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?'A N y^* rtltt nt lehth «»mr, $ E zurück öußerr äts Wwigjfo Die Arbeite °mfabrv " nne Lohn WWnHto 5 lhnen buj( 9t wurde, an 1 der Aussig >9 Donnerstai lchast vor bt ii die Akkord Dn 10 Proz« ne solche vvi te sie die Au» n Ausaleütz kürzte Arbeit»

lebtvM einer Preij^ unter dem & t stattsand, er eine Senfwij itartoffeh. ner. Diese & on abgeschwsse je ausgeöehi

Sonntag iN Ra'ensviele 191 M Wallau. D NunsM Giete nschast des 6. n Wallmi. A ft mit l.'f TM

Arn vemany^ hiesigen * en und 13JHÜ enden Törjern Ähiocre ihrer v: mti wurden. nsadren 6$ Rt 100 m- <n UrtalsbM Gesinnung hm,» Mten M-r

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eßcttb gemacht, da man die StrtmfSTmtg fm Mich I $u fcxfo Die UctetiiRifuntien acn her Gerneorten ^ftranen solle Ti« Mehrheit deS Ausschuses müflcn bald erfolgen. Lfodauer'.ich >n. bah kW

ein

Finanzminister :ch gemacht. £r

Srcnhftict a. M., 9 August.

6. Slug

e»rf<w!*»fe.

Berlin

142,

179,75

180,

233,

206,

312,

4°/e Hess. StaatsanJ.

Antrag Knoll nicht zurückgezogen nnrb, mutz er Den i , «£e,'-^. aut7U; gleick^n Wunsch auch für Gießen stellen. Abg. I Electron Grresherm

295,

435,- 293,50

315,-

Ähn5

7.8.

79,70

700,70

700,70 948,45 147,15 233,25 166,45

45,42 333,35 753,25 680,70

24,03 23,90

84,10 24,28

7.8.

13,10

14,50

10,75

Itlrich . . .

Ä«sterda» . A»p<nl)ag«e. SMd)olfli. UUU .. . . Prag . . .

237,50 268, 445,-

459.75 353,50 285,75 201,75 414,- 211,75 314,25 225,-

82.75 292,-

7.8.

79,60 68,75

60,50 65,90

142,50 262,25

196,50 161,85 149,-

141,50 175,50

170,13 435,50 294,-

319,75

355,35

705,70

705,70 961,- 152,20 235,25

168,70

46,67

333,35

765,75

635,70

23,78

24,15

84,40

24,40

434,-

355^25

hnrf»#d«r*Bg«e.

Datum:

Txwmk sich diesen Bedenken nur »um Teil anschti* itn traute sich aber mit Rücksich aus tne Zwangs- lege, in der sich die Regierung befinte, mit einer Dniereo Hinausschiebung nicht einverstanden er- HÄrrn da bie Mehrheit der großen Städte in nie Ddiiixiklnbe Vogt tont men, weil fie foit

sthristiania.

Kopenhagen

Prag........

Budapest....

Bulgarien . . .

Konstantnropet. .

Das Gesetz wird hierauf nach der neuen Fassung des Ausschusses gegen die Stimmen der Hessnchen Vp. und Dtsch. Vp. angenommen.

Abg. Tr. Osann (Dtsch. Vp.) gibt die Er­klärung, daß die Verschlechterung der Vorlage durch Den Ausschuß es seiner Partei unmöglich mache, für die Vorlage zu stimmen

Datum-. S'/,Deut.Kriegsanl. 4«^Deut.Reichsanl. 3»/ Deut.Reichsanl. 4° Preuß. Konfolr 'Darmftäbter Bank Deutsche Dank . . . Disconto- Gesell sch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitleid.Crebitbank H.-Am«rik.-Paketf. NorddeutscherLloyd Boch.Gutzstahlwrk. D.-Luxemb Bergw. Belsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Oberschi. Eisend.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix. Brgb.-Akt. Bad.Aniiin-u.Soda Höchster Farbwerke Eiektr. A. E. S.. . Schuckert-Werke. . gelten - Guilleaume Daimler......

Dud-Eisenw.-Akt. Adlerwerke . . . .

Schulte (So».) tritt in gleichem Stirne fürI Worms em. Äbg. Del p giM roettere lÄui- ttiamgen. Abg Adelung (So».) schildert d« Marn-er BerMtnrsfe und tritt dafür ein, daß man die Regierung mit entsprechenden Boll- m achten versehe, da die Stadt Mainz große Lasten für die Anstalt zu tragen habe. .

Präsident Tr. Strecker ersucht dringend um sofortige ^Tietrig-ung der Frage, da sonst unhalt bare Zustande entstehen. Mainz, (Sieten und Worms sollen ihre Wünsche so bald wie mogricb geltend machen. Der A^sfchlßantrag wird an­genommen.

Der Antrag des Abg. Delp, die Mutter und Säuglingsheime in Staatsverwaltung zu über nehmen und dafür 300 000 Mk. zu te willigen wird ohne Debatte angenommen. Endlich wird noch di« Regierungsvorlage, betr. Ersatz des Brand- schadens in der Landesbeste und Pflege an statt in Deppen heim als erste Rate 340000 Mk. zu te willigen, angenommen Es werden noch ver^ schievene Kimmissronswahlon ».irgenommen uni) der Rest der Tagesordnung vertagt.

Mit Tankcsworten schließt der Präsident die Sitzung um 3 Uhr. Die nächste Tagung wird nicht vor dwvember sumftnden.

Abg. Fenchel (Hess. Bp> verwahrt jidt in einer persönlichen Bemerkung, daß er (Fenchl> in einer Versammlung erklärt habe' Die L-andwirte

Hühneraugen

Homha ul, jchvtelen u.Wirz , /^beseit^xlniell>di2rcjduKdfl5 XJ . | lOOOOOfürhbrw&t

Kukirol Preisri.2^0.-

In Apotheken «jyroderienerhülM Drorerie SeU, B»hnhof»tr»ße 51.

Mg Detters (Soz. ivill nicht alles, was in jener Versammlung gesprochen wurde, gehört

699,30

699,30

946,55

146,85

233,75

166,05

45,32

332,65 751,7.5 679,30

2 ,97 23,84

83,90

24,22

430,- 294, 314^0 369,-

233^0 270,- 440,-

Devlsenmarkt.

Geld Brief

Geld Brief

7. Aug.

6.8.

13 35

6,15

14.25 10^0

,536,- 354,65 704,30 704,30 959,-

151,80 234,75

168,30 46,57

332,65 764/25 684,30

23,72 24,09

84,- 24,34

Stors

6.8.

79,70

68,90 60,40 64,50

142,50 264,- 197,-

162,50 149,- 142,- 179,- 170,25

437,- 294,- 313,- 370,- 240,-

274,75 440^0 453,- 355,- 291,-

204.- 410,-

214,75 314,50 22X50

293^

Kurs 6.8.

79,60

Landes alchelfen yi können.

9lbg. Dorsch (&eff. Bp.) ved^ertigt den Wi­derstand seiner Fva-cion und widerlegt die Au^ Mrungen der Redner der anderen P.rrleien, durch d^efe Steuer werde fern Abbau erfolgen. Man dürfe auch nicht vergessen, daß die Bewertung der gro- zen Güter im Führe 1912 gegenüber dem Klern- besitz id>r vorteiHaft war. Die Ersparnisse der Bauern müssen jetzt alle für die Anlagen, die jetzt sehr teuer sind, u-ieder angelegt werden. Die gro- I jen Ausgaben der Städte, die der Bauer bezaülm oll, machen ihn bedenkliä). Ter ^n^mminiOrr habe sich seine Berechnungen schr lein, ...

verwahrt sich dagegen, daß der ft-inanjmimfter die letzten Arbeiterunrichen, mit den berechtigten bäuer­lichen Agitationen vergleiche. Tie Bauern sind gegen Sfouervorschläge d«s foerm ft-inanMinisters mißtrauisch geworden, nachdem er das tommmnskjch mnnutenüe Wort geprägt hat:Ter Grund und Boden ist Gtememgut aller!"

l3n einem Teil der Auslage imeti-rtplt) Die VölkertzuttSsfasiadt.

San Sebastian, 7. Aug. (WDB? 'Der stän­dige beratende Ausschuß deS B ö l ker b und - s für foeeix*, Marim- in» Lustfahrvonge'.e,iaüU-i ten hielt gefbem ywi Sitzungen ad. Er l»eiprach beu Eirtwurf eines Rsglements tef Völkerbundes dm- sichtlut» der tzeereSstärke und der Bewaffnung derienrgen Staaten, die letzt ihre Aufnahme m den Itdlterbuni) beantnun haben, ferner die Mkmtanie des $>anbeU mit Wafßm und Bdminon imd des Gebrauchs von Stickgosen und die Pflicht zur ^lus- übung des Beaussichtigungsrechts, das von Deutsd»- land durch den Artikel 213 des Friedenwenragas

1539, - 1517^0 1520,50 ----- 352,15 352,85

Datum-.

Amsterdam Botterb.

Drüsiel-Antmerpen.

L-ril 1920 kerne Mo-tichlnl mehr haben, Ern- tommenfteui-r und VernEriuiigssteuer zu erheben Mit )Jtürffid)t auf die Unsicherheit der Berechn raeecn soll die Regelung nur etne vorläufige fern. $tne roriitre Aufgabe nxn die Beschaffung der Deckung ter Schul lasten rrnd der Sicher heitspvli--n Der Artikel 4 des Ausführungsgeletzes, der bi; Zuschläge ju der Grund- und Gewerbesteuer fest­legt, habe die meisten SchwierrgSeilen gebradyi -Der scheinbare große Unterschied ztoischen der B- iheueamg. die nach der Regierungsvorlage bei bei Gewerbesteuer einen Zuschlag von 10 Ps.. bei der Gebäudr-steuer 25 Pf. und für landwirtschaftlich tenuBtcr Boden 1,25 Mk. von ie LOO Mk. des si-stSkste!lten Wertes betrage, sei in WrrMchkeil nichi vorhanden, da man brach en müsse, daß der 'lädtische i?aus- und Grimdbeiitz ohnedies außer ordentlich schwer belastet ist. Der von einer S-,t' DorgcbtQtbtt Vorschlag au, Herabsetzung des Satzes von 1,25 Mk aus 70 oder 75 Pf. halt' cint^i Ausfall gebracht, den die Regv^ing nicht gut= heifr.ii tonnte, auch tne Mehrheit des Ansschu>s<t n-ar dagogen. IXt Satz von 1,25 Mk. sei aufl) nicht so hoch, weil ihm dir Werte von 1912 zu foruiibc grlvgt wurden. Der Wert des landwirt­schaftlichen Grundb.'sitzes sei auch stets getvachsen. Aus Grund der vevftfncbenen Vor ch äg«' emtgle man sich in der Mehrheil des '.'lusschuss>' auf 1 Mk für landwirtschaftlichen Besitz, 25 Pt V". schloa für Gebäude und 15 Pf. bei der Gewerk'« {teuer. Ferner werde der angeblich durch Art. 14 entstehende starke Eingriff in das Seibstvenval tungsrecht drr Gemeinde bekämpft Wichtig rst du Bestimmung, daß der Gemeinde schon letzt du- .'tosten ihres Schulwesens und ih« Polini.asten vom Staate erstattet werden. Sei dem Grmeindc- umlageiigesty haben sich einige Schnei,rk tltn er­geben, hier itrurbc fefbgelegt, daß die Ü)öhe der Steuersätze 60 Ps. für L>ausbesitz, 1 Mk für land- NnrlschafUichen 0>ruirdbrsitz und 60 Pf. den Ge­werbebetrieb nicht überschreiten darf

men angenommen.

Heiuttransport uon Italienern.

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Dec Ab­transport der italienischen Truppen aus dem Abstimmungsgebiet Marienwerder und Alltn- stein wird voraussichtlich am 10. August in drei Zügen stattfinden, die über Schneibe- mühl, Küstrin, Frankfurt a. O., Breslau und Oderberg geführt werden. Die Oeffentltchkett wird hiervon heute in Kenntnis gesetzt, um unliebsame Zwischenfälle bei dem Transport zu vermeiden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es sich lediglich um den Heimtransport von Truppen handelt, nicht aber um irgendwelche Truppenverschiebungen nach Polen.

Silberschiestungen.

Koblenz, 7. Aug. (WTB.i^ Bor einiger Zeit waren bekanntlich in einem 0-Vuge von Binger­brück nach Saarbrücken zwischen Mr meb mr^lür-« kismühl von Polizeibeamt.n griße M.tüei Süber- münzen und 110 000 rumänif.-;. L'.i m Silber be- sck>lagnahmt werden. Tie Trager d.r ^ilbermunzm waren in Haft genommen worden, itxil der Verdacht vorlag, daß sie die Dilbermün.zen noch dem Aus- lande verschieben wollten. Vor ter Koblenzer Straf­kammer hatten sich nun am 5. Lluguik 11 Ange­klagte dieserhalb zu oerontwarten. Sie behaupteten, daß das Silbergeld in Wiesbaden -richt meljt sicher genug aufgehoben gewesen sei, weshalb sie es noch Saarbrücken hätten »erbringen -vollen. Tw An- geklagttn stammen aus Wiesbaden, ^larbrüxten, Metz und Paris, auch befindet sich ein SUntnnarm Nathan K. ous Frankfurt unter ihnen. Die Straf­kammer hat nun folgendes Urteil gefällt: 3roci ber Angeklagten wurden freigesprochen. Die ubngm wurden bestraft, einer mit 6 Monaten Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe, ein meit?rec 1 Mmat Gefängnis und 5000 Mark, MN weitere K zwei Monate unb 10000 Mark, ein weiterer 2 Monat« uni) 7500 Mark, ein weiterer 4 Monate unb 20 OOP Mark, der Kaufmann aus ftranffnrt 1 M-onat tmb 4000 Mark, her Haupkmstifter, ein Händler na­mens Noe H. aus Wwsbaden 6 Monate und 50 000 Mark Geldstrafe. Außerdem wurde die Einz-ehu»« der beschlagnahmten Silbemrünzen unb ber 110 000 rumänischen Lei verfügt.

Ttreik auf der Wiesbadener Straßcnblchu.

Marn-, 7. Aug. (WTB.) Seit heute früh streiken die 2kngestcllten ber Wiesbadener Straßenbahn Süddeutsche EicenboHngeseN- schäft-. Die Linien MainzWiesbaden unb Brcb- rjchWiesbaden vertohren daher nrcbt.

Abg. Brauer (Hefs. Vp.): Als üt der vori­gen Wach' von feiten der Kollegen die l)od)ftTeben» den, hochfahrenden und tostfpieligeii Pläne bez. der Vorbildung an den Volksschulen eiitwickelt wurden, fiel mir unwillkürlich ein Zwischenruf des früheren Finanzmmisters Weber ein:Wir schwimmen im Geld!" Welches Bild entrollt uns itun heute diese Vorlage? Sie stellt den bevor- ftetiertixn Bankerott der Großstädte unabwendbar in Aussicht, wenn nicht rasch' Hilfe gebracht würbe. Tiefe soll nun das flache Land bringen, mdem man den Landwirten ganz uiigeheueriiche unb ungerechte Steuern aufbürden will. Diese Notlage ist die Folge der Erzbergerschen Reich- ilCTierrcfocm, die alle anderm Länder und deren -'-roßstüb^ in gleicher Weise trifft. Während man tn Preußen es den Städten überläßt, sich selbst m hei-eu, gebt Hessen, rote bei ber Verfassung und dem Landgesotz, selbständig vor, obgleich es sich damals als ganz verkehrt herausgestellt hat. Nach­dem nun Hessen in Verfolg der Miquelsck>en Steuerreform im Anschluß an Preußen die Grimd- mtd Gewerbcsteurr als Staatssteuer abgeschafft unb au diese Stelle die Vermögenssteuer gesetzt hat, soll jetzt durch diese neue Steuer nicht nur ber m 1900 letztmalig erhobene Betrag von 3,2 Millionen, sondern nach der Regierungsvor­lage der siebenfache und nach dem Ausschuß- inürage der fast sechsfache Betrag mit 17 Millionen Mark erhoben werden. Wie stark diese neue Be­lastung wirkt, mag daraus ersehen werden, daß iietspielSweise eine Genreinde mit 1500 Morgen !anb- mid forstwirtschaftlichem Grundbesitz bei Be­wertung mit 1000 Mark pro Morgen eine jähr­liche Gnmdstcuer von 15 000 Mark zu entrichten bat, eine Summe, die vielfach den Bedarf für ihren Gememdevorauschlag übersteigen dürste. Ich lami deshalb die bei der Generaldebatte von Prä­sident Hebel gemachten Ausführungen nur wieder­holen. Die hier voraeschlageiien firnen Steuern legen der Landwirtschaft so schwere Lasteii auf, daß wir es nicht betontroorten können, soivohl im Interesse des Bauernstandes, als dec gesamten Volkswirt schäft dieser Vorlage Mise« Zustimmung zu geben. Wir werden sie ablehnen. (Beifall

Handel.

Berlin, 7. Ang. Bür senstim m un g s bild. Der Mittelpuntt des BörsenverlEbrs bilbclc die anfangs stürmische AufwänSbewegung der deut­schen Petvoleumaktieii, die mehr als 100 Prozem gavaraten und bis 1130 stiegen, bann aber wieder 20 Proz verloren. Man sprach von dem Zustandc- ßjrnmm eines rirnanzabUonrmens mit bollänri scheu Firmen. Die übrigen Petroleum>oene profi­lierten bei ruhigem Geschäft je.xich wenig, auch io»st war die Stimmung fest. KnrSerl)öhiMgen überwo­gen, eroet :tm aber mir vereinzelt eineii größten Umfang. Kolonial Ivette nuten gebessert, -cochan- tungbahn unten anfangs se'hr begehrt und erziclleu eine mehr als lOprs^eivtige Besserung, wcro-on je- doch nur ein kleiner Teil behauptet werden tonnte. Rheinstcchl luaren im Anschluß an die gestrige Nacv- börse bei leblxirtev Kauflust 10 Proz. steigend^ Pho nix <> Proz. höher. Bismarckhütce nach den starken Rückgängen ter letzten Tage nur »mwesentlich um 6 Pvoz. crlrolt. Die politisck^ Vage wirkt tm all­gemeinen lähmend auf bas Geschäft. Am Aartogc- markt nxir das Geschäft ruhig und rrur ivenig ver­ändert. Teutsche Anleihen dxr fester. An der Boris entwickelte sich schließlich mietet ein lebhaftes Ote schäft in Schantung^Attieu, tue bis 685^ stt. gen, bann lauf 681 yrrüdgingen. Bezüglich ber Teutjdjen Petvolcmngesellichaft sprach man m beni Verkauf des gesamten Unternehmens an ein ausländisches

müßten pro Morgen 125 Mk. Steuer zahlen. Dies Stockholm.....

fei nicht wahr Wenn der Minister seine Bchaup-' Helsingsor«. .... tung auch bahin abzuschroäck>en suche, baß er es in Italien.......

einer Zeitung gelefen lrobe, müsse er doch dagegen i London.......

Protest erheben. Andere Leu«, wie z. B. ber Abg.' New-Yoek......

Petters, müßten doch diese Behauptung and*, tn Pari,.......

jener Versammlung gehört habst. . Schwei,........

JLx '3 Spanien.......

Wien (altes) . . . Deutsch-Oesterr. abg.

Abg. Dr. Osann (Dtsch. Vp.- stellt fest, baß man die ersten Erfolge ber ReiEmmzreform bei den Arbeiterunrühen in ben verschiedenen großen Betrieben gesehen habe, bic eine Beriveigerung des Steuerab^i.ts und Weitere Vorteile für die Arlvtter auf dem ^Bege bet Gewalt gebracht haben. Eine zweite *)luflöge erlebe man bei ber jetzigen Vot-- lage, die als Füge ber Finanzreforrn in Erschein mntg trete unb die den lebhaftesten Widerspruck her» tiurrure Ter Grmldsatz der Reichsgesetzgebung, daß der Schuldabzug verböten sei, müsse als ein Un­ding bezeichnet >rerden. Den Genieinden seien nur weiiige Brockum geblieben. Der frühere Grundsatz der Unablmngigteit der Gemeinden sei vollständtg nufgegeben. Seine Freunde empfinden diesen Sprimg nach rückwärts für sehr betenflidk Die Ge­meinten seien vollständig geknebelt, man wolle aber die Berantwirtung für eine strikte ?lbltbnung rnrot übernehm.n. Mali sollte atrntchmen, baß ber Fehl­betrag von 34 Millionen durch bie Uebenorifungen des Reiches eingd^i. Allerdings seien die Bedürf­nisse ter Regierimg in kurzer Zeit außerordentlich i«nxnhsen; num 5ann sich aus die Berechnungen ter Regierung überhaupt nicht mehr.vetlas,en. yoter Unprrt<riische müsse einseben, dast du-, Be­lastung durch bie Besteuerung für bie Landwirtschaft eine sehr imgerechte sei, dazu komme, daß der Er-- 'rag zur Entlastung der Städte dienen soll. Wenn auch ter Werc tuio die Ertragnisse des tondwirl- schaftlicten Besitzes irid« ;n bestreiten [et, mute Isunt bie Steuer doch so audgeitalteiL, daß man ite Mcrtretr.-u könne. Die Erhöhung tes Zusatzes out 15 Pfo. habe ntan sel« bedauert. Leiter seien die ton il^n voraeschlagemm Abänderungen abgelehnt '.torbeu. Bei unbelasteten Grundstücken roerte tem Landwin die Hälfte seiires Ertrage:- hinweg- «Kevcrt, diese Belastung müsse er wieder aus bi: ii)Ken Der PrvduAi.ni schlagen Auch die mittleren und 'harrdwervsmäßmen G'Werbebetriebe tec -Städte haben nicht sohöbe Gewinne erhielt, AiB te tne jetzigen Zuschläge ertragen fännten. Man werde auT diese "Art zu fotnem Abbau kommen. Man könne bie ReichsfincmAteform, die jede Kcrpitalbilcmng unterbände, nicht mitmachm. Man solle langsam Vorgehen, um erst Ihrtedagen zu flam mein Er erwartet Annahuu: ter von ihm geteilten Abänte- rungsvorschLäge.

Finan^ininister Henrich weiset ssth gegen die jetzige Opposition, w?lch>' ihre Stellung gegen früher geändert hab-. Tie Forderungen seien n«ht

geschoben l)ätle.

Abg. Eißnert (Svz) hält es für falsch, ab- zuroarteu, was das Reich tut. Die Gemeinden können nicht länger hinousrezogeit werden: die Landwirtfcbaft werde nicht übertostet, und man habe alle Fragen berücksichtigt: ten Ertragswert könne man jetzt nicht zugrunde legen. Abg. Oiann habe nur ans ag totorischen Grünten die Inter essen ber Landivirlschaft ü ei'treten Der Redner wendet sich weiter gegen die Uusführimgeu des Abg. Brauer. Er nimmt die Städter gegen die Vorwürfe ter Vertreter vom Land in Schutz. Die Städter hätten vielfach Lasten, bve für das Land nicht in Frage kommen. Er geht noch auf die neueren Lohnbewegungen ein, die darin ihren Grund haben, daß die ^Arbeiter bei dem Steuer*- ob-zug gegenüber teil sestMsoldelen im Nachteil eien Obwohl btt Vorlage auch feiner Fraktion nicht ganz genüge, werde man zustimmen, in ber Hoffnung, daß eine baldige Revision erfolge

Abg. Dr. Büchner (Dem.) glaubt iridyt, daß die Aussprache eine gute Wirkung im Lunte habe. Hauptaufgabe tes Parlaments sei, ausgleichend rwisdsen Stadt und Land zu wirken. Wenn, sich ter Landwirt weigere, die Steuern zu zahlen, ^so werte öies auf die Arbeiter ansteckend wirken Schweren Herzens habe man ben jetzigen Sätzen tm I^trresse des Ganzen zu gestimmt. Man hoffe der 9totlagc des

werte Man wolle ferne neue Stauer, N*nbem nur ein (irfatz für die vorn Reich beieitigte Bcr- rnögensteuer. Bei ber Gagrenchafi ocrgeife man, teß bei den Zustkrläsen nich: ter heutige Wert, sondern ter von 1912 in Ansatz gebracht werd? Auch sei tec Wert teS landimrtichatriuix'n Grünte befitzes viel mehr uw ter slübt. Haus besitz gewarte sen Tie Landwirtschaft habe auch feine Ertrags- zujchläge yi zahlen Tie h»?r geforderte Steuer mäche aiii den Zentner Kartoffeln ettoa 12 Pf., auT Den Pkargen etwa 56 Mark aus. Bei diesem Witerimndt brauche mm sich über die Unruhen nut>i zu wundem, ganzltefoiPers nicht diejenigen, die noch etwas w vertieren haben. Man forten- nur, was das Recht uns tmforlege.

Abg Hofmann <Ztr führt aus, daß durch die wirtsckvftliche Lage m ter Steuer(tog: ganz neue Grundsätze Vorlagen. Die Erzterganche Steuerreform bät.: früter gemacht .veiren müssen, ehe fo viele AuSwauterungen erfolgt sind. Lie letzige Grünte und Gewerbei!euer s?i nichts Neues.

- Ter Ms>nergeht auf die VerhaudtunEm im dbrsschnß näher ein. Er habe sich durch ben o-manz Minister terou übeneugen lassen, daß man mit den geringeren Sätzen nicht ausüommen_ könne Ter frühere Grundfatz, daß man die Schulten abzichen tonnte, habe Line Bervchtiauug Es fei seinen Freunden R'tyr sympathisch, daß na<l> Beisc- vung ter Verhältnissen eine Reform itattfmben solle. Wohl werte in ber ersten Zeit gegen bas Gesetz Sturm gelaufen, aber jeine Freunde wer­ten Vorwürfe zu er trugen wissen, teren man stelle das Stoatttnlereile über die Partei. Man müsse die Steuer dort holen, wo sie »u holoii for. Eigen lümlich sei, baß von der einen Seile*.bie 'starke H8e- fteuerung tes Lautes, auf ter anderen Seite bie zu starke Belastung ter Stadt ins Treffen geführt luerre Bei einer Revision des Gesetzes könne mau bestehente Mängel befoitfoen. Er gibt eine Resolution der Zentrumsttaktion betannt, nach welcher sie unter Berückfichtiauna aller Umflänte in der Vorlage Ltne praktische Löiung frndet und lieber ein-? ^rcchsthi-edung der Vorlage hinauS-

anertamtt jpirtbc. Die Mitglieder des Aussdursses sind nach Schluß der Beratungon in ihre Heimat­länder zurückgefehrt. Die Sekretäre es Auochusfes, ter seinen Sitz in Loitdon bat, haben sich tentbwi begeben. Die nächste Sitzung .es Gesamte"lus- scknlffes unb des militäriscten Unterausschusses roivb in Brüssel tagen.

Geteilte Meinungen zwischen Paris und London.

Paris, 7. Aug. (WTB.) Bei dem Ober­sten Rat ist letzt en« dritte Note der deut­schen Regierung eingetroffen, in der zu in Ausdruck gebracht wird, daß sich an der. deutsch- volni scheu Grenze Schutzwehren gebildet hätten und über die die deutsche Regierung die Kontrolle in die Hand nehmen müsse. Die deutsche Regierung ersuche daher um die Genehmigung, Reichsivehrtruppen durch die Abstimmungsgebiete nach der Grenze ribaifai ;u können Die beiden anderen Noten der deutschen Rcgiermig in ter gleichen Angelegenheit sind bisher von den Alli­ierten noch nicht bcanlwortet worden, weil zwi­schen Paris und London in ter Auffassung der Angelegenheit geteilte Meinungen herrsch»m.

Eine wettere Konfeicn; mit den Russen in Lonoon

Paris, 7. Aug «WTB > Wie die Margen- blätter ans Londou meite^L fand gestern zroisckxm Lloyd George unb B war Law einerseits und Krassin und Krmeuero ante-rseilö r:iu? Untertebimg statt, bie von 3> 2 Uhr nachmittags bis nach 9 Uhr abends andauerte. Auf englischer Seite nahmen an te*r Uitteneoung tisch Chur­chill und Marschall Wilson teil.

Ein Beschluß ber französischen Sozialisten

Paris, 7. Aug. (WDB) Die franzö­sische sozialistische Part i hat gemein* lam mit dem allgemeinen Arbeiterverband noch derHumanitee" gestern nachmittag den Be­schluß gefaßt, gegen alle Unternehmungen zu pro­testieren, die von der französischen Regierung gegen Sowjetrußland unternommen werten.

Ein Militärbündnis zwischen Belgien und Frankreich.

Paris, 7. Aug. (WTB TerTemps" nut- bet, daß die Militärallianz zroisck)eii Bel- g i en und Frankreich vor ihrem llbschluß stehe. Das Abtommen soll burrf) Delacrofo unb Mille* rand unterzeicht'et werden.

Das neue Irengeseb.

Lvndon, 6. Aug. (Wolfs.) Das Un­terhaus hat hi zweiter Lesung das Ge­setz ü b e r I r l a n d mit 289 gegen 71 ©hm*

Auch das Gemeindeamtlagengesetz findet mit dem gleichen Stimm Verhältnis Annahme. Ferner werten die Resolutionen des Zentrums unb der Demokratischen Partei hierzu angenommen. Dann wirt' bie Regierungsvorlage betr tee Be­willigung von Zuschüssen an die Alioe-Eleonoven stlrule zu Darmstadt und die Fviuenarbeitssämle zu Main, beraten. Abg. Bauer sSoz.) for­dert gleichmäßige Behaiidlung beider Anstalten. Abg. Urstadt (Dem.) wünscht auch Beruckfich- tigung ber Gießener Schube. Abg. Etß- nert (Soz.i stellt fest, daß Maur; nur 30000 Mark verlangt habe Nach wetteren Bemer­kungen des Äbg. Bauer iSoz.) und des Prafr- denten Dr. Strecker, ber aud Tütet daß tn der Verteilung der Beträge zwischen^ Std>t und Land das letzte Wort noch nicht gei pro(ten fei, empfiehlt Abg. Schorn mit Rücksicht am die Not der Anstalten die Genehmigung auf ein Jahr. Abg. Knoll (Ztr.) beantragt, daß bie R^re- nmg ermächtigt wird, Mainz in gleicher Wetfc zu behandeln wie Darmstadt. Auch fragt er an, welchen Einfluß die Regierung bei solchen Zu­schüssen habe Prasitent Dr. L>trecker gibt entsprechende Aufklärimg. Abg. Reiber (Dem.) ist dagegen, daß man Mainz mehr be­willigt rote es gefordert Hal Abg. Urstadt (Dem.) stimmt dem Abg. Reiter zu. Wenn der Antrag Knoll nicht zurückgezogen nnrd, muß er ben

Frankfurt latente Schluß- Schluß- Schluß- Kurs

Konsortium.

Frankfurt a. M., 7 Aug. Börfen- stimmungsbild. Die Börse war auch teute roie in ben letzten Tagen uieliadjen Schwanlungen misgesetzt, wozu die politikte Lage den Anlaß bot. Die Besorgnisse, daß ernstere Verroicklunyen im Bereich" der Möglichkeit lägen, ließ sich nicht ganz verscheucktzm. Zu Beginn herrschte toiebet größere Zurückhaltung, die dem Umfang ter Ge- ichäftstätigveit sehr enge Grenzen zogen. Die Haltimg selbst roar freundlich. Vereinzelt traten Befestigungen m Mvntanpapieven ein. Gebeffert gingen Mannesmann, Oterbebart und Phönix bertror, während Buderus imb Caro lchwächer lagen. Elektro ©chuckert unterlagen Llngebvt und gaben 5i/2 Proz. nach Ar chemisch-m Aktien blieb die Kursbewegung beichriten. Elektron Gries­heim und Höckstter Farben fchvächer. In Trans­portwegen roar der Verkehr gering. Schantuug- bahn waren vorbörslich lebhaft 4jd)entelt, 680 bis 685. Schiffahrtsaktien blieben gänzlich ver­nachlässigt. Lebhaftes Geschäft «itnndelte sich in Deutschen Petroleum, die ihre ©teigenmgen forte setzten mtb -zu 1085 gehandelt wurden. Sie flutgen bis 1090 und streiften zeitweise sogar den Kurs von 1100. Teirtfcte Erdöl fest, 2050. Otavi- minen-Anteile erzielten eine ztzurserhohung von 15 Proz. Südseeplwsphat 2015, dann schwankend. Am Renlenmarkt Brizproientige preußisch Üvn- sols gebessert. Mexikmler behaupteten ihren Kurs­stand. Infolge der großen Geicbüftsstille trat später Abschwächung ein. Privatdiskont 4 Pcvz.