Einzelbild herunterladen

h

füllte.

einer Löhe von 75

Zentimeter stehen.

Hessen-Nassau.

nmgen. Die elfte BvNSvorfesvng

Sonntag

>ruor ei

gemein diese Vorbildung

und der

eine mdgtidjfle

die oben angegebenen grundsMichsn

ä

Dwdmaen, mtb dem

6. Metzger für etroffot. NSHeve

** Amtliche Personalnachrichten.

24. T^ember 1919 Wilhelm Eckhardt, Karl ®5bel, Wrlfelm Klingelhöser, Heinrich Klotz, Ludwig Neurath, Friedrich Stern und Wilhelm

Lehrer mtb fordert grundsä ______ö._,

Akmäherrms <nt die Gehaltsstufe (Kl. 10) der Ober-

Wer, also eine Versetzung in die zunächsüiegende Aaste 9. Die Versammlung würbe durch Lehrer

teilt uns mit: _

Heute mittag 1.06 Uhr treffen wieder 1000 eimkehrende Kriegsgefan gene ent

Gewicht fallen wird.

Gültige Lebensmittelmarken

für die Zeit vom 9.15. Febr. 1920.

Brot: 2150 Gramm Brot oder 1600 Gramm Mehl. Brvt Älgt. 1.18 ML, Weizenbrotmehl Ägr. 1.44 Mark.

Butter: Marke 6. 125 Gr. Margarine zn 1.43 Mk.

Var erste Neichsschulgefttz.

Berlin, 7. Febr. (WTB.) Ter amtliche Entwurf des Gesetzes über die Grund-

memats teeoe Worte, sondern Pflichte», die er, wie alles in seinem Leben, ernst nahm und gewissen­haft und ohne Tadel, aber grat und freudig er- ®n aufrechter, deutscher Mann, eine

eine» fromme Seele, ein Muster an Pflichtbewußt- ein und Pflichterfüllung, ein vortrefflicher Lehrer und Freund, Und nicht zum wenigsten ein überaus o-cgfcrma:, treuer Familienvater: so wird fern Bild Bei ollen toeitetfefien, die Km iamtten und eine Strecke Wages in diefem Leben mit ihm wan­dern dursten.

** Liebig-Mnsenm. Volkstümlich, dabei streng wissenschaftlich von Anfang bis Ende die Hörer fesselnd, mit Humor gewürzt, zog gestern das Bild des größten Chemikers der Welt, Justus v. Liebig, an uns vorüber. Herr Geheimerat Prof. Elbs erntete reichen Beisoll für seine Ausfüh-

Uus Stadt und Land.

Gießen, den 9. Febr. 1920.

Heimkehrer.

Die Kommandantur des Durchgangslagers

der ,(Trei Schwerter"' sand heute eine Bersamw- lung oberhesschcher Lehrer statt: der Sackt war zum letzten Platze gefällt und es mögen wohl 400 Lehrer anwesend gewesen sein. Der Zweck der Versammlung war ein Protest gegen die ton- geschlagene Einreihung der Lehrer in Stufe 6 bti Rerchsbesoldungsentwurfes: mit diesem BeMg ist bekanntlich die hessische Lehrerschaft dochlls nicht einverstanden, ftmdern es herrscht in killen Kreisen eine tiefe Mißstimmung. Man M» im Widerspruche mit der des Amtes bet

n Michelnau, Kreis an der Volksschule

* Realschuldirektvr Dr Otto Knauß t. Nach kurzem Kranksein starb uner­wartet der Direktor der Realschule in Oppenheim Tr. Otto Knauß. Ein Sohn der Stadt Gietzen, wenn auch nicht der Gckurt, so doch dem Herzen nach ist mit dem Entschlafenen dahmgegangen; nach menschlichem Ermessen viel zu, früh, nxn-Ct doch seitens der Schulbehörde und teurer Antts- gcnossen große Hoffnungen auf ihn gZetzt wor­den. Im Besitz ungewöhnlich reicher Stenn nulle, die er sich auf dem hiesigen Gymnalrmn und an dre Ludoviciana angeeignet hatte, war er m den höheren Schuldienst eingetreten und hatte i»n 19031918 an dem hiesigen Realgymnasium, brs 1914 auch an der mit diesem verbundenen Ober­realschule in vorbildlich gewissenhafter und erfolg- reicher Weise gewirkt. Nachdem er vorher eine Ernennung zum Direktor einer oberhessttchen An­stalt abgelehnt hatte, um in seinem geliebten Gießen bleiben zu tonnen, glaubte er emem Mitten Rufe folgen zu müssen und wurde im Heckst 191V Direktor der Realschule in Oppenheim. Nur eine kurze Wirksamkeit nxtr ihm dort vergönnt. Schweres Leid in der Familie, tjerfcor gerufen durch den Tod feiner treuen Gattin und die Trauer des echt deutschen Mannes um die Berhältm.sfe im besetzen rhettrhessischen Gebiete haben die Kräfte des Entschlafenen vorzeitig verehrt und lretzen ihn als leichte Beute dem Tode verfallen. Welch reiches Maß von Liebe, Verehrung und Freundschaft ihm ins Grab und darüber hinaus rügen, zeigte die außerorderftlich starke Beteiligung bei seiner Beerdigung, der eine Trrrnerseier tn Oppenheim vorausgegangen war. Die Räume der Kapelle auf dem neuen Friedhof waren M eng, um alle Leidtragenden zu fassen. In ergreifender Weise hielt Pfarrer Mahr die Leichenrede mrd zeichnete ein feines Lebensbild des Mannes, der am gebrochenen Herzen und an Heimweh gestorben ei, ehe er die ihm verliehenen reichen Gaben des Verstandes und Gemütes voll habe answirken können. Im Namen des Lehrerkollegiums des Realgymnasiums rief Direktor Dr. Baur dem lieben, allgemein hochgeschätzten Amtsgemrisen und Freunde herzliche Worte der Aner­kennung, der Trauer und des Dankes nach, während Professor Du Markert einen Kranz ür den Gießener Oberlehrerverein niederlegte, M dessen eifrigsten Mitgliedern Dr. Knauß ge­hörte. Mit tiefer Wehmut mußten alle Anwesenden ferner dre Abschiedsworte eines Vertreters der Oppenheimer Realschule erfüllen, die von der Ver­ehrung zeugten, die der Verstorbene sich in kurzer Seit auch am Rheine M erwerben verstanden hatte. Die Trauer der frSjeren Schiller tont Ebenfalls in einer Kran znrederlegnng zum Ausdruck. Am offener: Grabe sprachen dann noch die ALivitas und der Sitte - Herren" - Bund der Landsmannschaft

nähme. --------

Rrrrrft mtfc Wissenschaft.

Richard Deymel f.

Hambu rg, 8. Febr. (WTB.) T« Dichter R ich a rd Deh m e l ist heate boomt' tag im Mter von 57 Jahren gestorben.

Mit Richard Dehmel tft einer der Dichttr unserer Zett dahingegangen, die am tiefsten <m ihre Zeitgenossen ein gewirkt haben. Die ftmtfW Mut und Bildhaftigkeit seiner «erst, die nnrtter von hohem lÄoengehcklte getragen sind, verschon' tm ihm eine begeisterte Mthängerschaft und ten auf die gesamte lyrische Pro-duttion der Zen zwischen 19001915 zurück.

Richard Dehmel wurde 1863 in Wendisch Hermsdorf als Sohn eines Rebiersörsters geboren, besuchte die Stadtschule in Kremmen, sowie Gym­nasium in Berlin und Danzig. Während ferner Studienzeit war er Redakteur einer rheinisch^ Provinzialzeitung und der Jagj^eitung Hubertus. 1887 promovierte er in Leipzig zum Dr. M- und war, aus wirtschaftlchm V^haltuisstn ge­zwungen, 8 Jahre Sekretär des Verbandes deut­scher Feuerversicherunss-Gesellschasten zu feite Spater begab er sich auf Reisen nach 3tal*n» Griechenland, Schweiz, Holland und England.

Von seinem Wirten feien genannt, dvc Gelnck^ bände: Erlösungen, Aber die Liebe, Schöne wllve Welt; die Kindeckiststungen: Fitzebntz? sowie der Buntscheck; die Rhapsodien: Die Verwandlung^ der Venus und Gottesnacht; das Epos: Zwn Menschen; Novellen: LebensblLtter; die Drav«n: Ter Mitmensch, Lucistr (Pantomime), Michel Mv chael; sowie Betvachtunaen über Kunst, Gott «nt die Welt.

Schritte unternommen haben, das- der Londrnrr Vertrag zur AnweLdung kommen muß. Tritt die- fer Fall ein, so müssen auch Frankreich und Eng^ [anb mitgcheu. Di« Bezieknrngen zu Jugosla­wien bzw. die Scktvierfetett in Mieter AwgÄegen- heit sind nicht unLberwindüch. Die Jugoslawen müssen Freunde Italiens werden. Sie müssen einen Dusweg zur Adria haben. Ich wünsche, daß der gegenwärtige Stand der Dinge rasch durch innen RerAszustand abgÄöst wftd. Europa kann das Gleichgewicht nur wiedererhallen durch der ständ- nisvvlle Zusammenarbeit von Sie­gern und Besiegte«. Letzteren dürfen nicht unmögliche Bedingungen auf- erlegt werden. Eine der wichtigsten Fragen ist die Dncherrrufnahme der Beziehungen zu Rtu ß - tanb.

Trotzdem die Interpellanten nicht einstimmige mit den Erklärungen Nittis zufrieden waren, fand feine politische Abstimmung statt. Da Nitti seine Reise nach London ankündigte, wurde die Kammer Äs zu feiner Rückfehr vertagt.

Ins dem besetzten Gebiet.

S arre." Die ersten neuen 93rief» marken desSaarstaates" sind im Verkehr «schienen. Es sind die alten deutschen Ger­maniamarken, deren SchriftDeutsches Reich" durch einen auf ged ruckten schwarzen Querbalken unleserlich gemacht ist. Quer über den Hals der Germania läuft in fetter schwar­zer Schrift das Wort©arre".

= Mainz, 3. Febr. Die französische Verwaltung verbot den Zeitungen- jeden Protest gegen d asAuslieserungs- begehren der Entente.

Au» fcem Reiche.

Die Danziger Werft geschlossen.

Danzig, 8. Febr. (Wolff.) Infolge -fortdauernder Verstöße der Arbeiter gegen die Arbeitsordnung, allgemeiner Disziplinlosig­keit, wörtlic^r und tätlicher Beleidigung des Werkleiters sah sich der Magistrat gezwungen, die Danziger Werst (ftühere Reichs­werft) zu s ch l i e ß e n.

Die braunschweigische Landesoersammlung.

Braunschweig, 7. Fckr. (WTB.) Tie SanbeStierfcmmhmg beschloß, daß die Entschei­dung des Staatsgerichts ho fes des Deutschen Reiches eingeholt werden soll, ob die

in der letzten Hauptversammlung Prof. Geb­hard zum Vorsitzenden des feit nckhM: 50 Jahren hier bestchendm BolksbiÜnmgspwems gewählt.

Starkenburg und Rheinhessen.

= Dreieichenheim, 8. Febr. Das hi­storische Museum des Ortes, eines der Ätesten und reichhaltigsten Hessens, ist durch Be- schLch des Gemeinderefts vottläM-g aufgeftcken wvv- ben; da man seine Räume zu Wohnzwecken be­nötigt. Wenn bessere Zeiten eintreten, will man Ur das Mnfeum einen besonderen Anbau schaffen.

Mainz. 8. Febr. Mit der Nieder- legtung der R Hein kehl b e fe stigun g hat dfe Stadtverwaltung bereits begonnen. Von der

den 29. Februar über A. W. v. Hofmann statt. Tie Liebig-Biographie I. Bolhard wurden m diesem Jahre folgernden Oberprimanern von Realgymnasien Hesfens verliehen: Werner Schöbe aus Fürth L Odenw., Otto Hüufer aus Stein­berg, Kr. Gießen, beide vom Realgymnasium Gießen, Fritz Kalbfleisch ans Darmstckt, Real- gymnafrum Darmstadt, Otto Lavorte aus Mainz, Realgymnasium Mainz. Die Sttstung bezweckt das Jnteresfe an Chemie und verwandten Fächern möglichst frühzeitig bei bei Jugend zu wecken.

** Ein Einbruchsdiebstahl wurde am Verstossenen Samstag in einem hiesigen Hotel be­gangen, wobei dem Dick verschfedene Wertsachen nn Werte von 1100 Marl in die Hände fielen. Anfangs vermutete man, daß em Hoteldick an der Arbeit gewesen fei, da die Lage des Zimmers daraus schieben ließ. Es stellte sich aber dann heraus, daß das erst feit drei Tagen dort tn Stellung bckmdÜche Dienstmädchen der Täter war. Nach der Tat hatte sie die Sachen einer ihr bekannten FamNe zur Aufbewahrung übergeben, mit dem Bemerken, sie später totefcer abauhofen. Durch die Recherchen der KrttninalpolrAei hatte die Familie Kemttnis von dem Diebstahl erhalten, wodurch die GegenstÄLe der Eigentümerin wieder znrÜckgegcken wecken ürnnten.

** Die Bor trägst rein ignng des Kaufmann. Bere-inS und des Orts- g-ewerbevereins hielt gestern abend in der Neuen Aula einen Vortragsabend, bei wel­cher GÄog«cheit Pfarrer Petri- Qfeeffen Ger das Wunderland der Pharaonen sprach. Per Redner schilderte zunächst ferne Reifendrücke bei der Fahrt durch die bayrische Hochebene, durch Oesterreick nach dem Orient, um dann einen äußerst interessanten Einblick in das Märchenfemd Aegypten zu bieten. Er führte die Besucher zu­nächst nach Mexandria, von hier nach Gatt», die größte Stecht Afrikas und der arabischen Welt, deren Einwoh«erzahl in 1907 700 000 betrug. Besonders interessant waren die Schilderungen übrr bas Lcken und Treiben in dfefer Stecht, fowve die bort herrschenden Sitten und Gckräache. Weidn: bot der Resevont bv Eindrücke eines eintägigen Besuches des Hunderttorigen Theben, von dem schon Homer und bee alten Schriftsteller in bewundern- den Worten sprechen. Anfangs muten die gedrun­genen massigen, fast plumpen Sänben der Tempel- ruinen, die mächtigen Kvlvss-alfiguren mit ihren meift etwas lächelnden Gesichtern seltsam an, je menr man sich aber in diese Kunst versenkt, um )o lieber und achtungswerter erscheint sic Welch; Arbeit wurde da mit den primitivsten Hilfsmitteln geteilte!, welch: kvbossale Gesamtwirkung eräugt Trotzig füuixm noch beute die nmnunentakn Reste bon der einstigen Macht und Grütze ihrer Erbautr, deren Wink tmrfenbe und aüertaufende in sklavischer IhTteninirjigteit willenlos gehorchten Don den übrigen Ausführungen des Redners rnteneffierbm "Albers ife- Schilderungen über die Gefundhnts- vckhällMsfe in Aegypten. Wenn auch die engtische Regrerung zur BekLmpftrng der Senchen und «S®1 vot' so fehlt es doch an fen schlmnnsten- |tai mi Nillande ^d« Auyenfrankheitm, die meist I ym Erüüvdimg führen, ax^sten durch t* Qz>

mc. Frankfurt a. M., 7. Jckr. Das Müffche Wohnung samt soll 20 000 Perstmen unterbringen, wozu mindestens 6000 Wohnungen notwendig wären, während in der abgclaufenci Woche nur ganze 6 vorhanden waren. Dtem fet deshalb die feit Jahren leerstehend-n Lürwa- wohnunges auf den Kirchen und Türmen der Stedt vermietet, getreu dem Grundsatz, daß es immer» hm befier ist, in luftiger Höhe zu wohnen^ wie bei Mutter Grün nächtigen zn nrüffen.

*

me. Limburg, 7. Febr. Im gmtMN gol» betten Grund wütet die Grippe außerordentlich stcttk und feckert namentlich unter den jüngeren Beuten triefe Opfer. In einigen Orten sind die Schlcken gefdffctffen worden.

Kirche unö Schule.

Bekanntmachung erfolgt.

Nährmittel für Fckruar noch nicht ein* getroffen.

Nährmittel und ucker für Zuge- S: Gckr. Becknx,__ 27,

LckdwigSplatz 4; Ernst , Wnlltvr- ; Ä. Slmgelmeher, Lndwigswaße 57; Joh. Reinbardt, Schühmrstr. 10.

Zucker für Kranke: E. Radtke, Wrlb torstraße 34.

Nährmittel für Kranke: Emmericher Waren-Expckitckn, Seltersweg 59.

Mehl für Kranke: Mgr. 1.70 Mk K. Duill, Asterweg 43.

Jährmittel und Zuckrr für Fremde: H. Decker, Löwengasfe 28.

Seife: Marke für Februar. Anteil 125 Gr. K.-A. -Snfenpnlver, das Pfund 2.10 Mk.

Zucker-AuSgabe. Der bei den Ktein- hcmdlem der Stadt Giehcn bestellte Znckec für Fckmar kann von Dienstag an in Empfang ge­nommen werden. Es entfallen auf bie Zncker- marte Nr. 2 (Februar 1920) 750 Gramm Zucker. _ Die Wochen kar tosfelmarken Nr. 20 bis 40 bet 4. Woche und Nr. 1 bis 40 Jeeben beliefert bei: Karl LSbsack, L°^sgasfe, Heinrich TrechSler, -sternsttahe, Jean Weisel, Sonwenstraße Frau Eduack Weisel, Sandgasse. Die Marken tonnen bis einschließlich Donnerstag den 12 fi Monats eingetoft wecken.

reinllchkeft des Trinkwasfers rtepva irrtb artbae Hautkrankheiten, zu deren Heilung trie Bettoffe» neu meist nichts unternehmen, es fet denn, daß sie es mit Zaubersästen oersuchm. Die Ansfüh- nmgen des Rckners wurden durch von ihm selbst aufgeirommcne Lichtbilder in bester Weise deran- chaulicht.

** Deutscher Iugend bund Gießen. Am Freitag htelt Herr Reallehrer Will in dem großen Hörsaal des physikalischen Instituts einen Lichtbildcrvortrag über Verredig, der Pan den Mit- gttckern des Bundes zahlreich besucht war und wohlverdienten reichen Beifall fand. Die Kunsb- öent'mäter vergangener Zeiten wurden vorgeführt. Ferner sprech der Vortragende über die Geschichte und die geologische Beschaffenheft des Brugrundes Beired igs. Am 31. Januar gründete der Vor-- itzende des Deutschen Jugendbundes Gießen in Nidda seine erste Ortsgruppe.

** Lichtspielhaus, Bahnhofftrehe 34. Indem FilmPanoptu I" werden Unmögüchfeiten möglich gemacht. Wettfahrten zwischen Autos, ein durch verbrecherische Hand Verursacher Eisenbaha- zusammen stoß, die Erplosion eines ^Unterirdischen Hauses, ein Sprung mit dem gollopierenden Pferd ton der Brücke in den Fkrh und v-teles versetzt in atemlose Spannung.

Landkreis Gießen.

-m. Hungen, 9. Febr. In einem Anfall geiftiger Störung machte gestern eine ältere Fran von 'hier ihrem Leben durch Erhängen ein Ende.

L. Trais-Horloff, 7. Febr. Heute wurde die Jagd in der Gemarkung Trars-Horloft auf 6 Jähre verpachtet. ES wurden 1000 ML erlöst. Der bisherige Pachtpreis betrug 150 Mk.

Kreis Friedberg.

Bad-Nauheim, 8. Febr. Bier 5ier weifende Kurg äste grasen bereits wieder die umlfegenben Bauerndörfer nach Eiern ab. Da ie jeden Preis anlegen, meistens den Hühner­haltern hohe Summen für ein Ei bieten, erhalten sie mühelos jede Menge. Die natürliche Folge ist die fabelhafte Verteuerung der Eier. Durch weg überschreiten die hamstracken Kuraüste, be nicht feiten auch noch gegen entsprechenden Aus­schlag mit ihrer Hamsterwave Geschäfte machen, den festgesetzten Höchstpreis von 60 Pfennige» für das Ei um das Mehrfache.

«evol»ttp« in XranAtattfaRen.

Rotterdam, 8. Febr. (Wolff.) Laut -Rienwe Rotteckamsche Courant" meldet ein drahtloser Bericht aus Moskau, daß in Transkaukasien dte Revolution misgebrvchen und Trflis tm Besitze der Bolschewisten fei. Die Bolschewisten meldeten die Einnahme von Nffchni Udinfl.

Der ttatiurisch« Minifterpräfident über bk auswärtige Politik.

Nom, 7. Febr. (Stefani.) In Beantwortung verschickener JNterpellattonen über die auswär­tige Politik führte Minffterpräftdent Nitti in der heutigen Kammersitz u.ng aus: Drn fragen bilden heute noch den Gegenstand inter- nattouafer Besprechungen: dieAdriafra g e, die Fwye von Kleinasien und die türkische Frage. Sie berühren die wichtigsten Interessen Italiens und sie liegen im Jnteresfe unseres Lan- des, daß in allen diesen Fragen das Nationali- tätenprinzrp vorherrscht. In diesem Sinne wird die Haltung Italiens beftimmt werden. Italien totrb im Mfttebnroer auch eine Stellung eiirnehmen, bte «icht hinter derfenigen der anderen Länder zurück- ycht. Wtt haben fein Fntevesfe daran, daß eine Nation nnteckrückt wird, woraus nut Kerwe zu­künftiger Konflckte entstehen könnten. Ick habe mich auf die Solidarttöt der ^Merten bezüglich des Londoner Bertrages berufen, urrd die Alli­ierten sind in loyaler Weife ihren Verpflichtungen nachgckommen. Ich würde aber Berernbarungen vorziehen, die aller, zum Vorteil gereichen totirben. Was Albanien betrifft, so ist Stoßen berat, diesem Bolte feine volle Unterstützung zu gewähren. Wenn Albanien Opfer auferlegr wecken, so wick das nicht durch Jtftwn geschehen, noch tm ttattv- nrschen Jnteresfe liegen. Wir wünschen die Unob- hängiochüt und dir rate Entwicklung des albanischen Staates. Ich bin überzeugt, daß in dieser Richtung ein guter Schritt vorwärts getan ist. Die tret»

Wagenmeister Jofef Weber zu Dillenburg, den Unterasslstenten Wilhelm Sänger zu Lauteckack) (Lessen), Wilhelm Wreael zu Alsfeld (Oberhessen) sämtlich in der Hesfesch-Preutzischen Eisenbahnge­meinschaft, die mtlürtiibare Anstellung verliehen i wurde am 28. Januar den Lehrern

Wetter zu beschäftigen ftnd Tie Georg Rückert zu Drexnchenham eine Lehrere .mtidmr grober tote an her AoWichiür »u Zwing^g. KZ faaT @nn.pen K>ll nur nuänaWnnnie inyWitn, | B-nsfamr. am 3. Sebtuar öem &p«t Mebri» Hfc1'' Lmgm tne Stfaerfclle an de)

AM UM, oas vpefey, fnlte öte XterabHte emmg tm ' * - *« -

Reichsrat mtb in der NatftmaLersamml u>rg red* zeitN erfolgt, rwch wr Beginn des Schusiahrr am 1. Aprrl in Kmft zu setzen.

** Gutscheine heimkehrender Kriegsgefangener. Der größte Teu der Kriegsgefangenen brüigt Gutscheine mit üb« mehr ober weniger große Summen, die beim Abtrans­port aus dem feircklichen Lager dort zurückgelasten werden müßten. Diese Gutscheine sind verschie­dener Art und werden von der Regierung ver- chiedeu behandelt werden. Den Heimkehrern nnrö brmgenb empfehlen, sich schon im Tur chgang s- lager ober Lazarett über die Einlösungsform M unterrichten. Ist dies versäumt worden, so tommen ür die Einlösung, je nach Art des Guticheins, dre Äeneralkriegskasse Berlin SW. 19, Unterwafire- ftaße 7, oder die Abwickelungsintendantur des enigen Generallomprandos in Frage, dem der Er- atztruppertteil der Feldformation des Hermkehrers unterstand. Icke Sendung an diese Stellen ist em- zuschreiben, auf dem Schein sind genaue Heimat­abresse, voller Name, Dienstgrad, Truppenteil und Gefangenennummer anzugeben.

< Hungren, 9. Febr. Tter erste Kwgs- gefangene aus ftcmsösftchcr Gefangenschaft, Kauf­mann Heinrich Schäfer, ist am vergangenen L-ams- tag hierher zurück^etehrt. Er war berckts rm Sep­tember 1915 in Gefangenschaft geraten.

Die Moor- ruck Oedlandereien der Proo4«z Oberheffen.

Bei der heutigen LckensmftteDdappheft.wird io häufig gefragt, ob es nicht möglich sei, bte Lebensmfttefe rzeugrmg durch Kulttpirarng der noch vorhandenen Moor- und Ockffächen zu steigern. Man macht sich aber in der Regel hiervon einen ganz feT ,>en Begriff und schätzt diese Ländereien viel höher ein, als sie in WirklichLett sind. Das Deutsche Reich umfaßte tm Jahre 1913 rund 54 Millionen Hektar. Davon entfielen auf landwirt- chaftlich gerrutzte Flächen nntb 35 Millionen, auf orstlich genutzte Flächen rund 14 Millionen Hek­tar, so daß für weder forst- noch landwirtschaft­lich genutzte Flächen noch 5 Millionen übrig blie­ben. Vm diesen entfiden aber auf Haus- und Hofe räume noch 613 053 Hektar, auf Wege, Friedhöfe, Gewässer usw. rund 21/? MLlionen Hektor. Für Moor- und Ockland verblieben a£fe nur noch rund 2 Millionen Hektar. Das ist zwar eine Mache, die etwa so groß ist wie der Freistaat Württemberg. Im Verhältnis zum ganzen Reiche ist sie jedoch nicht sehr groß.

Die Provinz Obertfref fen umftrßt 328 814 Hektar. Davon waren benutzt «n Jahre 1913 als Acker- und GartenflÄhe 141 666 Hektar, als Obst- und Wcknrrnlagen 3121 Hektar, als Wiesen 54 362 Hektar, als Weiden und Lmttmgen 6731 Hektar und als Forsten und Waldr»sen 109079 Hektar Aks weder land- nxf> ferstwirt- chatzLch genutzte Flächen verblieben demnach nur noch 15 656 Hektor. Davon entfielen aber auf Haus- and Hoftäume 2080 Hekbrr, auf Woge, Friedhöfe, Gewäsfer nfttxi 12 308 Hektar, auf Moor- läudereien 300 Hektar und auf sonjÄge Ockffücheu 1068 Hektar.

Wenn man mm aber bebetitt, daß sich unter beefem Oedland noch eine Mnze Menge befindet, das steh beten besten Willen nicht Bulttrrieren läßt und eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung völlig anssihkveßit, so wick mm zu der Ueberzeu- gung Dmmen, daß sich durch Kultivierung der

schule ist, nachdem er dir Austimmung des Reichskabinetts gesunden hat, dem Reichsrat zur Bewtung zugegangen Tamft ist der Entwur für ix& erste Reichsschulge setz aufgefteCtt, daS die Gesetzgebung auf dem Gebiete des Schul­wesens die durch die neue Verfassung dem Reiche zugefallen ist, anfeitet. Im allgemeinen besteht, wie bekannt, die Absicht, die einzelnen Fragen der Schulgffetzgebung von der Reichs schul üonferenz, die Ostern in Berlin zusammentreten wick, begutachten zu lassen. Im vorliegenden Falle müßte hiervon Abgesehen wecken, weil die Länder wie Gemeinden, auf eine sofertige Regelung der Schulfrage bräng^ tot iu Arttfel 146 der Verfassung festgesetzt ist, daß sich das mttüere und höhere Schulwesen auf der gementtamen (Rundschule auftubauen habe, war der emhettllche Jrchalt des Gesetzes von vorne- herem WbetL Der (fefetzentwurf bestimmt, da er Unterrichtsjahr

umfassen soll. Alle öffentlichen und privaten wr» schufen wecken aufgehoben. ES wick indessen den Lvrfchuten eure gxwis sc Mmriclelungszcit Kugeston- den, doch all der erste^Jahcgang schon im kom­menden Jahre m-cht mehr nen mit Schülern besetzt wecken. Die Tättgteit der öRentlidxm Vorschulen hat nach dem Entwurf mit Begnn. des Schck- pchres 1924/25, die der privaten Vorschulen mit Seffhtn. des Schultzchves 1929/30 beendet zu fein Ter Gefetzentwurs bestimmt Wetter, daß die Kräfte an anderen öffattlichen Schulen bei gieicÄ>teibm der Besolttwrg Wetter zu beschäftigen sind. Tie PrivaiuTtterweisrng ehydner Kinder oder