Einzelbild herunterladen

I die Dilttvierung bc5 Bodens intb die Urtnira I nmchung des Landes die Strenge Der Wmter ver-

Arrs Sterbt und Cemb.

zeichnet

nunmehr die zehnfache Höhr wie vor

dem Kriege erreicht.

tag.

Kreis Friedberg.

>"ge S. L. Bastin

rm,

schränkte Raum gestattet Betracht, die wohl Sinn für keine Mittel ihn gu pflegen.

alle diejenigen in Musik habe:!, aber

Gieren, z.Zi Crelelde im Mär

DteN mit Hrm Ullrich br

Nrchni und Fr

DißVeriobur Tochter Carla Dr-med.Mor ^ehreichm'n | m geben.

taJf.fr

Gieren, den 10. März 1920.

Unser neuer Roman.

D«e Gräpn

von G. W. Appleton sich vor allem durch eine fabelhaft

** Zucker-Ausgabe. Der Zucker für März kann von Donnerstag ab gegen Berlage des BeslellausweiteS in Empfang genommen wurden. Es entfallen auf die Zuckcnnarvc Nr. 3 750 Gr.! Zucker. Mit dem 31. März 1920 verliert die Zuckermarke Nr. 3 ihre Gültigkeit.

**EineMassenverpachtungvon hessischen Staatsjagden und hessi­schen Staatsfischereien findet am 18. März in derKrone" in Alsfeld statt. An diesem Tage werden die lJagden der Obcrförftereien Ge­münden, Endorf 'n Alsfeld, Grebenau, Grün­berg und Nieder-Ohmen, Kirtorf, Storndorf und Wahlen, die einen Jagdbezirk von rund 82 000 Hektar umfassen, verpachtet. Weiter werden die Staatsfischereien in verschiedenen Bächen von einer .Gesamtlänge von 58000 Meter verpachtet. I

spannende .Handlung aus, die jeden Leser von Anfang bis Schluß in Atem hält. Mit sicherem Ausbau sind die außerordentlichen Geschehnisse, durch die ein funger Londoner Arzt mit einer italienischen Grafensamilie verstrickt wird, mit­einander verbunden und sinden zum Schluß ihre ebenso unerwartete wie sinnvolle Erklärung.

** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 3. März der Privatdozent Tr. md>. et jur. Heinrich Göhring .in G i eße n zum cn'.ß?vetatsnräßigen mißevvrdeiitlick>enProsesior bei der mcdizinisck-en Fakultät der Landes« rnvern.- töt Gießen. Bei der RUck/svermögensverwammg

Das Ende der Heimkehrcrtranöporte.

Die Kommandantur des Durchgangsla­gers Gie^n schreibt: . z/

Nach Mitteilung der GruppeRhein" la/IVa. Nr. 3963 sind die Transporte für das Durchgangslager Gtetzen beendet. Bis 1. 4. 20. ist /aber noch bei Bcka.rf Belegung des Lagers mit Transporten bis zu 500 Mann Vorbehalten. Vorn 1. 4. 20 ab ist das Durch- gangslager Gießen nur noch A b w i ck l u n gs- ste l lc. Das Durchgangslager Limburg bleibt noch mit Belegungsstärke von 1000 Mann

Das Durchgangslager Gie^n hat etwa 36000 Heimkehrer ausgenommen.

Die Baracken des Lagers werden reden- falls von /der Stadt Gießen erworben wev- den, um der Wohnungsnot zu steuern.

Dem Empfangs-Ausschuß für heimkehreude Kriegsgefangene ist folgendes Schreiben zugc-

wilmen.

Veranstaltungen.

Mittwoch, 10. März: Hotel Grotzherzog, 3 Uhr, Besprechung der Mühlenbesitzer ds Krmfes Gie>>u. Hotel Hopsetd, Wetzlarer W'g, ö-" sprechung der Dbevfd^iict Obech.'iseus. GaU- hos Hindenburg, d Uhr, Vortr:,gebend der Deutsch- nationalen Jugendgruppe. PoitvrlUr, b Uhr, Versammlung der *Scksuhmackrer-Zwangsurnung. > Lichtspieltheater wie Dienstag.

nti.rbert hat. In vielen Teil.n des Handes, be- anders in der Gegend von Wiimipeg, i|t bie Be­obachtung unter den älteren Ansiedlern ganz all- gentein, daß die starke Kälte, die in frul-erer Zeck im Winter ein setzte, nicht mehr varkom mt. «hi itut ucht nun dieses Mi.denvevden der Winter durch die fortschreitende Entwässerung des MdenS zu erklären. Feuchte Erde ist immer Halter als trockene, und es ist leicht zu begreifen, daß die. Näße einer weiten Landfläche einen Ein.luß auf ine Tempera­tur gewinnt. Wenn große Summ- und Acvraft- gc(riete entwässert werden, so beeinflußt , dies die Witteruligsverhältnisje des Gebietes, ^.icse Tat- sackn' ist in England, besonders in der Gegend von Greenwich, durch metovvologische Untersuchungen erwiesen worden. Nun ist in den letzten 200 oder 300 Jahren ein beständiger Rückgang des Moor- und SumpstandeS zu verzeichnen gewesen. AVer auch anderer Boden, der längere Zeit zum Acker­bau benutzt worden ist, wird dadurch von Rape befreit. Tie Bodentemp^-ramr des ganzen Landes ruiib dadurch ivürmin: und nrug aus di se Weise eine bedeutende Einwirkung auf das üllima ge-

Der BerwaltungSrat hat sich dafür entschie­den. die Hälfte der Karten einer Anzahl hiesiger Berufsorganisationen, Gewerkschaften u. a. zur Verfügimg zu stellen, imb die andere an einem noch bekannt zu gebeitden Tag an der Theater­kasse an unbemittelte Musikfreunde zu verabfolgen.

War^m die Winter milder werden?

Ter übevaus milde Winter, der uns bereits j im Februar mit F-rüMngswetter besck>enkte, ist nur eine besonders günstige Erscheinung unter | vielen ähnlichen, die in den letzten Jahrzehnten I fcstznstellen waren Tie Frage ist nun, ob sich | das Klima wirklich g< ändert l)at tmd aus welchen

bte Debatte nicht allzusehr zu verlängern.) Trotz aller Hemmungen hat die Nationakverlammlung i rasche und gute Att-eit gemacht. Sie hat das Haus : gebaut mit der Kelle in der einen Hand und dem Schwert in dec anderen Hand. M^r das Haus muß noch wohnlich semackst werden. Tie Mehr- heitsparteien wollen dem HanS den Kranz auf- setzen mit der sck>warz-vvt-gvldenen Schleife. Es bleibt bei oer Republik und der TemvÄ?atie.

Abg. Heinze (D. W.): Die allerwichtig­sten Gefatze können bis zum 1. Mcn erledigt wer­den. Tazu sind auch 'wir bereit. Aber den Etat durchzupeitschen sind wir nicht bereit. Wir haben vom Volte den Auftrag bekommen, gewisse Auf­gaben zu lösen, und diese Aufgaben ftnd gelöst.

Minister Koch: Wir warten in Ruhe ab, welche Konsequenzen das Volk aus unseren Ar­beiten zieht. Wir wären gerne bereit, im Sunt zu schließen, wenn wir die wichtigsten Ges'tze bis dahin fertigstellen tonnten. Das ist aber nicht möglich, imd darum müssen wir bis zum No­vember warten.

Abg. Schultz-Brvmberg (D.-Ntl.): Ich möchte wissen, wie cs im Oktober und Novemb.'r «ussieht. Wir sitzeii noch bis rn den .Herbst 1920. ^Heiterkeit.)

Nach persönlichen Bemerkrnrgien der Mgg. Drimborn (Ztr.), Hoch (Soz.), Henke (US.) -und Graf Posadowsky (D.-Ntl.) folgt die n^v mentliche Abstimmung über die Auslösung der Nationalversammlung zum 1. Ntoi. Der Antrag wird mit 176 gegen 60 Stimmen, bei drei Sttmm- cnthaltungen, abgeickhnt.

Auf eine Geschästsordnungsbemcrkung des Wg. Cohn (Unabh.) bemerkt Präsident Feh­le e n b a ch: Don einer Niederlegung eines Blumen­arrangements durch Frau Dr. Schirrmacher am Denkmal Kaiser Wilhelms in der Wandelhalle des Reichstages habe ich nichts gewußt und halte dies tür ungehörig. Den persönlichen Anschauungen der Abg. Frau Dc. Schirrmacher trete ich dadurch nicht entgegen. Ich verstehe sie. Aber die Farben in devi Blumenarrairgeuumt stimmen nicht fiter­em mit den Farben dec Republik.

Abg. Schultz-Brvmberg (D.-N.) erllärt die Medcrleguiig eines Lorbeerzweiges als einen Akt der Pietät.

Gufiav-Bock-Musit-Stiftuttg.

Ter Verwaltungsrat der Stiftung schreibt ttns:

Gegen Ende vergangenen Jahres hot unser, als Förderer aller künstlerischen Bestrebunaen wohlbekannter Mitbürger Herr Gilstav Bock, der Stadt eine ansehnliche Stiftung mit der Bestim­mung vermacht, daß der Zinsenertrag der Beran- taltung von Volkskontzerten bienen solle. Nach seiner ylbsicht sollen diese Konzerte nur teste Musik in einwandfreier künsllerisckrer Aussührrmg bringen und jenen Kreisen zugute kommen, die sich den Genuß solcher Darbietungen aus nahe­liegenden Gründen bisher versagen mußten. Nach Beschluß des Verwaltungsrates, an dessen Spitze der Oberbürgermeister steht, ist die erste diesjährige Veranstaltung, die tote die folgenden, unter Mitwirkung und in engster Verbindung mit dem Konzertverein stab findet, auf Diens­tag den 16. März, alnmds 8 Uhr, im Stadt- theater an gefetzt. Für das Konzert ist die be­kannte Berliner Madrigal-Vereini­gung mit ihrem Leiter Chordirektor A. Barth gewonnen worden. Das Programm besteht aus einer Reihe 'hochinteressanter, heiterer und > ernster Gesangsstücke, für gemischten Chor eben jener Mu­sikgattung, die unter der BezeichnungM adri - g a l e" int 16. und 17. Jahrhundert sehr beliebt war und deren klangvolle Weisen jetzt wieder ertönen. Die Bartbsche Vereinigung und der von seinem neulichen Auftreten im rkonzettverein vor­teilhaft bekannte Frankfurter Desoffsche Chor haben sie hier und anderwärts mit reidjem Erfolg wieder lwlt zur Aufführlmg gebracht. Das Konzert ist gemäß der Stiftungstestimmung unentgeli- l i ch mit Ausnahme der Programme, die nur zum Selbstkostenpreis berechnet werden.

Als Besn cher kommen soweit es der be-

Kreis Schotten.

O Gedern, 9. Marz. Im BolfSbil« dungsverein sprach am vergangenen eonw togabend Apotheker Vecsenm eyer fiterTie Entstelmng der deutschen Familiennamen". Tie Mitteldeutsche C red i t ba nk verlegte stren hiesigen Banktag von Mittwoch auf TlenS-

A Atzenhain, 9. März. Im Dezemte^ vorigen Jahres ist der Damm des Schlamm«' t e i ch e s der Buderusschm Eisenwerke Wetzlar durchgebrochen. Die unter6a(b des Teiches gelegene» Wiesen wurden teilweise derart verschlammt, daz

imnft tes Programms steten Episoden aus den teim verlor kurz hmterernandervon mvaanme Nomanen Walter c MotosSchiller Roman" und Angehongen, ru etnem a»rderen Dcmse lt^en gegn^ Luise", ferner Leiters von Andersen, Balladen, wärtigzwei Tote, ^^zu zaAt unser Ott mir etwa b° S<M,PieI 9. Ta atk in fwiMch-r

Qrt, Kriegsgefangensck>aft geratene Krieger von her wtc- D re bst ah l. Aus einem hiesigen angetommen sind, sollte nächsten

ger wurde durch Einbruch etne größere Menge Samstag eine allgemeine Feier stattsinten, doch Schafswolle und Slricklumpen entwendet. Bor Haven die VereinsvorsiMche g-esrern beschlossen, Ankauf wird gewarnt. n^gen der gegenwärüg liier herrscheirden Grippe

** Teuerung bis in denTod. In- die Begrüßungsfeier auf Samstag abend nach folge der riesigen Steigerung dec Preise für zu ^legen.^ g M 9M(ybctrt Holz, Anstrich, .Beschläge, sotvre bedeutender g^vorenTn ober hier beheimateten Kriegsgv- Loliucrhöhungen haben auch die Sargpretje fan$eit£n gUullich in die Heimat zurückgErt sind, , «. .. t _ x-x tx s. » ti^ranftoitete gestern nachnrittag die Gemeinde in

unserer Kirche eine einfache., aber darum um Io schönere Begrfißrrngsfeicr. Eine Kollekte am Sculllg zur Deckung der llntosten ergab ICH Matt.

W\

»Sjt

M

r w a u -)

für die gsss Stf? Liffassung der, glauben

Wuni> Mitt»' Ltiten

dem wer jtning anmoglu hna nut gteign git den Beschla< hveisung unve

gt. Elchve! Mnlichen hote

MgSjqtMs noch Am Behörden » msjuschlLgenM Mag wn 17 (teuer aU Otemerr «WM tot

»Abendst Bitite Schmidt | ihren 78. Qk

OMa.tl richt verurteilt unb andere Lei dcl erworben Geldstrase. - gericht zwei imb Eifa zu l1 je 200 M. G

() Ma Marburg hat die Fcindmää

5

Gießen, BerlMdlungsta! MMlt mit i \wiit Mzi w M Mg tuttbaux Mr AkllMtz i Coldal gMs BerhautniDo1 Übertragen K

für das Mcfete rternpche Gebiet in woblenz ist die fceT zu 60 Zentimeter Höhe aut ihn«

Stelle eines hölieren Beamten sofort zu beteten,' [ancrt. Die betroffenen Wr senbesitzer sind durch dem in erster Linie du. Bearbeitung von Verpste- bie.-e Verschlammung der Mesen stark aeschäoigt. gungsantzelegenb-iten zufällt : weitere ^le einc g^tlickte Verständigung zwischm der Setfl*

wird voraussichtlich zum 1. April l.>^0 verMgoar. ^rssvE-altung und den Wiesenb-eiitzern nicht zv Anmeldungen tonnen beim Mmuteirum de» ^n- xxmöglick>en war, wurde der Schaden auf Antrag irern erfolgen. Erledigt Ot die Sckmlstelle zu bcr tz^meinde am 5. März von einem Sachverstän- Zahmen, Knns LcruterinchTem Inhal« dann im Auftrag des Kreisamtes Wsfeld fest- eine Ortszulage beroilhgt werden. gestellt. Hoffentlich kommen nun bald die gejchädig-

** Aus dem Stadttherterbureaa.ten Grundbesitzer zu ihrem Recht.

Nochmals sei auf die Auffüllung Die Men- Büdinacn

s chen f re u n d e ' von Richard Tehmel hmgetme-

sen die am Frr-img von ersten Kräften des Frcuck- h. Dorsdvrf, 9. März. Seit etwa, tnrt furter Neuen Theaters gegeben wird. Die Vor- Wockwn wütet in unserem Dorfe die Grippe stellung dürfte sehr abgeriinbet werden und rein und fordert ununterbrochen iljtf Ctoier, meistens kfinsllettschen Genuß (rieten, da sie in er ft er Be - Leute in den besten Jateen .Manche Fannüm setzung deS Renen 2b-.at.T-3 hier gegeben wird, werden sehr schwer betroffen. In emem §mi|e Rezitationsabend. Wir weisen noch- färben^die E^lleuteHch Cst To^l II. und Frau, mals auf den am Freitag ftxittfintenten Reztta- tercn Sohn Hch. TRl M. u^ dessen TS<^rch« tionsabend von Werner von Blumenthal l/H, der Erna ?ur^ertelb -wer Ta^n.

fefc.injertf.nt (u we»m I JÄhÄTtotaÄ Mt

Angehörigen, in einem anderen Hanse liegen QtgtM

Das walte Gott!

Mit ttrudeutschem Gruß und HandscNag im Nnnnrn der P. G. R. L.-K. 950

Georg Werft, Helmut Mentel, 57ubett Vcelder, Katt Günter, Jatob Steiner, W. Lebeck.

bz. Friedberg 9. März. Im Lsmst bet letzten Zeit haben durch die hiesige Polizei Brot- revisionen bei verschiedenen Bäckern stttt^ funden. Hierbei wuttren bei einer großen Anzahl der nachgetvvgeiten Laibe im Gewicht von 1900 Quants Mindergewichte von 193 bis 200 Gramm stellt. Außer der Beschlagnahme des zu wen^ , . _ . gewogenen Brotes werden die betreffenden LMi

** Der Bors chnh für Fernsprech- auch noch Anzeige zu gewättigen haben, anfchlüsse. Eine Att txm Vorschuß für bie »m. Aus dec Wetterau, 8. Marz. Herstellimg cineS Fernsprechanschlu'f's 1)at di- letzter Zeit sind die Kar to f fel h a m steter Reichspost schon einmal erhoben. Bis zum J-ahce uneder sehr an der Arbeit, und täglich werden eme 1900 mußte jeder, der einen neuen Anschluß bean- Stenge Kartoffeln mit der Bahn fottgeschafst vo tragte, die Gebühren für ein ganzes J-crhr vor- ste jedoch immer an ihren Bestimmungsort ge- ausbezahlen, ehe der Anschluß herg'Itellt wurde, fangen, ist eine andere Frage, denn bie wtiv* Die Post wollte sich auf diese Weise dag'gen barnrcric ist mächtig hinterster. So wurden lek«r schützen, daß sie etwa nach einem Biettllj'Ohr gc- Tage in Gießen aus einem in der Richtung ^" nötigt war, die Leitung wieder abzuboechen, ohn' Gelnhausen tommenden Zug 60 Ztt.

daß die Kfosten der Herstellung g^».'ckt gewesen beschlagnahmt. Infolge der scharfen Retniion^ wären. Staaisselrttär v. Podbielsli mar es, der dürfte es in Zukunft Immer schverer n-ewe^ bei seiner Tarisresorm diese Bckttmmuna aufhvb. Stbendmittel durchzuschmugaeln. Man mup > Seitdem erhält jeder einen Anschluß, und braucht überhaupt wundern, wo diese Mengen Ädctoi'y* die GebMiren nur für ein Vierteljahr b'zahlen. je^t noch Herkommen, nachdem alles äußerst Tie Abstufung der Gebülnen nach fccr Att des siche von ben Landwitten abgeliesett ist uno, Anschlusses, wie sie jetzt vielfach verlangt wird, viele versichern, ihre Vorräte so knapp, smo, o°» wird in anderen Ländeni, besonders in den B^r- ste kaum zur Saat reichen. Die Leute, bie von einigten Staaten, schon seit langer Zeit durch- Not getrieben, weit terkommen, um eine gesülwt. Tott untericheidct man vor allem Ge- Menge für ihren eigenen Gebrauch yi schl.fls- und PrivatanschLuß. Die einzelnen Teil- sind ja zu bedauern, wenn ihnen zum Schlnv w nehmer werden dort auch nach dem Umfang oocr Ware abgenommen wird. 2lber Nothandlung ovv Bedeutung ilrreS Geschäfts eingesck-ätzt. Schnöbertum sind eben schlecht sestsustellen, uno u

** Schwerkriegsbeschädigte können dem Unwesen zu steuern, muß rücksichtslos, vo^ nur nach Anhörung der bestehmdcn Arbeitnehmer- Begangen werden. Unerhört sind auch die ausschfiste und nur unter Innehaltung einer 14täg. die den Leuten abgesvrdett werden. Kündigungsfrist entlassen werden, fofern sie nicht & «nkrrtr

nach Gesetz oder Vertrag auf eine längere Künvi- SrretS Wetzl .,

gungsfrist Anfpnich buben. Tie Kündigung ist I * Ho ch elhe i m, 5. Marz. Durch die u l stets in allen Fällen der Fürsorgestelle der Kriegs-l eines hiesigen Händlers konnten gestern bchchüdig'en und KriegsUntrrbliebenen, Asterivcg 9, drei Pserdediebe ver^stet Nterden. ,, anzu-cigen. Sie ist erst wirksam, wenn ihr von von ihnen bei einem Fuhr halten m

Her zugestimmt ist. Eine Zustimmung kann nur futt in Stellung, sollte eine Fahrt m

erteilt werden, wenn, von besonderen Fällen ab- Taunus mackten. Statt dorthin zu foyreu .

gesesten, dem SckpverbeschÄiglen ein anderer an* er mit 2 Genossen bie Richtung nac£. S-irL ky

n-emeffener Arbeitsplatz gesichert ist. Siehe Be* Hier glücklich angekommen, (ndyten die äw-w lanntmachung. Pferde nebst Wagen an den Mann ju onnfl«/

*f DorBolksbund Deutscher Der Händler M. ließ sich scheinbar auf den v .^rieg s gr ä be r für sorge" hat aus Cour- ein. Da er jedoch bee verlangte Summe man ttai bie Nachricht erhalten, baß bie deutschen sich batte, bewog er die drei Geiellen, mu^

haben, wollen sich an denBollsbund Deutscher h'riegygtätcrifirforge", Berlin-Charlottenburg 5# Königsweg 30, wenden.

Landkreis Gießen.

m. Grüningen, 8. März. In unseres Gemeinde wurde baö Nachtläuten, einn wäh­rend des Ktteges eingeschlafene flute alte Sitte, fvicber erngesührt. Das Ueberhandnehmen der 3l a u b v ö g c l, wie Hühnerhabichte und Bussarde, lrat in unserer Genninde sckwn mandxem G-slügel- lxckter am Dorfvaude in diesem Winter ein Huhn gekostet. Gegen dir «es, sogar am hstlen Tage auf glaub ausgel-ende Raubzeug, müßte der Jagd» Pächter durch österm Abichuß zur möglichsten B> jeit.gung dieser Schädlinge beitragen. Bn dco letzte., Gemeinderatssttzung wurde Mi Wassergeld der Person vian 2 dij 3 Mk., das Stuck Großvieh von 2,50 auf 3 Mk., bad Kleinvieh wit 0 80 aut 1 Mk. und die Kunalgebuchren von 10 aus 12 Mk. erhöht. Die GehaltS^gelung des meindeschäsers wurde als unrrledich i>?t nächst« Sitzung überwiesen. Die Regulierung d.'r Ettaßn- b.leuchtmig, die bisher vom Wer^-Wölsershnm srattfiuid, soll in Zukunft zur Stromersparnis von der Genieinde selbst tu die Hand ©mommen werden.

P Niede r-Bes singen, 8. März. Bei der heutigen Ho l z s u b m t s s ion löste bte hie­sige Gemeinde über eine Viettelmillion. Im Durch­schnitt taftete der Meter Fickstenstamml^lz 610,04 dw Eichenstammholz 645,07 Wirt DaS Hol; ging durchweg an Firmen im Meise Gießen über. Be^nsll'ßt durch diese aufcvorbentltd« Emnabme bewilligte die Geme.nd: 100 000 Mark zur Zttchnung auf die Anleihe de r Provinz O b e r h c s s e n , zum Anschluß imb Ausbau Ueberlandzetttrale.

Kreis Alsfeld.

r ö. ^.iöainn trat Die yramaajt erQaitcn, Daß Die deutschen Hch Däne, oewog er ote orti

<?,* 8u]uil7<n« Wärme f Kriegägräber in (Sourtrai noch erhalten sind. Die Hochelheim zu fahren wo er sie fo fange iej m

'r'l,:':r*'-lv- .Auch in Instandhaltung dieser Gräber ist laut Friedens- bis der benachttchtigi^ dotirellvachtmmter

u bte 'Ttntndüma der S »ertrag Sache der belgischen Regierung. Alle An-j Grvßrrchtenbach erjebien unb die Dtebe vero«'^,

llimaS (ichöttgen, bie besondere Wünsche für die Pflege, Durch das O)estänbnis deS eimm konnte

:l i daßt her Gräber odn deren Schmuck an Gtebenftagen I tfimer des Gespannes anSfinbig gMackst wer

w£t. Aber die Beratung btt Gesetze darf mcht ül^rftürzt werden. Auch wenn es nicht gefugt, das eine ober andere dieser Gesetze zu verabschieden, wird die Regiwmg die WaAen unmittelbar nach der Ernte im Herbst stettfinden lasj-en- Tie Na- rfonalversammllmg muß solange in Kraft bleiben, btS der neue Reichstag zusammengetreten rft Das HrwS wird eine nnerbörte tyftlle wett'ooller Ar- beit in r/3 Jahren geleistet hoben. Vorwärts und Mfwärts! (Beifall.)

Minister Dr. Bell: Nachdem es unter den größten Schwierigkeiten gelungen ist, bie Vecreich- sichung der Eisenbahnen in die Wege zu leiten, muß doch der Nationalversammlung daran liegen, diese lleberteitung der Eisenbahnen auf das Reick; nun auch gesetzlich sobald wie möglich unter Dach ,md Fach zu bringen.

Abg. Hoch (Soz.): Auch wrr wollen die Nationmversammlung nicht eine Minute länger Zusammenhalten als es nötig ist. Wir müssen im Herbst die Wahlen haben, aber die, nötigen Ge­setze müssen sämtlich fettiggestellt sein' bis dahin und der Belagerungszustand muß bis dahin auf- ^hoben sein. Mit den planmäßigen (Storungen von Versammlungen durch Anhänger ber Nechts- pattcien hängen die skandalösen Borgänge im Hotel Wlon eng zusammen.

Minister Koch: Vorgelegt werden die notigen Gesetze dem Hause unter allen Umständen. Es wirb an der Arbeitsfreudigkeit bes Hauses liegen, ob sie fertig werden.

Abg. Trimborn (Ztr.): Wir sehen Neu­wahlen mit großer Ruhe entgegen. Die National­versammlung hat verfassungsmäßig ba§ Sterte, selbst ihr Ende zu bestimmen. Für die Wahlen im Herbst muß ausschlaggebend sein der zu erl.ebi- <tenbe Stoff, bezüglich dessen wir dem Minister Mstimmen, und ferner dic Erwägung, daß die Mftimmungswahten unbedingt vor ben Reichs­taaswahlen erledigt sein müssen.

Abg. B r o d a u f (Dem.): Wir verwahren un5 gegen den Vorwurf, daß wir an unseren Mandaten Neben. Die Treibereien der Rechten werden keinen Boden im Volle finden. Unsere Situation ist derart, -atz die Staatsmaschine nicht einige Monate stttl- itegat kann. Was wir hier geschaifm haben, sind keineswegs sogencmnte Errungenschaften der Revo­lution, es sind Konsequenzen des zu langen Krieges. Wir lehnen den Anttag ab und sehen den Wahlen mit Gelassenheit entgegen. Tie überwiegende Mehr­heit des oeutscben Volkes wird das Werk dec Na- rionalversammlung als eine rettende Tat ansehen.

Ma. Henke (llnabh.): Wir wünschen, uns mit unseren Wählern sobald als möglich ausein» «nderzusetzen und stimmen daher dem Antrag zu. Tie Rede des Grafen Posadowsky, so maßvoll ne war, wird niemand davon überzeugen, daß Graf .Posadowskh ein Demokrat je war ober noch ist. Ter Belagerungszustand mutz sofott aufgehoben werden. _ .

Minisier David: Wenn man ,ttm . 1., Mm tMsein-Lndergrhen will, müßte man bie wichtigsten Gesetze fallen lassen bis zum Herbstj, so das Beam- tenbefoldungsgesetz. (Zuruf: Nein, settigmachtti,) Nun, an der ReAerung soll es nicht liegen Wir ,nvllen sehem tote weit wir kommen. Die Regie­rung soll öonterrevolutionär sein. Wer tragt bte Schuld daran, daß die Reaktion in Deutschland wieder ffi'foter ihr Haupt erhebt? In erster Linie die Entente, hie der deutschen Rev-ublll bas Leben schwer macht. Aber daneben haben auch bte Herren W>n den Unabhängigen und ihre kommnmsllsckicn Freunde viel daM beigetragen, daß der Werzen der Reaktion blühte. Ihre Streiks haben den Autztteg '/msäglich erschwett. Wenn Sw über ben Aus- 7kahmezust!ano klagen, fo brauen Sie nur -n, er­klären, daß Sie auf verfassungswidrige Mtttel

gangen:

Mit Gefühlen freudigster Ergrifsenhnt ge­statten sich die Unterzeichneten im Namen der P. G. R. L.-Kvmp. 950 dem hochverehrten Emp- fangs-Ausschuß sowie bet gesamten Bevölkerung von Gießen, ihren herzlichsten Dank tiefberoegt zum Ausdruck zu bringen. ytoch unter der seelischen Depreision der Gefangenschaft itebenb, war es keinem von uns möglich, mit Watten Ihnen allen in Gegenrede zu banken für die Be­weise innigster Anteilnahme und Liebe, die Sie uns entgegengebracht. Sie haben uns wieder glauben lasseii an deutsche Treue, Sie haben uns den Glauben an bie Heimat wtedcrgegeben, bzw. gekräftigt. Nehmen Sie von uns die Versichrung entgegen, baß wir dort drüben im Land miseres gehäs igsten Gegners unfew schone Heimat, unser herrliche deutsches Vaterland lieben gelernt haben mit der Vollkraft unserer Seele. Unb was noch etwa in miserm Herzen an weher Bitterkeit lebte, das haben Sie ausgeloscht durch Ihnen herzlick>en Will kam men grüß. Es war für uns ein erhebeirdes Gefühl, als Deutick>e wieder unter Deutsck)en zu sein. ES gibt Fttuden, bie fo tief unser ganzes Wesen erschüttern, . unS ist, als erlebten wir einen großen Schmerz Das sind Sttrnden, in denen Männer Iminen. Die Stunde unseres Empfanges in Gießen war eine dieser Stunden. Ttesbewegt rciteen wir Ihnen allen barum im Geiste untere Hände mit der heiligen Versicherung, daß wir in. Treue mitltelsen und Mitarbeiten wollen, unter liebes, teil MH, herrliches Vaterland i bieder l)o ch?,-.-.rei ßm aus seiner tiefen Erni^>ri^rr(, unb seine, tiefen Schmach, um es wieder dahin zu bringet, wo sein ihm gebührender Platz ist: unter die Sonne!

Äbg. Frau Dr. Schirr wacher (D.-N.): Ich habe Ihre (nach links) Gefühle nicht verletzt. Ich habe bas, was ich getan habe, heute morgen in aller Frühe getan, als niemand anwesend war. ^Pfuirufe. Rufe: Wir werden ihm eine Ballon­mütze aussetzen.) Ich habe meine schwarz-weiß-roten Farben mit Stolz auch im Auslande getragen. Ich bin heute in tiefer Trauer und diese Trauer ist imrch diessn Vorgang nicht gemildert worden.

Abg. Henke (Unabh.): Wenn die Demon­strationen sich wiederholen, )verben wir dem alten Wilhelm eine rote Ballonmütze aufsetzen. (Stür­mische Psmrufe.)

Präsident Fehrenbach: Man möge bet seinem Patriotismus überall oerftäubtg sein und nicht mttiebsame Maßnahmen provoz

Nächste Sitzung: Mittwoch, 1 Uhr, Steuer- ^^^Schluß nach 8 Uhr.