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Erster Blatt

Donnerstag, 9. Dezember 1920

!ir. 290

170. Jahrgang

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H und l- y eväs an der K»

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Lloyd Georges Lob der Monarchie!

hat in seiner 'chlossen: Die

e^nmg jDäre für eine Mitteilung, der Namen

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ibuD ir Welt Jedorfnls. den Kotter. üMltfa rel! iommen'

d^halb, wie gesagt, völlig verstehen, wenn ni der Beamtenschaft eine ziemliche Erregung

Berlin, 8. De^. (Priv.-Tel.) Znr Bera- nmgi über die T euerungs-u läge der Be- :mten traten heute vormittag die Fraktionen knc Deutschen dernokrattschen Partei und der D'LtscktoNotionalen Dolkspattei im Reichstage 'M- wmrn. Aus den Kreisen der letztgenannten'Par- erfährt derBerl. Lokal-Äuzeiger", daß ge- yitnscht Gourde, and) denieniqen Beamten die Zu-

Die tzeulschcn Vertreter auf der vrüffeler ttonserenz.

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strrrums stellt uns folgende Notiz zu: Tas Gesamtministerium c

Sitzung vom 3. Dezember 1920 beschlossen: Die, Erklärung des Vorstandes der Ver->

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London, 8. Dez. (WTD.) Wie die Blätter melden, ei klärte Lloyd (George aus dem gestri­gen Guildhallessen zu Ehren des Prinzen von iuukv, die republikanische Staats- f o r m möge für einige Nationen gut sein, nicht für das britische Reich. Kern Pra- ident hätte für das britische Reich das faltet köimen, was der .König für das Reich tat. Kein! Sohn eines Präsidenten würde eine Stellung haben, die ihn in die Lage setzte, das zu voll­bringen, was vom britischen Thronerben zustcknde- gebraäst sei.

Uns dem besetzten

Saarbrückens. Tez. lWTB ) AufGrünt einer Verordnung der Regierungskommi.s-on des Saargebiets ist ab 5. Dezember 1920 von den et* wohnern des unbesetzten Deutschlands für die Er­teilung der Einreisegenehmigung in' das Saargebiet sowie deren Verlängerung eine Gebühr von 30 Mark zu entrichten. Dieser Betrag wird, falls er dem Antrag nicht beilag, von der obersten Polizeiverwaltung in Saarbrücken! durch Postnachnahme von dem Paßuchaber ern- gezogen. _____

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Beamtenstreik?

Die finanzielle Lage der Beamten im all- cemeinen, der mittleren und der unteren tleamten int besonderen ist infolge der immer

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die Brüsseler Sachverständigen -Kam f e r e n z brschäft'gt und dabei die Voraussetzungen erörtert, unter denen die Entsendung von deut­schen Sachversländigen erfolgen würde. Eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die Annahme der Einladung wurde die sein, daß die Verhandlungen der Sack-rersläudigrn in Brüssel mir als Vor­arbeit für die in Aussicht gestellte Konferenz bevollmächtigter Regieruugsvertieter in Gens zu gelten haben würde

Berlin, 8. Tez. (WB.) Amtlich. Wie wir erfahren, werden als sachverständege Teleg.ettr der deutschen Regierung bei den Verhandlungen über die Reparationsfrage in Drüsse» Staatssekretär Bergmami und Karl Friedrich von Siemens teilnehmen. Tre ReichSregreruna har weiter an folgende Persönlichkeiten die Äusfor- derung ergehen lassen, sich zur Beratung der de­legierten für die Tauer der Konferenz nach Brüssel zu begeben: Generaldirektor Cuno, Generaldirek­tor Bögler ReickiSrankpräsident Havenstein, Dr. Carl Melchior, Direktor von Staust, bayerischer Staatsrat non Meinel, O^eheimer Oberregterungs- rat von Flotow, Prof. Bmm sowie ein Vertreter des Allgemeinen Gewertsd-rstsbimdes.

nationale Beziehungen angeknüvN werden sollen, diese doch nicht zuerst von den deutschen Frauen ausgehen dürfen. Ter internationale Gedanke des Völkerbundes fei in der heutigen Form abzu-

Die Wahl öes Bundespräsidenten der Republik Oesterreich.

Wien, 9. Dez. (WTB.) Gestern vormittag trat die Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten der Republik Oester­reich zusammen. Die Christlichjoftalen, Sozialisten und Großdeutschen gaben ihre Stimmen für ihre Parteikandidaten ab. Der Christlichsoziale Kien­böck erhielt 103, der Sozialdemokrat Seitz 85 und der Großdeutsche Dinghvser 25 Stimmen. Da trotz der drei Wahlgänge kein Kandidat die ab­solute Mehrheit erhielt, wurde die Sitzimg bis abends unterbrochen. Um 8.10 Uhr wurde die Sitzung wieder eröffnet. Im vierten Wahlgang wurden 219 Stimmen abgegeben, davon 218 gültige. Die absolute Mehrheit b-trägt 110 Stim­men. Es entfielen auf Kienböck 103, aus Seitz 85 und auf Dinghofer 30 Stimmen. Der Präsident Weißkirchner unterbrach darauf die Sitzung auf eine halbe Stunde und lud die Parteien zu neuen Verhandlungen ein. Der fünfte Wahl gang ergab ungefähr das gleiche Ergebnis wie im vorher­gehenden Wahlgang. Nacktem die hieraus ausge­nommenen Besprechungen zwischen den Parteien ergebnislos verliefen, wurde die Sitzung vertagt.

lehnen und nur ein solcher internationaler Völker­bund anjuerkennen, bei dem die Zugehörigkeit Teutt'chlands etwas Selbstverständliches ist.

lieber das ThemaDie Frauen und die E r - Haltung der konfessionellen Schule" sprach Frau Dr. Maß. Sie stellte sich auf den Standpunkt, daß die Simultanschule da, wo sie bodenständig ist und sich bewährt hat, bleiben könne, daß aber die Konfessionsschule di? einzig normale Form der Schule sei. DiePolit sch" Erziehung" wurde von Frau v. Oheimb behandelt im Rahmen des Parteivwiramms, weiter wurde die Sckmle der politischen Erziehuni und schließlich auch die verschiedenen sozialen Gebitte der froliti- schen Tätigkeit der Frauen besprochen.

Tie Aussprache über die;e drei Vorträge bean­spruchte den größten Teil der Tagung. Auch Tr Stresemann äußerte dabei seinen Standpunkt über den Völkerbund Er erklärte, die Situation fei heute |o, daß man vielleicht lehr bald und drin­gend Teutschtand zum Völkerbund rufen werde Aber es gäbe dabei "nur eines: die Bekämpfung vieles Böllerbundes bis zum äußersten. Tas Ziei muß em Neubau des Völkerbundes |ei, in dem Deutschland gleichwertiges Mitglied ist inib bei dem es auch Gelegenheit hat, fdym bei der Fest- letzung der Sitzungen mitxiwirken.

Fräulein Tr. Wolf-München, Mitglied des Landtages, sprach bann noch über die Frouen- berufsfragen und Fräulein Tr. Mayer-Berlin über die rechtliche Stellung der Mütter.

Besondere Beschlüsse wurden von dieser Ta­gung nicht gefaßt.

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läge KUkonrmen zu lassen, die iuftverheiratet sind - :bet keine Kinder haben. Die Deutsch Nationalen hürben entert Antrag ein bringen, ui dem auch die lmderlofcn Berücksichtigung finden sollen.

M (ioer Resistenz greifen oder offen mit H bem Streik drohen. Beides ist mit der beson- » beten Stellung der Beamten nicht vereinbar. ¥ stn dieser Beziehung sind die gestern veroffenv- '.ichten Darlegungen der Reichs regierung durchaus stichhaltig. Es kann tatsächlich nur iwkierlei geben: Entweder man ist Beamter, Nm die Stellung nicht gekündigt werden kann, man ist Privatangestellter, dem gekün- b gt werden kann und der damit ohne weite­re- auch das Recht zum Streik hat nach der Mutigen Auffassung. Es ist deshalb nur eine loyische Folgerung, wenn der Postminister ginSberts sämtlichen Beamten der Postver- ivaftung, die in die passive Resistenz oder gar in -en Streik eintreten, das Disziplinarverfah- vn mit dem Ziele der Dienstentlassung, und len Hilfsarbeitern die fristlose Entlassung roht. Die Regierung stellt sich damit nur f denselben Standpunkt, der in rein derno- atisch regierten Ländern, wie in Frank- irich und Italien, gegenüber den Beamten ton jeher eingenommen worden ist.

Die Bemntenbesoldungsfrgge.

Wilson.

Paris, 8. Dez. Einer SBdfbingtoner Mel­dung derChicago Tribüne" zufolge miautet in amtiidfen Kreisen, Wilson bejubln ge ben Friedensvertrag von Versailles nochmals dem Kongreß zur Ratifizierung zu unter- ^Washington. 8Tc». <WoID Sn.frä« Botschaft an den Kongreß fordert Wilson weiter die Abänderung der Steuergesetzgebung, Sparsamkeit in den Regierungsausgaben und Fur- sorge für die invaliden Soldaten und Matrosen. Tie Botschaft enthält keinerlei Bezugnahme auf

Die^.TftmS" meldet ans Neuvork^Wilson richtete, dem Rat der Aerzte entsprtthend, mcht persönlich eine Erklärung an ben Kongretz, sondern empfing nur den Ausichuß beid« Hauser der ihm den Zusammentritt des Kongresses ^P aris, 8. Tez. (Wolfs.) Nach eftrer- bimg desExchange Telegraph" aus Wmhmgwn verlangt Präsident Wtlson vom Kvngretz die Un­abhängig kett s e rk l a ru n g der Philip­pinen und eine Anleihe für das armenische Volk.

die Fortentwickelung der versassungsgemäßeu Rechte an erster titelte stehe. So habe sie auch nach dem Zulammenbnich gehanbclt und nehme als ver- dienswolle txrterfänb.fdx Tat in Anyruh, zum Gelingen des rasckxm Aufiaues einen großen Teil beigetnagen zu laben. Dr Scheier beton.e, daß (Sinigleit und Brüderliärkeir die Grutüs'tze des Zentrums seien. Mau müsse Schluß ma Ixm mit der Untersuchung, twr schild odr wer nicht fdnilb sei und lieber die Frage beantworten: Die kom­men wir au? dem Elend heraus. Tcr einzige Weg baur sei die Reform des Gevifiens Nur so sei die Ausnahme der Arbeiter in die Familie der meusch» lichen Gesellscksaft möglich.

Buchdruckerftreik in Düsseldorf

Düsseldorf, 8. Dez. (Wolff.) Der am 19. November hier ausgebrochenc Buch­druckerstreik dauert fort. Die Gehilfen bestehen auf ihrer außertariflichen Forderung von 60 Mark, während die Arbeitgeber an den in Berlin und Köln vereinbarten neuen Teuerungszulagen festhalten. Die Arbeiter­schaft sucht die von den Buchdruckereibesitzern seit Beginn des Ausstandes unter dem Titel Vereinigte Düsseldorfer Zeitungen" heraus­gegebene Notzeituna am Erscheinen zu ver-, hindern. Der Betrieb derDüsseldorfer Nach-, richten", in dem die Zeitung heraestellt wird,, ist täglich .von einer Men^e ausständiger Ar­beiter belagert. Polizeimannschaften halten das Gebäude zum Schutze der arbeitenden Buchdruckereibesitzer gegen Gewalttaten be­setzt.

Berlin, 8 Des iPtt!v.-Tel.) Die Reichs- ^-Ofraktion der Unabhängigen brachte einen litrag em, die Regierung zu ersuchen, sofort mit 'm beteiligten Großorganisattonen in Verband- i'ngen zu treten, um die Teuerungszulage iitbte Arbeiter und Ang estel l t en der « llrichsbetriebe rückwirkend ab 1. Oktober neu ei regeln Ein zweiter Antrag ersucht »lautFrei- -it" die Reichsvegi^rung. bi? Teuerungszuschläge ixhwtrcub ab 1 Oktober 1220 für alle Reichs- Samten einschließlich der Diätare auf 10000 Mk.

1 Mich festzufetzen. Ferner wird gefordert, daß l|te Ktndertzuschläge und die dazu gebildeten Tcue- Ul°nmgsziilagen einheitlich neu zu regeln smd. Frir Rechtsso-zialisten haben gleickizeitig inen Antrag eingebracht, der eine Erhöhung des k keuerung^uschlages bei den niedrigen Grundge- i Mtem bis 8100 Mark auf 50 vom Hundert fest- zrsrtzt wissen will.

Berlin, 8. Dez. (WTB.) Amtlich. Tie lcrtsche Frieoens^'legatton ist beauftragt, als Ant- bort auf die Einladungsnote für Brüssel der hmzösischen Regierung folgende Note zu Ergeben Im Auftrage der deutschen Regierung fttbre ich mich. Eurer Erzellenz den Empfang tti Note Dom 5. Dezember wegen der Zusammen- Äft wchnischer Sachverständiger in Brüssel zu tätigen. Die deutsche. Negierung hat davon kemttu's genommen, rat> diese Zu arnmenkurnt die >}i8ge der von Deutschland nach dem Friedens- tertrage von Versailles geschuldeten Reparationen torbereitenb prüien soll. Die deutsche Regierung dich den Staatssekretär Bergmann und Karl Friedrich von Siemens als ihre Delegierten zu st: Zusammenkunft entsenden. Sie geht dabei von le: Voraussetzung aus, daß durch die Zufammen- ..fjnft in Brüssel an der Konferenz, bte in Der o hlußsitzung der Konferenz in Spaa zur Prüfung ve: von Deutschland in der Reparattonstrage ge­rechten Vorschläge vereinbart worden ist, nichts fltinbert mim. Bergmann ist zur Zeit noch in «<ris durch dringende Verhandlungen in An- >Ach genommen. Die deutiche Regierung muß

Wett darauf legen, mit ihm noch vor der 8rüffelet Zusammenkunft eine Besprechung in $5lin abzuhalten. Da dies nicht vor Anfang nctbfter Woche möglich sein wird, werden die ätschen Sachv-rrstämigeii nicht vor dem 16. De- ienber in Brüssel sein können. Die deutsche Re-

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Au» Hessen.

Die Auseinanüersetzung im Oberlchrerverein.

Wir er [galten folgen ibe Zusckwift:

Narb der zweiten Erllärmig der vier hiesigen Oberlehrer fn Nr. 288 des Gießener AnzeiaerS wäre eine wettere Erörterung über bas AbstiniM mungsergehnis im hessischen Oberlehrerverein eigentlich überstüssig, da Brhaorpttrug grgen Be^ hauptung steift. Auch möchte ich bat Derr en gerne das Bewußtsein gönnen, daS letzte Wott m dieser Angelegenheit gehabt zu haben, ivenn die> Zuschnsl nicht fn manchen Punkten eine Besprechung und Entg^nuug geradezu henviSsordette 1 Die vier Herren behaupten, daß mandr Amtsgeiwsien für das Vertrauensvotum gestimmt hätten, eme schwere Krisis des Vereins zu verchitten". Die Minderheit bat allo be reu fit auf eine fdwme Krisis bmgoarbeitet, ein Verhalten, dessen Beur­teilung ich dem Le|er übertaflai möchte. 2. Ebenl» chavakteristisch für die Mmdercheit tit Ixe Ettlärwig, dal; sie nurimter der Borausletzimg, daß für bte Bftdung des Vorsdandes die Verhcllttiiswabl eine geführt roerbe", zu roeiterer M tarbeit bereif let. Wemi nun die Mehrheit gegen die VechältnisM n«ahl ist? Wird sich die Miiiderbeit fügen ? Nach obiger Erklärung wdhl nicht. Wirllich eme echt demotratifckto Ausiassimg über Zulammenorbei. und Bedeutung der Abstimmung im Veremsleben. 3. Die vier Sperren behaupten weiterhin, daß nach, ihrer Aufsaslung zwei Mnftel gegen den Vorstand gestimmt hätten. Wie wenig Ueberyugung hinter diesen Wotten steht, b-weist der Umstand d. sich die Herren meiner Anregung einer Abstimmung m den Amtsgenoslenscha'ten n, cht angefch'ossen haben. Im übrigen haben sie meine Behauptung, daß nur etwa 50 Herren an der Sonderberatung, teifgenommen hätten, nicht bestritten Wenn eS- also wahr wäre, daß etwa zwei Fünftel gegen1 den Vorstand gestimmt hätten, |o müßten noch' etwa 70 Vorstandsgegner im Saale zurückgeblieben! fein. Das aber wäre höchst merkwürdig Wer, den weiteren frieblid^n Verlauf der Tagung be­obachtet hat, kann der Duftaslnng der vier Herren niemals zustimmen. 4. Meine Behaupt mg, daß die Anhänger des Vorstaiides zum größten Teü der Tagung ferngeMteben find, ist nichtaus her Lust gegriffen", rote eine Feststellung in den Giv- Soner Amtsgenosienschasten deuttich ergeben würde.

Die Vereine akademisch gebildeter Beamten und die Rkgierung.

Tie Presseabteilung des hessischen StaatSminb«

eine akademisch gebildeter Beamten in Hessen vorn 22 November d I. wird als ein völlig unbegründeter und unzulässiger Versuch, sich in das Stellenbesetzungsrecht der Regierung einzumischen, zurückgeroieten. Ta sich der Verband nicht auch den mit den Pflichten eines Staats­beamten unvereinbattichen zweiten Teil der Er­klärung des Vorstandes des Hessischen Oberlehrer­vereins vom 15. November d. I zu eigen gemacht hat, kann von der Maßnahme abapfe^ werden, die der Präsident des Landesamtes für das Biidungs- roefen gegen den Vorstand des Hessischen Ober- lehrervereins zu «greifen bertätigten Anlaß hatte.

tfA/t steigenden Teuerung und der luncbmen- b*n Geldentwertung tatsächlich so schlecht ge- n'vrden, daß man es verstehen kann, wenn " P bit Beamten eine Besserstellung unter allen

Umständen durchzusetzen versuchen, zumal da fie sehen, daß ihr Einkommen mit den Löh­nen der Arbeiter ketueswegs Schritt gehalten bit. Heute liege« die Dinge tatsächlich so, big die Arbeiterschaft im allgemeinen weit fjhere Löhne bezieht, als die unteren und hvst Wie mittleren Beamte«. Man kann es

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herrscht und ihre Vertretung alle Schritte im tut, um durch Teuerungszulagen und Gin- Univemtit r? & r' ihuna der höheren Gehaltsklasse eine Ä -esserstellung der Beamten zu erzielen. ^*Be*** W kcyarf äu verurteile« ist aber, wen« T unter radikalem Einfluß Beamte zu pas-

Armenlen Räterepublik?

Konstantinopel, 8. Dez^(Havas^ Der armenische Kriegsminister edlarte sich rum Diktator. Er marschiert auf Emwon. Dort soll die armenische Räterepu­blik ausgerufen worden sein.

Reichsfrauentag der Deutschen Voltspartei.

Nürnberg, 2. Tez. Tem dritten Patteftag der Teittschen Volksvattei ging eine Sitzimg des Reichssrauenausschusses und eine statt besuckfte Reichsfraueutagung der TeuNchen Lo.kspattei üor= aus Auch Tr. Stresernann wohnte der Ta­gung bei und erkannte in feiner Begrüßungs­ansprache die Berechtigung b« Frauenorgarmati^ nen in besonderen Fragen an, betonte aber aus- dtticllich, daß es in großen volitticken Fragen keine Trennung^ geben dürfe, sondern hier Mann und äufa^menge^Kn. lieber bu Siel.ung der

Der »ietzevet Injeia» scheint täglich, autz. 5^nn» und Feiertags.

Sezngspreise: lIsnallich Marl, 3.60 2>b«b.- 65Trägerl<chn, vierteliührlichMark 10 80 a1blRli.l^5Triyrlobn; rirtf) die Poft viettel-

Mark 12.- cusIchUetztichBeffeBgelb. ssrrnlprech-Anschlüße: |irbte5d)riftletriingll2; Verlag,Geschäflsstetze 51. Mchrftt für Drahtnach- chteu: »vreQer Sietze«.

P»ßscheÄ<mto:

a. M. U6ÄS

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Druck und Verlag: Srühl'sche Uuiv.-Vuch' und Sleiutzruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle uuö Druckerei: Schnlstraste 7.

Aus Dem Reiche.

Die Zuckererntt.

Berlin, 8. Dez Im tvittschaftsvolitiscken Ausschuß des Rcichswittschastsrcites macht.' Kom­merzienrat U n t u (f> t Mitteilungen über die Zuck e r ernte. Zm vvrigmFahre habe sie knapp 14 Millicmen Zenttrer bdragai, i i di sttn Jahre da-^ gegeii 23, vielleicht sogar 21 Millionen Zentner. Diese Ernte genüge für di' Bedürfnisse de; In­landes. Eine weitere ©tiigmmg dringe uns dem Zeitpunkte näher, da mir Zucker Ausfuhren und damit einen Teil der Einfuhr ausgleichen 'könnten.

Die MchnunaSfrage.

Berlin, 8. Dez. (Wolff.), Vom Reichs- arbettSministettum wird mitgeteilt: Dtti Ge­meindebehörden wurde bisher auf Antrag regel­mäßig das Recht erteilt, auch Räumern Neu­bauten zur Unterbrnwng Wohmuigsuchender yi beschlagnahmen. Nach den oemackften Ersah- nmgen totrfte diese Befugnis vielfach hemmend auf den Anreiz *irr Herstellung neuer Wohnungen. Der Reicksarbeitsnrrnister regte daher bei den Landesregierungen an, an-nordnen, das; die auf Grund des Wohnirngsmanoelgesetzes ettafsenen An­ordnungen auf Räume in Neubauten keine Anwen­dung finden sollen. Die Räume in Neubauten werden hiernach der Beschlagnahme nickft unter­liegen.

Die oberschfefische Frage.

B e rl i n, 9. Tez. (WTB ) In den überfüllten Sälen der Berliner Börse und des Herrenhaiiies fanden gestern abend von den vereinigten Ver­bänden oer Heimattreuen Oberschl e fier ver­anstaltete Versammlungen statt, die sich zu einer machtvollen Protestkundgebung gegen die Absichten der Entente geüattete-u, die Mstimmurg der deutschen Oberschlesier nichi in Oberschlesieu stattfinden zu lassen Die Rednrr verschiedener Par­teien führten aud, daß es auf dieses Anlinnen nur ein glattes Nein geben darf Es nmtoen Ent- schließimgen angenommen, die besagen: Wir^emp­finden die Zumittung, nicht mit um er en Brüdern und Schwestern in der Heimat abmmmen zu können, als einen Faustschlag in das Gesicht eines jeden Teittschen und als den Versuch eines Rechts­bruches. Wir fordern gesicherte Ausübung unseres Selbstbestimmimgsrechtes nach dem Fttedensver- trag. Jeden Versuch der Rechtsbeugung lehnen wir mit Entschiedenheit ab und verlangen von der Regierung Schutz unserer Rechte.

Mcrkblatt für das Wchrmachisversorgungs- gesch.

B e r n n , 8. Tez. (WB.) Die reckftzeittge Ver­abschiedung der für die W e h r m a ch t grw.blegm- ben Gesetze war nach Lage der Veichältnisie nicht möglich. Andererseits muß gemäß dem Tütat von Spaa vom 1. Januar 1921 ab die Verpflichtung zu 12- und 25-jährigem innmterbrodieuem Dienst gefordert werden. Es war daher notwendig, den Freiwilligen zum mindesten die geplratten und von der Regierung vorgesch^ogenen Bedingungen be- ?<nmt zu geben. Nur aus diesem Gruiroe hat das Reichswehr-Ministettum im (SiuDemebmeu mit oer Reichsregierung ein Merch att verö-fentft: t, wel­ches Auszüge aus den E.itwütten zum Wehr- mannversorgungsgeletz enthätt, ionr.e H nwefte aut Besördeumgsaussichten, Ausbildung, Ur la :b, Ver­setzung, Besoldung. Bekleidung und Verpslegungs- getolbmifle. Tie Vorbemettmig zum Mettblatt weist ausdrücklich daraus hin, daß die erwähnten Gesetzentwüne erst der Genehmigung durch die ge­setzgebenden Körperschaften bedürfen.

Aus der Zentrumspartei.

Freiburg, 8. Tez. (WB.) In einer Fest­versammlung zur Feier des 50] ädrigen Be­stehens der Zentrumspartei svrachen als Festredner der badsche Staatspräsident Trunk und der Landtagsabgeordiete Dr. Scheier. Staatspräsi­dent Trunk erllätte, die Zenttumspattei habe immer an ihrem Programm, seftgchatten, in dem,

der von den alliietten Regierungen bepeichntten I Frauen der Deutschen VolNvattei zur internatio* Sachverständigen Mnfbar. Geiiehmigen Sie ufro. nafen Fraueuorganisation sprach Frau Mende

Berlin, 8. D». (WTB.) Amtlich Tas j Sie betonte bewnders, daß, wenn schon üüer-

ReichSkaift'iett hat sich mit den Vorarbeiten für