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behördliche Anzeige«

Stadt. Arliki^tsamt (Stehen

West-Anlage 31, Teleph. 2054.

ES können cinocflcflt werden:*

a. bei bicficien Arbeitgebern: 1 älterer Bc fdiloffcr. 1 n.'PVÜfiev Heiner n. Schlosser, 1 Schr ner, I Bildevciill ntiincr, 2 Provinonsreiscnde, c Meiallsormer, 1 Schneider, 2 Schuhmacher.

Lehrlinge: 1 Schuhmacher.

b. bei anSwärtigen Arbeitgebern: 3 Innbroirtf fluedjie n. Arbeiter, 2 l* Ichromonicure, 2 i*ro nonweisende, 1 Müller, 2 Schneider, 1 Eisendrehi 1 Merallschleiser und Wolieier.

ES tuchen Arbeit: Swrislsetzer, Buchdruck 2 Buchbinder, .Mnitflcuie. Schreiber u. Reiten 1 Wagner, 2 landiv. Berwatter, Hansbnrschei, Anslanier, '.Viafdiittcif n. ^>ankchlotser, 1 (^hrm. 1 Konditor. 1 Sa neider, lElekirornonienre, 4Schi macher, 1 Heiner, I .Krankenpsleaer, 1 Schnw 4 Tapezierer und Sattler, 3 Bäcker, 2 SlcUn 2 Kratt tat,rer, 4 Mechaniker, 2 Dreher, 1 £ liker, 2 Fräser, 1 Handschnhinacher, 1 Photogrcu Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 2 Schlosser, 1 Schmi, 1 Bäcker, 2 Friseure, 1 Buchdrucker, 1 Kelln. 2 Mechaniker.

Weibliche Abteilung:

Es können eingestellt werden:

a. kei hiesigen Jlrbeitaebern: 1 Zinimermädck« Dienstmädchen, Lansiranen und -Mädchen, tiiditl At.elninädchen, 2 Slützew 2 Köchinnen, ein, Bereiterinnen.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: Dienstnic ctien, 2 <mneinadchen, Alieinmädchen, 4 laiioiui schat-liche Dienstmädchen. 1 Hoielköchin. 1 Siül 1 Zimmermädchen. 1 Küchenmädchen, 1 Köch 2 Friseusen, 2 Haushällerinnen.

ES tuchen Arbeit: 1 Bibl,o,hefSgcbilsin, 2 Bl lerinnen, 1 Binderin bei Schneiderin, 2 Zimm. Mädchen, einige Vaiifhanen, auch für Nachmittal Betchatüauna, 3 Waschiranen. 4 QanShälterinni 1 Hotelköchin mach Marburg«, 2 Sieiwlooiitinm 1 Lehrmädchen bei Schneiderin, 1 Hilfsschneider 1 Schirmnäherin, Wickel- u. Zigarren inacherinm 1 Lehrmädchen t.Ntodistin, 3 Koutoriüinnen, 2B> käuierinaen, 1 Weihzengnäherin, 2 Flickerinm

6. (Mräfer, Julius

7. Fischer, Heinrich

8. Müller, Karl

40. Runge, Heinrich

Arbeitacbervertreter:

16. Tanbert, Otto

tue.

11950c

1

2.

3.

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5.

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9-romni, Berta Hahn, Pe er

34. Kroll, Roinlie

35. Schneider, August

Faber, Ct o

Schmidt, Gustav Ehr.

Lust, 51arl Rommel, Franz Bechtold, Hetnric Hiltgärtner. Will Krftcher, Alfred

Vertreter: Abermann, Ätarlin Bierau, Balthaser Bindewald Adalbert Erle, Heinrich Haas, Karl ir. Meyer, Otto Naab, Ludwig Winn, Heinrich Klein, Albin Bourgeois, Adolf Bernhardt, > ndwig Goitmann, Heinrich Gärtner, stöbert Bourgeois. Franz Halm, Wilhelm

Das Bersicherungsaml em scheidet. Giehen, den 10. November 1920.

Ter Vorstand.

1.

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5.

Erse.tzversoncn: Rähueield, Albe Muhl. Lbari II. Nikolaus, Phil. Havvel, Jak. Wwe.

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39.

39. Fromme, Maria

40. Schneider, Hein

.. Haubach, Gg.

6. Nuckitnbl. Heinrich

17. Andrea, Richard

18. Löiigen, K. W>

36. Franz, Hellwig Qrlin, Kail

7. Pröichold, Hermann

8. Noll, Adolf

9l.reiner, Jakob

10. Röhr, Karl

11. Schmidt, Wilh. K.

12. Schmidt, Otto

13. Dabmer, Gg.

14. Waldtchmidt, Karl

15. Mühlig, Heinrich

16. Beil, Louis

17. Diener, Franz

18. Noll, Anna

19. Berg, K.

20. Herr, Wilhelm

Schuov, Friedrich Siegeler, Heinrich ierau, Albert

Peter, Bhil Cnunevt, Elitab. Ilckermann, Lina Fölüug, Johannes Funke, Emil Aovcl, August Noll, Emma Müller. Hermann Fischer, Anna Busch, Karl Pflüger, Karl Zimmermann, Jakob Günther. Heinrich Frenzel, Rudolf Müller, Emil Luh, Fritz Hillgärmer, Jakob Kuchler, Jokes Horst, Heinrich Ponoenhaier, Karl Dönges, Wilhelm Braun. August

Vertro er:

1. Mann. Albin

2. Käüner, August

3. Beckmann, Georg

4. Marlin, Karl

5. Frischmann, Emil

6. Pteitser, Heinrich

7. Brunnengräb.-r, Phil.

8. Ommert, Wilbelm

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Die Gültigkeit der Wahl kann innerhalb einer Woche nach d.r Bekanntmachung angcsochien wer­den. Anfechtungen und bei dem Borstande oder dem Bersicherungsaml anzubringen.

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Slrobel, Herman Kraft, Hinrich Miet Alfred

Kier stein, Wilhel Hennig, Paul Föriler, Wilhelm Männche. Helnrti Bierau, Anna Hehler, Statt Mauk, Otto Anient, Lorenz Hinklcr, Heinrich Gregorlus, Karl Dahmer.Margar gischer, Georg chceker, Llugust

Horst, Johannes Rieü Wilbelm Kolbe, Slarl Beck, Bernhard Göbel, Johanne? vorn mim, Wilhel Wacker, Otto Boigt, Johanna Marer, Sone Lanz, Heinrich Schmidt, Heinric Kirsch, Karl Arnold, Ludwig Lotz, Heinrich

Nrbcitnebmervertreter:

Ersatzversonen:

AllgeoiciiicLrtslmlcilWWi

Betr.: Wahlen zum Ausschuß.

Da bis zu dein festgesetzten Dermin nur je c Wablvorschl.ig von den Versicherten sowie den 2 bcitgebcrn e ngelansen ist, gelieu die in diesen beib Vorschlägen verzeichneten Personen als WHtnliei des Auojchusies bczw. Ersatzniitglieder gewählt.

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1 Minute von der Ilauptwache.

die Gewinnsätze berechnet werden, die für den betreffenden Ge­werbezweig vorgcschrieben sind.

Das kaufende Publikum wird gebeten, unberechtigte Preis- sordernngen nicht anzuerkrnnen und zurückzuweisen, dies güt ganz besonders bei vorgrmndenen Preisumändernngen, gleichzett'.g aber auch der zuständigen Preisprüfungsstelle oder direkt der Prels- prüsungsstelle Oberhessen von enter solchen Angelegenheit Mit­teilung zn machen.

Kaufleute oder Gewerbetreibende, die unter Ueberschreitnng D?r festgesetzten Höchstpreise oder der z. Zt. üblichen Preise Wiren irgendlve cher Art anknuftn oder solche Waren, von denen man anitehmeu innst, daß dieselben aus dem Schleichhandel herrühren, auskaufen, machen sich strafbar. Die hier in Frage kommende Ware wird bcsch'agnahmt und Anzeige erhoben auf Grund der Verord- ilung gegen Preistreiberei vom 8. Mai (RGBl. S. 395) § 1 Abi. 7. Durch den Ankauf von Schleichhandelsware wird der Schleich- uud Kettenhandel sowie das Wuchertum unterstützt und die Ware unnötigerweise verteuert

Die Beamten und Beauftragten der Preisprüfungsstellen und die von der Polizeibehörde hierzu beauftragten Personen sind be­fugt, auf Grund der Bekanntmachung über die Errichtung J)on Pl i. p. ü u -y?iel en und die Verforgnngsregelung vom 25. Sep­tember 1915 «RGBl. 3.607) Betriebsräume, Geschäfte, Werk­stätten usw., in denen Waren hergestellt, verpackt, ausbewahrt, feil­geboten und verkauft werden, zn betreten, dortselbs! Besichtigungen vor zu tehmen, Geschäftsbücher und Rechnungen ein5ufeilen und nach ihrer Au.mahl Proben zur Untersuchung gegen Empfangsbescheini­gung zu entnehmen. Die hier genannten Beamten und Beauftragten ' ec Preisprüsungsstellen sindaufVerschwiegenheitver- eid i g t und ist denselben jede gewünschte Auskunft zu erteilen.

Die Mitglieder und Beauftragten der Kreispreisprüfungs- stellen, die Poliz iorgane und die Revisoren der Preisprüfungs­stelle Oberhessen sinn angewiesen, aus alle Unregelmästigketten und Znwiderhaiidiungen zu achten und Uebertretungen zur Anzeige zu bringen.

An alle Kaufleute, Händler, Gewerbetreibende, Handwerker und an das kaufende Publikum, sowie an die Polizeibehörden wird die dringende Bitte gerichtet, den Preisprüfnngsstelien bei der Unterdrückung des Schleichhandels und des Wuchers behilflich zu sein und alle vorkommenden Unregelmästigkeiten, welche auf Schleichhandel, Wucher oder Kettenhandel hindeuten, der Preis­prüfungsstelle Obcrh ssen, Gießen, Lonystraste 7, Handelskammer- geläud?, sofort mitzuteilen.

Vorstehende Warnung wird durch die Presse der Provinz Oberhessen veröffentlicht nnd nochmals besonders daraus hin­gewiesen, daß bei den fortwährend stattfindenden Geschäfts- und Bl cherrevisioneu aus die in der Warnung angeführten Punkte besonders geachtet wird. Vorgefundene Unregelmäßigkeiten werden unnachfichtlich zur Anzeige gebracht und die Schließung des schäftes wegen Unzuverlässigkeit des Inhabers beantragt iBekannt- machung über Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915, RGBl. S. 6037).

Gießen, den 1. November 1920.

Pveisprüfungssbeile für die Provinz Oberhessen Gießen.

Bekanntmachung.

Betr.: Brennstoffversorgung der Haushaltungen.

Unter Hinweis auf § 2 unserer Bekanntmachung vom 23. April 1920 «Amtsverkündigungsblatt Nr. 54) n-erden für das lausende Hansbrandwirtschaftsjahr weitere 4 Zentner Brennstoffe bewilligt und die Bürgermeistereien angewiesen, Bezugscheine hierüber cms- znstellen.

Diese Menge von 4 Zentner gift für den Bezug bis fcum 30. April 1921, soweit die für das Sommerhalbjahr bewilligten 8 Zentner schon bezogen sind, als Höchstmcnge. Im übrigen findet unsere Bekanntmachung vom 23. April 1920 (Amtsverkündigungs- blatt Nr. 54) entsprechende Anwendung.

Gießen, den 8. November 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t.

Bekanntmachung.

Betr.: 47. Ausgabe von Süßstoff (Sacharin).

Für die Zeit vom 10.30. November 1920 wird gegen die Lieferungsabschnitte 1 7 der SüßstvffkartcH" (bläu) und 6 der SüßstoffkarteG" ffgelb) von den Süßstoffabgabestelleu der Land­gemeinden des .Kreises Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf den Abschnitt 17 e in Briefchen und auf den Abschnitt 6 eine Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 30. November 1920 verlieren die Ab­schnitte 17 bzw. 6 ihre Gültigkeit.

Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerufene Süßstofsm mgen dürfen von den Abgabestellen frei an die Bevölkerung verkauft werden.

Gießen, den 8. strovember 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. (Siegert.

Bekanntmachung.

B etr.: Maul- und Klauenseuche in 0 , - w r a ß.

In Hof-Graß ist die Mcrnl- und Klam..seuche amtuch festge­stellt worden.

Es wird gebildet ein Sperrgebiet b-stehend aus der G e - markung Hof-Graß.

Das Beobachtungsgebiet bleibt u.ioc ändert.

Unsere Bekanntmachung vom 25. Augnst ds. Js. in Nr. 122 des Amtsverkündigungsblattes findet sinngemäße Anwendung.

Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden mit erheblichen Strafen geahndet, wenn sie wissentlich begangen sind, sogar auf Grund des § 328 des StGB, mit Gefängnis.

Gießen, den 5. November 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r.

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Stangenrod:

3n Stangenrod ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden.

(Es wird gebildet ein Sperrbezirk bestehend aus der Gemar­kung Stangenrod.

Ium Beobachtungsgebiet wurde die Gemarkung Lumda bei­gefügt.

Gießen, den 6. November 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.

Bekanntmachung.

Betr : Verkehr mit Brennstoffen: hier: Anlagen zur Elektrizitäts­erz euMng.

Es ist in letzter Zeit die Bcobachtung gemacht worden, idaß leine Or schaffen sich mit Hilfe von meist unrationell arbeitenden Lokcmobilen eigene Elekirizitätsversorgang schaffen. Der Kohicn- Der auch hiersür findet meistens auf Kosten des Hausbrandes 0 er >e'' Drusch kohle statt.

Wir weisen darauf hin, daß solches unzulässig ist, da ütn Bereiche von Ueberlandzentralen keine neuen Kraftanlagen ge­nehmigt und auch keine Kohlen oder andere Brennstoffe hierfür zur Ve fMung gestellt werden können.

Etwa bei vlchen Betrieben vorgefundene Kohlen werden un­weigerlich beschlag ahmt.

Gießen, den 8. November 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.

B e t r.: Wie oben.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises mit dein Ersuchen, etwa in ihrer Gemeinde Iber» «c ii v han'ene Anlagen hierher zu meldm. >

Gießen, den 8. November 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.

Dieustnachrichten des Kreisamtes.

In H a a r h a u s e n (Kreis Alsfelv) ist die Maul- und Klauen­seuche amtlich festgestellt worden. Ort und Gemarkung Haarhausen sind zum Sperrgebiet erklärt ^worden.

In Maul buch (Kreis Msfeld) ist die Maul- und Klauen­seuche amtlich festgestellt worden. Ort und Gemarkung Maulbach sind zum Sperrgebiet erklärt worden.

In der Gemeinde H i tz k i Qch e n (Kleis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche ausgbvochen. Die erforderlichen Sperr­maßnahmen sind angeordnet.

In dem Gehöft der Gebrüder Cloos in Wetzlar, Bann­st raße 7, dem Hofgut Homburger Hof und in zwei Gehöften der Gemeinde Stockhausen Kreis Wetzlar) ist die Manl und Klauenseuche amftrch festgcstellt worden. Die Schutzmaßnahmen sind angoordnet.

Infolge Erlöschens der Maul- und Klauenseuche ist der Ort und die Gemarkung Ober-Ohmen (Kreis Alsfeld) ans dem Bevbachcungsgebiet ausgeschieden.

In den Gemeinden Berstadt, Echzell, Gettenau, H e uch elheim und Altenstadt (Kreis Büdingen) ist die Manl- nnd Klauenseuche erloschen. Die angejrbneten Sperrmaß­nahmen sind anfgehoben.

Druck der Rröbllchen URhHrRtät«-®ud)- und Sttinfcrudvrri R Lang«.

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Und die Sage geht, daß Beatrix und Konrad fest umschlungen noch heute auf d'im Marktplatz von St. Marien als Wahrzeichen der Stadt stehen, und werden den Fremden, die nach St Marien kommen, gezeigt, und ihre traurige Geschichte wird erzählt. Das grausame Gesetz aber, welches das Henkeramt vom Vater auf den Sohn vererbte, wurde, wie die fromme Sage weiter berichtet, damals aufgehoben.

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