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Nach einleitenden Worten sprach Herr Gerlachl Sch ä fer von Watzenborn-Strärberg rätsii von der Zweigstelle Frankfurt Wer Zw-.ck und'trag über die NEN Ste^r^setze der rlveraus

Ziele des Bufedes. Er führte etwa das FoLsende

:ge von

deutsche und

als die An-

leschlosfen,

Erklärung der

A»

mitteldeutsche Karäsrchen;«ht verband hält

au

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tene Ai mittel.

am 26.1.19

(62 340)

(32 429)

(30 776)

(9 469)

(3 088)

am 31. VHI. 19

19 689

26 43b

4 624

5 864

5145

Es erhielten: Sozialdemokraten Bauernbund T emo traten Deutsche Bollspartei ll-S.P.

Schikit zu fMxrgeöcn:Wir weisen aus die For- bcnseg der sräwüchen Mächte, deutsche yjtmtner ihren Gerichten zur Aburteilung anSfellBefern, als den Versuch einer GxLchrung des gesamten drutschen Bottes mit En-trüstuMg zurück. Daßftch unter den öetodxrten auch her Großherzig von Hesren be->- sindet, der tS immer a# feine Haupttebeusaufgab^ <DKf<Wn hat, Ach der BetSt«Mg ter Mcnschen--

Der Prozeß Kessel vertagt.

Berlin, 10. Febr. (WB.) Der Prozeß Kes­sel wurde wegen schwer ?rErkrankung des Angeklagten auf Freitag vertagt.

An» Vern Reiche.

Das Ende des Kölner Druckerstreiks.

Köln, 10. Febr. (WTB.) Der Drucker- streik ist beendet.

Plärre für den Wiederausba« Oesterreichs.

Haag, 10. Febr. (WB.) DerNieuwe Eou- rant" meldet drahtlos aus London, daß die bri­tischen und ö sterreichis chen Kaufleute neue Pläne für den Wiederaufbau Oesterrrichs und anderen Teilen des österreichisch-ungarischen Reiches besprechen. Es wurte der Borschlag ge­macht, eine korporative Organisation einjundjten, die von der Regierung unabhchiig ist, Rohstoffe nach Oesterreich sendet und den Berkaus sowie die Ausfuhr der österreichisch-ungarischen Fabrikate regelt. Zu diesem Zweck soll eine Gemnuschaft ton Bankiers, Kaufleuten und Fabrikanten gebiltet werden.

geschlossen und etwa 4000 Arbeiter dadurch beschäftigungslos.

ra. Fellings Hausen, 10. Febr. Die hio» ige Gemeindevertreturrg hat ihren Lehrern eine Ortszulage von 500 Mark bewilligt.

ntc. Frankfurt a. M., 10. Febr. An­gesichts der ungeheuren Steigerung der Fahv» ireise für Pferdedroschken die Einzelsahrß ostet jetzt das 12fache des Friedenspreises trägt man sich *mit dem Gedanken der ührung von Omnibuslinien.

ra. Rod heim a. d. Biräer, 10. Febr. A» dem hiesigen Standesamt werden am nächsten Samstag 10 Brautpaare getraut.

Tarnr stxad t, 10. Febr. (Wolff.) Gestern starb hi« der langiShrige PräsLxnt der Landes- versichMmgsanftalt Lasten, Geheimrat Dr. Dietz, im 66. Äbensfechr.

* Darmstadt, 10. Febr. Die in Frank­furt a. M. am 7. FÄruar 1920 herfennm eitert Vertreter der alademis ch gebildeten Bea mt-enschosi i Hessen- haben emstdmmg

A«- Hesse«.

Die Wahlen in Hessen.

Darmstadt, 10. Febr. Starken- burg ist diejenige hessische Provinz, die bis­her am stärksten sozialdemokratisch und temo- kratisch gewählt hat. Die Sozialdemokraten besaßen hier 51 Prozent, die Demokraten lr Prozent aller abgegebenen Stimmen. Das ist nun bei der Wahl am 1. Februar erheblich anders geworden.

Es erhielten: am 1. II. 1920 am 26.1.1919

Sozialdemokraten 51 917 35<>/o 146 206 = 51 «fo Tie Rechtsparteien 44 030 = 28o/o 39 304 = 14<fe Demokraten 15 096 9,5 o/o 48 918 = 17

Zentrum 28 614 18°/o 45 617 = 16®*)

U.S.P. 16 851 = lO,7o/o 5 536= 2«^ Gewählt sind: 17 Sozialdemokraten, 7 Deutsche Volkspartei, 7 Deutschnatwnale bzw. Bauernbündler, 9 Zentrum, 5 Demokraten, 5 Unabhängige.

Hinzugefügt sei das Ergebnis in OLer- hessen aus dem vorigen Sommer.

sich Fern hessischer Beamter dazu hergeben rrrirb, die Ausführung des , chmachvotten Ansinnens zu unterstützen."

Kreis Wetzlar.

4- Wetzlar, 10. Febr. Die Neubanten

nicht Nachkommen, die Besimagnahme des ^erneoo «üb seine Uebertragimg an einen von w® 8^ stimmenden Dritten aeorünen. Die Lcmdoszou^ bdbdrbe kann dies, wenn der Inhaber ober triräsleiter den Vorschriften über FestsetzMV Richt- oder Höchstpreise zuwidergehandelt oder ov schlagnahmte oder bewirtschaftete Baustoffe der ov schlafenahme ober Bewirtschaftung entzogen b® deshalb rechtskräftig bestraft ist. Soweit derun^ mchmer sich das nötige Bauholz nicht reSbem und zu angemessenen Preisen zu beschaffen oerww kann der Bezirks wvhnungs ko mmissar Hol-bestwm

I«be hinMgedtN, erschmUt uns lächerlicher WiderKnu rach al- em

ligung in Stadt und Land sowohl auf deutscher- als auch auf dänischer Seite sich zu einer unerwartet großen gestaltete. Ms zur letzten Minute betrieben die beiden um den Sieg ringenden Gruppen auf den Straßen und besonders vor den Wahllokalen! eine lebhafte Propaganda. Die Wahl ist ohne irgendeinen bemerkenswerten Zwischenfall verlau­sen. Ms erstes Wahlergebnis liegt dasjeni - Hadersleben vor. Hier wurden 1386 deutsch und 2304 dänische Stimmen abgegeben. Insgesamt betrügt die Zahl der Stimmberechtigten rund 110000 in der ersten Zone.

auS:

Der Friedensvertrag stellt verschiedene Teile TeutschlMchs vor die Frage, ob sie ans freier Entschließung bei Deutschland verbleiben oder aber fremden Mächten zugehöven wollen. Hierüber soll Volksabstimmung entsä;eiden, an der nicht nur biz dort ansässigen, s-ondenr auch die dort geborenen, im Reiche verstreut lebenden Personen tsilnehmen können. Das sind aber Hundert lau sende und ge­rade ihre Stimmen «erden den Ausschlag geben, ob Oberschlesien, Teile von Ost- und Wcstpreußen, Teile von SMeswig Und das Gebiet von Eupen- Malmedy deutsch bleiben oder der Fremdherrschaft verfallen. Um die Dtachenschasten ter Gegner so­weit wie möglich zu Schanden zu machen, bleibt uns nur srn Kampfmittel und zwar eine grosse zugige Organisation, die uns in den Stand setzt, jeden einzelnen verstreut im Reich lebenden Ab­stimmungsberechtigten zu erfaßten, und, wenn ter Zeitpunkt der Abstimmung Kommt, ihn auch wirt­lich zur Ausübung seines Stimmrechts an Ort und Stelle zu bringen.

Ter deutsche Schutzbund für die Grenz- und Ausländsdeutschen, der seinen Sitz in Berlin hat, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Stimmberech­tigten im Reich zur Ausübung ihres Stimmrechtes anzuhalten und ihnen freie Reise in das Abstim­mungsgebiet und freie Rückreise an den Wohn­sitz sowie jede antere denkbare Erleichterung zu ermöglichen. Den Bund ist für alle hiermit tn Zusammenhang stehenden Fragen oie Zentralstelle und arbeitet in engster Verbindung mit den, Körper­schaften, die in oen Abstimmungsgebieten selbst ixe Volksabstimmungen Worbereiten. Er ist pvluiich vollkommen parteilos; Glaubens-i und Massen­gegensätze haben in ihm feinen Raum. In dem Schutzbund sind große Vereine und Verbände mit mehreren hundert Eräzeltenräien zusamm mgsiaßl. Im Reiche außerhalb der Abstimmungsgebiete stutzt sich der Bund in erster Linie auf die Mrärräert der zahlreichen HeimatSvevnmgungeu (Ber sine der Schlesier, Ost- und Westpreußen, Schleswiger). Darüber hinaus aber ist der deutsche Schutzbund auf die tätige Mitarbeit aus allen Kreisen unseres Volkes angewiesen.

Bon Gießen erwartet man die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, zu ter alle Heimats- Vereinigungen, aber auch alle anderen Vevem: « Körperschaften, weiter alle rinzelnen P:rsönlich- teiten, Männer und Frauen, die freiwillig Mit­wirken wollen, sich zu einheitlicher Arbeit z-usam- menschließen sollten.

Nachdem der Leiter ucr Bersmmnümg dem Vorredner gebankt und jfc anwesenden Vertmtrr der Vereine und Korporationen ihre Unterstützung zugesagt hatten, wurde dfeArbeitsgemein- chaft Gießen" für gegründet erklärt. Si: ist auch gleic^eitig als ^mtmle für die kleineren Acheitsgemeinschasten der Kreis- und Land-stätee bxw. Gemeinden Obeckhesfens gedacht.

Zum Schluß der Bersammlimg bat Ober- Regierungsrat Welcker, mit aller Kraft dahin zu (träten, daß>e deutsche Stimme und )ei sie im entferntesten Winfel ^berhessens für das Deutschtum in die Wagschale geworfen werden könne.

** Votksschnle zu Gieße«. Der Ter­min zur Anmeldung aller in Gießen wohnenden Kinder, die bis zu Beginn des neuen Schuljahres (12. April d. Js.) das sechste Lebensjahr zurück- g-Äegt haben, ist aus dem heutigen Anzeigenteil zu ersehen.

** Braunkohl en-Ausgabe. Haushal­tungen über 5 Köpfe Ebman aus den Beständen der OristohlensteÜe eine Zulage von 1 Bcntn. Braunkohlen zum Preist von 5,40 M. erhalten. Tie Anmeldungen, wobei gleichzeitig der Betrag zu entrichten ist, werden von der Qrtskvhlen- stelle zwischen 8 uitb 12 Uhr vormittags erä- gvgengenommen. Ncktzeves siehe Airzeigenitell.

** ichsreisebrvtmarken. Laut Verfügung der Reichsgetrsrdestslle werden ab 9. Februar bei Reissn nur noch 250 Gr. Gebäck pro Tag und Kopf abgegeben. Ts werden also beim Umtausch einer Wochenbrotmarke 1570 Gr. Reichsreistbrotmarken ausgehimdigt.

** Vortrag Gras Luckner. Auf den heute abenb im HotelEinhorn" ftattfintombe* Vortrag des Grasen von LucknerMei« Erleb­nisse und Abenteuer auf dem Seeadler" .mrd nochmals Vesondevs aufmerksam gennutst. Der Vor­trag hat in allen Städten, in denen Graf Luckner gesprochen hat, stürmischen Beifall gefunden und Helle Begeisterung ausgelöft. Der ©ad ist gehört.

** Tie Gründung eines Kreisver- eins der Kaninchenzüchter ist für den Sreiö Gießen in Züchterirrifen geplant. Tie Kreise Wdrägen und Wetzlar baten bereits- Krrisvereine ins Leben gerufen. Der MüteL«utsche .Arninchem-

55 279 gezählt. Eine Anzahl Land­gemeinden steht noch aus.

Kiel, 10. Febr. (WTB.) Weitere Er­gebnisse der Abstimmung in Nordschles­wig. Tondern (Stadt- und Landkreis) 8407 deutsche, 6109 dänische Stimmen Sonder bürg (Landkreis) 2281 dortsche, 13 332 dänische Stimmen. Bier Ge­meinden fehlen noch

Kiel, 10. Febr. (WTB.) Weitere Re­sultate der A b st i m m un g in Nordschleswig Tondern (Stadt) 2500 deutsche, 751 dänische Stim­men, Landkreis Tondern 5388 deutsche, 4850 dä­nische, Sonderburg (Stadt) 2601 deutsche, 2037 dänische, Apenrate (Stadt) 2625 deutsche, 2124 dänische, Hadersleben 3270 deutsche, 5201 dänische, Growelstein 570 deutsche, 541 dänische. Kleine Ver­änderungen sind noch möglich.

F l e n sb u r g, 10. Febr. (WTB.) Der große Tag, der die Entscheidung über das Schicksal der ersten Zone der Nordmark bringen sollte, ist vorüber. Noch bis zur letzten Stunde vor der Wahl hatten zahlreiche Sonderzüge und Dampfer stimmberechtigte Nvrdschleswiger aus Deutschland und Dänemark herangeholt, so daß die Wahlbetei-

Ehemann mit seinen beiden Söhnen ton ferner Arbait in Frankfurt gegen 8 Ähr Mrstckfehrte. Geraubt sind etwa 2300 Mark Bargeö), oerschie- issüvffe, em Ueberz«Her und Lebens-

linb im Rohbml sertiggeUellt. Sie umfassen 44 Wohnhäuser mit 74 Wohnungen . Die Jnneaar- beiten werden in diesen Tagen vergeben.

Hcsscn-Nassau.

Einbimch ins SencLenbcrtz-Mufemn.

= Frankfurt a. M., 10. Febr. In­der Nacht zum Montag drangen Diebe in das Senckenberg-Museum ein und raubten aus den im Treppenhause au-» gestellten Schaukästen ausgelegten goldewerr^ und silbernen Gedenk- und Erinnerungsmünj-« zen und Plaketten 41 der wertvollsten Stücke^ Der Sachwert der gestohlenen Münzen be­trägt mehr als 500000 Mk., der Kunst- und historische Wert ist unersetzlich, da die Müw- zen ihrer Bedeutung entsprechend duväftoeg nur einmal geprägt wurden. Der Mu­seumsverwaltung kann allerdings der schwenj Vorwurf nicht erspart bleiben, daß sie in dieser unehrlichen Zeit noch derartige Marb- stücke öffentlich zur Schau stellt.

ra. Bred en ko pf, 10. Fckr. Die herrlich gelegene Sommerfrische ,Hotel Tannhan- er" wurde ton Dr. Dvetzen, dem bisherigen ChesMzt des Sanatoriums Wvederhold in» Helmshöhe käuflich erworben. Er gedenkt das An­wesen gleichfalls zu einem Sanatorium auä^N bauen.

«Uäriaeii ziwucAchrtzen, und ftnrnten ste sich nur durch lieberfhigen Eingang verschaffen. Berechtig ift rät fremder großer Marm tn mxmem Anzug, der narb der Angabe rät es lOj^rteen Knaben um die Tämmerzrä in der NSHe des Haukes ge- stcheti wurde. SkratSanwalt schäft und Amtsgericht

zahlreich besucht war, ein Zeichen ton tent regen Interesse, das die Bevölkerung heute diesem Thema entgegenbringt. Die AussKhrmtgen Schäfers waren klar unb verständlich. _

K. Klein-Linden, 8. Febr. Das Fest der goldenen Hochzeit feierte heute Konrad Lotz imb ferne Ehefrau geb. Faber. Beide Eche- [cute erfreuen sich bester Gesundheit und Rüsllg- feit, die Nachkommenschaft an Kindern unb En­keln zählt 26 Köpfe.

X Wieseck, 10. Fete. Dtesen Domterstag, abends Vs9 Ute, tritt im Saale der Volk sho ch- schule ter Vorstand zum erstenmal mti den von der Hörerschaft gewählten Vertrauensleuten zu einer erweiterten Bor)tandssitzung zusammen, ^ui ter Tagesordnung sfeht eine Besprechung rckwr Statuten, Entrichtung eines Bolkshochlchutetends irr die Gemeinde utti> Ausbau der ortltchen rur-

Lsichluß an ihre Versorgurrgsrretze ober nrngsanlagert unter den von ihm festznsetzeno^ angemessenen Bedirrgungrm gestatten. Die Gemetn« oder der GeWrindeverbaud hat fern Steter recht gegen die Ansfü?)rnug <mb ----

ter auf ^teortmimg des BezirLwohmmgÄvME' sars errichteten Woh-nrorgen. .

Der Berirkswvhntmgskomnriftar kamt w seinem Bezirke telegenen, der Herstellung von «cP Materialien und Bauteilen aller Art dreMtw« Werke zur W-ieberanftuchme des Betriebes au haue» und, tocrat sie der an sfe eraangaxn

ganisation.

Kreis Lauterbach. .

rr. Schlitz, 10. Febr. Me hteftge G«- m e i nd ejagd, derentwegm 1908 ter betamthi Streit zwischen Stadtverwaltung und derGrafltchen StanteSherrschaft sich abspielte, ist auf tem Wege gütlicher Vereinbarung ter Gräflichen Berwuttmg als der bisherigen Pächerin wfeterum nur o ^äyve zugesprvchen worden. Der bisherige Pachtpvets von 1200 Mk. wurde aber auf die schöne Summe von 5000 Mk. ertebt. , (c

so. Schlitz, 10. Febr. Emen vorbtld- lichen Gemein sinn bewerfen gegenwarttg ine Latch-wirte unserer Gemeinte. Durch ten wotten- bmchartigen Regen vor ernt gen Wochen waren ote Feldwege zu einem Teil derartig zerrtssen, daß ie für Fuhrwerke völlig unpassierbar nxrren. jawe Mederterstellunssvosten, welche die Gememde eigentlich zu tragen hätte, wurden mp muroefteire 80 006 Mk. geschätzt, eine 9JirärbeItehmg, dte stch ter Stadtsäckel in dieser Zeit nicht gut träten tonn Ein Appell, den die Bürgermersdwet an die Landwirte richtete, es möchten die a-nltegnD-n Gr imbeigentämer die Austessermtg ter zerstörtm Wege unter Leitung verschiedener Gemnnterate fet% in die Hand nehmen, hatte tent Eriolg, datz täglich eine Arbeitskolorme ton 2025 Landwirten mit Schippe und Hacke ausgerüstet, bi unsrer Ge­markung eifrig tätig ist, um die Wege wieder nt fahrbarem Zustand zu bringen.

Kreis Schotten.

O Gedern, 10. Jebr. Tie am Sonntag abend durch ten hiesigen Volksbildungs- Verein 'veranstaltete AuMhr'm^ derVersun­kenen Glocke" ton Gerhart Hauptm-nn bitf als em nx)hlgelungener Erfelg der zftcktewuteen Arbeit des Vereins bezeichnet werten. Wer das Stück feimt, weist, datz es für Dilettanten eut grostes Wagnis M es zur Darstellung zu bringen.

wrche rrnd Schule.

+ Lauterbach, 9. Febr. Die ordentliche und außerordentliche Synode des Dekanats Lautev, buch frntet am 26. Februar hier statt.

Aus dem AmLsverkündigungs-lutt.

** Tas AmtsverkündignngsblaLt Nr. 21 vorn 10. Februar enthält: Berordmmg zur Behebung der dringendsten Wohnungsnot. Bom 9. Dezember 1919. Hilfswett für ixte Wiener Kinder. Die Ausführung des Artikel 21 des Volksschulgesetzes. Tie Staatsbeamten, VolkS" chullehrer und -Lehrerinnen, die Staatsdienstr»- Wärter usw. Karnevalistische Vermstaltmtgen. Verkehr mit Brotgetreide und Mete- Feld« bereinigung Heuchelheim; hier: 9M>eiferung da Kahmviesen.

Verordnung zur Behebung der dringeu-M Wohnungsnot.

Die Landeszentralbehörde« sind verpflicht^ ür diejenigen Bezirke, in denen sich ein dringen­des Bedürfnis nach Klein- und Mittelwphmmgai herousstellt, zur schnellen Durchführung der Unter- bringintg obdachloser Familien BezirKwohnungs« komrnissare zu bestellen, denen die Förderung der Herstellung geeigneter Klein- und Mittelwohmmg« innerhalb seines Verwaltungsbezirks obliegt. Steht für Klein- und Mittelwohnungen Ban- unb Gm> tentanb in passender Sage zu angemessenem Preist nicht zur Verfügung, so ist der BezirEwohrrungs- kommissar befugt, geeignete Grundstücke gegen an­gemessene Entschädigung zu enteignen. Wert­steigerungen, die auf außerordentliche Verhältnisse des Krieges zurückzufützren sind, dürfen bei Fest­setzung der (Ättschädigung rächt berücksichtigt wer­den. An Stelle der völligen Entziehung des Eigen­tums, kann der Bezirkswohnungskommissar auf An­trag des Eigentümers die Belastungen des Anord- stücks mit einem Erbbaurecht aussprechen. Zur So* reitftellung des für Behelfsbauten (Hotzhänsa, Leichtbairten, Baracken) nötigen Geländes kmu da stezirWwvtemngskommissar an Stelle der Enräg» mmg eine ZwtMgsvachtung für die Dauer bis M dreißig Jahren gegen Zahlung eines angemeffaa» jährlichen Packtzinses aussprechen. ___

Zur Durchführung von Bau- oder SirdmE' Vorhaben kann der BezirkswohvmtgSkränmistarBr- fvriungen von bestehenden landesgefetztichen Vor­schriften, Verordnungen, Ortsstatuten und Ordnungen eintreten lassen oder Fristen zm febtgung ter erforderlichen GemchmigungsverfaM feUetzen. Ist ein Verfahren nach Ablauf ter vc« dem Bezirkswohnungskommissar dafür festgesetzte Frist rächt durchgeführt, so hat der BesirVwoh' nungsLommissar das Recht, an Stelle der sonst M ständigen Verwallmrgs- und GemeindebvhörvMte .Genehmigungen zu erteilen und die zu -ahlem>a Gebühren und Äntrüge fes^asetzen. Hierbei ist ® an die Vorschriften der SanteSgefete, Dewrte nungen, orts statutarischen Bestrmmungen imo orbnuugen rächt gebunden. Der BezirKwohmor^ kommissar kann auch anordnen, daß die (temenww

Landtreis Gtehen.

K. A ll er. d-o c f a. d. Lahn, 8. Febr. Der

De#ifd?tr Schutzbund für die Gr«nz- und Auslai,d§be«tsche».

Gießen, 7. Febr.

Namens des SrtechEnmdes für die G-remr- «nt> AuSlandSdeutscben, Berlin, hatte Ober-R'qte'( rnngsrat Welcker, die Vertreter der hi«- , - V-~ eine und KSrperschaftert zu eäter Bmammlumg, aut SawStag nttdug im xxxcf Schutz r -

Ostern hier eine Berbandsausstelltcng ab.

K. Harbach, 8. Febr. Der Familie des früheren Schmiedes Aff wurde sämtliches Weift- zeuq qefisteeu.

*_Jb olzhei m, 10. Febr Auf LerantastLug der Ortsgruppe des Hessischen Baueru-

Ablehnung de- Frauenstimmrecht- in der Schweiz.

Zürich, 8. Febr. Bei der kantonalen Abstimmung im Kanton Zürich über die Frage des Frauenstimmrechts wurde dieses mit 88 000 gegen 22 000 Stimmen abge­lehnt. .

Ebenso wie m Zürich wurde auch m dem Kanton Basel-Stadt das Frauenstimm­recht mit 12 455 gegen 6711 Stimmen ve v- warfen. Damit ist hindereinanter das Frauenstimmrecht in den Kantonen Neuen­burg, Zürich und Bafel abgelehnt worden. Das Hauptmotiv für die Neinsager in Zürich war die Befürchtung, der hier durchaus nach links orientierten sozialdemokratischen Par­tei durch die Einführung des Frauenfdimnv- rechts die Arbeit zu erleichtern. (Frkf.Ztg.)

Der prozeh Lrzberger-Helfferich.

Berlin, 10. Febr. (WB.) In der heutigen Sitzung des Prvzesfes Er zber g.er-Hel ff e- rich wurde der Fall Berger emgchenb erör­tert Erz berge r erklärte als Zeuge, daß er zmn Sckstedsrichter tn den Streitfragen rär Ttesbau- gesellschaft Berger durch ten Syndikus ter Gesell­schaft bestellt worden sei. Beim Eintritt in ten Aufsichtsrat der Gesellschaft hätte er für 1000 Mark Aktien gekauft und im Januar 1919 für 40000 Mk. Sonstige finanzielle Interessen hätte er nicht gehabt. Die Berufung Bergers in bie WiederauchauKommission hätte er rächt veranlaßt.

Mitwirfendeu in ihre Rollen sonne die bühnen- teckräsch hervorragende Gestaltung des Ganzen em Bild klarer Schönhrä und wunderbarer Wirkung tor ten Zchchauem erstehen ließen, das so bald nicht vergessen wird. Die Leitung des Spiels lag in ten Händen von Ludwig Samuel, ter zugleich die Hauptoolle des Glockengießers Heinrich spielte und feiner außerurdentlich schwierigen Aufgabe mit feinem Verständnis und künstlerischem Schwung gerecht wurde. Prüchttge Leistungen boten weiter die Mär chengestallen des Rantendäerns (Sri. Rofel Straus), des NLvrimanns (Gustav Lrmpert), des Waldschrats (Georg Os in er) terBuschgrvß- mutter" (Frl. Frieda Dondvrft. Treffende Ver­körperungen des Pfarrers, ter Magda, ter Nach­barin, des Schulmeisters und des Barbiers waren: Heinrich Limpert, Frl. Elisabeth Hosemann, Frl. Else Samuel, Anton, Hoffmann und Ernst Ober he im. Tas Ganze umrahmte bte künstlerisch auf ter Höhe stehende BühnendeD- ration. dic dem emsigen Schaffen der beiden jungen Künstfer Gustav Limpert 'und Gmrg Osner zu üerbanten war. Alles in allem: ein Erlebnis ton nachhaltiger Wirkrrng, dem der aufrichtige Tarik aller Zuschauer sicher ist.

ff. O ber-See men, 10. Febr. Ein schönes Beispiel ton Anhänglichkeit an seine Heimatge­meinte Ober-Seernen hat kürzlich wieder Leopold Zimmermann in Neupork gegeben. Nacktem er vor Jahren schon eine größere Stiftung zum Besten ber Ortsarmen ohne Unterschied der Konfession gemacht, hat er kürzlich wieder eine Stiftung ton 5000 Mark gemacht.

B. Bur khards, 9. Febr. Für ein Ehren- beräf mal unserer Gefallenen wurden bisher 4100 Mark gesammelt. Weitere Beträge sind zu er­warten.

K. Ruppertsburg, 10. FÄr. Wegen Kohlen mangel mußte die chemische Fabrik Friedrichshütte ihren betrieb gänzlich stille gen. Der größte Teil ter ledigen Arbester wird näch­sten Samstag entlassen, die übrigen müssen Nvt- staudsarbeften machen und abwechselnd Feier­schichten rätiegen.

Starkenburg und Mriuhesien

Raubmord.

na. Darmstadt, 9. Febr. Me 45 Jahre alte Peter Hter s ch bacher Ehefrau in Schafe lräm bei Babenchame« wurde am Montag in tifeer Wohnung erdrosselt autaeftmten lls ihr

id)e> ><_»ter^nu unb als em Hohn auf Recht kann ter Bezirkswvhnmtgskommissar voizbewnu 11* E- ist felbApochändttch, ans Forsten gegen angenfejfeue Entschädigung a»

Ares Stadt «nd Land.

Gießen, ten 11. Febr. 1920

Heimkehrer.

Voraussichtlich wessen heute (Mittwoch) 3,15 ITte 1000 Mmm aus französischer Gefangew> chaft ein.

Lebensmittel.

** Die Wochenkartoffelmarken Nr. 11 bis 40 der 5. Woche werden beliefert bei: Krack, I., Riegelpfad, Äbsack, Carl, West-Dtlrge, Rumpf, Fritz, Zozelsgasie, Weisel, Ed., Schott- ttaße, Weisel, I., Sonneorstraße. Die Marken kön­nen bis einschließlich Sonnabeärd den 14. Februar eingelöst werten.

** Rüböl-Ausgabe. Von Donnerstag bis einschließlich ©arrnabenb ten 28. Febr. ge­langt gegen Abgabe des Bezngsobschrättes Nr. 12 der Lebensmittelkarte I/2 Säer Rüböl zum Preise von 6.90 sM. zur Ausgabe.

Sera n Haltungen.

Viit 1 woch, 11. Februar. Deutschnat. Volks­partei, 8 Uhr, Vortrag, Fahrten unb Aberäeuer auf dem SsgelschiftSeeadfer", Ernhorn. Licht- Piekhaufer wie DienÄag.