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Berlin, 9. Aug. (Wolff.) LautB scheidet Max Reinhart nunmehr auS Direktion der Reinhartbnhnen aus und wird

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die in den städtischen Haushaltsplan men werden sollen.

mc. Frankfurt am Main, 9. Kinderheim Friedrichsdorf,

In der Gemeinde Allmenrod ist Gehöft die Maul- und Klauenseuche worden.

In Rimlos ist in zwei Gehöften und Klauenseuche sestgestellt worden.

1. August 1.920 ab in Hessen in Kraft, trag ist im Verlag der Weidmannschen lung, Wrlin SW. 68, Zimmerstr. 94,

Maul- und Klauenseuche.

Der Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 4. August.

1. Den Arbeitern der Firma Heyligenstaedt Co. ist mit Wirkung vom 2. August ein Zu-

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me. Frankfurt a. M, 8. Aug Zu dem am 15. Oktober beginnenden Wiutersemesterdcr Frankfurter Universität werden in*» gesamt 645 Vorlesungen und Uebungen in den Tunt Fakultäten an gekündigt. Davon entfallen aui die rechtswissenschaitliche 40, auf die medizinische 178, auf die philosophisch' 174, NaLurwissen- schaften 148, Wirtschaftsjakultät 91 und schließ- lich noch Künste und Fertigkeiten 14.

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worin er den «orlchlag macht, tn? Theater nachmittags zu Kinovorstellungen frei zugeben, ivodurch das Teirzil wesemulch herabgeminden werden konnte. Also nachmit­tags schauerlich? Kinodramatik und abendsPai- sroal".

me. Fr-ankfurt a. M., 9. Aug. Ter Ma- gÜtrat beantragt bei der Stadtverordnetenversamm­lung den Ausbau der Kleinwohnungs­siedelungen am Riederwald und an der Main' zec Landstraße Es sollen 145 Wohnungen erstellt werden. Dafür ist ein Kostenaulwand von 8,7 Millionen notwendig. Für eine Schul barocke im Riederwald werden 50 000 Mk. gefordert, einige kleinere Vorlagen erfordern weiterhin 150 000 M.,

Turnen.

Vonder Deut s chen Turnerschal t. Der Hauptausschuß der Deutschen Turneri'chafl lrar beschlossen, einen Jahnspiel tag m allen Kreisen, Gauen und Vereinen in icdem Iabrc Mitte September abzuhalteii und einen regel»

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schlag von 5 Proz. auf die in dem Lohnabkommen vom 6. Mai 1920 festgesetzten Löhne zu zahlen.

2. Auf die nach dem Tarifvertrag für kauf­männische Angestellte in Friedberg und Bad-Nau- heim vom 18. Oktober 1919 seit Frühjahr 1920 vereinbarten erhöhten Sätze ist mit Wirkung vom 1. Juni 1920 ein Zuschlag von 25 Proz. zu zahlen.

3. Vierzehn Arbeitern in dem Betrieb der Gesellschaft für Beton- und Eisenbetonbau in Saasen ist mit Wirkung vom 2. August ein Stundenlohn von 3.20 Mk. und für den Monat Mai denselben Leuten eine Stunüenlohnzulage von 40 Pf. zn zahlen; auch wird den Parteien auf­gegeben, biimen zwei Wochen in Verhandlung zn treten wegen Anerkennung eines Bezirkstarif- vertrags.

Fünf weitere Sachen fanden durch Verständi­gung oder Rücknahme be£ Antrags ihre Erledi­gung.

licn der Strahan,lall, incMonDene MeraU und Lederabfälle entwendet, teilweise zum Berkaus ge­bracht und den Erlös geteilt, teilweise aufdewahrt bis zur Entlassung des M., der durch ihre Ver> Wertung di? Mittel zum Beginn ernes Schlosser- Handwerks sich verschaffen wollte, ©trafen: gegen den vielfach vorbestraften M. 1 Jahr Zuchthaus, gegen W. 4 Düonate Gefängnis

Zurückgcwiesen wurde die Berufung zweier rüherer Lazarcttinsassen von Bad-Naulieim, die wegen Hausfriedensbruchs und Nöti­gung zu je 4 Wochen Gefängnis veumetü wor- >en waren. Sie waren seinerzeu tn das Kino in Bad-Nauheim zusammen mit anderen nicht er mittelten Soldaten gewaltsam eingedrungcn und hatten, angeblich im Auftrag des Soldatenrat-, die Kinobefitzeiin zur Einstellung ihres Betriebs gezwungen, weil diese sich geweigert hatte, aus die maßlosen Fordcrungen nach C4ewährung von Freivorstellungen für Lazarettinsassen einzugeben.

Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft wurde ein Urrci! des Schöffengerichts Ortcnberg aufgehoben und der Wilhelm F. von Ober-Seemen wegen Widerstands nach? 117 St.G B zu drei Wochen Gefängnis verurteilt. Er hatte einem Forstbeamten, der ihn wegen ferner verdächtigen Streifereien in fremdem Jagdgebiet zur Rede stellte, zugcrufen:Mach, daß du fortkommst, sonst weiß ich dir Bescheid."

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Dortmund, 9. Aug. (WTB.) In Dortmund sind seit Mitte Juli 600 Nuhrerkrankungen amtlich gemeldet worden, von denen 96 tätlich verliefen. In der Woche vom 1. bis zum 8. August sind 279 neue Erkrankungen amtlich gemeldet worden.

ireinvergerho, ist erloschen. Das Sperrge­biet der Gemarkung Cbcrflrüibetgei bot wirb aul- gehoben. Die Gemarkung Cberntuibetgetbot wird zum Beobachtun^-gebiet erhärt

Stand der Maul- und Klauenseuche in Oberhessen vom 25. bis 31. Jul, Im Kreise Gießen: Holzhetm, Eberstadt, Lich, Dors- Güll, Obbornhofen, Letügeftern, Be.levsl^rm, Obrr> Hörgern, Muschmhetm. Im Kreise Alsfeld Homberg i. O. Im Kreise Büdtnge^i: Hof Marienborn, Hot Ronneburg, :Himbach, Selters, Lindhetm, Langen^Bergheim, vatn grün bau. Die­bach a. H, Niete.-Gründau, A tenstabt, Bel.muth, Glauberg, Hainchrn, Eckenshausen, RommLlbausen. Milleigründau, Langen-Sclbold, Rodenbach, Leid- Hecken, Hof Engelthal, Alt-Wiedetmus, Hvogh-eim, Höchst a. M., Bonhausen, Echzell. Im Kreise Friedberg: Münz^nberg, Rendel, Dortelweil, Büdesheim, Dorn-Assenherm, Kaichen, Masfcnlierm, Helden bergen, Gambach, Friedberg - Fnuerback, Reichelsheim. Im Kreise Lauterbach: Maar, Reuters, Angersbach, Heblos, Wallenrod, Lauterbach, Rimlos, Willmenrod, Schlitz. Im Kreise Schotten: Ulrichstein.

In Vilbel und Ossenheim ist die Maul- und Klauenseuche sestgestellt worden. Ort und Ge­markung Vilbel und Ossenhenn bilden je einen Sperr bezirl. Die Gemeinde Assenheim wird zum Beobachtungsgebiet erklärt.

Fn der Gemeinde B r a u n fe 1 s ist die Ataul- und Klauenseuche ausgebrochen.

Unter dem Viehbestände des Landwirts I. D. Feußner in Kölbe ist die Maul- und Klauen- l'eudy* ausgebrochen.

Dezimal- undKettenwaagen emv- tieblt Kurl Schmidt, 0,«7»3 Neuenweg 42.

einen jährlichen Zuschuß von 300 000

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G Schlitz, 9. Aug. Tas altgewohnte V. H.-C. Fest auf dem nahen Eisenberg wurde gestern bei prächtigstem Wetter erstmalig nach dem Kriege wieder unter großer Beteiligung gefeiert.

fl\er Herr im grauen Au- )) zug, welcher Lonntaa abend (LiebighöheidaS Fraul. i.wverleid «Kaiser- Allee roobn.) am obersten Tische n. d. Gart, sitzend, öfter l Tanzen holte, wird um ein LebenSzeich. unt 013732 a.d.G. Anz. gebet.

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Zn Heuchelheim, Klein-Linden und Kesselbach ist die Maul- und Klauen­seuche amtlich festgestellt worden. Es werden gebilDet ein Sperrgebiet, bestehend aus der Ge­markung Heuchelheim, ein Sperrgebiet, bestellend aus der Gemarkung Klein-Linden und ein Beobach­tungsgebiet, bestehend aus der Ctenuirtang Allen- dorf a. d. Lahn, ein Sperrgebiet, bestehend aus dec Gemarkung Msselbach und ein Beobachtungs- gebiet, bestehens aus den Gemackungien Odenhauien mit Appenborn, Allertshausen, Londorf und Rüd- dings Hausen.

Die Gemarkung Hof-Gült bei Muschen- beirn wirr- aus dem Sperrgebiet Muschenherm aus­geschieden und dem Beobachnrngsgebiet für das Sperrgebiei Müschen heim eingeg.iebert.

Die Gemarkung Neuhof bei Leihgestern wird aus dem Sperrgebiet Leihgestern ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet für das Sperrgebiet Leih­gestern einge gliedert.

Die Maul- und Klauenseuche m Ober-Hör- g e r n ist erloschen. Das Sperrgebiet der Gemar­kung Ober-Hörgern wird aufgehoben. Die Ge­markung Ober-Hövgern wird zum Beobachtungs- gefriet erklärt.

Die Maul- und Klauenseuche auf dem O b e r -

). Aug. Auf ra beiter um ein Mt W der N Mt zugtslMa uiszalrn bemp fallen durch «> tiid^n Tarife « e bringe dc ImtsD/ß die ib Mvaortmtwe» igtN lassen.

9. Aug. M icbenber Sev utscher Tiini der tcnqxMmß' ber Liste ju fnta m sich in Taitto ii, nm nm bt nennen wüi.w 116 neuen W5

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nur noch gelegentlich als Gastregisseur betätigen. Zugleich trat Edmund Reinhart von der ge­schäftlichen Leitung zurück. Felix Holländer übernimmt die eigentliche Direktionsleitung, Ger­hart Hauptmann die literarische Ober­leitung.

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Aus dem Amtsverkündiflungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblott Nr. 112 vom 9. August enthält .oljente Bekannt­machungen : Erster Nachtrag zur sechsten Ausgabe Der deutschen Arzneitaxe 1920. Erwerbslosen- unterstützung. KapitalertragrSsteuer. Erhe­bung von Deckgeld für Bedecken der Stuten in 1920. Beitreibung der Gemeindegefälle. Maul- und Klauenseuche in Heuchelheim, Klein- Linden, Kesselbach, Muschenherm, Leihgestern, Ober- Hörgern und Obersteinbergethof. Schux-inerot- lauf zu London, Treis a. d Lumda und Allen- dors a. d. Lumda. Dienstnachrichten. Feld­bereinigung Bergheim.

Der erste Nachtrag zur sechsten Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe 1920 tritt mit Wirkung vom

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und wird dadurch vor der beabsichtigten Schlretzung durch die Stadt Frankfurt bewahrt.

rm. Wiesbaden, 9. Aug. Damit sie über ti? hiesigen Berhllltnisse einen richtigen Eindruck sgewinnen können, Hal die Stadtverwal- l u n g etwa 20 ..Journalisten" auswärtiger Zei­tungen zu kostenfreiem AufentlMi auf acht Tage eingeladeu.

Gictzener Strafkammer.

Der erst 13jährige Ernst D. von Giestcu hatte aus einem Garten zusammen mit strafunmündigen Jungen l Beil, 1 Baumsäge, 1 Hammer, 1 Paar Strümpfe und 1 blaue Arbeitsichürze entwendet, mußte aber frvigef pro eben werden, da er die zur Erkenntnis der Strafbarkeit erforderliche Einsicht nicht besaß.

Wegen schweren Diebstahls von Wäsck)e und Llchensmitteln in Vilbel unb dem unweit davon gelegenen Dottenfelder Hof war der mctn> fach vorbestrafte Händler Julius K. von Eckiveis bad) angctiagt, wurde aber mangels Beweises faxv gesprochen Der als Zeuge für dessen Teilnahme an den Diebstählen benannte Zuchthausgefangene B.. der inzwischen verurteilt worden ist, Ivar in seinen früheren Angaben schwankend geworden, s» daß eine einwandfreie Feststellung gegen K. nicht getroffen werden konnte.

Die Berufung des August Pf. von Staden gegen ein Urteil des Amtsgerichts Altenstadt, das ihn wegen Körperverletzung zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt hatte, wurde unter Erhöhung der Strafe auf 5 Monate verworfen, erfolglos war auch die Berufung der -Vtaatsanwaltschast, soweit der Georg Pf. freigesmochen worden war. Der wegen Mißliandlung des Enkels des Aua. Pf. Mitangeklagte L. aus Staden wurde ebenfalls freiges pro chen.

In der Naclst zum 21. März 1920 wurden einem hiesigen Cafßbesrtzer 12 silberne Kaffeelöffel, mehrere versilberte Eisbecher, einige Flaschen Kog­nak und Likör foiüte Zigarren und Zigaretten ge stöhlen Georg K. von Köddingen und Schneider G von Gießen hatten nach den Ermittelungen die Löffel und Eisbecher in verschiedenen Geschäften zur Feststelbing ihres Wertes gezeigt und standen beäbalh wegen Diebstahls und Hehlerei vor Gericht; mitangeklagt war die Wirtin F. Witwe aus Frankfurt a. M., die die Löffel ange kauft haben sollte. Die umfangreiche Beweisauf­nahme führte zur Verurteilung des K. wegen schweren Diebstahls zu 8 Monaten Gefängnis, G. unb die F. Witwe wurden mangels Beweisies frei- gesprochen.

Der Zuchthausgefangene M. in Rockenberg und der frühere fieber in Rockenberg hatten tn den Jahren 1919 und 1920 gemeinschaftlich Materia-

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Wteseck, !». August 1920.

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