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berechtigt sei, der Ortsklasse B an rüg-hören. Die Mussrchten auf die Einordnung in Klasse ö würden

wird nach-

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Der Vorstand.

(Ute willkommen.

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Zlbgabe der Spielsachen an die Dereinsmitglieder.

Der Eintritt ist frei.

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ausarbeite, erscheine Gehen als die zweitbilligst« Stadt in Lessen, wahrend Worms weit über Gießen stehe. Gießen könne nicht mehr als billig« Stadt angesprochen werden. Zur Verteuerung trügen die Entwicklung Gießens als Industrie und Universitätsstadt s.'wie der Zuzug vermögen­der Familien bei. Die Stadt Gießen lei unbedingt den teueren Städten gleichmordnen. Es sei zahlenmäßig nachgewiescn und selbst von der Ne­gierung in Darmstadt anerkannt worden, daß Gießen teurerals D armstadt und damit

Ich war kahl!

Notar-Urkunden beweisen 30jähr. erfolge. Prax. m*A Pnxp. tret F. Kika, Herford.

die Jndexzijfern in Verbindung mit der sthensmitteldeputation festgestellt werden.

Wirch die Statistiken des Lebens mit kelamtes be­droht. Kairoer stelle dem Lebmsmittclamt eine Teucrungstabelle sür Drssen gegenüber, in der

zetteln mschlagsverteiler" träglich bewilligt.

Die Quäkerspeisung

soll am 10. Januar beginnen. Die werden, mit Ausnahme von Mehl

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Anwesend sind Oberbürgermeister Keller, Berg Frey, Klingspor, Krenzien, ßosenberg und Seid sowie 36 Stadtver- «dvete.

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Sehr günstige Gelegenheit zur Deckung des Weihnachtsbedarfs

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L 8. Dez. fty m Besuch jhttn vereine für vt die tnbgüliiflt ti i besseu, tinri i sür das unbtitütk des beslehendcn b t am Rheilt Dili einer Arbeit^« i vorläufig tjrö*" 8. bischer hielt t Men der Kir :tr Berwirslichiq rn Entwurfzu:

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unernaeltlich von ben Amerikanern getourt, Mehl und Zucker unentgeltlich vom Reich. Ts entstehen ledoch Bejörderungskostcn, Perlona-kostrn usw., bie noch nicht geschätzt werden können. Zur Deckung dienen ixe Beiträge von 20 Pf. ^sür jedes Kind oder jede Mutter, sowie ireiwillige Spenden, so daß städl. Mittel kaum in Frage kommen werden. Um aber vorläufig Mittel zur Verfügung zu haben, wird ein Kredit von 10 000 Mk. bewilligt

Der Ortslohn soll neu festgesetzt werden. Die Stadtverordnetenoersammlang Hal sich gut- achtlich zu äußern. Der Ortslohn sür beide Ge­schlechter soll um durchichrtittlrch 50 Pror. erhSht werden. Stadt» Mann rodet einer Erhöhung um 75 Pro;, das Dort. Der Antrag Mann wird an­genommen.

Die Entschädigungssätze für die Beisitzer des Gewerbegcrtchts werden auf 5 Mk. für jede angesangene Stmche erhöht, für das Kaufmannsgericht bleibt es bei den bis­herigen Sätzen. Stadtv. Maier beantragt für Vorbereitung und Weg eine Stunde anzu­rechnen. Dies geschieht

Die KonzessionSgesuche des Gg. Schilling für Bismarckstraße 6a (Kaffeewirt schäft), Deinr. Nass für Lindcngasse 2, Wil-. Schermuly für Walltorstraße 28 und Jobs. Bogel sür Lu^wiastraße 62 werden genehmigt.

Damit ist die Tagesordnung erschöpft.

Außerhalb der Tagesordnung wird eine Reihe von Anträgen gestellt, die sich mit der Quäker- speisung, der Koch chule, einer Mehlausgabe sür

i Weihnachten und den Teuerungs zahlen für | Gießen befassen, hierzu führt Stadtv. Simon aus: Nach der Tabelle, die das Lebensmittelamt

Tie Ruhegehalte und Hinterblie- trvenbezüge der städt Beamten sind im An- Ävß an bu? staatliche Regelung neu zu ordnen, f» wird empfohlen, die gleichen Vorschriften wie ki den staatlichen Beamten zu beachten. Tie von kt Stadtverwaltung eingebrachte Vorlage wird tautMgt

Die GehaltSfeftsetzung für den tberbürgermeister und die besolde- htt Beigeordneten wird rrach kurzer Be- Rting von der Tagesordnung abgesetzt.

Für das Stadtbauamt und Woh- lu n g S a m t sollen zwei Fahrräder beschafit wer-

In Vorbereitung:

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..Großer billiger Sckmbverkauf im Felsenkeller war der Inhalt einer Anzeige in der vergangenen Montagsnummer. Ausbesonderen Gründen" tonnte dieser sicherlich von allen Seiten bet Be­völkerung mit Freuden begrüßte billige Schuh- verkant "nicht stott finden, die Schube werden viel­mehr von 18 hiesigen Schichgeschäften zum Ver­kant anaeboten, von billig ist allerdings nicht mehr ine Rede. Vielleicht äußern sich einmal bte Öerren Schubhändler, warum und aus welche Art der g plante Schitbverkaus inf HArten Saale des Fel enkeller unmöglich gemacht wurde und ob sie bereit sind, bte von ihnen Mtsgrstapeltenbtt* ligen" Schuhe auch ohne Kon ku r ren» ebenso billig zu verkaufen, wie sie im Felsenkeller ver- äußert worden wären, um dadurch wieder einmal einen Schritt zum Preisabbau zu hm. Kr.

Gießen an er st er Stelle der teueren hessischen Städte, über Darmstadt, Mainz und Worms stehe. Stadtv. Simon beantragt daher, daß sich eine Fünserkommission umgehend für die Einreihung Gießens in Klasse B ein eßen soll.

Bern. Dr. Seid gibt zu, daß die LebenS- verhältnisse in Gießen außergewöhn­lich teuer feien. Das Lebensmittelamt wirke bei der Statistik mir untergeordnet mit. In einem Formular habe es die Preise für bestimmte Le'ens- bedürfnisse anzugeben. Da es sich in der Sxnr?tfad)e um rationierte £cben3mittd handle, die in der Stadt Gießen allerdings etwas billiger seien als m anderen hessischen Städten, so fielen die Index­zahlen verhältnismäßig niedrig aus. Aber selbst nach den Angaben deS LebenSmittelamtes sei im letzten Jahre eine lOOvrozentige Teuerung in Gießen zu erweisen. Er schlägt Der, daß die Index­ziffern von jetzt ab in Verbindung mit der Leb-ms- mttleldepntation sestgeftellt werden. Der Vorschlag wird angenommen.

hihrrng der Staötverorötieten.

Gießen, 9. Dez. 1920.

Der Hauptpunkt der gestrigen Tagesord- vm, der sogar einige Zuhörer angelodt litte, die Gehaltsfestsetzung des Oberbürger­meisters und der besoldeten Beigeordneten, rjrbe im letzten Augenblick abgesetzt. Trotz- KM zog sich die Verhandlung bis nach 8 Uhr hit. Eine Reihe von Krediten mußte beivilligt P^bcn, so rund 150 000 Mork für den Aus- ll der Bleichstratze, rund 200 000 Mk. für je lOproz. Lohnerhöhung der städt. Arbeiter, rd 200 000 Mk. für die höhere Entlohnung

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usw. werden / Vy

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Nobnk sieben hm Artikel übernimmt die Redo Ftion dem

Publikum gegenüber keinerlei D'rautwonuug.)

Herr Prof. D. Schian schreibt imß:

Zu dem Eingesandt des £*erm Pros A. M. in Nr 289 des Gießener Anzeigers bemerfr rch:

Gewiß beschäftigen sich auch die Parteien mit der ^Tagc M BökkerimndeS Darum ist,ste aber selbstverständlich noch lange nicht nur ernt Frage der Parteivolittl. Das ist fo logisch wie 2x2=4. Herr A. M acht das mittelbar mich selbst z>u, indem er das Christentum für seine Auffassung hevanzEieben sucht. Die Frage ist natürlich auch in bert»tragenbrm Maße eine vaterländische Frage Lediglich in diesem Sinn habe ich sie behandelt: daS sieht feder, der meine Rede vorurteilslos lieft Damit fallen he sämtlichen überaus fünstlickrcn ü?anfcruttioiren des Lerrn A M. völlig dahin

9Iuf etwaige weitere Einsendungen in dieser Sache werde ich aud) wenn man mich persönlich noch so sehr angreifen sollte, nicht mehr antworten Man kennt mich in Gießen wohl &ur Genüge, um zu wissen, daß ich kein einseitiser Parteipolitiker bin. An dieser Kenntnis meiner Person werden alle Versuche, mich zu einem solchen zu stempeln, scheitern. Prof. D. M. Schian.

Spielzeug,tema;

Dienstag den 14. Dezember, im Saale des Hotel Schütz, von öorm. 11 bis nachrn.6'/, Uhr.

Tie Sitzung wird nach 5'/, Uhr von Ober- läreermelfter Keller eröffnet Zu Urkundsverfonen retben erwählt die Stadtv. Marx und Fourier.

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Der aeschilderte Vorfall bat in Gießen nicht wenig Aufsehen erregt. An uno für sich ist cs ver­ständlich, wenn hiesige Gewerbetreibende>inc aus­wärtige Konkurrenz «m^uschmten suchen. Man toll am Orte und bei einheimischen Firmen kaufen, wie wir in unserem Blatte des öfteren betont haben. Teniwch darf die Ausschaltung der mtSwärtigen Konkurrenz kein künstliches Lwchbaltcn der Preise bewirken Wir hoffen, daß in dem vorliegenden Fall den Gießenern bte als billig angekündigten Scknth- waven auch wirllich zu den billigen Preisen verab­folgt werden. ---------

Kirchliche Nachrichten.

Israel. Re l ig ion Sgemei n de Qoth* bienst m der Synagoge. Samstag, 11. Tcz. Voradd. 4B0 Morg. 9. Predigt. AbdS 4.35 u. 5.15

3) rael. ReliaionS - Gefellfchaft. Sabbatfeter, 11. Dez Freitag afo. 4.00, Srms- tag vorm. 8 30 Predigt. Nachm. 3 30. Sach- latausgang 5.15. WochengotteSdicnst: morg. 7 00, abds 4.00.

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m aus »tt ihr ein Betrag von 5000 Mk. gewährt, da

gen SnZl! Vt Stadt Gießen bereits im Vorjahre einen Bei- ff^en kag von 4503 Mk bewilligt halte. Außerdem war

vm krtmt ersucht, daß die Stadt die Heizung und

Äom toleuchttmg der Säle übernehmen sollte. Der

, smanzausfchuß ist der Auffassung, daß die Volks-

kchchule auch den Staat angehen soll. Bis zum MH inihTr^V loMuß der mit dem Staat zu führenden Ver- - to Gablungen soll ein barer Vorschuß von 5000 Part gewährt werden. Ein Antrag Goertz aus Erweiterung des Vorschusses wird dem Finanz- Lsschuß zur beschleunigten Beratung überwiesen.

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i Hilfsangestellten. Von besonderem Znter- s< war es, zu erfahren, daß die Quäker- jpeisung nunmeyr auch in Gießen, und L-/!" nnttir» tmc vom 10. Januar ab, durchgeführt wird. , fcfr werden auf diese segensreiche Einrich- , ?ng näher zurückkvmmen

Außerhalb der Tagesordnung kamen die 5euerungszahlen für Gießen zur Ijcadjc, wobei die verschiedenen Redner be- , inten, daßGießendieteuersteStaot fot ImHessen sei. Äe vom städt. Lebensmittel-

ml an gesetzten Indexziffern, die sich nur auf lestimmte Bedürfnisse stützen können, seien rreführend. Eine Feststellunb der tatsach- Vyn Teuerungsverhältnissc ist aber unbc- ingt notwendig, da davon die Einordnung ließens in die Ortsklasse B abhängt. Aus > Grunde wurde beschlossen, daß in Zu-

Heut« letzter Tag:

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W in ihrem glänzenden Lustspiel in 3 AkL

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bciu Tie BeschaffungStosirn von 3000 Mk. werden i bewilligt.

Für den Ausbau der Bleich st raße 'oll ein vorläufiger Kredit von 97 003 Mk. für den Ausbau mifi 40 403 Mk. für bie Zuleitung von Gas, Wasser ui», bewilligt werden.

Stadtv. Krausmüller verliest hierzu fol­genden Antrag Lrausmüller Winn: Ta erfah­rungsgemäß bei den städtischen Neubauten die Ausführung der Arbeiten iDCKnUid) verzögert wird durch versvätete Fertigstellung der Pläne und De- tailzeichnungen und durch bie Verhandlungen in den Ausschüssen beantragen wir, daß 1. bei Be­ratung über auszuführendc Bauarbeiten die Bau- devutation und der Finan-auc-schuß gemeinsam tagen und daß 2. mit den hiesigen Privatarchi- tetten schon jetzt ein Abkommen dahingehend ge­troffen wird, daß diese Architekten schon im Winter die Baupläne im Einvernehmen mit dem Bau­amt bearbeiten gegen eine zu vereinbarende Ent­schädigung. Zm Interesse der Gießener Steuer­zahler bringt Stadtv. strausmüller ferner darauf, daß keine Arbeiten nach auswätts vergeben werden.

Der Antrag Krausmüller wird der Baudepu­tation und dem Finanzausschuß überwiesen.

Ter Antrag des Finanzausschusses wird ge­nehmigt.

Tie Trennung dertzosreiten Katha- rinengaife 7 und 9 wird genehmigt.

T i e Löhne der städt. Arbeiter sind durch Schiedssvruch um 10 Prozent erhöbt morden Hierdurch ist ein Mehrkredtt von 191 800 Mark in Anspruch genommen worden, von denen 69 000 ; Mark aus Elektrizitätslverk und Straßenbahn,, 53 000 Mark auf Gas- und Wasserwr'rk und 68 000 Mark auf bie Stadtkasse entfallen.

Stadtv. Winn beantragt ebenfalls eine Lohn- erhölmng der Notstandsarbeiter. Beig. Krenzien bemerkt, daß dies bereits geschieht, soweit man i damit den Entscheidungen der Zentrallohnkommis- fion in Darmstadt nicht vorgreist

Stadtv. Mann unterbreitet besondere Vor­schläge für die Notstandsarbeiter Stadtv. Fou­rier beantragt, die Angehörigkeit zum Öessen- naisauischen Wittschaftsverband zu kündigen. Stadtv. Maier stimmt dem bei. Beigeordneter Krenrien bestätigt, daß Bedenken gegen die Berbandszugehörigktit vorliegen. Tie Kündigung wird erwogen. Oberbürgerm. Keller beantragt, die Entlohnung der Nvtstandsarbeüer völlig 1 zu regeln und den Antrag den Kommissionen zu überweisen. Stadtv. Mann svricht nochmals für den Austritt aus dem Städteverband. Stadtv. Krausmüller betont, daß sich alle Parteien für den Austritt ausgesprochen hätten, verlangt aber nochmals die juristi che Zwmmission zu hören. Seinem Antrag wird entsprochen.

Tie Kreditsordenmg wird genehmigt.

Für die 61 L i l f s a n g e st e l l t e u ist n id) dem Teil-Tarifvertrag eine Kreditüber schrei tun a von 211000 Mk. nötig geworden. Der Kredit wird nachträglich bewilligt.

Zur Anlegung einer Wahlkartei wird ein Kredit von 10 000 Mk. beantragt und ge­nehmigt. Die Wahlkartei macht die jedesmalige Aufstellung von Wählerlisten überflüssig.

Die Vergütung an die 36 ,,Wahl-

BotfiM die rt Wohngebäutt? cheine aifiulrt. i Ausbau des t ie grun^fäpJüfx) RäMMgsmh!^ in her tftoge bn» et, baß die i niifit raditn^ hältnis Mcha» werden.

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