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Zur schnellen Bekanntgabe der täglichen ausländischen Devisenkurse und einer großen Anzahl von Wertpapierkursen der Frankfurter Börse haben wir nachstehende Einrichtung getroffen:
Ab heute geben wir mittags 12.30 Uhr und 1.30 Uhr sofort nach Uebermittelung der Börse vorstehende Kurse bekannt und veröffentlichen dieselben auf einer Tafel vor dem Eingang unseres Banklokales.
Die Gesangstunden
baginnen wieder ab Montag den ll.Oktober
Schlosse Ober-Mörlen bei Friedberg versteigert. Der Erlös betrug etwa 300 000 Mk. In der Hauptsache waren vier Privatleute die Käufer: am Nachmittag betrug der Erlös etwa 240 000 Mk. Die Käufer Überboten sich förmlich. So stieg der Preis für Nürnberger Dierkrüge aus Fayence von 500 auf 2000 Mk., für einen Gobelin in einer halben Minute von 20000 Mk. auf 60000 Mk. Für kleine Modelle für Backformen aus Holz zahlte man Stück um Stück 100 Mk.
tuet a M txmgdcbcn der sein S5f ädriges Rnder- Iubiläunr Vrirrt imb fett 115 Jahren für den S.R.B. tätig ist. Sonntag vormittag 10 Uhr ist Wieder- beymn der Verhandlungen, nachmittags 2 Ufrr ye- nrrmiame Mittagstafel, an der sich ein zwangloses geselliges Zusammensein anschliestt.
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Hedwig Müller - Bangert
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schluß an den Deutschen Kunsttag begann heute im Bürgersaal die Versteigerung hervorragender deutscher Kunstgegenstände. Die Beteiügung war überaus start. Am Vormittag wurden die Kunstgegenstände aus dem
Vie Zranksurter Messe.
Frankfurter Kunstauktion.
fd. Frankfurt a. M., 7. Oki. Im
Hessischer Bauk-^ferein
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I Wit- n. Verkauf von Möbeln,
Antiquitäten, foiuieUebernabmcnan^er (rinricbningkll. 15 Loui-Siotheuberger 22Neuenweg22. Tel. 176.
— Lockehabteikung des Vereins für Rasenspiele 1900 Am nächsten Samstag fährt die 1. §)ockcmmmn schäft der Rasen! müer nach Wetzlar, um dort gegen die Ruder gesellscbaft zu spielen. Ter Stea durste timen diesmal nicht fo leicht fallen, ba Wetzlar mit seiner kompletten 1. Marmschaft spielen wird und (ssiesten mit 5 (rr* satzleuten antrdm muh. Reust, Weber,
Köhler, Büchner, Ziegler, Ostwald. Scbeuerpstug, Wilhelm, Ploch, Bouteiller. Tie Wetz arer iPhimi* schaff verfugt über einen äußern fdmellai intb ausdauernden £xrm und, als SxnqÄftüfce, über eine gute Verteidigung. — Am Sonntag, 17. Oktober, erwartet die v^ckeyabteilung die fombtntcrlc '2Q> teilung (6 Damen, 5 löerren) des Sportverein- Sachsen bausen zum Löettlpiel.
— Da s Jagdschietzen, das nächsten Sonntag und Motuag auf den Schiehstanden des hiesigen Schützcnvercins srattftndet, Hal m den weitesten Kreisen der Jäger das größte Jnteresst l-ervar gerufen, das besonders in der reichen Zahl von gestifteten, z. T. sehr wertvollen (Ehrengaben zum Ausdruck kommt. Es wird deshalb mit einem sehr.zahlreichen Besuch gerechnet.
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Gerichtriaal.
Berlin, 7 Oki (WTB.) Im Prozeß wegen Beleidigung des früheren Ministers ä^iden^en Scheidemann gegen den Journalisten und Herausgeber einer Korrespondenz, So kbac- zews ki, erkannte die 4. Strafkammer des Land- grricht I Berlin auf Freisprechung. Das Gericht nahm an, daß der Angeklagte, der beschuldigt war, im Jahve 1920 gegn Scl)eidemann unwahre Tatsachen behauptet zu haben, nicht im Bewußtsein handelte, daß er eine unwahre Tatsache betbreite, im Gegenteil habe er, roiethe Beweisaufnahme er gab, gerade vor der Verbreitung jener Tatsachen gewarnt und ausdrücklich darauf hingewiesen, daß er sie für absolut unglaubwürdig Halle.
Trikotagen
K., 7 Olt. In tbre1 chemische (h lMellte verhaftet. iM mit Angestell:rn .■ itien, um sie an ■ de zu bertiniien. Ä !p e. Zum Glück konrM vi.
, 7. Oft. 3m ÄM Ochsen ausgeiteW st re'vcktcLle hfl i mihutociim hat ■ Dl., 7. Oft. Ter M ycanffurt a. TI. ■ Üf Hal dem iüdrÄM r vemach!, MaS eirflÄ onen enh'vcicbt. | t 7. Oft. Bei I e wurden Tüte«™ 30 Minutm ow :d| als 60 Dirnen qf fgegriffen. Unta sich viele veckin-s» ibet, sogenannte MH Mksurt. gelockt b°°fl zwei ssroßrn LaikSM »fiiicn RenlchenEW gebracht. ®ne 6®1 chmrg erg^. baB gN MechtskraukssW Ter Kreistag fr"! > :ur Deckung ■ die Aufnahme ZV
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Generalvertreter der Otto-Werke für ßberhesseni
LudwigSchiundjGarbenteich
Prospekte keatenloe. 0166$
mc. Frankfurt a. M., 7. Okt. Ein Gang durch die Meßhäuser überzeugt im allgemeinen von der Zufriedenheit der Aussteller mit dem seitherigen Geschäft. Namentlich die Textilbranche ist sehr zufrieden, auch die Lederfabrikanten haben starke Abschlüsse gemacht. Weniger zufriedenstellend sind bte Abschlüsse in der chemischen Industrie, die an den ersten Tagen besser gewesen find. Lebensmittel sind natürlich immer ein begehrter Artikel und werden gekauft, auch die Tabakaussteller sind sehr zufrieden. Mit Ausnahme von ausgefallenen Spezialmaschinen ist das Geschäft in der Maschinenbranche gleichfalls zufriedenstellend.
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Die Preisgestaltung.
Das Loch im Westen.
fd. Alzey, 7. oft. Bon Rheinhessen aus wird augenblicklich nach dem rechtsrheinischen Gebiet, besonders nach dem Rheingau, die Verschiebung von Getreide in einem Umfange betrieben, der die ernsteste Beachtung verdient. An allen Rheinübergängen wird das (Getreide zentnerweise gesammelt, Port Schleichhändlern zu riesenhaften, sich von Tag zu Tag steigernden Preisen ausgckauft und dann ungeniert und unbehelligt aufs rechte Rheinufer gebracht.
Turnen, Spiel und Sport.
SüL-kUtfcher Ruöerverband.
Der 12. ordentliche Rudertag des Süddeutschen Ruderverbandes findet am 9. und 10. Oktober in Giesten statt. Die Verhandlungen, zu denen über 100 Delegierte erwartet werden, beginnen Samstag nachmittag 4 Uhr im Saale des Gasthof ,,Lindenburg", Seltersweg. Abends 8 Uhr findet dort ein Fest-Kommers mit Damen statt, bei dem an die auf dem 11. ordentlichen Rudertag ernannten Ehrenmitglieder Karl von der Emden und Philipp veidl, Frankfurt a. M. Urkunden überreicht werden. Eine besondere Ehrung ist dabei für den 1. Verbandsvorsitzrmden Otto Ihrig, Fvank-
.fi Heimat und ihrer Geschichte wurzelt, wie der Jarrer durch Ausgestaltung des Gottesdienstes in rem Sinne, durch verständnisvolles Eingehen auf < Freuden und Räte des Landmanns, Heran- rebung der Jugend ufro. eine bewustt christliche lorfsitte pflegen und erhalten kann. Unter dem korsitz eines Gemeindeglieds, des Vorsitz enden der s mnervereinigungen, sprach Prof. D. Dr. Diehl Eher „Die Bedeutung der Einzelgemeinde in der hrlwickelung der hessischen Landeskirche". Er zeigte, rre durch ben Einslust Buzers das Schwergewicht 1 der hessischen Landeskirche von Anfang an in ni Einzel gemeinden gelegen habe, in der die Sein oren für die Seelsorge ihrer Bezirke mitverant- «rtliche Männer waren, die Augen unb Mithelfer »8 Pfarrers. — Am zweiten Tag, vormittags, Ihtte Professor D. Dr. Schian wissenschaftlich ein m die bisher schwer umstrittene Frage: Protestan- smus und Kirche. Ist der PrvtestaM:smus kirchcn- bildend ober macht Die persönliche Verantwortung, Td der jeder Protestant seinem Gott steht unb i'lt, ohne die priesterliche Vermittlung des Katto- fen, nicht die Kirche überflüssig? Am Nachmittag orach zuerst Pfarrer D. Waiy über den gegenwärtigen Stand der Kirchenaustrittsbewegung und He Aufgaben der evangelischen Gemeinde. Die iirchmaustrittsbeweglmg, ine die evangelische unb iubolische Kirche gleicherweise betrifft und haupt
sächlich in den Großstädten sich zeigt (Hessen von 249 Listritten m 1918 237 in Osten doch. Worms, Mainz. Darmstadt, 3 in Oberhessen!), ist die Folge einer p*anmastigen Propaganda Der Freireligiö'en, des Comites Conf.ftionslos, des Freidetikerbundes, deS Zentralverbairdes proletari'cher Freidenker und der USP. Em Volk ohne ReliPon gebt unter, darum ist eS höchste Zeit, dast die evangeltschen Ae- meiden aufwachen, einheitlich Dorgefjen, eine Reformation an Herz und Gliedern vornehmen, eine energische Gegenbewcgung ein lei den, in lebendian Gemeinden unb Gemeinschaften, wie einst vor 2000 Jahren, eine Heimstätte schaffen brüderlicher Liebe und sieghaften G aübens. Sodann fplach Professor iKnöpp vom Lehrerseminar in Alzen über den gegen' ttigen ©taub des Kampfes um den Reli- gionsi rricht in den Staatsschulen unb die Pflichten dec evana. Gemeinden uttb Gemeindeglieder. Er bespnach tadann die orrfdjeebenen vorgefchla- genen Möglickk'iten: Moralunterricht, der ohne RÄigion unmöglich, den allgemein christlichen Re ligiondunterridn. Der Religion und Religiosität verwechselt unb oergistt, dast es Religion olyne Konfession nicht gibt, die bloste objektive Reli- gionsrunde, dr« dem Kind einen Wust von Religionen voriührt und es darin hilflos stehen läßt Drei Arten von Schulen siebt das Reichsgesetz vor : Tie Simultanschule ihn? bisher in Hessen), die Konfefsioneschule und die religionslose Schule. Eine Arbeits- und Bertrauensgemeinschaft der evangelischen ReligionSlehver von Kirche und Schule must die schtvebcnden Fragen gemeinsam regeln. In diesem Sinne sprachen sich auch mehrere Lehrer aus.
Mittwoch vormittag sprach zuerst Pfarrer Eh - linger von '?üierbacb über „Bolksmission und Einzelgemeinde". Sodann sprach Pfarrer Knab von Gustavsburg über „Tie Erziehung der männ> lchen fugend zur Mitarbeit am Gemeinde!eben". Rachmrttags 3 Uhr war im Saale des Rummelbräu die Tagung des Verbandes evangelischer Frauen vereine unter dem Vorsitz der Fürstin Erbach-Schönberg. Tie Beteiligung am Jnstruk- tionskursus war im Dinblick aut die teuren Zeiten recht gut. Sie schwankte zwischen 71 und 130, darunter über 40 Pfarrer unb Kandidaten aus allen drei Provinzen, Männer und Frauen aus allen Standen und Berufen, die sich auch an den anschltestenden Aussprachen oft lebhaft beteiligten und treu aushielten, ein Beweis, wie sehr der Kursus einem Bedürfnis entgcgeukam.
Slrcfcc «nv Schul«.
Der JnftruktionSkursus
i<r enfffbnmtt in gamdsutzliche und praktische ILa M kirchliche^! und gemeindlichen Lebens tir Gegomvrt, ter Ende September im griuhen -aale des evangelischen Gemeindebauses in der lvesftraste m Darmstadt von der Hessischen LandeS- ^rrrnigmm des Deutschen Evangelisch n Gemeinde- teranftoltet wurde, brachte, in den kurzen Zeit- taJBn von drei Tagen jufammengebrängt, eine ,3lü brennender Lebens- und Zeitsiagen der even- Mchen Kirche, behandelt unb besprochen von füh- flhen Männern der Wissenschaft unb Praxis un- crer evangelischen Landeskirche Der Grundgedanke, iry durch Vorträge und Be-prechungen hindurch- ’-atg, war, dast urrfert' Gemeinden erst das werden •riiK», was das eigentliche Wessen und Kennzeichen |e christsichm Geniieinbekirche der Urzeit und ihrer etat Zeit war, eine wirkliche Lebens« und itgemernsthaft des Glaubens unb der Liebe. Am , :fat Taae eröffnete der Vorsitzende, Professor D.
br. Schram, den Kursus, dann hielt Professor Matthes ben ersten Vortrag: „Der Gemein- taftsqebanke unb seine Verwirklichung im volks- icvsichen Gemeinde!eben". Das Gebot der Stunde t len altchristlichm Gemeinschaftsgedanken in der -ftche zu verwirk rchen. lebendige, aktive Gemeinden ., schaffen, die fe.bst arbeiten. Im zweiten Vor- 44: „Die Pf ege des kirchlichen Sinnes und volks- ichlicher Sitten auf dem ^airde" zeigte Pfarrer »korgi von Ermenrod in Ober Hessen, wie eng
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Gehörbildung, Musikdiktat, Analyse, Prima- riata-Singen. Theorie der Musik. Harmonielehre, IleeeBter-Ilavieraplel, likerea Klavier- Sei (Solo, Enaemblespiel, Üobunge i im Bellten). Anfang drs winter-Semesters 1990/21 üonta< den 18. OkUber.
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