfsiett* ixdxn Bewirtschaftung fmgdanat unb fern ent Höchstpreise unterworfen Frühkartofsew ans Hb* tnäRigem Anbau fallen nickt hierunter Vom 1. Juli 1920 ab tritt btt öffentliche Bewirtschaft Jung ber Frübkartoffeln ehr lieber bv Preisroge- lung der Frühkartoffeln ist mit Rucksickr darauf, daß durch die Berordnung vom 13. März 1920 für die Tonne Kartoffeln ein Mutten von 500 Mark festgesetzt nworben ist, junöchü Vfböaxb genommen worden und erfolgt später beionbat Mitteilunlg.

A n bauflü chen er Hebung 1920. Dv Sfeftftellung der Anbaufläche bat in der Zeit vom 28. Mai bis 4. Zum b. Zs. ju erfolgen

Vüchertisch.

- Dämonische Novellen von Michael Bickenbihl. Z. M. Müller Verlag, München. Preis gch. 11 Mk., geb. 14.30 Mk. Nock niemals ist bas Dämonische, daö die Menschen roibec ihren Willen in Verbrechen unb Untergang treibt, mn solcher Wucht unb Spannungskraft bargestellt wor­ben roic in diesen 9Lovollen. 9coch nie wurden die grausigen dlbgründe ber Mondsucht, die TragiHrietr ber Vererbung, die Schauer ber Halluzination, bte schweren ktmIndien Gefahren, in welche das Sern alleben die weibliche Pinck: bringen kann, s.» packend acschübert. Dieses Buch lieft man u idji man veochlmgt cs.

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Zugentgleisung.

Godesberg, 11. Mai. l^Wvlff) Gestern nachmittag 3.30 Uhr entgleisten vom Per sonenzug 1285 auf der Strecke Koblenz- Küln bei der Einfahrt in den Bahnhof Go­desberg der Packwagen und zwei Perso nenwagen, von denen ein Wagen 4. Klasse umftürz 1 e. 12 Reisende wurden durch leichte Quetschungen und Hautabschürfungen unerheblich verletzt. Der Materialschaden ist unbedeutend. Das Gleis vkoblenz -.Köln uxir bei Godesberg für etwa 5 Stunden gesperrt Der Zugverkehr wurde eingleisig aufrechter­halten.

* Tausche Kind gegen Schrntrir, Zeitgemäß? Anzeigen finden sick im Anzeigen teil einer .Hcrmiooericken ZeitungEin neuer Ha.rrgamteopich wird abgegeben gegen volle 'Ben- non von vier Wochen in einer Sommerfrrsih?." Verpflichte mich, sechs SonMa-ge ijiatterrtn ander mit einer Tarne aiis-ugehen, gegen ein Paar braune Leber-.Herrenstiefei, Größe 41."Ein sechs Wochen altes Kind als eigen geben gegen Schinken und Butter." Tas Angebot, ern Mintz gegen SchiEn und Bittrer abzugeden, zeugt mm besonderer Herzensgute.

Hessen-Rafiou.

Franffurta. M., 11. Mm Hatte nacht wurde in der Brinkhofstrahe ein M e ftga st aus Nürnberg von entern bislang übermittelten Mamie überfallen, durch Mesierittche lebendgei-ibrtüb verletzt und beraubt

-= 5 r a n t i u r t a. M.^ 11. Mai. Mit Wir- kmtg tum 11. Mai wird für den Veriorgungs- berrick FranVuns ber Gaspreis ton 1 Mari aut 1,20 Mari dos Kubikmeter er tobt.

= Frankfurt a. M., 11. Mai Tie Etsen- bahnkriminalvolizei beefce grofe Eisendadn* beraubungen auf, bte ber ebemnli« Rangierer Münzen toller feit Monaten zwiichen den Stationen FvanAiin und Goldsiein riuägemlrrt hm Zur Fort* ichafiunq der geraubten Güter, die bei einer Wuwe in Griesheim a. M. aufgefunden wurden, war ein große» Laslartto erforderlich.

Aus dem AmtsverkündiMngöblatt.

* Das ArntSverkündigungSblatt 9ri. 63 voni 11. Mai ent hält: ReickStagswahl. Verordnung über Bier und hier ähnliche Getränke. Verkehr mit Brotgetreide und Mehl. Be­wirtschaftung der Frühkartoffeln. - Anbausiächrn- erHebung. Einsendung ber Kveisabdeckereiver- zeichnisse. Felbbereinigung Rabertshausen. Bekanntmachungen bes Polizriamts Gfesten.

Tie Reickstogswahlen am 6. Juni 1920. Aus Grund des § 16 ber Reickswablordüung vom 1. Mai 1920 fordert der Krciswahlleitcr die Wähler auf, KreiswattVorschläge für die am Sonn­tag, den 6. Zunr 1920 itottfinbenbai Reichstags» uablen im Wahlkreis Nr. 22 ,4. sien-Darmstadt" spätestens bis zum Sonntag, den 16. Mai 1920 ernichliestlich, bei ihm einzureichen. In den nach § 20 des Reichswahlgesetzes zu bilhenben Wahl­ausschuß sind berufen: als Beisitzer: 1. Rcch- nungsrat Bal-entin Herbert, 2. Geschäftsführer Hermann Nordmcmn, 3. Lehrer Wilhelm Ziegler, 4. Oberstaatsanwalt Rudolf Wünzer sämtlich zu Darmstadt, und als deren Stellvertreter: für 1. Rechtsanwalt Walter Karl Meisel, für 2. Frau Anna Maria Rouck geb. Ecker lern, für 3. Ober­regierungsrat Paul Emmerling, für 4. Arbeiter- Sekretär Dionis Kollmann, alle ebenfalls in Darmstadt. Die öffentlicke Sitzung des Wablaus- fchufses, in der die eingereichten Kwiswablvor- schläge geprüft und übet ihre Zulassung entschieden wird, ist bestimmt auf Dienstag, den 28. Mai 1920, vormittags 10 Uhr. Sie findet statt im Sitzungs­saale des Kreisausschusses des Kreises Darmstadt, Neckarsiraße 3.

AbänderungderBerordnungüber Bier und bierähnliche Getränke. Born 15. Aprü 1920. Es darf nur Ginfactibkr 3 Abs. 2 des Biersteueraesetzcs vom 26. Äcki 1918, Reichs- Gesetzbl. S. 863) mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 2 und nicht mehr als 4,5 vorn Hundert her gestellt werden. Btet mit einem Stammwürzegehalt über 3,5 vom Hundert dürfen die Brauereien nur bis zur Höchstmenge von 15 aom Hundert des von ihnen in der Zeit Dom 1. Oki-ober 1919 bis jum 30. September 1920 im Inland insgesamt abgesetzten Bieres herstellen. iBollbier und Starkbier (§ 3 Abs. 2 des Biersteuer- gesetzes vom 26. Juli 1918, Bekanntmachung zum Biersteuergesey vom 8. August 1918. Reichs-Ge­setzblatt S. 1063) dürfen nicht Ker gestellt werden.

Beim Verkaufe durch den Hersteller darf der Preis für 100 Liber in Fässern nicht übersteigen: a) für untergäriges und obergäriges Bier bei einem Stammwürzegehalt bis zu 3,5 v. H. 130 Mark, bei einem Stammwürzegehalt über 3,5 bis 4,5 vom Hundert 180 Mark, b) für brerähuliche Getränke (Erfatzbier) 127 Mark.

Verkehr mit Brotgetreide unb Mehl. Nachdem bte Tagesmenge an Mchl für die versorgungsberechtigte Bevölkerung ab 16. Fe­bruar 1920 von 240 auf 200 Gramm herabgesetzt ist, nxrb auf Verfügung des Direktoriums der Reichsgetreibestellc nunmehr auch für 'Schwerst­und Schwerarbeiter die Tagesmenge um 40 Gramm auf 160 Gramm Mehl ab 16. Mai 1920 herab-

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