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Mittwoch, 10. November 1920

Marknotierungrrr. *

Saturn:

Zürich Amsterdam .......

Kopenhagen . ............

Prag bioad)oün ...............

Wien London Paris ..........

Nero-Pork

8.11. 9.11-

7,77 7,35

3,87

9,25 9,15

6*55 6*20

662,50 661,50

2,73 2,SS

20,- 20,-

1,13

Vüchertisch.

Ein von Tagessch.if fr?Ilern m Wien un* ter dem Namen Rhombus-Verlag (Biblio- thöque Rhombus, Rhombus Edition) g*flrünbrtc8 Verlag hat sich die Aufgabe gestellt, den verschüt­teten Weg zu den Geisteshcro n der Menschheit rurück-ufinden, indem er die Hauptwerke der W'ltB lüeratur in einer billigen, out ausgestatteten, banbt lieben und plylologisch genau gearbeiteten Serin- ansgabe (den Band zu 3,50 Mk) tecaudgibt D« Rhomlnis-Verlag v?röfsen.licht nicht mir Werke sckwn^eistiqer Literatur (Dramen, Lyrik, Erzäh­lungen, Romane), sondein trägt dem Geist der Zeit dadurch Rechnung, daß er auch die Hauptwerk volkswirtschasllickvn und sozialpolitiscksen JnIalteS n>eitcn Kveien zugänglich machte Unter den in der Rhombus-Bückerri vertretenen Slutorcn f*tcn ge­nannt: Müsset, Merimäe, Balzac, Lemenais, Chateaubriand, Augier, Gautier, Gaske l, Macau- lan, Longscllow, Tl-ackeray, Craik, Collins, Poe u. a., von denen ein oder mehrere W'rke bereit­veröffentlicht mürben.

Eu pho r ivn, 3ct fdyrifr für L'iteratuw geschickte, herauSiiegebcn von Josef Nadl'r und 'Äugust Sauer. 22. Band. 23ier.e3 Heft. Leipzig und Wien. Buchdruckerei und VerlagSbuchliandlung Carl Fromme, G. m. b H 1920. Im Mittelpunkt dieses .Heftes steht ein Aussatz von Martin MöbiuS in Frankfurt a M., der di? Beziehungen zwischst Goethe und A'exander v. Humboldt behandelt. (Preis dieses Heftes 33.30 Mk)

Dem Viertcljahrlunr.er jubiUum ter End' dcckung der Röntgmstrahlen ivfrm-e: ti? Ve.&vioet Illustrierte Zeitung" (B.-rlag I. 2Bo< ber) in ihrer neuesten Nummer 4031 einen durch instruktive Abbildungen crlii.itcncit Beitrag, in dem Pwfessor Dr. Alban Köhler (Wi sbaden) bet Bedeutung der Röntg nstrahlen für die Heilkunde eine eingehende Würdigung zuleil werden läßt. Das Heft ist wie immer aufyrrfr reichhaltig.

Germenng neigte sich über ten Ladentisch, um seine Stimme bis zum Mustern dämpfen zu können.

Ob Sie es in diesem Augerb.'icke sind ob?r nicht, darüber wol en wir iri stt streiten; aber es tut mir lcid um Sv?, Bnr.idt! Ich möchte Sie nicht noch wüter auf btefer schiefen Bahn hinab- gleifcn sehen. Sie kennen das unausblciöliche Ende ebensogut wie ich"

Wieder sah ihn der Apotheker an; diesmal aber bohrbm sich seine Augen fest in das Gesicht des jungen Arztes.

,,Unb wenn ich Jh?-en den guten Rat in gleicher Münze Zurückgabe? Ich labe Ihrer schon gesagt: es gibt sckilimmere ISerimmrei a d dreie."

G-.cmering bervegfr unge'juf.ig di? Schultern.

Legen Sie sich schlaft. Hof ent ich ha'en Sfr in dieser Nacht nicht noch einmal am Gist- sch.unk zu tun."

Und er ging durch die Ladentür hinaus zu dem alim Manne, der draußen auf der mensckxnleeren Strass mit Sehnsuckst ans'ilm nxr~t:te.

Beide öänbe auf de Platte des Ladentisches gestützt, mit vorgestre.ktem Kinn und trer le.abge- zogm.cn Mundwinkeln, sah ihm ter Avotle'ec nach. Sun häßliches, kantiges Ge'icht erschien in der B?rzerrung wie eine Grimasse tödlichem Hasses.

*

_ SBenn wirklich eine Besserung in Bernhard Falkners Be'inden eingttret?n war, so äußerte ne sich jedenfalls nicht in Gestalt eines Wunders, das ihn gleicluam über Nacht wn feinen Schme.zen und seiner Schwäche befreit hätte Aber er war immer­hin nneder imstande, den größeeu T.il des Tages außerhalb des Bettes in fei rem Arb.itszimmer zu erbringen, und die Anfalle, die sich in gewissen Zwischenräumen wiederholten, schienen minder he>

Srodtes Blatt

h 265

Vereine

Fortsetzung 31.

>dwck verboten.)

TtrJ-

1938

Für bit bei unser! Vermähl» am 7. II. troitltr Hufmerft|amh<it<ntfl hen mir auf diim Wege herzlich J heinrichWeiheck u. Frau Malhitt geb Müller

Eichen, 10. Nov.IA

Zunehmende Zchutzlostgieit in Deutschland.

$n Groß-Berlin wächst oie Un- jrrjfit von Woche zu Woche. An jeoem , -li Tage weroen unzählige Ueberfälle und brüche gemeldet, bei denen leider den Die- ,;i in Der Mchrzabl der Fälle ihr Vorhaben stmgt. Daß vor kurzem im Laufe von 24 ..nDcn 64 Einbruchsdiebstäh'e der Berliner 'Iizei gemeldet sind, ist heute nichts beson- -,-s. Im Lande sieht's nicht besser aus. Es 'm nur wenige wichtige Ereignisse der letz- i Tage erwähnt werden, um die Zunahme t: Perbrechen zu kennzeichnen.

In Der Gegend von Magdeburg s -gen bewaffne'e Räuber in das Bahnhofs- f tube von Bad Sachsa ein, ließen sich

Den miworgehaltenem Revolver bedroh- - Äcam'cn das Geld der Stationskasse Vor­sum und verschwanden damit. In Ham- \ TA wurde eine Gesellschaft von 30 Perso- p von vermummten Männern überfallen t\ ausgev'ündert. In Düsseldo rfwurde r .Wenrnub aus dem Hauptpostamt ausge- ^7'. In A l t e n h a g e n bei Eisen wurde die plövlige Familie des Landwirts Boedeker rtrDet und beraubt. Ganz unerhört ist der f: freilü Zerfall auf das Städtchen Braun­er, bei dem 2030 bewaffnete Banditen r keichwärzlen Gesichtern nachts nach einem rin organisierten Kriegspla» die harmlosen K'tier des friedlichen Harzer Kurortes über» Mtr haben. Wir haben eben heutzutage sehr r riehr Verbrecher in Deutschland als Poli- Ll(imte. Das wissen diese Hallunken nur zu rm und neben deshalb nach genau ausgear- Iffen Planen und mit einer Ungeniertheit i, die ihres gleichen sucht.

kin ebenso unglaublicher Vorfall hat sich V Ivenigen Tagen in Grünberg in Schle­ie zugetraaeu. wo eine Anzahl Bauern we- r ongeblich Haber Lebensmittelpreise von I' item übersallen und schwer mißhandelt t:xn. D i e V o l i z e i s ch r i 1 t n i ch t e i n? !' preußische Minister des Innern Seve- h bat mehrfach erklärt, daß der Schutz von Hanen, sowie die Aufrechterhaltung von W und Ordnung ausschließlich das Recht V Staates sei. Grünberg liegt auch im Lfitbcreid) des Herrn Severing, in dem bie- teile Selbst^chutzbestrebungen verbietet und i H'lse der Polizei allein für Ordnung sor- r will. Hier zeigt sich, wohin wir in ^'schland kommen werden, wenn parteivoli- f verblendete Minister die segensreichen i frchutzorganikat'o^en verbieten, und mit br schwachen, politisch nickt unparteiischen »rei selbst den Schutz des Landes überneh- h wollen.

! Berlin, 9. Nov. (Wolff.) Eine sechs- |:fige Räuberbande h-elt gestern rd in T r e v t o w einen Postwagen an und b , den Postillon und den Begleiter abzu-

Zwei der Räuber hielten die beiden I während die übrigen mit dem Wagen in VWald fuhren. Als sie den Wagen dort rauben wollten, wurden sie von Park- kiern überrascht. Die Räuber ffüchteten r Beute.

I?raunfd)n>ctg, 9. Nov. (WB.) In der bngciei Naclst braunen secks Einbrecher rm fi'ttffrntainn des bieftaen Schachthoses. 6 nirben bahn vom Schlachthausdi e'tnr urb P Zännelzmcister ü'emafcbt. Es rrtim^t'fc- sich Breuergetecfbt, bei dem btc beiden Schlackt- Br emten leicht versetzt wurden. Tic Einbrecher unerkannt.

Mit

kihlichtungsausschntz der Provinz Obcrhessen.

Lerhand'ung vom 27. Oktober 1920.

der Antragsache des Ingenieurs Schnell Technisck»e Nokbilfe war daS Verfahren durch spruch vom 16. September 1920 ausgesetzt alsdann ern.-ut an gerufen worden. Nack um» jf)cr Verhand'unn nurbc durch Skl^iedsspruch Einspruch geren die Kündigung für gereebt» erklärt und die Verpflichtung zur Weiter- itigunn d's Antragste.'lerZ ausge-'prochen. Im ber Mehnunn der Weiterbesck>äftigung ist 8 87 Ms. 2 BRG. eine Entschädigung zu die auf 1320 Mk. festgesetzt wurde.

Falkner aufLmöenhöhe

T Roman von Reinho ld Ort mann.

1"

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1917

J'tamiJ

SWÜ lOabetuÜttl '/Mnillchg,..

unlieb. T

.Sonun

l.'Ein Ri.i.L ,*1

Ihnen niclst gut, Derr Brandt? eie P.! ganz verstör. Fühlen Sie sich krank?"

I rCidMig nut hob der Llngerc4ete den Kopf, um ,on* frtie'cn 5>;tf aus Germering zu rtdfrcn; es tf r tückischer Blick aus den tief in ihren Döhlen M^ii, im.:at '.r ich g itzernden Augen.

Tuiit. Ich bin ganz gesmid. Ein augntbluf» !g Üergrci en wird wohl auch Ihnen schon Mchnen sein; es gibt übrigens schimmere Jr-

«Wtnls diese."

Ba'^ar:an barfit? ich schon nicht mehr. Obwohl -5 l'il) im Gi tschoank niemals vergreifen fol, JI lieber! Wol en Sie mir erlauben, Ihnen *Wneunosch>astlichen Rat zu ge.en?" : 4 -Mim ?"

J ^uLn Sie sich vor Ihrer alten Schwäche. was ich meine."

äl,^ir haben afe unsere Schwaclien, jeder l)at ^eil, $>err Doktor Genre tng."

- ^bne Zweifel. Aber das ist keine Antwort, «r fanbclr sich's ni.t um btc SclMach- l5berer, sondern um die Ihrigen. Ick bc- schon seit Dalsen, und ich bin lieber, ^tz mich nicht täusch ."

versehe <2te nickst. Aber es ist mir mich «A» v»s Sie meinen. Niemand^hat ein ntd) zu beobachten, sich um mein Tun und ^_.zu kümmern."

wcnm reden wir in solchem Ton mitein- U«' EUUst? Wenn ich Sie warne, tue ich es a ^sten Absicht. Und ich denke, es ist besser.

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tritn to, . »iliibn1'

Donaerstau

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Verlöret enrian morgen «fj unb 6 Ubr auf w ege Vlotfltrnlt j :»roen

Armbanduhr

HUOfb. neu ^eloW n» 'VlorfitruRt li.

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Heiter^ ergeflWfl

Eiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

-.$5 dlnsrmrch der Heinrich Ka"bsteisch sen. cmS Dntzdorf und H. Holz aus Drauerscko nd aus D« - terb^chäftigurig bei der Firma .'Industrie", Fabrik feuerfester und faurefefrer Fabrikat- in Koblenz nmrte Wrückg w e en Bezüglich d-s Jv'ann Kalb- . - V ^kann e der Sch ichinnssausschuß »medcrholt dahin, daß die Entlassung zu Unrecht erfolgt fei da die Arbeit zunächst auf wöclsentlich 24 Slundm hätte gestreckt werden müssen.

cn k Nkuendorf und 2lu<mst Dut'erwegge in Bad-Nauhcirn wurden mit ihren Ansprüchen gegen das Kleine Theater G. m. b. H. Bad-Nauhrirn auf den ordentliclen Rechtsweg verwichm. ba unter den Parteien Streit ist, inwieweit sich der Käufer b « Brtncbes zu der Uel>crnal)me d.n Angestest en vec- pfhd)'ct hatte. Die Parteien haben den Schitbs- spruch anerkannt.

Der für die Sagewerk?betriebe in Swrkmburg und Rheinhessen durch Sclchedsspruch des Schlicl)- tungsausschusses in Darmstadt vom 13 Okwb-i 1920 mit Wi kung vorn 8 Oktober 1929 feschesedtc Lohn ist auch für die Ob'rl;essiscl>en Sägewerk^- betriebe für anwendbar erklärt worden.

Sitzung vorn 3 November 1920.

Auf Gnmd einer als erwiesen angenommene Zusage des Dbc'moneur5 wurde die Firma A Go- biet & Cie. Nachf. G m. b H. Franksnrt a M. für ibizn Betrüb bei Lehn Hst m für verpflichte er­klärt, vier Arbchtern zur Gleichstellung mit den dortigen Löhnen der Bergarbst er mit Wirkung vorn 1. August 1920 an eine Lohnzu^age von täg­lich 2 Mk für Verheiratete bzw. 1 Mk. für Ledige über 18 Jahre zu zahlen.

In der Antragsache des Fabrikarbeiterverban­des, Zahlstelle G-eßen, gegen d n Quarzitbetrieb der Firma Scheidhauer & Gießing in Homberg an der Ohm wurde hen Arbeitern mit Wirkung vom 13. November 1923 an eine Zulage von 20 Pf. auf den jetzigen Stnndeusohn (3,80 Mk.) zu­gesprochen.

Die Mien-Zuckerfatbrit) Wef erau in Friedbc'vg, die fchher dem Arbeitgeberverband d'r rübenver- arbeitenben RudHfabriDen und Raffinerimr des süddeutschen Znvigvereins der Deuchcbm Zucker- inbufrric angehörte, hat die in dem Tarifvertrag des erwähnten Verbandes (Mannheim den 4. Ok­tober 19201 mit dem Fabrikarbeiterver band Deutsch­lands vereinbarten Lohnsätze mit Wirkung vom 1. Oktober 1920 und zwar hier Ortsklasse III zu zahlen. Insoweit wurde das BetirkZlohnob'ommrn auch auf den Betrieb der Aktien-Zuckerfabrik Wet­terau für amvendbar erklärt.

Aus Antrag bc3 Zentralverbands der Zim­merer und verwandter Be-ufsgenos^en Dtutschlands in Frankfurt a M. hatte d'r Sch'ichtunaSausschuß ftemÄß § 66 Ziff 5 und 8 75 B R.G sich mit der Frage zu befassen, ob in dem Betrieb? G'brüder Himmelsbach, Sägewerk Neulaus bci Homberg a. d. Obm, eine andere Einteilung der Frübstücks- und Mittagspause eintreten so'le. Durch Schieds­spruch, der in diesem Fa le nach § 75 B. R. G. eine bindende Entscheidung war, tvurbe versuchsweise di: Frühstückspause auf 20 Minuten und die Mittags­pause auf 40 Minuten festgesetzt, nm den Arbeit m bei den Schwierigkeiten der LichkversorMng eine zeitige Heimkehr zu ermöglichen und den Pwkehrs- verhältnissen Rechnung zu tragen.

Handel.

vederbörsentag in Mainz.

Mainz, 9. Nov. Die Stimmung auf der Ledcrbörse ließ eine a sgrnicine abicartaf't Hal­tung erfemten, wie bic5 auch bei den übrigen Börsen an anderen Plätzen in den letzten 14 Ta­gen sestzustelten nxrr. Im Borlergund des Jn- tcvrsses stand das Ergebnis der Sru tgarter Häute- Auktion, von Nvlcker für Kla'bf.lle die etzwn Preise, für Groß»frhhäute kleine Sckmxrnkun en gemeldet wurden. Tie Lederfabr.kon sind N'cht in der Lage, aus dve seither notierten Preise Zugeständnine zu machen, da diese Preise noch nicht im Ci klang mit den auf ten Häuto-Auktionen im Oktober be­willigten Preisen standen. PreiSnerte, in den gang­baren Ledecsorten angeooleic Partien sanden zu den seitherigen Notierungen grme Abnahme. Tie anschließende Häute-Auktivn verlies bet ziemlich flottem Gebot in Zuversicht icker Stimmung. Er­löst wurden ungesähr die Sevtembe -Pr ise, also oa. 10 bis 15 Proz. unter den Oktober preisen.

Berlin, 9. Nov. Börsenstimmungs- bild. Tir Börse eröffreie in fc.lrr Ha tinig, nxil der bisherige ruhige Verlaus 'ter Rcvoluti.msseier und die Aussickfr auf eine baldige Bei eg-mg des Stvrlks die UnterrehmungSlnst ermutu ten und ferner die neuerlick« b i ächt übe Verschlechte ring ber Mark ebru al s Käufe reranlnßle. Jnsolge- dessen nxnen belieole Sp ku alionswerte säst durck>- nx-g höher. Harp.mer ge.rannen 39, Lösch 15,

Laurahütte 20 und Thale Eisenhütte sogar mehr als 100 Pro-. Canala-Aktien stiegen Ict.ädX ich, w il man len DtrS für zu stickgeb.ie e.l hielt. Merila^r schwächten sich he e.itlid) ab im A. - sch.utz an Fva .k u t, w i. die gestrige Aupvä t - b rrrgung für übeit.ieien gelalt n nmrde. Von Schsf'ah^s-Ak i n setzten Hamburg-Südamerikan. Tamp schi fahrlsge el sck^it i re f.u ).ietc..cg:ing frä t.g fort. Hanbu.g-rr Paket ah t und No d- drutsc!« Ll.pd schufen sich in mäßigerem Grade an. Zm spädcien Verlau e wurde iic ftüribcivc- gung ctwns unsicher, -um Teil tm Zusammenhang mit bet schn'anlienöen Haltung des TerieimarktcS. Im allgemeinen blieben aler ansLig.iche Bes- friungai behauptet. Am An agemarkt traten leine besonderen Ve.änleruuge:» ein.

Fran kfu r t a. M., 9. Nov. Börsen- stimmungsbild. An der Ab.ndbör'e bewahrten Monianaktien ihre feste Haltung. Aus Deckungs­käufe zogen Ha pencr 467,50, 12- 2 Proz. an. Leb­haft Warrn bi Um ätze in £berbe\xrf 310, Deutsch Luxemburg 402T/s P us 3, Mannesmann 505.. Erster lagen ferner Buderus, wAch? z»i höherem rturs gesucht 6-iiben. Caro notierten 329',2. Nord- bcutfdKr L onb 1893V Hapaa lebhaf.cr 194V« Plus 23/«. Am Mark.e ber Auslandspapsere war das Geschäft ruhiger geworden. Mexikaner waren un- g eichmäßig. 5 P.oz GoldmerikLier no:irrten 930, 5 Proz. Silbermexikaner 697.. 4>/s Irrig. An­leihe 580. vec loren 5 Proz. 3 Proz. Mexikaner 445 gewannen 10 Proz. 5 Proz. Tamaustpas 490. Slomann Salpeter fest 3150. Süb'ee Phnsv'at ca. 1900, Canadu Cert. 820 Geld, Deutsche Petro­leum unhig 1790. Benz Motoren befcilijt 231.. C ektrizitätsaltien un.erlagen geringen Kurs Ver­änderungen. A. E. G. fester 331V2. Con'.inental nberg 164., Ch7mische Sck)cideanfrllt 731., Höchster 436, Griesheim 387.. Von sonstigen Industriepapieren waren Hirsch Kurserwerke lb» haft gesucht 448 plus 8V2, Eisenwerke Meyer flie­ßen aus 420, Strohfroff Dresden 525 wurden 25 Prozent gesteigert. Fränkisck>e Schuhs, notierten 280, Pinsels. Nürnberg 360, Dingnerke 335. Ma­schinenfabrik Badenia 295 und Lokomotivf. Kraus 425 zosxn je 5 Prvz. an. Mascks. Hydrometer 203 p ns 3 Prozent. 5 Prozent Reichsanleilie 77,50. Morgen bleibt die Börse geschlossen.

Frankfurt a. M., 10. Nov. Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 8. N«v. 9. Nov.

Amsterdam- thuUerö. Drüssel-Antwerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm Helsrngsors Italien London New-Horb Paris Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Ocsterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

2527/5 2532,55 2572,40 2577,60 634,95 535,55 529,45 630,65 1123,85 2126,60 1128,85 1131,15 1128,85 11 dl,l 5 1128.85 1131/5 1603,40 1606,60 1598,40 1601,60 182,80 183,20 185,30 186,20 2)3,70 234,30 2"*2,?0 292/0 28b,70 28«,30 230,20 2 Kl,80 86,78 85,96 87,66 87,84 601,95 503,05 497.50 498,50 1313/5 l <1f,35 1321,15 1323,85 1128,85 1132,1 l 1113,85 2116,15 20 47 20,53

23.72 23.78 23,72 29,78 87,65 87,85 88,02 8 ,22 16,85 16,39 16,10 16,14

Börsenkurse.

Datum: 5 °/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Neichsanl. 3/ Deut. Neichranl. 4° Preutz Konsuls Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto löesellschast Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Cu^emb. Bergw. Gelfenkcrch. Bergw. . Harpener Bergoau . Obecfchl. (kisenb.-B. . Oberjchles. kkisenind. . Phönix-Dergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda tdchster Farbwerke, lektr. A. L. G. . . .

Schuckerl- Werke . . Fellen- Guilleaume . vaim.er Bub.» Lisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/Hess Staatsanl. . Electron Grtesheim .

Frankfurt Berlin

Abeuk>> Alxnd- Schluß- Schluß-

KurS Kur- Kurs Kurs

8.11. 9.1L 77,50 77,50

216,50 246-

176,- 194,- 191,75 189,- 189,75 502, -

395,50 402,75 386,- 389,- 437,- 466,-

-,- 311, 332,- 329,50

599,-

436'-

33' ,50 -,- 300,- 480, - 244,50 582,- 608,-

3J8,-

380,- 337'-

8.11. 9. H. 77,12 77,50

66,30 68,50 67, - 61,12 60,75 179, - 180,- 329, - 328, - 215,50 247,- 219,50 219,75 188,75 192, 176,- 177,- 189,50 195, 185,25 190,- 477,- 525,- 335,- 400,- 375, - 385,- 43»,- 467,- 2^5,- 302,- 330,- 32),- 590, - 539, - 545,- 550, 425, - 436, - 320,- 334,75 295,- 295,7" 470,- 471,- 240,- 247,- 570,- 591, 302,- 365,-

68,- 391,-

daß cs hier unter vier Augen gesckn-rht, als an anderer St.'lle.

Was für eine Stelle sollte denn das fein, Herr Toltor?"

St.llen Sie sich doch nickt so verständm'?bos! Wäre ich nichts als Ihr guter B.'kannter, fo fbrrite es mir allerdings gleichgültig sein, ob Ste Mor­phinist sind .-Her nicht. Aber ich dars das Lelen meiner Patienten nicht durch die 9iaufc^:iftän.bc des Apotle'ers ge'ährden la'>i."

Oh, ist es das, n»rxmr <sie hinaus wollen? Tamt lassen Sie fick) sagen, daß Sie diesmal grür b- lich aus den Holzweg geraten sind. Ich nehme Ltn Morphium."

Sfr tun es doch. Ich kenne die Wirkungen, dfr es bei Ihnen hat, viel zu gut, als daß ich mich irren könnte."

,B'Uxisen Sie es, wenn Sie Ihrer Sache f>o sicher sind."

Sfr f3tten mich li cker nickt dazu l e aus- fr>rtem. Tenn ich wüo>e gleickizei ig geuvurgn fein, b:e zuständige Aussich-tstzehöide davon zu unterridten."

Din ich Ihnen so unkecmTw. gew r^et, tast Lie Ihve Zuflucht yt solcken Mitt-ln nehmetei?"

Sfr wissen nicht, was Sic re^en. Abe: ich will jetzt nickt mit Ihnen darüber reiten. Wir bommen zu gelcv'e e er Zeit daraus zurück. Ist dfr Arznei fertig?"

Schweigend schlotz Brandt dos Fläschchen und schob es dem Arzt zu, .

Sfr ersehen aus dem ReA2pt, daß cs rür em en Kassen klauben ist. Tragen Sfr es dernentlprechend in Ihre Bück»er ein."

Ich habe es gesehen und weiß, was ick zu tun habe." Sfr sprechen nicht mit einem Betrunkenen."

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die französischen Finanzen.

Paris, 9. Nov. (WTB.) HavaS. In bet Kammer wurde h.-ute der erste Teil des Voran­schlages für den Staatshaushalt 1921 Ikfaimt g?geben. Marshal bezrün ete die Forke» rungen und hab hervor, daß i isosge der rerspifr teteu Verabschiedung des HauSlaits für 1920 \o» wohl der Kammer als auch der Regierung eine besonders fchwieriee An gabe e wack)s<. llngo* Innerliche Lasten für Sbaatszn'e.ke würden dem Volke abner'angt werden und das Volk müsse diese Lasten aus h'ich nehmen. Nach einer Erläuterung bet einzelnen Forderungen tiug Ma ffal folgende Endzal'frn der Einnahmen und Wusgaten vor; ordentliche Ci inahmen 22 333 896 181, vrdeut'icho Ausgaben 22 327 409 302, ans)erordent!icke Eiw» nahmen 2 628 200 OCO, auhervfreutlicke LuZ-aben 5 498 730 565 Franken. Ter Fehlbetrag ist durch Anleihen zu decken.

Auäschreitungkn in Mailich.

Mailand, 9. Nov. (WTB) Irn Zusammen" Hang mit den Wahlen kam es kster zu schweren Ausschreitungen der sozialistischen Partei, bei denen ein Polizist schwer missl-andelt unb einige Zivilisten schver verwunde! wordrn sind. Bei dieser Gelegenheit nmrb: der Redakteur de- Seccolo", RechlSanwalt Carlo Rossi, getötet^ Als die Menge vor dem Gebäude des Assoeiacio« Liberale die Landesfahne herunterzur'ißen ver­suchte, kam es auch dabei zu schveren Ausschrefr tun gen, in deren Verlauf zwei Personen getütet unb viele verwunbet worden sind.

91aubmorü.

Lands berg, 9. Nov. (WTB.) Die Fva» des Molkereibefitz?rs Buchra aus 23irgar'en war mit der bei ihr zu Besuch weileudei Schwester mit einem Gespami nach Frfrdberg in dec 9fru* mark zum Einkauf gesahren und nahm zu diesem Za>eck 3000 Mk. mit. Aus der Fahrt wurden bt Z-rauen auf der Landstraße zw sken Monssedö und Wugartm überfallen, ermordet uub d r ganzen Borsckiaft beraubt. Am anderen Morgen sand man in einer einsamen Feldscheune dfr Leichen. Ter F-.au nxtr btc Zlehle durchschnit­ten unb ber Schwester d e Schä'celdcckc zertrüm­mert. Tas Gespann war in der Nähe angebuntwt. Ter oder die Tater konnten bisher nicht ermittelt werden.

tig und von füryrer Tauer. Ms Erika ihn eines Tages auf die Ankunst seiner Tochter vor­bereitete, nahm er ihre Mitteilung vhne icdc Ev» regung auf.

Sage ihr, wenn du sie empsangst, daß ich mtr alle theatralischen Sje,:en re .bitte. Sie ist wieder da, unb damit gut. Aon dem, was sie inzwischm getrieben hat, will ich nickstz wissen "

Und Ger^a nahm sich de vvn uyret Pflege schwesder übermittelte Mahnung zu Herzen. Tapfer hielt sfr die Bewegung nied-r, di? sfr beim.Anblick des Vaters überkam. Sfr küßte ihtt auf die Wange, und er reichte ihr die Hand.

Sri mit willkommen! Ich fürchte, es ist augenblicklich nicht sehr luftig am Linden Iw he. Aber du findest immcrhr.'. Grsellschast. Se t zu, am ihr euch miteinander einri litct Bon mir darfst du, wie du siehst, nicht viel erwarten."

Oh, li ber Bat^r!"

,,^<on dem Gew.se 'en reden wir nicht. Für mich ist es erledigt. Ob es auch für dich abgetan ist, wird sich ja z igen."

Ich habe nur noch den Wunsch, immer bei tm zu bleiben." Er machte eine ab..ehrende Bewegung.

Tamit bindest du dich nicht aus sehr lange. Aber auch von solckjen Versp^eckun-e^c will ick nichts Höven. Tu bist frei. =,u bleiben oder zu gcb?n, wie es dir Bemrsiiis i"L Doch wenn bu gehst, soll es in der Stille gesck)e'-en ohne Er­klärungen und ohne SGrfdw. Tie Zri en, wo meine Kinder mich nach Xclieben mit ihren Eigen­mächtig kiten <nirr*gen durften, sind vorüber: ihr feib fertige Mensck-ei, ober ihr sol.'tet es wenig­stens fr in, und ich habe keine Lust meljr, mtr über dfr Folgen eurer Handlungen den Kops gu 8cr&w^en// (Fortsetzung folgt.)