Dienstag, <0. August 1920
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten)
Zweites Blatt
t
nlidbfriten erheben sich vomehmt
a. JJL, 10. August.
Wegen
Berlin
194,50
179,50
243,
445,
312.
295,
bMbufmarfcballs versieht — als Sefre» unlängst der Sohn.des Bürger- fuDH Sieringen, Verr Peereboom jun.,
der
b«üben schwimmt in Milch
«N H*
in die Schweinezucht-
in den des alten Herrn und schritt an seiner
Fortsetzung 2.
14,50
10,75
215,
320,
Hari Thn 1 inann und anderen namdafton Kunst« lenr Perlag der Hulturliga, Zweigstcl.e Tarnt floh.
352,85
700,70
700.70
948.45
147,15
233,25
166,45
45,42
333,35
753,25
680,70
24,03
23,90
84,10
24,28
14,25
10,50
«14 Hostame, ine nunmehr van Ran fron abgelöst worden ist."
Herzogl. Haue. Wetzlar.
7.8.
13,10
pjdiibc mit der Mauerrnschrist „Ve- ioache>, dos früher als (öartnerwoh- >at. Wie eine Türauft'chrift besagt, )ier das „Dvfmarschallamt" in dem Mtrale und das Sekretariat unterjoch der Vollendung des neuen, im
352,15 699,30
699,30
946,55 146,85 233,75 166,05
45,32
332,65 751,75 679,30
2 ,97
23,84
83,90
24,22
421,50
303,-
-.50 282,-
717,25
715,75 971,-
149,15
237,75
169,70
46,75
336,35
775,80
697,70
23,40
23,40
83,70
24,03
357,15 716,75
714,25 969,-
148,85 237,25
169,30 46,65
335,65 774,20
696,30 23,34
23,34 83,40
23,97
Börsenkurs». Frankfurt
it nit bit Hläß1 <5 u Skubad.
NN ■ renbänblern ur:.
430,- 294,- 314,50 369,- 233,50 270,-
440,-
7.8.
79,60 68,75
60,50 65,90
142,50 262,25 196,50 161,85 149,-
141,50 175,50 170,13 435,50 294,- 319,75
237,50 2H8,- 445,—
459,75 353,50
285,75 201,75 414,-
211,75 314,25 225,-
82,75 292,-
Schleichhandels wurde der Schneidermeister Chr. Link aus Frankfurt durch das Lauterbacher Schöffengericht zu vier Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 2120 Mk. verurteilt.
MIs Jahr um diese Zeit war der i r Stockholms nicht annähernd ge- tj machte sich sogar ein bitterer mdlr. Das diuerte bis zum No- I? Göhlich die reinen Sturzseen von «jlbie glückliche Stadt hereinbcachen eW der Einfuhr von Kraftfutter so- l-ordentlich reichen Nachernte von Je’!!■ l-nb gegenwärtig ist die Milchzu- \ ^lockholm — von kleineren Städten wtigen — so riesig, daß tatsächlich
—, iieht Wilhelm II. nur nach den Genant L't Beruh und einen Hoftat um sich. ivLchi ledoch im Darse. Bei der ehernali- rrubHjnb sich bis vor kurzem die Kräfin
ilcn Pracht eine wundervolle Farckui- rrruft. Durch die Renovierung, die
(Ein Besuch
v Reuen Heimat Wilhelms II.
3ürtch r . . Amsterdam . flopenl)agen. Stockholm.
Wien .. ..
Prag . . . .
iter
:i|et iä und
«e’uV .Itereweg-
297,25 312,50 366,50
239,65 274,- 442,-
450,50 354,- 284,- 200,- 414,— 214,-
318,75 225,-
82,75 299,50
Kurs
9.8.
79,60
Markrrotierunge«.
Datum:
«dtAyjj Blinder Haft.
isabschntte" M« von Alfred Sassen.
Frankfur: < Devisenmarkt.
Geld Brief
Geld Brief
9. Aug.
Kurs 7.8. 79,70
9.8.
13,-
9.8.
69,60 68,60
60,10 65,70 142,- 263,- 196,- 162,25 149,- 141,50 175,- 169,-
*Datunv.
?lmst«rdam. Botterd. Drüssel-Antwerpen.
Christiania
Kopenhagen ....
Stockholm helsingfor«. ....
Italien
Londoru
New-Port
Paris
Schweiz
Spanien
Wien (altes) ....
Deutsch-Oesterr. abg.
Prag
Budapest
Bulgarien .... Konstantinopel. . .
In k b"® Be. **«»«■ ’öfttttfee 38 v.
■Datum: 5°/„Deut.Kriegsanl. 4°/gDeut.Reichsanl. 3°/gDeut.Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konfols Darmstädter Bank Leutfche Bank. . . Disconto- Gefellfch. Dresdener Dank . Nationalbank J. D. Mitteld.Treditbank H..Amerik.°Paketf. NorddeutfcherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D 'Luxemb.Bergw. Gelfenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obeifchl. Tifend.-B. Oberfchlef.Eisenind. Phönix. Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soba Höchster Farbwerke Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten-Guilleaume Daimler Bud.'Lifenw.'Akt. Adlerwerke .... 4°/oHeff.Staatsanl. Electron Griesheim
Seite weiter. . «
„Unterwegs," plauderte Lehrer Remsdors, „werde ich Ihnen auch das Geburtshaus Ihres Vaters zeigen, das Pfarrhaus —"
Ter junge Deutschamerikaner hatte in dresent Augenblick alles Fremdländische abgestreift. Er fragte mit einem verträumten Ausdruck im Gesicht, den die weichen Schatten der Abenddämmerung noch erhöhten: „Sieht das Pfarrhaus noch ebenso aus wie zu des Vaters Jugendzeit —
„Ich denke wohl."
„Dann werde ich es selbst heraussmden. Es ist einstöckig, hat ent großes und ein kleines Eingangstor — beide grün gestrichen — ein schmaler Rasenberg zieht sich vom Daus 4ur Straße nieder, und an der Gartenmauer rauscht ein Brunnen -—"
Der alte Herr sagte in stiller Feierlichkeit: ,La, ja, Walter Hüttich ist unser geblieben! Hätte ich bisher noch gezweifelt — nun dürfte ich- nicht nuhr. Möchte doch jeder Deutsche, den das Geschick in die Fremde verschlägt, feinem Sohn so das Lied der Heimat fingen V7
n
Bald darauf faken die Herren in einem stillen, abgelegenen Dinkel des Ratskellers hinter einer Flasche Rüdesheimer, deren Stiftung
nz!
i.W:Ä iir ein tiodjmoö. nternebmen »u nten, die ubtt *tt wollen „L Siebener
(In einem Teil der Auslage wied.'rhalt.)
„Die Lage ist ernst."
London, 9. Aug. (WTB.) Reuter oec- off entlieht folgend? Information vom 8. August: Tie Lage i st e r n st. Die Konferenz zweit:!l nicht daran, daß die Bolschewisten die Absicht haben, sich Warschaus zu beinächtigen, um dort das Sowie t r e g i m aufzurichten
London, 8. Aug. ?WTB? Ein Moskauer Funkspruch meldet vom 8. dlugust, daß nun- mehr die Antn>iort der polnischen Regierung ein getroffen sei. Tic polnische Regie rung erkläre sich in dieser Antwort damit cinrrr standen, gleichzeitig über den Waffen still stand und die Friedenspräliminarien zu verbandeln Für die Verzögerung von 126 Stunden, die der Abschluß des Wafsenstillst.mdcs durch die polnischen Vertreter
Gerichtssaal.
rm. Lauterbach, 9. August
fohl. ÜMchea ( ' «ni»
Ulen Lohn ium'. . kill------------„-------- ----
gesucht iim xtreronterrafie verdeckt, deren lila und
llros. Lkallveit, ~ -
lofitwü.
V* . AHt etwa nur saure, entrahmte möglichstW5lie iticien Weg, sondern auch eine Un-
handel.
B e r l i n, 9. Aug. Börsenstimmungs- b i l d. Tas Hauptinteresse der Börse vereinigte sich auf Petroleumlverte, wovon besonders Deutsche Petroleum im Mittelpunkt einer geräuschvollen und sprunghaf.en Aufwärtsbewegung standen. Sw zogen von 1130 in raschen Sprüngen in der ersten Stunde bis 1245 an, ohne diesen Kurs allerdings später vollkommen behaupten zu können. In Deutschen Erdöl und Steaua Romana war das Geschäft weitaus stiller. Tie Kurse waren mit 1975 bzw. 1270 gleichfalls höher. Sonst erhielt sich am Montanmarkte das Interesse für Oberschlesische Merle, ManneSmann, Rheinische Braunkohlen und besonders Thale, wogegen sich Bochumer ftärfer abschwächlen. Später ging hier die Führung auf Laumhütte über, die unter den Schwankungen bct großen Umsätzen den Kursstand stark erhöhten. In Schiffahrts-, Färb- und Elektrowerten waren die Verärrderungen geringfügig. Stärker nach- gebeiü) waren A. E. G. Lebhaftes Interesse zu höheren .Kursen bestand für Kaliwerke. Tie Befestigung der Tevisenpreise erweckte einiges Interesse für Kvlonialpapiere und Schantung-Aktien, welche letztere unter Schwankungen später stärker nachgaben. Ter heimische Rentenmarkt war unbedeutend verändert. Tie Befestigung der Devisenpreise verstärkte gegen Schluß der Börse die 'Kauflust für Kolvnialwerte.
Frankfurt a. M., 9. Aug. Börsen- ftimmungsbild. Die feste Haltung der .Devisen besonders Neupvrk veranlaßten lebhafteres Geschäft in Auslandspapieren. Neben Kolonial- werten standen auch Schantungbghn in reger Nachfrage. Deutsche Petroleum stellten sich zwar ruhiger aber fest 1230, 1240 bis 1235. Gesuchter waren Deutsche Erdöl 2150 bis 2200. Montanpapiere satrden zu gebesserten Kursen Aufnahme. Buderus 320 zogen 4 Proz., Teutsch-Luxemburg 300 bis 303 6 Proz. an. Tas Interesse für Bochumer hat merklich nachgelassen, 423. Um einige Prozent zogen ferner an Neu-Guinea 795, Otavi Minen 800, dto. Genußscheine 695. Von Jndustriepapie- ren lagen Spiegel und Spiegelglas 410, plus 5, Metall-Bingwerke 2281/?- Porzellan Wessel wurden 12 Proz. ge*reigert, 330, Bad. Zuckerfabrik 399, plus 4. Daimler Motoren 215, 2 Proz. erholt. Laurahutte lebhaft 347. Mannesmann schwächten sich ab 391. Zellstoff Aschaffenburg 406, plus 5 Proz. Schantungbahn 680, plus 5, Deutsch Ueberfee 830, plus 2 Proz. 5prvz. Reichsanleihe unverändert 7&/8f 5proz. Gvldmexikaner 385, 5proz. Tumaulipas 185, 5proz. Stlbermex. 316.
Frankfurt, 9. Aug. Getreide ma r kt. Die Besorgnisse, die die . pichen Regenfälle hervorgerufen haben, machen eurer Beruhigung Platz, da die zum Teil gefährdete Roggenernte doch noch
'eudale Villen. „Vorüber an der 11 > n kleinen alten historischen Kanüle, M,uOn)^ tc Doorn" gehört, aber jetzt von ’gMlonatl iist- benutzt wird," so schiloert der Be- wV300 Statt je?, qt man nach wenigen Minuten zum nbnrn?uV.H' Kidi der Besitzung des ehemaligen Kai- H r #lir 3cit mit Baurrbeiten für das 'tot beschäftigt ist. Zur Linken steht
der damals nicht den übermenschlichen Mut gehabt, sie in das Licht zu führen! Nur ein emztges Mal habe ich mit ihr von dem einstigen Geliebten gesprochen, aber da sind erschütternde Worte des Grolles über ihre Lippen gebrochen, und m ihren toten Augen —"
Der junge Teutschamerikaner hob ergriffen die Hand. „Blind —rief er. „Sie ist erblindet —?"
„Ja — die Aermste."
Hermann Hüttich war stehen geblieben. „O, wie mir das leid tut," sagte er langsam, um dann abzubrechen: „Wir sind im Städtchen angekommen." . .
Er musterte die eqtcn Hauier, emftockrge, bescheidene Wohnstätten. „Ich darf Ihre Güte nicht länger in Anspruch nehmen," warf er hrn. Vielleicht gestatten Sie mir jedoch, daß ich eie gelegentlich einmal in Ihrem Heim aufsuche, verehrter Herr Reinsdorf. Ich möchte gar zu gerne die Lebensschicksale der Unglücklichen hören, damit ich den Vater in einem Brief vor bereiten kann, ehe er hier eintrifft —"
Der Lehrer erwiderte lächelnd: „<zch trmle um diese Zeit gewöhnlich einen Dämmerungs- schoppen und wenn Sie Luft haben sollten, mit» zutun, dann kann ich Ihnen gleich heute das Leidensbild der merkwürdigen Frau zeichnen. Em Wagen, der meinen jungen Freund fVäter nach Jena zurückführt, findet sich schon,"
Alleinmädchci ai.ig 'tuifer vornehmen ließ, ist alles MSbali gesucht,Ernt und die Hauptfvvnt des Putzes lanzrat Krug, rDgioe-nz s<> daß man wieder oen Back- biüsnatze 37IL t Mittelvorbau dieser Hausfvont
at> v.ue Freitreppe, während vor dem tluO(lu)tn suchl1»I Balkon für die schsverkranie Kai
Äui ist. Außerdem wurden die vrcr fr Pforten um 1 Meter niedriger ge- "ßstzbetleidung der Türrahmen durch »letzt. „Tas ehemalige .Herrscher it rin sehr zurückgezogenes Leben." tuniann. „Tic Gesundheit Dilhsim II., :t rii Lektüre, Promenaden int Park und
Drpcrlicker Arbeit beschäftigt, läßt Eicken übrig. VCber das alte organische jener Gemahlin erregt Besorgnis. Ter Dr.'iftsor Dr. Hymans van den Berg-h,
hr-husche Villenort Toorn ist nunmehr ui|3 ehemaligen Kaisers geworden, der ij früher der Baronin von Tousir- -rhrrnde. „Huis te Toorn" zu seinem :4<itob3uen lassen. Einen Besuch dieses * 'Eroe schildert Felix Baumann in i f nuschen Verlags-Anstalt ui ötutt- Mr den Zeitschrift „lieber Land und »n ist ein eleganter Billenort, den man
-iime des Wortes als Gartenstadt Irt Ein Teil liegt ganz in einem
schäft für die schöne Magdalene empfunden haben Leider wurde dieses Gefühl aber von ihrer Seite nicht erwidert. Sie hatte ihm ihr Ja nur aus äußeren Gründen gegeben, vor ackern wohl deshalb, um Lobeda und das Elternhaus verlassen zu könneii, wo sie allstündlich an ihre geschei- terten Glückshoffnungen erinnert wurde . . . Es soll in der jungen Ehe gar bald allerlei schlimme Szenen gegeben haben, nid}t selten sehr laut und heftig berge gangen sein. Ter junge Arzt mit dem versprengten Tropfen heißen polnischen Blutes in den Adern hat immer und immer wieder um die Siebe der schönen Frau gerungen und gebettelt, und sie hat ihn stets von neuem mit kläglichen Almosen ab gefunden. Auch die Geburt eines Söhn chens konnte zwischen den Gatten keinerlei Harmonie heraufführen ... Ta ist der unglückliche Arzt langsam zum Trinker aeworden — und in der Angetrunkenheit hat er die Katastrophe verschuldet, die seiner unglücklichen Frau das Augenlicht gekostet."
(Fortsetzung wlgt.)
AK ÄS
Ä
unter Dach gebracht werden kann. Tie Aussichten I lauten, wenn die Witterung weiter günstig bleibt, gut. In geschäftlicher Beziehung bat sich noch nid« | viel geändert. Für Hafer herrsäu Haunult. ^n. Hülsenftüchten bleiben gute Viktoriaerbscn begehrt und fester. Gefragt waren auch Peluschben und Wicken. Trockener Raps in guter Ware war am Platze, doch blieb die Nachfrage gering. Lupinen geschäftslos und auch Seradella wenig brachtet. Heu liegt fester. In Stroh hat sich die Geschäftslage ivemg geändert.
nie. Frankfurt a. M., 9. Aug. In der heutigen Generalversammlung der Landwirt- 1 ch a s t l i ch e n Hypothekenbank in Frank fun a. M. mären 1776 Stimmen mit 887 000 Mk. Vorzugsaktien und 103 000 Mk. Stammaftien vertreten. Tie ausscheidenden Aiftsidüsratsmit' gliedcr wurden wiedergewählt. Es wurde vom Boiitande crklätt, daß Bestrebimgen im Gange seien, die schlechte Finanzlage der Bank, hervor gerufen durch Valutaschulden in der Schweiz, bi-' 950 000 Franks betragen, zu beseitigen.
menge bester Buttermlich, kaum gerpiinen, mit großen Butterftücken obenauf. Es ist jedoch ganz aussichtslos, den Leuten beibringen zu wollen, daß Buttermlich keineswegs zu verachten sei, sondern im Gegenteil eine sehr nähr- )afte, bekömmliche Kost bildet. Während des Krieges hätte man das vielleicht eingesehen, — aber da gab es keine Buttermilch! Und jetzt, wo die fetten Jahre wiedergekehrt sind, haben die Stockholmer die mageren Zeiten vergessen.
Für Milch und Milchprodukte dürfen wir auch fernerhin auf eine immer noch gesteigerte Produktion rechnen. Die Futterernte gestaltet sich heuer geradezu rekordmäßig reichlich, so reichlich sogar, daß jede Einfuhr ausländischen Futters aus Preisgründen nicht nur unvorteilhaft, sondern geradezu unmöglich erscheint.
Uebrigens herrscht auch an Kartoffeln ein unerhörter Uebersluß, der durch Einführung aus Estland noch Angenommen hat. Erstklassige Kartoffeln sind in Tausenden von Tonnen zu 2 Ocre (gleich 2'/« Pfennig zum Friedenskurs) das Kilogramm im Handels es fragt sich, ob selbst die Schweinezückitereien des Riesenangebots Herr werden können. Vermutlich werden große Mengen Kartoffeln kläglich verfaulen müssen. Eine richtige d^ational- ökonomie würde diesen Riesenüberschuß in ein höchst wichtiges, wirtschaftlich wie medizinisch völlig unentbehrliches Produkt Umsetzen: in Spiritus. Wenn aber freilich unsere (fanatisch abstinenzlerifche) Gesetzgebung schon beim bloßen Wort Spiritus oder Branntwein den Abgrund der Hölle aufbrodeln sieht, so ist hier nicht zu helfen: und die Narretei und Mißwirtschaft wird eben weitergehen!"
Altbau |
Schluß- 2lbend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs
fkues, bradtt'ich" Stil gehaltenen Pförtner Hauses AsuteDnuw v<\ v Gärttierwohnung vom Erdboden w- r£tt Eine von einem Polizisten bewachic
JJ? !*" nickte der junge Mann nach- V!? Mt bin. „Aus solcher Empsindungs- ‘Sl&eflL6!? Ne freilidj alle brieflichen
^® '- |d)n)Damgcn des Vaters um Ver- o .nt: Stieben mit eisigem, verachtungs- zurückweisen. Und an diesem bann in der Seele des über -Wtgeiwn alles erstarrt und erstvr- terst. heißer Liebe der Heimat zn-
erfa'brcn habe, sei die Sowjetregiening nicht verantwortlich.
Eine Proklamation an das polnische Polt.
Amsterdam, 9. Aug. (WTB.) Nach einer Brüsseler Meldung hat das polnische Ministerium eine Proklamation an das polnische Volk gerichtet, worin es heißt: Die Bolsckiewisten hoffen, Warschau zu besetzen, um dort "den Po len den Frieden zu diktieren. Tie Regierung der nationalen Verteidigung, die ^Regierung der Bauern und Arbeiter, ruft die gesamte Nation aui zur Verteidigung der Freiheit. Der heilige Kn eg beginnt an den Toren Warschaus. Weiter heißt es in dem Aufruf: Die Regierung will einen ge rechtest und "dauerhaften Frieden und wünscht, in gutem Einvernehmen mit ihren Nachbarn zu leben Sie ist bereit, alle Bürgschaften zu geben, dw nut der Ehre der Nation, die kein ftemdes Gebiet begehrt, in Einklang zu bringen sind. Der bolschewistische Einfall ist eine Gewalttat, die den Missetaten der Despoten des 18. Jahrhunderts gleicht, die Polen zerstückelten. Die Regierung tft ent schlossen, das Vaterland bis zum lebten streiten Landes zu verteidigen, Warschau zu schützen und die Invasion abzuwehren, um die Unabfjängigfcit des Landes zu retten. Der Aufruf schließt mit deii Worten: Zu den Waffen, Bürger!
Die britischen Vorschläge von Moskau abgelchnt.
H v t h e, 9. Aug. (WTB.) Die Moskauer Regierung lehnte endgültig die'britischen Vorschläge ab. Man meldet, daß ine polnischen und bolschewistischen Te'egierten am Mittwoch in Minsk zusammewlessen werden. Es fei besser, daß sich die bolschewistischen und pol nischen Vertreter allein verständigeii
Die Bewegung gegen Verletzung der Neutralität.
Essen, 9. Aug. (WTB.) Die für gestern awberaumte Delegierten lonferenz der sozialistischen Parteien und Gewerkschaf tskariells des rheinisch-westfälischen Industriegebiets war infolge der bereits gestern gemeldeten Absage der sozialdemokratt- scheii Partei Deutschlands nur gering besucht. Bon einer Entschießunlg über die Haltung 6et einer etwaigen Verletzung rer Neutralität imd einer Besetzung des rheinisch- w - Ätschen Industriegebiets durch die (Entente deshalb Abstand genommen.
Französische Behauptungen über den Streik im Saargebiet.
Freiburg, 9. Aug. (WTB.) Zu der bereits erwähnten Havasrneldung über den Streik im Saargebiet unter der Betert gung des Heimat dien st es heißt es noch, daß in dem bei dem ehemaligen Reichstagsabgeordneten Ollmert ausg funbenem Aklenbündel sich ein Aktenstück befttnden habe, das eine Propagande der Tat und Auf^e!zung im Saarg.'biet empsiehlt durch die Ausnahme von Velbindungen, die schon zwi scheu saarländischen Beamten und dem Hermat- dienst bestehen. Tie Propaganda habe einen mi.i- tärischen und pockckscheii Ptopagandadienst umfaßt. Ihr Ziel sei es gewesen, mit allen Mitein, selbst unter Anwendung von Gewalt, den Völkerbund zu verhindern, im Saargebiet bte Ausgaben zu erfüllen, die ihm der Versailler Vertrag aulerlegt. Die Regierungskommisswn des Saargebicts hat mit Uebereinfhmmung der tner anwe'enden Mitglieder beschlossen, eine gericht ile Untersuchung gegen Ollmert und seine Helfershelfer einzuletten.
Kochen und backen ist immer schon eine der wichtigsten Ausgaben der Hausfrau gewesen, bilder aber beute ein oft schwer au lösendes Eremvel. Wie erfreulich ist es da zu hären, daß eS der bedient- wickelten beutschenNabrungsmittelinbustnegetungen in, ein Präparat berzustellen, baS für die Hausfrau in vielen Beziehuuaen große Erleichterungen schasst. Qetker's Milch Eiwclßvulver, wie biesei ideale Hilfsmittel beißt, iü ein reinliches, natürliches , Eiweiß, also von wirklichem Nährwert nur mit dem Unterschied, daß es statt auS dem Hühnerei auS der Milch gewonnen ist. Es bietet neben feiner Billigkeil — denn es ist in allen LebenSmiuelgeichaftett für 70 Psg. pro Päckchen zu haben — noch die Bor eile der praktischen und reinlichen Handhabung beim Kochen. [8526A
Bnchertisch.
— „Unser Bolt". Soeben erscheint das 2. Heft der Zeitschrift der Liga zum Schutze der deutschen Kultur. Aus verlagstechnischen Gründen TOurbe der Titel „Volk und Heimat", unter dem das 1. Heft erschien, abgeändert. Tie Halbmonatschrift heißt nirmnebr endgültig „Unser V o 11". Politiker und Wirtschaftler aus allen Lagern, die über den Rahmen der Partei hinausschauen, sieben ihr als Mitarbeiter zur Verfügung. Künstler verschiedener Richtungen sind beteiligt, lieber dem Trennenden der Parteigegensätze steht die Forderung, alle fruchtbaren Kräfte und Leistungen zur Volks- und Kulturgemeinschaft zu einen. Aus dem Inhalt der ersten beiden Hefte heben wir hervor: Geh. Finanzrat Bestian: Berufswahl und Erziehung in unserer Zeit, Max Co hen-Reuß. Mitglied des Reichswirtschaftsrats: Stadt und Land: Friedrich Lienhard: Zeitenwende: Ernst Li stau er, Hans Schiebel huth: Gedichte. Laufende Folge von Graphiken von Ubbelohde,
Impulsiv schob .Hermann Hüttich seinen Arm sich Hermann Hüttich ausgebeten hatte, und dec ' - u r: - Lehrer begann leinen Bericht:
„Etwa ein Jahr nach dem Fortgang 3bre6 Vaters nach Amerika wurde Magdaletie Lkha mann die Frau eines jungen Arztes, bent sic in seinen Wirkungskreis nach Rubolstadt folgte. Tokwr Borowsky soll eine wahre, tiefe Leiden >
7. Aug.
1517,50 1520,50 1548,50 1551,50 ---- ----- 357,85
nntgetoQ^u
flen, barunter’ di in den Schultern, ber neuen tscheck» sich auf. „Das abreichte ihr dverftchtlich. „Nun wige, daß ihr entb wir wollen "-e-itsck>.'n Haß in der .Nihck»uler einen ?xwn."
*7 Iw übende Km ., c^c, Mähren, T'ckechiar) ''tcbc Trommel schlag bet\ K otabrrat d-as Tragen der 10er kvstüm e" iM'd bis De i1“ ber öffentlichen Srr ßm und 'IP ber Dagegenlxrnd. lnde werde,i bitteres 21. Inin 1919 durch die
teg Hadchee 11 puöbalt (4 erw. • > outet 8t6anbL'fl '"ISevi. gtljl __________
21 n. völliger Weltabgescknedestheit
rLSDläbdienfin " Unter diesen Umständen ist es §°uö z.i^Auz - Wöhnoaus zu Gesicht zu bebommeu, llj' 6m einem kleinen Waldpfad aus erblickt ttorta-Drogme Et Zelbe Gebäude mit der roten Back- > den dickstberantten (Seitenflügeln. Ile der Parivergitterung wird durch
Krücke, die hier den das Bc- rl. UüaUckn «niftchrendeii Wassergraben überbrückt, Wüberod.,llgl W HaupNveg nach dem neuen Heim °"0.uch v.autzw. an ^riserpaares. 2er (Eintritt ist streng- Njimfürbau b.ilr Was sofort ins Auge fällt, ist pUn Z Meter bohe graue Trahtgitler mit L®« Stack eldralstaussatz, das das ganze . Und gswahrt man das dahinter alb artige Baumgestäm rne mit dem erf, sowk' das untuchrdringdare !<mn man sich, wenigstens im ’S»
* '^0U6()Q|[ . » 1. W.HI *<11 H“,ln “• UIIHII
SL^IkeftA l| . ingebettet; überall breitet sich eine t Blumenpracht, und inmiticn
«AZ
.... änrjt, hat der Kaiserin die äusterste
1 16 Ti m' 'Euhe verordnet. Immerhin übt die v 1 fJiar.’-rbire Luft in Doorn einen lindem- llger Angabe m d £clIf tzas Beftnden aus. Tie Umgebung jft, erbeien ui >1^^^ ist sehr eingeschränkt worden.
iu Kner allen Maut von Gontard, behauch


