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Zweites Blatt

Eichener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Gberhesjen)

ftr. 238

Samstag, 9. Oktober (920

18.

für das llntcmdjnim bei Willen *ur Forderung der Wanderbühne und die Anerkennung ihres

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Jn Vorbereitung

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öer Staöt Hießen 1921

viertel Seite

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rchrecher Ülr. los und Uiroerblnbti ___________I».

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T.vhlfificrkfl'er Vfuifnf'irrv] per au? meinen, ftifjlonb sich dqr Fenster nach dein Westen, !nt jetzt zug.sch.og-rn nr.irbe. emst gemalt am < 3iTt.it und bi? Randstarten unter dieser

Weißrussen de» Ostgebietes zwischen Su-vnzreny und Lida nntb sich l-ichber und rribunssliaser ge- stalbm ^nurtr (Srfdiütimmoan buntdjt der Staat nicht zu stircheat.

Ta auch feint wirtschaftliche Lage vortrefflich ist, fc> kann man ihm mir eure günstige Zukunft t>?wuiSiü9cn. Man geht mit dem (Sefütf niA ft, das dem vergaichbar ist, wenn man alt Aetterer die Bevamitschaft eines frischen nmgen Mannes radyt, mit ihm allerlei Pnobüeme des Gebens bunüiJFrttX und sich saft: er ixro es da­zu bringen, einmal «ü* geufte sJ>r^tlidrfvU zu lern.

^oditoul.iticbricbfcrt.

L.'tch*ungsnot und Stu-ri.iten.

fd. Würzburg, 5. Okt. Wie aus einer Mitteilung des Sladentenousschusses der hie­sigen Universität hervorgeht, sind mehr als 200 Studenten obdachlos. Ter Bür­germeister ersucht die Einwohnerschaft drin­gend, entbehrliche Zimmer zur Verfügung zu stellen und so zur Erhaltung der Universität beizutragen.

Hut Stadt iiHfr (and.

Gießen, den 9. Okt. 1920.

Hessische Landetzwaudertzühnc.

Tie Hessische Landeswanderbühne wirb am

Turnen, Spiel und Sport.

** Fußball. Am kommenden Sonntag fährt die Ligamannschaft des Vereins für Bewegungs- spiele Gießen nach Marburg, um dort rje-rn den V. s. B. Marburg das fällige Ligaspi'l zum Austrag zu bringen. Nach dem Si.'g? Marburgs mit 4:2 Toren über den Wetzlarer TT. (?. 1905 in Wetzlar muß man die Marburg 'x B?w.gungs- spteler als ernsthaften A-n-erber für fc:c Nteister- schast betrachten. .Die Gießener Mannschaft tritt in folgender Aufstellung an: Grimm, Wiugrn- selder, Hch. Möller: Svengler, 5)ch starxller, Wtlbelm Möller: Bruchhäuftr, Klrinke, Adda: Dickkatt), KUnje. Sehr zu begrüßen ist, daß der Gaufufeballausschuß die Di?auali'i!sa1ion de.-Spie­lers Sx6. Kavetler al' zu Unrecht bestehend auf­gehoben hat. Die 1. und 2. Fugenomann'chist des B. f. B spielt ans ihrem Svortplatz Tri b gegen die gleichen Mannschaften dcö I. F. C. Limburg zwei Freundschaftsspiele. Die 2. Mmm'ckuft tritt gegen Sportverein iNerkur 1. Mannschaft zum Verbands spiel in der ^-.stiesse an, ebenso die dritte und vierte Mannschaft.

/tnzeigen-öeftellungen erbeten vom verleg öes/löreßbuchrs -er SLaöt Hießen örühl'Me Uaiverfitäts-öuch- und Stemöruckerei K. Lange, Gießen

Oktober ihre Fahrt durchs Hessenland 'oe- ginnen. Die Reihenfolge der Gasri viele ist für tie erste Zeit endgültig festgesetzt. Die Eröff­nungsvorstellung findet in Cffenterf) a M. am 18 Ok.vber im Sck>ützenhoftaal mit ,,Kabale unb Liebe" fjait. Offen dach nnitoe gewählt, nreil tiefe Stadt duvch Bereit,rrllung von Gelomitdin

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Wertes dargetan hat Gastspiele in Pfungstadt I Derk, welches sozusagen die Ueberlritung von dem vom 23.25. Oftvber. damit t*r Darm'rädrer am Rasuurofsts1)-Quartett zu der lebten Schaffens-

Periode bildet und als eines der schönsten feiner Gattung gilt. Karten zu dem Konzert sind in her Musikalienhandlung von Ernst Ehallier oder «chrnds an her Kasse zu haben.

** Obcrhessischer Kunstverein. Tic neue Ausstellung wird am Sonntag, 17. ds. Mts., bestimmt eröffnet werden: ein Teil der für fte bestimmten Äctfc ist bereits etngetroifen. De Bereinigung Schwäbischer Künstler wird eine auSgewählde Kollektion frocr Werke zet- gen, darunter u. a. Km Prof. Schmoll, c-on Eisenwerth, Dons v,n Bvlftn«m. Auch Rtün-- chener Kunst ivird vertreten sein mit hervorragen­den Werken der Malerei und Gvaphik bekannter Kürütler.

** Ter GesangvereinLeiter ker t", gegründet 1878, hält am 24. Okt in der Turn­halle sein 1. öffentliches Konzert unter Mitwirkung erstklassiger Kräfte. Es kommen kunst- r-.-iche Gesags- unb Musikstücke zur Ausführung. (Näheres siehe Anzeige.)

** D a s O b st an den Kreisstraßen, das das Kreisamt pflücken ließ, ist gegenwärtig in der Turnhalle ausgestellt und gelangt jetzt zur Ausgabe. Das Obst ist nach Sorten und Güte verlesen und wird in verschiedenen Klas- 'en verkauft. Die 1. Klasse ausgelesenes Obst der besten Sorten kostet pro Zentner 75 Mk., 2. Klasse 60 Mk., 3. Klasse mehr ZStrtjchaftsofest 40 Mk., und 4. Klasse Kelrerobst 25 Mk. Die Kfteisstraßen ha­ben ruitb 25 000 Zentner der edelsten Obst­sorten, besonders Aepfel, geliefert. Etwa 20000 Zentner wurden an Ort und Stelle versteigert.

(be auf Gebiete erhoben >ic ethno-gratzhisch chaus zu Litauen gehören Nun ist es rin altes tV der Politik, daß zwei Staaten die rinen infamen feind'ichen Nachlxirn haben, sich enseitig nähern. Was für Litauen imb Deutsch- nt> zutrifft, gilt ebenso von Litauen und Riiß- nd. Da stehlt zwar die Fricb^tsvechandlniteeu t der Tür imi) s ist wohl a ztzrn hmeii die lschewiki zu einem Ende kommen -vollen aber Gegensatz wird sich niemals ausglrich-nr las en. ö auch.ohnedies würde Rußland Werl bi rauf TU müssen, daß es eine völlig freie Verkehrslinie i! Ten'schland hat: di st."5e Diversion dc - vörd- "en ru'sisch n Lweresslügel^- hat doch gewiß auch "Ni pofttisckien Eharakkr gehabt Bei Angnstowo ilbtiit weißrussischkw und detftsches Sprachgebiet fast. Rußland Hal die Wrißrusea und ihr OJe» immer für sich lenrrsprucht und war wohl in Absicht Huw norflvbrint'ieit. diese Umstände tu vtzen, um eine gemciitsame, die Polen umgehende zc zu sck-assen.

An diesen Tatsack)en würde sich auch nichts än- wenn die russische Negierung in die Sbänbe demokratischen Elemente käme. Denn obnwhl « meist zur Entente neigen, würden sie notiona!- tisch nicht hinter ifyrcn Vorgängern zurückstehen len norf) können.

Diesen groben außenvofttischen Beziehungen mens gegenüber sind die zil dem nördlichen let- Nachbarn unimchtiq, wie überhaupt all das, die gememsamc Politik und das zuküni- W. Bündnis der battifdx*n Randstaaten angeht, überschätzt nerden soll. Die Anregungen he- ltauptlächlich bei Lettland, dein schvächsten der taaten. Dag^>gen ist noch eine innerpolirische zu stellen, ob die -Ordnunr des jungen S'ao- 1^ die Att, wie seine Venvaltung funltiontert, ^deinen Zweifel an der Möglichkeit feiner ®nt- aimg ließen. Wichtiger ist es, wie der litauische t mit dem Problem der Nationalitäten fertig ; denn außer den Deutschen leben in Litauen ichlliov Mengen Juden, die dort nickt wie bei - ku! u.ell und sprachlich völlig emgeordnet sind, kommen zu ihnen l-ewnders in den neu jer- Geb eten noch Weißrussen hinzu und '.rei- wt die Po'en, die überall im Lande verstreut »seitdem sie einmal hier geherrscht haben, lln- "t^tiieh ist dic Zahl der Russen. Die meisten ^1015 ^flohen,

-'ie schon bet Befpveckrung der Lage der Teut- mlsgefüb"t itmr^e, geht man in tx-n leiten* L^rifen der Negierung davon aus, daß den nalitäbm ein? möglichst vollständige nationale r. . Jjowie zu gewähren sei. unbedingt bezüglich Kirche und der Schiulc. Das geht so iveit, daß f «tgenes Ministerium für judiscke Angelege..- errichtet woclX". ist. Ebenso Lsarb.i e. e.ne Sh'Hc die Äugst egen heften der Weißrussen.

dieser toleranten, in den Einzelheiten ^i^f^nng und Venoaltnngsorga i atio-i s» kl.?^"ildlicken Ordnung der Natimn-lüäi.nfrage ir°K. SW- Die Füd?n 'haben sich mit W b^eit erklärt, diesem <-taa!c zu dienen nvr 8U Ilckerteu. Der Fin.rnzmtnister . Jinnftenum des Auswärtigen, Rosenbaum, : L21 Vertrag mit Rußland verlxrm'e't, die ^nden in dem bisherigen Litauen h ln<^nöe gezeigt, besonders bet de L-l}11 .btt der polnisckien Herrschest

Juch die Eingliederung der zahlreichen

vermachter.

mc. Karlsruhe (Baden), 8. Okt. Der Dentist Nagold hat sich am Telephon, als ihm sein3 Bram die Verschiebung des Hochzeits­tages mitteilte, erschossen. Das Mädchen hörte den Schuß uno verübte ebenfalls Selbstmord. Beide warm iofcui tot. ,

n r Form nch enteilt rinverlriben werbe. Man Ät bob.i unter llmflänben so weit, d!e The'e ans- »stellen, daß svlck>e kleine Staaten zwischen großen »ächten überhaupt nicht eristenzsähig seien. Das 1 qewiß falsch, ixmn ^lgien und Dolland be- vif n das Gegr-fteil: beide zeigen auch diß grof«, -ntschastlich hochbedeutend' Gebiete sich entwick ln 'jenen, selbst vvnn ihr nächster Weg an den Wrlt- ?2ik hr ülvr fremde; Geb.e. fuhrt, wie am Ni-"der- koi. Voraussetzung ist al eroingr, daß die'er Weg nt normalen Zlriten ungehindert und nicht mit ilhikanösen M asm ah men be aste. sei. Es ist aber auch n der Regel das eigene Interesse de; firirnt S'aa- /I, bem großen freie Benutzung zu geivähren, d'nn vs eigene 9-edeihen hängt zum Teil davon ab, ch wittschaftlich: man nehme wieder Antioerpen S Beispiel.

Wenn man davon ausgeht, wird man sagen nnen: Litauens Eristenz als Staat ist so lange nöglich, wie es den beiden großen Nachbarn, leittschümd und Rußland, gegennbei' sich als '3dnbe<rfteb. nicht als .Hemmschuh brftrackstet. In rm russischstitmkischn Friedensvertrag, in dem Mc i ssische Regierung ja in territorialer 5?in icht große lGeständniffe gemacht hat. fxxt sie sich freie Ein- rb Ausfuhr ihrer Warm auödrück.ich ousbedun- kn. Litauen darf n«ebrr Durchfni'irzüile erheben roch Durchfuhrgtut einem fiöbencn Tarif unterwer- m als den innerstaatlichen Verkehr. Damit haben vir die Kernftage.

Im übrigen hängt das Verhältnis Rußlands £ iDuIschstrnds zu Litane ' sehr wesentlich davon wie b ide Grvßmäche künftig zu Polen steh'N rthii Denn Litauen ist oo!enferndlich: das ist : von altersher, da die nationale titanische Bc- ng nirgends mit grd fernem Widerstand zu fen Ixxtte als bei den polnischen Gutsbefitz.-r.t nid bei polnischrn höheren Y^ristlichkeit. ftwisckxp (m und Deutschland wird krine Frcin:dschaft ent- hen, beim es ist nicht anzunehmen, daß die Polen, sich immer wieder auf Frankreichs Ilnterstützimg , blassen, so bald loyale Nachbarn fein werden: wir vechwn daß sie dann auch die Deutscke'n Polen anständig behandeln müßten. Polen hat t der Entstehung des litauischen Staates An-

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Konzertverein. W« schon mitgeteilt, begftnit der tfwuertöerrin seüre Spielzeit morstet, Som, tag, 10. Otto brr, um 6 Uhr in der Uitirersi- täts-Aula mit rinrm Aamme-musikabend des Schö r--Q ua r tet t- aus Würzburg. D.r c Künstlerverenngnna hat bei ihrem vorhergehenden Musizieren einen so unbestrittenen Erfolg exzi U, daß cm ba W« W eder kommet all eitig ^-wünscht wurde. Tas Pvogramm bringt als Neuigkeit ein Streichquartett des hervorragenden Pürnistcn Ernst v. D o h n L n y i, der sich auch als Komponist eines mtsgczrickmeten Nuss erfreut. Neuerdiuge- hat ein Biotin km izcrt von ihm b.wechtigles Aufsehen erregt. Als zweite Nummer wird Brahms lerrlickes C- Moll-Oluartctt, Op. 51, welcher dieBöhmen" vor Jahren in einer Matinee hier spielten. DOTgetrasien. Es ist ein'.s feiner reifsten Stammermu)ihDcrL, das bereits 1865 komponieN, aber erst 1873 veröffent­licht wurde. Das Quartett stammt aus der ftucht- baren Tübinger Aeit, in der der Komponist auch eine Zdeihe ferner schönsten Lieder schuf, unb zeick>- net sich durch trefflicke thematische Verarbeitung unb straffe Rhythmi i rung aus. Es ist bei Mu ck fcnnem ebcnw beliebt, wie das, vielleicht etwas leickter zugänglicl^, A-Moll-Quar!ett, das vom Wendling-Quartett vor 2 Jahven hier gespielt wurde. Zwischen diesen beiden Nummern wird das F-Moll-Quartett von Bee t h o ve n , Op 95 ein beschallet, jenes als,^unrtctto serioso" bezeichnete

rjf Leb n unb Gedeihen auch bann, wenn sich im -Mchrn R iw. die Verhällnis'e einmal konsbli- »ert l-ab-nEs gckt sehr viele Leute, biJ

Sonniag einer Vorsiklluirg bevnohnen tbimen, in .Heppenheim. Bi rnheim, Auerbach, Bürstad: wer- t-en sich anschließen, bann verlädt die Buhlte die Provinz Starkenburg, um über einen Monat lang in Rhernhesen zu nnrten.

Gegen 6cii unvcrsicindlichen Amtssiil.

Gegen den unverständlichen Amtsstil wendet sich eine besondere Berfüauwr des Reichsverkehrs- mmistets. Vcrtvriet der Arbeiterschaft batten dem LA in» stet auf einer seiner stieisen hör getragen, daß VerfügunMit der Behörden der Eisenbahnverwal- tnng den Arbeitern wogen ihres A m t s st i e l s oft nicht verständlich seien. Die Absich­ten d.r Verwaltung würden deshalb von der Ar- boiterschaft häufig mißverstanüen. Eine ,Behör­den sind diesem Uebelstand dadurch mit Erfolg be» ge-rnet, daß sie geeignete Verfügungen vor ihrem Erlaß mit den BetnLbsrätcn besprachen. Sie lour- den dabei in eine Form gebracht die den Arbritern leicht verständlich ist. Der Mütister hat deshakb die Zn-rigstellen des Raichsve kehrsntinisteriums er­sucht, dic nachgeorimeten Behörden darauf hinzu-- weisen, daß die Wirkung ihrer Verfügun­gen in hohem Maße von ihrer Ver­ständlichkeit abhängt. Es soll ihn.m emp­fohlen werden, in gerigmetat Fällen das angebeu­tete Versal)ven anjunwben.

Die Absicht. Erlasse in einem guten verständ­lichen T.utsch abzufasßm ist so löblich, nxie rwtwen- dig. Ob aber etwas dabei herauskr'mmt, wenn jeder Erlaß erst in einer KommissionsiiMng mit den Be­triebsräten durchberaten nxrb? Das so ausgebrütete stilistisck^ Endprodukt würbe sicher in den meisten Fäistm schlimmer fein, als die ursprüngliche Fas­sung im Amtsstich

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* Nutzbarmack ung beschlagnahm- ter Lebensmittel Die c .hl«rnw.!.i::. non ®eg uständen in k *sg.w.rt ä^s: i ikji u;i? ah:ft chcn Straf achcn bat bäuii^ dazu grsüh . riese . . ge, insbesondre Lebensmrtre!, de.n Derd-rbcn aik.xm- setz«m oder sonst in Beriust z-i brin t?n. Die 'Ver­sorgung der Bevöckerring ist also dadurch ni<)t g.>- fptbert, sondern geschädigt worden. Tc; llieickw- lv.rt ckaftsminister hat beiba b die Lande. , e nernit- iKn ersucht, bre StaatSamvv : chaf en unb die vil'?» lk*anit,n der St aal Samoa ltsckte.f en a:\ui ri en, ::j< tigenfalls die bescktagTwhmteu Gegenstände z.i ver» äuisem. ehe sie verderben. Es ist dies l.r d n be­treffenden Verordnungen ausdrück'ich vorgesehen. Gerade die Bolksveriorgtmg verlangt, tkife die oadxm dem Verkehr alsbald wieder zugesührt werden.

** Kredit bei der Post. Für gestundete Telegraph.ngcbühren verlangt die Post im all' gemeinen einen Vorschuß als Si1>erl)cit Nach einer Bestimmung, die das »Reichspostmittisterium in die Tienstanw. isungen auigenommcn bat, ist bieiec Vorschuß nicht in flnipruch zu nehmen, tvenn die Vorauss--?tzrmgen für die Erteilung eines beionderen Ausweise:, wie er für die Begleichung von Nachnahmen uiro. durch lleberw. ftn-ig oder Scheck vorgeschrieben ist, auf den Antragsteller zutvesfen.

** Das Resultat der Rinqkämpfc rrn Lwtkl Ernl)orn: Donners^ siegte Dicker über Fisck>cr in 7 Minulen, Werner und Ad! vorigen 20 Mrimten unentschieden, Gehrmmni siegte üccr edxnetber durck einen hintcrlinigen ßftiff in 45 M ntut en. Das Publikum oeria ryte einen Re^ vanchekamps. Gehrmann Ixrt zuaejagr Der Äamvf Iintet Montag sdatt. Freilag siegte Sdukbcr ülxr Mt im Vvftsampf in der zwei en Runde Dicker unb Gehrmonn ixDigcn 20 Mfetu.'en imott.schieden, twtz aller Anstrengung gckong es Gchnnann nicht, Kitzler Jin beftegai Werner siegte über Althoff en 12 Minuten. Die KLmpfv metben jeden Tag interessanter und geben ihrem Ende zu.

Kreis Friedberg.

S Friedberg, st. Oft. Zn der letzten tvervrdnetens'tzung Kulte der Bür­germeister mit, daß Herr Willmm Strauß in Neuhvrk, rin geborener Friedberger, im Namen desHessen-Darmst. Bvl7sst st Verein" eine Sp.mde von 10000 Mk. zur Linderung der S'tricflvnot überwie'en hat Es i"t ri.i Älweiben des TemvbilniackLrngraii^'ckniss»'s des Kreises Fried- beog ringekrufen, in welchem die S.adt aiifgcforbcrt >virt, durch Vermehr nng der Bautätig­keit der Arb^ft stosigLü und der Wolmnngsuoi zu steuern. Nach längerer Debatte wurde bic Ange­legenheit dem Bm>' >md F-b«n-ansschnß üd'r- Imefcn. Der fvritvilligen F-euorivebr werden »^rlansweise 1000 Mk bcnriiligl. Ei"e Anzahl weherer unwichtigerimftr werden venagt, oa die Mitglieder der Saßt*twii,rr'>rtrtemwiornni lang an der am Abend stattsinbenden Prv-estveriamm- lung für OberiLsteffen leilnehmen wollen

Starkenburg und Rheinhessen.

mc. Bingen Mhem), 8. Oft. In der letzten Stadtverordnetenveriammluua wurde al>ermals die dringende Forderung nach Erösftiung der neuen D indenburabrücke für den allgemeinen Fuhrrerkehr erhoben. Dic Versammlung war der Anftcht, daß mir bureaufratifdje Rück,ich en die Benutzung der Brücke zum Fahren nnnchglich machen. Es soll nun ein- Eingabe in Verbindung mit den Städten Rüdesl-cim und Geisenheim an die Reichsregierung gemacht rotrben, in der die fofortige Freigabe der Brücke erbeten wird.

Dessen Nassau.

mc. Frankfurt a. M., 8. Oft D-eicr Ta^ kam rin größerer Transport von den Franzosen unb Belgiern nicht abgvuommener Pfer >> > zu­rück, die zur Wiedergut mack-mg vor. b-r Nrichs- regierung angekauft waveri. Die I;er-\ bie teilweise durch den laugen Transport sehr g». litten hatten, wurden dem Pfcr behandel zu geführt, der sie restlos unterbrachte.

me. Aschaffenburg, 8. Oft. Turch das Frühjahrsl-ochnrasser hat die junge F-iichbmt im fc'iain sehr gelitten, so daß allgemein über die be­deutende Verminderung der rin- uno zweijährigen Fisch geklagt wird. Mit Unterstütz'.lng der b tei- Hgkm Regierungen sollen nun im nächsten Frühjahr erhebliche Bruten eingesetzt werden.

mc. Frankcnberq, 8. Okt. Einem tyändter aus §>aktenbcrg irxnrbcn 3 5 Häm - m e l beschlagnahmt, die er in das be­setzte Gebiet verschiebert wollte

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Citaniidft Wahrte«.

Bon Professor Dr. L. Ber g str ä feer.

Bilanz.

Wan reift beim, sitzt an einem hei feen Tage in Vin-tm .'tbtri, rin wenig miibe unb abgehetzt von < [zn Einb-ücken Be prechmrg« Beuck?« und doch 7N vn hm aivg r.-gl lian avstrastieri a ftnählick von irm Periönümen imb gebt, unterstützt von dem «nr/mi-Bin n Ükroftcr der Räder, dazu über, sich nu fahlen politischeir Blick rin Bild zu macken von hi Zuk'inftsaussichttN dreeo Staates, der 7wch vor mignt Fah en nur in den kühnsten Phantasien lauischer Pa'riotcn lebt? und jetzt lefemdige Wirk- (f'trit g morben im Getriebe brr grrofeen Gftcheh- rifc stebt. An dem Punkbe, iöj brr Fririx vrrn Seisaill.'s wenig?r wie irqntMix» sonst feste Zu- tmbc auch nur auf kurze Zeit hat schaffen können.

"'al Litauen haben btc Ranbstaaten Aussicht

Gejihästsempfehlung im Mnzeigen-finhang

Un^ Zierde i espreis. -

Mit: