Einzelbild herunterladen

en!

April 1920.

$7

«l

n ji

e- n- ck m

e- n- ?r iS

1. fr t

15

aubt

^rauneweü hlte

entlaufen. S«^ öcj. L k am Hal Gegen Belohn^ Hänfen, Ticken: Kor Ankauf w. a^

iKpliet- SamStas-lO.A»'

$ranl!«*r<« «»«>J£.SS

>se zurück

ickerheck

Fernnt 1221,

R-h A H-gj *9«könnt M 1921).

Sȟ*Rf

hh-: A. Haberland jeTelepbonneti unter 1166 ilossen. M

MK «'Äfe ,

B'

TzTt jniMi» M» r ' Zväitz Arbeiter-""

w»iSS

M* L iMTtauW 1 1TovV,Krofd.Efr>-.

Sltiitt Mi

i Vilwe, R Jahre, ! mit zwei grohen Sind» etwas Vermög, u-lln«' Heim, such, mit ein.Ler V gleichenAlierSbekam-! wera., am liebst, miim, tücht.,sleih. Arbeiter. 5' wer will Kind M» V seschl., zwecks iwittr Heirat. Nur wirkt ni? , gemeinte Angeb.

uni. (E and. 'M fr | k ÖL* nimmt Mit- rr 11 Dkl Monate ! I eigen an. Si6tinyU|| 06351 an den fir H I Zirka ö'/,mM bML J Anziizsi>°ä gegen ein flutex^w'I| ffabrrad zu tauftxir Sdmitl Snntb. m'l fft an beu Megcner Av

2lmtsoerfflnbigung$blatt

für die provinzialdirektion Gberheffen und für dar Kreisamt Eichen.

Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Poft zu beziehen gegen MK. 2.50 vierteljährlich.

Nr. 46 v. April 1920

Inhalts Ucbersicht: Wahlen zum Reichstag. - Gewährung von Darlehen aus Reichsmitteln zur Beschaffung neuer Wohnungerr. - Erwerbs» losenfürsorge. - Pferdeaushebung im Kreise Gießen. - Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Deckortcn. - Veräußerung von Altpapier. - Kinderarbeit in den gewerblichen Betrieben. - Gefunden, verloren. - Verkehr mit Arzneimitteln. - Dienstnachrichten.

Bekanntmachung.

Betr.: Tic Walken -um Reichstag.

An den Oberbürgermeister zu (Sieben und die Bürger- mcislereicn der Landgemeinden des Greises.

Nachdem die Wahlen zum Reichstag voraussichtlich aus Ansang Futii ds Zs. in Aussicht genommen sind, beauftragen mir Sie, unverzüglich das zur Ausstellung der Wählerlisten (Lrsorder- liche zu veranlassen. Tie Arbeiten sind so zu beschleunigen, daß als le vier Termin für die Auslegung der Wählerlisten vor aussichtlich die Zeit von Sonntag den 9. bis einschließlich Sonntag den 16. Mai 1920 eingel-allen iverden kann.

Tie Vorschriften über die Ausstellung der Wählerlisten ent­sprechen im allgemeinen dem Reid-slagswahlrecht und der Wahl­ordnung für die hessisck-e Voltslämmer. Es empfiehlt fick) als Unter läge für die WälKerlisfen alle irgendwie geeigneten Erkenntnis- qnellen, z. B. die Listen der Brottontmission, Steuerregister und berg!., zu Rate zu ziel-en. Tie Vorbereitungen sind, falls nötig, unter Heranziehung von Hilfskräften zu fördern. Auf die genaueste lind einwandfreie Herstellung der Listen, die in zweifacher Aus­fertigung aufacftcllt iverden müssen, ist die größte Sorgfalt zu verwenden. Mit Zustimmung der llreisschulkom Mission empfehlen wir Ihnen, auch die Lehrerschaft um ihre Mitwirkung zu bitten.

Wahlberechtigt sind alle deutsci-en Mäimer und Frauen, die am Wahltag das 20. Lebensjahr vollendet haben. 0$ 2 des R e ich s iv a h 1 g e s e tze s vom 30. Mvember 1918 Reichs- Gesetz bl. S. 1345 ff.) An Stelle des 8 4 daselbst gelten hinsicht­lich der Wahlfähigleit vorläufig folgende gegen früher geänderte Bestimmungen:

Ausgeschlossen vom Wahlrecht ist,

1. mer entmündigt ist oder unter vorläufiger Vormundschaft oder megen geistiger Gebrechen unter Pflegschaft steht,

2. wer infolge Geisteskrankl-eit oder Geistesschwäche feine An­gelegenheiten nicht zu besorgen vermag,

3. wer rechtskräftig durch Richterspruch die bürgerlichen Ehren­rechte verloren bat.

Tic Ausübung des Wahlrechts ruht für die Soldaten während der Tauer der Zugehörigkeit zur Wehrmacht.

Behindert in der Ausübung ihres Wahlrechts sind Straf- nnd Untersuchungsgefangene sowie Personen, die infolge gericht­licher oder polizeilicher Anordnung in Verivahrung gel-alten werden.

Es wird ferner auf die 88 7 und 9 Absatz 1 des Reichswahl­gesetzes und die ß8 1, 2 und 9 der Wahlordnung vom 30. No­vember 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 1353) verwiesen.

Tas Formular zur Wählerliste ^doppelt! sowie dasjenige zum Pvotokiffl wird J'hnen in der Kürze zugeschickt werden.

Bezüglich der Stimmbezirke ergeht in Kürze weitere Verfügung. Gießen, den 8. April 1920.

Kreisamt Gießen.

Dr. Ufin9r.

Betr.: Gewährung von Darlehen aus Reichsmitteln zur Be­schaffung neuer Wohnungen.

An die Bürgermcistcreien der Landgemeinden des Kreises.

Wir erinnern iviederholt an die Erledigung- unserer Ver­fügung vom 27. Februar I. Zs., soweit noch nicht gescl-ehen.

Bestimmungen des Reichsrats über die Gewährung von Tarlechm" siehe Beilage zur Tarmstädter Zeitung vom 3. März 1920.

Gießen, den 3. April 1920.

____________Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker._____________ Betr.: Erwerbslosenfürsorgc.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Ten nachstehenden Auszug aus einem Schreiben des Herrn Reiclsarbeitsministers vom 10. v. Mts. I. E. 1100/20 teilen wir Ihnen zur Kenntnisnahme und Beachtung mit.

Gießen, den 8. April 1920.

Kreisamt Gießen. Z. V.: Tr. H e ß.

Abschrift! ----

Tie Erwerbsbeschränkten bilden einen ivachsenden Bruchteil der Unterstützungsempfänger. Unter ihnen sind zunächst diejenigen Erweobsbeschränkten auszusckwiden, die nach ihrer körperlichen ober seelischen Beschaffenloeit für den Arbeitsmarkt nicht mehr in Zrage klommen. Diese Personen l-aben niemals in den Kreis der Enverbs-

losensürsorge gehört, wenn auch bestimmt aniunefpnen ist, daß viele Gemeinden sie aus naheliegenden Gründen der Eriverbs- losenfürsorge zugeführt haben. Sie müssen, wie hart es auch im einzelnen Falle erscheinen mag, unverzüglich- aus der Enverbs- lofctffürforge entfernt werden, wo das bisher nod) nicht geschehen, ist, und werden regelmäßig von der Armenpflege versorgt werden müsseii. Tas gilt insbesondere von denjenigen Erwerbsbesä-ränk- ten, die sch-oii vor der Erwerbslosenfürsorge Armenpftege emp­fangen haben. Tie Reichskontrolleure sind angewiesen worden, besonders auf alle Verstöße gegen diese Grundsätze zu achten usw.

Weiter wird man daran denken müssen, die produktive Erwerbs­losenfürsorge mehr als es bisher geschieden ist, gerade für die Erwerbsbeschränkten auszunutzen. Es müssen neue Arbeitsgelegen-, heilen für die Erwerbs beschränkt en gesucht und geschaffen werben. Dabei werden die Erfahrungen, die in der Friedensfürsorgc für die Erwerbsbeschränkten gewonnen worden sind, ivertvolle Dienste leisten können.

B e t r.: Pferdeaushebung im Kreise Gießen.

An die Bürgermeistereien des Kreises.

Tie PscroeauShebung findet ftait:

am 10. April 1920, vormittags 8 Ul-r in Gießen (Viehmarkt), am 12. April 1920, vormittags 9 Uhr, in Grünberg (Ortsaus­gang nach Gießen»,

am 13. April 1920, vormittags 8 Uhr, in Hungen (Viehmarkt - platz, Ortsausgang nach Nonnenroth).

Gießen, den 7. April 1920.

Kreisamt Gießen. Z. V.: Tr. Heß.

Bekanntmachung.

Betr.: Tas Landgestüt: hier: den Abgang der Landgestüts­beschäler nach den Teckorten.

Nach Mitteilung der Landesgestütsdirektion sind die Land- geslütsbeschäler für die Deckorte Berstadt, Butzbach, Lich und Grünberg von Darmstadt abgegangen. Wir empfehlen, dieses alsbald betanntmadjen zu lassen.

Gießen, den 8. April 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: H e m in e r b e.

Betr.: Veräußerung von Altpapier.

An die Schulvorstände des Kreises.

Tie Ihnen mit nächster Post zugehende Verfügung des Staats­ministeriums vom 19. März 1920 in obigem Betreff ist den Lehrern und Lehrerinnen alsbald zur Einsicht vorzulegen.

Gießen, den 6. April 1920.

Kreisschulvommission Gießen. I. V.: Hemmerde.

Betr.: Tic Kinderarbeit in den gewerblid>en Betrieben.

An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.

Tie Verzeichnisse der gewerblich tätigen Kinder sind bis spätestens 1. Mai I. Js. hierher einzureichen.

Zur Erleichterung der Prüfung dieser Verzeichnisse wirb er­sucht, bet deren Aufstellung gedruckte Formulare, die bei Wilhelm Klee in Gießen zu haben sind, zu benutzen.

Wir erwarten pünktliche Einsendung.

Gießen, den 30. März 1920.

Kreisschulkommission Gießen. I. V.: H e m m c r b e.

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 16.31. März 1920 wurden in hiesiger Stabt gefunden: 1 Paar Herrenstrümpfe, 2 Taschenmesser, 1 Rock­nadel, 1 Brieftasche, 1 Kinderarmband, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Emailbrosche, 1 Mundharmonika und eine Korallenkette:

verloren: 1 rotes Täschchen mit 240 Mk. Inhalt, 1 Bündel mit etwa 30 Stück Reiher federn, 1 weißes Deckchen, ein Portemonnaie mit 27 Mk. Inhalt, 1 flache goldene Damen- uhr mit Armband und 1 goldener Manschettenknopf.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bet uns geltend zu machen.

Die Abholung der gefunbeiten Gegenstände Tann an jedem Wochentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen.

Gießen, den 1. April 1920.

Polizeiamt Gießen. Lauteschläger.

UchenKommrntaren imp tfeinteilungen unserer Derliiter Regierung bereits gestanden hat. Die Notwendigkeit des militärisckien Eingreifens ftand fest, ist durch bewegte Hilferufe aus der bedrohten Bevölkerung unwiderleglich nachge- rviesen worden. Aber ob das diplomatische Ge­schick unseres auswärtigen Amts in seinen Verhandlungen mit Frankreich so groß und ousreichend war wie das moralische Recht, auf Las wir uns stützen konnten, wenn wir die Nachsicht der Alliierten in der sogenannten reutralen Zone verlangten, das ist eine an- Lere Frage. Das Kabinett Müller ist sehr zag­haft unb schwankend in die politische Arena getreten. Routine und Sicherheit mangelten ihm, besonders in der Formulierung und Ein­schätzung von Kundgebungen. Das Frank­furter Organ der Unabhängigen und auch die BerlinerFreiheit" greisen in der Kritik der "Regierung direkt Partei für die Franzosen, :t>enn Deutschland habe sich einer Verletzung »es Friedensvertrages schuldig gemacht: die Wähler würden dem Koalitionskabinett die Zesetzung deutscher Städte schon ankreiden! 'Das ist das alte, frivole Spiel mit nationalen Interessen, das von dieser Seite her immer getrieben worden ist. Nein, da hat derVor­wärts" reckt, wenn er schreibt, im Ruhrge­biet habe zuletzt nicht mehr Arbeiterpolitik, ändern Räuberei und Verbrechen geherrscht. Su ihrem sachlichen Vorgehen war oem Sobinett Müller kein Vorwurf zu macken. Es 3at indessen seine eigentliche Prüfung noch zu bestehen in den großen^ innerpolitiichen fragen, die in den letzten Tagen neu aufge- naucht sind . . .

Aber die Prüfung was zu hm unb zu unterlassen war, betrifft auch andere Organe rls die Regierung selbst. Der französische General Degoutte hat von demTruck b e r Militärpartei" gesprochen, unter bem der Reichskanzler in den Fragen oes Kuhrgebietes gehandelt habe. Dies erklären

icalivcu uuvi yvijt e» tut, guyiruu# uuluicn uiui draußen in der Regierung und in der Opposition zu stehen." x

Auch dasBerk. Tagebl." meint:

Eine Partei, die sich aus lauter Lässigkeit oder Aengstlichkeit ihre Grundsätze unter den Füßen wegziehen läßt, gibt sich selbst auf. Vor diese Frage ist die Demokratische Partei jetzt gestellt, unb sie muß an die Sozialdemokratie die Frage richten, ob sie noch weiterhin auf der gemeinsamen Grundlage der Demokratie mit den beiden anderen .stvalitionsparteien mitzuarbeiten gewillt ist. Die Wahlen stehen vor der Tür: Da muß überall Klarheit geschaffen werden. Da darf es keine Einerseits-Anderfeitspolitik geben."

Der Reichskanzler hat in seiner von uns schon bekanntgegebenen Erklärung einem Veü- tretet derGermania" gegenüber die Absicht ausgedrückt, sich keineswegs einseitig füh­ren zu lassen. Wie er sich weiterhin verhalten wird, das gehört in das Kapitel der großem politischen Fragen, die wir vorhin angedeutet haben. DerVorwärts" verteidigt a u d< bis jetzt noch die Grundsätze der Demokratie, sprüht dabei aber entschuldigend von einen Periode der Erschütterungen", die wieder in em normales Geleise gebracht werden müsse. Alles in allem: Das find ebenso interessante wie nichtige Vorboten der Neuwahlen, Über die nod) tuet gesprochen und geschrieben wer­den wird!

Die Haltung der Entente gegenüber zrantreich.

Amsterdam, 9. April (Wokff.) Nach ten Bericht eines beümberm Korrespondenten der Daily News" ging Frankreich vollkommen un­abhängig von lentem englischen und ita- HeTiil d>en Verbünde ten vor. Sowohl Lloyd George als auch Curzon hatten London über bte Oft erfrier tage verlass m. Bonar Law, der den fran- zösi'chen Botschafter am Montag traf, scheint nicht den Eirwruck erhalten zu haben, daß ter Vormarsch

Eilte dänische Stimme.

Kopenhagen, 9. Llpril. (Wolff.) Zu dem ftauzv ischen Vorgehen im Rhein! and schreibt Ekstrabladel" u. a.: Wtan wacht in Paris mu großer Aitgst darüber, daß Deutschland nicht ivi.der zu Kräf:en kommen kann: die ganze fratv- zösische Politik ist darauf gerichtet, dies so laiige wie möglich zu verh.ndern. In England, Amerika unb Italien wünscht man rin Deutschland, mit dem man Handel treiben und von dem man kaufen tarnt. Es kann kaum ein Zweifel darüber herrschen, daß die tiefe Kluft, die bezüglich der Anschauungen über Teutsckstand besteht, zu -ffnem offenen gesähr- lidxm Konflikt zwischen Frankreich und den an­deren Ententemächten führen kann, wenn es nicht gelingt, den französischen Standpunkt zu beseitigen. Ehe dieser Standpunkt nicht vollständig beledigt ist, gibt es auch keinen wirklichen Stieben in Eunova. Ter ganz unbegrüitbete Einmanch iran- zösisdier Truppen in große deutsche Städte ist em crraueiifiafter Ausdruck dieses Mangels an Ver­ständnis Frankreichs.

(Hne neue deutsche Note an zrankreich-

Berlin, 8. April. (Wolff.) Der franzö­sischen Regierung ist folgende Note über­geben worden:Die durch den Friedens vertrag ramt gerechtfertigte und vorher nicht angriunchgte Besetzung deutschen Gebietes hat zu ynnrexmen Zwischenfällen geführt. Dädri hat u. a. enie Anzahl Deutscher den Tod erlitten, eine größere Anzahl ist verwundet worden. Unter Wahrung aller wer­teren Ansprüche, die der deutschen aus

dem franjöfgeben Vorgehen erwachsen, erklärt rte schon fetzt, daß sie die französtsche Regierwtg \&av- falls für alle Schäden haftbar macht, d« ^euifdiai durch die lüngifen Vorkommnis e e standen und oder wch entstehen können. Eine wcrteve Mrtterlungl behäll sich die deutsche Regremng bis nach Er­ledigung der Einzel fälle vor.

Tie parlamentarische Lage in Frankreich.

Paris, 10 Avril. iWTB.) Wie die Havos- agattur berichtet^ an.-b Millerand am Mon­tag vor der Kamme. LmmiffLon für Auswärnge

Samstag, 10. April 1020

i: Schulftraße 7.

Annahme von Anzeigen für bielagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit, preis für l mm höhe für Anzeigen o. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärtr 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20 Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Boeh. Verantwortlich für Politik: Aug. lboetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold ßenj; für den Anzeigenteil: ff. Be», sämtlich in Gießen.

clegenheilen gehört toerbax. Milic.and wird jur gegebenen Zeit in b i Mamirei eine

tlidic Erllärung abgeben irinm me b. i W - bat der iranzösische Bot'cka'ter in London ftragt wotden ist, der britischen R^ff-rtmg slntivort der ftanzösi'd-en Regierung am di-' m Donnerstag zu gegangene Rote zu üb 'nnit* Millerar.d bat dieses Dokument g Ilern narb­ig dein englischm tlotidyaticr in Paris, Lord t), zur KennMis gebracht.

Die belgische Demonstration.

Lari s, 9. April. (WTB.) Ter belgische d)äft-5träger in Paris brad)te Ivute ranzösiscken Regierung offiziell beit B^'cktluß belgischen Regierung zur Kenntnis, sich den nzösiscken Besatzungsmaßnahmen -Deutschland anzuschließen.

Die Herabsetzung der deutschen Heeresbestände.

Paris, 9. April. (WTB.) Havas. Der Prä« t der deutschen Delegation Göpperl ließ Ministerpräsidenten eine Note zugehe t, in um eine dreimonatliche Verlängerung Frist nachgesucht wird, die am 10. April ift und nach der die deutsd-en Heeresbestände Protokoll vorn 8. August 1919 herabgesetzt en sollen. Ministerpräsident Mtllcrand bat damit einverstanden erklärt, daß die Mom­ent für auswärtige Angelegenheiten sich in jssentlichen Kammersitzung am Montag ban ausspricht.

>ie Auslieferung dcntscher Schiffe.

donbon, 9. April. (Wolff.) Die deutschen lachtschifieOld nburg' unv ff au" find gestern audge liefert nxtr* Tie Schiffe wurden auf Se-e von dem Schlacht-« erTigeri" und der Zerstöv.»rflotilll in Emp- genomnicit und nach dnn Firth o) Frrttz et. Die Besatzungm werden mn rin Devot- übergesühn und nach Deutschland zurück« cht.

Die Lage im Ruhrgebiet.

Vertreter der Entente in Effe«.

5 s s e n, 9. April. (WTD.) Abends waren treter der Entente hier, um sich übet aye im Industriegebiet zu tnfermieren. Von mltändigen Stellen konnte ihnen Lidjt nach* fen wecken, daß bei der Besetzung des Ruh» ls die Versailler Friedensvertragsbe itimnuaH hinsichtlich der Kvpfstärke nicht übertrete» m. Auch überzeugten sich ixte Vertreter, daß richswehr vom größten Teil der Bevölkerung Freuden empfangen wurde und wie stnnbos ebaubtung ist, das Einrücken der Reichswehr n neuer Ausbruch des Militarismus. Tie re staatliche Sicherheitspolizei übernimmt in (ten Stärke den Sicherheitsdienst in Essen r.

Zum militärischen Einmarsch.

Hnfter in Westfalen, 9. April. (WTB) mde von Arbeitern verließen die vom Militär en Orte, um sich ins bergische Land zu be- . Hierzu erklären Rrichswehrkornrnffsar Se- n g und Generalleutnant Matter, btc pe komme zum Schutze aller Gutgesinnten und weroe nur gegen die verantwortlichen Hetzer und gei rissen tosen Führer einschrriten. Man Lege aber Wert darauf, daß die Irregeleiteten auf­geklärt und zu rückgewonnen werden. Die Truppe komme nicht als Rächerin. Wer nach dieser Zeit der Unruhe aus ehrlicher Heber Beugung seine Absicht, auf ungesetzlichem Wege etwas zu trreidjen, aufgibt und sich zu ferner bisherigen Arbeitsstätte irieber begeben wolle, werde von der Truppe in keiner Weife gehindert.

*

Die Rote Garde in Plauen.

Plauen, 10. April. (WTB) Die Rote Garde besetzte heute die hiesige Jnfanteriekaserne sowie den Bahnhof.

Die internationale Finanrronferenr.

Haag, 9. April. (WTB.) Wie dem Nieuwc Courant" aus London gemeldet wird, wird die internationale Fi­nanz ko n fe re n z in der dritten Maiwvche in Brüssel tagen, besonders wegen der F r a g e des Wechselkurses der verschiedenen Länder.

Freundschaftliche Beziehungen Oesterreich» und Ftaliend.

Rom, 10. April. WTB.)Staatskanzler Renner hat bei seiner gestrigen Aussprache mit Nitti den lebhaften Wunsch ausgedrückt, die österreichischen Grenzffagen zu regeln, insbesondere die Frage der Räumung Radkersburgs und die Abstimmung in Kärnten. Dann beschäftigte er sich mit der schwierigen Ernährungslage Oesterreichs und der Notwendigkeit neuer Aushilfen an Nah­rungsmitteln und Rohstoffen. Ministerpräsident Nitti gab die Bereitwilligkeit des italtenpchen Volkes kund, den deutschen Bewohnern von der Oberetsch gewiße Einrichtungen unb örtliche Aut», nomie zu gewährleisten. Er erklärte weiter, bte italienische Regierung wolle so schnell als mog.tch die Handelsbeziehmtgen wieder aumchmen^ Sierav wurde der Staatskanzler in einer zwetitMwtge,