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Nr. 164

11. November

192V

JtiJ.

zu!tinterrid)tcn.

Kosten der Ge

werte

I

Englische Huldigungen vor Frankreich

6

B e rkin, 11. Nvv. (Wolff.)

. Nnv- (Wolff.) Die Arbeiter ^^en 2?ü(te au?'.::.e und <iftä t. das i;n

? gotischen Elektrizitätswerke ha-1 Kriege zwick ei: den Veiten Völckr:'. gelirLpfte Bmw

Be t r.: Personenstandsaufnahme auf 15. November 1920.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger­meistereien der Landgemeinden des Kreises.

Zur Vorbereitung der Veranlagung zur Einkommen neuer für die Rechnungsjahre 1920/21 Hal der Reichsminister ?er Finanzen eine Personenstandsaufnahme gemäß § 167 der Neichsabgabsordnung für das gesamte Reichsgebiet nach dem Stande vom 15. diovember 1920 an mit der Maßgabe ungeordnet, taß von deren vollständiger Durchführung in einzelnen Gemeinden abgesehen werden kann, Ivcmi das im letzten Jahre ausgestellte gersonenoerzeichnis ohne weiteres vollständig aus den neuesten stand ergänzt werden kann oder wenn in anderer Weise eine aus- ceicheiwe Feststellung der steuerpflichtigen Personen sichergcstellt ist. Inwieweit danach im einzelnen die angevrdnelc Personen- standsmlfnahme durchzuführen ist, unterliegt der Entscheidung des uiltändigen Landesfinanzamtes.

Die Gemeindebehörden können mit der Persvnenstandsanf- iiahnie noch Erhebungen für Verwaltungszwecke verbinden und in dem Vordruck der Wohnungslistc mit Zustimmung des Finanz­amtes entsprechende Fragen stellen: bemerkt wird jedoch ausdrück lich, das; für die BeanlNwrtung der Fragen für Berwaltungszwecke die Zwangsmittel § 202 A. O. nicht angedvoht werden dürfen.

Wir empsehlen, die Personenstandsaufnahme ordnungsgemäß und rechtzeitig durchznführen.

61 i e f; e n, den 8. November 1920

Kreisamt Gießen. I. V.: H e m m er be.

M-WI MH« tferitn guten ten und Auz. er vorrätig, ftmann (c) WaschefM

L.bie Arbeit in allen ^trieben wieder ^genommen

voller 16S

London, 11. s>Äo. (WTB) Im getarnten britischen Reicks fand teure, am zwe ter Jahres­tage des Waffen' i I'janbe-5, e n? Gedächtnis­feier für vv im W.lt.rcge gefallenen bri­tischen Soldaten statt. Um 11 Uhr vr- mittags ruhte für zwei Minuten jede Be­wegung und verstumm'e x- e*- Laut. In Lond, fand unter Beteil ig^ing des Königs, der Prinzen, der Minister, Aomirälc und Generäle die feier­lich e Enthüllung Kenoiavbions und die Br-

setzurrg des ,,ind>Teatnen Kri g-ers" i.r de. De':- mrnfter Abtei statt. Ter König san^t. an een Präsidenten der französischen Repu­blik ein Telegramm, in dem er dem franzr- si'chen Volke ti? unveränderliche Zunei­gung n nd Bewunderung tes geckm en kni

tveri-e auch im F icte.t alle P.v'.en bestehen. Der Kön^ drückt die Hosftuurg aus, daß die Schevierig-

totrlctti Jfcftbnlnit °«Ü<l U. 8.5 jÄIiMe Jmarrtbctintu 1U0 uiJMt «er kraut Sdiroeben, W.

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Jlter Ansprüche, die über den Schiedsspruch iinusgehen. durchsetzen? Das wäre wohl bedenflichste Sabotage des Schiedsver- pTen§, die man sich denken könnte. Zur pte des Gerechtigkeitsgefühls der Verord- ^rg darf angenommen werden, daß man pt Minister lediglich in die Lage versetzen [CI, ein etwa durch den wilden Streik unter» pchenes Schlick)tungSverfahren seinem Ziele puführen.

I Die neue Verordnung ist eine Halbheit p schreit förmlich nack) endgültiger Rege- pi- Es gibt außer Deutschland zur Zeit MN einen Kulturstaat, in dem der wilde fteeiF in lebenswichtigen Betrieben nicht an [t Kette gelegt ist. Selbst das sozialistisch [Serie Australien steht auf dem Standpunkt, jeder Eisenbahnbeamte und -arbeiter. der F ben Ausstand tritt, kraft Gesetzes sofort Entlassen ist. In den Vereinigten Staaten pirt das Gericht anläßlich eines Verkehrs- Der Nation stehe das Recht zu, die l^sperrung natürlicher oder künstlicher, dem Miehr des Staates dienenden Wege zu ver- Hbern. Und was endlich das demokratische Poland anbetrifft, so bedroht der englische kvuspiracp and Protection act" mit Ge- I'N mis bis zu drei Monaten jede Person, die w Bedienstete einer Gasfabrik oder Wasser- krivrguugsanstaltin böser Absicht" den I^.itskontrakt bricht. Wann wird sich das Ätsche Reich zu einer gleich energischen "klungnahme ausraffen gegenüber Machen- ^»'ten, die sich als Vergeival igung der Mon durch kleine Minderheiten und Verrat eigenen Volke darstellen?

^cenbtgung des Streifs in Berlin.

ichutz [ov große» Konzert

VI. Uhr.

Betr.. Einrichtung von Fortbildungsschulsparkassen.

An die Schulvorstände des Krelfes.

Angesichts des bevorstehenden Beginns des Fvrtbildungsschul Unterrichts lenken wir Ihre Aufmerksamkeit wiederholt auf die Zortbildungsfchulsparkasseii. Da unter den gegenwärtigen Zeit umständen die jungen Leute fortbildungsschulpflichtigen Alters grö f-creu Verdienst als sonst erzielen, liegt es im erzieherlichen und vollswirtschaftlrchen Interesse, daß sie zu Spareinlagen veranlaßt werden Sic werden sich hierzu um so williger entschließen, wenn ihnen leicht zugängliche Einrickitungen geboten werden Da, tvv es die Verhältmsse irgend gestatten, wird deshalb die Einrichtung von Fortbildungsschulsparkassen dringend empfohlen Ucber die (fiiirichtung und Leitung solcher Kassen finden Sie entsprechende Anleitung in der Ihnen unter dem 6. September 1912 über sandten SchriftPraktische Jugendpflege von Reinirkns". F-erner machen wir Sie zu dem gleichen Zweck auf die IPfennigsparkasse der Bezirkssparkasse Gießen aufmerksam.

Sie ivvllen uns bis 1. Dezember 1920 über das Veranlaßte berichten.

Gießen, den 5. November 1920.

Kreis-SchnlLomMission Gießen.

Dr. Usinger.

Amtsverlündigungsblatl

für die provinzialdirettion Gberheffen und für dar Kreisamt Gießen.

mich SRontag, Po.n.r.Ug und greitag. Rur durch btt Poft ;u b.zi.h.n gegen Md 2.60 Di,rtetjäl)r(t*.

<rf ft*

Vckanntmachung.

cetr.: llickerdrückung des Schleichhandels und des Wuchers sowie der Preissteigerung beim Handel mit Lebens- und Futter­mitteln und mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wwie bei der Berechnung von ausgesührtcn Arbeiten, Reparaturen und Neuanfertiguiigen.

Warnung an alle Kaufleute, Gewerbetreibende, Handwerker nnd das kaufende Publikum.

m augenblicklich aus dem Markt durch Schleichhandel >md Wucher veranlaßte Teuerung und Knappheit mancher Lebens­und Futtermittel, sowie auch Gegenstände des notivendigen Lebens- vedarfs har für weite Kreise der Bevölkerung zu einer Erschwerung der rxl-enshaltung geführt, die sofortige Abhilsemaßnahmen er­forderlich macheii.

Uni diesem Uebelstand mit allen zu Gebote stehendeii Mitteln ent gegen treten zu können, sind außer der Preisprüfungsstelle Ober bellen mid der Preisprüfungsstelle der Stadt Gießen auch in jedem Krerie Kreispreisprüfungsstellen und in der Stadt Bad Nauheim eine städtische Preisprüfungsstelle errichtet worden. lieber den hier genannten Stellen steht die Hess. Landes-Preisprüsungsstelle in Darmstadt.

Weiter wurde in ganz Hessen die Berpstichtung zum Preis­aushang mid zur Preisauszeichnung für den Verkauf von Lebens und Futtermitteln uno für Gegenstände des täglichen Bedarfs erngeführt Verordnung über Preisauszeichnung und Preisausl-ang).

Trotz Veröffentlichung der hier erwähnten Verordnung lvird von verlchiedenen Geschäften der Preisaushang und die Preis- anszefckn'nng an Waren in deutlich lesbarer Schrift (Zahlen) nicht ausgesührt. Wir warnen' daher di' in Frage kommenden üleschästs- leute iisw. und fordern sie auf, unverzüglich die vorgeschriebene Preisauszeichnung an den Waren vorzunehmen und auch dafür zu sorgen, das; die in bcu Schaufenstern und Schaukasten ausgestell­ten Waren mit Preisauszeichnungen versehen sind. Die Aus­stellung von verkauften Gegenständen in Schaufenstern und Schau­kasten ist untersagt.

Nach Mitteilung des Reichswirtschastsministeriums sind Gegen­stände des täglichen Bedarfs alle Gebrauchs gegen stände außer Luruswaren. Demnach gehören auch alle Haushaltnngs- gegenltände, Kurzwaren, Papierwaren, Bücher, Manusakturwaren uiiv. dazu. Die hier ansgeführti-n Waren müssen also mit Preisaus- zeichnuikgen versehen fein.

Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Beseitigung oder die Unkenntlichmachung einer Preisangabe z. B. durch lieber- klebezettel verboten und strafbar ist. Alle (teschäftsinhaber, Ge werbetreibend.' nnd Handwerker iverden daraus aufmerksam gemacht, daß sie verpflichtet sino, über die Herkunft aller Waren nnd der Einkaufspreise Auskunft zu geben und mit der Sorgfalt eines gewissenhaften Kaufmamis ihrer Buchführungspflicht nachzu­kommen haben.

Besonders muß verlangt werden, daß jeder Kaufmann und Gewerbetreibende eine genaue Kalkulation aufstellt, die umfaßt:

a) Gestehungspreis, b) Unkosten, c) Gewinn, damit er jederzeit die Berechtigung der von ihm geforderten Preise nachtveisen kann.

Die Preise für Waren, die zum Weiterverkauf unter Fest­setzung des Kleinvrrkaiisspreises geliefert werden, dürfen nach- träglich^nicht erhöht werden ^Schokolade, Keks, Zigaretten, Stearin­licht?, Seife nsw). Zuwiderhandlungen sind den Preispriifungs- stellen baldigst zu melden und wird dann gegen die Beschuldigten auf Grund der Bekanntmachung über die äußere Kennzeichnung von Waren vom 18. Mai 1916 (RGBl. S. 380) Strafantrag erhoben.

Auch wird besonders darauf Hingewi sen, daß nur derjenige Großhandel treiben darf, der die hierzu erforderliche Genehmigung besitzt iVerordnung über den Handel mit Lebens- und Futter­mitteln vom 24. Juni 1916. RGBl. S. 581).

Bei Nichtbeachtung der obenerwähnten Vorschriften kann seitens der Preisprüfungsstellen die Schließng des Geschuäfts beantragt tverden.

Alle Gewerbetreibenden und Handwerker werden darauf auf­merksam gemacht, daß die bei Aufstellung ihrer Rechnungen über ausgeführte Arbeiten Reparaturen) nnrj)ie tatsächlich entstandenen Unkosten und besonders die genaue Stundenzahl für die aus­geführte Arbeit in Ansatz bringen dürfen. Des weiteren dürfen nur

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Mit der Durchführung der Personenstandsaufnahme wurden aus Grund des § 22 A. O. die Gemeindebehörden betraut. Tiefe haben dafür zu sorgen, daß von jedem Wohnungsinhaber einer Gemeinde eine Wohnungslistc aufg.'stellr und diese zusammen mit den übrigen Wohnungslisten für ein Grundstück von dessen Besitzer iiit einer Bescheinigung bei der Gemeindebehörde spätestens bis zu einem von ihr zu bestimmen'en Zeitpunkt eingereicht wird. Tie Eßmieindebehörden haben auf Gritnd dieser Wvhnungslisten rin Personenverzeichnis für ihre Okmehiöe oder, wenn die Gemeinde in mehrere Steuerbezirke eingeteilt ist, für jeden Steuerbezirk oufzustellen und dieses mit den Wohnungslisten und den Beschei nigungen der Grundstücksbesitzer spätestens bis zum 20. Dezember 1920 dem zuständigen Finanzamt einzuveichen. Im Hinblick auf Artikel 136 Absatz 3 der Reichsverfassung kann die Angabe des Neligionsbeft^ntnisses in der Wohnungsliste unter Androhung der Zwangsmittel des § 202 A. O. verlangt werden.

Für die Wvhnungslisten nsw. sind bestimmte Muster vorge- schrieben, dre den Gemeindebehörden mit erläuternden Vorschriften durch die Finanzämter mitgeteilt werden. Diese sind ferner an aeiviesen, den Gemeindebehörden hinsichtlich der Beschaffung der Vordlmckc - für die Personenstandsaufnahme zur Seite zu stehen Und sie auch 'wegen der Ausfüllung der Vordrucke zu!untei'richten. Die Beschaffung der Vordrucke hat zunächst auf Kosten der Ge Minden zu erfolgen, denen aber Ersatz durch die Reichskasse k5ii= gesichert ist.

un knege waren, genonr uno erroanet oaven. Gcnrgh fuhr dann fort: Wir haben g'hosft, Gerech- tiofrit und Bi ligkeit zwischen den Nationen zu er­reichen und das ehrliche Halten von Versprech'n. Wir sredachken, einen garten und dauernden Frieden zu erreichen der iwlvendigerw-ise auf einw guten Willen gebmit werden ntn^e Der Friedens vertrag hat nichts dergleichen geschaffen Wenn er nickt so abgeändert wird, daß irgendein wirtschaft icher Neu­bau Europas stattfinden kann und irgerchein Ge­fühl der Wohlan st ändiqkeit se'chaffen wird, um bis zwi'ch noö kische Zn'ammenarb-i: zu erm'.ctigen und znstande'.ubrrnien, wird Europa vor Ab'auf eines Jahrhunderts zu Grunde gehen Eng­land wird dann in den Krsammenburch hinein- ge zogen.

Ter südafrikanische Ministerpräsident SmntS über den Völkerbund.

London, 11. Rvv. (Woln) DieTimes" erhielt arläß/ich der Erinnerungs'eier an beit W..ffenstill' and u. a. von dem m.«afrikanischen Mi- nisterv ä üen: Smuts eine Kunl-gebung, in der es heißt:

Am Waffenstillitan^age wird der Wunsch ausgespvvck-en, den Vökitrbund zur Wickllick)? it wer en zu lassen. Wenn der B md nich' ein z-v- ck- 'ei.rres Mi 'el für er Wrlt'chch>-n wird, bann wir» der Waffemtikl'.und ri mals <rn Friedens­band werden Dann nn d es in der Welt immer nur einen Waffenüick'wch jori een Kriegen a ben, und däe Menschh-it wivd f r wälrend in Angst und Spairmurg 'ein vor cavhend-rn Ka astrrvb«!, li- nockr viel schilimmer werten ?<m, als d e. durch die wir gegangen sirrd. W e ernst auch die Ver- aurrocr u^g ter gvgnuvärchg n Staatsmänner ist, Tixb ein .er ist die Ver a n t wo r ' l ich k-e i t der großen ameriiariVien int? cu cepä sch n Völker, die aus d lei' -gül igfei: in tem Ttiri den Angnnblick ein'cklafen A i li: übrigen Nat-vnen dos b'.i isckxn Reickies rich e ich die Fra-Te: Was hat ter Kri g für einen Zweck, 'wenn CuMpa in Ven'all gerät uni) au? einen tieien S and der Kultur her,rb'inL, weil es dem Vc«l::r und nich: geling , Frieden zu bringen? Wir en iie R^erung mtd ten Völekrbund mit unserer ganzen Kraft und unserem ganzen Einfluß unterstützen. 1

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Worten, was nicht auch offne diesen Streik hätte erreicht w.rten können. Das Blatt verurteilt daS isolierte Vorgehm der Elektrizitätsarbeiter, da ihre Arb'itsnieterl'gung das Lebensinte esse eines großen Wirischa tsbezirks mit einer Million en be- Öö.fcrunn getroffen hab',.die vorwiegend den, arbei= ten den Schichten an gehören. Die Belegschaften lebenswichtiger D.triebe hätten sich ihrer Verant­wortlichkeit gegenüber der Arbeiterklasse bewußt bleiben müss-rn.

Wie die Blätter nrittrilni, sind während der füni Tage Dunkelheit, die invlge des S.re.ks ter Elektrizitätsarbeiter in den Strafen von Berlin herrschte, für rund 1 V2 Millionen Mark Waren der verschi.-densten Art aus Wohnungen und Geschäftsräumen aller Stadtviertel g e st o h - l en worden.

Wie dieDeutsche Allgemeine Z'itung" hört, kann die dritte Lesung der preußischen Verfassung vormissichtlich am 18. Novern ter noch nicht er­folgen, da infolge deZ Streiks die Drucksachen nickst rech:zrittg fertig gefielt werten könnt m Der Ter­min derNe nwahlen werde aber dadurch nicht hinausgeschoben.

Freitag, 12. November 1920 Lnualune von Anzeigen für d e Tagesnummer bi» zum Aachmitiag vorher ohne j<de Perbmdlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen o. 34 mm Brest» örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Drcste 150 Pf Bei Platz« vorfchrist 20", Auflchlag. aauptfchriftlester. Aug. oetz. Verantwortlich für Po'itik: Aug Goetz; für den übrigen Teil' Dr. Reinhold ßenj; für ben Anzeigenteck: H. Deck, el: 5chulftrahe 7. sämtlich tn Gießen.

Danzig.

Danzig, 11. Nov. (Wolff) Die Datt- er Bevollmächtigten u ntcrzeichneten cgestern abend die Konvention. Ober- rgermeister Sahm wurde zum Vertreter nzigs für Genf bestellt und ist mit den geordneten Schwegmairn, Schummer und . Zint in Genf cingetrvfsen.

Polen und Litauen.

Kowno, 11. Nov. (Wolff.) Die s'tauische legraphen Agentur meldet: Die Poten er« ießen litauisch? Gefangene. So erschossen de:t Major Romai^'wski und neun So baten, erleutnant Ginze, Oberleuttant Malisch-mSkas > Dr. Btnoocjs rour'cn sckw r misthand It Em :i>at wurde du ch sieben Ecknissckw r t> r unbet

London, 11. Nov. (Wolff.) AuZ pol. i cher l?IIc wird gemeldet: Die Litauer beiarrnen i Kowiw aus am 7. yiovember unter Mitwir- lg ter Bolsch'wi'ten eine Offensive gegen neral Z'ligowski. Sie sind jetzt 35 Kilometer von Ina eicksernt.

Au» Tschechien^

Prag. 11. Nov. (Wck'f l Im Namen des tbs ter teut'ckrn sezia de it k atisckvt ?7bge'rd- cn verlantel en leuüe die Abgeo d-etrn Gech ) Czern ak mit tem Mr i e prä''ke"e t ü er durch de iarlame:!t-'ris^.Lt E e w'ise ci g- bene politischc Lage Sie scksugni untere ber, die Ber üguT'g (et-, d? Entfer- tg tes Kaiser Joses- De n k m a l S in Tef» aub.r Kraft zu setzen. Ter Mr rs t -prä'Le tt er- > cb?, daß nach ft in er Kenntnis sich die tlcho- ch?n Parteien mit der Fra^e beschä't'gnr, rtne

Tensnta's'rage in eine: brite Nationen be» idigend-.m Weise ge eaelt werten nte. Aber dZ d zwischnt tem Prüf ten en Ma'aryk w'd ten e" Abgeordne e.i eite Uut'ir trnq fb r bte irische La .e statt, w> b.n auch die Te tzi c Bor- e und die sich darrus möglicherweise ergeben-

Folgen zur Sp acke kamen.

Die adriatifche Frage.

London, 11. Nov. (Wolff.) DieTimes" ben aus Santa Margh?rita: Die a b r i a che Frage sei g'löst. Nach der getroffenen ^lung werte die Grenze von I st r i e n beinahe .z in einem für Jugoslawien günstigem Cinne »setzt. Fiume werte unabhängig

Rom, 11. Nvv. (Wolff.) Aus Santa Ma­rita wird gemeldet: Di? ital ieniiche De- ; a t i o n ließ die südslawisch- Delegation wissen, . Italien hinsich lich der ju ifchen Grenze, ter rbhängigkert Fiumes, ter Inseln und Dalma^ is auf allen Punl.en seines Programms bc* en werte. Wesnitsch erklär e Herauf, er le sich mit seinen Kollegen be'preck)en. Für em nachmittag 41/? Uhr war eine neue 58a* rnrlung angesetzt worden.

Armenier und Türfcn.

Konstantinopel, 12. Nov. tWTB.) Eist nmiiitiauS ter armenischen Regierung vom November meltet, daß Armenien mit der f.i einen Waffen still st and abgeschlosten . Die armenischen Truppen werden das west- - Ufer tes Arpan räum m. Die Türken werden wend der F-ied nsvcr'a d ufen Ale a-drovol tzt Halen. Di? Türken aerbür'en die Au'recht- iltung ter Ordnung und ten Schutz des Landes.

Preismindernngcn in tftnerifa.

London, 11. Nov. ^WTB) Das Rrntersche _ur?au meldet ans N'nhork, daß in Amerika zahlreiche Preisminderungen einge- trete-i sind. Die Volkssvriseansta ten setzten die Prei'e um 28 Prozent h rab, desg'e ch^n fand eine b'trückt ick? Pre sn rmindwung für Te ti'wa en und Männertekl i^ung statt Auch Rohnick r sank betracht ich im P-eis?. In Minneapo is steckte sich ter Preis des M hls rum erstenmal wieder seit vier Jahren auf zehn Dollars pro Tonne.

Aus dein Neiche.

Tas Knchrnbackrn.

Berlin, 11. Nov (WTB ) Der Haupt» aus schuß des Reichstags lat ten sozial- dnnokraftsckien Anttag betreffend das Verbot für die gen*, bsrnäßige Herstellung von Kuchen« gebäck angenommen.

Pgrtritag der Kamnnistrn.

Berlin. 12. Nov. lWTB.) Wie dieRote Fahne" mitteilt, fintet auf Grund einer Verein­barung ter beiten Pari ileftungm der USP. (linker Flügel) und ter KPD. der nach dm Partribe- schlüs'en von Hal e notwendig Vereinigungs­parteitag am 4. Dezemow in A rim statt

Luftverkehr FrankfurtLörrach.

Karlsruhe, 11. Nnv « WTB ) In Gegen- roart einer woßen Anzahl rrladei?er'e wurde beute oorrni tag der Luftverkehr Frank­furt Lörrach eroimet, der eine Zwischen­landung in Karlsruhe vorsieht.

AU5 dem besetzten (Bebtet

Hauptmann v. Beerfelde.

Heppenheim, 11. Nov. (Priv -Tet.) Der in den beiden letzten Jahren viel ae- nannte Hauptmann a. D. v. Beer selbe lstit im Sommer vorigen Jahres hier ein Anwc-sen in der Ludwigstraße erworben und darin einen Ob st handel größeren Stils angefangen. Nun ist Herr v. Beerfetde vor einigen Tagen wieder weggezogen, nachdem er das Anwesen für 10 000 Mark wieder ver­kauft hat.